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DE3610110A1 - Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung

Info

Publication number
DE3610110A1
DE3610110A1 DE19863610110 DE3610110A DE3610110A1 DE 3610110 A1 DE3610110 A1 DE 3610110A1 DE 19863610110 DE19863610110 DE 19863610110 DE 3610110 A DE3610110 A DE 3610110A DE 3610110 A1 DE3610110 A1 DE 3610110A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
thread components
components
false twist
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863610110
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863610110 priority Critical patent/DE3610110A1/de
Publication of DE3610110A1 publication Critical patent/DE3610110A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/026Doubling winders, i.e. for winding two or more parallel yarns on a bobbin, e.g. in preparation for twisting or weaving
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen von als Vorlagespulen für eine Zwirnvorrichtung dien­ enden Spulen, bei welchen zwei Fadenkomponenten ein Streckwerk und eine anschließende Falschdralleinrichtung durchlaufen und in zusammengeführter Lage und im wesentlichen in ungedrehtem Zustand auf eine Spule aufgewickelt werden.
Bei bekannten Verfahren der eingangs genannten Art (EP-A 38 143, EP-A 126 659) werden zwei parallel zueinander laufende Faser­ bänder bis zur gewünschten Feinheit in Streckwerken verzogen. Diese Fadenkomponenten werden anschließend nach dem Streckwerk durch eine Falschdralleinrichtung geführt, beispielsweise Luft­ düsen, die den anschließend gemeinsam auf eine Spule aufgewik­ kelten Fadenkomponenten eine genügende Festigkeit geben, so daß sie einen nachfolgenden Zwirnprozeß schadlos überstehen. Durch die Falschdralleinrichtung wird keine echte Drehung in die Fa­ denkomponenten eingeleitet. Sie werden jedoch aufgrund von lo­ sen Randfasern o.dgl. genügend verfestigt, um aufgespult und anschließend verzwirnt werden zu können. Es ist somit möglich, aufgrund wesentlich gesteigerter Produktionsgeschwindigkeiten Kosten einzusparen. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß im Gegensatz zu dem Verzwirnen von zuvor gesponnenen Fäden an der Zwirnmaschine keine Drehung wieder aufgehoben werden muß, wel­ che den Fäden vorher im Spinnprozeß erteilt worden war. Die et­ was vorverfestigten aber ansonsten drehungslosen Fadenkomponen­ ten laufen gemeinsam auf eine Spule auf, so daß eine gefachte Spule erhalten wird. Da bei diesem Aufspulen und dem anschlie­ ßenden Verzwirnen der gedoppelten Fadenkomponenten die addierte Reißfestigkeit beider Fadenkomponenten wirksam ist, kann die einzelne Fadenkomponente eine relativ geringe Reißfestigkeit aufweisen. Ein nach diesem Verfahren hergestellter Zwirn muß ebenso wie nach herkömmlichen Verfahren hergestellte Zwirne nach dem Zwirnen noch in einem weiteren Spulprozeß gereinigt werden, um Dick- und/oder Dünnstellen herauszureinigen. Auch wenn dieses Herausreinigen mit sehr hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird, so fallen dennoch zusätzliche Kosten an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Herausreinigen von Dick- und/oder Dünnstellen zu ermöglichen, ohne daß nach dem Zwirnprozeß ein Umspulen notwendig ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß vor dem Aufwickeln der Fa­ denkomponenten auf die Spule zum Entfernen von unzulässigen Dick- und/oder Dünnstellen eine Reinigung durchgeführt wird, wobei als Kriterium für das Reinigen die durch eine Prüfung er­ mittelten und sich aus beiden Fadenkomponenten ergebenden Ge­ samtfadenwerte herangezogen werden.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die nach der Falschdralleinleitung zusammengeführten Fadenkomponenten in der Zuordnung zueinander verbleiben, auch wenn sie nachfolgend gezwirnt werden. Bei dem Reinigen kann daher der Doublierungs­ effekt ausgenutzt werden, so daß nicht jede Fadenkomponente für sich von Dick- und/oder Dünnstellen befreit wird, sondern nur dann, wenn die Dick- und/oder Dünnstellen beider Fadenkomponen­ ten nach dem Verzwirnen unzulässige Werte annehmen würden. Da­ bei kann der Fall eintreten, daß eine Dickstelle der einen Fa­ denkomponente mit einer Dünnstelle der anderen Fadenkomponente zusammenfällt oder auch umgekehrt, so daß insgesamt keine Dick- oder Dünnstelle in dem fertigen Zwirn auftritt. Es werden somit nicht die einzelnen Fadenkomponenten für sich alleine beur­ teilt, sondern es wird immer - quasi im voraus - darauf ge­ schlossen, wie eine Dick- oder Dünnstelle einer oder beider Fadenkomponenten als Dick- oder Dünnstelle in dem späteren Zwirn aussehen würde. Nur dann, wenn zu erwarten ist, daß tat­ sächlich eine unzulässige Dick- oder Dünnstelle in dem späteren Zwirn auftreten würde, wird eine Reinigung vorgenommen.
Bei einer ersten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß jede Fadenkomponente für das Reinigen für sich überprüft wird, wobei die Prüfungsergebnisse miteinander verknüpft wer­ den. Durch diese Verknüpfung wird festgestellt, ob ein Heraus­ reinigen einer Dick- oder Dünnstelle einer Fadenkomponente er­ forderlich ist, oder ob beim späteren Verzwirnen zusammen mit der anderen Fadenkomponente der zulässige Toleranzbereich des Zwirnes noch nicht überschritten wird.
Bei einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Fadenkomponenten nach ihrem Zusammenführen gemeinsam geprüft werden. In diesem Fall ist nur eine Einrichtung zum Überprüfen der Fadenkomponenten notwendig, so daß auch eine Verknüpfung mit einer Auswerteeinrichtung entfallen kann.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Fadenkomponenten einer gemeinsamen Falschdralleinrich­ tung zugeführt und in einem Bereich vor der Falschdralleinrich­ tung überprüft werden, in welchem sie gemeinsam dem Falschdrall ausgesetzt sind. In diesem Fall werden die beiden Fadenkompon­ enten in einem Zustand überprüft, der relativ ähnlich ihrem Zu­ stand in dem später herzustellenden Zwirn ist, so daß eine ent­ sprechend sichere Aussage über einen möglichen Fehler in Form einer Dick- oder Dünnstelle des später erzeugten Zwirns im vor­ aus getroffen werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß im Falle einer Reinigung die weitere Lieferung beider Fadenkompon­ enten in den Streckwerken unterbrochen wird. Dadurch wird ver­ hindert, daß das Reinigen zu einem Produktionsverlust führt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen eine Vorrich­ tung zum Durchführen des Verfahrens.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von zwei schematisch in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Durchführen des erfindungs­ gemäßen Verfahrens, bei welchem zwei Fadenkomponenten nach einer Falschdralleinrichtung zusammengeführt und vor einem Aufspulen gemeinsam einer Reinigung unterzo­ gen werden und
Fig. 2 eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, bei welcher die beiden Fadenkomponenten jeweils getrennt geprüft und gereinigt werden, die Reinigung jedoch von den gemessenen Werten beider Fadenkomponenten abhängig durchgeführt wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 enthält zwei Streckwerke (3 und 4), denen jeweils ein Faserband zugeführt wird, das darin bis zur gewünschten Feinheit verzogen wird. Aus den Ausgangswalzenpaa­ ren (5 und 6) laufen Fadenkomponenten (1 und 2) mit entspre­ chender Feinheit heraus. Diese Fadenkomponenten (1 und 2) lau­ fen in ein gemeinsames Falschdrallorgan (7) ein, in welchem ihnen ein Falschdrall erteilt wird. Zwischen den Streckwerken (3 und 4) und dem Falschdrallorgan (7) sind in der Zeichnung nicht dargestellte Führungselemente angeordnet, die die Faden­ komponenten (1 und 2) in der gewünschten Richtung führen. In Laufrichtung der Fadenkomponenten (1 und 2) nach dem Falsch­ drallorgan (7) löst sich der Falschdrall wieder auf. Die Faden­ komponenten (1 und 2) sind dort im wesentlichen ungedreht. In­ folge ihrer Haarigkeit verbleibt jedoch insbesondere im Mantel­ bereich eine gewisse Restdrehung oder Restumwindung durch ein­ zelne Fasern, so daß die beiden Fadenkomponenten (1 und 2) eine Vorverfestigung erhalten. Die Fadenkomponenten (1 und 2) werden als Doppelfaden (8) mittels einer aus einem Walzenpaar gebilde­ ten Abzugseinrichtung (11) abgezogen und anschließend in ge­ fachter Form auf eine Spule (12) aufgewickelt, die in nicht dargestellter Weise gehalten und mittels einer Wickelwalze an­ getrieben wird. Die Spule (12), auf der die Fadenkomponenten (1 und 2) in gefachter Form aufgewickelt sind, dient als eine Vor­ lagespule für einen nachfolgenden Zwirnvorgang, in welchem die beiden Fadenkomponenten (1 und 2) miteinander verzwirnt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 läuft der Doppelfaden (8) durch eine Einrichtung (9) zum Herausreinigen von Dick- und Dünnstellen aus dem Doppelfaden (8). Die Einrichtung (9) ist zwischen dem Falschdrallorgan (7) und der Abzugseinrichtung (11) angeordnet. Sie enthält eine Einrichtung zum Überprüfen der Gesamtgarnwerte beider Fadenkomponenten (1 und 2) sowie eine Trenneinrichtung, durch welche bei mittels der Prüfein­ richtung festgestellten Fehlern, die einen Fehler in dem später zu erzeugenden Zwirn erwarten lassen, die Fadenkomponenten (1 und 2) durchtrennt werden. Die festgestellte Fehlstelle läuft nach dem Durchtrennen auf die Spule (12) auf. Der Einrichtung (9) ist eine Absaugeinrichtung (10) vorgeschaltet, in welche der Doppelfaden (8) nach dem Durchtrennen hineinläuft.
Um kein Fasermaterial zu vergeuden, ist die Einrichtung (9) mit einer durch den Stand der Technik bekannten Luntenstopeinrich­ tung verbunden, die in die Streckwerke (3 und 4) eingebaut ist. Durch eine derartige bekannte Luntenstopeinrichtung wird die Faserbandzufuhr zu den Streckwerken (3 und 4) unterbrochen.
Nach dem Reinigen, bei welchem beide Fadenkomponenten (1 und 2) durchtrennt werden, auch wenn der Fehler nur von einer Faden­ komponente (1) oder (2) verursacht wurde, wird der Arbeitsvor­ gang durch ein Anspinnen wieder aufgenommen. Dieses Anspinnen wird beispielsweise in der Weise durchgeführt, wie es im Prin­ zip durch die EP-A 126 659 bekannt ist. Es werden Hilfsfäden verwendet, die den Austrittswalzenpaaren (5, 6) der Streckwerke (3, 4) zugeführt werden und die beim Anspinnen anschließend durch das Falschdrallorgan (7), die Einrichtung (9) und die Ab­ zugseinrichtung (11) geführt werden. Die Hilfsfäden werden nach erfolgtem Einziehen der Fadenkomponenten (1 und 2) abgetrennt. Der die Hilfsfäden enthaltende Doppelfaden (8) wird zunächst in eine Absaugeinrichtung (20) eingesaugt, die der Abzugseinrich­ tung (11) nachgeschaltet ist. In der Zwischenzeit wird ein Ab­ schnitt des Doppelfadens (8) von der Spule (12) abgezogen, von dem eine die Fehlstelle enthaltende Länge abgetrennt wird. Da­ nach wird der von der Spule (12) abgezogene Doppelfaden (8) mit dem von der Abzugseinrichtung (11) gelieferten Doppelfaden (8), der nicht mehr die Hilfsfäden enthält, verbunden, insbesondere durch ein Luft-Spleißen.
Bei einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Vorrichtung wird vor­ gesehen, daß die Lage der Einrichtung (9) und des Falschdrall­ organs (7) vertauscht werden, d.h. daß die Einrichtung (9) zwi­ schen den Streckwerken (3, 4) und dem Falschdrallorgan (7) liegt. Dem Falschdrallorgan (7) ist bei dieser Ausführungsform dann noch eine Einrichtung zum Zusammenführen der Fadenkompon­ enten (1 und 2) vorgeschaltet. Die in dem Falschdrallorgan (7) zusammengedrehten Fadenkomponenten (1 und 2) weisen eine Falschdrehung auf, wenn sie die Einrichtung (9) durchlaufen. Diese Falschdrehung ist im Prinzip ähnlich der späteren Zwirn­ drehung, so daß eine recht gute Aussage über mögliche Fehlstel­ len getroffen werden kann, die in dem später zu erzeugenden Zwirn entstehen.
Bei einer anderen Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 1 ist vorgesehen, daß anstelle der Einrichtung (9) zwei miteinan­ der über eine Auswerteeinrichtung verknüpfte Einrichtungen zum Überwachen und/oder Reinigen der Fadenkomponenten (1 und 2) zwischen dem gemeinsamen Drallorgan (7) und den Streckwerken (3 und 4) angeordnet wird, und zwar noch vor Umlenkführungen, die die Fadenkomponenten (1 und 2) vor dem Drallorgan (7) zusammen­ führen. In diesem Fall würden die aus den Streckwerken (3 und 4) austretenden, keinen Falschdrall aufweisenden Fadenkomponen­ ten (1 und 2) geprüft.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 werden zwei Streckwerken (3 und 4) Faserbänder zugeführt, die in diesen Streckwerken (3 und 4) auf die gewünschte Feinheit verzogen werden und die die Aus­ gangswalzenpaare (5 und 6) als verstreckte Fadenkomponenten (1 und 2) verlassen. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Fadenkomponenten (1 und 2) jeweils eigene Falschdrall­ organe (7 a und 7 b) durchlaufen, bevor sie durch Führungsrollen (13 und 14) zu einem Doppelfaden (8) zusammengeführt werden, der dann von einer Abzugseinrichtung (11) abgezogen und in ge­ fachter Form auf eine Spule (12) aufgewickelt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind den getrennten Drall­ organen (7 a und 7 b) getrennte Einrichtungen (9 a und 9 b) zum Überprüfen der Fadenkomponenten (1 und 2) auf Dick- und Dünn­ stellen nachgeschaltet, die zwischen den Drallorganen (7 a und 7 b) und den Umlenkführungen (13, 14) angeordnet sind. Die Ein­ richtungen (9 a und 9 b) sind an eine Auswerteeinrichtung (16) angeschlossen, die die erhaltenen Informationen derart mitein­ ander verknüpft, daß nur dann ein Herausreinigen von Dünn- und Dickstellen erfolgt, wenn die in den einzelnen Fadenkomponenten (1 und 2) festgestellten Dünn- und Dickstellen zusammen in dem später zu erstellenden Zwirn eine Fehlstelle erwarten lassen. In diesem Fall wird eine Schneideinrichtung (15) betätigt, die über eine elektrische Leitung (18) an die Auswerteeinrichtung (16) angeschlossen ist und die von dieser gesteuert wird. Die Trenneinrichtung (15) ist nach den Umlenkführungen (13 und 14) und vor der Abzugseinrichtung (11) angeordnet,so daß durch die­ se Schneideinrichtung (15) hindurch der Doppelfaden (8) läuft. Der Trenneinrichtung (15) ist eine Absaugeinrichtung (10) vor­ geschaltet. Die Auswerteeinrichtung (16) ist darüber hinaus mit nicht dargestellten Luntenstopeinrichtungen der Streckwerke (3 und 4) verbunden, so daß bei einem Reinigen auch bei dieser Ausführungsform die Faserbandzufuhr abgeschaltet wird. Nach ei­ nem Reinigen erfolgt ein Anspinnen in einer der Ausführungsform nach Fig. 1 entsprechenden und dort bereits erläuterten Weise. Auch bei dieser Ausführungsform ist eine Absaugeinrichtung (20) zwischen der Abzugseinrichtung (11) und der Spule (12) angeord­ net.
Bei einer gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 2 abgewandel­ ten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Positionen der Drallorgane (7 a und 7 b) mit den Einrichtungen (9 a und 9 b) ver­ tauscht sind, so daß die Fadenkomponenten (1 und 2) vor den Drallorganen überprüft werden. In diesem Fall erfolgt dann eine Überprüfung der einen Falschdrall aufweisenden Fadenkomponenten (1 und 2), da diese stromaufwärts von den Falschdrallorganen (7 a und 7 b) einen Falschdrall aufweisen, der sich nach diesen Falschdrallorganen (7 a und 7 b) wieder auflöst.

Claims (16)

1. Verfahren zum Erzeugen von als Vorlagespulen für eine Zwirnvorrichtung dienenden Spulen, bei welchem zwei Fadenkompo­ nenten ein Streckwerk und eine anschließende Falschdrallein­ richtung durchlaufen und in zusammengeführter Lage und im we­ sentlichen in ungedrehtem Zustand auf die Spule aufgewickelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufwickeln der Fa­ denkomponenten auf die Spule zum Entfernen von unzulässigen Dick- und/oder Dünnstellen eine Reinigung durchgeführt wird, wobei als Kriterium für das Reinigen die durch eine Prüfung er­ mittelten und sich aus beiden Fadenkomponenten ergebenden Ge­ samtfadenwerte herangezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fadenkomponente für das Reinigen für sich überprüft wird, wobei die Prüfungsergebnisse miteinander verknüpft werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenkomponenten nach ihrem Zusammenführen gemeinsam ge­ prüft werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Fadenkomponenten nach Durchlaufen der Falschdralleinrichtung überprüft werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Fadenkomponenten vor dem Einlaufen in die Falschdralleinrichtung überprüft werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenkomponenten einer gemeinsamen Falschdralleinrichtung zugeführt und in einem Bereich vor der Falschdralleinrichtung überprüft werden, in welchem sie gemeinsam einem Falschdrall ausgesetzt sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß im Falle einer Reinigung die weitere Lieferung beider Fadenkomponenten in den Streckwerken unterbro­ chen wird.
8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Streckwerken (3, 4) und Einrichtungen (13, 14) zum Zusam­ menführen der Fadenkomponenten (1, 2) Einrichtungen (9 a, 9 b) zum getrennten Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) angeord­ net sind, die an eine Auswerteeinrichtung (16) angeschlossen ist, die Mittel (15) zum Durchtrennen der Fadenkomponenten (1, 2) steuert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (9 a, 9 b) zum Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) in Laufrichtung nach den getrennten Falschdralleinrich­ tungen (7 a, 7 b) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (9 a, 9 b) zum Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) in Laufrichtung vor den getrennten Falschdralleinrich­ tungen (7 a, 7 b) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Fadenkomponenten (1, 2) eine ge­ meinsame Trenneinrichtung (15) vorgesehen ist, die nach Mitteln (13, 14) zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2) ange­ ordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Einrichtung zum gemeinsamen Überprüfen der zusammengeführten Fadenkomponenten (1, 2) vorgesehen ist, die nach den getrennten Falschdralleinrichtungen (7 a, 7 b) und nach Mitteln (13, 14) zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Falschdralleinrichtung (7) für beide Fadenkom­ ponenten (1, 2) vorgesehen ist, in welche die vorher zusammen­ geführten Fadenkomponenten (1, 2) gemeinsam einlaufen.
14. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum ge­ meinsamen Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) zwischen Mit­ teln zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2) und einer gemeinsamen Falschdralleinrichtung (7) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrichtung (9, 15) zum Trennen der Fa­ denkomponenten (1, 2) eine Absaugeinrichtung (10) vorgeschaltet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckwerke (3, 4) mit einer Lunten­ stopeinrichtung ausgerüstet sind, die von der Einrichtung (9) zum Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) oder der Auswerte­ einrichtung (16) gesteuert ist.
DE19863610110 1986-03-26 1986-03-26 Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung Withdrawn DE3610110A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2630460A1 (fr) * 1988-04-21 1989-10-27 Fritz Stahlecker Procede et dispositif pour former des bobines sur lesquelles deux composants d'un fil sont enroules d'une maniere etalee
US4944145A (en) * 1988-05-21 1990-07-31 Hans Stahlecker Spinning machine for producing feeding packages for twisting
FR2643655A1 (fr) * 1989-02-25 1990-08-31 Fritz Stahlecker Appareillage pour produire des bobines d'alimentation pour un retordage

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