DE3610110A1 - Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Erzeugen von als Vorlagespulen für eine Zwirnvorrichtung dien
enden Spulen, bei welchen zwei Fadenkomponenten ein Streckwerk
und eine anschließende Falschdralleinrichtung durchlaufen und
in zusammengeführter Lage und im wesentlichen in ungedrehtem
Zustand auf eine Spule aufgewickelt werden.
Bei bekannten Verfahren der eingangs genannten Art (EP-A 38 143,
EP-A 126 659) werden zwei parallel zueinander laufende Faser
bänder bis zur gewünschten Feinheit in Streckwerken verzogen.
Diese Fadenkomponenten werden anschließend nach dem Streckwerk
durch eine Falschdralleinrichtung geführt, beispielsweise Luft
düsen, die den anschließend gemeinsam auf eine Spule aufgewik
kelten Fadenkomponenten eine genügende Festigkeit geben, so daß
sie einen nachfolgenden Zwirnprozeß schadlos überstehen. Durch
die Falschdralleinrichtung wird keine echte Drehung in die Fa
denkomponenten eingeleitet. Sie werden jedoch aufgrund von lo
sen Randfasern o.dgl. genügend verfestigt, um aufgespult und
anschließend verzwirnt werden zu können. Es ist somit möglich,
aufgrund wesentlich gesteigerter Produktionsgeschwindigkeiten
Kosten einzusparen. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß im
Gegensatz zu dem Verzwirnen von zuvor gesponnenen Fäden an der
Zwirnmaschine keine Drehung wieder aufgehoben werden muß, wel
che den Fäden vorher im Spinnprozeß erteilt worden war. Die et
was vorverfestigten aber ansonsten drehungslosen Fadenkomponen
ten laufen gemeinsam auf eine Spule auf, so daß eine gefachte
Spule erhalten wird. Da bei diesem Aufspulen und dem anschlie
ßenden Verzwirnen der gedoppelten Fadenkomponenten die addierte
Reißfestigkeit beider Fadenkomponenten wirksam ist, kann die
einzelne Fadenkomponente eine relativ geringe Reißfestigkeit
aufweisen. Ein nach diesem Verfahren hergestellter Zwirn muß
ebenso wie nach herkömmlichen Verfahren hergestellte Zwirne
nach dem Zwirnen noch in einem weiteren Spulprozeß gereinigt
werden, um Dick- und/oder Dünnstellen herauszureinigen. Auch
wenn dieses Herausreinigen mit sehr hoher Geschwindigkeit
durchgeführt wird, so fallen dennoch zusätzliche Kosten an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Herausreinigen
von Dick- und/oder Dünnstellen zu ermöglichen, ohne daß nach
dem Zwirnprozeß ein Umspulen notwendig ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß vor dem Aufwickeln der Fa
denkomponenten auf die Spule zum Entfernen von unzulässigen
Dick- und/oder Dünnstellen eine Reinigung durchgeführt wird,
wobei als Kriterium für das Reinigen die durch eine Prüfung er
mittelten und sich aus beiden Fadenkomponenten ergebenden Ge
samtfadenwerte herangezogen werden.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die nach
der Falschdralleinleitung zusammengeführten Fadenkomponenten in
der Zuordnung zueinander verbleiben, auch wenn sie nachfolgend
gezwirnt werden. Bei dem Reinigen kann daher der Doublierungs
effekt ausgenutzt werden, so daß nicht jede Fadenkomponente für
sich von Dick- und/oder Dünnstellen befreit wird, sondern nur
dann, wenn die Dick- und/oder Dünnstellen beider Fadenkomponen
ten nach dem Verzwirnen unzulässige Werte annehmen würden. Da
bei kann der Fall eintreten, daß eine Dickstelle der einen Fa
denkomponente mit einer Dünnstelle der anderen Fadenkomponente
zusammenfällt oder auch umgekehrt, so daß insgesamt keine Dick-
oder Dünnstelle in dem fertigen Zwirn auftritt. Es werden somit
nicht die einzelnen Fadenkomponenten für sich alleine beur
teilt, sondern es wird immer - quasi im voraus - darauf ge
schlossen, wie eine Dick- oder Dünnstelle einer oder beider
Fadenkomponenten als Dick- oder Dünnstelle in dem späteren
Zwirn aussehen würde. Nur dann, wenn zu erwarten ist, daß tat
sächlich eine unzulässige Dick- oder Dünnstelle in dem späteren
Zwirn auftreten würde, wird eine Reinigung vorgenommen.
Bei einer ersten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß jede Fadenkomponente für das Reinigen für sich überprüft
wird, wobei die Prüfungsergebnisse miteinander verknüpft wer
den. Durch diese Verknüpfung wird festgestellt, ob ein Heraus
reinigen einer Dick- oder Dünnstelle einer Fadenkomponente er
forderlich ist, oder ob beim späteren Verzwirnen zusammen mit
der anderen Fadenkomponente der zulässige Toleranzbereich des
Zwirnes noch nicht überschritten wird.
Bei einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß die Fadenkomponenten nach ihrem Zusammenführen gemeinsam
geprüft werden. In diesem Fall ist nur eine Einrichtung zum
Überprüfen der Fadenkomponenten notwendig, so daß auch eine
Verknüpfung mit einer Auswerteeinrichtung entfallen kann.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß die Fadenkomponenten einer gemeinsamen Falschdralleinrich
tung zugeführt und in einem Bereich vor der Falschdralleinrich
tung überprüft werden, in welchem sie gemeinsam dem Falschdrall
ausgesetzt sind. In diesem Fall werden die beiden Fadenkompon
enten in einem Zustand überprüft, der relativ ähnlich ihrem Zu
stand in dem später herzustellenden Zwirn ist, so daß eine ent
sprechend sichere Aussage über einen möglichen Fehler in Form
einer Dick- oder Dünnstelle des später erzeugten Zwirns im vor
aus getroffen werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß im
Falle einer Reinigung die weitere Lieferung beider Fadenkompon
enten in den Streckwerken unterbrochen wird. Dadurch wird ver
hindert, daß das Reinigen zu einem Produktionsverlust führt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen eine Vorrich
tung zum Durchführen des Verfahrens.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung von zwei schematisch in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Durchführen des erfindungs
gemäßen Verfahrens, bei welchem zwei Fadenkomponenten
nach einer Falschdralleinrichtung zusammengeführt und
vor einem Aufspulen gemeinsam einer Reinigung unterzo
gen werden und
Fig. 2 eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, bei
welcher die beiden Fadenkomponenten jeweils getrennt
geprüft und gereinigt werden, die Reinigung jedoch von
den gemessenen Werten beider Fadenkomponenten abhängig
durchgeführt wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 enthält zwei Streckwerke (3 und 4),
denen jeweils ein Faserband zugeführt wird, das darin bis zur
gewünschten Feinheit verzogen wird. Aus den Ausgangswalzenpaa
ren (5 und 6) laufen Fadenkomponenten (1 und 2) mit entspre
chender Feinheit heraus. Diese Fadenkomponenten (1 und 2) lau
fen in ein gemeinsames Falschdrallorgan (7) ein, in welchem
ihnen ein Falschdrall erteilt wird. Zwischen den Streckwerken
(3 und 4) und dem Falschdrallorgan (7) sind in der Zeichnung
nicht dargestellte Führungselemente angeordnet, die die Faden
komponenten (1 und 2) in der gewünschten Richtung führen. In
Laufrichtung der Fadenkomponenten (1 und 2) nach dem Falsch
drallorgan (7) löst sich der Falschdrall wieder auf. Die Faden
komponenten (1 und 2) sind dort im wesentlichen ungedreht. In
folge ihrer Haarigkeit verbleibt jedoch insbesondere im Mantel
bereich eine gewisse Restdrehung oder Restumwindung durch ein
zelne Fasern, so daß die beiden Fadenkomponenten (1 und 2) eine
Vorverfestigung erhalten. Die Fadenkomponenten (1 und 2) werden
als Doppelfaden (8) mittels einer aus einem Walzenpaar gebilde
ten Abzugseinrichtung (11) abgezogen und anschließend in ge
fachter Form auf eine Spule (12) aufgewickelt, die in nicht
dargestellter Weise gehalten und mittels einer Wickelwalze an
getrieben wird. Die Spule (12), auf der die Fadenkomponenten (1
und 2) in gefachter Form aufgewickelt sind, dient als eine Vor
lagespule für einen nachfolgenden Zwirnvorgang, in welchem die
beiden Fadenkomponenten (1 und 2) miteinander verzwirnt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 läuft der Doppelfaden (8)
durch eine Einrichtung (9) zum Herausreinigen von Dick- und
Dünnstellen aus dem Doppelfaden (8). Die Einrichtung (9) ist
zwischen dem Falschdrallorgan (7) und der Abzugseinrichtung
(11) angeordnet. Sie enthält eine Einrichtung zum Überprüfen
der Gesamtgarnwerte beider Fadenkomponenten (1 und 2) sowie
eine Trenneinrichtung, durch welche bei mittels der Prüfein
richtung festgestellten Fehlern, die einen Fehler in dem später
zu erzeugenden Zwirn erwarten lassen, die Fadenkomponenten (1
und 2) durchtrennt werden. Die festgestellte Fehlstelle läuft
nach dem Durchtrennen auf die Spule (12) auf. Der Einrichtung
(9) ist eine Absaugeinrichtung (10) vorgeschaltet, in welche
der Doppelfaden (8) nach dem Durchtrennen hineinläuft.
Um kein Fasermaterial zu vergeuden, ist die Einrichtung (9) mit
einer durch den Stand der Technik bekannten Luntenstopeinrich
tung verbunden, die in die Streckwerke (3 und 4) eingebaut ist.
Durch eine derartige bekannte Luntenstopeinrichtung wird die
Faserbandzufuhr zu den Streckwerken (3 und 4) unterbrochen.
Nach dem Reinigen, bei welchem beide Fadenkomponenten (1 und 2)
durchtrennt werden, auch wenn der Fehler nur von einer Faden
komponente (1) oder (2) verursacht wurde, wird der Arbeitsvor
gang durch ein Anspinnen wieder aufgenommen. Dieses Anspinnen
wird beispielsweise in der Weise durchgeführt, wie es im Prin
zip durch die EP-A 126 659 bekannt ist. Es werden Hilfsfäden
verwendet, die den Austrittswalzenpaaren (5, 6) der Streckwerke
(3, 4) zugeführt werden und die beim Anspinnen anschließend
durch das Falschdrallorgan (7), die Einrichtung (9) und die Ab
zugseinrichtung (11) geführt werden. Die Hilfsfäden werden nach
erfolgtem Einziehen der Fadenkomponenten (1 und 2) abgetrennt.
Der die Hilfsfäden enthaltende Doppelfaden (8) wird zunächst in
eine Absaugeinrichtung (20) eingesaugt, die der Abzugseinrich
tung (11) nachgeschaltet ist. In der Zwischenzeit wird ein Ab
schnitt des Doppelfadens (8) von der Spule (12) abgezogen, von
dem eine die Fehlstelle enthaltende Länge abgetrennt wird. Da
nach wird der von der Spule (12) abgezogene Doppelfaden (8) mit
dem von der Abzugseinrichtung (11) gelieferten Doppelfaden (8),
der nicht mehr die Hilfsfäden enthält, verbunden, insbesondere
durch ein Luft-Spleißen.
Bei einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Vorrichtung wird vor
gesehen, daß die Lage der Einrichtung (9) und des Falschdrall
organs (7) vertauscht werden, d.h. daß die Einrichtung (9) zwi
schen den Streckwerken (3, 4) und dem Falschdrallorgan (7)
liegt. Dem Falschdrallorgan (7) ist bei dieser Ausführungsform
dann noch eine Einrichtung zum Zusammenführen der Fadenkompon
enten (1 und 2) vorgeschaltet. Die in dem Falschdrallorgan (7)
zusammengedrehten Fadenkomponenten (1 und 2) weisen eine
Falschdrehung auf, wenn sie die Einrichtung (9) durchlaufen.
Diese Falschdrehung ist im Prinzip ähnlich der späteren Zwirn
drehung, so daß eine recht gute Aussage über mögliche Fehlstel
len getroffen werden kann, die in dem später zu erzeugenden
Zwirn entstehen.
Bei einer anderen Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 1
ist vorgesehen, daß anstelle der Einrichtung (9) zwei miteinan
der über eine Auswerteeinrichtung verknüpfte Einrichtungen zum
Überwachen und/oder Reinigen der Fadenkomponenten (1 und 2)
zwischen dem gemeinsamen Drallorgan (7) und den Streckwerken (3
und 4) angeordnet wird, und zwar noch vor Umlenkführungen, die
die Fadenkomponenten (1 und 2) vor dem Drallorgan (7) zusammen
führen. In diesem Fall würden die aus den Streckwerken (3 und
4) austretenden, keinen Falschdrall aufweisenden Fadenkomponen
ten (1 und 2) geprüft.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 werden zwei Streckwerken (3
und 4) Faserbänder zugeführt, die in diesen Streckwerken (3 und
4) auf die gewünschte Feinheit verzogen werden und die die Aus
gangswalzenpaare (5 und 6) als verstreckte Fadenkomponenten (1
und 2) verlassen. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die Fadenkomponenten (1 und 2) jeweils eigene Falschdrall
organe (7 a und 7 b) durchlaufen, bevor sie durch Führungsrollen
(13 und 14) zu einem Doppelfaden (8) zusammengeführt werden,
der dann von einer Abzugseinrichtung (11) abgezogen und in ge
fachter Form auf eine Spule (12) aufgewickelt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind den getrennten Drall
organen (7 a und 7 b) getrennte Einrichtungen (9 a und 9 b) zum
Überprüfen der Fadenkomponenten (1 und 2) auf Dick- und Dünn
stellen nachgeschaltet, die zwischen den Drallorganen (7 a und
7 b) und den Umlenkführungen (13, 14) angeordnet sind. Die Ein
richtungen (9 a und 9 b) sind an eine Auswerteeinrichtung (16)
angeschlossen, die die erhaltenen Informationen derart mitein
ander verknüpft, daß nur dann ein Herausreinigen von Dünn- und
Dickstellen erfolgt, wenn die in den einzelnen Fadenkomponenten
(1 und 2) festgestellten Dünn- und Dickstellen zusammen in dem
später zu erstellenden Zwirn eine Fehlstelle erwarten lassen.
In diesem Fall wird eine Schneideinrichtung (15) betätigt, die
über eine elektrische Leitung (18) an die Auswerteeinrichtung
(16) angeschlossen ist und die von dieser gesteuert wird. Die
Trenneinrichtung (15) ist nach den Umlenkführungen (13 und 14)
und vor der Abzugseinrichtung (11) angeordnet,so daß durch die
se Schneideinrichtung (15) hindurch der Doppelfaden (8) läuft.
Der Trenneinrichtung (15) ist eine Absaugeinrichtung (10) vor
geschaltet. Die Auswerteeinrichtung (16) ist darüber hinaus mit
nicht dargestellten Luntenstopeinrichtungen der Streckwerke (3
und 4) verbunden, so daß bei einem Reinigen auch bei dieser
Ausführungsform die Faserbandzufuhr abgeschaltet wird. Nach ei
nem Reinigen erfolgt ein Anspinnen in einer der Ausführungsform
nach Fig. 1 entsprechenden und dort bereits erläuterten Weise.
Auch bei dieser Ausführungsform ist eine Absaugeinrichtung (20)
zwischen der Abzugseinrichtung (11) und der Spule (12) angeord
net.
Bei einer gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 2 abgewandel
ten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Positionen der
Drallorgane (7 a und 7 b) mit den Einrichtungen (9 a und 9 b) ver
tauscht sind, so daß die Fadenkomponenten (1 und 2) vor den
Drallorganen überprüft werden. In diesem Fall erfolgt dann eine
Überprüfung der einen Falschdrall aufweisenden Fadenkomponenten
(1 und 2), da diese stromaufwärts von den Falschdrallorganen
(7 a und 7 b) einen Falschdrall aufweisen, der sich nach diesen
Falschdrallorganen (7 a und 7 b) wieder auflöst.
Claims (16)
1. Verfahren zum Erzeugen von als Vorlagespulen für eine
Zwirnvorrichtung dienenden Spulen, bei welchem zwei Fadenkompo
nenten ein Streckwerk und eine anschließende Falschdrallein
richtung durchlaufen und in zusammengeführter Lage und im we
sentlichen in ungedrehtem Zustand auf die Spule aufgewickelt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufwickeln der Fa
denkomponenten auf die Spule zum Entfernen von unzulässigen
Dick- und/oder Dünnstellen eine Reinigung durchgeführt wird,
wobei als Kriterium für das Reinigen die durch eine Prüfung er
mittelten und sich aus beiden Fadenkomponenten ergebenden Ge
samtfadenwerte herangezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Fadenkomponente für das Reinigen für sich überprüft wird,
wobei die Prüfungsergebnisse miteinander verknüpft werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenkomponenten nach ihrem Zusammenführen gemeinsam ge
prüft werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Fadenkomponenten nach Durchlaufen der
Falschdralleinrichtung überprüft werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Fadenkomponenten vor dem Einlaufen in die
Falschdralleinrichtung überprüft werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenkomponenten einer gemeinsamen Falschdralleinrichtung
zugeführt und in einem Bereich vor der Falschdralleinrichtung
überprüft werden, in welchem sie gemeinsam einem Falschdrall
ausgesetzt sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß im Falle einer Reinigung die weitere
Lieferung beider Fadenkomponenten in den Streckwerken unterbro
chen wird.
8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Streckwerken (3, 4) und Einrichtungen (13, 14) zum Zusam
menführen der Fadenkomponenten (1, 2) Einrichtungen (9 a, 9 b)
zum getrennten Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) angeord
net sind, die an eine Auswerteeinrichtung (16) angeschlossen
ist, die Mittel (15) zum Durchtrennen der Fadenkomponenten (1,
2) steuert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen (9 a, 9 b) zum Überprüfen der Fadenkomponenten
(1, 2) in Laufrichtung nach den getrennten Falschdralleinrich
tungen (7 a, 7 b) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen (9 a, 9 b) zum Überprüfen der Fadenkomponenten
(1, 2) in Laufrichtung vor den getrennten Falschdralleinrich
tungen (7 a, 7 b) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß für beide Fadenkomponenten (1, 2) eine ge
meinsame Trenneinrichtung (15) vorgesehen ist, die nach Mitteln
(13, 14) zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2) ange
ordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Einrichtung zum gemeinsamen Überprüfen der
zusammengeführten Fadenkomponenten (1, 2) vorgesehen ist, die
nach den getrennten Falschdralleinrichtungen (7 a, 7 b) und nach
Mitteln (13, 14) zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2)
angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine gemeinsame Falschdralleinrichtung (7) für beide Fadenkom
ponenten (1, 2) vorgesehen ist, in welche die vorher zusammen
geführten Fadenkomponenten (1, 2) gemeinsam einlaufen.
14. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch
1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum ge
meinsamen Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) zwischen Mit
teln zum Zusammenführen der Fadenkomponenten (1, 2) und einer
gemeinsamen Falschdralleinrichtung (7) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einrichtung (9, 15) zum Trennen der Fa
denkomponenten (1, 2) eine Absaugeinrichtung (10) vorgeschaltet
ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Streckwerke (3, 4) mit einer Lunten
stopeinrichtung ausgerüstet sind, die von der Einrichtung (9)
zum Überprüfen der Fadenkomponenten (1, 2) oder der Auswerte
einrichtung (16) gesteuert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863610110 DE3610110A1 (de) | 1986-03-26 | 1986-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863610110 DE3610110A1 (de) | 1986-03-26 | 1986-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3610110A1 true DE3610110A1 (de) | 1987-10-08 |
Family
ID=6297261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863610110 Withdrawn DE3610110A1 (de) | 1986-03-26 | 1986-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von vorlagespulen fuer eine zwirnvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3610110A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2630460A1 (fr) * | 1988-04-21 | 1989-10-27 | Fritz Stahlecker | Procede et dispositif pour former des bobines sur lesquelles deux composants d'un fil sont enroules d'une maniere etalee |
| US4944145A (en) * | 1988-05-21 | 1990-07-31 | Hans Stahlecker | Spinning machine for producing feeding packages for twisting |
| FR2643655A1 (fr) * | 1989-02-25 | 1990-08-31 | Fritz Stahlecker | Appareillage pour produire des bobines d'alimentation pour un retordage |
-
1986
- 1986-03-26 DE DE19863610110 patent/DE3610110A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2630460A1 (fr) * | 1988-04-21 | 1989-10-27 | Fritz Stahlecker | Procede et dispositif pour former des bobines sur lesquelles deux composants d'un fil sont enroules d'une maniere etalee |
| US4944145A (en) * | 1988-05-21 | 1990-07-31 | Hans Stahlecker | Spinning machine for producing feeding packages for twisting |
| FR2643655A1 (fr) * | 1989-02-25 | 1990-08-31 | Fritz Stahlecker | Appareillage pour produire des bobines d'alimentation pour un retordage |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8130 | Withdrawal |