DE3605529A1 - Vertikale giesseinrichtung fuer eine druckgiessmaschine - Google Patents
Vertikale giesseinrichtung fuer eine druckgiessmaschineInfo
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Description
GEYER, HAGEMANN & KEHL
PATENTANWÄLTE ti I . « * e* * s"\. °/\
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS J- * * β*0. °οβ" %.'
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS J- * * β*0. °οβ" %.'
Ismaninger Straße 108 · 8000 München 80 · Telefon O089/980731-34 · Telex 5216136 hage d · Telegramm: hageypatent · Telefax 089/982421 Automat (CCITTGr.2)
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Übe Industries, Ltd. München,
u.Z.: Pat 406/2-86M 20.02.86
Dr.G/2/bf
Die Erfindung bezieht sich auf eine vertikale Gießeinrichtung für eine
Druckgießmaschine mit einer Form, die einen Formhohlraum aufweist, mit einem Gießkanal, der verschiebbar in einer EingieObohrung am
unteren Endabschnitt der Form aufgenommen ist, mit einer stationären \
Hülse, die starr in der Eingießbohrung befestigt und an die der Gießkanal
anlegbar ist, sowie mit einem verschieblich im Gießkanal angebrachten
Druckkolben zum Einschießen der heißen, in den Gießkanal eingebrachten Metallschmelze in die Form.
Gießverfahren für Druckgießmaschinen sind im Stand der Technik weithin
bekannt als typische Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von Präzisions-Gießprodukten. Diese Gießart wird so ausgeführt, daß ein
Hohlraum für eine Metallschmelze mit geschmolzenem Metall bei hoher Geschwindigkeit und unter hohem Druck aufgefüllt wird. Dabei besteht
allerdings die Möglichkeit, daß das Gas im Hohlraum nicht ausreichend aus diesem abgezogen wird, was zur Folge hat, daß das noch vorhandene
Gas mit der Metallschmelze vermischt wird und dann im Produkt in Form
von Gasblasen verbleibt. In vielen Anmeldungen wurde aus diesem Grund das übliche Druckgießen als für die Herstellung solcher Teile ungeeignet
bezeichnet, die im speziellen in hohem Maße frei von Gaseinschlüssen sein sollen.
Um dieses Problem zu lösen, wurde in der japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift
Nr. 57-13873 und in anderen Druckschriften ·*'
vom Anmelder der vorliegenden Erfindung eine Gasentlüftungseinrichtung
für Metallformen entwickelt und beschrieben, die zum Entlüften und Entgasen des Formhohlraums während des Gießvorganges geeignet ist, um
dadurch Gaseinschlüsse im Produkt zu verhindern, wodurch es möglich ist, Gießprodukte hoher Qualität zu erhalten.
Diese bekannte Gasentlüftungseinrichtung weist ein Gasentlüftungsventil
in einem Gasauslaßkanal auf, das den Formhohlraum mit der Außenseite
der Vorrichtung verbindet, wobei heiße Metallschmelze in den Formhohlraum eingeschossen wird, wenn dieses Ventil geöffnet ist, und wobei
dieses Ventil nach erfolgter Entlüftung des Formhohlraums von dem Gas geringer Masse in ihm verschlossen wird durch eine Trägheitskraft der
Metallschmelze großer Masse, die aus dem Formhohlraum in den Gasauslaßkanal eindringt, und dadurch verhindert wird, daß die heiße
Metallschmelze unerwünscht ausfließen könnte. Mit dieser bekannten Vorrichtung kann das Abziehen des Gases innerhalb der Form sicher und
leicht ausgeführt werden.
Die Anmelderin der vorliegenden Anmeldung hat darüberhinaus aber auch
noch ein Dekompression- oder Vakuum-Druckgießverfahren und eine entsprechende
Maschine entwickelt, bei welcher der weiter oben erwähnte Gasauslaßkanal an einen Vakuumerzeuger angeschlossen wird, wodurch
eine positive Gasevakuierung in der Form erfolgt. Dieses Druckgießverfahren
mit Druckerniedrigung dient dazu, eine Dekompression zu bewirken durch Abzug von Gas über den Gasstrom hinaus, der von der
Außenseite der Form in den Formhohlraum durch einen Spalt einfließt, wodurch der Entgasungsvorgang in der Form verstärkt wird.
Allerdings kann es bei dem vorstehend genannten Druckgießverfahren
vorkommen, daß ein Gasstrom von der Außenseite der Vorrichtung zur
Innenseite über einen Spalt zwischen einer Eingießhülse (Gießkanal) und dem Kolbenkopf des Druckkolbens auftritt infolge der Differenz zwischen
der aus dem Formhohlraum abgezogenen Gasmenge und dem Gas, das in den Hohlraum einströmt. Dies hat zur Folge, daß bei der Evakuierung des
Hohlraums ein Teil der Metallschmelze im Gießkanal durch diese zusätzlich einströmende Luft brodelt und unkontrolliert in den Formhohlraum
vor dem eigentlichen Druckgießvorgang eingesaugt wird,
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wodurch es zum Entstehen einer dünnen Erstarrungsschicht längs der
Innenflächen des Formhohlraums kommt. Ist dies aber einmal geschehen, lassen sich keine zufriedenstellenden Gießprodukte mehr erzielen. Selbst
wenn darüberhinaus ein Eingießvorgang ausgeführt werden sollte, wird Feuchtigkeit, Trennmittel aus der Form oder Schmiermittel usw. von
außerhalb des Hohlraums in diesen hineingezogen, oder auch heiße Metallschmelze aus dem Gießkanal zu einem Zeitpunkt, an dem der
Evakuiergrad noch nicht ausreichend groß ist. Dies hat zur Folge, daß
Verunreinigungen wie z.B. Schmiermittel in das Gießprodukt eingelagert werden, wodurch die Produktqualität abnimmt, oder daß Feuchtigkeit in
Kontakt mit der eingeschossenen Metallschmelze gelangt, verdampft wird und hierdurch Gasblasen erzeugt werden, wodurch es wiederum zu keinem
ausreichenden Evakuiereffekt kommt. Wegen der Tatsache, daß dabei heiße Metallschmelze angesaugt wird, bevor der Druck im Formhohlraum
bis auf einen ausreichend tiefen Evakuiergrad abgesunken ist, kann es ^
darüberhinaus dann auch noch zu der Möglichkeit kommen, daß Gas dorthin angesaugt wird oder daß die etwas früher eingezogene Metall- «
schmelze sich mit der danach eingeschossenen Metallschmelze nicht ausreichend gut vermischt, wodurch das Erscheinungsbild des Endproduktes
abfällt.
Die vorstehend beschriebene bekannte Druckgießmaschine weist aber auch noch andere Nachteile auf. Wenn der Druckgießvorgang ausgeführt
wird, kann es, während die Innenseite des Formhohlraums von oben her evakuiert wird, dazu kommen, daß Luft über die Anlagefläche der Eingießhülse
in den Gießkanal hineingezogen wird. Wenn dementsprechend eine oben auf dem Kolbenoberteil bei Beginn des Einschießvorganges
abgelagerte Erstarrungsschicht zum Zeitpunkt des Einschießens in die Form aufgebrochen wird, kann Luft über den Bereich der Anlagefläche
der Gießhülse in die Metallschmelze eintreten, was dazu führt, daß Luft zusammen mit der heißen Metallschmelze in den Hohlraum der Form
eintritt. Dieser unerwünschte Effekt soll anhand von Fig. 18, die einen solchen Stand der Technik zeigt, näher erläutert werden:
In eine Eingießbohrung 4 einer Form 3, die einen Formhohlraum 1 sowie
einen verengten Abschnitt 2 aufweist, sitzt eine stationäre Hülse 5 und eine Eingießhülse (Schußkanal) 7, wobei in letztere heiße Metallschmelze ^
6 für die Ausführung eines Schußvorganges eingefüllt ist. In einer
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Innenbohrung der Gießhülse 7 ist verschieblich ein Kopf 8 eines Druckkolbens angeordnet. Zum Zeitpunkt der Einleitung des Eingießvorganges
wird eine Erstarrungsschicht 9 ausgebildet, indem die heiße Metallschmelze 6, die mit den Endflächen des Kolbenkopfes 8 und den
Innenflächen des Gießkanales 7 in Berührung kommt, unmittelbar an diesen Flächen erstarrt. Die Erstarrungsschicht 9 wird abgestoßen, wenn
sich der Kolben für den Schußvorgang nach oben bewegt, wird komprimiert und schließlich zwischen einer Fläche 10 vorne an dem
verengten Abschnitt 2 und der Endfläche des Kolbenkopfes 8 zerkleinert und zerstampft. Dies führt aber dazu, daß sie zusammen mit einem
Schwamm aus erstarrter Schmelze 6 innerhalb der stationären Hülse 5 verbleibt, ohne in den Formhohlraum 1 einzutreten. Wenn das Produkt
herausgenommen wird, wird die erstarrte Schicht 9 einstückig mit dem Schwamm erstarrten Materiales von dem verengten Abschnitt 2 getrennt.
Wenn bei der vorbekannten Druckgießmaschine allerdings das Gas aus
dem Formhohlraum 1 evakuiert wird, wird Luft von einem Spalt zwischen der Eingießbohrung 4 der Form 3 und der Eingießhülse 7, die in diese
Bohrung eingesetzt ist, angesaugt Auf diese Weise tritt Luft in einen Spalt zwischen den Innenflächen der stationären Hülse 7 und der auf
dieser ausgebildeten erstarrten Materialschicht 9. Die erstarrte Schicht 9 wird dann weiter von dem Kolbenkopf 8 zusammengedrückt, bis
schließlich ein Kontakt mit der Fläche 10 hergestellt ist. Als Ergebnis hiervon wird die erstarrte Schicht 9 teilweise und nacheinander
aufgebrochen, wie dies durch die Bezugszeichen 9A in Fig. 18 dargestellt werden soll, wodurch die zugeführte Luft in die heiße Metallschmelze
über Spalte zwischen den aufgebrochenen Fragmenten 9A der Erstarrungsschicht eintreten kann und schließlich in den Formhohlraum 1 über das
geschmolzene Material und den verengten Abschnitt 2 gelangt. Entsprechend treten die Luft und die heiße Metallschmelze wechselseitig
durch den verengten Abschnitt 2. Dies führt dazu, daß der Fluß der heißen Metallschmelze gestört wird, wodurch wiederum keine Druckgußprodukte
hoher Qualität erzielt werden können.
Angesichts dessen hat die Anmelderin der vorliegenden Anmeldung ein
weiteres Gießverfahren und eine Vorrichtung hierfür in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 59-144566 beschrieben, wobei hier die
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• Evakuierung von der Gleitfläche des Kolbenkopfes aus gemeinsam mit
einer Dekompression im Formhohlraum vorgenommen wird. Die in dieser Druckschrift beschriebene Ausführungsform einer solchen Vorrichtung
zeigt dabei die Ausformung einer Nut in der äußeren Umfangsfläche des in der Eingießhülse verschieblich angeordneten Kolbenkopfes, wobei diese
Nut an einen Vakuumerzeuger angeschlossen ist. Im dort beschriebenen Beispiel wird zur zweckmäßigen Bearbeitung der Nut und der Luftkanäle
ein sogenannter "Doppelkopf" eingesetzt, bei dem der Kolbenkopf axial \Q geteilt ist und eine Nut am Außenumfang oder an der oberen äußeren
Umfangsfläche eines Kblbenkopf-Segmentes ausgebildet wird. Ferner ist
ein Luftführungskanal vorgesehen, der axial durch das andere Kolbenkopf-Segment und die Kolbenstange hindurch verläuft.
Allerdings weist auch diese Konstruktion gewisse Nachteile auf. Wenn
dabei nämlich ein Teil der heißen Metallschmelze innerhalb des Eingießkanales beim Anlegen des Vakuums eingesaugt und dabei ein
Luftkanal durch die heiße Metallschmelze verstopft wird, dann wird es notwendig, die Kolbenstange an der verstopften Stelle aufzuschneiden,
urn den Metallpfropfen zu entfernen, oder man muß die defekte Kolbenstange
durch eine neue ersetzen. Dies führt nicht nur zu einem großen Aufwand an Zeit und Arbeit für die Reparatur, sondern auch zu einem
Ansteigen deren Kosten.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, hier eine
/1 Verbesserung zu schaffen und eine Gießeinrichtung für eine Druck-
T8Y" gießmaschine vorzuschlagen, die bei weitgehender Vermeidung der
aufgezeigten Nachteile ein unerwünschtes Einströmen von Luft in den Formhohlraum beim Evakuieren noch besser verhindert.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art dadurch erreicht, daß eine Evakuiereinrichtung vorgesehen ist, mittels derer vor Beginn des Einschusses der Metallschmelze oder im
Verlauf desselben ein Abschnitt, in den Luft eintritt, und der Formhohlraum
derart evakuierbar sind, daß der Zeitpunkt zum Evakuieren dieses Abschnitts um eine vorbestimmte Zeitspanne dem Zeitpunkt zum Evakuieren
des Formhohlraumes vorausgeht, wobei der zeitliche Vorlauf vorzugsweise mehr als 0,2 see. beträgt.
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Infolge der erfindungsgemäßen Maßnahmen erfolgt das Anlegen des Vakuums an einen Vorrichtungsabschnitt, in den Luft eintreten kann, zu
einem geeigneten Zeitpunkt vor dem Anlegen des Vakuums an den Formhohlraum, wodurch nicht nur das Eintreten der Luft durch den
Abschnitt verhindert, sondern zusätzlich auch noch erreicht wird, daß
durch das Ausbilden einer Erstarrungsschicht dicht und fest auf der Endfläche des Kolbenkopfes das Eintreten von Luft in den Formhohlraum
vermieden wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der
Abschnitt einen Spalt zwischen dem Eingießkanal und dem Kolben umfaßt, so daß durch den Spalt eintretende Luft evakuiert wird.
Vorzugsweise wird hierbei der Kolben so ausgebildet, daß er einen Kolbenkopf
aufweist, an dessen Außenumfangsfläche eine Ringnut ausgebildet ist, wobei die Evakuierung des Abschnitts über diese Ringnut bewirkt
wird.
Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung besteht auch
darin, daß der Abschnitt einen in der Form ausgebildeten Hohlraum umfaßt und die zwischen Form und Gießkanal eintretende Luft über
diesen Hohlraum abgesaugt werden kann.
Des weiteren besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung auch
darin, daß der Abschnitt eine Trennfläche umfaßt, an der die Formhälften
der Form aneinander anliegen und Luft von dieser Trennfläche sowie zwischen der Form und dem Eingießkanal über die Evakuiereinrichtung
evakuiert wird.
Vorzugsweise wird auch eine Dichtung zwischen der oberen Endfläche des
Eingießkanales und der unteren Endfläche der stationären Hülse vorgesehen, wodurch zusätzlich ein Eindringen von Luft hier in den
Eingießkanal erschwert bzw. verhindert wird. Bevorzugt ist diese Dichtung an der stationären Hülse befestigt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht ferner
darin, daß der Druckkolben einen Kolbenkopf und eine Kolbenstange
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aufweist, zwischen denen ein Verbindungsglied lösbar befestigt ist, in
dessen dem Kolbenkopf zugewandten Endabschnitt ein Hohlraum derart ausgebildet ist, daß er in Verbindung mit einem Spalt zwischen
Kolbenkopf und Gießkanal steht und an eine in dem Verbindungsglied ausgebildete Bohrung angrenzt, daß ferner in der Kolbenstange eine Nut
ausgebildet ist, die sich zur Außenumfangsfläche der Kolbenstange öffnet, und daß ein Evakuierrohr in diese Nut eingelegt ist, dessen eines
Ende an einen Vakuumerzeuger angeschlossen und dessen anderes Ende in die Bohrung im Verbindungsglied eingeführt und dort lösbar befestigt ist.
Hierdurch lassen sich die Reparaturarbeiten ganz entscheidend vereinfachen, die dann erforderlich werden, wenn das Vakuumrohr, das
für die Absaugung der Luft aus dem Eingießkanal benutzt wird, von Metallschmelze verstopft wird. Vorzugsweise wird dabei der Grad des
Vakuums für die Evakuierung dieses Abschnitts größer als der für die Evakuierung des Formhohlraumes eingestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber
unter Erwähnung weiterer Vorteile noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Diagrammdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Gießvorrichtung unter Verwendung der Erfindung und einer in Verbindung hiermit eingesetzten Druckluft-Leitungsanordnung;
Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch einen Eingießkanal und
einen Druckkolben, wie sie in der Darstellung nach Fig. 1 eingesetzt sind; Fig. 3 einen Querschnitt längs Linie A-A in Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 2;
Fig. 5 einen Querschnitt längs Linie C-C in Fig. 2;
Fig. 6 einen Längsschnitt zur Darstellung einer bei einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung einsetzbaren Entlüftungseinrichtung;
Fig. 7 einen vergrößerten Längsschnitt längs Linie D-D in Fig. 6;
Fig. 8 eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Druckgießvorrichtung und einer dabei verwendbaren Druckluft-Leitungsanordnung;
Fig. 7 einen vergrößerten Längsschnitt längs Linie D-D in Fig. 6;
Fig. 8 eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Druckgießvorrichtung und einer dabei verwendbaren Druckluft-Leitungsanordnung;
Fig. 9 einen vergrößerten Teilschnitt zur Darstellung eines Gießkanales
und eines Druckkolbens, eingesetzt bei einer Vorrichtung qemäß Fig. 8;
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Fig. 10 einen Querschnitt längs Linie A-A in Fig. 9;
Fig. 11 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 9;
Fig. 12 einen Querschnitt längs Linie C-C in Fig. 9;
Fig. 11 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 9;
Fig. 12 einen Querschnitt längs Linie C-C in Fig. 9;
Fig. 13 eine teilweise geschnittene Ansicht zur Darstellung einer
Kolbenanordnung eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 14 einen Querschnitt längs Linie A-A in Fig. 13;
Fig. 15 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 13;
Fig. 15 einen Querschnitt längs Linie B-B in Fig. 13;
Fig. 16 einen Querschnitt längs Linie C-C in Fig. 13;
Fig. 17 einen Querschnitt zur Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Halteeinrichtung für ein Evakuierrohr zum Einsatz bei einem
Verbindungsglied einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
Fig. 18 einen Längsschnitt zur Erläuterung des Verhaltens der Erstarrungsschicht bei einer vorbekannten Vorrichtung.
Fig. 18 einen Längsschnitt zur Erläuterung des Verhaltens der Erstarrungsschicht bei einer vorbekannten Vorrichtung.
Zunächst soll eine erste vorzugsweise Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Druckgießmaschine unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 7 beschrieben werden:
Die Druckgießmaschine der in den Fig. 1 bis 7 beschriebenen Ausführungsform weist stationäre und bewegliche Formteile 11 und 12 einer
Gießform für die Metallschmelze auf, die längs einer Trennfläche 13
aneinander liegen und aneinander befestigt sind. Die solchermaßen aneinander befestigten Formteile 11 und 12 bilden einen Hohlraum 14 als
Formraum sowie einen verengten Abschnitt 15 und einen vertikalen Einlaßabschnitt 16 aus, die alle im wesentlichen symmetrisch zu der
Trennfläche 13 ausgerichtet sind. In dem vertikalen Einlaßabschnitt 16 ist eine stationäre Hülse 17 bündig sitzend aufgenommen. Bei der gezeigten
Druckgießmaschine handelt es sich um eine Vertikal-Druckgießmaschine mit seitlicher Einspannung, bei der die Gießform durch horizontale
Bewegung des beweglichen Formteiles 12 geschlossen oder geöffnet wird. Die grundsätzliche Arbeitsweise dieser Art von Druckgießmaschine ist im
einzelnen in der japanischen Patentveröffentlichung No. sho 58-55859 beschrieben, die am 12. Dezember 1983 veröffentlicht wurde. Ein Druckzylinder
18 ist direkt unterhalb der Formteile 11 und 12 angeordnet und mit einer Kolbenstange 19 versehen, mittels derer er durch Öldruck nach
vorne bewegt oder zurückgezogen werden kann. Am wirkungsseitigen
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Ende der Kolbenstange 19 ist ein Kolben 20, der im einzelnen in den Fig
2 bis 5 gezeigt ist, koaxial über eine Kupplung 21 befestigt. Ein Gießkanal in Form einer Eingießhülse 22 ist so ausgebildet, daß er denselben
c Durchmesser wie die stationäre Hülse 17 aufweist. Ein (in den Figuren
nicht dargestellter) Zylinder hebt die Gießhülse 22 an bzw. senkt sie ab, um sie in Anlage an die stationäre Hülse 17 zu bringen bzw. sie von
dieser wieder zu entfernen. In einer Innenbohrung 22a der Gießhülse 22 ist ein oben am Kolben 20 angebrachter Kolbenkopf 23 gleitend gelagert.
- n Für das Zuführen der heißen Metallschmelze in den Gießkanal 22 wird
dieser von der stationären Hülse 17 entfernt und mit dem in ihm angeordneten
Kolbenkopf 23 sowie zusammen mit dem Druckkolben 18 mittels eines (in den Figuren nicht dargestellten) Kippzylinders verschwenkt.
. Wenn dann die heiße Metallschmelze vollständig eingefüllt ist, wird der Druckzylinder 18 wieder vertikal aufgerichtet, der Gießkanal 22 mit
Öldruck in Anlage an die stationäre Hülse 17 gebracht und dadurch die Möglichkeit geschaffen, daß der Druckkolben 23 die heiße Metallschmelze
in den Formhohlraum 14 einschießen kann.
_n Im folgenden sollen nun Einzelheiten des Kolbenkopfes 23 beschrieben
werden:
Eine Druckstange 24, die an der Kolbenstange 19 mittels der Kupplung 21
befestigt ist, weist eine mit einem Innengewinde versehene Bohrung 24a,
OK eine Stützbohrung 24b für eine Evakuierhülse 28, eine Luftdurchtrittsbohrung
24c sowie eine Bodenbohrung 24d auf, die alle mit zueinander unterschiedlichen Durchmessern versehen und von obenher nacheinander
in der genannten Reihenfolge angeordnet sind. In die ganz oben liegende Innengewindebohrung 24a ist ein unterer Gewindeabschnitt 25a einer
„_ Schraubhülse 25 voll bis zum Anschlag gegen eine Schulter eingeschraubt.
In losem Sitz auf einem mittleren, nicht mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 25b der Schraubhülse 25 ist ein Paar von oberen und unteren
Verbindungsgliedern 26 und 27 angeordnet, die von dem Kolbenoberteil 23, das mit einem oberen Gewindeabschnitt 25c der Schraubhülse 25 und
__ der Druckstange 24 in Eingriff steht, eingespannt und befestigt worden.
Eine Evakuierhülse 28 umfaßt eine Haltehülse 28a sowie eine Hülse 28b, die an diese angeschmolzen bzw. angegossen ist. Die Evakuierhülse 28 ist
durch die Bodenbohrung 24d eingeführt, so daß die Haltehülse 28a bündig
im oberen Abschnitt der Bodenbohrung 24d sitzt. Die Hülse 28b erstreckt
sich durch die Luftdurchtrittsbohrung 24c hindurch und endet in einem oberen Abschnitt, der seinerseits bündig in der Stützbohrung 24b aufgenommen
ist. Ein Kühlwasserrohr 29 umfaßt einen Halteschaft 29a und ein Rohr 29b, das an diesen angeschmolzen ist. Der Halteschaft 29a des
Kühlwasserrohres 29 sitzt seinerseits bündig in der Bodenbohrung 24d und stützt die Haltehülse 28a von unten her ab. Das Rohr 29b erstreckt sich
durch die Haltehülse 28a, die Hülse 28b und die Schraubhülse 25 hindurch und endet oben in einem Hohlraum 23a, der im Kolbenkopf 23 ausgebildet
ist. An bestimmten vorgegebenen Lagen, wie dies aus Fig. 2 entnehmbar
ist, ist eine Anzahl von O-Ringen, die als Dichtungsglieder dienen,
vorgesehen. Des weiteren ist die den Gießkanal 22 ausbildende Hülse mit einem Ölzuführungseinlaß zur Schmierung des gleitenden Kolbenkopfes 23
versehen.
Eine Ringnut 23b auf dem Außenumfang des Kolbenkopfes 23 und eine Ringnut, die im Adapter 26 vorgesehen ist, stehen miteinander über
einem Luftkanal 23c in Verbindung. Eine Ringnut 27a im Verbindungsglied 27 ihrerseits steht mit der Ringnut 26a durch einen Luftkanal 27b in
Verbindung, der mit einem Metallsieb-Filter 31 versehen ist. Zwischen der Bohrung 24c in der Druckstange 24 und der Hülse 28b wird ein
Luftkanal 32 ausgebildet, der wiederum über einen Luftkanal 33 mit der Ringnut 27a in Verbindung steht. Eine Druckluftleitung (die noch weiter
unten beschrieben wird und in Fig. 1 gezeigt ist) ist an eine Evakuierbohrung 34 angeschlossen, die zum unteren Abschnitt des Luftkanals 32
hin offen ist. Andererseits steht das Rohr 29b für die Wasserkühlung an
seinem unteren Öffnungsabschnitt mit einem Kühlwasser-Einlaß 35' über einen Kühlwasserkanal 29d und eine Ringnut 29c sowie an seinem oberen
Öffnungsabschnitt mit einem Kühlwasser-Auslaß 29 über den Hohlraum
23a, einen sich nach unten um das Rohr 29b erstreckenden Kühlwasserkanal 36, einen Wasserkanal 37 und eine Ringnut 38 in Verbindung.
Der Kühlwasser-Einlaß 35' ist an eine Pumpe o.a. mittels einer geeigneten flexiblen Verbindung o.a. angeschlossen. Das Kühlwasser wird
dem Kühlwasser-Einlaß 35' bei Betätigung der Pumpe zugeführt, steigt
innerhalb des Rohres 29b an und füllt den Hohlraum 23a, um so den Kolbenkopf 23 zu kühlen. Sodann fließt das Kühlwasser wieder über den
Kühlwasserkanal 36 nach unten ab und wird durch den Kühlwasser-Auslaß
39 abgezogen.
Im folgenden soll nun ein Gasinnenbelüftungs-Ventil für die Gießform im
einzelnen beschrieben werden:
Wie am besten in den Fig 6 und 7 dargestellt, steht der Formraum 14
mit einem Gasentlüftungskanal 40 und einer Gasentlüftungsnut 41 in Verbindung, die symmetrisch zu der Trennfläche 13 von den miteinander
verbundenen Formteilen 11 und 12 ausgebildet werden. Eine Innenentlüftungseinrichtung
für die Gießform, die allgemein mit dem Bezugszeichen 42 (Fig. 6) bezeichnet ist, ist direkt oberhalb der Gasentlüftungsnut
41 angeordnet und z. B. auf dem beweglichen Formteil 12 befestigt. Hierfür ist mit dem oberen Ende einer Stütze 43, die an dem
beweglichen Formteil 12 angeordnet ist, ein Zylinder 44 verbunden. An einem unteren Endflanschabschnitt, der als Betätigungsende einer Kolbenstange
45 dient, die durch Anlegen eines Fluiddrucks an den Zylinder 44 ausgefahren oder eingezogen werden kann, ist eine zylindrische spulenförmige
Hülse 46 befestigt, deren unterer Endabschnitt in einer kreisförmigen
Bohrung, die in der oberen Oberfläche der beiden Formteile 11 und 12 ausgebildet ist, entfernbar aufgenommen ist. Die Hülse 46 kann
zu dem Zeitpunkt, an dem das Schließen oder Öffnen der Form stattfindet, in die kreisförmige Bohrung mittels der Kolbenstange 45, die
von dem Zylinder 44 betätigt wird, eingeführt oder von dieser abgezogen werden. Unterhalb der Spule 46 sind in die Formteile 11 und 12 eine
Ventilkammer 47 und seitlich umlaufende Bypass-Kanäle 48 vorgesehen, die es zulassen, daß die Ventilkammer 47 und die Gasentlüftungsnut 41
miteinander in Verbindung stehen. In der unteren Endfläche der Hülse 46 ist ein Ventilsitz 49 angebracht, welcher der Ventilkammer 47
zugewendet ist. In einem Paar länglicher Öffnungen 50, die am Außenumfang der Hülse 46 vorgesehen sind, sind sich in zueinander
entgegensetzter Richtung erstreckende Hebelarme 51a eines Rückstellhebels 51 gleitend angeordnet. Zwischen dem Rückstellhebel 51 und dem
Flanschabschnitt der Kolbenstange 45 sind Glieder zum Vorspannen des Rückstellhebels 51 nach oben, z. B. eine Zugfeder 52, ferner ein
Zylinder, ein Gravitationsgüed usw. aufgehängt. Unterhalb des Rückstellhebels
51 ist eine Ventilführung 53 mit einem zylindrischen Abschnitt 53a und einem Armpaar 53b mit Gewindebohrungen an der Hülse 46 befestigt,
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wobei die Arme 53b in den länglichen Öffnungen 5Ü angeordnet sind. Eine
Ventilstange 56, deren oberes mit einem Gewinde versehenes Ende mit einer Gewindebohrung des Rückstellhebels 51 in Eingriff steht, ist im
zylindrischen Abschnitt 53a gleitend befestigt. Die Ventilstange 56 weist an ihrem unteren Ende ein Ventilglied 56a auf, das auf dem Ventilsitz 49
aufsitzt, wenn die Ventilstange 56 angehoben wird. Das Ventilglied 56a,
das unter Wirkung eines Gasdrucks im Formraum 14 geöffnet war, schließt den Ventilsitz, indem es eine Trägheitskraft der heißen Metallschmelze,
die aus dem Formraum 14 austritt, aufnimmt, wodurch eine Verbindung zwischen einer Innenkammer der Hülse 46 und einem
Abschnitt, der die Gasentlüftungsnut 41 und den Bypass 48 umfaßt, unterbrochen wird. Kugeln 57, die von Spiral-Druckfedern 58 in Anlage
mit einer Nut 46b der Ventilstange 56 vorgespannt werden, sowie Bolzen 54 und Muttern 55 bilden einen Rastmechanismus aus. Die Zugfeder 52
verhindert, daß das Ventilglied 56a dann, wenn es vom Druck der heißen Metallschmelze geschlossen ist, erneut ohne Einwirkung einer Kraft von
außen geöffnet werden könnte. Das Ventilglied 56a wird geöffnet, indem die Arme 51a des Rückstellhebels 51 nach unten gedruckt werden. An der
Stütze 43 ist ein Anschlag 59 zur Begrenzung der durch die Betätigung des Zylinders 44 ausgelösten Aufwärtsbewegung des Hebelarms 51a längs
der Hülse 46 befestigt. Am unteren Abschnitt der Hülse 46 ist eine Entlüftungsöffnung 60 offen, die an eine Leitung 61 eines Druckluftkreislaufs
(der noch später beschrieben wird) angeschlossen ist, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Im nachfolgenden sollen in Verbindung mit Fig. 1 nun die Druckluftkreisläufe
beschrieben werden, die in Verbindung mit dem Kolben 20 und der Entlüftungseinrichtung 42 benutzt werden:
Eine Leitung 63, die mit einer Vakuumpumpe 62 verbunden ist, verzweigt
sich in eine Leitung 64 und eine Leitung 65. An den Leitungen 63 und 64
sind ein Vakuumtank 66 bzw. ein Hilfsvakuumtank 67 angeschlossen. Die Leitung 63 ist an die Leitung 61 über einen Filter 68 und, ähnlich, die
Leitung 64 über einen Filter 69 an die Leitung 35 anschließbar. In der
Leitung 64 ist ein Elektromagnet-Ventil 70 und gleichermaßen in der Leitung 65 ein Elektromagnet-Ventil 71 vorgesehen. Sobald die Spule des
Elektromagnets-Ventils 70 unter den geschilderten Verhältnissen aktiviert
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wird, wird die Luft im Druckkolben 20 unter Vakuum abgezogen,
gleichermaßen die Luft aus dem Formraum 14 über die Entlüftungseinrichtung 42 bei Betätigung einer Spule des Elektromagnet-Ventils 71.
In diesem Beipiel wird durch Steuerbefehle von einem Zeitsteuergerät
(das in den Figuren nicht gezeigt ist) die Einstellung der Abläufe so vorgenommen, daß die Evakuierung über die Entlüftungseinrichtung 42
gegenüber der des Druckkolbens 20 um z. B. ca. 0,2 see. bis 1 see,
vorzugsweise 0,3 see. bis 0,5 see, verzögert wird. Die Einstellung der
Abläufe wird ferner so vorgenommen, daß die Stärke des Vakuums für den Druckkolben 20 z. B. etwa 200 bis 300 Torr und die des Vakuums für
die Entlüftungseinrichtung 42 z. B. etwa 150 bis 250 Torr beträgt. Dieser Unterschied in der Stärke des Vakuums kann durch Einschalten des
Hilfsvakuum-Speichers 67 erreicht werden, der vorzugsweise so nahe wie möglich am Druckkolben 20 unter Berücksichtigung des Strömungswiderstands
eines relativ engen Rohrabschnitts oder Kanals zum Zeitpunkt der Evakuierung vorgesehen ist. Zusätzlich ist es vorteilhaft, wenn
die mit einem flexiblen Schlauch 35a versehene Leitung 35 eine möglichst kurze Länge und einen relativ großen Durchmesser von z. B.
2,54 cm (1 inch) aufweist.
Am anderen Eingang des Elektromagnet-Ventils 70 ist eine Leitung 74
angeschlossen, die ihrerseits mit einem Elektromagnet-Ventil 72 versehen ist. Gleichermaßen ist am anderen Eingang des Elektromagnet-Ventils 71
eine Leitung 75 angeschlossen, die ihrerseits ein Elektromagnet-Ventil 73 aufweist. Die Leitungen 74 und 75 laufen in einer gemeinsamen Leitung
77 zusammen, die mit einem verstellbaren Drosselventil 76 ausgerüstet und z. B. mit einem Luftkompressor 78 aus einer Fabrik oder einem
Betrieb verbunden ist. Durch Schließen der Elektromagent-Ventile 70 und 71 sowie Öffnen der Elektromagnet-Ventile 72 und 73 wird hochgespannte
Druckluft dem Kolben 20 und dessen Entlüftungseinrichtung 42 zugeführt und zum Reinigen in das Innere eingeblasen.
Im nachfolgenden soll nun ein Gießverfahren mit einer solchermaßen
augebildeten Druckgießmaschine näher beschrieben werden:
Als erstes muß der bewegliche Formteil 12 in die dargestellte Lage zum
Festspannen gebracht werden. Sodann muß der Zylinder 44 der
Φ <* β ft · S* β O 4 ί
«ί O · β «
• Entlüftungseinrichtung 42 aktiviert werden, um die Hülse 46 in die
Hülsen-Aufnahmeöffnung, die in den Formteilen 11 und 12 in der gezeigten Weise ausgebildet ist, einzuführen. Zu diesem Zeitpunkt werden
die Kolbenstange 19 des Druckzylinders 18 und die Eingießhülse 22 in eine untere Lage gebracht. Entsprechend wird hierdurch der Druckzylinder
18 gekippt, die heiße Metallschmelze in den Gießkanal 22, innerhalb dessen sich der Kolben 20 in einer unteren Position befindet,
eingegossen und sodann der Druckzylinder 18 wieder vertikal aufgerichtet. Hiernach wird die Eingießhülse 22 bis zur Anlage an die
stationäre Hülse 17 angehoben, wie dies in den Figuren gezeigt ist. Nach
Anlegen von Vakuum und wenn die Ölzufuhr an den Druckzylinder 18 zum
Anheben der Kolbenstange 19 eingeleitet ist, hebt sich der Kolben 20, um
das Einschieben der heißen Metallschmelze (die in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 6 versehen ist) einzuleiten. Zu diesem Zeitpunkt wurde das
Kühlwasser durch den Kühlwasser-Einlaß 35 zum Kolben 20 angeliefert, es steigt innerhalb des Rohres 29b an, füllt den Hohlraum 23a und fließt
dann abwärts innerhalb des Kühlwasserkanales 36. Auf diese Weise werden der Kolbenkopf 23 und die Druckstange 24 gekühlt. Des weiteren
wird der Gießkanal 22 von seiner Außenseite her durch eine in den Figuren allerdings nicht gezeigte Kühleinrichtung ebenfalls gekühlt.
Entsprechend erstarrt die Metallschmelze teilweise und eine Erstarrungsschicht, die in den Fig. 2 und 8 mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnet ist,
wird auf der oberen Endfläche des Kolbenkopfes 23 und auf der Innenwandfläche
des Gießkanales 22 durchgehend und an dieser fest anliegend ausgebildet. Das Innere sowohl des Vakuumsspeichers 66, wie auch des
Vakuum-Hilfsspeichers 67 wird jetzt durch die Vakuumpumpe 62 evakuiert. Zu diesem Zweck wirkt, wenn das Elektromagnet-Ventil 70
zuerst und vor dem Einleiten oder im Verlauf des Druckgießvorgangs
geöffnet wird, ein negativer Druck auf die Evakuieröffnung 34 der Druckstange 24 mit dem Ergebnis, daß Luft innerhalb der Ringnut 23b des
Kolbenkopfes 23 über dem Luftkanal 23c, die ringförmige Vertiefung 26a, den Filter 31, den Luftkanal 27b, die Ringnut 27a, den Luftkanal 33 und
dem Luftkanal 32 abgesaugt wird. Ferner wird, wenn das Elektromagnet-Ventil 71 um eine bestimmte Zeitverzögerung von z. B. 0,3 see.
bis 0,5 see. zu der vorher genannten Evakuierung verspätet geöffnet
wird, das innerhalb des Formraumes 14 vorhandene Gas über den Gasentlüftungskanal
40, die Gasentlüftungsnut 41, den Bypass 48 und die
c, . ο ·■·
ο=
-Vb-
Entlüftungsöffnung 60 abgezogen, weil nämlich das Ventilglied 56a der
Entlüftungseinrichtung 42 zu diesem Zeitpunkt geöffnet ist. In der Art und Weise, die weiter oben schon geschildert wurde, werden der Kolben
20 und die Entlüftungseinrichtung 42 evakuiert und schließlich wird der Evakuierungsgrad im Formraum 14 und in einem Spalt zwischen der
Eingießhülse 22 und dem Kolbenkopf 23 miteinander ausgeglichen. Besonders dann, wenn die Evakuierung des Kolbens 20 zu einem Zeitpunkt
stattfindet, der geringfügig vor dem Evakuierungszeitpunkt für die
Entlüftungseinrichtung 42 liegt, und wenn ein etwas größerer Evakuierungsgrad für den Kolben 20 als für die Entlüftungseinrichtung 42
vorgesehen wird, kommt die Erstarrungsschicht 9 in enge Kontaktanlage mit der Endfläche des Kolbenkopfes 23 und dem hierzu zurückgesetzten,
ringförmigen und um laufenden Abschnitt. Als Ergebnis hiervon stellt sich ein, daß die Erstarrungschicht 9 verstärkt wird und sich auf 330°C bis
4000C entsprechend dem Fortschreiten der Kühlung des Kolbenkopfes 23
abkühlt, was zu einer Verdickung derselben führt. Hierdurch wird verhindert, daß Luft durch den Spalt zwischen der Gießhülse 22 und dem
Kolbenoberteil 23 unverwünschterweise eintreten könnte. Ferner ist auch keine Möglichkeit gegeben, daß heiße Metallschmelze in den Formraum
14 eingespritzt werden könnte.
Nachdem das Innere des Formraumes 14 usw. auf die geschilderte Weise
evakuiert wurde, wird ein Einschußvorgang ausgelöst, bei dem der Kolben 23 noch während der Entlüftung vorwärts bewegt wird. Als Ergebnis
hiervon wird heiße Metallschmelze 6 aus der Gießhülse 22 in den Formraum 14 über die stationäre Hülse 17 und den verengten Abschnitt
15 eingeschossen. Sobald der Formraum 14 mit der heißen Metallschmelze
6 gefüllt ist, steigt diese innerhalb der Gasentlüftungsnut 41 nach oben, wodurch die heiße Metallschmelze 6 zusammen mit dem Gas
in Kontakt mit der unteren Oberfläche des Ventilgliedes 56a gelangt. Der
Stoß, der dabei auf das Ventilglied 56a ausgeübt wird, ist größer als die Kraft, die auf dieses durch das Gas ausgeübt wird, und zwar wegen des
großen Trägheitseffektes der heißen Metallschmelze, der darauf zurückgeht, daß die Masse der Metallschmelze 6 außerordentlich groß im
Vergleich zu der des Gases ist. Folglich bewegt sich dabei das Ventilglied
56a sich Zusammendrückung der Druckfedern 58 über die Kugeln 57 nach oben, um schließlich den Ventilsitz 49 zu schließen. Selbst für den Fall,
-io-
daß die heiße Metallschmelze an einem Ausfließen durch den Ventilsitz
49 gehindert und sich mit Gas innerhalb des Gasentlüftungskanals 40 und der Gasentlüftungsnut 41 derart mischen würde, daß der Vorgang in
Spritzer umschlägt, die diskontinuierlich auf das Ventilglied 56a auftreffen, wird das Ventilglied 56a in seiner oberen Position
festgehalten, weil es, ist es einmal von der heißen Metallschmelze nach oben hin gedrückt worden, in dieser oberen Stellung durch die Zugfeder
52 vorgespannt gehalten wird. Hierdurch ist es möglich, daß die Entlüftungskanäle
sicher vom Ventilglied 56a verschlossen werden.
Als letzter Schritt muß dann noch ein Druck auf das Ventilglied 56a
ausgeübt und dieses über eine vorgewählte Zeit hinweg gekühlt werden, während es geschlossen gehalten wird, dabei das bewegliche Formteil 12
geöffnet und die Hülse 46 mittels des Zylinders 44 der Entlüftungseinrichtung
42 angehoben werden, um dadurch die Hülse 46 außer Eingriff mit dem beweglichen Formteil 12 zu bringen und so das Entfernen des
Gießprodukts aus dem Formraum 14 zu ermöglichen.
Die Aufwärtsbewegung der Hülse 46 geht der Aufwärtsbewegung der
Ventilstange 56 wegen des Trennwiderstandes zwischen dem Ventilglied 56a und dem erstarrten Metall voraus. Hierdurch werden die Kugeln 57,
die außer Eingriff mit der Nut 56b der Ventilstange 56 waren, wieder in
Eingriff mit dieser gebracht, wodurch die Vorbereitung für den nächsten Druckguß Vorgang fertiggestellt ist. Am oberen Ende der Aufwärtsbewegung
der Hülse 46 kommen die Hebelarme 51a in Kontakt mit dem Anschlag 59, wodurch die Ventilstange 56 nach unten gedrückt wird.
Hierdurch wird das Ventilglied 56a sicher geöffnet und für den nächsten Einschußvorgang bereit gemacht.
Bei dem vorstehend geschilderten Ausführungsbeispiel wurde die vorliegende Erfindung in Ausführung einer Vertikal-Druckgießmaschine
dargestellt. Durch entsprechende Anwendung einer Zeitsteuerung für die Evakuierung derart, daß diese unmittelbar eingeleitet wird, nachdem die
Eingußöffnung für die heiße Metallschmelze an der Gießhülse nach Einleitung des Schusses verschlossen wird, läßt sich die Erfindung auch
gleichermaßen bei Druckgießmaschinen mit seitlichem Eingießen einsetzen.
«■ τ= nc»
β . :
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist die Gießvorrichtung
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß im äußeren Umfangsbereich des Kolbenkopfes eine Ringnut, die mit dem
Formhohlraum über einen Spalt in Verbindungs steht, und ferner eine
Entlüftungseinrichtung für den Formhohlraum vorgesehen. Dabei wird nach dem Einleiten des Absaugens der Luft in der Ringnut nach außen
vor der Einleitung oder während des Verlaufs der Vorwärtsbewegung des Kolbenkopfes Luft innerhalb des Formhohlraums aus diesem nach außen
über die Entlüftungseinrichtung mit einer leichten Zeitverzögerung abgesaugt. Dies hat zur Folge, daß die Erstarrungsschicht der Metallschmelze,
die auf der Endfläche des Kolbenkopfes ausgebildet wird, sich ' in engem Kontakt mit diesem befindet und durch Kühlung auch noch
verdickt und verstärkt wird. Dabei verhindert die Erstarrungsschicht, daß Luft, die andernfalls in den Formhohlraum durch einen Spalt zwischen
dem Kolbenkopf und der Eingießhülse eintreten könnte, tatsächlich eintritt. Dies verhindert weiterhin die Möglichkeit, daß heiße Metallschmelze
in den Formhohlraum eingespritzt werden könnte und daß Verunreinigungen in die Metallschmelze eingemischt werden könnten, wodurch
es möglich wird, den Druckgießvorgang in gewünschter Weise auszuführen
und dabei die Qualität des Gießproduktes merklich zu verbessern.
Ein zweites vorzugsweises Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße
Druckgießmaschine soll nachstehend in Verbindung mit den Fig. 8 bis 12 beschrieben werden:
Der grundsätzliche Aufbau dieses zweiten Ausführungsbeispiels ist allerdings ähnlich dem des vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels,
wobei solche Teile, die mit Teilen aus dem ersten Ausführungsbeispiel identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen werden und
darüberhinaus auch deren nähere Beschreibung entfallen kann. Wie aus der nachstehenden Beschreibung entnommen werden kann, läßt sich
gemäß diesem Ausführungsbeispiel das unerwünschte Nachströmen in den Formhohlraum noch besser als beim ersten Ausführungsbeispiel
verhindern.
Die Druckkolbeneinrichtung dieses zweiten Ausführungsbeispiels
"3ΒΌ5529"
unterscheidet sich von der des ersten Ausführungsbeispiels wie nachfolgend beschrieben:
Hierbei ist eine Eingießhülse 22, in welcher der Kopfteil 23 eines Druckkolbens
20 verschiebbar angeordnet ist, wiederum entfernbar in eine Einschußöffnung 16 der Formteile 11 und 12 eingesetzt. Die Eingießhülse
22 ist an ihrem oberen Ende mit einer Abschrägung versehen. Zwischen einer oberen End-Berührungsfläche 22b und einer unteren Endfläche einer
stationären Hülse 17 ist eine Manschette 17b zwischengeschaltet, die als Dichtung dient, aus Kreishälften eines hitzebeständigen Materiales wie z.
B. Kupfer oder Asbest zusammengesetzt und an der stationären Hülse 17
befestigt ist. Zwischen der Einschußöffnung 16 und der Eingießhülse 22, die in diese eingeführt ist, sind halbkreisförmige Ringnuten 11a und 12a
sowie eine Längsnut 12d (Fig. 9) in den Formteilen 11 bzw. 12 vorgesehen. Die Längsnut 12d ist längs der Trennfläche 13 ausgebildet
und steht mit den Nuten 11a und 12a in Verbindung. Die halbkreisförmige Ringnut 11a in dem stationären Formteil 11 steht mit einem Luftkanal
11b, der nach der Außenseite hin geöffnet ist, in Verbindung.
An diese Öffnung ist eine Leitung 35A , wie in Fig. 8 gezeigt, angeschlossen.
Die Druckluftschaltung dieser Ausführungsform der Druckgießmaschine
unterscheidet sich von der bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel wie folgt:
Die Leitung 35A ist hier an einen stationären Luftkanal 11b angeschlossen,
der in dem vorstehend bereits genannten stationären Formteil 11 ausgebildet ist, und ferner mit einem Filter 69a, einem flexiblen
Abschnitt 35b und einem Elektromagnet-Ventil 7OA versehen. Die Leitung 35A ist dabei vor einem Elektromagnet-Ventil 70 (gesehen von dem
Hilfsvakuumspeicher aus) an eine Leitung 35 angeschlossen, die sich von dem Hilfsvakuumspeicher 67 zu dem Druckkolben 20 erstreckt. Des
weiteren ist an den anderen Anschluß des Elektromagnet-Ventils 7OA eine Leitung 74A angeschlossen, die ihrerseits wiederum mit einem Elektromagnet-Ventil
72A verbunden ist. Leitungen 74, 74A und 75 laufen unter Zwischenschaltung von Elektromagnet-Ventilen 72, 72A und 73 in eine
-Ϊ9-
' Leitung 77 zusammen, die über ein variables Drosselventil 76 an z. B. an
einen Luftkompressor 78 aus einer Fabrik angeschlossen ist. Durch Schließen der Elektromagnet-Ventile 70, 71 und 7OA und durch Öffnung
durch Elektromagnet-Ventile 72, 73 und 72A wird hochgespannte Druckluft dem Kolben 20, der Eingießhülse 22 und einer Entlüftungseinrichtung
42 derselben Art, wie sie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, zugeführt und für die Innenreinigung eingeblasen.
Wenn im Betrieb das Elektromagent-Ventil 7OA gleichzeitig mit der Öffnung des Elektromagnet-Ventils 70 geöffnet wird, wirkt ein negativer
Druck auf den Luftkanal 11b, der mit den Halbkreisen der Ringnuten 11a und 12a in Verbindung steht, was zur Folge hat, daß die Luft in den
Nuten 11a und 12a über dem Luftkanal 11b abgesaugt wird. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird das Elektromagnet-Ventil 71 um einen
um 0,2 see. bis 1 see, vorzugsweise 0,3 see. bis 0,5 see. verzögerten
Zeitpunkt geöffnet. Da ein zusätzliches Evakuiersystem über das Ventil 7OA, den Filter 69A, die Leitung 35A und den flexiblen Abschnitt 35b
vorgesehen ist, läßt sich der unerwünschte Luftnachfluß in den Formhohlraum ganz besonders wirksam verhindern.
Entsprechend der Vorwärtsbewegung des Kolbenkopfes 23 wird die
erstarrte Schicht 9 dabei fortgeschoben und solange angehoben, bis ihr oberes Ende in Kontakt mit den Flächen lic und 12c an der Vorderseite
des verengten Abschnitts 15 gelangt. Da aber Luft über die Nuten 11a und 12a abgezogen wird und weil die Abschrägung und die Maschette 17b
im Kontaktbereich zwischen den beiden Hülsen 17 und 22 vorgesehen sind, findet kein Luftzutritt statt und der zylinderförmige Abschnitt der
Erstarrungsschicht 9 wird zusammen mit dem Kolbenkopf 23 angehoben, während er gleichzeitig in engem Kontakt an der inneren Umlauffläche
der Eingießhülse 22 anliegt, bis sein oberes Ende in Berührung mit den Flächen lic und 12c vorne an dem verengten Abschnitt 15 gelangt. Wenn
dann der Kolbenkopf 23 sich noch weiter vorwärts bewegt, wird die Erstarrungsschicht 9 zwischen der Endfläche des Kolbenoberteils 23 und
den Flächen lic und 12c der Formteile 11 und 12 aufgebrochen und zerbrochen. Obgleich bei diesen Gegebenheiten das Innere der Form 14
von obenher evakuiert wird, ist dennoch keine Möglichkeit gegeben, daß Luft von der Eingießhülse her eintreten könnte; deshalb wird auch die
e © s β υ- ***.-*■
H
3ΈΤ055Γ29"
■ Metallschmelze nicht mit Luft vermischt und der Fluß der Schmelze wird
nicht gestört. Nach dem Füllen des Hohlraums 14 steigt die Metallschmelze 6 innerhalb der Gasentlüftungsnut 41 an und gelangt
zusammen mit dem Gas in Kontakt mit der unteren Endfläche des Ventilglieds 56a. Hierdurch wird der Ventilsitz 49 durch das Ventilglied 56a in
einer ähnlichen Weise, wie bei Ausführungsbeispiel 1 geschildert, verschlossen.
In Verbindung mit der Entlüftung ist darauf hinzuweisen, daß übliche
Aluminiumprodukte einen Gasanteil von 40 bis 60 cm /100 g Aluminium aufweisen. Bei Einsatz der Entlüftungsvorrichtung 42 läßt sich der Gasanteil
auf 5 bis 10 cm /100 g Aluminium reduzieren, wodurch hervorragende Gußprodukte entstehen, die eine Druckfestigkeit von 100
2
bis 105 kg/cm aufweisen. Allgemein gilt, daß eine Wärmebehandlung möglich ist, soferne der Gasanteil geringer als 5 cm /100 g Aluminium liegt. Insbesondere ist sogar= eine Verschweißen möglich, wenn der Gasanteil geringer als 1 cm / 100 g Aluminium ist. Wenn man sowohl die Form 14, wie auch die Eingießhülse 22 evakuiert, können Druckgußprodukte erhalten werden, die sowohl wärmebehandelt als auch geschweißt werden können. Dies gilt sowohl für den Einsatz von wiederverwendeten Material als auch für den von Neumaterial.
bis 105 kg/cm aufweisen. Allgemein gilt, daß eine Wärmebehandlung möglich ist, soferne der Gasanteil geringer als 5 cm /100 g Aluminium liegt. Insbesondere ist sogar= eine Verschweißen möglich, wenn der Gasanteil geringer als 1 cm / 100 g Aluminium ist. Wenn man sowohl die Form 14, wie auch die Eingießhülse 22 evakuiert, können Druckgußprodukte erhalten werden, die sowohl wärmebehandelt als auch geschweißt werden können. Dies gilt sowohl für den Einsatz von wiederverwendeten Material als auch für den von Neumaterial.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung entnommen werden kann, umfaßt
eine vertikale Druckgießmaschine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel eine Evakuiereinrichtung zum Abziehen des Gases aus dem Formhohlraum,
wobei die Metallschmelze dem Eingießkanal zugeführt und ein Hohlraum in den Formteilen ausgebildet ist, der zum Eingießöffnungsabschnitt
hin offen und an die Evakuiereinrichtung angeschlossen ist, durch die das im Formhohlraum und zwischen der Eingießhülse und der
Form vorhandene Gas abgesaugt werden kann. Hierdurch kann das Enlüften der Form beschleunigt werden, was zu einer höheren Qualität
des Endprodukts führt. Selbst wenn eine Erstarrungsschicht aus der
heißen Metallschmelze, die auf den sich in Verbindung mit der heißen
Metallschmelze befindlichen Oberflächen des Kolbenkopfes entsteht, in Verbindung mit dem Anheben des Druckkolbens hochgeschoben wird, wird
die Luft in der Eingießöffnung nach außenhin abgeleitet mit dem Erfolg, daß keinerlei Luft in den Spalt zwischen der Eingießhülse und der Form
ι ϋΦ 4 1J οο β α ο &
OiO »Ο O 4 * <*
β β© & OC
-24*-
1
" einfließen kann. Infolgedessen werden keine Gasblasen oder Lunker im
Druckgußprodukt erzeugt und eine vorzügliche Gußoberfläche sowie eine erheblich verbesserte Qualität der Gußprodukte erzielt.
5
5
Ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine Vertikal- Druckgießmaschine
entsprechend der Erfindung wird nun in Verbindung mit den Fig. 13 bis 17 beschrieben:
Die Vertikal-Druckgießmaschine gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist
eine zylindrische Eingießhülse 22 auf, die dazu eingerichtet ist, ausgefahren und zurückgezogen zu werden und zwar relativ zu einer
stationären Hülse auf der Seite einer (nicht gezeigten) Form, wobei die Eingießhülse 22 mit heißer Metallschmelze über eine geeignete Zuführeinrichtung
(nicht gezeigt) gefüllt wird. Ein Kolbenoberteil 23, das als
oberer Kopf des Kolbens 20 dient, ist verschieblich in der Eingießhülse 22
angeordnet. Der Kolbenkopf 23 ist mit einer Gewindebohrung 23d versehen, die sich zu seinem einen Ende und zu einem Hohlraum 23e hin
öffnet und mit letzterem in Verbindung steht. Ferner ist ein oberes Verbindungsstück 100 vorgesehen, das über seine ganze Länge hinweg im
wesentlichen gleichmäßig in drei Abschnitte aufgeteilt ist, wodurch ein
erster Gewindeabschnitt 100a, ein zylindrischer Abschnitt 100b und ein Gewindeabschnitt 100c entstehen. Das obere Verbindungsstück 100 ist
weiterhin mit einer Innenbohrung lOOd versehen, die zwischen seinen
beiden Enden verläuft. Ein Anschlußstück 110, das am Kolbenkopf 23 anliegt und denselben Durchmesser wie ein radial verengter Abschnitt des
Kolbenkopfes 23 aufweist, sitzt lose auf dem zylindrischen Abschnitt 100b des Verbindungsteils 100. Eine nach oben hin offene Gewindebohrung
24d einer relativ langen Druckstange 24 befindet sich in lösbarem Eingriff mit dem unteren Gewindeabschnitt 100c des Verbindungsteils
100. Die Druckstange 24 ist ebenfalls mit einer Bohrung 24e mit einem verschlossenen unteren Ende (in den Fig. nicht gezeigt) versehen. Der
Kolbenkopf 23 und die Druckstange 24, zwischen denen das Verbindungsstück 110 zwischengeschaltet ist, sind lösbar über das obere
Verbindungsstück 100 miteinander verbunden und aneinander angedrückt. Ein Kühlwasserrohr 120 ist so angeordnet, daß es durch die Innenbohrung
lOOd des oberen Verbindungsstücks 100 und die Innenbohrung 24e der Druckstange 24 verläuft. Ein Ende des Kühlwasserrohres 120 ist an die
J -3ΒΌ 5 5*2 9'
Druckstange 24 angeschlossen, während sein anderes Ende in den Hohlraum 23e hineinragt. Des weiteren sind zwischen dem Kühlwasserrohr
120 und den Innenbohrungen lOOd sowie 24e Kühlwasserkanäle lOOe
und 24f ausgebildet. Das eine Ende des Kühlwasserrohres 120 und das andere Ende des Kühlwasserkanals lOOe sind an eine Kühlwasserquelle
sowie an ein Ableitrohr über einen Kühlwasser-Einlaß bzw. Kühlwasser-Auslaß angeschlossen (in den Figuren nicht gezeigt), die in
der Druckstange 24 ausgebildet sind. Kühlwasser aus der Kühlwasserquelle
füllt den Hohlraum 23e über das Kühlwasserrohr 120 und wird
anschließend über die Kühlwasserkanäle lOOe und 24f abgezogen und dabei das Kolbenoberteil 23 gekühlt.
Das Verbindungsglied 110 ist an seiner dem Kolbenkopf 23 zugewandten
Endfläche mit einer abgesetzten Bohrung 110a und mit einer Ringnut
110b versehen, die beide mit einem Spalt, der zwischen dem Kolbenkopf 23 und der Eingießhülse 22 besteht, über eine Ringnut 23f, die in der
äußeren Umfangsfläche des Kolbenkopfes 23 ausgebildet ist, und einen axialen Luftkanal 23g, der mit einem Abschnitt der Ringnut 23f in
Verbindung steht, verbunden sind. Andererseits ist am Außenumfang der Druckstange 24 eine Axialnut 24g ausgebildet, die einen U-förmigen
Querschnitt aufweist, der zur Außenumfangsfläche hin geöffnet ist. Die
Nut 24g erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Länge der Druckstange
24. Das Verbindungsglied 110 ist mit einer Bohrung 110c versehen, die eine Verbindung zwischen der Nut 24g und der abgesetzten Bohrung
110a herstellt. Die Druckkolbeneinrichtung der gezeigten Ausführungsform umfaßt weiterhin noch ein Rohr 130 zum Evakuieren, das aus einem
PTFE-(Teflon-) oder einem Kupfer-Rohr o.a. besteht und dessen eines
Ende lösbar an dem (nicht gezeigten) Endabschnitt der Druckstange 24 befestigt ist. Dieses Entlüftungsrohr 130 ist mit einem Vakuumerzeuger
(in den Fig. nicht gezeigt) über einen Anschluß der Druckstange 24 verbunden. Das Evakuierrohr 130 ist in die Nut 24e der Druckstange 24
über deren Öffnung zur Außenseite hin eingeführt. Ein Abschnitt des Evakuierrohres 130 steht über die Druckstange 24 über und ist lösbar in
die Öffnung 110c des Verbindungsteils 110 so eingeführt, daß seine obere Endfläche in die abgesetzte Bohrung 110a hineinragt. Wenn bei der
beschriebenen Ausführungsform der Vakuumerzeuger betätigt wird, wird die Luft, die innerhalb eines Spaltes zwischen der Eingießhülse 22 und
aft
""■* !* Τ60*5529
-29-
dem Kolbenkopf 23 und innerhalb der Eingießhülse 22 vorhanden ist, über
die Ringnut 23f und den Luftkanal 23g zu der Ringnut 110b abgezogen und schließlich durch das Evakuierrohr 130 nach außen abgegeben. Das
Evakuierrohr 130 ist aufgehängt durch Einhaken eines durch es hindurchgesteckten
Drahtes 140 an einer Schulter, die von der abgesetzten Bohrung 110a und der Bohrung 110c ausgebildet wird. Die beiden Enden
der Bohrung 110c sind mittels einer Flüssigpackung 142 abgedichtet, die im trockenen Zustand handhabbar ist. Innerhalb der abgesetzten Bohrung
110a ist ein Filter 150 eingefüllt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind weiterhin O-Ringe 30 vorgesehen, die als Dichtmittel in einer
ähnlichen Weise wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel dienen.
Der Betrieb einer solchermaßen ausgebildeten Druckkolbeneinrichtung ist
wie folgt:
Zunächst muß die Metallschmelze in den Eingießkanal 22 und dieser sodann in die stationäre Hülse an der Seite der Form eingebracht werden.
Sodann wird der Druckkolben 20 durch Zuführung von Öl an den
Druckzylinder vorwärtsbewegt und dadurch die Metallschmelze aus dem
Gießkanal 22 in den Hohlraum der Form eingebracht. Wenn Gas in dem Hohlraum der Form gleichzeitig mit der Einleitung des Eindrückens der
Schmelze über die Entlüftungseinrichtung abgezogen und der Vakuumerzeuger, der an das Evakuierungsrohr 130 angeschlossen ist,
betätigt wird, wird Luft innerhalb der Eingießhülse 22 zum Vakuum hin
abgezogen über die Ringnut 23f, den Luftkanal 23g, die abgesetzte Bohrung 110a, die Ringnut 110b sowie über das Evakuierrohr 130.
Hierdurch wird verhindert, daß Luft durch einen Spalt zwischen der Eingießhülse 22 und dem Kolbenoberteil 23 fließen und in die Eingieß-
° hülse 22 einströmen könnte, wodurch erreicht wird, daß das Eindringen
von Feuchtigkeit oder Formen-Trennmittel o.a. vermieden wird.
Falls die heiße Metallschmelze unter dem angelegten Vakuum angesaugt
wird und das Rohr 130 mit heißer Metallschmelze verstopft werden sollte, wird der Druckkolben 20 aus der Einlaßhülse 22 herausgezogen,
sodann der Einkuppeleingriff des Kolbenkopfes 23 aufgehoben und hiernach die Befestigung des anderen (nicht gezeigten) Endes des
Evakuiorrohres 130 golöst. Auf diesnm Wog kann das Verbindungsglied
".r gr ψ ν » * ν *3/ τ »
Λ · Τ605529
-24-
110 leicht vom oberen Verbindungsstück 100 abgezogen werden, wobei
das Evakuierrohr 130 in der Bohrung 110c des Verbindungsgliedes 110
gehalten bleibt. Als nächstes wird das Evakuierrohr 130 in Richtung auf
die abgesetzte Bohrung 110a so gezogen, daß es aus dem abgebauten Verbindungsglied
110 herausgezogen werden kann, wonach ein neues Evakuierrohr in die abgesetzte Bohrung 110 wieder eingebracht werden und unter
umgekehrter Ausführung der einzelnen vorstehend beschriebenen Schritte die Einzelteile wieder zusammengebaut werden können, wonach der
Austausch des Evakuierrohres 130 beendet ist.
Im dritten Ausführungsbeispiel ist beschrieben worden, daß der Luftkanal
23g des Kolbenkopfes 23 und die abgesetzte Bohrung 110a bezüglich der Umfangsrichtung miteinander in Phase zueinander ausgerichtet sind.
Obgleich die Möglichkeit besteht, daß eine solche phasengerechte Ausrichtung in Abhängigkeit von den Bedingungen beim Festziehen des
Kolbenkopfes 23 zum Befestigen des Verbindungsgliedes 110 geändert werden könnte, ergibt sich hieraus dennoch kein Nachteil in den
Verbindungen der Luftführung.
Fig. 17 stellt einen Querschnitt durch einen Abschnitt des Evakuierrohres
dar, das von einem Verbindungsglied gemäß einer abgeänderten Ausführungsform gehalten wird. Bei dieser abgeändertem Ausführungsform ist die Bohrung, die bei dem zuvor beschriebenen Beispiel in die
abgesetzte Bohrung 110a und die Bohrung 110c aufgeteilt war, durch eine
einzige, sich verjüngende Bohrung llOd ersetzt. Das Evakuierrohr 130 ist in einen unteren, geraden Bohrungsabschnitt der sich verengenden
Bohrung llOd soweit eingeführt, bis es einen Mittelabschnitt desselben erreicht hat. Sodann wird ein keiförmiger, durchbohrter Stöpsel 160 in
das Evakuierrohr 130 von obenher eingestoßen, um das Evakuierrohr 130 zu verbiegen. Das so deformierte Evakuierrohr 130 kann nicht mehr nach
unten zur Druckstange 24 ausrutschen. Die Möglichkeit, das Evakuierrohr 130 festzuhalten, ist aber durchaus nicht auf die Anwendung eines
Drahtes 140 oder eines Keil-Stöpsels 160 beschränkt, wie diese in Verbindung mit den vorangegangenen Ausführungsbeispielen beschrieben
sind. Für die vorliegenden Erfindung können hier sehr wohl auch andere Einrichtungen zum Verhindern eines Ausrutschens des Evakuierrohres 130
nach unten in Richtung auf die Druckstange 24 eingesetzt werden, z. B.
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-ΟΙ
ein Band, das um das obere Ende des Evakuierrohres 130 gewunden ist
und auf der bereits weiter oben erwähnten Schulter aufliegt o.a..
Wie aus der vorgehenden Beschreibung entnehmbar ist, umfaßt die Eingießeinrichtung für eine Druckgußmaschine gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
einen Hohlraum, der ausgebildet wird in der oberen, dem Kolbenkopf zugewandten Endfläche des zwischen dem Kolbenkopf und der
Druckstange zwischengeschalteten Verbindungsgliedes, für eine Verbindung mit einem Spalt zwischen dem Kolbenkopf und der Eingießhülse,
weiterhin eine sich axial erstreckende Nut, die am Außenumfang der Druckstange sowie zum Verbindungsglied und zum Außenumfang hin
offen ist, und ferner ein Evakuierrohr, das in dieser Nut gehalten wird, lösbar in die die Nut mit dem Hohlraum verbindende Bohrung eingeführt
ist, und dessen anderes Ende lösbar in Verbindung mit einem Vakuumerzeuger steht, während sein oberes Ende an dem Hohlraum anliegt.
Folglich kann die Eingießeinrichtung für Druckgießmaschine gemäß dem beschriebenen dritten Ausführungbeispiel einen mit der Kolbeneinrichtung
verbundenen Evakuiereffekt erzielen, der ein Eintreten von Luft in die
Einrichtung über den Spalt zwischen Eingießhülse und Kolbenkopf verhindert. Zusätzlich kann selbst für den Fall, daß die Evakuierleitung
verstopft sein sollte, bei der Kolbeneinrichtung dieses Ausführungsbeispiels der verstopfte Zustand durch einfaches Auswechseln des
Evakuierrohres leicht wieder behoben werden ohne die Notwendigkeit, daß ein Abschneiden oder Austauschen der Druckstange erforderlich
wäre, wie dies beim vorbekannten Stand der Technik nötig ist. Da der Austausch des Evakuierrohres leicht ausgeführt werden kann, läßt sich
hierdurch eine ganz erhebliche Arbeite- und Kosteneinsparung erzielen.
-χι-
- Leerseite
Claims (9)
1. Vertikale Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine mit einer
Form, die einen Formhohlraum aufweist, mit einem Gießkanal, der verschiebbar in einer Eingießbohrung am unteren Endabschnitt der Form
aufgenommen ist, mit einer stationären Hülse, die starr in der Eingießöffnung befestigt und an die der Gießkanal anlegbar ist, sowie mit einem
verschieblich im Gießkanal angebrachten Druckkolben zum Einschießen
der heißen, in den Gießkanal eingebrachten Metallschmelze in die Form, *
dadurch gekennzeichnet, daß eine Evakuiereinrichtung (66, 67) vorgesehen %
ist, mittels derer vor Beginn oder während des Einschusses der Metall- ^
schmelze ein Abschnitt, in den Luft eintritt, und der Formhohlraum (14)
derart evakuierbar sind, daß der Zeitpunkt des Anlegens des Vakuums an den Abschnitt um eine vorgegebene Zeitspanne vor dem Zeitpunkt des
Anlegens des Vakuums an den Formhohlraum liegt.
2. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlegen des Vakuums an den Abschnitt
um mehr als 0,2 Sekunden vor dem Anlegen des Vakuums an den Formhohlraum (14) erfolgt.
3. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt einen Spalt zwischen dem
Eingießkanal (22) und dem Kolben (20) umfaßt, so daß die Luft aus diesem Spalt evakuierbar ist.
4. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (20) einen Kolbenkopf (23)
aufweist, in dessen Außenumfang eine Ringnut (23b; 23f) ausgebildet ist,
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über die der Abschnitt evakuierbar ist·
5. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt ferner eine Trennfläche (13) umfaßt, an der die Formteile (11, 12) der Gießform aneinander anliegen,
wobei Luft aus dieser Trennfläche (13) und zwischen der Form (11, 12) und dem Eingießkanal (22) von der Evakuiereinrichtung evakuierbar ist.
6. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtung (17b) zwischen der oberen Endfläche (22b) des Gießkanales (22) und der unteren
Fläche der stationären Hülse (17) vorgesehen ist.
7. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (17b) an der stationären Hülse
(17) befestigt ist.
8. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkolben (20) einen Kolbenkopf (23) und eine Druckstange (24)
aufweist, zwischen denen ein Verbindungsglied (110) lösbar befestigt ist, in dessen dem Kolbenkopf (23) zugewandten Endabschnitt ein Hohlraum
(110a) ausgebildet ist, der mit einem Spalt zwischen dem Kolbenkopf (23) und dem Gießkanal (22) in Verbindung steht und an eine in dem
Verbindungsglied (110) vorgesehene Bohrung (110c) angrenzt, daß eine Nut (24g) in der Druckstange (24) vorgesehen ist, die zum Außenumfang
der Druckstange (24) hin offen ist,
und daß ein Evakuierrohr (130) in der Nut (24g) befestigt ist, dessen eines
Ende an eine Evakuiereinrichtung (66, 67) angeschlossen und dessen anderes Ende in die Bohrung (110c) im Verbindungsglied (110) eingeführt
und dort lösbar befestigt ist.
9. Gießeinrichtung für eine Druckgießmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abschnitt ein stärkeres Vakuum als an den Formhohlraum (14) angelegt wird.
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