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DE3600203A1 - Verfahren zur regelung eines schleifprozesses in einem pressenschleifer - Google Patents

Verfahren zur regelung eines schleifprozesses in einem pressenschleifer

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Publication number
DE3600203A1
DE3600203A1 DE19863600203 DE3600203A DE3600203A1 DE 3600203 A1 DE3600203 A1 DE 3600203A1 DE 19863600203 DE19863600203 DE 19863600203 DE 3600203 A DE3600203 A DE 3600203A DE 3600203 A1 DE3600203 A1 DE 3600203A1
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DE
Germany
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amount
substance
grinding
press plate
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Withdrawn
Application number
DE19863600203
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English (en)
Inventor
Seppo Tampere Blomqvist
Heikki Inkeroinen Liimatainen
Kaj Tampere Sundström
Risto Kouvola Vahteri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tampella Oy AB
Original Assignee
Tampella Oy AB
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Publication date
Application filed by Tampella Oy AB filed Critical Tampella Oy AB
Publication of DE3600203A1 publication Critical patent/DE3600203A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/14Disintegrating in mills
    • D21B1/18Disintegrating in mills in magazine-type machines
    • D21B1/24Disintegrating in mills in magazine-type machines of the pocket type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Verfahren zur Regelung eines Schleifprozesses in einem Pressenschleifer
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung eines Schleifprozesses in einem Pressenschleifer, in dem ein Holzsatz in wenigstens einer Tasche mittels einer in der Tasche beweglichen Pressplatte an einen rotierenden Schleifstein gepresst wird, wobei in bestimmten Abständen die scheinbare erzeugte Stoffmenge an verschiedenen Messpunkten eines SchleifSchlages der Pressplatte berechnet wird, und zwar unter Berücksichtigung auch der während des SchleifSchlages entstandenen Veränderungen der Dichte des HolzSatzes an den Messpunkten, und der in dieser Weise berechnete Wert mit dem Aufgabenwert der erzeugten Stoffmenge verglichen wird und der Schleifvorgang des Holzsatzes zum Erreichen des Aufgabewerts der erzeugten Stoffmenge reguliert wird.
Mechanischer Stoff wird allgemein in sogenannten Pressenschleifern hergestellt, in denen die Holzsätze < in den Taschen mittels eines Belastungszylinders und
einer Pressplatte an einen rotierenden Schleifstein <*
gepresst werden. Zum Schaffen einer erforderlichen Abkühlung und Schmierung und zum Abtransportieren des Stoffes wird der Schleifstein mit Wasser bespritzt.
Es ist allgemein bekannt, dass die Herstellung mechanischen Stoffes anlässlich vieler gelegentlich variierenden Faktoren unstabil ist. Solche Faktoren sind z.B. Variationen in der Qualität, Grosse und Feuchtigkeit des Holzes, die Reinheit der Steinoberfläche, die Qualität des Steins, die Figuration, d.h. die Schärfe der Steinoberfläche, die Abnutzung der schleifenden Oberfläche, die das Holz an den Stein pressende Kraft usw. Die Unstabilität äussert sich u.a. in Variationen in der Dichte sowie der Qualität und Feinheit des Stoffes. Als Mass der Feinheit des Stoffes
wird konventionell ein sog. CSF-Wert gebraucht, der mit den vielen Qualitätseigenschaften des Stoffes gut korreliert.
Die meisten von den obengenannten Grossen können auf kurze Sicht am wesentlichen konstant gehalten werden. Bei den bekannten Regelungslösungen wird z.B. die Motorleistung oder die Bewegungsgeschwindigkeit der Pressplatte standardisiert, und zwar durch Regelung des hydraulischen Druckes. Dabei variiert die wirkliche Mengenleistung, d.h. die erzeugte Stoffmenge pro Zeiteinheit, weil man festgestellt hat, dass die Dichte eines Holzsatzes sich während eines SchleifSchlages verändert. Dieser Faktor wird in der FI-Auslegeschrift 64 666 behandelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mengenleistung, d.h. die erzeugte Stoffmenge pro Zeiteinheit, so zu regeln, dass der gestellte Aufgabewert anlässlich der später angeführten Gründe und in der später angeführten Weise erreicht wird.
Eine Änderung der erzeugten Stoffmenge beeinflusst den CSF-Wert des Stoffes so, dass wenn die erzeugte Stoffmenge vermehrt wird, der CSF-Wert grosser wird, und dass wenn diese Menge vermindert wird, der CSF-Wert entsprechend kleiner wird. Die obenerwähnten Veränderungen sind prinzipiell in Figur 1 gezeigt. In Figur 1 wird auch die Situation mit verschiedenen Standardschärfen des Steins gezeigt. Die Veränderungen sind eine Folge des Einflusses der Friktion zwischen dem Schleifstein und dem zu schleifenden Holz auf das Lignin des Holzes. Wenn die erzeugte Stoffmenge vermehrt wird, erwärmt die zugenommene Friktion beim Wachsen der Kraft zwischen dem Holz und dem Stein das Holz mehr, wobei das Lignin in grösserem Grad als früher weicher wird und die Fasern leichter und somit höher und langer lose werden, was zu einem erhöhten CSF-Wert führt. Die Verminderung
der erzeugten Stoffmenge hat einen entgegengesetzten Effekt.
Wie wir auf Grund des Obigen feststellen können, äussern sich die Variationen in der erzeugten Stoffmenge/ d.h. in der Mengenleistung, in entsprechenden Variationen in der Stoffqualität, und weil man in der Praxis anlässlich der verschiedenen Schärfen und Abnutzung der Schleifsteine Stoff aus verschiedenen Schleifmaschinen vermischen muss, damit der CSF-Wert standardisiert und ein Schleifen nach Produktionsbedarf bei verschiedenen Schleifmaschinen gestartet werden kann, ist es sehr wesentlich, dass die Unstabilität des Prozesses und die Variation in der Stoff- und dadurch auch in der Papierqualität durch Regelung der wirklichen erzeugten Stoffmenge minimiert werden können.
Bis jetzt bekannte typische Weisen zur Regulierung eines Pressenschleifers sind Drucksteuerung, Leistungssteuerung, Geschwindigkeitssteuerung und die Steuerung des spezifischen Verbrauchs an Energie.
Durch Drucksteuerung hat man versucht, den auf den Belastungszylinder der Pressplatte wirkenden hydraulischen Druck während des ganzen Schleifprozesses konstant zu halten. Durch Leistungssteuerung hat man wieder versucht, die Drehgeschwindigkeit des Schleifsteins konstant zu halten und durch Geschwindigkeitssteuerung hat man entsprechend versucht, die Laufgeschwindigkeit der Pressplatte konstant zu halten. Die Leistungs- und Drucksteuerung weisen eine herkömmliche Schwäche auf, die sich in grossen Variationen in "Freeness" und dadurch in Qualität äussert, und die Schwäche der Geschwindigkeitssteuerung der Pressplatte besteht in grossen Variationen in der Leistung und der wirklichen erzeugten Stoffmenge, welche Variationen zu grossen Variationen in CSF-Werten führen.
Bei der Regulierung des Schleifprozesses zur
Standardisierung des spezifischen Verbrauchs an Energie wird auf die Regulierung die bekannte gegenseitige Abhängigkeit zwischen dem CSF-Wert des Holzschliffes und des spezifischen Verbrauchs an Energie angewendet. Das Ergebnis der Regulierung ist nach dem Verfahren der FI-Auslegeschrift 64 666 wesentlich verbessert worden, und zwar unter Berücksichtigung der durchschnittlichen und normalisierten Verdichtung des zu schleifenden Holzsatzes während eines SchliefSchlages. Bei der Regulierung des spezifischen Verbrauchs an Energie wird im Prinzip ein ausserordentlich gleichmässiges CSF-Ergebnis erreicht, aber wenn die wirliche und berechnete Satzverdichtung in dem betreffenden Regulieraugenblick einander nicht vollständig entsprechen, so wird nicht immer eine ausreichende erzeugte Stoffmenge, d.h. eine ausreichende Mengenleistung, erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Regulierung eines Schleifprozesses zu schaffen, das die Nachteile der vorbekannten Verfahren nicht aufweist. Dies wird mittels eines erfindungsgemässen Verfahrens erreicht, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der berechnete Wert der scheinbaren erzeugten Stoffmenge im Verhältnis zu dem während des Schleifschlages benutzten hydraulischen Druck korrigiert wird.
Die Erfindung basiert auf der Feststellung, dass die Verdichtung des Holzsatzes während des Schleifschlages, der von einer sog. Satzdichtekurve oder Satzdichtefunktion dargestellt wird, abgesehen von der Lage der Pressplatte auch von dem benutzten hydraulischen Druck, d.h. von der Kraft abhängig ist, mit der die Pressplatte an das Holz gepresst wird.
Die Grundeinsicht der Erfindung ist, die Steilheit der Satzdichtekurve auf Grund des benutzten hydraulischen Drucks zu berechnen und diese Kurve dann in einer an sich bekannten Weise zum Erreichen des Aufgabewerts der erzeugten Stoffmenge zu gebrauchen. Der Aufgabewert
kann z.B. der Festwert der Produktion usw. sein. Der beim Berechnen zu benutzende hydraulische Druck kann z.B. mittels des durchschnittlichen Niveaus des hydraulischen Drucks bestimmt werden oder alternativ von den Faktoren ausgehend/ auf Grund deren der hydraulische Druck oder das Niveau des hydraulischen Drucks bestimmt wird, wie z.B. von der Schärfe des Steins, den Aufgabewerten der erzeugten Stoffmenge usw.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei
Figur 2 einen zur Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Schleifer schematisch zeigt,
Figur 3 das Messen der Laufstrecke der Pressplatte schematisch zeigt,
Figur 4 den Satzverdichtungskoeffizienten als Funktion der relativen Lage der Pressplatte zeigt,
Figur 5 die Abhängigkeit der Satzdichte von der Lage der Pressplatte und von dem Niveau des hydraulischen Drucks zeigt,
Figur 6 eine Ausführungsform der Erfindung prinzipiell zeigt,
Figur 7 den Einfluss der Steinschärfe auf das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks bei einer konstanten erzeugten Stoffmenge zeigt,
Figur 8 den Einfluss der erzeugten Stoffmenge und der Schleifmaschinenleistung auf das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks zeigt, und
Figur 9 den Einfluss der Geschwindigkeit der Pressplatte auf das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks zeigt.
Die in Figur 1 der Zeichnung gezeigte Schleifmaschine von einem vorzugsweise unter kontinuierlichem üeberdruck fungierenden Typ umfasst einen Rahmen 101, einen drehbar am Rahmen gelagerten Schleifstein 102, der an seinen entgegengesetzten Seiten zwei Taschen
aufweist. In den beiden Taschen fungiert eine mittels eines hydraulischen Zylinders 104 verschiebbare Pressplatte 105. Oberhalb den beiden Taschen kann eine vertikale Zuführungstasche für einen in die Tasche zuzuführenden Holzsatz 106 vorgesehen werden. Die Zuführungstasche wird in Figur 2 nicht gezeigt. Auf den Schleifstein wird Spritzwasser über ein Mundstück 107 geleitet. Unterhalb des Schleifsteins ist ein Trog 108 für geschliffenen Stoffbrei vorgesehen und aus dem Trog leitet ein Auslassrohr 109 zu einer Stelle für weiteren Gebrauch.
Zuerst wird die Situation beobachtet, wo nur eine Tasche schleift. Die erzeugte Stoffmenge M ist gleich das von der Pressplatte verdrängte Taschenvolumen multipliziert mit der Dichte des Holzsatzes in der Tasche.
Während dieser Beobachtungsperiode t ist also M = A χ X χ Dw χ Kt (I)
wobei
A = Querschnittsfläche der Tasche
X, = Laufstrecke der Pressplatte während der Periode t
D = durchschnittliche Dichte eines Holzsatzes w
in der Tasche während des Schleifens K, = Korrektionskoeffizient der Holzsatzdichte,
d.h. Satzdichtekoeffizient, der von der Lage der Pressplatte und von dem während des Schleifschlages benutzten hydraulischen Druck anhängig ist.
Die Laufstrecke der Pressplatte kann mittels einer relativen Lage gezeigt werden. Figur 3 zeigt prinzipiell die Bewegung der Pressplatte während des Schleifens. Die Grosse des Holzsatzes variiert u.a. deshalb, dass die Formen der einzelnen Stämme und die Anordnung der Stämme in der Zuführungstasche beim Füllen variieren. Wenn die Pressplatte am Anfang eines SchleifSchlages an das Holz geschoben wird, führen die variierenden Grossen der Holz-
sätze dazu, dass die Lage der Pressplatte am Anfang des Schleifens je nach Püllvorgang variiert. Diese Lage kann z.B. mittels eines Impulsgebers gemessen werden. Die Schlusslage der Pressplatte ist dagegen immer dieselbe, weshalb sie als O-Punkt angesehen werden kann, mit dem die Lage der Pressplatte verglichen wird. Gleicherweise wird die durchschnittliche Lage Xfc der Pressplatte während der Beobachtungsperiode bestimmt und die durchschnittliche, relative Lage X . der Pressplatte berechnet
Xt
ASt " X
Die durchschnittliche Lage X. der Pressplatte kann beispielsweise durch Messen der Pressplattenlage in der Mitte der Beobachtungsperiode bestimmt werden. Alternativ kann die Pressplattenlage am Anfang und Ende der Beobachtungsperiode gemessen werden und ein Mittelwert dafür berechnet werden. Wenn erwünscht, kann die Lage der Pressplatte auch an mehreren Punkten gemessen werden und eine genaue durchschnittliche Lage für die Pressplatte nach verschiedenen mathematischen Verfahren berechnet werden.
Figur 4 zeigt ein Beispiel für die Abhängigkeit der relativen Satzdichte, d.h. des Satzdichtekoeffizienten K, von der relativen Lage der Pressplatte, und aus der Kurve geht ein Satzdichtekoeffizient K, hervor, der der relativen Lage der Pressplatte für jede Beobachtungsperiode t entspricht. Der Satzdichtekoeffizient kann natürlich in jeder beliebigen, mit der Lage und Bewegung der Pressplatte vergleichbaren Weise ausgedrückt werden, die den Wert des Koeffizienten mit einer praktisch gesehen ausreichenden Genauigkeit gibt. Dabei kann als Vergleichszahl z.B. die absolute Lage der Pressplatte in der Tasche, die Laufstrecke der Pressplatte in der Tasche nach dem Anfang des SchleifSchlages o.dgl. ge-
braucht werden.
Zum Schaffen einer Kurve gemäss Figur 4 muss also die Lage der Pressplatte an ausreichend vielen Punkten gemessen werden und die wirkliche erzeugte Stoffmenge an den betreffenden Messpunkten (Stoffmenge = Durchfluss χ Dicke) berechnet werden. Entsprechend muss die scheinbare erzeugte Stoffmenge auf der Basis des Querschnitts A der Tasche, der durchschnittlichen Dichte D
des Holzsatzes und der relativen Laufstrecke der Pressplatte berechnet werden. Als durchschnittliche Dichte kann ein empirischer Wert D = 294 kg/m benutzt werden. Auf der Basis der obenerwähnten Auskünfte ist es möglich, die obengenannte Satzdichtekurve zu bilden, die als Beispiel in Figur 4 gezeigt wird. Mittels der Vertikalachse wird dabei das Verhältnis zwischen der wirklichen erzeugten Stoffmenge und der scheinbaren erzeugten Stoffmenge und mittels der Horizontalachse die relative Lage der Pressplatte bezeichnet. Es ist klar, dass für den Graph der Satzdichte in der Praxis eine auf vielseitigen praktischen Experimenten basierende endgültige Form gesucht werden muss. Beim Formen der Kurve müssen die verschiedenen Werte natürlich kommensurabel gemacht werden, und wenn es nötig ist, muss eine Schätzung auf der Basis der Messergebnisse benutzt werden, wie in der FI-Auslegeschrift 64 666 festgestellt ist.
Gemäss der Erfindung hat man bemerkt, dass die in der obenerwähnten Weise geschaffene Satzdichtekurve nicht nur von der Lage der Pressplatte abhängig ist, sondern auch von dem während des SchleifSchlages benutzten hydraulischen Druck. In Figur 5 ist die Form der Satzdichtekurve prinzipiell auf zwei verschiedenen Niveaus des hydraulischen Drucks gezeigt. Wie aus Figur 5 ersichtlich ist, ist die Kurve auf hohem Niveau des hydraulischen Drucks erheblich steiler als die Kurve auf niedrigem Druckniveau. Aus diesem Grund er-
hält der Korrektionskoeffizient Kfc der Holzsatzdichte verschiedene Werte je nach dem benutzten hydraulischen Druck. Die Grosse des Korrektionskoeffizienten Kfc beeinflusst die Grosse der berechneten scheinbaren erzeugten Stoffmenge M,. Aus diesem Grund kann das beste mögliche Resultat nicht nach dem Verfahren der FI-Auslegeschrift 64 666 erreicht werden, denn eine auf einem fehlerhaften Wert von M, basierende Regelung kann nicht zu dem besten möglichen Resultat führen.
Das Wesentliche bei dem erfindungsgemässen Verfahren besteht somit darin, dass bei der Bestimmung des Korrekstionskoeffxzienten der Holzsatzdichte, d.h. des Satzdichtekoeffizienten, ausser der Lage der Pressplatte auch die Abhängigkeit von dem benutzten hydraulischen Druck berücksichtigt wird. Der in der obenerwähnten Weise erhaltene Korrektionskoeffizient wird beim Berechnen der nach der Formel (I) erzeugten Stoffmenge benutzt. Der Wert dieser Stoffmenge wird danach mit dem entsprechenden Aufgabewert der erzeugten Stoffmenge verglichen, und auf der Basis einer eventuellen Abweichung wird der Schleifprozess zum Erreichen des Aufgabewerts der erzeugten Stoffmenge, d.h. der Mengenleistung, reguliert.
Verschiedene Faktoren tragen in der Praxis zu einer Veränderung des Niveaus des hydraulischen Drucks bei, welches Niveau die Grosse des Korrektionskoeffizienten der Holzsatzdichte beeinflusst. In Figur 7 ist z.B. die Wirkung der Steinschärfe auf das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks bei einer konstanten Mengenleistung prinzipiell angeführt. Aus Figur 7 ist ersichtlich, dass wenn der Stein stumpf wird, das Aufrechthalten einer konstanten Mengenleistung ein höheres durchschnittliches Niveau des hydraulischen Drucks voraussetzt als was bei einem scharfen Stein der Fall ist. Eine Erhöhung der Mengenleistung, d.h. der erzeugten
Stoffmenge, und dadurch eine Erhöhung des Istwerts der Schleifmaschinenleistung tragen auch zu einem erhöhten durchschnittlichen Niveau des hydraulischen Drucks bei. Diese Sache ist in Figur 8 prinzipiell gezeigt. Der Istwert der Geschwindigkeit der Pressplatte hat auch eine erhöhende Wirkung auf das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks. Diese Sache ist in Figur 9 gezeigt. Die obenerwähnten Faktoren müssen somit beim Bestimmen der Grosse des Korrektionskoeffizienten der Holzsatzdichte berücksichtigt werden.
In Figur 6 ist eine mögliche Ausführungsform der Erfindung prinzipiell gezeigt. In Figur 6 wird die Bewegung der Pressplatte 105 des Pressenschleifens durch Regulierung des auf den hydraulischen Zylinder der Pressplatte wirkenden Drucks gesteuert. Die Laufstrecke der Pressplatte 105 während des Schleifens wird mit#einem die Lage der Pressplatte anzeigenden Signal gemessen. Die Messung kann gleicherweise wie in der FI-Auslegeschrift 64 666 angeführt mittels Impulsgeber 112 ausgeführt werden, die die Geschwindigkeit der Pressplatte messen,aber auch andere bekannte Verfahren zum Messen der Lage, der Laufstrecke und der Geschwindigkeit der Pressplatte können angewendet werden. Die genannten Impulsgeber können z.B. von dem Typ Litton Servotechnik, G 70 SSTLB1-1000-05PX, BRD, sein. Der hydraulische Druck wird seinerseits an dem auf den hydraulischen Zylinder der Pressplatte 105 wirkenden Druck mittels eines Druckmessers 114 gemessen. Ein Regelkreis 116 berechnet mittels eines separat bestimmten Algorithmus die Steilheit der Satzdichtekurve und danach auf der Basis der Pressplattenlage den dem betreffenden Messaugenblick t entsprechenden Korrektionskoeffizienten Kt der Dichte und berechnet die dem Messaugenblick t entsprechende scheinbare erzeugte Stoffmenge M.. Ausserdem vergleicht der Regelkreis 116 diesen Wert M.
mit dem entsprechenden Aufgabewert der erzeugten Stoff-.menge. Auf der Basis des Unterschieds zwischen diesen Werten und bei Bedarf auf der Basis eines separat bestimmten Regelalgorithmus wird die Laufstrecke der Pressplatte 105 mittels eines Regelventils 117 des hydraulischen Drucks zo gesteuert, dass die erzeugte Stoffmenge pro Zeiteinheit, d.h. die Mengenleistung, den dafür gestellten Aufgabewert erreicht.
Die in der Zeichnung beschriebenen Beispiele sind keineswegs beabsichtigt, die Idee der Erfindung zu beschränken, sondern die Beispiele sind beabsichtigt, nur die Grundidee der Erfindung zu veranschaulichen. Was die Einzelheiten betrifft, kann das erfindungsgemässe Verfahren im Rahmen der Patentansprüche sogar bedeutend variieren. Im Beispiel der Figur 6 ist zum Beispiel nur eine Tasche dargestellt, aber es ist klar, dass die Erfindung auch dann angewendet werden kann, wenn die übrigen Taschen des Schleifers schleifen. Auch ist es klar, dass die Steilheit der Satzdichtekurve, welche Kurve die Grosse des Korrekstionskoeffizienten der Dichte beeinflusst, ausser auf der Basis des Niveaus des hydraulischen Drucks auch auf der Basis der Faktoren berechnet werden kann, die das Niveau des hydraulischen Drucks bestimmt. Solche Faktoren sind u.s. die Schärfe des Steins, der Aufgabewert der erzeugten Stoffmenge, d.h. der Mengenleistung, usw., wie oben angeführt ist. Die Konstruktion des Regelkreises 116 ist auch in keiner Weise beschränkt. Der Regelkreis 116 kann zum Beispiel mittels herkömmlicher Analogietechnik verwirklicht werden, aber am vorteilhaftesten doch unter Benutzung eines Mikroprozessors oder eines Computers.

Claims (3)

PATENT μ,. ...-,i-ΓΕ TISCHER ■ KERN & BREHM Albert-Rogahaupter-Strasse 65 D 8000 München 70 ■ Telefon (089) 7605520 Telex 3 214350 Telegramme Kernpatent München Iy Tam-7452 Patentansprüche
1. Verfahren zur Regelung eines Schleifprozesses in einem Pressenschleifer, in dem ein Holzsatz (106) in wenigstens einer Tasche (103) mittels einer in der Tasche beweglichen Pressplatte (105) an einen rotierenden Schleifstein (102) gepresst wird, wobei in bestimmten Abständen die scheinbare erzeugte Stoffmenge an verschiedenen Me sspunkten eines SchleifSchlages der Pressplatte berechnet wird, und zwar unter Berücksichtigung auch der während des SchleifSchlages entstandenen Veränderungen der Dichte des Holzsatzes (106) an den Messpunkten, und der in dieser Weise berechnete Wert mit dem Aufgabenwert der erzeugten Stoffmenge verglichen wird und der Schleifvorgang des Holzsatzes zum Erreichen des Aufgabewerts der erzeugten Stoffmenge reguliert wird, dadurch gekennzeichnet , dass der berechnete Wert der schein- H, baren erzeugten Stoffmenge im Verhältnis zu dem während ' des Schleifschlages benutzten hydraulischen Druck ««
korrigiert wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass als Graph des hydraulischen Drucks das durchschnittliche Niveau des hydraulischen Drucks während eines SchleifSchlages benutzt wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2,
nach dem an den verschiedenen Messpunkten eines Schleif-Schlages der Pressplatte (105) die erzeugte Stoffmenge gemessen wird, die scheinbare erzeugte Stoffmenge auf der Basis der Querfläche der Tasche (103) , der Lage der Pressplatte und der geschätzten durchschnittlichen Dichte des Holzsatzes (106) berechnet wird, die Abhängigkeit des Verhältnisses zwischen der wirklichen erzeugten Stoffmenge und der scheinbaren erzeugten Stoffmenge von der Lage der Pressplatte (105) bestimmt wird und das in <\
dieser Weise erhaltene Verhältnis beim Schleifen von danach folgenden Holzsätzen als Korrektionskoeffizient der berechneten scheinbaren erzeugten Stoffmengen an den Messpunkten eines SchleifSchlages der Pressplatte benutzt wird, die Abweichung der in der obenerwähnten Weise berechneten erzeugten Stoffmenge vom dem Aufgabewert der erzeugten Stoffmenge berechnet wird, und die Stellwerte der Schleifmaschine in die Richtung zum Vermindern der erwähnten Abweichung zum Erreichen des Aufgabewerts der erzeugten Stoffmenge während des ganzen SchleifSchlages reguliert wird, dadurch gekennzeichnet , dass beim Bestimmen des Verhältnisses zwischen der wirklichen erzeugten Stoffmenge und der scheinbaren erzeugten Stoffmenge, welches Verhältnis als Korrektionskoeffizient (K ) dient, auch die Abhängigkeit dieses_ Verhältnisses von dem während des SchleifSchlages benutzten hydraulischen Druck bestimmt wird.
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