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DE3690660C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3690660C2
DE3690660C2 DE3690660A DE3690660A DE3690660C2 DE 3690660 C2 DE3690660 C2 DE 3690660C2 DE 3690660 A DE3690660 A DE 3690660A DE 3690660 A DE3690660 A DE 3690660A DE 3690660 C2 DE3690660 C2 DE 3690660C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
dough
kneading
ingredients
baking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3690660A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3690660T (de
Inventor
Gunnar Uddevalla Se Hedenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VIKING ENTERPRISES (BVI) LTD., ROAD TOWN, TORTOLA,
Original Assignee
HEDEN-TEAM AG LIECHTENSTEIN LI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from PCT/SE1985/000548 external-priority patent/WO1986003931A1/en
Application filed by HEDEN-TEAM AG LIECHTENSTEIN LI filed Critical HEDEN-TEAM AG LIECHTENSTEIN LI
Application granted granted Critical
Publication of DE3690660C2 publication Critical patent/DE3690660C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/34Sorting according to other particular properties
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B7/00Baking plants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B7/00Baking plants
    • A21B7/005Baking plants in combination with mixing or kneading devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/22Details
    • B65D77/24Inserts or accessories added or incorporated during filling of containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/36Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for bakery products, e.g. biscuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Herstellung von Lebensmitteln in Stückform aus teigartigen Substanzen, wobei ein die Zutaten für die teig­ artige Substanz enthaltender Beutel verwendet wird. Die Erfin­ dung betrifft ferner einen flexiblen verschließbaren Beutel, der zum Einsatz bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. in der Vorrichtung zu seiner Durchführung geeignet ist.
In der prioritätsälteren, aber nicht vorveröffentlichten EP 01 13 327 A2 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren sowie ein flexibler Beutel nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, 7 bzw. 11 offenbart. In dieser Druckschrift ist erwähnt, daß die Vorrichtung mit einer Lochkarte programmiert werden kann, die von einer Programmiereinrichtung ausgewertet wird, die sodann in den kompletten Produktionsablauf steuert. Es ist nicht offenbart, ob die Lochkarte mit dem Beutel körperlich verbunden ist oder nicht. Dessenungeachtet muß eine solche Lochkarte aber vom Benutzer manuell in die entsprechende Programmiereinrich­ tung eingeführt werden. Ein vollautomatischer Herstellungsvor­ gang ist daher nicht möglich.
In der NL 84 03 013 A ist eine Kaffeemaschine zur Zuberei­ tung von Kaffee aus Kaffeepulver beschrieben. Dabei ist an dem den Pulverkaffee enthaltenden Beutel ein Karton lösbar befe­ stigt, der mit einer maschinenlesbaren Magnetkennzeichnung ver­ sehen ist. Nach dem Öffnen des Beutels wird der Pulverkaffee in einen Filter eingebracht, und der Wasserbehälter der Kaffeema­ schine wird mit einer entsprechenden Wassermenge gefüllt. So­ dann wird die vom Beutel abgetrennte Magnetkarte in einen Schlitz der Kaffeemaschine eingeschoben. Die Kaffeemaschine hat eine Vergleichsleseeinrichtung, die den in der Magnetkarte ent­ haltenen Code mit einem Standardcode der Maschine vergleicht, um die Kaffeemaschine in Gang zu setzen, wenn die beiden Codes identisch sind. Wenn der auf der Magnetkarte enthaltene Code und der Standardcode der Kaffeemaschine voneinander abweichen, beispielsweise weil der Kaffee von einem Wettbewerber stammt, dann wird die Kaffeemaschine nicht eingeschaltet. Außerdem wird der Code gelöscht, sobald die Magnetkarte in die Öffnung der Kaffeemaschine eingeführt und diese eingeschaltet worden ist. Mit dieser Magnetkarte läßt sich daher die Kaffeemaschine nicht erneut in Gang setzen, um Kaffee zu verarbeiten, der nicht aus einem mit einer entsprechenden Magnetkarte versehenen Beutel stammt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, die bzw. das eine vollautomati­ sche Herstellung von Lebensmitteln in Stückform aus teigartigen Substanzen ermöglicht, indem eine selbsttätige Programmierung entsprechend den in dem Beutel enthaltenen Zutaten erfolgt, so daß der Knet-, Gär-, Vorwärm- und Backvorgang optimiert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen 1 bzw. 7 angegeben.
Ein zum Einsatz bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. in der Vorrichtung zu seiner Durchführung geeigneter Beutel ist im Patentanspruch 11 angegeben.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine erste Aus­ führungsform der Backvorrichtung,
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine zweite Aus­ führungsform der Backvorrichtung,
Fig. 5 zeigt einen Teil des Backofens von Fig. 4,
Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung eines in der erfindungsgemäßen Backvorrichtung verwen­ deten Beutels,
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch eine dritte Aus­ führungsform, die abweichende Mittel zum Spreizen der Rollen hat, und
Fig. 8 ist eine Einzelheit ähnlich wie Fig. 5 für die Ausführungsform nach Fig. 7.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Die gezeigte Backvorrichtung ist grundsätzlich von der in der EP-A-01 13 327 beschriebenen Bauart und besteht aus Haltemitteln 11, einem daran befestigbaren flexiblen Beutel 12 und einer kombinierten Teigzubereitungs- und Wärmebehand­ lungsstation 13, 14. Die ganze Anordnung befindet sich inner­ halb eines wärmeisolierten Gehäuses 15.
Der flexible Beutel 12, von dem eine Ausführungsform in Fig. 6 gezeigt ist, wird als Transportverpackung für die trockenen Zutaten vom Hersteller zum Verbraucher und als Ge­ fäß während der Zubereitung des Teiges und möglicherweise auch während des Backvorgangs verwendet. Der Beutel 12 muß daher einer rauhen mechanischen Behandlung standhalten und enthält vorzugsweise auch einen zweiten Beutel oder einen ge­ trennten Raum, in dem die für die Zubereitung des Teiges er­ forderliche Flüssigkeit enthalten ist. Die Kammern, welche die trockenen Zutaten und die Backflüssigkeit enthalten, sind voneinander getrennt, beispielsweise durch eine Schweißnaht, die zerstört wird, wenn der Knetvorgang beginnt. Wahlweise kann die Flüssigkeit für den Teig auch durch ein Mundstück zugeführt werden, insbesondere, wenn es sich lediglich um Wasser handelt. Der Beutel 12 ist an mindestens zwei Halte­ mitteln 11 befestigt, die so geformt sind, daß die Endstücke der Öffnung des Beutels zwischen Klemmbacken 17 eingeklemmt werden können.
Eine Programmeinheit unterbricht die Teigzubereitung nach einer empirisch bestimmten Teigzubereitungsdauer, so daß eine Überbearbeitung des Teiges erfolgt, die zu einem trocke­ nen Brot führen könnte. Die Heizeinrichtung 23 in der Wärme­ behandlungsstation 14 kann während der Zubereitung des Teiges ständig eingeschaltet werden, um eine geeignete Gärdauer zu erzielen. Der Teig kann wiederholt zum Gären gebracht werden, was möglicherweise durch erneute Knetvorgänge unterbrochen wird, je nachdem, welches Programm in der Programmeinheit ge­ speichert ist. Wenn der Gärprozeß des Teiges abgeschlossen ist, dann erfolgt der Backvorgang unmittelbar in der kombinierten Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform umfaßt eine kombinierte Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14, die aus zwei Gehäusehälften 81, 82 besteht, von denen die eine Gehäusehälfte 81 ortsfest ist, wogegen die andere Ge­ häusehälfte 82 gegenüber der ortsfesten Gehäusehälfte verla­ gerbar oder verdrehbar ist. Bei der gezeigten Ausführungs­ form ist die bewegliche Gehäusehälfte 82 um ein vertikales Gelenk verdrehbar, so daß die Teigzubereitungs- und Wärmebe­ handlungsstation 13, 14 und die Haltemittel zugänglich sind.
Das Mischen der Zutaten und die Teigzubereitung wird bewirkt, indem der obere Endbereich des Beutels 12 an einer Halteeinrichtung 11 an einem oberen drehbaren Zylinder 84 be­ festigt wird, während das untere Ende des Beutels in ähnlicher Weise an einer anderen Halteeinrichtung 11 an einem unteren drehbaren Zylinder 85 befestigt wird. Die Zylinder 84 und 85 werden mit einem (nicht gezeigten) umsteuerbaren Motor um eine Umdrehung verdreht, woraufhin die Drehrichtung des Mo­ tors geändert wird. Auf diese Weise wird der Beutel aufwärts und abwärts bewegt. Der Beutel muß eine obere und eine untere schlitzförmige Öffnung 86 zwischen den Gehäusehälften 81 und 82 passieren, die lediglich einen im wesentlichen leeren Beu­ tel durchläßt. Das bedeutet, daß der Beutelinhalt - der Teig - abwechselnd gegen den oberen und unteren Teil der Innen­ wände des Backofens 14, wo der Schlitz 86 angeordnet ist, geknetet wird. Um die Reibung zwischen dem Beutel und dem Rand zwischen dem Schlitz und der Innenwand zu verringern, sind diese Teile mit Rollen 88a und 88b versehen.
Praktische Versuche haben gezeigt, daß mit dieser über­ aus einfachen Einrichtung der Teig selbst dann überaus wirk­ sam vermischt und geknetet wird, wenn er verhältnismäßig zäh ist.
Die Beutel mit den Zutaten werden vorzugsweise her­ metisch verschlossen geliefert, und wenn das Backrezept die Teigzubereitung und/oder den Backvorgang unter atmosphärischen Bedingungen erfordert, dann ist es zweckmäßig, eine Perfora­ tions- und/oder Schneideinrichtung 89 vorzusehen, die den Beutel an einer bestimmten Stelle perforieren kann, so daß der Innenraum des Beutels mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist eine Backform 28 in der kombinierten Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14 angeordnet. Die Backform 28 besteht ebenfalls aus zwei Teilen, die beispielsweise längs der gleichen Trennungslinie wie die Gehäusehälften 81, 82 zu Reinigungszwecken schwenkbar miteinander verbunden sind.
Es ist überlicherweise erforderlich, den Beutel 12 während des Misch- und Knetvorgangs wegen der Gasentwicklung in dem Teig zu entlüften. Die eine Rolle 88a eines jeden Paares von Rollen 88, zwischen denen der Beutel 12 hindurch­ bewegt wird, ist daher in einer geneigten länglichen Nut 100 verlagerbar, so daß, wenn der Beutel 12 von dem zugeordneten Zylinder 84 oder 85 abgewickelt wird, das betreffende Paar von Rollen 88 einige Millimeter auseinanderrücken kann, damit Gas zwischen den beiden Rollen 88a und 88b und aus dem Beutel heraus, beispielsweise durch Perforationen 118 (Fig. 6) ent­ weichen kann. Das gegenüberliegende Paar von Rollen 88 wird zur gleichen Zeit gegen den Beutel 12 gepreßt, um dessen Öffnung zu verschließen. Falls sich Teig zwischen den Rollen 88a und 88b hindurchbewegen sollte, so kann er sich zurückbe­ wegen, wenn der Beutel 12 von dem Zylinder 84 oder 85 abge­ wickelt und die Rollen 88a und 88b auseinanderbewegt werden.
Eine ähnliche Wirkung kann auch auf andere Weise er­ zielt werden, beispielsweise indem eine der Rollen 88 eines jeden Rollenpaares 88 federbelastet und durch einen Elektro­ magnet betätigbar ist.
Eine Schneideinrichtung 89 in Form eines Heizdrahtes dient zum Öffnen des Beutels 12 nach Beendigung des Misch- und Knetvorgangs. Der Teig wird sodann aus dem Beutel 12 he­ rausgedrückt und in der Backform 28 verteilt, wenn der Beutel auf den rotierenden Zylinder 85 aufgewickelt und aus der Teig­ zubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14 beseitigt wird, bevor der Gärvorgang stattfindet.
Mehrere Sensoren, beispielsweise Fotozellen 101 sind angeordnet, um zu ermitteln, wie hoch der Teig aufgeht, um festzustellen, wann der Gärvorgang ausreichend ist. In den Wänden der Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14 und in der Backform 28 sind Öffnungen 102 gegenüber den Fotozellen 101 angeordnet.
Ferner ist ein die Temperatur in der Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14 ermittelnder Temperatur­ fühler 103 vorgesehen.
In der Teigzubereitungs- und Wärmebehandlungsstation 13, 14 ist ein Dampferzeuger 104 angeordnet, um in diese Station Dampf während und/oder nach dem Backvorgang einzulei­ ten, damit das Brot eine krustige und/oder glänzende Ober­ fläche erhält. Der Dampferzeuger 104 (siehe auch Fig. 4) be­ steht aus einem Heizstab 105 und einem Rohr 106, das mit einer Perforation 121 versehen ist und mit einem Wasserbehälter 122 durch ein Ventil 123 verbunden ist, das die Zufuhr von Wasser zu dem Dampferzeuger 104 steuert. Durch eine mit einem Deckel 124 verschlossene Öffnung kann Wasser nachgefüllt werden. Der in den Dampferzeuger 104 erzeugte Dampf kann durch einen Schlitz 125 entweichen.
Bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform wird die Belüftung des Beutels 12 durch einen von einer Feder 108 belasteten Hebelarm 109 bewirkt, der die von einer Feder 110 belastete Rolle 88a betätigt. Die andere Rolle 88b ist ortsfest. Der Hebelarm 109 hat eine an der Rolle 88a anliegen­ de Fläche 111, und er ist auf seiner der Rolle 88 zugekehrten Seite mit einer kleinen Ausnehmung 112 versehen, die eine Schrägfläche aufweist, längs der sich eine Rolle 113 bewegen kann, die an einem als Andrücknocken 114 ausgebildeten Betäti­ gungsorgan befestigt ist. Der Andrücknocken 114 ist an der Nabe des Zylinder 84 drehbar befestigt, und er wird durch ei­ nen an dem Zylinder 84 befestigten Antriebszapfen 115 betätigt. Zwei Anschläge 116 und 117 begrenzen die Bewegung des Andrück­ nockens 114.
In der in Fig. 4 gezeigten Position ist die Rolle 113 des Andrücknockens 114 in der Ausnehmung 112 des Hebelarms 109 angeordnet, der in dieser Stellung keinerlei Druckkraft auf die Rolle 88a ausübt, die demzufolge von der Feder 110 gegen die ortsfeste Rolle 88b gedrückt wird. Wenn der Zylinder 84 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird, dann wird der Beutel 12 zwischen den Rollen 88a und 88b, die gegeneinander gepreßt werden, nach oben bewegt, und wenn der Antriebszapfen 115 den Andrücknocken 114 erreicht, dann wird dieser zusammen mit dem Zylinder 84 bewegt, bis er den Anschlag 117 erreicht. Die Rolle 113 wird sodann aus der Ausnehmung 112 heraus und längs der Schrägfläche derselben bewegt, wobei der Hebelarm 109 nach unten gedrückt wird und eine Druckkraft auf die Rolle 88a aus­ übt, die sodann eine kleine Entfernung von der ortsfesten Rolle 88b wegbewegt wird (Fig. 5).
Die Drehrichtung des Motors wird sodann geändert und der Zylinder 84 im Uhrzeigersinn verdreht, während der Hebel­ arm 109 in der in Fig. 5 gezeigten Position verbleibt, bis der Antriebszapfen 115 den Andrücknocken 114 erreicht und die­ sen in die in Fig. 4 gezeigte Position drückt, in der der He­ belarm 109 die Rolle 88a freigibt. Während der Zeitdauer, wo der Beutel 12 vom Zylinder 84 abgewickelt wird, werden die Rollen 88a und 88b demzufolge gespreizt, was die Belüftung des Beutels und/oder die Rückkehr von eventuellen Teigresten, die der Beutel möglicherweise mitgenommen hat, in den Beutel ermöglicht.
Das Gas kann aus dem Beutel 12 durch Perforationen 118 (Fig. 6) entweichen, die vor der Verwendung des Beutels mit einem Klebeband 119 oder dergleichen verdeckt sind. Wahlweise kann die den Beutel 12 verschließende Oberkante abgerissen werden, bevor der Beutel zwischen den Klemmbacken 17 an den Zylindern 84 und 85 befestigt wird (Fig. 1). Eine oder beide Klemmbacken 17 können mit einer Riffelung oder ähnlichen Un­ ebenheiten versehen sein, so daß Gas dazwischen entweichen kann.
Unmittelbar gegenüber dem oberen Zylinder 84 ist ein Strichcode-Abtaster 120 (siehe Fig. 6) angeordnet, der einen auf dem oberen Bereich des Beutels 12 angeordneten oder auf­ gedruckten Strichcode 121 entziffern kann. Der Strichcode 121 enthält das Backprogramm, wie z. B. die Misch- und Knetdauer, die Geschwindigkeit der Zylinder, die Gärzeit und -temperatur, die Backzeit und -temperatur, die Dampferzeugung usw. Der Strichcode-Abtaster 120 schaltet die Programmeinheit ein, die den gesamten Arbeitsvorgang steuert. Es ist wichtig, daß der Strichcode 121 vor dem Aufwickeln des Beutels 12 auf den Zylin­ der 84 gelesen wird, weil dadurch der Beutel gedehnt und der Strichcode beschädigt werden kann.
Der Strichcode-Abtaster umfaßt vorzugsweise einen CCD (ladungsgekuppelte Einrichtung) Linienbildabtaster, wie z. B. das von der Firma Fairchild Camera and Instrument Corporation, 4001 Meranda Avenue, Palo Alto, Californien vertriebene Sensor­ element Fairchild CCD III 256. Der Ausgang des Abtasters wird der Programmeinheit zugeführt, die irgendeinen im Handel er­ hältlichen geeigneten Mikroprozessor umfassen kann, um eine gespeicherte Programmsteuerung zu schaffen, die für das zu backende Brot oder dergleichen geeignet ist. Bei dem Knet- und Backvorgang gibt es verschiedene Veränderliche. Bei einem typischen Brotherstellungsvorgang wird der Beutel beispiels­ weise anfänglich zwischen den Rollen bewegt, um den Wasserbeu­ tel oder die Dichtung zu zerstören, woraufhin der Beutel in Ruhe gehalten wird, während das Wasser in die trockenen Zuta­ ten eindringt. Sodann beginnt das Kneten, das kontinuierlich bei einer hohen Geschwindigkeit oder mit Unterbrechungen bei einer geringen Geschwindigkeit durchgeführt werden kann. Nach dem ersten Knetvorgang folgt normalerweise eine Ruheperiode, während der der Teig aufgeht. Dem kann sich eine zweite Knet- und Aufgehperiode anschließen, nach oder während der Backvor­ gang beginnt. Der Backvorgang wird über eine bestimmte Zeit­ dauer und -temperatur fortgesetzt, während wahlweise Dampf eingeleitet werden kann.
Die Dauer aller dieser Vorgänge muß eingestellt werden. Es ist eine weite Abwandlung der Parameter zulässig, was von der Art des zu erzeugenden Brotes und der Art des verwendeten Mehls abhängt. Insbesondere treten Unterschiede in Abhängig­ keit vom Mengenverhältnis von Weizen- und Roggenmehl auf. Die erforderlichen Parameter lassen sich nur empirisch wirkungs­ voll bestimmen.
Wie erkennbar besteht daher ein Bedürfnis, die Ma­ schine über die Werte dieser Parameter zu informieren. In der Praxis ist es möglich, daß die Maschine verschiedene Einstel­ lungen bestimmter Werte für einen Bereich von Broten enthält, wobei es lediglich erforderlich ist, die Maschine anzuweisen, die geeignete Einstellung auszuwählen. Abwandlungen dieser Einstellungen können dadurch erhalten werden, indem die Ma­ schine angewiesen wird, eine Einstellung auszuwählen, aber einen oder auch zwei der Parameter zu verändern.
Der Strichcode-Abtaster 120 liest den Strichcode 121 auf dem Beutel, um von dem Beutel eine Information hinsicht­ lich der für diesen speziellen Beutel erforderlichen Para­ meter zu erhalten. Der Code wird gelesen, während der Beutel die Oberfläche des oberen drehbaren Zylinders 84 umgibt, so daß er gleichmäßig gedehnt und zuverlässig abgelesen werden kann, aber noch nicht durch das Kneten gedehnt ist, wodurch der Strichcode beschädigt werden könnte. Da der Beutel durch den Motor mit einer eingestellten Geschwindigkeit angetrie­ ben wird, bewegt sich der Strichcode mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit unter dem Abtaster 120 vorbei, was ebenfalls zu einem zuverlässigen Ablesen beiträgt.
Der auf dem Beutel abgelesene Code oder eine andere Kennzeichnung besteht vorzugsweise aus zwei Teilen. Der erste oder der Klassifizierungsteil dient zur Feststellung daß der Beutel für diese Art von Maschine geeignet ist und von dieser Maschine verarbeitet werden kann. Diese erste Kennzeichnung ermöglicht daher eine Programmierung des Mikroprozessors durch die zweite Kennzeichnung oder den zweiten Teil der Strichco­ dierung. Die zweite Kennzeichnung oder die Anleitungskennzeich­ nung informiert sodann den Mikroprozessor über die geeignete Backfolge für diesen Beutel. Der Mikroprozessor spricht nur dann auf die zweite Kennzeichnung an, wenn der Abtaster die erste Kennzeichnung ordnungsgemäß ermittelt hat.
Die Gesamtlänge der Strichcodierung kann in der Größen­ ordnung von 30 Zeichen liegen. Wenn der erste Teil der Strich­ codierung das erwähnte Klassifizierungskennzeichen ist, dann können überlicherweise die ersten fünf bis fünfzehn Zeichen das erste Kennzeichen bilden und dieses kann einer den jeweiligen Lieferanten des Beutels gemäß einem standardisierten Artikelnumerierungsschema bezeichnenden Zahl entsprechen. Die übri­ gen Zeichen bilden das zweite oder das Anleitungskennzeichen. Bei dem verwendeten Code kann es sich zweckmäßigerweise um den als zwei aus fünf Zwischenzeilencode handeln.
Anstelle der Strichcodierung können auch andere Mittel für das erwähnte Klassifizierungskennzeichen und/oder das An­ weisungskennzeichen verwendet werden. Das eine Kennzeichen kann ein Strichcode sein, und das andere Kennzeichen kann ein charakteristisches Zeichen oder eine Figur sein. Wie dies vor­ stehend erwähnt wurde, kann das Anweisungskennzeichen alle für das Kneten und Backen erforderlichen Parameter enthalten, oder es kann einen ausgewählten Parameter einer Vielzahl vor­ programmierter Parameter bezeichnen. Welches Verfahren gewählt wird, hängt in gewisser Weise von der Anzahl der Zeichen des Anweisungskennzeichens ab.
Die Schneideinrichtung 89 der Ausführungsform nach Fig. 4 besteht aus einem Bimetallteil, das sich bei Erwärmung ver­ biegt und mit dem Beutel in Berührung gelangt und diesen ab­ schneidet. Der Beutel 12 wird sodann auf den Zylinder 85 auf­ gewickelt, während der Teig in der Backform 28 verbleibt.
Wahlweise wird die Befestigung des Beutels 12 am obe­ ren Zylinder 84 nach Beendigung des Knetvorgangs gelöst, und der Beutel wird auf den unteren Zylinder 85 aufgewickelt, während gleichzeitig der Teig aus dem oberen offenen Ende des Beutels herausgedrückt wird. Die Klemmbacken 17 können bei­ spielsweise durch einen Elektromagnet betätigt werden. In diesem Fall kann die Schneideinrichtung 89 entfallen.
Um zu verhindern, daß Teigreste während des Gär- und Backvorgangs zwischen die beiden unteren Rollen 88 eindringen, kann es zweckmäßig sein, nicht den gesamten leeren Beutel 12 auf den Zylinder 84 aufzuwickeln, sondern das freie Ende des Beutels zwischen den Rollen 88 als Dichtung zu belassen.
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Beutels 12, der die trockenen Zutaten für den Teig enthält, und eines inneren Beutels 97 mit der Backflüssigkeit. Die ab­ gedichteten oberen und unteren Seitenränder des Beutels 12 können mit Perforationen 107 versehen sein. Der Beutel 12 kann an seinem oberen Bereich mit einem Strichcode 121 ver­ sehen sein, wie er vorstehend beschrieben wurde. Die Flüssig­ keit kann statt dessen in einer getrennten Kammer im unteren Teil des Beutels enthalten sein, die von den trockenen Zutaten durch eine zerstörbare Dichtung getrennt ist, die platzt, wenn der Beutel zwischen den Rollen 88 hindurchbewegt wird.
Die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Brotherstellungsvor­ richtung 200 beruht auf der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung und besteht aus zwei Gehäusehälften 202, 204, von denen die eine Hälfte 204 durch Verschwenken um ein Gelenk 206 geöffnet werden kann. In den Öffnungsgriff 210 ist eine Verriegelung 208 eingebaut, um das Gehäuse geschlossen zu halten. Die Knet- und Backkammer 212 ist in zwei gegenüberliegenden Teilen 214, 216 der festen und der zu öffnenden Hälfte der Maschine ausgebildet, und für den offenen Bereich der Kammer 212, näm­ lich deren unteren Teil sind Auskleidungen 218 vorgesehen. Die Kammer 212 hat einen Schlitz 220 an ihrer Oberseite und einen weiteren Schlitz 222 an ihrer Unterseite, die an der Verbin­ dungslinie der beiden Hälften ausgebildet sind und jeweils zwei einander gegenüberliegende Rollen 224 an dem festen Teil und 226 an dem zu öffnenden Teil umfassen. Die Rollen 226 werden durch Federn 228 gegen die gegenüberliegenden Rollen 224 an den festen Teil gedrückt.
Der Beutel 12 läuft zwischen den Rollen hindurch, wie dies für die vorhergehenden Ausführungsformen erläutert wurden, und erstreckt sich sodann über eine obere zylindrische Trommel 230 und eine untere zylindrische Trommel 232. Die Trommeln werden zusammen angetrieben, wie dies vorstehend erläutert wurde, um den Beutel während des Knetvorgangs nach oben und nach unten zu bewegen. In diesem Fall sind die Trommeln mit einer Reihe im Abstand angeordneter Stifte 234 versehen. Der Beutel ist sowohl an seinem oberen als auch an seinem unteren Rand mit einer entsprechenden Reihe von Öffnungen versehen, in welche die Stifte eingreifen. Es ist keine Schneideinrich­ tung für den Beutel wie in Fig. 4 vorgesehen, sondern der Beutel wird statt dessen nach unten aufgewickelt, um den Beutel von den Stiften 234 an der oberen Trommel 230 abzuziehen, wenn die Inhalte des Beutels in die Backkammer 212 entleert werden, wobei der Beutel auf die untere Trommel 232 aufgewickelt wird.
Das Gehäuse hat ein Fenster 236, damit der Benutzer in den Ofen hineinschauen kann, und eine (nicht gezeigte) Lampe, um das Innere der Kammer zu beleuchten, die mit einem Druck­ knopfschalter betätigt wird, damit sie nur dann eingeschaltet ist, wenn der Benutzer tatsächlich in das Innere hineinschaut. Andernfalls würde die von der Lampe erzeugte Wärme die Tempe­ ratur erhöhen. Ein Temperaturfühler 238 ist in dem Ofen ange­ ordnet und Höhenfühler 240 ähnlich den Fotozellen 101 von Fig. 4, die aber vorzugsweise als Feuchtigkeitsfühler ausgebildet sind, um auf eine Berührung mit dem feuchten Teig anzu­ sprechen.
Die Maschine nach Fig. 7 umfaßt einen Strichcode-Ab­ taster 270, der ähnlich dem Abtaster nach Fig. 4 angeordnet und ähnlich wirksam ist, um den ein- oder zweiteiligen Strich­ code 121 zu lesen, der wie in Fig. 6 gezeigt auf dem Beutel angeordnet ist.
Die Anordnung zum Öffnen und Schließen des Schlitzes 220 weicht von derjenigen nach Fig. 4 ab und ist in Fig. 8 näher dargestellt. Die Trommel 230 trägt einen Zapfen 242, der mit der Trommel rotiert. Auf der gleichen Welle wie die Trommel ist eine Steuerkurve 244 lose gelagert, die zwei Be­ reiche hat. Der erste Bereich bildet zwei Anschläge 246, 248, die an dem Zapfen 242 anliegen können, wobei diese Anschläge im Abstand voneinander angeordnet sind, damit sich der Zapfen gegenüber der Steuerkurve ungefähr um 270 Grad frei verdrehen kann. Der zweite Bereich der Steuerkurve 244 ist im axialen Abstand von dem ersten Bereich angeordnet und bildet eine Steuerkurvenfläche 250. Ein Hebel 252 ist um einen festen Ge­ lenkzapfen 254 verdrehbar und hat einen Endbereich 256, der an der Steuerkurvenfläche 252 anliegt. Eine Verbindungsstange 258 ist bei 260 an einen mittleren Bereich des Hebels 252 an­ gelenkt und durch eine Zapfen-Schlitz-Verbindung, die einen toten Gang zuläßt, mit der Rolle 224 verbunden. Eine Feder 262 drückt die Rolle 224 gegen die gegenüberliegende Rolle 226. Die gesamte Anordnung ist am anderen Ende der Trommel noch einmal vorgesehen.
In der in Fig. 8 gezeigten Stellung befindet sich der Beutel am unteren Ende seiner Bewegung. Während des letzten Teils seiner Bewegung hat er die Steuerkurve 244 in die ge­ zeigte Position bewegt, so daß der Hebel 252 und die Ver­ bindungsstange 258 nach rechts bewegt wurden, wodurch die Feder 262 die Rolle 224 gegen die Rolle 226 drücken kann, um den Schlitz zu schließen. Wenn sich der Beutel sodann wieder nach oben bewegt, dann rotiert der Zapfen, bis er an den anderen Anschlag 248 anschlägt. Dadurch wird die Steuerkurve 244 verdreht, um den Hebel 252 und die Verbindungsstange 258 nach links zu bewegen, wodurch die Rolle 224 gegen die Kraft der Feder 262 von der Rolle 226 weggezogen und der Schlitz 220 geöffnet wird. Die Steuerkurvenfläche 250 hat zwei flache Bereiche, an denen der Hebel 252 in der oberen und unteren Position des Beutels anliegt. Die Verwendung solcher flacher Bereiche anstelle einer kontinuierlichen Kurve trägt dazu bei, eine unerwünschte Verdrehung der Steuerkurve 244 zu vermindern, wenn die Trommel 230 ihre Rückwärtsdrehung beginnt.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und ge­ zeigten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind inner­ halb des Umfangs der Ansprüche zahlreiche Abwandlungen und Kombinationen von Merkmalen der verschiedenen Ausführungs­ formen möglich. Beispielsweise kann die Wärmebehandlungssta­ tion von der Teigzubereitungsstation getrennt sein, wo der zubereitete Teig aus dem Beutel in eine Backform herausge­ drückt wird, die in der Wärmebehandlungsstation angeordnet ist. Die Wärmebehandlungsstation kann aus einem Backofen be­ stehen, der aus einer Position, in der er den Teig von dem Beutel empfängt, in eine Backposition verlagerbar ist, oder die Backform kann wahlweise relativ zu der Wärmebehandlungs­ station verlagerbar sein.
Die Backvorrichtung kann ferner mit einem Gebläse ver­ sehen sein, das Luft in eine hohle Bodenplatte der Vorrich­ tung leitet, um die elektrischen Bestandteile zu kühlen und den Backofen nach dem Backen zu belüften.

Claims (14)

1. Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Lebens­ mitteln in Stückform aus teigartigen Substanzen, umfassend ein Gehäuse, das Halteeinrichtungen enthält, die an den gegenüber­ liegenden Rändern eines die Zutaten für die teigartige Substanz enthaltenden flexiblen Beutels befestigbar sind, eine Knetein­ richtung zur mechanischen Bearbeitung der in dem Beutel enthal­ tenen Zutaten, die Bewegungsmittel aufweist, um eine Relativbe­ wegung zwischen dem Beutel und der Kneteinrichtung zu bewirken, so daß die Zutaten zu einer teigähnlichen Substanz geknetet werden, und eine Wärmebehandlungseinrichtung zum Backen der ge­ kneteten teigähnlichen Substanz, gekennzeichnet durch eine pro­ grammierbare Steuereinrichtung zum Steuern der aufeinanderfol­ genden Arbeitsvorgänge der Kneteinrichtung und der Wärmebehand­ lungseinrichtung, wobei die Vorrichtung ferner eine Leseein­ richtung (270) aufweist, die nahe der Bahn des von den Bewe­ gungsmitteln bewegten Beutels (12) angeordnet ist, um eine maschinenlesbare Kennzeichnung (121) auf einem Beutel zu lesen und eine mit der Steuereinrichtung gekuppelte Ausgabe zu erzeu­ gen zum Befehligen der Arbeitsweise der Steuereinrichtung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung (270) eine erste Kennzeichnung (121) lesen kann, die anzeigt, daß der Beutel von einer zur Verwen­ dung in der Vorrichtung geeigneten Art ist, und eine der ersten Kennzeichnung benachbarte zweite Kennzeichnung (121) lesen kann, um automatische Befehle für die Vorrichtung zu bilden, die ausgewählte Parameter hinsichtlich der Knet- und Wärmebe­ handlungseinrichtungen bestimmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der besagten Kennzeichnungen aus einem Strichcode oder einem Teil desselben besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kennzeichnung aus einer charakteristischen Dar­ stellung oder Figur besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung durch die erste Kennzeichnung akti­ viert wird, um Befehle entsprechend der zweiten Kennzeichnung anzunehmen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen obere und untere zylindrische Trommeln (84, 85, 230, 232) zur Aufnahme der gegenüberliegenden Ränder des flexiblen Beutels (12) umfassen und daß die Kneteinrichtung ein oberes und ein unteres Paar gegenüberliegender Rollen (88a, 88b, 224, 226) umfaßt, die jeweils einen Schlitz zwischen sich bilden, durch den ein Beutel hindurchbewegt werden kann, und daß die Kneteinrichtung eine Ein­ richtung zum Öffnen der oberen Rollen umfaßt, damit in dem Beu­ tel enthaltene Gase entweichen können, wobei die Öffnungsein­ richtung a) aus Steuermitteln (114, 244) besteht, die an den gegenüberliegenden Enden der oberen Trommel angeordnet und um die Drehachse der Trommel verdrehbar sind, und b) aus Anschlägen (116, 117; 246, 248) besteht, die an der Trommel und an den Steuermitteln angeordnet sind, um zu be­ wirken, daß sich die Steuermittel bei einer hin- und hergehen­ den Drehbewegung der Trommel zwischen einer ersten und einer zweiten Position hin- und herbewegen, wobei die Steuermittel am Umfang eine Steuerfläche (113, 250) und schwenkbare Hebel (114, 252) aufweisen, die an der Steuerfläche anliegen, um durch diese verschwenkt zu werden, sowie Verbindungsmittel aufweisen, die in Längsrichtung durch die Hebel bewegbar sind, um eine geradlinige Bewegung einer der beiden oberen Rollen (88a, 224) zu der anderen Rolle hin und von dieser weg zu bewirken.
7. Maschinelles Verfahren zur automatischen Herstellung von Nahrungsmitteln in Stückform aus teigartigen Substanzen, bei dem ein die Zutaten für die teigartige Substanz enthalten­ der Beutel bereitgestellt wird, eine Relativbewegung zwischen dem Beutel und einer Kneteinrichtung erzeugt wird, um die in dem Beutel enthaltenen Zutaten mechanisch zu bearbeiten zum Kneten der Zutaten in eine teigähnliche Substanz, und die teig­ artige Substanz gebacken wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kneten und das Backen durch ein gespeichertes Programm gesteu­ ert wird, wobei das Verfahren ferner einen anfänglichen Schritt des automatischen Abtastens des Beutels in seiner Bewegungsbahn umfaßt, um eine maschinenlesbare Kennzeichnung auf dem Beutel zu lesen und das gespeicherte Programm zu befehligen, den Knet- und Backvorgang entsprechend zu steuern.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastvorgang das Abtasten einer ersten maschinenlesbaren Kennzeichnung umfaßt, um die Brauchbarkeit des Beutels für das Verfahren festzustellen, und das Abtasten einer der ersten Kennzeichnung benachbarten zweiten maschinenlesbaren Kennzeich­ nung umfaßt, um automatische Befehle für das gespeicherte Pro­ gramm zu bilden, die für die in dem Beutel enthaltenen Zutaten geeignete ausgewählte Parameter hinsichtlich des Knet- und Backvorgangs bestimmen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der ersten und zweiten Kennzeichnungen aus einem Strichcode oder einem Teil davon besteht.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kennzeichnung aus einer charakteristischen Darstel­ lung oder Figur besteht.
11. Flexibler verschließbarer Beutel, der zumindest die trockenen Zutaten zur Herstellung eines Nahrungsmittels in Stückform aus teigartigen Substanzen durch Kneten oder Backen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Beutel (12) eine erste maschinenlesbare Kennzeichnung (21) angebracht ist, wel­ che die Bauart einer Vorrichtung bezeichnet, für die der Beutel geeignet ist, und daß neben der ersten Kennzeichnung eine zweite maschinenlesbare Kennzeichnung (121) angebracht ist, die automatische Befehle für die Vorrichtung beinhaltet, welche die für die Zutaten geeigneten ausgewählten Parameter hinsichtlich des Knet- und Backvorgangs bestimmen.
12. Beutel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der ersten und zweiten Kennzeichnungen (121) aus einem Strichcode oder einem Teil davon besteht.
13. Beutel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kennzeichnung aus einer charakteristischen Darstel­ lung oder Figur besteht.
14. Beutel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel (12) zwei Kammern aufweist, die durch eine mecha­ nisch zerstörbare Dichtung voneinander getrennt sind, wobei eine Kammer trockene Zutaten enthält und die andere Kammer zur Aufnahme flüssiger Zutaten geeignet ist.
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