DE36761C - Neuerung an Feuerungsanlagen für Dampfkessel - Google Patents
Neuerung an Feuerungsanlagen für DampfkesselInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
- F23B80/04—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
-
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- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
GUSTAV HOSE in ELBERFELD. leuerung an Feuerungsanlagen für Dampfkessel.
Zusatz zum Patent No. 32206 vom 8. August ic
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1885 ab. Längste Dauer: 7. August 189g.
Das Feuergeschränke besteht aus den beiden Hohlcylindern α α mit Querwänden h b, welche
an den tiefsten Stellen der Cylinder eine Oeffnung frei lassen. Dieselben sind mit Wasser
gefüllt und communiciren durch das Rohr c, welches an den Punkten d und e in dieselben
einmündet. Im Punkte d ist ferner ein Trichterrohr f angebracht, über welchem sich das
Wasserleitungsrohr g mit dem Hahn h befindet. Im Punkte e dagegen ist ein oben
offenes Rohr-T-Stück i mit dem nach unten zeigenden Krümmer k befestigt. Unterhalb
der Krümmeröffnung ist das Trichterrohr / als obere Drehangel für die Feuerthür m und an
dieser ferner das Abflufsrohr η angebracht, welches die untere Drehangel bildet, und
dessen Ausflufsöffnung ο nach einem dritten Trichterrohr ρ führt, welches im Aschenfall q
ausmündet. Mit dieser Einrichtung ist man im Stande, die beiden Cylinder bis zu der
Höhe r, sowie die hohle Feuerthür m beständig mit Wasser gefüllt zu halten. In den
beiden Cylindern α α befindet sich ferner je ein Rohr s, welches an der Stelle t nach
aufsen tritt und unter den Rost u führt.
Wird nun auf dem Rost u Feuer angemacht, so entsteht in der hohlen Feuerthür m Dampf,
welcher über den Rand ν unter das Gewölbe n> entweicht und dasselbe kühlt. In derselben
Weise wird in den Cylindern α α Dampf gebildet, welcher durch die etwas über den
Wasserspiegel r hervorragenden Rohre 5 nach unten durch die Wand bei t und unter den
Rost bei χ entweicht und den an dieser Stelle leicht glühend werdenden Rost kühl hält.
Mittelst des Wasserleitungshahnes h kann der Durchflufs des Wassers durch die Cylinder
und die Feuerthür über den drei Trichterröhren beständig geregelt werden. An das
Gewölbe n> schliefst sich eine schiefe Querwand y und an diese eine Platte \ an, so dafs
die Feuergase in der Richtung der Pfeile nach dem Fuchskanale 1 entweichen müssen.
In der Feuerbrücke 2, sowie durch die Seitenwände und das Gewölbe w hindurch
ist ein Ringkanal 3 vorgesehen, von welchem eine beliebige Anzahl Kanäle 4 ausgehen, die
in einer Querschnittsebene der Feuerbrücke ausmünden. Der Ringkanal 3 communicirt
mit dem Chamotterohr 5 und dieses nach der Reihe mit den Kanälen 6, 7 und 8. In letzteren kann Luft nach der Richtung der
Pfeile durch die Oeffnungen 9 eintreten. Hinterwärts neben den Austrittsöffnungen der
Kanäle 4 ist der Feuerbrückenquerschnitt etwas verengt, so dafs ein schräger, kragenförmiger
Uebergang 10 entsteht, wodurch bezweckt wird, dafs die aus den Oeffnungen 4 tretende
heifse Luft inniger mit den reducirten Feuergasen vermischt werde, um in dem Räume 11
vollständig zu verbrennen. Unter dem Chamotterohr 5 sind noch zwei oder mehrere Chamotterohre 12 angebracht, welche den
Zweck haben, die durch die Oeffnungen 13
eintretende, in den Seiten wänden bereits vorgewärmte Luft weiter zu erhitzen und sie nach
den Oeffnungen 14 unter den Rost zu führen.
Der über den Rand ν tretende Dampf wird sich an dem heifsen Gewölbe w in seine
Elemente zerlegen, ebenso der bei χ austretende, wenn er das auf dem Roste glühende
Brennmaterial passirt. Das Brennmaterial wird auf dem Rost u so hoch aufgeschichtet, dafs
die über den Rostspalten gebildete Kohlensäure, während sie durch die Brennmaterialschicht
streicht, sich wieder« theilweise desoxydiren
mufs. Sowohl hierdurch als durch die Zerlegung des Wasserdampfes erhält die Feuerung
den Charakter einer Halbgasfeuerung und wird rauchverzehrend, weil sowohl die auf dem
Roste entstehenden Schwelgase als auch die Verbrennungsluft stark vorgewärmt und überhaupt
durch die Desoxydation der Gase ihr Bindungsvermögen erhöht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .
An der durch das Patent No. 32206 geschützten Einrichtung die Hinzufügung der folgenden Theile: der Platte^, der beiden Cylinder Λα, der Wasserröhren c d efi k In op, der Dampfröhren sstt, des im höchsten Theil des Gewölbes ν durch die Seitenwände und in der Feuerbrücke umlaufenden Heifsluftkanals 3 mit den in einem Ringe austretenden Kanalöffnungen 4, 4, des neben diesen umlaufenden Kragens 10 und der in dem Flugaschenfall angebrachten, in den Heifsluftkanal 3 einmündenden Lufterhitzungsröhren 5 und 12, durch welche Einrichtungen Kühlung des Feuergeschränkes, des Gewölbes, des Kesselmauerwerks und der Rosten, sowie eine theilweise Oxydation von Kohlensäure und Wasserdampf über der Rostfläche und insgesammt eine rauchlose Halbgasfeuerung mit minimalem Luftüberschusse bezweckt wird.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36761C true DE36761C (de) |
Family
ID=312555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36761D Expired - Lifetime DE36761C (de) | Neuerung an Feuerungsanlagen für Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36761C (de) |
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0
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