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DE13343C - Neuerungen an Dampfkesseln - Google Patents

Neuerungen an Dampfkesseln

Info

Publication number
DE13343C
DE13343C DENDAT13343D DE13343DA DE13343C DE 13343 C DE13343 C DE 13343C DE NDAT13343 D DENDAT13343 D DE NDAT13343D DE 13343D A DE13343D A DE 13343DA DE 13343 C DE13343 C DE 13343C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
combustion chamber
innovations
furnaces
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13343D
Other languages
English (en)
Original Assignee
COMPAGNIE DE .NAVIGATION ECONOMIQUE in Paris
Publication of DE13343C publication Critical patent/DE13343C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B3/00Combustion apparatus which is portable or removable with respect to the boiler or other apparatus which is heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Neuerungen betreffen sowohl die Anordnung von Dampfkesseln als auch die Construction von Kesselfeuerungen und sind in beiliegender Zeichnung in Anwendung auf einen Schiffskessel dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Generator,
Fig. 2 ein horizontaler Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 1, und
Fig. 3 ein Querschnitt nach c d in Fig. 1.
AB ist das Schiffsverdeck. Der Kessel D erstreckt sich nach unten in den Schiffsraum und kann von beliebiger, passender Construction sein. Ueber demselben befindet sich die Verbrennungskammer JF. Letztere könnte auch durch einen Wassermantel, Fig. 4, ersetzt werden, doch ist ein Mantel aus Mauerwerk vorzuziehen, weil in diesem eine höhere Temperatur zu erreichen ist. Die Vergasung der Kohlen findet in besonderen Feuerungen G und H statt. In Fig. ι ist die eine dieser Feuerungen G in äufserer Ansicht und die andere H im Längsschnitt dargestellt. Jede dieser Feuerungen bildet einen beweglichen Cylinder, welcher mit Hülfe der auf der ringförmigen Schiene c c laufenden Räder e e gedreht werden kann. Der Herd jeder dieser Feuerungen wird von zwei Rosten M und N gebildet, welche durch eine Brücke s s aus feuerfesten Steinen von einander getrennt sind. Ueber dem Herde befinden sich drei Schieber Ijk. Der eine derselben/ kann auf, die Brücke ii niedergelassen werden, mit Hülfe der beiden anderen / und k kann man jedes Ende der Feuerung abschliefsen. Die Schieber werden durch kleine Dampfcylinder bewegt, doch kann man ihre Bewegungen im Nothfalle auch durch einfache Hebel bewirken. Die Vorrichtung functionirt in folgender Weise: Angenommen, die Feuerung H sei im Gange, so befinden sich auf dem Herde derselben zwei Kohlenbeschickungen, die eine auf dem Rost M, die andere auf dem Rost N; beide Beschickungen befinden sich aber in verschiedenen Stadien der Verbrennung. Die Roste sind so berechnet, dafs die Verbrennung auf jedem eine Stunde dauert. Vier Roste sind vorhanden, so dafs dieselben alle Viertelstunde gewechselt werden müssen. Wenn nun die Beschickung auf M zu erneuern ist, so wird zuerst der Schieber j auf die Brücke ss niedergelassen, dann die Feuerung H um i8o° gedreht. Der Rost N gelangt alsdann der Oeffhung J gegenüber, und wenn hierauf der Schieber k in die Höhe gehoben ist, so nimmt die Vergasung auf dem Rost JV ihren regelmäfsigen Fortgang. Da jedoch der Schieber j niedergelassen ist, so wird die Vergasung auf M hintangehalten. Bei aufgezogenem Schieber / kann man alsdann den Rost M bequem reinigen und von neuem mit Kohlen beschicken. Alsdann wird der Schieber j wieder aufgezogen und der Schieber / niedergelassen. Die Gase von beiden Rosten gelangen alsdann nach der Verbrennungskammer F. Die auf dem vorderen Roste befindliche frische Kohle erzeugt nothwendiger Weise Rauch, welcher über den in Weifsgluth befindlichen Koks des hinteren Rostes zieht. Die Schieber sind durchlöchert, wie dies bei/, Fig. 3, ersichtlich ist. Auf diese Weise wird Luft mit den Gasen vermengt und letztere in der sehr heifs gehaltenen
Verbrennungskammer so vollständig wie möglich verbrannt.
Um zu verhindern, dafs der Boden // verbrenne, gehen die Röhren des Kessels £> einige Centimeter über den Boden ff hinaus. Der ganze zwischen denselben gelassene Zwischenraum ist mit feuerfester Erde ausgefüllt, so dafs der Boden nicht in unmittelbare Berührung mit den Flammen kommen kann.
Ferner ist es nothwendig, den Kessel beständig gefüllt zu halten und alle Sicherheitsvorrichtungen derart anzubringen, dafs der Wärter dieselben stets im Auge haben kann. Zu diesem Zweck ist eine obere Kammer Q angebracht, welche alle Sicherheits- und Controlapparate trägt und durch Röhren q mit dem Kessel in Verbindung steht. Bringt man die Verbrennungskammer im Innern eines Behälters Q aus Eisenblech an, wie in Fig. 4 dargestellt, so ist dieser Behälter durch Röhren q mit dem Kessel verbunden.
Die überhitzte Flüssigkeit wird an dem oberen Theile des Kessels D bei R abgeleitet, während die kalte Flüssigkeit unten bei r zufliefst. Aus dem Dom Q wird auch der Dampf für die Pfeife, sowie der Dampf zum Betriebe der Schieber u. s. w. entnommen. Da der Verbrauch an Dampf hierfür nur gering ist, so bedarf es keiner besonders grofsen Dampfkammer.
Damit die Feuerungen G und H durch die Schiffsschwankungen nicht umgeworfen werden, ist an der Decke einer jeden Feuerung eine ringförmige Rinne angebracht, in welche sich bei der geringsten Neigung Rollen vv, Fig, 3, einlegen.
Zwischen dem Ventilator und der Düse P kann man einen Wasserkessel anbringen, durch welchen die Verbrennungsluft gesogen wird. Das erwärmte Wasser dieses Kessels kann alsdann als Speisewasser dienen.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die Anordnung eines Dampfkessels D derart, dafs sich dessen Verbrennungskammer F, Fig. i, über demselben befindet, und der Zug der Feuerluft, durch Compression oder Aspiration hergestellt, von oben nach unten
. gerichtet ist.
2. In Verbindung mit einem Dampfkessel die Feuerungen G und H, welche je einen aufrecht stehenden, um seine verticale Axe drehbaren Cylinder bilden und je mit zwei Rosten M und N versehen sind, derart, dafs je nach der Stellung, in welche die cylindrische Feuerung gedreht ist, entweder der Rost M oder der Rost N gegen die Verbrennungskammer anliegt, und beide Roste durch Schieber sowohl von einander als auch von der Verbrennungskammer abgesperrt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13343D Neuerungen an Dampfkesseln Active DE13343C (de)

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DE13343C true DE13343C (de)

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