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DE196058C - - Google Patents

Info

Publication number
DE196058C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
channels
fuel
grids
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT196058D
Other languages
English (en)
Publication of DE196058C publication Critical patent/DE196058C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B7/00Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
    • F23B7/002Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
    • F23B7/005Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196058 -■ KLASSE 24 a. GRUPPE
MAURICE RATEL in PARIS.
° 14. Dezember 1900
21. Oktober 1905 anerkannt.
Es sind bereits mit zwei übereinanderliegenden Rosten ausgestattete Feuerungen bekannt geworden, bei denen der eine von Röhren mit Wasserumlauf gebildet wird. Gemaß der Erfindung kommt jedoch ein oberer Rost zur Anwendung, dessen zwecks Vergrößerung des Luftdurchtritts zueinander versetzte Stäbe aus Röhren mit doppeltem Wasserumlauf bestehen, die außerdem schräg nach vorn aufsteigen und an ein gemeinsames vorderes Siederohr angeschlossen sind, um eine für die rauchfreie Verbrennung möglichst große Verbrennungskammer zu erhalten, und ein unterer Planrost in Verbindung mit einer die Zufuhr regelnden, ausgeglichenen, an einem gelenkigen Zahnbogen feststellbaren Tür, sowie über die ganze Breite der Feuerluke reichende und senkrecht von oben in diese mündende Kanäle im Herdmauerwerk zur Zuleitung von Zusatzluft. Außerdem können unterhalb des Zuführtrichters für den Brennstoff und über den oberen Rost zueinander versetzte Stangen angeordnet sein, welche die Verteilung des Brennstoffes ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ausführungsform einer derartigen Unterzugfeuerung veranschaulicht, während Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch eine ähnliche Vorrichtung mit selbsttätiger Brennstoffzuführung zeigt.
Die Feuerung besitzt zwei in bekannter Weise übereinanderliegende Roste 1, 2, von denen der obere 1 aus zueinander versetzten Stäben gebildet wird, die aus Röhren 3, 4 mit doppeltem Wasserumlauf bestehen, welche, schräg nach vorn aufsteigend, an ein gemeinsames vorderes Siederohr 5 angeschlossen sind; indes können die Rohre auch in einer Ebene nebeneinander zu liegen kommen, doch muß ihr gegenseitiger Abstand genügenden Zug gewährleisten und das aufgegebene Brennmittel nach erfolgter teilweiser Destillation in der Form von glühendem Koks auf den unteren Rost 2 fallen lassen. Das vordere Siederohr 5 weist zwei Abteile 6 und 7 auf, die durch Rohre 9 und 10 mit dem Dampfkessel 8 in Verbindung stehen. Die Abteile 6 und 7 werden von den Querwänden 11, 12 und 13 gebildet, an welche die einzelnen Rohre 3 und 4 angeschlossen sind, die sich mit ihren hinteren Enden frei auf einen geeigneten Träger 14 stützep, der entsprechend der gewünschten Neigung des Rostes
im Grundmauerwerk angeordnet ist, so daß ein Zug entsteht, der die Flamme in Richtung der Pfeile 15 nach unten drückt. ■"
Durch Anwendung dieser Stäbe aus Röhren mit doppeltem Wasserumlauf erübrigt sich das bisher übliche hintere Siederohr, und somit wird die Verwendung dieses Rostes bei Kesselsystemen möglich, bei denen die Anordnung der Kessel .keinen Luftzutritt gestattet. Andererseits erleichtert die Neigung des oberen Rostes die Beschickung unter gleichmäßiger Verteilung des Brennstoffes. Da außerdem sich auch der Herdraum 19 von vorn nach hinten zu verengt, so wird die erforderliche Zugbildung zur Mischung der Verbrennungsgase erleichtert.
Der untere Planrost 2 kann aus gewöhnlichen Roststäben, wie veranschaulicht, oder aber auch aus Röhren mit doppeltem Wasserumlauf bestehen bzw. aus Stäben und Röhren zusammengesetzt sein, wobei dieselben ebenfalls zweckmäßig eine von vorn nach hinten zu abfallende Lage erhalten können. Die zur Verbrennung erforderliche Luft tritt durch die stellbare Klapptür an der Vorderwand des Aschenfalles 17 ein und nimmt den durch-Pfeil 18 angedeuteten Weg durch den Herdraum.
Der frische Brennstoff kann in bekannter Weise durch die Tür 20 (Fig. 1) aufgegeben werden, die gleichzeitig zum Regeln der erforderlichen Luftmenge oberhalb des Rostes 1 dient. Zu diesem Zweck ist die Tür 20 mit einer besonderen Vorrichtung versehen, bestehend aus einem fest angeschlossenen Hebel 21, so daß sie sich gemeinsam mit letzterem um Zapfen 22 drehen kann. Dieser Hebel trägt auf seinem freien Ende ein Gegengewicht 23, das beständig bestrebt ist, ihn nach links umzulegen, und außerdem einen Haken 24, der mit einem an dem Zapfen 26 an der Vorderseite der Feuerung gelenkig angeschlossenen Zahnbogen 25 zusammenwirkt. Durch Anheben des Zahnbogens wird man
somit die öffnung der Tür 20 und damit den Luftzutritt nach Belieben regeln können, während gleichzeitig ein selbsttätiger Schluß der Tür bei etwaigem Bruch eines Rohres möglich ist.
Außerdem besitzt die Feuerung noch besondere .Leitungskanäle für heiße Zusatzluft, die den Zweck hat, durch innige Mischung mit den Heizgasen eine vollkommene Verbrennung der letzteren zu sichern. Ihre Eihlaßmündungen befinden sich oberhalb der Feuerlüke 27 im unteren Teile des Herdmauerwerkes 28.
Die' Zusatzluft wird aus dem Aschenfall entnommen j und zwar tritt sie durch entsprechende Absperröffnungen 29 von regelbarem Querschnitt in Kanäle 30 im Herdmauerwerk über, die in eine gemeinsame Verteilerkammer 31 münden, die sich über die ganze Breite der Feuerluke ZJ erstreckt und durch senkrecht geführte Kanäle 32 mit letzterer .in Verbindung steht. Die austretende Luft nimmt den durch Pfeil 33 angedeuteten Weg und kreuzt hierbei den vom oberen Rost ι kommenden Gasstrom. Die lotrechten Kanäle 32 können vorteilhaft auch in einer besonderen, in das Herdmauerwerk eingesetzten und zwecks Wasserkühlung hohl ausgebildeten Fußplatte angeordnet sein.
Der obere Rost 1 nimmt allein den frischen Brennstoff auf, während der untere Planrost 2 das durchfallende, bereits verkokte Material erhält. Die im hinteren Teile des Rostes ι frei werdenden Gase treten unmittelbar in die Feuerluke 27 über, bevor sie sich mit den vom Rost 2 kommenden Gasen haben mischen können, so daß also ein Strom nicht verbrannter Kohlenwasserstoffgase durch die Luke hindurchgehen würde. Um nun dieses zu verhindern und eine vollkommene und rauchfreie Verbrennung dieser Gase zu ermöglichen, erfolgt die Einführung der Zusatzluft durch die Kanäle 32, die den erforderlichen Sauerstoff mitführt. Bei der abgeänderten Ausführungsform der Feuerung gemäß Fig. 2 dient die Tür 20 wohl auch zum Regeln des Luftzutritts in den Herdraum, der Brennstoff wird aber durch einen besonderen oberen Trichter 34 zugeführt, der mit einem Verschlußschieber 35' ausgestattet ist. Letzterer kann, wie vorliegend, mit Hilfe der gelenkig angeschlossenen Hebel 36 und 37 von Hand aus, gegebenenfalls aber auch selbsttätig gestellt werden. Um eine gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes über den gesamten oberen Rost 1 zu sichern, sind zueinander versetzte Stangen 40 darüber .angeordnet, die senkrecht zu. den Roststäben des oberen Rostes oder aber sämtlich oder nur teilweise parallel zu ihnen laufen. Vorliegend sind zwischen den Stangen 40 noch weitere in einer einzigen Ebene oder auch versetzt zueinander liegende Stäbe 38, 39 angeordnet, die an ein oberes Siederohr ange- · schlossen sind. Die von Röhren gebildeten Stäbe, insbesondere wenn sie ohne Wasserkühlung sind, können ganz oder teilweise mit feuerfestem Stoffe verkleidet sein. Die oberen Stangen. 40 können außerdem beständig oder auch nur zeitweise in Umdrehung versetzt werden, um ein Festsetzen des Brennstoffes zwischen ihnen zu verhüten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Unterzugfeuerung für Kessel und Erhitzer mit übereinanderliegenden Rosten,
    gekennzeichnet durch einen oberen Rost (ι), dessen zueinander versetzte Stäbe aus Röhren mit doppeltem Wasserumlauf bestehen , die schräg nach vorn aufsteigen und an ein gemeinsames vorderes Siederohr (5) angeschlossen sind, und einen unteren Planrost (2) in Verbindung mit einer die Zufuhr der Hauptluft regelnden, ausgeglichenen, an einem gelenkigen Zahnbogen feststellbaren Tür (20), die sich bei innerem Druck selbsttätig schließt, und über die ganze Breite der Feuerlüke (27) reichende und senkrecht von oben in diese mündende Kanäle (32) im Herdmauerwerk zur Zuleitung von Zusatzluft.
  2. 2. Feuerung nach Anspruch 1, mit oberem Zuführtrichter für den Brennstoff, gekennzeichnet durch über dem oberen Roste (1) liegende, zueinander versetzte Stangen (40). '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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