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DE3644019A1 - Vorrichtung zum frontseitigen geraeteanschluss an landwirtschaftlich nutzbaren kraftfahrzeugen, insbesondere ackerschleppern - Google Patents

Vorrichtung zum frontseitigen geraeteanschluss an landwirtschaftlich nutzbaren kraftfahrzeugen, insbesondere ackerschleppern

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DE3644019A1
DE3644019A1 DE19863644019 DE3644019A DE3644019A1 DE 3644019 A1 DE3644019 A1 DE 3644019A1 DE 19863644019 DE19863644019 DE 19863644019 DE 3644019 A DE3644019 A DE 3644019A DE 3644019 A1 DE3644019 A1 DE 3644019A1
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DE19863644019
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DE3644019C2 (de
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Dieter Schillings
Bernard Peters
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Case Germany GmbH
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J I CASE GmbH
Case J I GmbH
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Priority to CA000554784A priority patent/CA1294479C/en
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/06Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors
    • A01B59/064Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors for connection to the front of the tractor

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  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum frontseitigen Geräte­ anschluß an landwirtschaftlich nutzbaren Kraftfahrzeugen, insbesondere Ackerschleppern, unter Verwendung zweier in bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs hinter dessen Vorderkante der Frontverkleidung schwenkbe­ weglich gelagerter Unterlenker und eines Oberlenkers sowie mindestens eines sich endseitig fahrzeugfest innerhalb der Frontverkleidung ab­ stützenden hydraulischen Zylinders, dessen entgegengesetztes Ende sich am Oberlenker oder an den Unterlenkern abstützt.
Frontseitige Geräteanbauvorrichtungen werden, bedingt durch zusätzlichen Einsatz von Arbeitsgerätschaften bei der Feldbestellung und beim Ernten, im allgemeinen an Schleppern nachgerüstet, was entsprechende Umbauten und Eingriffe in die Frontverkleidung der Schlepper mit sich bringt. Bei Nach­ rüstung einer frontseitigen Geräteanbauvorrichtung müssen, wie aus der DE-OS 27 58 978 bekannt, die schlepperseitigen Anlenkpunkte für Ober- und Unterlenker vor der Frontverkleidung angeordnet werden, wodurch sich bei angebauten Frontgeräten ungünstige Hebelarmverhältnisse ergeben und bei abgebauten Frontgeräten vorstehende, verkehrsgefährdende Bauteile ver­ bleiben, die entsprechend gesetzlich vorgeschriebener Straßenverkehrs­ ordnung kenntlich gemacht werden müssen.
Um die Angriffspunkte der Unterlenker eines frontseitigen hydraulischen Dreipunktgestänges so weit zurückzuverlegen, daß sie sich im Aufstands­ bereich der Vorderreifen befinden, ist es aus der EP-A1 01 33 637 be­ kannt, zwei in bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs hinter dessen Vorderkante der Frontverkleidung schwenkbeweglich gelagerte Unterlenker, einen Oberlenker und mindestens einen sich endseitig fahrzeugfest ab­ stützenden hydraulischen Zylinder innerhalb der Frontverkleidung anzu­ ordnen.
Bei dieser bekannten Bauart einer frontseitigen Geräteanbauvorrichtung für ein frontverkleidetes land- und/oder bauwirtschaftlich nutzbares Kraftfahrzeug ist nicht vorgesehen, zusätzliche, den heutigen Anforde­ rungen entsprechende Baugruppen wie Zapfwelle, Zusatzgewichte, Zugmaul in den Frontbereich eines Ackerschleppers einzubeziehen.
Bei der aus der EP-A1 01 33 637 bekannten Bauart ist vorgesehen, daß die Unterlenker nicht mit dem hydraulischen Zylinder verbunden sind, sondern parallel mit dem Oberlenker durch einen Kupplungsrahmen mit­ genommen werden. Weiterhin zeichnet sich diese bekannte Bauart da­ durch aus, daß die nach oben weisende und mit dem Oberlenker verbun­ dene Kolbenstange des hydraulischen Zylinders sich in U-förmigen Hub­ rahmenhälften bewegt.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Bauart insbesondere, daß durch die im wesentlichen vertikal verlaufende lineare Bewegung der hy­ draulischen Hubzylinder das Aushebegestänge nicht hinter die Frontver­ kleidung eingefahren werden kann, wenn kein Anbaugerät angeschlossen ist, vielmehr müssen die außen liegenden Teile der Geräteanbauvorrich­ tung abgebaut werden, wenn sie nicht benötigt werden.
Aus dem DE-GM 83 33 600 ist es bekannt, eine die Motorhaube umgreifende Ausgleichsschwinge durch zwei jeweils links und rechts der Motorhaube in etwa senkrechter Stellung angeordnete, drückendwirkende Hydraulik­ zylinder zu beaufschlagen. Die Schwenkwelle der Unterlenker befindet sich jedoch vor der Frontverkleidung der Motorhaube und die Unterlenker außerhalb der Motorhaube.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum frontseitigen Ge­ räteanschluß an landwirtschaftlich nutzbaren Kraftfahrzeugen mit den eingangs genannten Merkmalen zu schaffen, die außer einem frontseitigen hydraulischen Aushebegestänge die weiteren erforderlichen Bauteile, wie das Tragelement für einhängbare Frontzusatzgewichte und das Zapf­ wellen-Getriebegehäuse, hinter der Vorderkante der Frontverkleidung aufnehmen kann.
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Durch die Ausbildung eines Gußrahmens als Tragteil für alle front­ seitig in integrierter Anbauweise anschließbaren Bauteile kann der ohnehin vorhandene und am Vorderachsträger angeflanschte oder mit diesem integrierte Rahmen herangezogen werden, um den frontseitigen Geräteanbau nachzurüsten. Dieser meist als Gußrahmen ausgebildete Rahmen besitzt in der Regel horizontal verlaufende ebene Ober- und Unterflächen und eine vertikal verlaufende, gegebenenfalls abgestufte Frontfläche. Eine solche Flächenaufteilung bietet sich in vorteilhafter Weise für den Anschluß mehrerer Baugruppen an, um ein integriertes Front­ anbausystem zu erzielen, welches einen kleinen Überhang vor der Vorder­ achsmitte, eine geringe zusätzliche Belastung der Vorderachse, eine ver­ besserte Übersichtlichkeit von der Schlepperkabine aus sowie ein besse­ res Styling der Schlepperfrontseite mit sich bringt.
Durch die Lagerung der Schwenkwelle für die Unterlenker an der Unter­ seite des Gußrahmens geht nur wenig an Bodenfreiheit verloren, es wird jedoch bei entsprechend langer Schwenkwelle Platz gewonnen, daß die Unterlenker die Motorhaube oder Frontverkleidung des Schleppers außen umgreifend in eine hochgeschwenkte Ruhestellung oder Verwahrposition gebracht werden können, in welcher sie kein verkehrsgefährdendes Hin­ dernis darstellen und den Lenkeinschlag der Räder sowie die Pendelung der Achse nicht beeinträchtigen.
Wenn das an der Frontseite des Gußrahmens anschraubbare Tragelement entsprechend ausgestaltet ist, bietet es eine mehrfache Anbaufunktion, nämlich als Frontgewicht selbst, für die Aufnahme zusätzlicher ein­ hängbarer Frontgewichte, Freiraum und Schutz für eine nach vorn ge­ führte Zapfwelle entsprechend der einschlägigen Normen, Anschluß für einen Oberlenker sowie ein eingebautes Zugmaul als Rangierhilfe.
Durch die mittige Anordnung des Zapfwellen-Getriebegehäuses ist ein Zapfwellenantrieb auch bei eingehängten Zusatzgewichten möglich, die auch den Schwenkweg der Unterlenker nicht beeinträchtigen.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Unter­ lenker als Wippe ausgebildet, die eine über die Schwenkwelle der Unter­ lenker rückwärts hinausgehende Hubarmverlängerung trägt, an deren Ende der jeweilige hydraulische Zylinder angreift. Damit bei völlig ausge­ fahrenem Lenkergestänge und in die Ruhestellung verschwenkten Unter­ lenkern noch ein wirksamer Hebelarm für die hydraulischen Zylinder vor­ handen ist, bildet die jeweilige Hubarmverlängerung mit dem restlichen Teil des Unterlenkers einen stumpfen Winkel.
Zweckmäßigerweise wirkt der hydraulische Zylinder beim Anheben der Unterlenker als Druckzylinder, wobei er mit Druckflüssigkeit auf der Kopfseite beaufschlagt wird, wodurch die volle Kolbenfläche beim Aus­ heben der Unterlenker zur Verfügung steht. Hierdurch läßt sich bei gleicher Hubkraft ein kleineres Bauvolumen als bei während des Aus­ hebevorganges kolbenstangenseitig mit Druckflüssigkeit beaufschlagten Zylindern erreichen.
Um den Drehpunkt der Unterlenker zu versteifen und um ohne die bei Heckanbaugestängen notwendigen Stabilisierungsstreben zwischen den Unterlenkern oder dem Fahrzeug auszukommen, liegt die Hubarmverlänge­ rung in einer mit der Schwenkwelle verdrehbaren Tasche an, die eine nach außen umgebördelte Haltefläche oder Überdeckung aufweist, in der der Unterlenker mit seiner Hubarmverlängerung sowohl in Drehrichtung als auch axial gesichert ist.
Die Unterlenker können sehr einfach ohne Werkzeug von der Schwenkachse entfernt bzw. auf diese aufgesteckt werden, wenn in weiterer Ausge­ staltung der Erfindung die Unterlenker in die als Drehrohr ausgebildete Schwenkachse jeweils von der Seite her in einer bestimmten Schwenkstel­ lung über Drehzapfen eingeschoben werden. In allen weiteren Schwenk­ stellungen sind die Unterlenker durch die mit der Schwenkwelle verbun­ dene Tasche und deren Überdeckung axial festgelegt. In Schwenkrichtung innerhalb der Tasche lassen sich die Hubarmverlängerungen einerseits durch Anlage an einer Abwinklung einer die Tasche radial nach außen ab­ schließenden Kulissenführung und andererseits durch Begrenzungsbolzen abstecken, wobei eine von zwei Absteckbohrungen den Unterlenker über seine Hubarmverlängerung in seiner Schwenkstellung starr fixiert und eine auf Abstand zu dieser Bohrung vorgesehene weitere Bohrung eine Schwimmstellung der Unterlenker zuläßt.
Die Festlegung der Hubarmverlängerungen der Unterlenker in den mit der Schwenkwelle verbundenen Taschen verhindert in Arbeitsstellung nicht nur ein Herausgleiten der Unterlenker aus der Schwenkwelle, sondern auch ein Schwingen der Unterlenker quer zur Schwenkwelle.
Der gleiche Begrenzungsbolzen kann dazu verwendet werden, den bei völlig ausgefahrenen hydraulischen Zylindern in Ruhestellung oder Verwahrposition hochgeschwenkten Unterlenker durch Umstecken in einer am Vorderachsträger vorgesehenen Hülse zu fixieren.
Ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum frontseitigen Geräteanschluß nach der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der frontseitigen Anbauvorrichtung mit abgesenkten Unterlenkern, hochgestelltem Oberlenker und eingehängten Front­ zusatzgewichten;
Fig. 2 die gleiche Darstellung mit abgesenkten Unterlenkern und in dünnen Linien mit in Ruhestellung oder Ver­ wahrposition hochgeschwenkten Unterlenkern;
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in einer durch einen der hydraulischen Zylinder verlaufenden vertikalen Ebene;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen der Unterlenker;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Unterlenkers mit Hubarm­ verlängerung;
Fig. 6 eine Frontansicht einer die Hubarmverlängerung aufnehmenden Tasche;
Fig. 7 eine Seitenansicht der Tasche mit Überdeckung nach Fig. 6;
Fig. 8 eine Darstellung des Lagerrohrs mit Aufnahmelaschen für hydraulische Zylinder.
Wie Fig. 1 zeigt, ist an der Frontseite eines mit einem seiner Vor­ derräder 1 angedeuteten Ackerschleppers in der Nähe der Vorderrad­ achse 2 die Schwenkwelle 3 für zwei die Motorhaube oder Front­ verkleidung 4 außen umgreifende Unterlenker 5 angeordnet. Auf Abstand von der Schwenkwelle 3 ist in einer von zwei Bohrungen 6, 7 einer nach oben ragenden Doppellasche 8 ein Oberlenker 9 schwenk­ beweglich gelagert, der bei Nichtgebrauch in einer in Fig. 1 darge­ stellten, annähernd vertikalen Position an der Frontverkleidung 4 festgelegt wird.
Tragteil für alle frontseitig anschließbaren, noch näher zu beschrei­ benden Komponenten ist ein am Vorderachsträger angeflanschter oder mit diesem integrierter Gußrahmen 10. Dieser Gußrahmen 10 enthält mittig eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Zapfwellen-Getriebegehäuses 11. An seiner Unterseite sind Bohrungen für ein Lagergehäuse der Schwenkwelle 3 für die Unterlenker 5 und an seiner Frontseite Bohrungen zur Befestigung eines Tragelements 12 zur Aufnahme von frontseitigen Zusatzgewichten 13 vorgesehen. Mittig zwischen den zwei Hälften von Zusatzgewichten 13 ist zur Rangierhilfe ein Zugmaul 14 angeordnet.
Die Unterlenker 5 lassen sich zwischen einer unteren Position 15 und einer oberen Position 16 und darüberhinaus in eine hinter der Frontverkleidung 4 liegenden Ruhestellung verschwenken, wie dies in dünnen Linien der Unterlenker Fig. 2 zeigt. In dieser Ruhestellung umgreifen die Unterlenker 5 die Motorhaube oder Frontverkleidung 4 und bilden, da sie sich im wesentlichen hinter der Vorderkante der Frontverkleidung befinden, kein verkehrsgefährdendes Hindernis.
Wie die Fig. 1 bis 3, insbesondere aber die Fig. 4 und 5, zeigen, ist jeder Unterlenker 5 als in bezug auf die Schwenkwelle 3 zweiarmige Wippe ausgebildet. Der den geräteseitigen Koppelpunkt 17 aufweisende Teil der Unterlenker ist durch Versteifungen 18 verstärkt ausgebil­ det. Über die Achse der Schwenkwelle 3 hinaus weist der Unterlenker 5 eine Hubarmverlängerung 19 auf, an der jeweils auf der rechten und linken Seite ein über einen Anschlußstutzen 20 einseitig mit Druckflüssigkeit beaufschlagbarer hydraulischer Zylinder 21 an­ greift, der beim Ausheben der Unterlenker als Druckzylinder wirkt.
Die Hubarmverlängerung 19 schließt mit dem den geräteseitigen Kop­ pelpunkt 17 aufweisenden Teil der Unterlenker 5 einen stumpfen Winkel ein, damit bei bis in die Ruhestellung der Unterlenker ausge­ hobenem Dreipunktgestänge die Hubarmverlängerung 19 nicht unter­ taucht und ausreichende Bodenfreiheit sichergestellt ist.
Wie Fig. 4 zeigt, wird der Unterlenker 5 in die Schwenkwelle 3 über einen Drehzapfen 22 eingesteckt und in einer von zwei Boh­ rungen 23, 24 einer mit der Schwenkwelle 3 verbundenen Tasche 25 festgelegt. Durch Festlegen in einer der beiden Bohrungen wird der Unterlenker arretiert und in der anderen Bohrung in Schwimmstel­ lung gehalten. Einsteckbar ist jeder Unterlenker über den Drehzapfen 22 in die Schwenkwelle 3 in der unteren Position 15. Mit zuneh­ mendem Ausheben rastet die Hubarmverlängerung 19 im Bereich ihrer Oberkante in eine seitlich nach außen umgebördelte Haltefläche 26 ein, durch die der Drehzapfen 22 der Unterlenker in der Tasche 25 axial gesichert ist.
Die mit der Schwenkwelle 3 verbundene Tasche 25 selbst ist an ihrem oberen Umfang konzentrisch zur Achse der Schwenkwelle 3 mit einer radial abschließenden, seitlich vorstehenden Kulissenführung 27 versehen, die am vorderen Ende in eine nach unten zur Achse der Schwenkwelle 3 gerichtete Abwinklung 28 übergeht. Gegen diese Abwinklung 28 kommt die vordere Fläche der Hubarmverlängerung 19 zur Anlage.
Zum Ausgleich unterschiedlicher Reifengrößen der vorderen Laufräder können dort Distanzscheiben zwischengeschaltet sein. Um hierfür eine entsprechend unterschiedliche Stellung der Unterlenker zu erhalten, werden die Distanzscheiben auf die andere Seite des Unterlenkers geschraubt, wodurch die Hubarmverlängerung 19 erneut abgesteckt wer­ den kann. Hierdurch läßt sich eine Hubveränderung von etwa 70 mm erzielen.
Um Fehler beim Abstecken der Hubarmverlängerung 19 in den Boh­ rungen 23, 24 der Tasche 25 zu vermeiden, ist am Unterlenker 5 im Bereich der Schwenkwelle 3 eine hiervon radial abstehende Schutzplatte 29 angeschweißt, welche beim Ausheben der Unter­ lenker von Hand die Bohrungen 23, 24 überdeckt, damit der Siche­ rungsbolzen 30 nicht vor der Hubarmverlängerung 19 abgesteckt werden kann und bei einem daraufhin erfolgenden hydraulischen Aus­ heben die Unterlenker hinter die Frontverkleidung angehoben werden können, ohne daß bei angekoppeltem Gerät der Kühlergrill bzw. die Frontverkleidung beschädigt wird.
Der Sicherungs- oder Begrenzungsbolzen 30 läßt sich dazu verwenden, die Unterlenker 5 bei völlig ausgefahrenen hydraulischen Zylindern 21 in Ruhestellung oder Verwahrposition zu fixieren, indem er aus einer der Bohrungen 23 bzw. 24 herausgenommen und in eine am Vor­ derachsträger vorgesehene Hülse umgesteckt wird. Die Unterlenker sind dann gegen ein Zurückschwenken nach vorn mechanisch arretiert.
Die Erfindung ist nicht auf das erläuterte Ausführungsbeispiel be­ schränkt. So kann die Vorrichtung zum frontseitigen Geräteanschluß auch an der Vorderseite eines Fahrgestellrahmens in selbsttragen­ der Blockbauweise angeschlossen werden. Die anschließbaren Bau­ gruppen, wie Frontpflüge, Heuwerbungsmaschinen, Teile von Boden­ bearbeitungskombinationen, sind handelsüblicher Art, erfordern keine Anpassung an das frontseitige Aushebegestänge und können auch mit einem Frontlader kombiniert werden, ohne daß die Front­ anbauvorrichtung entfernt werden muß, da deren Anbautiefe bzw. Überhang vor der Motorhaube gering ist bzw. die Unterlenker in Verwahrstellung geschwenkt werden können. Die Verwendung eines Oberlenkers erlaubt in Verbindung mit den zwei Unterlenkern weiterhin eine Einphasen-Gerätekopplung über Schlepper- und Gerätedreieck.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum frontseitigen Geräteanschluß an landwirtschaftlich nutzbaren Kraftfahrzeugen, insbesondere Ackerschleppern, unter Ver­ wendung zweier in bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs hinter dessen Vorderkante der Frontverkleidung schwenkbeweglich gelagerter Unterlenker und eines Oberlenkers sowie mindestens eines sich end­ seitig fahrzeugfest innerhalb der Frontverkleidung abstützenden hy­ draulischen Zylinders, dessen entgegengesetztes Ende sich am Ober­ lenker oder an den Unterlenkern abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil für alle frontseitig in integrierter Anbauweise anschließbaren Bauteile ein am Vorderachsträger angeflanschter oder mit diesem integrierter Gußrahmen (10) ist, der mittig eine Aus­ nehmung zur Aufnahme eines Zapfwellen-Getriebegehäuses (11), an seiner Unterseite Bohrungen für Lagergehäuse der Schwenkwelle (3) für die Frontverkleidung (4) außen umgreifende und in eine hinter der Frontverkleidung (4) liegende Ruhestellung verschwenkbare Unterlenker (5), an seiner Frontseite Bohrungen zur Befestigung eines Tragelements (12) zur Aufnahme von einhängbaren Frontzusatz­ gewichten (13), eines Zugmauls (14) sowie Anschlußflanschen (bei­ spielsweise 8) für einen Oberlenker (9) und die Unterlenker (5) betätigende hydraulische Zylinder (21) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der frontseitige Unterlenker (5) als Wippe ausgebildet ist und eine über seine Schwenkwelle (3) rückwärts hinausgehende Hubarmverlängerung (19) trägt, an deren Ende der hydraulische Zylinder (21) angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Schwenkwelle (3) der Unterlenker (5) rückwärts hinaus­ gehende Hubarmverlängerung (19) zu dem den Gerätekoppelpunkt (17) aufweisenden Teil des Unterlenkers (5) einen stumpfen Winkel bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Zylinder (21) als über einen Anschlußstutzen (20) mit Druckflüssigkeit einseitig beaufschlagbarer, beim Anheben der Unterlenker (5) als Druckzylinder wirkender Zylinder ausgebildet ist, sich kopfseitig fahrzeugfest und kolbenstangenseitig an einer an der Hubarmverlängerung (19) befestigten Doppellasche (31) abstützt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlenker (5) in die als Drehrohr ausgebildete Schwenkwelle (3) jeweils von der Seite her in einer bestimmten Schwenkstel­ lung über Drehzapfen (22) einschiebbar und in allen weiteren Schwenkstellungen durch jeweils eine mit der Schwenkwelle (3) verbundene Tasche (25) mit nach außen umgebördelter Halte­ fläche (26) axial fixierbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tasche (25) und in der Haltefläche (26) miteinander fluchtende Bohrungen (23, 24) vorgesehen sind, in die wahl­ weise ein Begrenzungsbolzen für die Hubarmverlängerung (19) einsteckbar ist, durch den die Unterlenker (5) entweder in ihrer Schwenkbewegung starr fixiert oder in Schwimmstellung gehalten werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des gleichen Begrenzungsbolzens durch Einstecken in einer beispielsweise am Vorderachsträger vorgesehenen Hülse die Unterlenker (5) bei völlig ausgefahrenen hydraulischen Zylindern (21) und hochgeschwenkten Unterlenkern in Ruhestel­ lung oder Verwahrposition fixierbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schwenkwelle (3) verbundene Tasche (25) an ihrem oberen Umfang konzentrisch zur Achse der Schwenkwelle (3) mit einer radial abschließenden, seitlich vorstehenden Ku­ lissenführung (27) versehen ist, die am vorderen Ende in eine nach unten zur Achse der Schwenkwelle (3) gerichtete Abwinklung (28) übergeht, welche die Hubarmverlängerung (19) innerhalb der Tasche (25) nach vorn begrenzt.
DE19863644019 1986-12-22 1986-12-22 Vorrichtung zum frontseitigen geraeteanschluss an landwirtschaftlich nutzbaren kraftfahrzeugen, insbesondere ackerschleppern Granted DE3644019A1 (de)

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