DE3641600A1 - Kopiergeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät mit einem Rahmen und einer
Glasplatte, auf der das Kopiergut aufliegt und mit einer Abdeckung
über dem Kopiergut, die durch Vakuum an die Glasplatte angepreßt
werden.
Derartige bekannte Kopiergeräte weisen einen horizontal liegenden
Rahmen mit einer Glasplatte auf, wobei das Kopiergut von einem in
Scharnieren gelagerten Klapprahmen abgedeckt wird. Anschließend wird
durch Absaugen das Vakuum hergestellt.
Hierbei war es nachteilig, daß der Klapprahmen für einen
Gewichtsausgleich , z.B. an Gasfedern, aufwendig gelagert und
außerdem mit Kniehebelverschlüssen beim Schließvorgang gehalten
werden mußte. Dies bedingt einen erhöhten Arbeitsaufwand. Durch das
Schwenken des Klapprahmens musste auch ein erheblicher Platzbedarf
bereitgestellt werden.
Weiterhin war es nachteilig, daß noch die Gefahr von
Lufteinschlüssen bestand. Um dem abzuhelfen, mussten Luftleithilfen
und Abstandshalterungen verwendet werden, die für eine gleichmässige
Absaugung der Rahmenfläche vorgesehen waren.
Bei den bekannten Kopiergeräten war es weiterhin nachteilig, daß bei
flächenhafter Lichtdurchflutung die Ausleuchtung ungleichmässig war
und eine Alterung von einzelnen Lampen der Lichtquelle oder ein
Lampenausfall zu Abschattungen auf der Kopie führen konnte.
Außerdem mussten lange Kopierzeiten vorgesehen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem Kopiergerät der
bekannten Art diese Nachteile zu vermeiden und ein Kopiergerät zu
schaffen, das einfach unter Vermeidung von Lufteinschlüssen zu
bedienen ist und das einen geringen Aufwand und Platzbedarf bedingt
und bei dem Abschattungen und Streulichteinwirkungen auf das
Kopiergut vermieden werden.
Die Lösung der Aufgabe gelingt mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1.
Die Erfindung verwendet für die Abdeckung des Rahmens ein Gummituch,
das von der Rückseite des Kopiergeräts her parallel über eine
oberhalb des Rahmens angeordnete Umlenkrolle auf die Vorderseite
gezogen wird. Das Kopiergut wird dadurch nach dem Einlegen abgedeckt
und im Rahmen luftdicht abgeschlossen.
Nach dem Kopiervorgang wird das Gummituch nach oben geschoben, wobei
es sich über der Umlenkrolle auf die Rückseite des Kopiergeräts
parallel verlagert. Die Erfindung nützt hier die Eigenart des
Gummituches aus, welches straff gezogen von der Umlenkrolle
abrollend selbsttätig dichtend auf dem Rahmen anliegt.
Die neuartige Aufhängung des Gummituches ist unabhängig von der Lage
der Glasplatte. Die neuartige Aufhängung hat die Vorteile, daß keine
zu bedienenden Klemmvorrichtungen vorgesehen sein müssen, um die
Abdichtung des Gummituches zu bewirken, da die Abdichtung bei dieser
Anordnung automatisch beim Ansaugen geschieht.
Durch eine senkrechte Anordnung des Kopiergeräts wegen der
Vermeidung von Schwenkteilen ist der Platzbedarf sehr gering.
Zusätzliche Verschlußteile bei der Herstellung des Vakuums können
entfallen.
Die senkrechte Anordnung des Kopierrahmens hat weiterhin den
Vorteil, daß große Siebe stehend transportiert werden können, was
eine erhebliche Arbeitserleichterung ist und im Gegensatz zur
waagerechten Beförderung auch von einem Mann gemacht werden kann.
Die Bedienung des Kopiergerätes ist einfach, da mit einer
Zugbewegung des Gummituches zugleich die Abdeckung und die
Abdichtung des Rahmens durchgeführt werden kann.
Luftanschlüsse bei der Herstellung des Vakuums können vermieden
werden, da das Gummituch im Gegensatz zu den Abdeckteilen der
bekannten Vorrichtungen zur Kontaktierung nicht starr auf dem Rahmen
mit dem Kopiergut aufliegt, sondern von vornherein bei der Abdeckung
einen gewissen kleinen Abstand zu diesen Teilen aufweist.
Beim Absaugen der Luft, etwa von der Mitte der Rahmenfläche aus,
legt sich dann das Gummituch wegen seinen Materialeigenschaften
anschmiegend über die Rahmenfläche und presst etwaige
Lufteinschlüsse selbsttätig nach und nach aus.
Wesentlich ist es, daß man keine Luftleithilfen braucht, welche
Lufteinschlüsse verhindert, sondern durch die Wahl des Abstandes des
nicht angesaugten Gummituches je nach Flexibilität des Gummituches
(dicker oder weniger flexibel - geringer Abstand , mehr flexibel
größerer Abstand) in Verbindung mit der mehrseitigen Absaugung den
Effekt erzielt, daß die Ansaugung zuerst in der Mitte erfolgt und
das Gummituch sich von der Mitte nach außen hin anschmiegt, so daß
Lufteinschlüsse nicht mehr vorkommen.
Da die Lichtquelle zur Durchleuchtung der Glasplatte auf der
Rückseite des Kopiergeräts schlitzförmig verschoben wird, erfolgt
der Belichtungsvorgang kontinuierlich bei einem Vorschub oder einem
Vor- und Rückwärtshub der Lichtquelle, wodurch
Intensitätsschwankungen oder ein Ausfall von einzelnen Lampen der
Lichtquelle keine Abschattung des Kopiergutes hervorrufen können.
Durch die Erfindung kann die Lichtquelle besonders nahe an das
Kopiergut herangebracht werden, was geringe Kopierzeiten bedingt und
Streulicht vermeidet und überdies noch vorteilhaft zu geringen
Abmessungen der Beleuchtungseinrichtungen führt.
Durch die Vorbeiführung von Licht in Verbindung mit der senkrechten
Anordnung des Kopiergerätes ergibt sich der Vorteil, daß eine
größere Lichtbatterie mit wirtschaftlichen Mitteln vorbeigeführt
werden kann, während bei der waagerechten Anordnung nur eine
einzelne Schlitzröhre gewählt werden mußte.
Der Rahmen weist im Bereich der Abdeckung durch das Gummituch eine
umlaufende Dichtleiste auf.
Dadurch ist bei der Abdeckung des Rahmens die Abdichtung mit dem
Gummituch in vorteilhaft einfacher Weise gewährleistet. Bei der
Herstellung des Vakuums preßt sich das Gummituch an diese umlaufende
Dichtleiste an.
Die seitlichen Enden des Gummituches können eingefasst sein, z.B.
mittels Zugriemen, die nach Art einer geschlossenen Seilführung über
Umlenkrollen an den Enden beider Breitseiten des Rahmens geführt
sind und der parallelen (synchronen) Führung des Gummituches dienen.
Das Gummituch kann so gleichmässig ohne Faltenbildung verschoben
werden. Bei dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß durch
einfaches Ziehen am Ende des Gummituches dieses dichtend über den
Rahmen geführt werden kann, ohne ein Verwerfen oder Verhaken
befürchten zu müssen. An der oberen Umlenkrolle oder im Bereich der
unteren Umlenkrollen kann auch ein Motor vorgesehen sein, der den
Öffnungs- bzw. Schließvorgang des Gummituches bewirkt.
Das Gummituch bzw. seine Einfassung entlang der Längsseiten des
Rahmens kann z.B. in Nuten so geführt werden , daß es diese Führung
nicht verlassen kann.
Auf diese Weise kann das Gummituch in einfacher Art auf- und
abgeschoben und parallel über die Umlenkrolle auf die Vorder- bzw.
Rückseite des Kopiergeräts verlagert werden. Durch die Führung der
Längsseiten des Gummituches in Nuten bei gleichzeitiger Auflage des
Gummituches an der umlaufenden Dichtleiste ist ein selbsttätig
dichtender Abschluß des Kopierraumes gewährleistet.
Das Gummituch weist an seinen Enden über die Breite verlaufend eine
Anschlagleiste auf.
Diese Anschlagleisten an den Enden des Gummituches können auch an
Zugseilen befestigt sein.
Dadurch wird eine einfache Abdichtung des Gummituches im jeweiligen
Anschlagbereich erreicht, ohne daß zusätzliche Verschlußelemente
nötig wären.
Der Rahmen und die Glasplatte können auch senkrecht angeordnet
werden.
Durch diese senkrechte Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß nur
wenig Platz beansprucht wird und daß große Lampenbatterien verwendet
werden können, die senkrechtstehend gewichtsmässig leicht abgestützt
werden können und wenig Platz beanspruchen. Auch die Beschickung des
Kopierraumes gestaltet sich hier einfach, da große Kopierteile oder
große Siebe senkrechtstehend transportiert werden können, ohne eine
Beschädigung befürchten zu müssen.
Am Gummituch oder an dessen Zugriemen können Gewichts- oder
Federelemente vorgesehen sein, die als Gewichtsausgleich für die
Bewegung des Gummituches dienen.
Durch diese Anordnung, z.B. durch die Verwendung von
Anschlagleisten, bleibt das Gummituch stets straff und kann ohne
weiteren Kraftaufwand auf der Rückseite des Geräts verlagert werden.
Auf der Rückseite der Glasplatte kann senkrecht das Tuch eine
streifenförmig angeordnete Lichtquelle verschieblich vorgesehen
sein.
Dadurch ergibt sich eine Leuchtbatterie, die in Form eines
vertikalen Leuchtschlitzes die Kopie kontinuierlich, punktlichtartig
bei hoher Lichtintensität ausleuchtet. Durch die Nähe der
Leuchtbatterie an der Kopie ergeben sich so vorteilhaft geringe
Belichtungszeiten bei wenig Platzaufwand. Die Lichtquelle besteht
dabei aus einem horizontal verschiebbaren, vertikal angeordneten
Lampenkasten, in dem Leuchtstofflampen ganz dicht nebeneinander
angeordnet sind.
Durch das dichte Zusammenpacken wird der Unterstrahlungseffekt
wesentlich verringert.
Der Lampenkasten weist einen Laufwagen auf, der z.B. mit Rollen und
auf einer oder mehreren Führungsschienen mittels einer Vorrichtung,
z.B. eines Zugseiles, horizontal verschiebbar ist.
Hierdurch kann die horizontale Verschiebung des vertikalen
Lichtschlitzes der Leuchtbatterie besonders einfach durchgeführt
werden.
Der Lampenkasten kann auch über einen Spindeltrieb horizontal
verschieblich angeordnet werden.
Hierbei wird die Verschiebung des Lampenkastens bei geringem
Platzbedarf gewährleistet.
Am Rahmen, im Bereich des Anschlages des Gummituches und im Bereich
der Bewegung des Laufwagens können Endschalter vorgesehen werden.
Hierdurch kann eine Synchronisation in Bezug auf den Kopiervorgang
beim Schließen oder Öffnen des Gummituches mit der Bewegung des
Laufwagens bzw. der Leuchtbatterie erreicht werden, insbesondere bei
motorischem Antrieb bezüglich der Bewegungsabläufe der
Leuchtbatterie und des Gummituches.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen
Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei
gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfin
dungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines Kopiergeräts von der Vorderseite her in
schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung,
Fig. 2 ein Kopiergerät nach Fig. 1 von der Seite her in
schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung,
Fig. 3 ein Kopiergerät nach Fig. 1 von der Rückseite her in
schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung.
Fig. 4 ein seitlicher Rahmenbereich des Kopiergerätes
in Schnittdarstellung.
Fig. 5 der untere Rahmenbereich des Kopiergerätes in
Schnittdarstellung.
Gemäss Fig. 1 ist ein Umlaufrahmen 1 mit einer Glasplatte 11
vorgesehen, auf die das Kopiergut 19 vorteilhaft unter Verwendung
von rahmenförmigen Halterungen eingelegt wird.
An der Glasplatte 11 ist eine umlaufende Dichtleiste 6 vorgesehen,
die nach Fig. 2 Ansaug- bzw. Absaugöffnungen 9 aufweist. Hierzu
wird nach Fig. 2 seitlich an das Kopiergerät in an sich bekannter
Weise eine hier nicht dargestellte motorische Absaugeinrichtung
dichtend angeflanscht.
An der Oberseite des Rahmens 1 ist eine obere Umlenkrolle 2 an der
Achse 3 gelagert. Über die Umlenkrolle 2 verläuft das Gummituch 4,
das schonend über die Vorderseite des Kopiergeräts dichtend zur
Auflage an die umlaufende Dichtleiste 6 gezogen wird.
Anschließend wird durch Abpumpen von Luft zwischen dem Gummituch 4
und der Glasplatte 11 in ansich bekannter Weise ein Vakuum
hergestellt, wobei es zur Kontaktierung des Gummituches 4 in Bezug
auf das eingelegte Kopiergut 19 und der Glasplatte 11 kommt.
Nach der Beendigung des Belichtungsvorganges wird das Vakuum
abgelassen und das Gummituch 4 über die Umlenkrolle 2 auf die
Rückseite des Geräts parallel zur Vorderseite verschoben. Das
Gummituch 4 ist dabei vorteilhaft beiderseits längsseitig in Nuten
22 geführt.
Nach den Fig. 1, 2 und 5 weist das Gummituch 4 an seinem vorderen
Ende eine Anschlagleiste 5 auf, die für einen selbsttätigen
dichtenden Abschluß im unteren Bereich des Rahmens 1 bei einer
Abdeckung mit dem Gummituch 4 sorgt.
Nach Fig. 1 und insbesondere Fig. 2 sind an dem unteren Teil des
Rahmens 1 untere Umlenkrollen 7 vorgesehen, über die beidseitig
Zugriemen 8 geführt sind, welche nach Art einer geschlossenen
Seilführung mit den Enden des Gummituchs 4 verbunden sind.
Die Umlenkrolle 2 oder die unteren Umlenkrollen 7 können auch
motorisch angetrieben werden.
Durch die Zugriemen 8, die vorteilhaft verdeckt in Führungen oder
Nuten 22 nach Fig. 4 geführt sind, wird das Gummituch 4 stets
straff gehalten und kann leicht über die Umlenkrolle 2 nach Fig. 2
parallel auf die Vorder- oder Rückseite des Kopiergeräts verlagert
werden.
In Fig. 2 ist der Längsholm 10 ersichtlich, der in einer
längsseitig verlaufenden Vertiefung die Ansaug- bzw. Absaugöffnungen
9 aufweist. Nach Fig. 2 ist die Absaugseite der Kopiereinrichtung
dargestellt , wobei die Abdichtung der Seitenfläche des Längsholms
10 in ansich bekannter Weise durch Abdeckungen vorgesehen ist.
Am Gummituch 4 selbst oder im Bereich der Zugriemen 8 oder der
Umlenkrollen 2, 7 können für eine gewichtsenlastete Verschiebung des
Gummituches 4 Gewichts- oder Federelemente vorgesehen werden, die
überdies zu einer Straffung des Gummituches 4 beitragen.
Gemäss der Fig. 2, insbesondere der Fig. 3, ist die Lichtquelle
ersichtlich, die aus einem Lampenkasten 12 mit dicht nebeneinander
senkrecht angeordneten Leuchten 20 insbesondere Röhren besteht. Das
seitliche Streulicht ist so minimal. Es entsteht so eine
Lichtwirkung, die der eines Punktlichtes gleichkommt.
Der Lampenkasten 12, der hier eine Leuchtbatterie bildet, wird
vorteilhaft motorisch horizontal an der Rückseite des Kopiergerätes
hin- und hergeführt und durchleuchtet dabei in Richtung 13 des
Lichtes die Glasplatte 11 von der Rückseite her, wobei das auf der
Vorderseite der Glasplatte 11 aufliegende Kopiergut 19 in kurzem
Abstand kontinuierlich vom Lichteinfall duchflutet wird. Dadurch
ergibt sich eine gleichmässige Ausleuchtung.
Der Lampenkasten 12 weist einen hier nicht dargestellten
Längsschlitz auf, der einen Lichtaustritt mit hoher Intensität
gestattet und der zur Vermeidung von Streulicht seitliche
Gummiabdeckungen aufweist.
Der Lampenkasten 12 weist auf der Rückseite einen Laufwagen 15 mit
Rollen 16 auf, die horizontal auf einer Führungsschiene 17 abrollen.
Am Laufwagen 15 ist dazu ein Zugseil 14 befestigt, welches über hier
nicht dargestellte Umlenkrollen und einem Antrieb die horizontale
Verschiebung der Leuchtbatterie entlang der Rückseite des
Kopiergerätes bewirkt.
Auf beiden Seiten des Rahmens 1 ist ein Überlaufbereich 21
vorgesehen, um die Umkehrung des Laufwagens 15 für einen erneuten
Belichtungsvorgang vorzusehen oder um den leichten Zugang zu der
Lampenbatterie zu bewerkstelligen.
Wenn eine der Lampen 20 ausfällt oder infolge Alterung abschattet,
so bewirkt das keine nachteilige Abschattung des Kopiergutes, da
dann der Belichtungsvorgang entsprechend langsamer durchgeführt
werden kann.
Anstatt eines Zugseiles 14 mit einer Führungsschiene 17 kann auch
ein motorischer Spindeltrieb vorgesehen sein.
Vorteilhaft sind in den Endstellungen des Laufwagens 15 und in den
Endstellungen des Gummituches 4 Endschalter vorgesehen, die beim
Schließen oder Öffnen des Gummituches 4 die Bewegung des Laufwagens
15 bzw. des Lampenkastens 12 synchronisieren.
Weiterhin sind in an sich bekannter Art ein oder mehrere
lichtempfindliche Sensoren vorgesehen, die ihrerseits eine
Synchronisation der Bewegung des Lampenkastens 12 vornehmen, evtl.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des Gummituches 4 in dem
Rahmen 1.
Die Fig. 4 zeigt das Gummituch 4, das an beiden Seiten des Rahmens
1 in Nuten 22 mittels Zugriemen 8 geführt ist. Schon während der
Schließbewegung gleitet das Gummituch seitlich auf der umlaufenden
Dichtleiste 6 und schließt dort selbsttätig dichtend ab, wenn der
Absaugraum 23 unter Vakuum gesetzt wird. Ersichtlich sind ebenso die
Ansaug- bzw. Absaugöffnungen 9 , die in dem umlaufenden hohlen
Rahmenteil 1 verteilt angeordnet sind. Beim Absaugen schmiegt sich
das flexible Gummituch in stärkerer seitlicher Krümmung an der
Glasplatte 11 und das dort aufliegende Kopiergut 19 an.
Aus der Fig. 6 ist die Abdichtung und Absaugung im unteren Teil des
Rahmens 1 im Bereich der Anschlagleiste 5 ersichtlich. Die
Anschlagleiste 5 kann auch gewichtsmässig belastet werden, um eine
Straffung des Gummituches 4 zu bewirken. Hier wird ersichtlich, daß
vorteilhaft zusätzliche Verschlußmittel entfallen können, da das
Gummituch 4 an der Dichtleiste 6 selbsttätig dichtend anliegt.
- Zeichnungs-Legende:
1 Rahmen
2 obere Umlenkrolle
3 Achse
4 Gummituch
5 Anschlagleiste
6 Umlauf. Dichtleiste
7 unt. Umlenkrolle
8 Zugriemen
9 Ansaug- bzw. Absaugöffnungen
10 Längsholm
11 Glasplatte
12 Lampenkasten
13 Richtung
14 Zugseil
15 Laufwagen
16 Rollen
17 Führungsschiene
18 Ständer
19 Kopiergut
20 Leuchten
21 Überlaufbereich
22 Nut
23 Absaugraum
Claims (10)
1. Kopiergerät mit einem Rahmen und einer Glasplatte, auf der das
Kopiergut aufliegt und mit einer Abdeckung über dem Kopiergut, die durch
Vakuum an die Glasplatte angepreßt werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen entlang seiner Schenkel auf
der Innenseite des Rahmens (1) Ansaug- bzw. Absaugöffnungen (9) aufweist
und auf einer Seite außerhalb des Rahmens (1) über dessen Breite
verlaufend eine Umlenkrolle (2) vorgesehen ist, über die ein
Gummituch (4) zur Abdeckung des Rahmens (1) verläuft, wobei das Gummituch
(4) auf der Absaugseite in nicht angesaugtem Zustand in einem Abstand
möglichst mehr als 1 cm zur Glasplatte (11) verläuft.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Rahmen (1) im Bereich der Abdeckung durch das Gummituch
(4) eine umlaufende Dichtleiste (6) aufweist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Enden des Gummituchs
(4) eingefaßt sind, z.B. mittels Zugriemen (8), die nach Art einer
geschlossenen Seilführung über Umlenkrollen (7) an den Enden beider
Breitseiten des Rahmens (1) geführt sind und der parallelen
(synchronen) Führung des Gummituches (4) dienen.
4. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gummituch (4) bzw. seine
Einfassung entlang der Längsseiten des Rahmens (1) z.B. in Nuten
(22) so geführt ist, daß es diese Führung nicht verlassen kann.
5. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gummituch (4) an seinen Enden
über die Breite verlaufend eine Anschlagleiste (5) aufweist.
6. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Rahmen (1) und Glasplatte (11)
senkrecht angeordnet sind.
7. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß am Gummituch (4) oder an dessen
Zugriemen (8) Gewichts- oder Federelemente vorgesehen sind als
Gewichtsausgleich für die Bewegung des Gummituches (4).
8. Kopiergerät nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Glasplatte
(11) eine streifenförmig angeordnete Lichtquelle senkrecht dazu
verschieblich angeordnet ist.
9. Kopiergerät nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus einem horizontal
verschiebbaren vertikal angeordneten Lampenkasten (12) besteht, in
dem Leuchtstofflampen (20) ganz dicht nebeneinander angeordnet sind.
10. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lampenkasten (12) einen
Laufwagen (15) aufweist, der z.B. mit Rollen (16) und auf einer oder
mehreren Führungsschienen (17) mittels einer Vorrichtung , z.B.
Zugseil (14) horizontal verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863641600 DE3641600A1 (de) | 1986-12-05 | 1986-12-05 | Kopiergeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863641600 DE3641600A1 (de) | 1986-12-05 | 1986-12-05 | Kopiergeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3641600A1 true DE3641600A1 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6315548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863641600 Withdrawn DE3641600A1 (de) | 1986-12-05 | 1986-12-05 | Kopiergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3641600A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1155676B (de) * | 1960-04-22 | 1963-10-10 | Hans Haus | Motorisch angetriebener Belichtungswagen fuer Kopiertische |
| DE2018389A1 (de) * | 1970-04-17 | 1971-12-23 | Lullan sen , Friedrich, Lullan jun , Friedrich, Lullau, Georg, 3143 Bardowick | Wagen zum Belichten von Pausgut |
| US4302103A (en) * | 1980-07-14 | 1981-11-24 | Barthel Zeunen | Precision contact printer |
| DE3313707A1 (de) * | 1983-04-15 | 1984-10-25 | B. Bacher GmbH, 7204 Wurmlingen | Kopierrahmen |
| DE3234515C2 (de) * | 1981-09-17 | 1986-01-16 | Dainippon Screen Seizo K.K., Kyoto | Kontakt-Kopiergerät |
-
1986
- 1986-12-05 DE DE19863641600 patent/DE3641600A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
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| DE3313707A1 (de) * | 1983-04-15 | 1984-10-25 | B. Bacher GmbH, 7204 Wurmlingen | Kopierrahmen |
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