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DE3641600A1 - Kopiergeraet - Google Patents

Kopiergeraet

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Publication number
DE3641600A1
DE3641600A1 DE19863641600 DE3641600A DE3641600A1 DE 3641600 A1 DE3641600 A1 DE 3641600A1 DE 19863641600 DE19863641600 DE 19863641600 DE 3641600 A DE3641600 A DE 3641600A DE 3641600 A1 DE3641600 A1 DE 3641600A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
rubber blanket
glass plate
copier according
copier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863641600
Other languages
English (en)
Inventor
Elmar Dr Messerschmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863641600 priority Critical patent/DE3641600A1/de
Publication of DE3641600A1 publication Critical patent/DE3641600A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/20Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by using a vacuum or fluid pressure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät mit einem Rahmen und einer Glasplatte, auf der das Kopiergut aufliegt und mit einer Abdeckung über dem Kopiergut, die durch Vakuum an die Glasplatte angepreßt werden.
Derartige bekannte Kopiergeräte weisen einen horizontal liegenden Rahmen mit einer Glasplatte auf, wobei das Kopiergut von einem in Scharnieren gelagerten Klapprahmen abgedeckt wird. Anschließend wird durch Absaugen das Vakuum hergestellt.
Hierbei war es nachteilig, daß der Klapprahmen für einen Gewichtsausgleich , z.B. an Gasfedern, aufwendig gelagert und außerdem mit Kniehebelverschlüssen beim Schließvorgang gehalten werden mußte. Dies bedingt einen erhöhten Arbeitsaufwand. Durch das Schwenken des Klapprahmens musste auch ein erheblicher Platzbedarf bereitgestellt werden.
Weiterhin war es nachteilig, daß noch die Gefahr von Lufteinschlüssen bestand. Um dem abzuhelfen, mussten Luftleithilfen und Abstandshalterungen verwendet werden, die für eine gleichmässige Absaugung der Rahmenfläche vorgesehen waren.
Bei den bekannten Kopiergeräten war es weiterhin nachteilig, daß bei flächenhafter Lichtdurchflutung die Ausleuchtung ungleichmässig war und eine Alterung von einzelnen Lampen der Lichtquelle oder ein Lampenausfall zu Abschattungen auf der Kopie führen konnte. Außerdem mussten lange Kopierzeiten vorgesehen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem Kopiergerät der bekannten Art diese Nachteile zu vermeiden und ein Kopiergerät zu schaffen, das einfach unter Vermeidung von Lufteinschlüssen zu bedienen ist und das einen geringen Aufwand und Platzbedarf bedingt und bei dem Abschattungen und Streulichteinwirkungen auf das Kopiergut vermieden werden.
Die Lösung der Aufgabe gelingt mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Die Erfindung verwendet für die Abdeckung des Rahmens ein Gummituch, das von der Rückseite des Kopiergeräts her parallel über eine oberhalb des Rahmens angeordnete Umlenkrolle auf die Vorderseite gezogen wird. Das Kopiergut wird dadurch nach dem Einlegen abgedeckt und im Rahmen luftdicht abgeschlossen.
Nach dem Kopiervorgang wird das Gummituch nach oben geschoben, wobei es sich über der Umlenkrolle auf die Rückseite des Kopiergeräts parallel verlagert. Die Erfindung nützt hier die Eigenart des Gummituches aus, welches straff gezogen von der Umlenkrolle abrollend selbsttätig dichtend auf dem Rahmen anliegt.
Die neuartige Aufhängung des Gummituches ist unabhängig von der Lage der Glasplatte. Die neuartige Aufhängung hat die Vorteile, daß keine zu bedienenden Klemmvorrichtungen vorgesehen sein müssen, um die Abdichtung des Gummituches zu bewirken, da die Abdichtung bei dieser Anordnung automatisch beim Ansaugen geschieht.
Durch eine senkrechte Anordnung des Kopiergeräts wegen der Vermeidung von Schwenkteilen ist der Platzbedarf sehr gering. Zusätzliche Verschlußteile bei der Herstellung des Vakuums können entfallen.
Die senkrechte Anordnung des Kopierrahmens hat weiterhin den Vorteil, daß große Siebe stehend transportiert werden können, was eine erhebliche Arbeitserleichterung ist und im Gegensatz zur waagerechten Beförderung auch von einem Mann gemacht werden kann.
Die Bedienung des Kopiergerätes ist einfach, da mit einer Zugbewegung des Gummituches zugleich die Abdeckung und die Abdichtung des Rahmens durchgeführt werden kann.
Luftanschlüsse bei der Herstellung des Vakuums können vermieden werden, da das Gummituch im Gegensatz zu den Abdeckteilen der bekannten Vorrichtungen zur Kontaktierung nicht starr auf dem Rahmen mit dem Kopiergut aufliegt, sondern von vornherein bei der Abdeckung einen gewissen kleinen Abstand zu diesen Teilen aufweist.
Beim Absaugen der Luft, etwa von der Mitte der Rahmenfläche aus, legt sich dann das Gummituch wegen seinen Materialeigenschaften anschmiegend über die Rahmenfläche und presst etwaige Lufteinschlüsse selbsttätig nach und nach aus.
Wesentlich ist es, daß man keine Luftleithilfen braucht, welche Lufteinschlüsse verhindert, sondern durch die Wahl des Abstandes des nicht angesaugten Gummituches je nach Flexibilität des Gummituches (dicker oder weniger flexibel - geringer Abstand , mehr flexibel größerer Abstand) in Verbindung mit der mehrseitigen Absaugung den Effekt erzielt, daß die Ansaugung zuerst in der Mitte erfolgt und das Gummituch sich von der Mitte nach außen hin anschmiegt, so daß Lufteinschlüsse nicht mehr vorkommen.
Da die Lichtquelle zur Durchleuchtung der Glasplatte auf der Rückseite des Kopiergeräts schlitzförmig verschoben wird, erfolgt der Belichtungsvorgang kontinuierlich bei einem Vorschub oder einem Vor- und Rückwärtshub der Lichtquelle, wodurch Intensitätsschwankungen oder ein Ausfall von einzelnen Lampen der Lichtquelle keine Abschattung des Kopiergutes hervorrufen können.
Durch die Erfindung kann die Lichtquelle besonders nahe an das Kopiergut herangebracht werden, was geringe Kopierzeiten bedingt und Streulicht vermeidet und überdies noch vorteilhaft zu geringen Abmessungen der Beleuchtungseinrichtungen führt.
Durch die Vorbeiführung von Licht in Verbindung mit der senkrechten Anordnung des Kopiergerätes ergibt sich der Vorteil, daß eine größere Lichtbatterie mit wirtschaftlichen Mitteln vorbeigeführt werden kann, während bei der waagerechten Anordnung nur eine einzelne Schlitzröhre gewählt werden mußte.
Der Rahmen weist im Bereich der Abdeckung durch das Gummituch eine umlaufende Dichtleiste auf.
Dadurch ist bei der Abdeckung des Rahmens die Abdichtung mit dem Gummituch in vorteilhaft einfacher Weise gewährleistet. Bei der Herstellung des Vakuums preßt sich das Gummituch an diese umlaufende Dichtleiste an.
Die seitlichen Enden des Gummituches können eingefasst sein, z.B. mittels Zugriemen, die nach Art einer geschlossenen Seilführung über Umlenkrollen an den Enden beider Breitseiten des Rahmens geführt sind und der parallelen (synchronen) Führung des Gummituches dienen.
Das Gummituch kann so gleichmässig ohne Faltenbildung verschoben werden. Bei dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß durch einfaches Ziehen am Ende des Gummituches dieses dichtend über den Rahmen geführt werden kann, ohne ein Verwerfen oder Verhaken befürchten zu müssen. An der oberen Umlenkrolle oder im Bereich der unteren Umlenkrollen kann auch ein Motor vorgesehen sein, der den Öffnungs- bzw. Schließvorgang des Gummituches bewirkt.
Das Gummituch bzw. seine Einfassung entlang der Längsseiten des Rahmens kann z.B. in Nuten so geführt werden , daß es diese Führung nicht verlassen kann.
Auf diese Weise kann das Gummituch in einfacher Art auf- und abgeschoben und parallel über die Umlenkrolle auf die Vorder- bzw. Rückseite des Kopiergeräts verlagert werden. Durch die Führung der Längsseiten des Gummituches in Nuten bei gleichzeitiger Auflage des Gummituches an der umlaufenden Dichtleiste ist ein selbsttätig dichtender Abschluß des Kopierraumes gewährleistet.
Das Gummituch weist an seinen Enden über die Breite verlaufend eine Anschlagleiste auf.
Diese Anschlagleisten an den Enden des Gummituches können auch an Zugseilen befestigt sein.
Dadurch wird eine einfache Abdichtung des Gummituches im jeweiligen Anschlagbereich erreicht, ohne daß zusätzliche Verschlußelemente nötig wären.
Der Rahmen und die Glasplatte können auch senkrecht angeordnet werden.
Durch diese senkrechte Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß nur wenig Platz beansprucht wird und daß große Lampenbatterien verwendet werden können, die senkrechtstehend gewichtsmässig leicht abgestützt werden können und wenig Platz beanspruchen. Auch die Beschickung des Kopierraumes gestaltet sich hier einfach, da große Kopierteile oder große Siebe senkrechtstehend transportiert werden können, ohne eine Beschädigung befürchten zu müssen.
Am Gummituch oder an dessen Zugriemen können Gewichts- oder Federelemente vorgesehen sein, die als Gewichtsausgleich für die Bewegung des Gummituches dienen.
Durch diese Anordnung, z.B. durch die Verwendung von Anschlagleisten, bleibt das Gummituch stets straff und kann ohne weiteren Kraftaufwand auf der Rückseite des Geräts verlagert werden. Auf der Rückseite der Glasplatte kann senkrecht das Tuch eine streifenförmig angeordnete Lichtquelle verschieblich vorgesehen sein.
Dadurch ergibt sich eine Leuchtbatterie, die in Form eines vertikalen Leuchtschlitzes die Kopie kontinuierlich, punktlichtartig bei hoher Lichtintensität ausleuchtet. Durch die Nähe der Leuchtbatterie an der Kopie ergeben sich so vorteilhaft geringe Belichtungszeiten bei wenig Platzaufwand. Die Lichtquelle besteht dabei aus einem horizontal verschiebbaren, vertikal angeordneten Lampenkasten, in dem Leuchtstofflampen ganz dicht nebeneinander angeordnet sind.
Durch das dichte Zusammenpacken wird der Unterstrahlungseffekt wesentlich verringert.
Der Lampenkasten weist einen Laufwagen auf, der z.B. mit Rollen und auf einer oder mehreren Führungsschienen mittels einer Vorrichtung, z.B. eines Zugseiles, horizontal verschiebbar ist.
Hierdurch kann die horizontale Verschiebung des vertikalen Lichtschlitzes der Leuchtbatterie besonders einfach durchgeführt werden.
Der Lampenkasten kann auch über einen Spindeltrieb horizontal verschieblich angeordnet werden.
Hierbei wird die Verschiebung des Lampenkastens bei geringem Platzbedarf gewährleistet.
Am Rahmen, im Bereich des Anschlages des Gummituches und im Bereich der Bewegung des Laufwagens können Endschalter vorgesehen werden. Hierdurch kann eine Synchronisation in Bezug auf den Kopiervorgang beim Schließen oder Öffnen des Gummituches mit der Bewegung des Laufwagens bzw. der Leuchtbatterie erreicht werden, insbesondere bei motorischem Antrieb bezüglich der Bewegungsabläufe der Leuchtbatterie und des Gummituches.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfin­ dungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines Kopiergeräts von der Vorderseite her in schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung,
Fig. 2 ein Kopiergerät nach Fig. 1 von der Seite her in schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung,
Fig. 3 ein Kopiergerät nach Fig. 1 von der Rückseite her in schematischer Darstellung, teilweise in Schnittdarstellung.
Fig. 4 ein seitlicher Rahmenbereich des Kopiergerätes in Schnittdarstellung.
Fig. 5 der untere Rahmenbereich des Kopiergerätes in Schnittdarstellung.
Gemäss Fig. 1 ist ein Umlaufrahmen 1 mit einer Glasplatte 11 vorgesehen, auf die das Kopiergut 19 vorteilhaft unter Verwendung von rahmenförmigen Halterungen eingelegt wird.
An der Glasplatte 11 ist eine umlaufende Dichtleiste 6 vorgesehen, die nach Fig. 2 Ansaug- bzw. Absaugöffnungen 9 aufweist. Hierzu wird nach Fig. 2 seitlich an das Kopiergerät in an sich bekannter Weise eine hier nicht dargestellte motorische Absaugeinrichtung dichtend angeflanscht.
An der Oberseite des Rahmens 1 ist eine obere Umlenkrolle 2 an der Achse 3 gelagert. Über die Umlenkrolle 2 verläuft das Gummituch 4, das schonend über die Vorderseite des Kopiergeräts dichtend zur Auflage an die umlaufende Dichtleiste 6 gezogen wird.
Anschließend wird durch Abpumpen von Luft zwischen dem Gummituch 4 und der Glasplatte 11 in ansich bekannter Weise ein Vakuum hergestellt, wobei es zur Kontaktierung des Gummituches 4 in Bezug auf das eingelegte Kopiergut 19 und der Glasplatte 11 kommt.
Nach der Beendigung des Belichtungsvorganges wird das Vakuum abgelassen und das Gummituch 4 über die Umlenkrolle 2 auf die Rückseite des Geräts parallel zur Vorderseite verschoben. Das Gummituch 4 ist dabei vorteilhaft beiderseits längsseitig in Nuten 22 geführt.
Nach den Fig. 1, 2 und 5 weist das Gummituch 4 an seinem vorderen Ende eine Anschlagleiste 5 auf, die für einen selbsttätigen dichtenden Abschluß im unteren Bereich des Rahmens 1 bei einer Abdeckung mit dem Gummituch 4 sorgt.
Nach Fig. 1 und insbesondere Fig. 2 sind an dem unteren Teil des Rahmens 1 untere Umlenkrollen 7 vorgesehen, über die beidseitig Zugriemen 8 geführt sind, welche nach Art einer geschlossenen Seilführung mit den Enden des Gummituchs 4 verbunden sind. Die Umlenkrolle 2 oder die unteren Umlenkrollen 7 können auch motorisch angetrieben werden.
Durch die Zugriemen 8, die vorteilhaft verdeckt in Führungen oder Nuten 22 nach Fig. 4 geführt sind, wird das Gummituch 4 stets straff gehalten und kann leicht über die Umlenkrolle 2 nach Fig. 2 parallel auf die Vorder- oder Rückseite des Kopiergeräts verlagert werden.
In Fig. 2 ist der Längsholm 10 ersichtlich, der in einer längsseitig verlaufenden Vertiefung die Ansaug- bzw. Absaugöffnungen 9 aufweist. Nach Fig. 2 ist die Absaugseite der Kopiereinrichtung dargestellt , wobei die Abdichtung der Seitenfläche des Längsholms 10 in ansich bekannter Weise durch Abdeckungen vorgesehen ist.
Am Gummituch 4 selbst oder im Bereich der Zugriemen 8 oder der Umlenkrollen 2, 7 können für eine gewichtsenlastete Verschiebung des Gummituches 4 Gewichts- oder Federelemente vorgesehen werden, die überdies zu einer Straffung des Gummituches 4 beitragen.
Gemäss der Fig. 2, insbesondere der Fig. 3, ist die Lichtquelle ersichtlich, die aus einem Lampenkasten 12 mit dicht nebeneinander senkrecht angeordneten Leuchten 20 insbesondere Röhren besteht. Das seitliche Streulicht ist so minimal. Es entsteht so eine Lichtwirkung, die der eines Punktlichtes gleichkommt.
Der Lampenkasten 12, der hier eine Leuchtbatterie bildet, wird vorteilhaft motorisch horizontal an der Rückseite des Kopiergerätes hin- und hergeführt und durchleuchtet dabei in Richtung 13 des Lichtes die Glasplatte 11 von der Rückseite her, wobei das auf der Vorderseite der Glasplatte 11 aufliegende Kopiergut 19 in kurzem Abstand kontinuierlich vom Lichteinfall duchflutet wird. Dadurch ergibt sich eine gleichmässige Ausleuchtung.
Der Lampenkasten 12 weist einen hier nicht dargestellten Längsschlitz auf, der einen Lichtaustritt mit hoher Intensität gestattet und der zur Vermeidung von Streulicht seitliche Gummiabdeckungen aufweist.
Der Lampenkasten 12 weist auf der Rückseite einen Laufwagen 15 mit Rollen 16 auf, die horizontal auf einer Führungsschiene 17 abrollen. Am Laufwagen 15 ist dazu ein Zugseil 14 befestigt, welches über hier nicht dargestellte Umlenkrollen und einem Antrieb die horizontale Verschiebung der Leuchtbatterie entlang der Rückseite des Kopiergerätes bewirkt.
Auf beiden Seiten des Rahmens 1 ist ein Überlaufbereich 21 vorgesehen, um die Umkehrung des Laufwagens 15 für einen erneuten Belichtungsvorgang vorzusehen oder um den leichten Zugang zu der Lampenbatterie zu bewerkstelligen.
Wenn eine der Lampen 20 ausfällt oder infolge Alterung abschattet, so bewirkt das keine nachteilige Abschattung des Kopiergutes, da dann der Belichtungsvorgang entsprechend langsamer durchgeführt werden kann.
Anstatt eines Zugseiles 14 mit einer Führungsschiene 17 kann auch ein motorischer Spindeltrieb vorgesehen sein.
Vorteilhaft sind in den Endstellungen des Laufwagens 15 und in den Endstellungen des Gummituches 4 Endschalter vorgesehen, die beim Schließen oder Öffnen des Gummituches 4 die Bewegung des Laufwagens 15 bzw. des Lampenkastens 12 synchronisieren.
Weiterhin sind in an sich bekannter Art ein oder mehrere lichtempfindliche Sensoren vorgesehen, die ihrerseits eine Synchronisation der Bewegung des Lampenkastens 12 vornehmen, evtl. in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des Gummituches 4 in dem Rahmen 1.
Die Fig. 4 zeigt das Gummituch 4, das an beiden Seiten des Rahmens 1 in Nuten 22 mittels Zugriemen 8 geführt ist. Schon während der Schließbewegung gleitet das Gummituch seitlich auf der umlaufenden Dichtleiste 6 und schließt dort selbsttätig dichtend ab, wenn der Absaugraum 23 unter Vakuum gesetzt wird. Ersichtlich sind ebenso die Ansaug- bzw. Absaugöffnungen 9 , die in dem umlaufenden hohlen Rahmenteil 1 verteilt angeordnet sind. Beim Absaugen schmiegt sich das flexible Gummituch in stärkerer seitlicher Krümmung an der Glasplatte 11 und das dort aufliegende Kopiergut 19 an.
Aus der Fig. 6 ist die Abdichtung und Absaugung im unteren Teil des Rahmens 1 im Bereich der Anschlagleiste 5 ersichtlich. Die Anschlagleiste 5 kann auch gewichtsmässig belastet werden, um eine Straffung des Gummituches 4 zu bewirken. Hier wird ersichtlich, daß vorteilhaft zusätzliche Verschlußmittel entfallen können, da das Gummituch 4 an der Dichtleiste 6 selbsttätig dichtend anliegt.
  • Zeichnungs-Legende:  1 Rahmen
     2 obere Umlenkrolle
     3 Achse
     4 Gummituch
     5 Anschlagleiste
     6 Umlauf. Dichtleiste
     7 unt. Umlenkrolle
     8 Zugriemen
     9 Ansaug- bzw. Absaugöffnungen
    10 Längsholm
    11 Glasplatte
    12 Lampenkasten
    13 Richtung
    14 Zugseil
    15 Laufwagen
    16 Rollen
    17 Führungsschiene
    18 Ständer
    19 Kopiergut
    20 Leuchten
    21 Überlaufbereich
    22 Nut
    23 Absaugraum

Claims (10)

1. Kopiergerät mit einem Rahmen und einer Glasplatte, auf der das Kopiergut aufliegt und mit einer Abdeckung über dem Kopiergut, die durch Vakuum an die Glasplatte angepreßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen entlang seiner Schenkel auf der Innenseite des Rahmens (1) Ansaug- bzw. Absaugöffnungen (9) aufweist und auf einer Seite außerhalb des Rahmens (1) über dessen Breite verlaufend eine Umlenkrolle (2) vorgesehen ist, über die ein Gummituch (4) zur Abdeckung des Rahmens (1) verläuft, wobei das Gummituch (4) auf der Absaugseite in nicht angesaugtem Zustand in einem Abstand möglichst mehr als 1 cm zur Glasplatte (11) verläuft.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Rahmen (1) im Bereich der Abdeckung durch das Gummituch (4) eine umlaufende Dichtleiste (6) aufweist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Enden des Gummituchs (4) eingefaßt sind, z.B. mittels Zugriemen (8), die nach Art einer geschlossenen Seilführung über Umlenkrollen (7) an den Enden beider Breitseiten des Rahmens (1) geführt sind und der parallelen (synchronen) Führung des Gummituches (4) dienen.
4. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummituch (4) bzw. seine Einfassung entlang der Längsseiten des Rahmens (1) z.B. in Nuten (22) so geführt ist, daß es diese Führung nicht verlassen kann.
5. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummituch (4) an seinen Enden über die Breite verlaufend eine Anschlagleiste (5) aufweist.
6. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (1) und Glasplatte (11) senkrecht angeordnet sind.
7. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gummituch (4) oder an dessen Zugriemen (8) Gewichts- oder Federelemente vorgesehen sind als Gewichtsausgleich für die Bewegung des Gummituches (4).
8. Kopiergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Glasplatte (11) eine streifenförmig angeordnete Lichtquelle senkrecht dazu verschieblich angeordnet ist.
9. Kopiergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus einem horizontal verschiebbaren vertikal angeordneten Lampenkasten (12) besteht, in dem Leuchtstofflampen (20) ganz dicht nebeneinander angeordnet sind.
10. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenkasten (12) einen Laufwagen (15) aufweist, der z.B. mit Rollen (16) und auf einer oder mehreren Führungsschienen (17) mittels einer Vorrichtung , z.B. Zugseil (14) horizontal verschiebbar ist.
DE19863641600 1986-12-05 1986-12-05 Kopiergeraet Withdrawn DE3641600A1 (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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