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DE3641270C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3641270C2
DE3641270C2 DE19863641270 DE3641270A DE3641270C2 DE 3641270 C2 DE3641270 C2 DE 3641270C2 DE 19863641270 DE19863641270 DE 19863641270 DE 3641270 A DE3641270 A DE 3641270A DE 3641270 C2 DE3641270 C2 DE 3641270C2
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DE
Germany
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bending
tension
stack
rail
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19863641270
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English (en)
Other versions
DE3641270A1 (de
Inventor
Helmut 7000 Stuttgart De Klingler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3641270A1 publication Critical patent/DE3641270A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3641270C2 publication Critical patent/DE3641270C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
    • B27M3/0053Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally using glue
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G11/00Applying adhesives or glue to surfaces of wood to be joined
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H1/00Bending wood stock, e.g. boards
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K1/00Damping wood
    • B27K1/02Apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Biegen und gleichzeitigen Verleimen von Holzlamellen zu Holzlaminatformen sowie auf Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens. Dabei werden die zu biegenden und zu verleimenden Lamellen unmittelbar vor dem Biegen und Verleimen zur Erzielung der für engradige Bogenformen notwendigen Biegefähigkeit vorplastifiziert.
Demgegenüber sind aus dem Stand der Technik folgende Verfahren be­ kannt:
  • 1. Verfahren zum Biegen und gleichzeitigen Verleimen von Holz­ schichten, Lamellen, (Furnieren).
  • 2. Verfahren zum Biegen von Massivhölzern.
  • 3. Verfahren manueller, handwerkl. Ausführung zum Vorplasti­ fizieren, Biegen und Verleimen.
1.1 Das unter 1. genannte Verfahren, allgemein unter dem Begriff Formverleimung bekannt, zeichnet sich innerhalb von Anwendungsge­ bieten aus, bei denen dünne Holzschichten oder Furniere Verwendung finden, die für entsprechende Krümmungen oder Bogen, die ausreichende Biegefähig­ keit aufweisen und deshalb nicht vorplastifiziert werden müssen.
1.2 Es ist auch eine Maschine bekannt, (US-PS 10 52 405) die ein Verfahren aufzeigt, Lamellen zu einem Bogenlaminat zu verleimen, bei dem jedoch die Merkmale fehlen, über die Biegefähigkeit unplastifizierter Hölzer hinaus Bogenformen herzustellen.
2.1 Die unter 2. genannten, im wesentlichen auf das Thonet­ prinzip sich stütztende Verfahren und konstruierten Biege­ maschinen sind darauf angewiesen, dicke Hölzer, die zu ent­ sprechenden Krümmungen gebogen werden können zur Erzielung entsprechender Biegefähigkeit vorzuplastifizieren. Das Verfahren verwendet Biegeband und Endklötze zur Druck­ erzeugung auf die Hirnholzkante der Biegeenden, um die ent­ stehende Zugspannung der Hölzer abzufangen, bzw. im Bereich der konvex zu biegenden Seite einer Überdehnung zu begeg­ nen. Gleichzeitig sind jedoch die zu biegenden Hölzer auf ein prozentuales Maximum der Stauchfähigkeit im konkav zu bie­ genden Bereich begrenzt. Diese Rücksicht auf die begrenzte Stauchfähigkeit entfällt beim Biegen von Lamellen zu Laminatbogenformen, da sich im wesentlichen anstelle der Stauchung die Lamellen beim Biegen verschieben können.
D. h., daß die Produkte, die durch die Erfindung herstellbar sind, dadurch wesentliche Bedeutung gewinnen, daß trotz extrem engradiger Verleimung die verleimte Stärke um ein vielfaches dicker sein kann, als vergleichsweise bei Massiv­ holz, dessen Stauchfähigkeit die Stärke begrenzt.
3. Ferner sind auch im Handwerk Methoden bekannt, Hölzer oder La­ mellen vorzuplastifizieren d. h. sie unter Dampf-, Heißwasser- bzw. Wärmezufuhr, zu biegen und zu verleimen.
Das Herstellen engradiger Bogenformen ist jedoch mit diesen altbekannten Verfahren, Geräten oder Vorrichtungen sowohl schwierig und risikoreich als auch aufwendig, und oft nicht durchführbar, bzw. durch die auftretenden Probleme für die Anforderung an eine sichere und rationelle Herstellung weit­ gehend begrenzt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde ein Verfahren sowie Vorrichtungen zu schaffen mit denen engradige Holzlaminatbogenformen rationell und sicher hergestellt werden können. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruch 1 bzw. des Anspruch 2 gelöst.
Die wesentlichen Merkmale, die der Erfindung zugrunde liegen sind dabei:
  • a) Radiale und spannungsgleiche Biegeabwicklung durch Ein­ spannen der Lamellen beim Biegen an den jeweiligen Enden der Biegeabschnitte und Steuerung dieser Biegeabschnitte beim Biegen durch Außen- und Innenschiene, sowie gleich­ zeitig
  • b) fugengeschlossene Biegeabwicklung durch Führung der Lamellen zwischen Außen- und Innenschiene,
  • c) Verteilung der ansetztenden Biegekräfte entlang der ganzen Biegeabschnitte durch Hebelwirkung von Biegearmen, die beim Biegen über eine Achse geführt sind.
Die Wirkungsweise des der Erfindung zugrunde liegende Verfahrens bzw. der Vorrichtungen unterscheidet sich durch ein wesentliches Merkmal gegenüber den bekannten Geräten, in dem vermieden wird, die zu biegenden Hölzer durch tangential, punktuell ansetzende Kräfte auf eine Innenform aufzuwalzen. Eine solche Vorgehensweise würde bei dem erforderlichen hohen Anpreßdruck für die Überwindung der durch die breitgeschichteten Holzlagen auftretenden Biegespannung mindestens zur Zerstörung der kovexen Außenschichten der Hölzer führen.
Für die Plastifizierung der Lamellen kommt es mehr darauf an, die im Holz vorhandene Feuchtigkeit zu erhitzen und zur Plastifi­ zierung zu nutzen, als Feuchtigkeit zur Plastifizierung zuzu­ führen. Deshalb darf nicht zu trockenes Holz verwendet werden.
Eine Erhitzung der Hölzer durch Dampf zwischen Hauben, die einen Dampfraum bilden und deren Innenwandungen gesteuert beheizt werden, ist eine Notwendigkeit des Verfahrens. Durch diese Einrichtung wird eine wesentliche Erhöhung der Holz­ feuchte beim Plastifizieren verhindert und ein entstehender Mangel zu hoher Holzfeuchtigkeit, der bei der unmittelbar anschließenden Verleimung zur Fehlverleimung führen würde, vermieden.
Diese steuerbare Beheizungen der Innenwandungen vermeidet sowohl die für diese Biegetechnik erheblich nachteilige Kondensatbildung als auch die Austrocknung der Oberfläche der Lamellen wie dies z. B. durch Hochfrequenz-Plastifizierung dünner Holzschichten durch rasche Diffusion der Feuchtigkeit der Fall ist.
Die Vorteile der Erfindung beruhen auf der Fähigkeit, anstelle dünner Holzschichten (Furniere) dicke Holzschichten (Lamellen) zu Bogenformen zu verleimen, die jedoch dadurch für die Biege­ fähigkeit bzw. zur Herstellung extrem enger Radien vorplastifiziert werden müssen.
Durch diesen Aufbau, der die technischen Grenzen der Viel­ schichtigkeit vermeidet, ist es möglicht, den Bogenformen eine Dimension zu geben, die diese als konstruktiv und mit besonderen statischen Eigenschaften auszeichnet. Außerdem sind Produkte mit ausladenden Dimensionen, Schenkellängen und Größen durch ein rationell maschinelles Verfahren herstellbar wie es bisher unbekannt war.
Die herstellbaren Formen verlieren durch die Verwendung starker Lamellen nicht ihr holzgemäßes Aussehen, im Gegensatz zur Viel­ schichtigkeit beim Aufbau mit Furnieren.
Schließlich erlaubt das Verfahren, auch Hölzer wie Exoten und Nadelhölzer in gleicher Weise engradig zu biegen und zu verleimen, die bisher in der Biegetechnik als unbrauchbar angesehen wurden.
Solche Holzlaminatformen sind als Halbfabrikate im Möbel-Innen­ ausbau, Holzbau usw. von großer Bedeutung.
Sie sind wesentliche, übliche Grundformen der Gestaltung dieser Berufszweige, und können Formvarianten annehmen, wie sie nach­ folgend dargestellt sind.
Die Formen sind vielfältig untereinander kombinierbar und können spanabhebend weitergestaltet bzw. verändert werden.
Variiert werden können dabei die
  • - Stärke der Laminate
  • - Breite der Laminate
  • - Winkelgrößen der Laminate
  • - Schenkellängen der Laminate sowie
  • - Radiengrößen der Laminatformen (Rundbogen, Korbbogen usw.)
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung sowie der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 Frontansicht der Dampfhauben mit Ständer und eingelegten Laminatleisten sowie Durchlauf der Lamellen durch die Leimauftragsmaschine.
Fig. 2 Draufsicht des Gerätes von Fig. 1.
Fig. 3 Schnitt der Dampfhauben entlang der Linie A-A.
Fig. 4 Schnitt der Linie B-B aus Fig. 20.
Fig. 5 Frontansicht des Biege- und Preßgerätes mit einer gebogenen und gepreßten Laminatform.
Fig. 6 Seitenansicht des Biege- und Preßgerätes nach Fig. 5.
Fig. 7-20 Schnitte und Details der einzelnen Aggregate des Biege- und Preßgerätes, deren Bewegungsabläufe, Spann- und Druckkräfte, Kanten usw. in vergrößertem Maßstab.
In Fig. 5 sind die einzelnen Aggregate mit lateinischen Buch­ staben e, f, . . . gleich links, e′, f′, . . . gleich rechts usw. bezeichnet.
Die Details dieser Aggregate Fig. 4 und Fig. 7-20 mit e1, e2, usw. bezeichnet.
Die Schnitte dieser Figuren sind mit lateinischen Großbuchstaben A-A usw. bezeichnet.
Kanten führen die Bezeichnungen I, II . . . usw. Die Bewegungsabläufe, Spann- und Druckkräfte sind mit Pfeilen und fortlaufenden Zahlen 1, 2, 3 usw. bezeichnet. Die dargestellten linken Details der Geräte sind für den rechten Bereich spiegelbildlich zu denken. Die Fig. 21-25 zeigen alternative Ausführungsdetails des Biege- u. Preßgerätes. Die Aggregate von Fig. 21-25 tragen dabei Bezeichnungen wie Aggregat kk, anstelle von Aggregat k. Aggregat ss, anstelle von Aggregat s usw.
Übersicht der Arbeitsschritte des gesamten Biegeverfahrens in nachfolgend angeführter zeitlicher Reihenfolge:
  • 1. Abheben der oberen von der unteren Dampfhaube (Pfeil 1 Fig. 1 u. 3).
  • 2. Einlegen der Lamellen frontseitig in die Dampf­ hauben (Pfeil 2 Fig. 2).
  • 3. Absenken der oberen Dampfhaube bzw. Einspannen der Lamellen zwischen unterer und oberer Haube (Pfeil 3 Fig. 2).
  • 4. Plastifizierung der Lamellen im Dampfdurchfluß der Innenräume der Hauben durch Dampfzufluß (Pfeil 4 Fig. 1).
  • 5. Dampfabfluß (Pfeil 5 Fig. 1).
  • 6. Einlegen der zuvor mit Leim versehenen Lamellen, ge­ bündelt in das Biegegerät (Pfeil 7 Fig. 10).
  • 7. Einlegen der Innenschiene auf das Lamellenbündel (Pfeil 8 Fig. 10).
  • 8. Abklappen der Innenform (Pfeil 9 Fig. 10).
  • 9. Einlegen der vorderen Druckbegrenzungsschablone (Pfeil 10 Fig. 10).
  • 10. Bündig spannen ddes Lamellenbündels im Biegebereich (Pfeil 9 Fig. 11).
  • 11. Anpressen des Lamellenbündels gegen die Innenform (Pfeil 12 Fig. 9 u. 15).
  • 12. Einspannen des Bündels durch Aggregate k der Biegearme (Pfeil 13 Fig. 8).
  • 13. Biegen des Lamellenbündels durch Bewegungsablauf 6 der Biegearme (Pfeil 6, 6′, Fig. 5) und
  • 14. Seilspannung 14 (Pfeil 14 Fig. 16) bzw.
  • 15. Auslösung der Spannung 15 (Pfeil 15 Fig. 16) sowie
  • 16. gleichzeitige Auslösung des Gegendruckes 16 (Pfeil 16 Fig. 16)
  • 17. durch die Klemmspannung 17 (Pfeil 17 Fig. 16).
    Der gleichzeitige Arbeitsablauf 13.-17. steuert durch die wirkenden Aggregate den fugengeschlossenen, radialen Biegeablauf.
  • 18. Der Biegevorgang endet mit Anlage der Biegearme an den Anschlägen u (Fig. 13, Fig. 20).
  • 19. Die Biegearme werden verankert durch Spannelemente v (Pfeil 19 Fig. 12, 13) und
  • 20. die Schenkellängen der gebogenen Form durch Preß­ aggregate x verpreßt (Fig. 5).
    Nach Abbinden des Leimes kann die gebogene und verleimte Form dem Biegegerät entnommen werden.
    Dazu sind folgende Schritt notwendig:
  • 21. Druckentlastung der Aggregate s, s′ (Fig. 5).
  • 22. Öffnung der Bügel v (Fig. 5).
  • 23. Entlastung der Seilspannung 14 (Fig. 16).
  • 24. Druckentlastung der Aggregate k (Fig. 5 u. Fig. 8).
  • 25. Die Biegearme werden in ihre Ausgangslage zurückgefahren.
  • 26. Öffnen bzw. Druckentlastung der Aggregate 1 (Fig. 5 u. Fig. 10).
  • 27. Abnehmen der Druckbegrenzungsschablone p (Fig. 10 u. Fig. 15).
  • 28. Hochklappen der Innenform o (Fig. 10 u. Fig. 14).
  • 29. Herausnehmen der verleimten Form und Innenschiene n.
Die technische Einrichtung für den Ablauf dieser Arbeits­ schritte 1-29 sind dem nachfolgend, im Detail dargestellten Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
Die unteren Dampfhauben a (Fig. 1 u. 3) sind auf Ständern b (Fig. 1) montiert, die in ihrer Höhe so bemessen sind, daß die Einlegehöhe der Lamellen L mit der Walzenhöhe des Leim­ auftraggerätes c (Fig. 1 u. 2) fluchtet.
Die Abstände der Aufstellung der Dampfhauben entsprechen den Abständen der zur Biegung vorgesehenen Teilstrecken der La­ mellen L.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt von Fig. 2 entlang der Linie A-A.
Die oben liegenden Dampfhauben d Fig. 1 u. 3 werden mittels doppelt wirkender Spannzylinder von der unteren Dampfhaube a
1. (Pfeil 1, Fig. 3)
abgehoben, so daß ein ausreichender Freiraum für das Einlegen bzw. Einschieben der Lamellen frontseitig entsteht.
2. (Pfeil 2, Fig. 2).
Die oberen Dampfhauben werden nach Einlegen der Lamellen abgesenkt,
3. (Pfeil 3, Fig. 3)
so daß die Lamellen eingepreßt zwischen oberer und unterer Dampfhaube liegen.
Die so gebildeten Dampfräume werden mit thermostatisch gesteuerter, elektrischer Beheizung a2, d2, erhitzt, und gleichzeitig mittels Dampfdurchfluß mittels Zugang
4. (Pfeil 4, Fig. 1)
sowie den Ausgang
5. (Pfeil 5, Fig. 1)
auf das entsprechende Klima eingestellt.
Die unteren und oberen Dampfhauben bilden dabei jeweils einen unteren und einen oberen Dampfraum, der mit umlaufenden Dichtungen a3, d3, versehen ist.
Fig. 2 zeigt die Lamellen L, die nach der Bedämpfung mittels Leimauftragswalzen c beleimt und transportiert werden.
Das Preß- u. Biegegerät besteht aus einem Rahmen, dessen Querholme Schlitze bilden. Die Schlitze dienen zur verstellbaren Aufspannung der Aggregate e1, e′1, f2, f′2, r, v, v′, x, x′, auf den Rahmen. Die Aufspannung und Verstellbar­ keit erfolgt dadurch, daß die Schrauben oder Gewindebolzen durch diese Schlitze geführt sind und entlang dieser Schlitze mittels Gegenplatten und Verschraubung die Aggregate auf die Querholme aufgepreßt werden. (Beispielsw. Schnitt E1-E1 Fig. 11 aus der Ansicht Fig. 11 aus der Ansicht Fig. 14). Die Hauptelemente des Biege- u. Preßgerätes sind die beiden Biegearme e, e′ (Fig. 5).
Der Bewegungsablauf der Biegearme e, e′, wird geführt mittels doppelt wirkender Druckzylinder f, f′ über Achs- und Druck­ punkte f1, f′1 und f2, f′2, wobei die als Gabelgelenk aus­ gebildeten Achsen f1, f′1, den Bewegungsablauf
6. (Pfeil 6, Pfeil 6′, Fig. 5)
ausführen.
Die Biegearme e, e′, bilden am Ausgangspunkt des Bewegungs-, Biege- u. Spannablaufes entlang der Kanten I, I′, eine Gerade mit der Kante II des Druckbalkens g.
Entlang dieser Kante I, I′ u. II, ist eine flexible Kunststoffschiene h eingelegt.
An den Biegearmen e, e′, sind in Abständen Stege i, i 1 und i′, i′1, (Fig. 29 u. Fig. 4) sowie die Spannaggregate k u. k′ angebracht (Fig. 7, 8 u. 11).
Diese Stege sind mit Kunststoffauflagen i2, i3 u. i′2 u. i′3, versehen, die so bemessen sind, daß sie mit der Kante I I′, Nuten i4, i′4 bilden, in der die Schiene h beidseitig geführt einliegen.
Die Schiene h bewegt sich in dieser Nutenführung entlang den Kanten I, I′ während des Biegevorganges.
Die Spannaggregate k, k′, (Fig. 7, 8, 11, 16) sind mit Kunststoffauflagen k1, k′1, k2, k′2, versehen, die so bemessen sind, daß sie gleichfalls eine Nutenführung k3, k′3, für die Schiene h ergeben.
Der Druckbalken g, (Fig. 10, 9, 14), ist versehen mit Spannelementen l.
Das Spannelement l wird gebildet aus einem abgewinkelten Korpusteil l1, in dessen unterem u-förmigen Teil der Druckbalken g abnehmbar bzw. austauschbar befestigt einliegt.
An dem Korpusteil l1 ist ein wechselwirkender Druckzylinder l2 mit Gabelachse l3 und Druckbalken l4 angebracht.
An der hinteren Kante l5 des Korpusteils ist eine Druckbegrenzungsschablone m auf der Schiene h aufliegend und auswechselbar befestigt angebracht.
Zwischen die so beschriebenen Stege und Spannaggregate entlang der Kante I, II, I′, die in ihrer Ausgangslage des Biege- und Spannablaufes eine Gerade bilden, werden die vorge­ dämpften, mit Leim versehenen Lamellen L, die gemäß dem Aus­ führungsbeispiel eine Abmessung gebündelt von 15 cm Breite, 4,5 cm Stärke u. 4,5 m Länge aufweisen, auf die Schiene h eingelegt.
Die hinteren Stege bzw. Kunststoffauflagen i3, i′3, (Fig. 4) und k1 u. k′1, (Fig. 8) sind gegenüber den vorderen Stegen bzw. Kunststoffauflagen i2, i′2, k2, k′2 länger bemessen, um ein Einlegen der Lamellen zu erleichtern. Diese Kunststoffauflagen der Stege i u. der Spannaggregate k bilden für die Lamellen während des Biegeablaufes eine seitl. Führung und verhindern ein seitliches Versetzen derselben während des Biege- u. Preßvorganges.
Fig. 14 zeigt die Ansicht der eingelegten Lamellen im Biege-, Preß- u. Spannbereich im vergrößerten Maßstab.
Fig. 10 zeigt einen Schnitt C-C der Ansicht von Fig. 14.
Dieser Schnitt C-C Fig. 10 zeigt die Arbeitsabläufe 7-10, die durch Pfeile 7-10 kenntlich gemacht sind.
Es sind dies das Einlegen der Lamellen L,
7. (Pfeil 7, Fig. 10),
das Einlegen der Schiene n,
8. (Pfeil 8, Fig. 10)
das Abklappen der Innenform o sowie
9. (Pfeil 9, Fig. 10)
das Einlegen der vorderen Druckbegrenzungsschablone p,
10. (Pfeil 10, Fig. 10).
Fig. 15 zeigt eine Ansicht der verpreßten Lamellen L ent­ lang der Kante II mittels Druckbalken g u. Preßzylinder r1.
Diese Ansicht Fig. 15 und der Schnitt D-D (Fig. 9) zeigen das Aggregat r, bestehend aus dem Preßzylinder r1, der an der Kante r2 gelagert ist, dem Korpusteil r3 mit U-Form, verlängertem Steg r4 u. Winkellager r5.
Der verlängerte Steg r4 ist am Rahmen zweifach verstellbar aufgespannt.
Der Druckbalken g mit befestigten Aggregaten 1 wird durch die U-Form des Korpusteiles r3 während der Preßbewegung mittels Preßzylinder r1 seitlich geführt. Der Arbeitsablauf ergibt sich dann folgendermaßen:
Die Lamellen L werden mittels Druckzylinder l2 und Druckbal­ ken l5 zwischen Druckbegrenzungsschablone p und m bündig ge­ spannt
11. (Peil 11, Fig. 9).
Der Preßzylinder r1 bzw. Druckbalken g (Fig. 9) pressen die Laminatleisten L, die zwischen Schiene h und Schiene n liegen, sowie die Druckbegrenzungsschablonen m, p, die auf der Schiene h aufliegen, gegen die Innenform o
12. Pfeil 12 Fig. 9, 15).
Die Innenform o ist am oberen Lagerbalken o1 bzw. dem Winkellager r5 gelagert.
Die Druckbegrenzungsschablonen werden gleichzeitig mittels der Pressung 12 dadurch in ihrer Lage fixiert, in dem der, mit den keilförmigen, überstehenden Lagern o2 der Innenform o deckungsgleiche Ausschnitt m2, p2 der Druckbegrenzungs­ schablonen m, p in die Lager o2 einlaufen kann bzw. einge­ spannt wird. (Fig. 14, 15, 9, 10).
Das an den Biegearmen e, e′ angebrachte Aggregat k, k′ Fig. 20 und Schnitt F-F Fig. 8 sowie Fig. 7 u. 11 besteht aus dem U-förmigen Korpusteil k4, dem wechselwirkenden Druckzylinder k5, Spannbalken k6, Kunststoffauflagen k1, k2, verlängertem Spannbalkensteg k7 und Einstellschraube des Spannbalkensteges k8.
Der Spannbalken k6 drückt die Lamellen L bündig
13. (Pfeil 13, Fig. 8).
Der verlängerte Spannbalkensteg k7 ist mittels der Schraube k8 in seiner Lage so feststellbar, daß ein fein einstellbarer Abstand III eingestellt werden kann, der bewirkt, daß die durch den Druckzylinder k5 erzeugte Spannung die Kanten der Schiene n zwischen die Auflage k1 u. Auflage k10 klemmt.
Das eigentliche Biegen der Laminate läuft dann folgender­ maßen ab:
Die Biegearme e, e′ sind Hohlkörper u. ausgerüstet mit Spann­ elementen s, s′, die an den Armen e, e′ angebracht sind.
Diese spannen ein Seil t, das über Rollen geführt wird und die Spannung 14 erzeugt
14. (Pfeil 14, Fig. 16)
sowie durch die Aussparung g1 des Spannbalkens g führt.
Das Seil t kann beim Biegevorgang durch Aussparungen e2, e′2 (Fig. 19 u. 20) an den Kanten I, I′ der Arme e, e′ im Biegebereich austreten.
Für den Erfolg des Biegevorganges kommt es vor allem darauf an:
  • a) daß durch den auf die Lamellen L durch die Kante I, I′ ausgeübter Biegedruck der Bewegung 6 bzw. durch die Hebelwirkung der Kante I, I′ ein Bruch der Lamellen L verhindert wird.
  • b) daß durch die für den Biegevorgang notwendige Spannung 14 der Seilführung t ein Zerquetschen des Holzes verhindert wird.
Die wird durch folgende Maßnahmen erreicht:
a) Durch die Spannung 14 der Seilführung t wird ein Druck
15. (Pfeile 15, Fig. 16)
auf die Schiene h und Lamellen L ausgeübt, der die Lamellen L und einliegende Schiene n mit zunehmender Biegung entlang dem Radius o3, o3′ der Innenform o anpreßt.
Gleichzeitig baut die Schiene n einen Gegendruck
16. (Pfeile 16, Fig. 16)
auf die Laminate L auf. Dieser Gegendruck 16 bewirkt einer­ seits die notwendige fugengeschlossene Zwangsführung der Lamellen während des Biegevorganges, andererseits erzwingt er die notwendige radiale Abwicklung der Biegung, die die Stauchung der angeweichten Holzfasern im konkaven Bereich der einzelnen Lamellen über den Biegebereich gleichmäßig ver­ teilt.
Dieser Gegendruck 16 wird einerseits erzeugt durch die zäh- elastische Eigenschaft der Kunststoffschiene n, andererseits durch die Klemmspannung des Druckbalkens k6 auf die Kanten der Schiene n, zwischen den Auflagen k10 u. k1.
Diese Klemmspannung erzeugt einen Druck 17
17. (Pfeil 17, Fig. 16)
auf die Schiene n während des Bewegungsablaufes der Arme e, e′, entlang der Radiusbewegung 18.
b) Ein Zerquetschen des Holzes durch die Druckbelastung 14 der Seilspannung t wird verhindert, indem die seitlich über die Lamellen überstehende Schiene h während des Biegevorganges entlang den Kanten der Kreissegmente m1, p1, m1′, p′1 der Druckschablonen p u. m zur Auflage kommen bzw. mittels dieser Auflage ein weiterer Druck auf die Laminate begrenzt wird. Die Kreissegmente m1, p1, m1′, p1′ entsprechen der gebündelten Breite der Lamellen.
Der Biegevorgang der Biegearme e, e′ endet mit Anlage der Kanten I, I′ bzw. der Schiene n an den Anschlägen u, u′
18. (Fig. 20).
Die Anschläge (Fig. 20) sind gleichzeitig gebildet durch Aggregate v, die einen Bügel v1 mittels Achse v2 und Spannelement v3 absenkt,
19. (Pfeil 19, Fig. 12 u. 13)
bzw. anhebt, so daß die Arme e, e′ fest verankert sind und die Kanten I, I′ bzw. Schiene h als Anlagekante zur Verpressung der Lamellen Verwendung findet.
Das doppelt wirkende Spannelement v3 ist über einen oberen Drehpunkt v4 gelagert. Die Druck- u. Zugstange v5 ist mit einem Gabelgelenk v6 versehen, so daß der Bewegungsablauf 19 des Bügels v1 möglich ist.
Die Druckbalken w, w′ (Schnitt Fig. 4) sind in der Stärke so bemessen, daß sie mittels Haltemittel x1, x′1 und der Spannelemente x, x′ beim Ablauf des Biegevorganges zwischen die vorderen und hinteren Stege bzw. deren Auflagen i2, i′2, i3, i′3 eingeführt werden.
In gleicher Weise wird die Innenform o zwischen den Auflagen k10, k1 des Spannungsaggregates k eingeführt.
Nach Verpressen der Lamellen mittels Preßaggregaten x, x′
20. (Pfeil 20, Fig. 20)
sowie der Spannbalken w, w′ zwischen Schiene n und Schiene h gegen die Kanten I, I′ der Biegearme e, e′ ist der Preß- u. Biegevorgang beendet.
Nach Abbinden des Leimes (Spannzeit) kann die verleimte Laminatform dem Biege- u. Preßgerät entnommen werden.
Hierzu ist folgender Ablauf notwendig:
21. Druckentlastung der Aggregate s, s′
22. Öffnen der Bügel v1
23. Entlastung der Seilspannung 14
24. Druckentlastung Aggregat k5, k′5
25. Die Biegearme werden in ihre Ausgangslage zurückgefahren.
26. Öffnen bzw. Druckentlastung der Aggregate 1, 5
27. Abnehmen der Begrenzungsschablone p
28. Hochklappen der Innenform o
29. Herausnehmen der verleimten Laminatform L u. Schiene n
Die Schiene n ist zweckmäßigerweise in der Mitte geteilt. Sie wird mitgebogen und kann mittels Wärme zwischen Heizschienen gespannt, gerade gebogen werden, bzw. wiederverwendet werden.
Die Schiene h wird beim Zurückfahren in die Ausgangslage der Arme e, e′ zwangsweise gerade gebogen. Die Schienen bestehen aus einem zäh-elastischen Kunststoff.
Das angeführte Ausführungsbeispiel der Biegung und Verpressung einer Laminatform mit einem rechtwinkligen und einem stumpfwinkligen Bogen zeigt selbstverständlich nur eine von vielen Möglichkeiten herstellbarer Formen.
Mit Austausch und Formgebung der Elemente o, m, p der Ergänzung weiterer Aggregate l, r, Abstimmung der Achs- und Druckpunkte e1, e′1, f2, f′2, entlang der Schlitze des Rahmens mittels der beschriebenen Ausspanneinrichtung, Ausrichten der verstellbaren Anschläge u, u′ bzw. Aggregate v, v′. Abstimmung bzw. Austausch der Druckbalken w, w′ bzw. abgestimmtes Aufspannen der Aggregate x, x′, abgestimmte Anordnung der Aggregate k, k′, entlang der Kante I, I′, Abstimmung der Stärken der Auflagen k1, k2, k′1, k′2, i2, i3, i′2, i′3, sowie der Abstimmung der Abmessung des Seiles t und der Schienen h u. n, können nach dem gleichen Biege-, Spann- und Preßprinzip eine unbegrenzte Anzahl von Formvarianten hergestellt werden.
Das beschriebene und anhand der Zeichnungen dargestellte Aus­ führungsbeispiel zeigt eine einfache und zweckmäßige Aus­ führung. Die einzelnen Preß- u. Spannelemente können aber sowohl pneumatisch, hydraulisch als auch elektrisch betrieben und zur Vereinfachung automatisch gesteuert werden.
Im Folgenden sind Lösungsvarianten der Erfindung be­ schrieben, die in den Fig. 21-25 dargestellt sind.
Fig. 21 zeigt einen Schnitt H-H der Fig. 25
Fig. 22 zeigt eine Ansicht des Aggregates kk in Druckstellung.
Fig. 23 zeigt eine Ansicht des Aggregats kk mit geöffnetem Druckbügel.
Fig. 24 zeigt einen Schnitt G-G der Fig. 23, im Bereich der Verstellfunktion für die Breite der Laminate.
Fig. 25 zeigt eine Teilansicht der gebogenen u. gepreßten Laminatform im linken Bereich mit Biegearm e, Schiene h, n, Platten ii, Aggregat ss, Aggregat kk, Aggregat v. Die Herstellung des Druckes 15 der Schiene h auf die Lamellen L in Verbindung mit dem Biegedruck der Kante I, I′ der Biege­ arme mittels des Biegeablaufes Fig. 16 ist ein wesentl. Faktor des Erfindungsprinzips. Das Ausführungsbeispiel zeigt diesen Druck 15, hergestellt durch die Spannung 14, über Spann­ aggregate s, s′ und umlaufende Seillänge.
Der Vollständigkeit wegen sollen noch Varianten der Her­ stellung dieser Spannung 14 dargestellt werden.
Die Spannung 14 kann auch dadurch hergestellt sein, daß mittels Anflanschen der Zugstange y des Spannaggregates ss, ss′, an die Schiene h, die in Fig. 25 dargestellte Spannung 14a erfolgt.
Selbstverständlich kann die Spannung 14 anstelle eines Seiles auch mittels Band, Kette usw. erzeugt werden.
Anstelle der Aggregate k, k′ sind dabei Aggregate kk, kk′ ein­ gesetzt, (Fig. 22-25 zeigen das Aggregat kk links.)
Diese üben über Bügelarme kk1 Achse kk2, Gabelgelenk kk3, Zug- u. Druckstange kk4 und Spannzylinder kk5 einen Druck 30 von oben auf die Schiene n aus.
Dieser Druck bewirkt eine fugengeschlossene Zwangsführung der Holzlaminatleisten während des Biegevorganges, wobei der Bügelarm kk 1 in einen Ausschnitt der Innenform o4 einläuft, (Fig. 25).
Im übrigen bewirkt Aggregat kk die Funktionen wie bei Aggregat k beschrieben mit der Einschränkung einer Minderung der Wirkung des Druckes 17 (Fig. 16).
Zur Verstellung der Achshöhe kk2 des Bügelarms kk1 auf die entsprechend der Laminatbreite abgestimmte Anpreßdruckhöhe 30 ist die Schiene kk6, in deren Gabelbereich die Achse kk2 des Bügelarmes kk1 gelagert ist, mittels Bohrungen kk7 und Schrauben kk8 verstellbar.
Anstelle der Stege i, i1, i, i′1 sind an den Biegearmen e, e′ Platten ii, ii1 u. ii′, ii′1 angebracht, die mit Kunst­ stoffauflagen ii2, ii3, ii′2, ii′3 versehen sind. Diese Kunststoffauflagen sind so bemessen, daß sie Nuten ii4, ii′4 bilden.
Im übrigen sind die Funktionen gleichbleibend, wie bei den Stegen i beschrieben.

Claims (5)

1. Verfahren zum Biegen und gleichzeitigen Verkleimen von Holz­ lamellen zu Holzlaminat-Bogenformen, bei dem die Holzlamellen vorplastifiziert werden, gekennzeichnet dadurch, daß
  • 1.1 die Vorplastifizierung der Holzlamellen unter Dampf und durch eine zusätzlich gesteuerte Beheizung zur Steuerung der Holzfeuchte, bei einer um oder über dem Verdampfungspunkt liegenden Temperatur erfolgt,
  • 1.2 unmittelbar nach Beendigung der Plastifizierung der Leim gleichzeitig auf die einzelnen Lamellen aufgetragen wird,
  • 1.3 aus den mit Leim versehenen und vorplastifizierten Holzla­ mellen ein Stapel gebildet wird,
  • 1.4 der Stapel unmittelbar anschließend durch eine Biegemaschine gebogen, verleimt und verpreßt wird, wobei
  • 1.5 der Lamellenstapel beim Biegen mit der Biegemaschine auf der konvex zu biegenden Seite durch eine Außenschiene geführt wird,
  • 1.6 der Lamellenstapel beim Biegen mit der Biegemaschine auf der konkav zu biegenden Seite durch eine Innenschiene geführt wird und
  • 1.7 der mit Innen- und Außenschiene gebildete Stapel beim Biegen jeweils an beiden Enden der Biegeabschnitte eingespannt ist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Plastifizierungsgerät, ein Aggregat zum Leimauftrag sowie eine Biegemaschine hinter einander geschaltet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen zur Plastifizierung zwischen zwei Hauben parallel liegend eingespannt werden, so daß ein getrennter oberer und unterer Dampfraum gebildet wird, wobei die Innenwandungen der Hauben temperaturgesteuert beheizt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß
  • 4.1 die Biegemaschine Biegearme aufweist, deren Biegebewegung jeweils über eine Achse geführt ist, wobei der Achsort während der Biegebewegung unverändert bleibt,
  • 4.2 bei der Einspannung des mit Innenschiene (n) und Außen­ schiene (h) gebildeten Stapels, der Stapel beim Biegen gleitend auf die Kante (I, I′), der Biegearme auflaufen und sich entlang dieser Kante verschieben kann,
  • 4.3 an den Biegearmen beidseitig Stege (i) oder Platten (ii) angebracht sind, die die Lamellen beim Einlegen, sowie den Stapel mit Innen- und Außenschiene beim Biegen und Verschieben auf der Kante (I, I′) seitlich führen,
  • 4.4 die Führung der Innenschiene (n) beim Biegen durch deren einstellbare Spannung (16) hergestellt wird,
  • 4.5 die Führung der Außenschiene (h) beim Biegen durch die ein­ stellbare Spannung (15) hergestellt wird,
  • 4.6 durch die Einspannung des Stapels zwischen Außen- und Innen­ schiene jeweils an den Enden der Biegeabschnitte, sowie durch die Führung der Innenschiene (n) durch Spannung (16) und durch die Führung der Außenschiene (h) durch Spannung (15) ein zwangsgesteuerter, fugengeschlossener, radial- und spannungs­ gleicher Biegeablauf angesteuert wird,
  • 4.7 die Spannung (16) der Innenschiene (n) durch die Klemmspan­ nung (17) hergestellt wird, wobei das, die Klemmspannung (17) bewirkende Aggregat beim Biegeablauf (18) als Rutschkupplung wirkt.
  • 4.8 die Spannung (15) der Außenschiene (h) durch ein Band, Seil (t) oder dgl., das unter eine einstellbare Spannung (14) gesetzt ist und sich an die Außenschiene (h) anpreßt, her­ gestellt wird,
  • 4.9 beim Biegen die innenliegende Schiene (n) des Stapels auf eine Innenform formgebend aufläuft und mit anschließender Erhöhung der Spannung (14, 15) der Stapel an die Innenform angepreßt wird,
  • 4.10 die Außenschiene (h) beim Biegen seitlich in Nuten geführt ist,
  • 4.11 die Kanten der Biegearme (I, I′) Aussparungen aufweisen, so daß das Seil beim Biegen austreten, und sich entlang der zu biegenden Biegeabschnitte an die Schiene (h) anpressen kann,
  • 4.12 die Innenschiene (n) vorzugsweise aus einem Thermoplast besteht, dessen Formänderung beim Biegen durch Wärmeein­ wirkung wieder rückgängig gemacht werden kann, so daß diese wiederverwendbar bleibt,
  • 4.13 für die Verpressung der Schenkellängen des Stapels (Laminat) durch Spannaggregate, die Kanten (I, I′) der Biegearme als Gegenlager dienen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß
  • 5.1 bei der Einspannung des Stapels an den jeweiligen Enden beim Biegen des Biegeabschnittes, die jeweilige Einspannung auf die Kanten (I, I′) der Biegearme durch eine senkrecht wirkende Kraft (30) auf den Stapel hergestellt wird,
  • 5.2 anstelle der Seilspannung die Schiene (h) unter Zugspan­ nung (14a) gesetzt wird, die die Spannung (15) auslöst.
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