DE3532740A1 - Verschiebbares elektrisches bauteil, insbesondere fuer schiebeschalter - Google Patents
Verschiebbares elektrisches bauteil, insbesondere fuer schiebeschalterInfo
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Description
Alps Electric Co., Ltd. 35327 AO 10. September 1985
1-7 Yukigaya Otsuka-Cho -^- IG/Wo G-SW-1877
Ota-Ku, Tokyo 145, Japan VNR 102 741
Verschiebbares elektrisches Bauteil
,
insbesondere für
Schiebeschalter
(Priorität der japanischen Anmeldung Nr. 143134/84 vom 21.September 1984).
Die Erfindung betrifft ein verschiebbares elektrisches
Bauteil, insbesondere für Schiebeschalter bzw. eine Amplitudensteuerung von Musikempfängern, nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
Die Erfindung bezweckt, bei Musikempfängern udgl., einschließlich
Radioempfängern,den Rastmechanismus zu verbessern.
Für verschiebbare elektrische Bauteile ist bereits ein *
Rastmechanismus wie in Fig. 8 dargestellt, bekannt; die 1^
Figur zeigt einen Längsschnitt durch einen Schiebeschalter,
in dessen Gehäuse 1 ein Schieber 2 aufgenommen und mit einem nach außen vorstehenden Stellarm 3 einstückig verbunden
ist. Der Schieber weist eine vertikal verlaufende öffnung 4 auf, die eine Wendel- bzw. Druckfeder 5 sowie
Rastkugeln 6 aufnimmt, so daß die Rastkugeln ständig nach radial außen gepresst sind.
Das Gehäuse ist mit Rastpfannen 7 versehen, die ein Einschalt-
bzw. Klickgeräusch in zugehörigem, von der öffnung 4 des Schiebers 2 abhängigen Stellungen erzeugen. Wird
der Schieber 2 verstellt, kommen die Rastkugeln 6 mit den beiden Rastlöchern 7 unter Einwirkung der Wendelfeder 5
in Eingriff und bilden einen Rastmechanismus. 35
In der Figur 8 sind ferner Kontakte 8 und ein Plättchen dargestellt, von dem Anschlußklemmen 9a abgehen.
Bei dem bekannten Rastmechanismus muß aber ständig zwischen Gehäuse 1 und Schieber 2 jeweils ein Spalt (yi bzw. |5 vorgesehen
werden, damit der Schieber 2 sicher gleiten kann. Mit diesen Spalten Q(_ , *$ zwischen Gehäuse innenwand und
Außenwand des Schiebers vergrößert sich der Spalt nach gewisser Betriebsdauer, so daß der Rastmechanismus nicht
mehr einwandfrei arbeitet, die Bedienungsperson ein schlechtes Kontaktgefühl bekommt und der Stellarm 3 des
Schiebers manchmal auch die Raststellung einfach überfährt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem verschiebbaren
elektrischen Bauteil eingangs genannten Art einen Rastmechanismus zu schaffen, bei dem die Vergrößerung
des Spaltes vermieden, die Bedienungsperson ein gutes Kontaktgefühl hat und ein überfahren der Raststellung vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Patentanspruches 1 angegebenen Maßnahmen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Durch diese Maßnahmen wird im Rastmechanismus ein sogenanntes Schlackern zwischen Wänden des Gleitstückes und
des Gehäuses vermieden, die Bedienungsperson hat ein gutes Schaltgefühl und es wird sicher vermieden, daß bei der
Schaltbewegung das Gleitstück über die Einraststellung hinüberschießen kann, so daß die Schaltgenauigkeit erhöht
wird.
Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung,
Fig. 1 - Fig. 7, dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionszeichnung eines
Schiebeschalters mit dem Rastmechanismus
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Schiebeschalter
Fig. 3, schematisch, eine Stirnansicht um die einzelnen Arbeitsschritte bei dem Rastmechanismus zu erläutern
Fig. 4, perspektivisch, eine Stirnansicht auf den Schiebeschalter mit dem gleichen Rastmechanismus
Fig. 5 eine grafische Darstellung einer Tastkurve für den Rastmechanismus
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Schiebeschalter gemäß einer anderen Ausgestaltung
Fig. 7 eine schematische Stirnansicht des Schiebeschalters, um Arbeitsschritte der Ausgestaltung zu erläutern
und
Fig. 8 als Stand der Technik einen Schnitt durch einen bekannten Schiebeschalter.
Den Figuren 1-7 kann ein Gehäuse 10 mit einem Schlitz in der Stirnwand zur Aufnahme des Führungsendes eines Stellhebels
entnommen werden, wobei mit dem Gehäuse 10 einteilig eine Gleitführung 12 zur Führung des Stellhebels ausgebildet
ist. Die Gleitführung ist auf der Rückseite der Gehäusestirnwand ausgiormt und befindet sich etwas oberhalb der
Schlitzführung 11. Die Gleitführung 12 ist an seiner oberen
Fläche mit einer Mehrzahiv^rippenartigen Nocken versehen.
Der Stellhebel 14 wird in den Schlitz 11 des Gehäuses 10
eingeführt, vgl. Fig. 4. Er ist etwa in der Mitte, vgl. Fig. 2, mit einem ersten nach oben gerichteten Vorsprung
15 versehen, der in Anschlag mit der unteren Stirnfläche
der Gleitführung 12 des Gehäuses 10 kommt, und ist ferner am rückwärtigen Ende mit einem zweiten nach oben gerichteten
Vorsprung 16 versehen, der in Anschlag gegen die untere
Wand einer Gleitführung eines nachfolgend erläuterten Plättchens kommt.
Mit Hilfe von Schrauben 18 ist an der oberen Wand des Stellhebels 14 eine Blattfeder 17 befestigt, an dessen
Führungsende eine abwärts gerichtete, schenkelartige Nase 19 ausgeformt ist. Die Nase 19 befindet sich in Gleitberührung
mit den Nocken 13 der Gleitführung 12. Die Gleitführung 12 selbst ist zwischen der Nase 19 und dem ersten
Vorsprung 15 des Stellhebels 14 gehalten derart, daß die Blattfeder 17 da sie über Schrauben 18 mit dem Stellhebel
14 verbunden ist, den ersten Vorsprung 15 des Stellhebels 14 gegen die untere Wand der Gleitführung 12 drückt.
Ferner ist die Blattfeder 17 an ihrem rückwärtigen Ende mit einer nach abwärts gerichteten zweiten Nase 22 versehen,
die in Anschlag gegen die obere Wand der hinteren Gleitführung 21 anliegt. Diese hintere Gleitführung 21 ist in
einem Plättchen 20 ausgeformt, die am Gehäuse 10 montiert ist. Die nach abwärts gerichtete zweite Nase 22 und der
nach aufwärts gerichtete zweite Vorsprung 16 des Stellhebels 14 pressen gegen die hintere Gleitführung 21 des
Plättchens 20. Auf dem Plättchen 20 befinden sich ein vorstehendes Kontaktstück 23 als aufgedruckter Kontakt.
Ein beweglicher Kontakt 24 kommt in Gleitberührung mit diesem Kontaktstück 23 und ist am Boden eines Gleitstücks
26 angeordnet derart, daß der bewegliche Kontakt unter Einwirkung einer Wendel- bzw. Druckfeder 25 im Sinne der
Fig. 2 nach abwärts gedrückt ist.
Das Gleitstück 26 ist an die untere Wand des Stellhebels
mit Hilfe der Schrauben 18, die den Hebel 14 durchsetzen, befestigt derart, daß es mit diesem Stellhebel gemeinsam
verschoben wird. Ferner ist an der rückwärtigen Stirnwand des Gleitstückes 26 ein Paar von Rollkörpern 27 vorhanden,
die in Berührung mit der inneren Stirnwand 20a einer senkrechten Wand des Plättchens 20 sich befindet.
Wird der Stellhebel 14 in Richtung der Pfeile, vgl. Fig. 3,
verschoben, wird die erste vorspringende Nase 19 der Blattfeder
17 entlang der rippenartigen Nocken 13 der Gleitführung 12 von einem Punkt A zu einem Punkt B gleiten.
Während der Schiebebewegung wird erst der Vorsprung 15 des Stellhebels 14 gegen die untere Wand der Gleitführung 12
die ganze Zeit durch die elastische Kraft der Blattfeder 17 gepresst, um in vertikaler Richtung zwischen diesen
Bauelementen, vgl. Fig. 3, einen innigen Sitz im Sinne der Richtung Y - Y in Fig. 4, zu gewährleisten. Dagegen
werden in der horizontalen Richtung X-X mögliche Schlackerbewegungen durch elastische Reibkräfte unterdrückt, indem
die nach unten gerichteten Nasen 19 und 22 der Blattfeder 17 gegen die jeweilige obere Wand der Gleitführung 12 bzw.
21 drücken, als auch durch die Anpressung der VorSprünge
15, 16 des Stellhebels 14 an die unteren Wände der Gleitführungen
.
In der grafischen Darstellung gemäß Fig. 5 ist die bei der Schiebebewegung auftretende Belastung gezeigt und
gegen den Schiebeweg des Stellhebels 14 aufgetragen. Man kann Fig. 5 entnehmen, daß die erste Nase 19 innig und formschlüssig
über die rippenartigen Nocken bei der Verschiebung vom Punkt A bis Punkt B gemäß Fig. 3, gleitet.
Hierbei erteilt die Nase 19, während der Verschiebung,
eine negative Last dem Stellhebel 14 unmittelbar bevor die Position B gemäß Fig. 5 erreicht wird. Ferner hat die
Nase Kontaktberührung mit beiden Nocken 13, wenn sie ihre
Zielposition, wie bei A in Fig. 3 dargestellt, erreicht, so daß die gewünschte Arbeitsstellung zuverlässig, ohne
überschießen, erreicht wird.
Figuren 6 und 7 kann eine Ausgestaltung der Erfindung entnommen werden, bei der ein Gleitführungsstück 28 am Gehäuse
10 montiert ist. Das Gleitführungsstück 28 besteht aus einem Paar von wellenartigen Blattfedern 29, die eine Mehr-
zahl von rippenartigen Nocken 13a zwischen sich bilden und wobei die beiden Enden an den inneren Stirnwänden bzw.
Seitenwänden des Gehäuses 10 befestigt sind. Ferner ist ein Bauteil in Form eines Zylinders 30, vgl. Fig. 6, vorhanden,
der das Führungsende eines Stützarmes 31 trägt. Dieser Stützarm ist an der oberen Stirnwand des Stellhebels
14 befestigt. Somit wird der Zylinder 30 als arbeitswirksames bzw. form- oder kraftschlüssiges Bauteil zwischen
den welligen Blattfedern 29 gehalten.
Es ist ein Verstärkungsarm 32, vgl. Fig. 7, vorhanden, der
den Zylinder 30 gegen schlagartige Bewegungen und Reibungskräfte
abstützt und die Bewegung ausgleicht, wenn der Zylinder 30 zwischen den wellenförmigen Blattfedern 29 verstellt
wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann eine der welligen Blattfedern 29 durch eine Schiene, insbesondere
eine ebene Schiene, ersetzt werden.
Die Erfindung ist auf die erläuterten und gezeichneten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, sondern es sind
je nach Einzelfall Abänderungen möglich.
Claims (7)
1. Verschiebbares elektrisches Bauteil, insbesondere für Schiebeschalter zwecks Amplitudensteuerung von MusikempSngern,
dessen mit einem nach außen vorstehenden Stellarm versehenes, im Gehäuse beweglich gelagertes
und Schaltkontakte betätigendes Gleitstück durch einen Rastmechanismus in vorbestimmter Schaltstellung einrastbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (10) eine, eine Mehrzahl von rippenartigen
Nocken (13, 13a) aufweisende Gleitführung (12, 29) zur Führung der Schiebebewegung des Stellarmes (14) vorhanden
ist, andererseits der Stellarm mit einem Druckbauteil (17, 31, 32) in Verbindung steht und durch >
ein vorspringendes Bauelement (19, 30) des Druckbau- *
teils auf die Nocken (13, 13a) der Gleitführung (12, 29) ein Druck ausgeübt ist, als auch die vorspringenden
Bauelemente entlang der Nocken (13, 13a) der Gleitführung (12, 28) abrollbar gehalten sind, wobei
das Druckbauteil (17, 19) und/oder die Gleitführung (28) als ein elastisches Bauteil ausgeführt ist.
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (12,28) fest mit dem Gehäuse (10) verbunden
ist und rippenartige Nocken (13,13a) an ihrer oberen Stirnwand aufweist, das Druckbauteil als eine an der
oberen Stirnwand des Stellhebels (14) befestigte Blattfeder (17) ausgeführt ist, dessen Führungsende mit einer
in Richtung zur Gleitführung (12) weisenden Nase (22) versehen ist, wobei der Stellarm (14) am gehäuseinneren
Ende einen zweiten in Richtung einer rückwärtigen Gleitführung (21) weisenden Vorsprung (16) aufweist.
3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitführungsstück (28) ein Paar von wellenartigen
Blattfedern (29) aufweist, zwischen welchen rippenartige Nocken (13a) gebildet sind.
4. Bauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Nocken (13a) der beiden wellenförmigen
Federn (29) gelagertes Druckelement in Form eines Rollkörpers oder Zylinders (30) am Führungsende des Stützarmes
(31) vorhanden ist.
5. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckbauteil (17; 28, 29) einen Versteifungsarm
(32) zur Abstützung des Druckelementes (30) gegen Schlackerbewegungen aufweist.
6. Bauteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (19,30) in elastischer
Kontaktberührung mit den rippenartigen Nocken der Gleitführung bzw. des Gleitfuhrungsstückes gehalten
ist derart, daß das Druckelement in einer Arbeitsstellung kleinster Druckkraft zwischen den Nocken (13,13a) geführt
ist.
7. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbauteil eine etwa in der Mitte U-förmige, an den
gegenüberliegenden Enden mit vorspringenden federnden Nasen (19, 22) versehene Blattfeder (17) ist, welche in
seinem U-Bereich fest mit dem Stellhebel (14) verbunden ist,
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