DE19726149C2 - Schalteranordnung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruches konzipierten Schalteranordnung aus.
Derartige Schalteranordnungen sind dafür vorgesehen, einen bzw. mehrere
elektrische(n) Stromkreis(e) durch Beeinflussung der im Gehäuse ortsfest und
bewegbar angeordneten elektrischen Schaltkontakte zu unterbrechen bzw. zu
schließen. So ist es dem Benutzer möglich, über das Betätigungselement durch
Ein-, Aus- und Umschalten der angeschlossenen elektrischen Stromkreise eine
Vielzahl von Funktionen auf komfortable Art und Weise über ein einziges
Betätigungselement ein- bzw. auszuschalten. Oftmals werden über solche
elektrische Schalteranordnungen die verschiedenen Funktionen eines
Schiebe-Hebedaches eines Kraftfahrzeuges beeinflußt.
Durch die DE 44 31 061 A1 ist eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches
entsprechende elektrische Schalteranordnung für ein Hub-/Schiebedach
bekanntgeworden. Diese elektrische Schalteranordnung weist ein die elektrischen
Schaltkontakte aufnehmendes Gehäuse auf, an welchem ein einziges in mehrere
Schaltpositionen bringbares Betätigungselement gelagert ist. Das
Betätigungselement ist zur Führung und Verstellwegbegrenzung über zwei separate
Bolzen jeweils in einem im Gehäuse vorhandenen, in Verschieberichtung
verlaufenden Langloch dreh- und verschiebbar gelagert. Zugleich greift das
Betätigungselement über zwei in Schieberichtung beabstandet zu den beiden
separaten Bolzen am Betätigungselement vorhandene Führungsnocken jeweils in
eine ebenfalls im Gehäuse vorhandene, kreuzförmig ausgebildeten Kulisse
verschwenk- und verschiebbar ein. Das Betätigungselement ist also sinngemäß
entsprechend der Funktionen eines Schiebe-Hebedaches zu verstellen. Dem
Betätigungselement sind jedoch zwei separate Schaltstücke zugeordnet, wovon das
eine als Drehschaltglied und das andere als Schiebeschaltglied ausgebildet ist.
Über die beiden separaten Schaltstücke werden zur Realisierung der
verschiedenen Schaltfunktionen die Bewegungen des Betätigungselementes auf die
bewegbaren elektrischen Schaltkontakte übertragen. Um eine zuverlässige
automatische Rückstellung aus den verschiedenen Funktionsstellungen zu
gewährleisten, ist dem Drehschaltglied eine Rückstelleinrichtung zugeordnet, deren
federbelastete Druckstücke mit einer kreuzförmigen Steuerkurve zusammenwirken.
Eine solchermaßen aufgebaute Schalteranordnung setzt sich jedoch nicht nur aus
einer beachtlichen Anzahl von äußerst kompliziert zu montierenden Einzelteilen
zusammen, was beachtliche Kosten verursacht, auch ist die Abstimmung der beiden
aneinander gelagerten Schaltstücke aufwendig und anfällig. Eine solche Anordnung
kann zu erhöhtem Verschleiß bzw. frühzeitigen Defekten führen.
Desweiteren ist durch die DE 39 31 722 C2 eine Schalteranordnung zur Steuerung
eines Schiebe-Hebedaches bekanntgeworden. Diese elektrische
Schalteranordnung weist ein die elektrischen Schaltkontakte aufnehmendes
Gehäuse auf, an welchem ein einziges in mehrere Schaltpositionen bringbares
Betätigungselement gelagert ist. Das Betätigungselement ist zur Führung und
Verstellwegbegrenzung über zwei angeformte Achsstummel jeweils in einem im
Gehäuse vorhandenen, in Verschieberichtung verlaufenden Langloch dreh- und
verschiebbar gelagert. Zugleich greift das Betätigungselement über zwei in
Schieberichtung beabstandet zu den beiden angeformten Achsstummeln einstückig
am Betätigungselement vorhandene Führungsnocken jeweils in eine ebenfalls im
Gehäuse vorhandene, kreuzförmig ausgebildeten Kulisse verschwenk- und
verschiebbar ein. Das Betätigungselement ist also sinngemäß entsprechend der
Funktionen eines Schiebe-Hebedaches zu verstellen. Dem Betätigungselement sind
mehrere Schaltstücke zugeordnet, die zur Realisierung der verschiedenen
Schaltfunktionen die Bewegungen des Betätigungselementes auf die bewegbaren
elektrischen Schaltkontakte übertragen. Außerdem weist die Schalteranordnungen
mehrere druckfederbelastete Steuereinrichtungen auf, welche sicherstellen, daß
das Betätigungselement nicht ungewollt aus seiner Grundstellung herausbewegt
wird bzw. aus seinen verschiedenen Schaltstellungen automatisch wieder in seine
Grundstellung zurückkehrt. Eine solchermaßen aufgebaute Schalteranordnung setzt
sich jedoch aus einer beachtlichen Vielzahl von kompliziert zu montierenden
Einzelteilen zusammen, was erhebliche Kosten verursacht.
Außerdem gehört aufgrund der nicht vorveröffentlichten DE 196 22 504 A1 ein
Schalter für Kraftfahrzeuge zum Stand der Technik, welcher eine Steuereinrichtung
aufweist. Die Aufnahmehülse der Steuereinrichtung ist an das als Hebel
ausgebildete Betätigungselement angeformt und nimmt ein federbelastetes
Druckstück auf, welches mit einer kreuzförmig ausgeführten, dem Gehäuse
zugeordneten Steuerkurve in Eingriff steht. Die Steuereinrichtung und die
Steuerkurve sind dabei derart aufeinander abgestimmt, so daß das
Betätigungselement aus seinen kreuzweise zu erreichenden Funktionsstellungen
bei Wegnahme der Betätigungskraft automatisch in seine Neutralstellung
zurückkehrt. Dieser Schalter ist jedoch nicht sinngemäß entsprechend der Funktion
eines Schiebe-/Hebedaches zu verstellen.
Desweiteren ist durch die DE 35 34 390 C1 eine Steuereinrichtung für einen
elektrischen Schalter bekanntgeworden, an dessen Betätigungselement zwei
Aufnahmehülsen angeformt sind. Die beiden in den Aufnahmehülsen geführten
federbelasteten Druckstücke greifen in Steuerkurven ein, die zumindest kreuzförmig
ausgeführte Bereiche aufweisen. Bei diesem Schalter sind die Funktionsstellungen
jedoch rastend zu erreichen, so daß keine automatische Rückstellung aus diesen in
die Neutralposition erfolgt. Außerdem ist auch dieser Schalter nicht sinngemäß
entsprechend der Funktion eines Schiebe-/Hebedaches zu verstellen.
Außerdem ist durch die DE 34 15 997 C2 eine Schalteranordnung
bekanntgeworden, dessen Betätigungselement ebenfalls im Sinne der
Funktionsbewegungen eines Schiebe-/Hebedaches ausgehend von seiner
Grundstellung in mehrere Schaltstellungen bringbar ist. Die Lagerung des
Betätigungselementes erfolgt ebenfalls über zwei Achsstummel, welche dreh- und
verschiebbar jeweils in ein Langloch des Gehäuses und zugleich über zwei
Führungsnocken, welche verschwenk- und verschiebbar in eine kreuzförmige
Kulisse des Gehäuses eingreifen.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine elektrische
Schalteranordnung der eingangs erwähnten Art so weiterzubilden, daß diese bei
hoher Funktionsdichte und kompaktem Aufbau besonders robust ausgeführt ist und
sich lediglich aus besonders wenigen, einfach herzustellenden und zu
montierenden Einzelteilen zusammensetzt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des
Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhaft bei einer derartigen Ausgestaltung einer elektrischen Schalteranordnung
ist, daß die Steuerbahnen der Steuereinrichtung einen relativ flachen Verlauf
aufweisen können, weil eine Unterstützung der automatischen Rückstellung durch
die bewegbaren elektrischen Schaltkontakte in jeder Schaltstellung realisiert ist und
somit die Gehäusewandungen entsprechend dünn ausgeführt werden können. Eine
einwandfreie Funktion und sichere automatische Rückstellungen aus allen
Schaltstellungen ist auf zuverlässige Art und Weise sichergestellt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen einer solchen elektrischen Schalteranordnung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles sei der
erfindungsgemäße Gegenstand näher erläutert und zwar zeigen
Fig. 1 einen Vollschnitt einer Schalteranordnung entsprechend der Linie
A-A gemäß Fig. 3
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Schalteranordnung gemäß Fig. 1
Fig. 3 eine Vorderansicht einer Schalteranordnung im Schnitt
entsprechend der Linie B-B, gemäß Fig. 2
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Schalteranordnung gemäß Fig. 1
Fig. 5 eine Schalteranordnung in ihrer ersten Funktionsstellung
entsprechend der Linie C-C, gemäß Fig. 4 im Schnitt
Fig. 6 eine Schalteranordnung in ihrer zweiten Funktionsstellung
entsprechend der Linie C-C, gemäß Fig. 4 im Schnitt
Fig. 7 eine Schalteranordnung in ihrer dritten Funktionsstellung
entsprechend der Linie D-D, gemäß Fig. 4 im Schnitt
Fig. 8 eine Schalteranordnung in ihrer vierten Funktionsstellung
entsprechend der Linie D-D, gemäß Fig. 4 im Schnitt.
Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht eine solche Schalteranordnung im
wesentlichen aus einem Gehäuse 1, einem am Gehäuse 1 gelagerten, in mehrere
Schaltpositionen bringbaren Betätigungselement 2, sowie den zur Realisierung der
verschiedenen Schaltpositionen notwendigen, im Gehäuse 1 angeordneten
bewegbaren elektrischen Schaltkontakten 3, sowie den ortsfest gehaltenen
Schaltkontakten 4.
Wie insbesondere aus den Fig. 4 bis 8 hervorgeht, ist das Betätigungselement 2
ausgehend von seiner in Fig. 1 gezeigten Grundstellung in Richtung einer
gedachten Längsachse verschiebbar und um eine senkrecht dazu verlaufende
Querachse 5 schwenkbeweglich am Gehäuse 1 gelagert. Zu diesem Zweck ist in
jede der beiden parallel zur Schieberichtung verlaufende Längswand 6, 7 des
Gehäuses 1 jeweils ein Langloch 8 und in Schieberichtung beabstandet dazu eine
kreuzförmige Kulisse 9 eingeformt. Sowohl die beiden Langlöcher 8, als auch die
beiden kreuzförmigen Kulissen 9 sind als fensterartige Schlitze ausgeführt.
Entsprechend sind zur Lagerung an das Betätigungselement 2 je zwei Achsstummel
10 und je zwei Führungsnocken 11 angeformt. Die beiden Achsstummel 10 stellen
jeweils eine Verlängerung der Querachse 5 des Betätigungselementes 2 dar und
greifen jeweils dreh- und verschiebbar in eines der beiden Langlöcher 8 ein.
Zugleich greifen außerdem die Führungsnocken 11 jeweils verschwenk- und
verschiebbar in eine der beiden kreuzförmigen Kulissen 9 ein. Das
Betätigungselement 2 ist also sinngemäß z. B. entsprechend der Funktion eines
Schiebe-Hebedaches zu verstellen und dazu ausgehend von seiner Grundstellung
in vier verschiedene Funktionsstellungen bringbar. Zwei Funktionsstellungen
werden durch ein gegenläufiges Verschieben und zwei weitere Funktionsstellungen
durch ein gegenläufiges Verschwenken des Betätigungselementes 2 erreicht. Die
möglichen Anwendungen solcher Schalteranordnungen sind aber keineswegs auf
eine als Schiebe-Hebedach ausgeführte Vorrichtung begrenzt. Vielmehr ist die
Anwendung bei anderen Vorrichtungen mit ähnlichen Verstellmöglichkeiten ohne
weiteres möglich. Nur beispielsweise sei in diesem Zusammenhang auf die
fremdkraftbetätigte Verstellung von Fahrzeugsitzen, des Fahrzeuglenkrades usw.,
hingewiesen.
Um eine positionsgenaue, sicher Lagerung des Betätigungselementes 2 in seiner
Grundstellung und gleichzeitig eine zuverlässige, automatische Rückführung des
Betätigungselementes 2 aus seinen vier verschiedenen Funktionsstellungen in die
Grundstellung zu gewährleisten, ist das Betätigungsglied 2 mit einer
Steuereinrichtung 12 versehen, welche mit zwei am Gehäuse 1 vorhandenen
Steuerkurven 13 zusammenwirkt. Die Steuereinrichtung 12 besteht aus einer
Aufnahmehülse 14, welche parallel zur Querachse 5 verlaufend an das
Betätigungsglied 2 angeformt ist und welche neben der nicht dargestellten
Schraubendruckfeder zwei Druckstücke 15 verschieblich aufnimmt. Die
Aufnahmehülse 14 ist dabei einstückig am Endbereich eines schwingenförmigen
Ansatzes 23 des Betätigungselementes 2 vorhanden, welches wiederum einstückig
in das erste Schaltstück 17 übergeht. Eine der beiden Steuerkurven 13 ist jeweils in
eine der beiden Längswände 6, 7 des Gehäuse 1 eingeformt. Die beiden
Steuerkurven 13 sind dabei ebenfalls wie die beiden Langlöcher 8 und die beiden
kreuzförmigen Kulissen 9, direkt gegenüberliegend in den beiden Längswänden 6, 7
vorhanden. Die kreuzförmigen Steuerkurven 13 und die kreuzförmigen Kulissen 9
sind in Schieberichtung paarweise jeweils derart beabstandet zueinander in den
Längswänden 6, 7 vorhanden, so daß das Langloch 8 jeweils etwa mittig dazwischen
angeordnet ist.
Jede der beiden kreuzförmigen Steuerkurven 13 weist vier Steuerbahnen auf, die
ausgehend von einer den Tiefpunkt darstellenden zentralen Rastausnehmung 16
ansteigend verlaufend als Rückstellschrägen ausgebildet sind. Somit ist einerseits
auf einfache und wirkungsvolle Art und Weise gewährleistet, daß das
Betätigungselement 2 über die beiden unter Federspannung in die
Rastausnehmungen 16 eingreifenden Druckstücke 15 sicher in seiner
Grundstellung verbleibt, d. h. daß das Betätigungselement 2 nicht ungewollt, z. B.
durch Vibrationen, aus der Grundstellung heraus bewegt werden kann. Andererseits
ist durch die als Rückstellschrägen ausgebildeten Steuerbahnen der beiden
Steuerkurven 13 gewährleistet, daß die Schraubendruckfeder beim Verstellen des
Betätigungselementes 2 in seine Funktionsstellungen mehr und mehr gespannt
wird. Nach dem Ende der Betätigung ist die Schraubendruckfeder bestrebt sich
wieder zu entspannen, wodurch die beiden Druckstücke 15 jeweils entlang der
zugeordneten Steuerbahn bis in die, den Tiefpunkt der entsprechenden Steuerkurve
13 darstellende, zentrale Rastausnehmung 16 zurückgeführt werden. Nach dem
Ende der Verstellung ist somit sichergestellt, daß eine automatische Rückführung
des Betätigungselementes 2 in seine Grundstellung erfolgt. Je nach Anwendungsfall
können die Steuerbahnen an ihrem der zentralen Rastausnehmung 16 entfernt
liegenden Ende jedoch auch mit einer weiteren Rastausnehmung versehen sein.
Damit ist die zugehörige Funktionsstellung dann rastend ausgeführt, d. h. das
Betätigungselement 2 verbleibt so lange in dieser Funktionsstellung, bis es bewußt
erneut entgegengesetzt betätigt wird.
Wie weiterhin insbesondere aus den Fig. 1 und 4 bis 8 hervorgeht, ist einstückig an
die Unterseite des Betätigungselementes 2 - wie bereits beschrieben - ein erstes
Schaltstück 17 angeformt. Außerdem ist ein zweites Schaltstück 18 drehbar am
Gehäuse 1 gelagert und mit seiner Kopfseite 19 dem Betätigungselement 2
zugewandt. Die Kopfseite 19 des zweiten Schaltstückes 18 ist gabelförmig
ausgebildet und über ihre Ausnehmung an die Querachse 5 des
Betätigungselementes 2 gekoppelt. Sowohl das erste, als auch das zweite
Schaltstück 17, 18 sind im wesentlichen T-förmig ausgebildet, wobei der Quersteg
jeweils den bewegbaren elektrischen Schaltkontakten 3 zugeordnet ist. Die
bewegbaren Schaltkontakte 3 ihrerseits sind jeweils im wesentlichen als
langgestreckte Schaltfedern ausgebildet und weisen einstückig eine angeformte
Betätigungsnase 20 auf. Mit der Betätigungsnase 20 kommen die beweglichen
Schaltkontakte 3 an der Unterseite der T-förmig ausgeführten Schaltstücke 17, 18
unter Vorspannung zu liegen. Sowohl dem ersten Schaltstück 17, als auch dem
zweiten Schaltstück 18 sind jeweils zwei bewegbare Schaltkontakte 3 zugeordnet.
Die Zuordnung ist so gewählt, daß die Betätigungsnasen 20 der beiden bewegbaren
Schaltkontakte 3 jeweils an einem der beiden Endbereiche des Quersteges der
T-förmig ausgeführten Schaltstücke 17, 18 zur Anlage kommen. Somit ist
gewährleistet, daß die beim Betätigen der bewegbaren Schaltkontakte 3 latent
gespeicherte Federkraft einen unterstützenden Beitrag zur automatischen
Rückstellung des Betätigungselementes 2 aus seinen Funktionsstellungen in seine
Grundstellung leistet. Sollen mittels einer solchen Schalteranordnung jedoch
lediglich Steuerströme geschaltet werden, ist es ohne weiteres möglich, alle
bewegbaren elektrischen Schaltkontakte als sogenannte Dom-Schaltmatte
auszubilden und alle ortsfesten Schaltkontakte entsprechend auf einer mit
kupferkaschierten Leiterbahnen versehenen elektrischen Leiterplatte
zusammenzufassen.
Wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht, sind die bewegbaren und ortsfesten
elektrischen Schaltkontakte 3, 4 auf einem dem Gehäuse 1 zugeordneten Sockelteil
21 angeordnet. Die als langgestreckte Schaltfedern ausgebildeten bewegbaren
Schaltkontakte 3 sind jeweils über eine Nietung an eine massiv ausgebildete, aus
Messing bestehende Leiterbahn angebunden. Die Leiterbahnen sind wiederum mit
ihrem freien Endbereich aus dem Gehäuse 1 nach außen geführt und jeweils
einstückig als Steckkontaktteil 22 ausgebildet. Zur sicheren Verbindung mit einem
Anschlußkontaktteil umgibt ein Schutzkragen alle aus dem Gehäuse 1
herausgeführten Steckkontaktteile 22. Der Schutzkragen ist zu einem Teil an das an
das Sockelteil 21 und zu einem anderen Teil an das Gehäuse 1 angeformt.
Wie insbesondere aus den Fig. 5 bis 8 hervorgeht, wird in jeder der vier
Funktionsstellungen lediglich ein einziger bewegbarer elektrischer Schaltkontakt 3
betätigt. Das ist einerseits der Fall, weil das an das Betätigungsglied 2 angeformte
erste Schaltstück 17 nur dann ein die Schaltkontakte 3 beeinflussende
Schwenkbewegung ausführt, wenn auch das Betätigungselement 2 verschwenkt
wird. Durch die gegenläufigen Verschwenkbewegungen des Betätigungselementes
2 kann immer nur entweder der eine oder der andere dem Schaltstück 17
zugeordnete bewegbare Schaltkontakt 3 betätigt werden. Bei einer
Verschiebeverstellung des Betätigungselementes 2 bleiben die dem Schaltstück 17
zugeordneten bewegbaren Schaltkontakte 3 unbeeinflußt, weil eine
Schwenkbewegung des ersten Schaltstückes 17 nicht erfolgt. Durch die
gegenläufige Schiebeverstellung des Betätigungselementes 2 wird jedoch das um
eine Achse drehbar am Gehäuse 1 gelagerte zweite Schaltstück 18 verschwenkt,
womit die dem zweiten Schaltstück 18 zugeordneten Schaltkontakte 3 betätigt
werden. Wegen seiner gelenkigen Ankopplung an die Querachse 5 führt das zweite
Schaltstück 18 nur dann eine die Schaltkontakte 3 beeinflussende, gegenläufige
Schwenkbewegung aus, wenn das Betätigungselement 2 verschoben wird. Durch
die gegenläufige Verschiebebewegung des Betätigungselementes 2 kann auch in
diesem Fall immer nur entweder der eine oder der andere zugeordnete bewegbare
Schaltkontakt 3 vom zweiten Schaltstück 18 betätigt werden. Bei einer
Schwenkverstellung des Betätigungselementes 2 bleibt das zweite Schaltstück 18
und bleiben damit auch die zugeordneten Schaltkontakte 3 unbeeinflußt.
Wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, ist das Betätigungselement 2 in die erste
seiner beiden, über eine Schiebebewegung zu erreichende Funktionsstellung
gebracht. Das über den gabelförmigen Kopfbereich an die Querachse 5 gelenkig
angekoppelte zweite Schaltstück 18 wurde in die eine Richtung verschwenkt und
der zugeordnete bewegbare elektrische Schaltkontakt 3 betätigt, so daß
beispielsweise die Funktion "Schließen Schiebedach" ausgeführt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, ist das Betätigungselement 2 in die zweite
seiner beiden, über eine Schiebebewegung zu erreichende Funktionsstellung
gebracht. Das über den gabelförmigen Kopfbereich an die Querachse 5 gelenkig
angekoppelte zweite Schaltstück 18 wurde in die andere Richtung verschwenkt und
der zugeordnete bewegbare elektrische Schaltkontakt 3 betätigt, so daß
beispielsweise die Funktion "Öffnen Schiebedach" ausgeführt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, ist das Betätigungselement 2 in die erste
seiner beiden, über eine Schwenkbewegung zu erreichende Funktionsstellung
gebracht. Das angeformte erste Schaltstück 17 wurde in die eine Richtung
verschwenkt und der zugeordnete bewegbare elektrische Schaltkontakt 3 betätigt,
so daß beispielsweise die Funktion "Schließen Hebedach" ausgeführt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 8 hervorgeht, ist das Betätigungselement 2 in die zweite
seiner beiden, über eine Schwenkbewegung zu erreichende Funktionsstellung
gebracht. Das angeformte erste Schaltstück 17 wurde in die andere Richtung
verschwenkt und der zugeordnete bewegbare elektrische Schaltkontakt 3 betätigt,
so daß beispielsweise die Funktion "Öffnen Hebedach" ausgeführt wird.
Claims (5)
1. Schalteranordnung für eine fremdkraftbetätigt verstellbare Vorrichtung eines
Kraftfahrzeuges insbesondere Schiebe-Hebedach, mit einem Gehäuse, in welchem
sich die zur Realisierung der verschiedenen Schaltfunktionen notwendigen
bewegbaren und ortsfesten elektrischen Schaltkontakte befinden und an welchem
ein Betätigungselement ausgehend von seiner Grundstellung in Richtung einer
gedachten Längsachse verschiebbar und um eine in Querrichtung verlaufende, die
gedachte Längsachse lotrecht schneidende Querachse schwenkbeweglich gelagert
ist, wobei das Betätigungselement zur Führung und Verstellwegbegrenzung über
zwei Achselemente jeweils in einem im Gehäuse vorhandenen, in Schieberichtung
verlaufenden Langloch dreh- und verschiebbar und zugleich über zwei in
Schieberichtung beabstandet zu den beiden Achselementen vorhandene
Führungsnocken jeweils in eine, ebenfalls im Gehäuse vorhandene, kreuzförmig
ausgebildete Kulisse verschwenk- und verschiebbar eingreifen und wobei dem
Betätigungselement eine parallel zur Querachse verlaufende, zur Aufnahme von
zwei Druckstücken vorgesehene Aufnahmehülse zugeordnet ist, wobei die
Steuereinrichtung mit ihren beiden federbelasteten Druckstücken jeweils in eine im
Gehäuse vorhandene, kreuzförmig ausgeführte Steuerkurve eingreift, und wobei der
Unterseite des Betätigungselementes ein erstes Schaltstück zugeordnet ist,
welches mit seiner Fußfläche direkt die zur Realisierung der Hubbewegungen der
Vorrichtung vorgesehenen bewegbaren elektrischen Schaltkontakten beaufschlagt
und wobei im Gehäuse ein drehbar gelagertes zweites Schaltstück vorhanden ist,
welches mit seiner dem Betätigungselement zugewandten Kopfseite an die
Querachse des Betätigungselementes gekoppelt ist und welches mit seiner
Fußfläche direkt den zur Realisierung der Schiebebewegung der Vorrichtung
vorgesehenen bewegbaren elektrischen Schaltkontakten beeinflussend zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß an das Betätigungselement (2)
einstückig zwei eine Verlängerung der Querachse darstellende Achsstummel (10)
angeformt sind, und daß das erste Schaltstück (17) einstückig an die Unterseite des
Betätigungselementes (2) angeformt ist, und daß das erste Schaltstück (17) sowie
das zweite Schaltstück (18) jeweils im wesentlichen T-förmig ausgebildet ist und
jeweils mit ihrem Quersteg an den zugeordneten bewegbaren elektrischen
Schaltkontakten (3) zur Anlage kommen.
2. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle
bewegbaren elektrischen Schaltkontakte (3) als im wesentlichen langgestreckte
Schaltfedern ausgebildet sind, die sich ausgehend von ihrer Nietstelle einseitig
erstrecken und nebeneinanderliegend angeordnet sind.
3. Schalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß alle bewegbaren elektrischen Schaltkontakte aus einer
sogenannten Domschaltmatte hergestellt sind.
4. Schalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbaren Schaltkontakte (3) den Schaltstücken (17, 18) derart
zugeordnet sind, so daß die bei der Betätigung der bewegbaren elektrischen
Schaltkontakte (3) erzeugten, latent gespeicherten Kräfte zu einem großen Anteil
zur Unterstützung der Rückstellbewegung des Betätigungselementes (2)
herangezogen werden.
5. Schalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Steuerbahn der kreuzförmigen Steuerkurven (13) mit einer
Rastausnehmung versehen ist, so daß das Betätigungselement (2) in zumindest
einer seiner Funktionsstellungen rastend verbleibt und erst durch eine erneute
bewußte Betätigung in seine Grundstellung zurückgeführt wird.
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