DE3529682A1 - Verfahren und einrichtung zur herstellung von damm- und hinterfuellbeton, insbesondere fuer den untertaegigen bergbau - Google Patents
Verfahren und einrichtung zur herstellung von damm- und hinterfuellbeton, insbesondere fuer den untertaegigen bergbauInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie die Einrichtung
zur Herstellung von Damm- und Hinterfüllbeton, insbesondere
für den untertägigen Bergbau, aus Zuschlagstoffen, Anmachwasser
und Bindemittel.
Für die Erstellung von Dämmen sowie auch zum Hinterfüllen
von Streckenausbau sind schon die verschiedensten hydraulischen
Bindemittel und Zuschlagstoffe verwendet und vorgeschlagen
worden. Diese Stoffe sollen als Trockengemische in
den Dammraum eingeblasen werden. Sie werden erst während des
Einblasens befeuchtet. Als Zuschlagstoffe sind Sand, Gesteinsstaub
oder Flugasche bekannt.
Nach dem deutschen Patent 20 64 617 ist ein Verfahren zum
Erstellen von Abschlußdämmen für abgeworfene Grubenbaue
durch Einpressungen eines pumpfähigen Gemisches aus Zement,
Elektrofilterasche als Zuschlagstoff und Wasser zwischen vorher
errichtete Stützwände bekannt, wobei das Bindemittel
und Elektrofilterasche im Verhältnis 1 : 7 bis 8 gemischt werden.
Ein solches Gemisch ist besonders gut für die Erstellung
von Abschlußdämmen geeignet.
Gegenüber dem bislang häufig verwendeten Zuschlagstoff
Gesteinsstaub zeichnet sich der Zuschlagstoff Elektrofilterasche
durch eine Reihe von Vorteilen aus. Ein wesentlicher
Vorteil ist darin zu sehen, daß der Zuschlagstoff Elektrofilterasche
selbst hydraulische Eigenschaften aufweist, also
gar kein echter Zuschlagstoff, d. h. hydraulisch indiferenter
Stoff, wie beispielsweise Sand oder Gesteinsstaub,
ist, sondern daß er die abbindende Wirkung des mit dem
hydraulischen Bindemittel Zement gebildeten Gemisches verbessert,
so daß weniger Zement benötigt wird.
Der Transport der Trockengemische in Rohrleitungen ist
überaus energieaufwendig, und hinsichtlich von Verstopfern
sehr sehr anfällig. Aber auch der Transport eines Gemisches
aus Bindemittel, Elektrofilterasche und Wasser hat sich insbesondere
in langen Rohrleitungen als sehr nachteilig erwiesen.
Der Transport des fertigen, mit Wasser, Zuschlagstoff
und Bindemittel angerührten Damm- und Hinterfüllbetons bringt
insbesondere bei Unterbrechungen im Hinterfüllprozeß ein vorzeitiges
Erstarren des Gemisches in den Rohrleitungen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Damm- bzw.
Hinterfüllbeton herzustellen, der über beliebig lange Transportleitungen
gefördert werden kann, der eine Sedimentation
in den Rohrleitungen auch bei niedrigen Transportgeschwindigkeiten
und Stillstandzeiten von mehreren Tagen vermeidet, und
bei dem insbesondere die Gefahr des hydraulischen Abbindens
in der Rohrleitung ausgeschlossen wird und der andererseits
die Möglichkeit erlaubt, bei Bedarf die Verwendung eines
Bindemittels mit höherer Anfangsfestigkeit und die Zugabe von
Erstarrungsbeschleunigern ermöglicht. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zunächst der fein- bis
feinstkörnige Zuschlagstoff, beispielsweise Elektrofilterasche
mit dem Anmachwasser zu einem konzentrierten hydraulisch förderbaren
Feststoff-Wassergemisch mit 65 bis 80 Gewichtsprozenten
vermischt und mittels statischem Druck und/oder Pumpen
über Transportleitungen zum Einsatzort gefördert wird
und daß vor Ort mittels einer Dosiereinrichtung dem Gemisch
das Bindemittel gegebenenfalls unter Zuführung von zusätzlichem
Wasser beigemischt und anschließend der Damm- und
Hinterfüllbeton verpumpt wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Herstellungsverfahrens
von einem derartigen Damm- und Hinterfüllbeton sieht vor,
daß in Entfernung vom Einsatzort ein Vorratslager für den
Zuschlagstoff und ein Mischer für die Vermischung von
Zuschlagstoff und Wasser in einem Feststoff-Wassergemisch
von 65 bis 80 Gewichtsprozenten vorgesehen ist, daß das
Gemisch über eine Transportleitung zum Einsatzort gefördert
in einem Mischer mit dem über eine Dosiereinrichtung zugebbaren
Bindemittel vermischt und über eine Pumpe verpreßt wird.
Im Rahmen der Erfindung erweist es sich als besonders vorteilhaft,
daß bei Anordnung des Mischers über Tage zur Förderung
des Feststoff-Wassergemisches in Hochdrucktransportleitungen
der statische Druck der Schachtsäule und/oder Dickstoffpumpen
vorgesehen sind. Bei besonders langen Transportleitungen ist
mindestens eine Zwischenpumpstation mit einem aktivierten
Vorratsbecken und einer Dickstoffpumpe vorgesehen.
Das Anmischen des fein- bis feinstkörnigen mineralischen Zuschlags
mit dem Anmachwasser erfolgt räumlich und zeitlich
getrennt von der Zugabe des Bindemittels. Der Zuschlag und
das Anmachwasser werden als ein konzentriertes homogenes
Feststoff-Wassergemisch vom Bindemittel getrennt mittels einer
Dickstoff/Betonpumpe und dem Druck der Schachtsäule hydraulisch
zu den Einsatzorten über große Entfernungen transportiert.
Bei der gewählten Feststoffkonzentration und dem feinkörnigen
Zuschlag ist die Sedimentation in den Rohrleitungen
äußerst gering, so daß auch bei niedrigen Transportgeschwindigkeiten
und sogar bei Stillstandzeiten von mehreren Tagen
die Gefahr der Stopfenbildung nicht auftritt. Die Gefahr des
hydraulischen Abbindens in der Rohrleitung ist durch die
Trennung des Bindemittels vom Zuschlag ausgeschlossen.
Der aufbereitete Zuschlag kann folglich in der Transportleitung
und in vor- und/oder nachgeschalteten aktivierten Vorratsbecken
gelagert werden, was bei den üblichen pneumatischen
oder hydraulischen Transporten von Dammbaustoffen nicht möglich
ist. Am Einsatzort wird das Zuschlag-Anmachwasser-Gemisch
der Transportleitung oder dem nachgeschalteten Vorratsbecken
nach Bedarf entnommen und in verschiedenen Mischern mit dem
trockenen Zement bzw. mit noch pumpfähigem Zementleim gemischt.
Der fertige Betonmörtel wird über eine kurze Austragsleitung
in den Damm oder hinter den Streckenverzug ausgetragen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden gravierende
Nachteile der zur Zeit verbreiteten pneumatischen Bearbeitung
von Dammbaustoffen, wie geringer Durchsatz, hoher Energiebedarf,
hoher Verschleiß und vor allem die Staubbildung auf
allen Stufen der Verarbeitung beseitigt. Gegenüber der ebenfalls
zur Zeit angewendeten hydraulischen Verarbeitung von
Dammbaustoffen ergeben sich Vorteile durch die Vermeidung
der Gefahr des Abbindens in der Transportleitung, den
erhöhten Feststoffgehalt des Gemisches, die Möglichkeit der
Unterbrechung des Arbeitsvorganges, die größere Verfügbarkeit
und den geringeren Aufwand für das Reinigen der Transportleitungen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Zumischung des
trockenen Bindemittels, beispielsweise Zement, unmittelbar
am Einsatzort, was zu einem verbesserten Wasser-Zement-Wert
führt. Der getrennte hydraulische Transport für den Zuschlagstoff
und der mechanische Transport für das Bindemittel ist
angesichts der Mengenverhältnisse kein besonderers Problem.
Durch die getrennte dosierbare Zumischung des Bindemittels
kann die gewünschte Festigkeit des ausgehärteten Mörtels dem
jeweiligen Gebrauch und den Nebengesteinverhältnissen
angepaßt werden.
Weitere Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen
näher beschrieben.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung für das
Herstellen von Damm- und Hinterfüllbeton mit einer teilweise
über Tage vorgesehenen Anordnung, und
Fig. 2 bis Fig. 5 die Herstellung von Damm- und Hinterfüllbeton
vor Ort unter Verwendung verschiedener Mischeinrichtungen.
In Fig. 1 ist in einer teilweisen Darstellung und in schematisierter
Form die Herstellung von Damm- und Hinterfüllbeton
dargestellt, wobei ein wesentlicher Teil der Anlage sich über
Tage befindet. Aus einem Vorratslager 1, welches beispielsweise
über LKW's befüllt wird, wird der fein- bis feinstkörnige
Zuschlagstoff, beispielsweise Elektrofilterasche, über
ein Fördermittel 2 und eine Dosiereinrichtung 3 einem Mischer
5 zugeführt. An den Mischer 5 ist eine Wasserzufuhr 4 angeschlossen.
In dem Mischer 5 wird ein hydraulisch förderbares
Feststoff-Wassergemisch mit 65 bis 80 Gewichtsprozenten erstellt.
Dem Mischer 5 nachgeschaltet ist ein aktiviertes Vorratsbecken
6 mit einer Meßeinrichtung 7 für die Bestimmung
der Fließeigenschaft des Gemisches. Aus dem Vorratsbecken 6
wird das Feststoff-Wassergemisch mit einer Dickstoffpumpe 8
der Transportleitung 9 aufgegeben. Der in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 mittels verschiedener Einrichtungsgegenstände
dargestellte Mischvorgang des Zuschlagstoffes mit Wasser
kann unter gegebenen Umständen auch unter Tage im Bereich
eines Abbauschwerpunktes stattfinden.
In Fig. 2 ist ein weiterer Teil der Herstellung von Damm- und
Hinterfüllbeton dargestellt, wie er sich vor Ort in einer
Strecke 15 abspielt. Das Feststoff-Wassergemisch wird über
die Transportleitung 9 einem als Chargenmischer ausgebildeten
Mischer 5 in einem bestimmten Volumen aufgegeben. In das
Becken des Mischers 5 wird das Bindemittel, beispielsweise
Zement, für das gewünschte Bindemittel/Feststoff-Verhältnis
mittels einer Dosiereinrichtung aus einem Bindemittelcontainer
11, der an EHB-Schienen 16 verfahrbar ausgebildet ist, zugegeben.
Nach der Durchführung des Mischvorganges - bei Bedarf
auch Zufügung einer geringen Menge von Wasser - wird der
Betonmörtel mittels einer Pumpe 17 und einer Austragsleitung
12, 13 in den Damm bzw. den Hinterfüllungsraum eingebracht.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird
einem als Durchlaufmischer ausgebildeten Mischer 5 Zement über
eine mit einer Dosiereinrichtung versehenen Bindemittelcontainer
11 zugegeben. Gleichzeitig wird das Zuschlag-Anmachwassergemisch
aus der Transportleitung 9 dem Mischer 5 in dem
gewünschten Verhältnis aufgegeben, zu Betonmörtel verarbeitet
und anschließend mit einer Pumpe 17 über die Austragsleitungen
12 bzw. 13 zum Einsatzort transportiert. Je nach Feststoffgehalt
des Zuschlag-Anmachwasser-Gemisches bzw. der
zugefügten Menge von trockenem Zement muß bei Bedarf dem Mischer
5 Wasser zugeführt werden.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das
Bindemittel aus dem Bindemittelcontainer 11 dem Mischer 5
mittels einer Dosiereinrichtung 3 zugeführt. Der Mischer 5
ist als eine Kombination von Misch- und Pumpeinrichtung ausgebildet.
Dieser Kombination wird über die Transportleitung
9 das Zuschlag-Anmachwasser-Gemisch zugeführt und mit dem
Zement zu einem brauchbaren Betonmörtel vermischt. Mittels
einer zu der Kombination gehörenden Verdrängerpumpe und der
entsprechenden Austragsleitungen 12 und 13 wird der Betonmörtel
der Einsatzstelle zugeführt. Auch hier ist bei hoher
Feststoffkonzentration des Gemisches eine zusätzliche Zufuhr von
Wasser möglich.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel gibt eine
besondere Art der Vermischung des Zuschlag-Anmachwasser-Gemisches
mit dem Bindemittel wieder. In einem besonderen Bindemittelmischer
14 wird ein möglichst steifer, noch pumpbarer
Zementleim hergestellt. Der Zementleim wird mittels einer
Pumpe 17 auf eine möglichst geringe Entfernung einem als
Rohrmischstrecke ausgebildeten Mischer 5 zugepumpt. Die Transportleitung
9 für das Zuschlag-Anmachwasser-Gemisch wird ebenfalls
an den als Rohrmischstrecke ausgebildeten Mischer 5
angeschlossen. In diesem Mischer vermischen sich die beiden
Komponenten und ergeben einen brauchbaren Betonmörtel, der
für den Dammbau oder die Hinterfüllung einsetzbar ist. Das
Volumen der beiden gepumpten Förderströme ist z. B. über die
regelbare Hubzahl und den Hubraum der Förderzylinder der
jeweiligen Pumpen einstellbar.
- 1 Vorratslager
2 Fördermittel
3 Dosiereinrichtung
4 Wasserzufuhr
5 Mischer
6 Vorratsbecken
7 Meßeinrichtung
8 Pumpe
9 Transportleitung
10 Mischer
11 Bindemittelcontainer
12 Austragsleitung
13 Austragsleitung
14 Bindemittelmischer
15 Strecke
16 EHB-Schienen
17 Pumpe
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung von Damm- und Hinterfüllbeton,
insbesondere für den untertägigen Bergbau, aus Zuschlagstoffen
Anmachwasser und Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, daß
zunächst der fein bis feinstkörnige Zuschlagstoff, beispielsweise
Elektrofilterasche, mit dem Anmachwasser zu einem konzentrierten
hydraulisch förderbaren Feststoff-Wassergemisch
mit 65 bis 80 Gewichtsprozenten vermischt und mittels statischem
Druck und/oder Pumpen über Transportleitungen zum Einsatzort
gefördert wird und daß vor Ort mittels einer
Dosiereinrichtung dem Gemisch das Bindemittel gegebenenfalls
unter Zuführung von zusätzlichem Wasser beigemischt und
anschließend der Damm- und Hinterfüllbeton verpumpt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Herstellungsverfahrens von
Damm- und Hinterfüllbeton aus einem pumpfähigen Gemisch aus
fein- bis feinstkörnigem Zuschlagstoff, beispielsweise Elektrofilterasche
Anmachwasser, und Bindemittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in Entfernung vom Einsatzort ein
Vorratslager für den Zuschlagstoff und ein Mischer (5) für die
Vermischung von Zuschlagstoff und Wasser in einem Feststoff-
Wassergemisch von 65 bis 80 Gewichtsprozenten vorgesehen ist,
daß das Gemisch über eine Transportleitung (9) zum Einsatzort
gefördert wird, in einem Mischer (5) mit dem über eine
Dosiereinrichtung (3) zugebbaren Bindemittel vermischt und über eine
Pumpe verpreßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Mischer (5) für das Mischen von Zuschlagstoff und Anmachwasser
ein aktiviertes Vorratsbecken (6) nachgeschaltet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das aktivierte Vorratsbecken (6) mit einer Meßeinrichtung
(7) für die Bestimmung der Fließeigenschaft des Gemisches
versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Anordnung des Mischers (5) über Tage zur Förderung des Feststoff-
Wassergemisches in Hochdrucktransportleitungen (9) der
statische Druck der Schachtsäule und/oder Dickstoffpumpen (8)
vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei langen Transportleitungen (9) mindestens eine
Zwischenpumpstation mit einem aktivierten Vorratsbecken und
einer Dickstoffpumpe vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mischer (5) in der Nähe des Einsatzortes als Chargenmischer
ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bindemittel dem Feststoff-Wassergemisch unter weiterer Zugabe
von Wasser zugegeben wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mischer (5) als Rohrmischstrecke ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bindemittel, beispielsweise Zement, in pumpbarer
Konsistenz hergestellt und mittels einer Pumpe (17) über einen
als Rohrmischstrecke ausgebildeten Mischer (5) mit dem Feststoff-
Wassergemisch vermischt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Durchlaufmischer (5) (Fig. 3 und 4) in der Nähe des Einsatzortes
des Anmachwassers vorgemischt mit dem Zuschlagstoff
zudosiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853529682 DE3529682A1 (de) | 1985-08-20 | 1985-08-20 | Verfahren und einrichtung zur herstellung von damm- und hinterfuellbeton, insbesondere fuer den untertaegigen bergbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853529682 DE3529682A1 (de) | 1985-08-20 | 1985-08-20 | Verfahren und einrichtung zur herstellung von damm- und hinterfuellbeton, insbesondere fuer den untertaegigen bergbau |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3529682A1 true DE3529682A1 (de) | 1987-03-05 |
| DE3529682C2 DE3529682C2 (de) | 1988-12-08 |
Family
ID=6278871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853529682 Granted DE3529682A1 (de) | 1985-08-20 | 1985-08-20 | Verfahren und einrichtung zur herstellung von damm- und hinterfuellbeton, insbesondere fuer den untertaegigen bergbau |
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