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DE2658162C3 - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen und Einbringen von Dammbaumaterial und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen und Einbringen von Dammbaumaterial und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau

Info

Publication number
DE2658162C3
DE2658162C3 DE19762658162 DE2658162A DE2658162C3 DE 2658162 C3 DE2658162 C3 DE 2658162C3 DE 19762658162 DE19762658162 DE 19762658162 DE 2658162 A DE2658162 A DE 2658162A DE 2658162 C3 DE2658162 C3 DE 2658162C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mountains
dam construction
mining
routes
introducing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762658162
Other languages
English (en)
Other versions
DE2658162B2 (de
DE2658162A1 (de
Inventor
Nanne Ing.(Grad.) 4300 Essen Buschmann
Wilhelm Dr.-Ing. 4300 Essen Goetze
Diethelm Ing.(Grad.) 4250 Bottrop Schroer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DE19762658162 priority Critical patent/DE2658162C3/de
Publication of DE2658162A1 publication Critical patent/DE2658162A1/de
Publication of DE2658162B2 publication Critical patent/DE2658162B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2658162C3 publication Critical patent/DE2658162C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum zeitlich vom Ladevorgang unabhängigen Herstellen und Einbringen mittels Förderleitung von Dammbau- und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau in Form einer aus Bergen, Bindemitteln und Wasser bestehenden Mischung, wobei abgesiebte und gespeicherte Ortsberge verwendet werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Nach einem in der Zeitschrift »Mine and Quarry«, Januar 1974, Seite 11 bis 13, veröffentlichten Aufsatz ist eine Vorrichtung zum Einbringen von Dammbaumaterial bekannt, welche im wesentlichen aus einer entfernt vom Streckenort angeordneten Absiebvorrichtung mit einem Speicherband, einer Halbfabrikationsrnischanlage mit entsprechend langen Förderleitungen zum Abbau und einer räumlich von der erstgenannten Halbfabrikationsmischanlage entfernt angeordneten zweiten Mischanlage, in welcher der Mischung ein Bindemittel zugeführt wird, besteht, wobei das eigentliche Mischen der Berge mit dem Bindemittel im Abbau vorgenommen wird.
Der Nachteil einer derartigen Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß zwischen der Absiebevorrichtung und dem Abbau als auch zwischen den Mischanlagen und dem Abbau jeweils lange Förderleitungen sowie zusätzliche Pumpen, Antriebsaggregate und Arbeitskräfte erforderlich sind. Lange Förderleitungen sind wegen der Aufrechterhaltung mittels zusätzlicher Schmiermittel innerhalb der zu fördernden Mischung als nachteilig anzusehen.
Nach einem weiteren, in der Zeitschrift »Glückauf 1976«, Seite 1349, veröffentlichten Artikel, ist ein Misch- und Fördergerät bekannt, welches zum kontinuierlichen Mischen und Fördern feinkörniger Dammbaustoffe, wie beispielsweise Anhydrit, Gips und 2'ement geeignet ist. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht jedoch in den dort verwendeten Pumpen, die aufgrund ihrer kurzen Mischlänge zur Förderung grobkörniger Stoffe ungeeignetsind.
In dem DE-Gbm 74 21 887 ist eine Pump-Misch-Kombination dargestellt, die ebenfalls wegen der geringen Mischlänge nur zum Einbringen von beispielsweise Fertigmörtel geeignet ist, da ansonsten eine gründliche Durchmischung der verschiedenen Materialien nicht gewährleistet ist
Weiterhin ist es innerhalb der Praxis bekannt, die Mischung der abgesiebten Ortsberge mit Bindemittel und Wasser während des Wegladens der Ortsborge und im Bereich der Einbringstelle vorzunehmen. Nachteilig ist dabei insbesondere, daß das Einbringen des Dammbau- und/oder Hinterfüllmaterials nur zeitgleich
ίο mit dem Ladevorgang möglich ist, was technisch und organisatorisch nur unter großen Schwierigkeiten und mit einem vergleichsweise hohen Aufwand an Personal durchführbar ist
Demgegenüber hat die Erfindung die Aufgabe, ein
ι5 Verfahren zum zeitlich vom Ladevorgang unabhängigen Herstellen und Einbringen von Dammbau- und/ oder Hinterfüllrraterial für Strecken im Bergbau anzugeben, welches unter Berücksichtigung eines material- und raumsparenden Aufbaus der Gesamtvorrichtung ein vollständiges rationelles sowie zeitsparendes und vom Ladevorgang unabhängiges Mischen vor Ort unter Verwendung möglichst kurzer Förderleitungen ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die abgesiebten Berge vor Ort zwischengespeichert werden und die Mischung in einem Durchlaufmischer hergestellt und eingebracht wird.
Die Lösung in der Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß der vor Ort angeordneten Absiebevorrichtung ein auf dem Streckenförderer montierter Zwischenspeicher nachgeschaltet ist.
Durch die Zwischenspeicherung der abgesiebten Ortsberge lassen sich die Arbeitsvorgänge, Wegladen der Ortsberge und Einbringen des Dammbau- und/oder Hinterfüllmaterials zeitlich unabhängig voneinander durchführen. Erst dadurch wird es praktisch möglich, in größerem Umfang die Ortsberge für Dammbau- und Hinteriüllzwecke heranzuziehen. Es muß lediglich dafür gesorgt werden, daß der Zwischenspeicher gefüllt ist, wenn der Einbringvorgang beginnt. Das Einbringen selbst kann zügig und mit gleichbleibender Förderrate vorgenommen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung in einem Beispiel näher erläutert.
In der Figur ist eine Einrichtung zum Herstellen und Einbringen von Dammbaumaterial und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau schematisch dargestellt
so In der Figur ist ein Streckenförderer 1 dargestellt, der zum Abtransport der Ortsberge dient. In den Streckenförderer 1 ist ein Rollensiebrost 2 eingeschaltet. Das vom Rollensiebrost 2 abgesiebte Bergeklein fällt in einen in der Abbildung nicht sichtbaren Trichter, aus dem es einer Injektor-Düse 3 aufgebeben wird, die das Bergeklein pneumatisch über eine Rohrleitung 4 mit Verteileraustrag 40 in einen auf dem Streckenförderer 1 montierten Zwischenspeicher 5 von z.B. 5 bis 10m3 Fassungsvermögen fördert. Der Zwischenspeicher 5 ist mit einer hier nicht dargestellten Entstaubungsvorrichtung vorgesehen. — Anstelle von Injektor-Düse 3 mit Rohrleitung 4 kann jedoch auch ein anderes geeignetes Fördermittel zum Transport des Bergekleins in den Zwischenspeicher 5 verwendet werden. —
fi5 Das Bergeklein wird mit einer kontinuierlichen Austragsvorrichtung, z. B. einem Schneckenförderer 50, aus dem Zwischenspeicher 5 ausgetragen und über eine Aufgabevorrichtung 51 in einen Durchlaufmischer 6
gegeben. Der Durchlaufmischer 6 kann z. B. als Einfachoder Mehrfachschneckenmischer ausgebildet sein, um eine kontinuierliche Arbeitsweise zu gewährleisten.
Das erforderliche Bindemittel kann dem Durchlaufmischer 6 als trockenes, feinkörniges Pulver, welches z. B. pneumatisch herangefördert, in einem Abscheider 7 niedergeschlagen und dem übrigen Mischgut dosiert beigegeben wird, zugeführt werden. Das benötigte Anmachwasser wird dem Durchlaufmischer 6 ebenfalls über eine· Dosiereinrichtung, z. B. über ein an eine Wasserleitung 61 angeschlossenes Ventil 60, beigegeben. Als Bindemittel kann aber- auch, was in der Figur nicht dargestellt ist, eine bereits mit Wasser angemachte Suspension verwendet werden, die hydraulisch über
eine Leitung zugeführt wird und dem Durchlaufmischer 6 dosiert zugegeben wird.
Der angemachte Fertigmörtel gelangt vom Durchlaufmischer 6 mittels einer Förderleitung 9 hydromechanisch über eine Mörtelpumpe 8 oder pneumatisch über eine Naßblasmaschine 8 zum Verbrauchsort, wobei die Länge der Förderleitung 9 vergleichsweise kurz gehalten wird.
Das Einbringen des Dammbaumaterials bzw. Hinterfüllmaterials kann zügig vorgenommen werden; die Einbringzeit ist lediglich von der Leitungsfähigkeit des Durchlaufmischers 6 und der Naßblasmaschine bzw. Mörtelpumpe 8 abhängig.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum zeitlich vom Ladevorgang unabhängigen Herstellen und Einbringen mittels Förderleitung von Dammbau- und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau in Form einer au? Bergen, Bindemitteln und Wasser bestehenden Mischung, wobei abgesiebte und gespeicherte Ortsberge verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesiebten Berge vor Ort zwischengespeichert werden und die Mischung in einem Durchlaufmischer hergestellt und eingebrachi wird.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die aus einer Absiebe- und einer Speichervorrichtung, einer Fördervorrichtung für Bindemittel sowie einer Misch- und Einbringvorrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der vor Ort angeordneten Absiebevorrichtung (2) ein auf dem Streckenförderer montierter Zwischenspeicher (5) nachgeschaltet ist.
DE19762658162 1976-12-22 1976-12-22 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen und Einbringen von Dammbaumaterial und/oder Hinterfüllmaterial für Strecken im Bergbau Expired DE2658162C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2658162A1 DE2658162A1 (de) 1978-07-06
DE2658162B2 DE2658162B2 (de) 1980-03-13
DE2658162C3 true DE2658162C3 (de) 1980-11-06

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DE2658162B2 (de) 1980-03-13
DE2658162A1 (de) 1978-07-06

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