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DE3526679A1 - Kraftverstaerkervorrichtung fuer ein kraftfahrzeug-lenksystem - Google Patents

Kraftverstaerkervorrichtung fuer ein kraftfahrzeug-lenksystem

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Publication number
DE3526679A1
DE3526679A1 DE19853526679 DE3526679A DE3526679A1 DE 3526679 A1 DE3526679 A1 DE 3526679A1 DE 19853526679 DE19853526679 DE 19853526679 DE 3526679 A DE3526679 A DE 3526679A DE 3526679 A1 DE3526679 A1 DE 3526679A1
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DE
Germany
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return
control valve
bore
piston
opening
Prior art date
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Granted
Application number
DE19853526679
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English (en)
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DE3526679C2 (de
Inventor
Koichi Atsugi Kanagawa Komatsu
Seiji Kanagawa Uemura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atsugi Motor Parts Co Ltd
Original Assignee
Atsugi Motor Parts Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Atsugi Motor Parts Co Ltd filed Critical Atsugi Motor Parts Co Ltd
Publication of DE3526679A1 publication Critical patent/DE3526679A1/de
Application granted granted Critical
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Granted legal-status Critical Current

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/10Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle characterised by type of power unit
    • B62D5/12Piston and cylinder
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Description

PATENTANWALTS . ;
Albert-Rosshaupter-Strasse 65 · D 8000 München 70 ■ Telefon (089) 7605520 · Telex 5-212284 patsd · Telegramme Kernpatent München
ATSUGI MOTOR PARTS CO., LTD. 25. Juli 1985
1370, Onna, Atsugi-shi, SH-06
Kanagawa-ken, Japan
Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem
Beschreibung:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem. Mehr im einzelnen betrifft die Erfindung eine solche Kraftverstärker-Vorrichtung, die mit einem Druckregelventil ausgerüstet ist , das seinerseits Steuerventile aufweist.
Vorrichtungen zur hydraulischen Kraftverstärkung mit einem unausgeglichenen Zylinder weisen bekanntlich einen einfachen Aufbau auf und sind preiswert. In solchen Vorrichtungen zur hydraulischen Kraftverstärkung ist ein fest an einer Kolbenstange angebrachter Kolben in einen Hohlzylinder eingesetzt. Der Kolben begrenzt innerhalb des Hohlzylinders zwei Druckkammern. Weil die Kolbenstange durch eine dieser beiden Druckkammern hindurchragt, besteht ein Unterschied zwischen den wirksamen Kolbenflächen, auf welche
der Arbeitsmitteldruck in den beiden Druckkammern einwirken kann. Im einzelnen weist diejenige Druckkammer, innerhalb der sich die Kolbenstange befindet,.eine kleinere wirksame Kolbenfläche auf, als die andere Kammer. Diese Kammer mit der kleineren wirksamen Kolbenfläche wird nachstehend kurz als "Kammer mit kleinerer Kolbenfläche" und folgerichtig die andere Kammer als "Kammer mit größerer Kolbenfläche" bezeichnet.
Auch wenn die Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und die Kammer mit der größeren Kolbenfläche mit dem gleichen Arbeitsmitteldruck beauftragt werden, unterscheiden sich - wegen dieses Unterschiedes in der wirksamen Kolbenfläche - die Hydraulikkräfte, die auf die beiden Seiten des Kolbens einwirken, um die Lenkbewegung zu unterstützen. Als Folge dieses Unterschiedes wird der Kolben so weit in die Kammer mit der kleineren Kolbenfläche hinein verschoben, bis die auf die beiden Seiten des Kolbens einwirkenden Kräfte ausgeglichen sind.
Es sind verschiedene Vorschläge bekannt geworden, um dieses Problem der unausgeglichenen Zylindervorrichtung zu lösen. Ein typischer Lösungsvorschlag ist mit der DT-OS 29 31 139 bekanntgeworden. Diese bekannte Vorrichtung sieht ein Druckregelventil vor, das mit Steuerventilen ausgerüstet ist, um den Zulauf des Arbeitsmittels zu der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und zu der Kammer mit der größeren Kolbenfläche gezielt zu steuern. Bei der bekannten Vorrichtung weist das eine, den Zulauf des Arbeitsmittels zu der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche regelnde Steuerventil eine relativ weite ringförmige Nut auf, um einen relativ kleinen Drosselwiderstand für die Arbeitsmittelstromung zu erzeugen. Im Gegensatz dazu weist das andere, den Zulauf des Arbeitsmittels zu der Kammer mit der größeren Kolbenfläche regelnde Steuerventil eine relativ enge ringförmige Nut auf, um einen größeren Drosselwiderstand für die Arbeitsmittelströmung zu erzeugen. Das heißt, die Zunahme des Arbeitsmitteldruckes in der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche ist größer als die entsprechende Zunahme des Druckes in der Kammer mit der größeren Kolbenfläche, so daß
in der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche ein höherer Arbeitsmitteldruck aufgebaut wird. Diese Druckdifferenz gleicht die Kräfte aus, die auf die beiden Seiten des Kolbens ausgeübt werden, so daß irgendwelche unsymmetrischen Kräfte bezüglich der neutralen Stellung der Lenkspindel beseitigt werden. Dieser Kraftausgleich gleicht auch die Lenkunterstützung in beiden Lenkrichtungen aus, so daß ein gutes Betriebsverhalten resultiert.
Bei dieser bekannten Druckregelvorrichtung besteht jedoch die Gefahr eines fehlerhaften Zusammenbaus, weil die Steuerventile im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser aufweisen. Weil die beiden Steuerventile den gleichen Außendurchmesser aufweisen und - abgesehen von der Breite der Nut - auch im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen, muß eine Arbeitskraft, welche die Steuerventile in das Ventilgehäuse einsetzt, besondere Sorgfalt walten lassen, um einen fehlerhaften Zusammenbau zu vermeiden. Dies beeinträchtigt die Leistung beim Zusammenbau. Darüberhinaus hat die > Praxis gezeigt, daß einige Fälle von fehlerhaftem Zusammenbau einfach unvermeidlich sind. Sofern die Steuerventile verkehrt in das Ventilgehäuse eingesetzt werden,erzeugt der Kolben eine starke Verzerrung der Lenkunterstützung, so daß entsprechende Fahrzeuginsassen einer ernsthaften Gefahr ausgesetzt sind.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem bereitzustellen, zu deren Zusammenbau keine besonders große Aufmerksamkeit erforderlich ist, und die einfacher zusammengebaut werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kraftverstärkervorrichtung für ein Fahrzeuglenksystem bereitzustellen, das dazu beiträgt, das gesamte Lenksystem kompakt und mit geringem Gewicht auszubilden.
Zur Lösung der genannten Aufgabe, des genannten Zieles und weiterer Ziele weist die erfindungsgemäße Kraftverstärkervorrichtung für
ein Kraftfahrzeug-Lenksystem Steuerventile auf, deren Steuerventilkolben im wesentlichen identischen Aufbau und identische Größe aufweisen, um den Arbeitsmitteldruck in der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche, sowie in der Kammer mit der größeren Kolbenfläche eines unausgeglichenen Zylinders zu regeln. Zur Kompensation der Differenz der wirksamen Kolbenflächen zwischen der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer mit der größeren Kolbenfläche unterscheiden sich die Profile der in dem Druckregelventil-Gehäuse ausgebildeten Bohrungen, in welche diese Steuerventilkolben verschieblich eingesetzt sind. Dadurch dient zur Einleitung von Arbeitsmedium in die Kammer mit kleinerer Kolbenfläche ein weiterer Strömungsmittelpfad im Vergleich zu dem, zu der Kammer mit größerer Kolbenfläche führenden Strömungsmittelpfad; ferner dient zum Rücklauf des Arbeitsmittels aus der Kammer mit kleinerer Kolbenfläche ein engerer Ströraungsmittelpfad als zum entsprechenden Rücklauf des Arbeitsmittels aus der Kammer mit größerer Kolbenfläche.
Durch Verwendung der Steuerventilkolben mit identischem Aufbau kann ein fehlerhafter Zusammenbau des Druckregelventils völlig vermieden werden. Deshalb ist zum Zusammenbau weniger Aufmerksamkeit erforderlich als beim Einbau der herkömmlichen Steuerventilkolben. Zusätzlich können durch Verwendung identischer Steuerventilkolben die Herstellungskosten für diese Steuerventilkolben beträchtlich gesenkt werden.
Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Kraftfahrzeug-Lenksystera mit einem unausgeglichenen Zylinder und einem Arbeitsmittel-Regelventil vorgesehen, das in eine Hydraulikleitung eingesetzt ist, welche den Zylinder mit einer Arbeitsmittel-Druckquelle und mit einem Arbeitsmittelbehälter verbindet, um Zulauf und Rücklauf des Arbeitsmittels zum bzw. vom Zylinder zu regeln. Der unausgeglichene Zylinder dieses Kraftfahrzeug-Lenksystems ist als geschlossener Hohlzylinder ausgebildet, mit einem im Innenraum des Zylinders angeordneten Kolben, der diesen Innenraum in eine erste Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt. Eine
Kolbenstange ist mit ihrem einen Ende mit dem Kolben verbunden, und mit ihrem anderen Ende mit einem Lenkglied verbunden, welches beim Lenkvorgäng eine Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bewirkt, wobei sich die Kolbenstange durch die erste Arbeitskammer hindurch erstreckt und über den Zylinder hinaussteht, um mit ihrem anderen Ende an jenem Lenkglied angebracht zu sein. Das Arbeitsmittel-Regelventil weist ein Ventilgehäuse auf, das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betägigbaren, auf die Vorderachsschenkel wirkenden Lenkspindel verbunden ist. Durch das Ventilgehäuse führen eine erste Bohrung und eine zweite Bohrung hindurch. Innerhalb der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben, und innerhalb der zweiten Bohrung ist ein zweiter Steuerventilkolben hin- und herverschiebbar angeordnet. Diese beiden Steuerventil-Kolben weisen den gleichen Aufbau auf, und sind so mit der Lenkspindel verbunden, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen. Zwischen dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der ersten Bohrung sind eine erste Zulauföffnung und eine erste Rücklauföffnung ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln. Weiterhin ist der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittelrücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln. Weiterhin sind zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung eine zweite Zulauföffnung und eine zweite Rücklauföffnung ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zu der zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Ferner ist der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittelrücklauf aus der ersten Arbeitskammer don 'Zylinders zu regeln. Die Strömungsquetschnitte der ersten uulauföfinung und der ersten Rücklauföffnung sind jeweils grosser, als die entsprechenden Strömungsquerschnitte der zweiten Zulauföffnung und der zweiten Rücklauföffnung.
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Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung betrifft eine Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung für einen Kraftverstärker für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem, mit einem hydraulisch betätigten, unausgeglichenen Zylinder, der einen Kolben einschließt, der seinerseits mit einem Lenkglied verbunden ist. das die Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bei der Lenkung bewirkt, welche Kolben den Innenraum des unausgeglichenen Zylinders in eine erste Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt. Das Regelventil weist ein Ventilgehäuse auf. das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren Lenkspindel verbunden ist. Eine erste Bohrung und eine zweite Bohrung führen durch das Ventilgehäuse hindurch. Innerhalb der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben, und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuer'-ventilkolben angeordnet. Diese beiden Steuerventilkolben weisen den gleichen Aufbau auf und sind so mit der Lenkspindel verbunden, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen. Eine erste Zulauföffnung und eine erste Rücklauföffnung sind zwischen dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln. Ferner ist der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln. Eine zweite Zulauföffnung und eine zweite Rücklauföffnung sind zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweJHfen Bohrung aus-" gebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der^zUeiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweit'en Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Ferner ist der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Der
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Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauf öffnung sind jeweils größer als der entsprechende Ströraungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung und der zweiten Rücklauf öffnung .
Nach noch einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung weist ein Kraftfahrzeug-Lenksystem mit einer hydraulischen Kraftverstärkervorrichtung ein mit den Fahrzeugrädern verbundenes Lenkglied auf, um beim Lenkvorgang - entsprechend den von Hand vorzunehmenden Lenkeinstellungen - die Ausrichtung der -Räder und deren Querverstellung vorzunehmen. Zur Kraftverstärkervorrichtung gehört ein hydraulisch beaufschlagter Hohlzylinder mit ersten und zweiten Einlaßöffnungen sowie mit ersten und zweiten Rücklauföffnungen. Innerhalb des Hohlzylinders befindet sich ein verschieblich angeordneter Kolben, welcher den Innenraum dieses Zylinders in eine erste Kammer und eine zweite Kammer unterteilt, wobei die erste Kammer mit der ersten Einlaßöffnung und mit der ersten Rücklauföffnung in Verbindung steht, und die zweite Kammer mit der zweiten Einlaßöffnung und der zweiten Rücklauföffnung in Verbindung steht. Der Kolben steht über eine durch die erste Kammer hindurchragende Kolbenstange mit dem Lenkglied in Verbindung, um dessen Querverstellung durchzuführen. Weiterhin gehört zu der Kraftverstärkervorrichtung ein Kraftverstärker-Ventilgehäuse, das aufweist: eine dritte Einlaßöffnung, die an eine Quelle für das Arbeitsmittel angeschlossen ist; erste und zweite Auslaßöffnungen, die an die erste bzw. die zweite Einlaßöffnung des Zylinders angeschlossen sind; dritte und vierte Rücklauföffnungen, die an die erste bzw. an die zweite Rücklauföffnung des Zylinders angeschlossen sind; und eine fünfte Rücklauföffnung, die an einen Arbeitsmittelbehälter angeschlossen ist, um Arbeitsmittel zurückzuführen. Durch das Gehäuse führen eine erste Bohrung und eine zweite Bohrung hindurch, wobei die erste Bohrung mit der ersten Auslaßöffnung und der vierten Rücklauföffnung in Verbindung steht, und wobei die zweite Bohrung mit der zweiten Auslaßöffnung und mit der dritten Rücklauföffnung in Verbindung steht. Innerhalb der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben und inner-
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halb der zweiten Bohrung ist ein zweitem Steuer ve.iti !kolben angeordnet, die an eine von Hand in entgegengesetzte Richtungen drehbare Lenkspindel angelenkt sind. Der erste Steuer ven t. i lko 1 ben und der zweite Steuerventilkolben weisen identischen Aufbau auf. Der erste Steuerventilkolben bildet in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen ersten veränderbaren Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der ersten Auslaßöffnung. Ferner bildet der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen veränderbaren ersten Rücklaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften und der .vierten Rücklauföf fnung. Der zweite St euerven t i. 1 kolben bildet in Verbindung mit dem Innenumfang . der zweiten Bohrung einen zweiten Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der zweiten Auslaßöffnung. Ferner bildet der zweite Steuerventi1-kolben in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Rücklaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der dritten Rücklauföffnung. Diese zweiten Regelpfade weisen einen kleineren Strömungsquerschnitt auf als die ersten Regelpfade, und die Strömungsquerschnitte aller dieser Regelpfade sind jn Abhängigkeit von der Drehung der Lenksäule veränderbar.
Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; die letzteren zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine bevorzugte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeuglenksystem; und
Fig. 2 die Darstellung eines Schnittes durch die
Druckregelvorrichtung der bevorzugten Kraftverstärkervorrichtung nach Fig. 1.
Nachstehend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, ohne daß damit eine Beschränkung der Erfindung auf die erläuterte Ausführungsform beabsichtigt ist.
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Die in den Zeichnungen insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kraftverstärkervorrichtung weist im wesentlichen eine unausgeglichene Zylindervorrichtung 1 und eine hydraulisch arbeitende Druckregelvorrichtung 2 auf.
Zu der unausgeglichenen Zylindervorrichtung 1 gehört ein geschlossener Hohlzylinder 3. Ein Kolben 6 ist verschieblich innerhalb des Innenraumes des Zylinders 3* angeordnet und begrenzt dort eine Kammer 4 mit kleinerer Kolbenfläche und eine Kammer 5 mit größerer Kolbenfläche. Der Kolben 6 ist fest an einem Ende einer Kolbenstange 7 angebracht. Die Kolbenstange erstreckt sich vom Kolben 6 weg durch die Kammer 4 mit kleinerer Kolbenfläche und durch eine Öffnung in einer Zylinderstirnwand 3a hindurch. Die Öffnung in der
Zylinderstirnwand 3a für die Kolbenstange 7 ist Arbeitsmitteldicht abgedichtet. Das Außenende der Kolbenstange 7 ist mit einem Lenkglied 8 verbunden, nämlich mit einer Spurstange, um die Lenkkraft von dem Kolben 6 auf das Lenkglied zu übertragen.
Das hydraulische Druckregelventil 2 ist in eine Hydraulikleitung eingesetzt, welche die unausgeglichene Zylindervorrichtung 1 mit einer Arbeitsmittelquelle 18 verbindet, die eine Arbeitsmittelpumpe aufweist. Zu der hydraulischen Druckregelvorrichtung 2 gehört ein Gehäuse 11. Das Gehäuse 11 weist eine Einlaßöffnung 9 und eine Auslaßöffnung 10 auf. Innerhalb des Gehäuses 11 ist ein Ventilkörper 12 untergebracht. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Ventilkörper 12 über die Kolbenstange 7 mit dem Lenkglied 8 verbunden. In der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Wechselwirkung zwischen der Kolbenstange 7 und dem unteren Ende des Ventilkörpers 12 über einen bekannten Zahnstangen-Lenkmechanismus,
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Der Ventilkörper 12 ist weiterhin über einen Drehstab 17 mit einer Lenkspindel 34 verbunden. Jedes Ende des Drehstabes 17 ist fest am Ventilkörper 12 angebracht, und andererseits über Verbindungsbolzen 17a und 17b mit der Lenkspindel 34 verbunden. Eine erste Bohrung 13 und eine zweite Bohrung 14 führen durch den Ventilkörper 12 hindurch; diese Bohrungen 13 und 14 sind im wesentlichen auf beiden Seiten des Drehstabes 17 angeordnet und im wesentlichen senkrecht zum Drehstab 17 sowie parallel zur Achse des Ventilkörpers ausgerichtet. Innerhalb der ersten Bohrung 13 befindet sich ein erster Steuerventilkolben 15, und innerhalb der zweiten Bohrung 14 befindet sich ein zweiter Steuerventilkolben 16, so, daß sich diese Steuerventilkolben frei längs der Achse der ersten Bohrung bzw. der zweiten Bohrung hin- und herbewegen können. Sowohl der erste Steuerventilkolben wie der zweite Steuerventilkolben 16 sind über Fingerstifte an einem Ende fest mit der Lenkspindel verbunden.
Sofern der Ventilkörper 12. eine Lenkgegenkraft aufnimmt, die von den Fahrzeugrädern über das Lenkglied 8 übertragen wird, oder wenn die Lenkspindel 34 zur Lenkeinstellung gedreht wird, dann wird der Torsionsstab 17 auf Drehung beansprucht; dies führt zu einer winkelmäßigen Verschiebung relativ zu der Lenkspindel 34. Dies drückt sich in einer entsprechenden winkelmäßigen Verschiebung zwischen der ersten Bohrung 13 und der zweiten Bohrung 14 des Ventilkörpers 12, sowie zwischen dem ersten Steuerventilkolben 15 und dem zweiten Steuerventilkolben 16 aus. Ersichtlich werden der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 in entgegengesetzte Richtungen verschoben.
Die erste Bohrung 13 steht über Öffnungen, die durch den Ventilkörper 12 hindurchführen, sowie über Druckleitungen 36 und 37 in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche wie mit der Kammer 5 mit der größeren Kolberiflache. Auch die zweite Bohrung 14 steht über durch den Ventilkörper
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hindurchführende Öffnungen und über Druckleitungen 3 6a und 3 7a in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche sowie mit der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Darüberhinaus sind sowohl die erste Bohrung 13 wie die zweite Bohrung 14 über einen in dem Ventilkörper ausgebildeten Rücklaufkanal 38, sowie über die Rücklauföffnung 10 und einen Rückführkanal 39 an den Behälter 21 für das Arbeitsmittel angeschlossen.
Der erste Steuerventilkolben 15 weist eine Zulaufsteuerkante 20 auf, um die Strömungsgeschwindigkeit des Arbeitsmittels an einem Ende der ersten Bohrung 13 zu regeln und damit auch den Zulauf des Arbeitsmittels aus der ersten Bohrung 13 in die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche zu regeln; weiterhin weist dieser erste Steuerventilkolben 15 eine Rücklaufsteuerkante 22 auf, um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche in das gegenüberliegende Ende der ersten Bohrung 13 zu regeln. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, steht das gegenüberliegende Ende der ersten Bohrung 13 in Verbindung mit einem radial verlaufenden Kanal 32, um den Rücklauf des Arbeitsmittels aus der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche durch den Rücklaufkanal 38, die Rücklauföffnung 10 und den Rückführkanal 39 in den Behälter 21 zu ermöglichen. In gleicher Weise ist der zweite Steuerventilkolben 16 mit einer Zulaufsteuerkante 23 ausgerüstet, um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung zu einem Abschnitt der zweiten Bohrung 14 zu regeln und damit auch den Arbeitsmittelzulauf in die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu regeln. Weiterhin ist an dem zweiten Steuerventilkolben 16 eine Rücklaufsteuerkante 24 ausgebildet, um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche zum anderen Ende der zweiten Bohrung 14 zu regeln. Das zweite Ende der zweiten Bohrung 14 ist über den Rücklaufkanal 38, die Öffnung 10 und den Rückführkanal 39 an den Behälter 21 angeschlossen.
Die Zulaufsteuerkante 20 befindet sich gegenüber einer in die erste Bohrung 13 vorstehenden Steuerkante 25, um eine,
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den Zulauf steuernde Drosselöffnung 27 zu bilden. In gleicher Weise wirkt die Rücklaufsteuerkante 22 mit einer Steuerkante zusammen, um eine den Ablauf steuernde Drosselöffnung 28 zu bilden. In gleicher Weise arbeitet die Zulaufsteuerkante 23 mit einer, sich rund um den Innenumfang der zweiten Bohrung erstreckenden Steuerkante 29 zusammen, um eine andere, den Zulauf steuernde Drosselöffnung 31 zu bilden. Die Rücklaufsteuerkante 24 arbeitet mit einer Steuerkante 30 in der zweiten Bohrung 14 zusammen, um eine zweite, den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 32.zu bilden.
Der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 weisen im wesentlichen identische Gestalt auf und besitzen den gleichen Außendurchmesser. Der Innendurchmesser der Zulaufsteuerkante 25 und der Rücklaufsteuerkante 26 der ersten Bohrung 13 ist größer als der Innendurchmesser 1~ der Zulaufsteuerkante 29 und der Rücklaufsteuerkante 30 der zweiten Bohrung 14. Deshalb übt die den Zulauf steuernde Drosselöffnung 27 der ersten Bohrung 13 einen kleineren Strömungswiderstand auf die Arbeitsmittelströmung in die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche aus, als die den Zulauf steuernde Drosselöffnung 31 der zweiten Bohrung 14. In gleicher Weise übt die den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 28 einen kleineren Strömungswiderstand auf die Arbeitsmittelströmung aus, als die den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 32 der zweiten Bohrung 15.
Hier ist zu beachten, daß die Differenz zwischen dem Durchmesser 1, der Zulaufsteuerkante 25 und der Rücklaufsteuerkante 26 und andererseits dem Durchmesser I2 der Zulaufsteuerkante 29 und der Rücklaufsteuerkante 23 so gewählt ist, daß der Unterschied zwischen den Hydraulikkräften, die in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und in der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche herrschen, kompensiert wird. Aus diesem Grund ist der Unterschied der Strömungsquerschnitte zwischen den Sätzen der Drosselöffnungen 27 und 28
wie 31 und 32 umgekehrt proportional zu der Differenz zwischen den wirksamen Kolbenflächen des Kolbens 6.
Nachstehend wird die Wirkungsweise der oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftverstärkervorrichtung näher erläutert.
Sofern sich das Lenksystem in seiner Gleichgewichtsstellung befindet, nehmen der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 ihre jeweilige neutrale Stellung eiri, wie das in Fig. 1 dargestellt ist. In diesen neutralen Stellungen des ersten Steuerventilkolbens 15 und des zweiten Steuerventilkolbens 16 ist die Differenz zwischen den Strömungsquerschnitten zwischen den, den Zulauf steuernden Drosselöffnungen 27 und 31 gerade ausreichend groß, um den Unterschied zwischen den wirksamen Kolbenflächen zwischen der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu kompensieren. Darüberhinaus weist die, an die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche angeschlossene, den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 28 einen größeren Strömungsquerschnitt auf, als die an die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche angeschlossene, den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 32. Dadurch wird ein Ausgleich zwischen den Hydraulikkräften geschaffen, die auf die gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 6 einwirken, so daß dieser Kolben 6 in seiner neutralen Stellung gehalten wird. Im Ergebnis werden irgendwelche gerichtete Verzerrungen oder Kräfteschwankungen im Lenksystem, die auf den unterschied zwischen den wirksamen Kolbenflächen in einerseits der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und andererseits der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche erfolgreich und zufriedenstellend verhindert.
Sofern das Lenkrad gedreht wird, um beispielsweise eine nach rechts gerichtete Lenkeinstellung auszuführen, wird eine im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung der Lenkspindel 34 hervorgerufen, welche den ersten Steuerventilkolben 15 nach rechts durch die erste Bohrung 13 um einen solchen Betrag verschiebt, '
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welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Zur gleichen Zeit wird der zweite Steuerventilkolben 16 nach links durch die zweite Bohrung 14 um einen solchen Betrag verschoben, welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Als Folge dieser Verschiebungen werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 schrittweise vergrößert, entsprechend der nach rechts gerichteten Verschiebung des ersten Steuerventilkolbens 15; im Gegensatz dazu werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 29 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 30 mehr und mehr beschränkt, wenn der zweite Steuerventilkolben 16 nach links verschoben wird. Das bedeutet, die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche erhält einen größeren Arbeitsmittelzulauf dank der Erhöhung des Strömungsquerschnittes der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27. Dieser Anstieg des Arbeitsmitteldruckes in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche wird verstärkt durch eine Verringerung des Strömungsmittelquerschnittes der, den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 32 der zweiten Bohrung 14, die ebenfalls mit der Kammer 4 mit der kleinere« Kolbenfläche in Verbindung steht. Andererseits erhält die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche einen verminderten Arbeitsmittelzulauf wegen der Verkleinerung des Strömungsquerschnittes der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 31. Zusätzlich verliert die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche mehr Arbeitsmittel durch die Erhöhung des Strömungsquerschnittes der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13. Das bedeutet, der Arbeitsmitteldruck in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche übersteigt den Arbeitsmitteldruck in der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche, was zu einer nach links gerichteten Verschiebung des Kolbens 6 führt, was sich in einer Änderung des nach rechts gerichteten Einschlags des Fahrzeugrades ausdrückt. Die axiale Verstellung des Kolbens 6 entspricht der Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Die Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer
4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der grösseren Kolbenfläche nimmt ab, solange der Kolben 6 in Richtung auf die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu verschoben tfird, bis es zu einem Ausgleich der Arbeitsmittelkr<äfte kommt, an derjenigen Stellung des Kolbens 6, welche der Größe der Lenkeinstellung entspricht.
Sofern eine Lenkeinstellung naeJh: links vorgenommen wird, führt das zu einer Drehung der Lenkspindel 34 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, wobei der erste Steuerventilkolben 15 um einen solchen Betrag nach links verschoben wird, welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Zur gleichen Zeit wird der zweite Steuerventilkolben 16 um einen solchen Betrag nach links verschoben, welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Als Folge dieser Verschiebungen werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13 schrittweise verkleinert entsprechend der nach links gerichteten Verschiebung des ersten Steuerventilkolbens 15. Im Gegensatz dazu werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 29 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 30 vergrößert, wenn der zweite Steuerkolben 16 nach rechts verschoben wird. Dadurch erhält die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche einen kleineren Arbeitsmittelzulauf, wegen der Verringerung des Strömungsquerschnittes der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27. Dies führt zu einem Abfall des Arbeitsmitteldruckes in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche, was zusätzlich durch die Vergrößerung des Strömungsquerschnittes der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 32 der zweiten Bohrung 14 verstärkt wird, die in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche steht. Im Gegensatz dazu erhält die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche einen größeren Arbeitsmittelzulauf, weil der Strömungsquerschnitt der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 31 vergrößert worden ist; ferner verliert die
Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche weniger Arbeitsmittel, weil der Strömungsquerschnitt der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13 verkleinert worden ist. Demzufolge übersteigt der Arbeitsmitteldruck in der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche den Arbeitsmitteldruck in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche, was zu einer nach rechts gerichteten Verschiebung des Kolbens 6 führt, die sich wiederum in einer Änderung des nach links gerichteten Einschlags des Fahrzeugrades ausdrückt. Die Verstellung des Kolbens 6 entspricht der Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Diese Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche nimmt ab, solange der Kolben 6 in Richtung auf die Kammer .4 mit der kleineren Kolbenfläche zu verschoben wird, bis diese Kräfte ausgeglichen sind in einer Stellung des Kolbens 6, welche der Größe der Lenkeinstellung entspricht.
Weil in der dargestellten Ausführungsform der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 identische Größe und Form aufweisen, ist es unmöglich, dieses hydraulische Druckregelventil falsch zusammenzubauen. Dies erlaubt einen schnelleren und effizienteren Zusammenbau des Druckregelventils. Da darüberhinaus sämtliche Steuerventilkolben die gleiche Größe und die gleiche Form aufweisen, können diese Steuerventilkolben einfacher und billiger hergestellt werden.
Darüberhinaus ist es bei einem Regelventil mit der oben erläuterten Anordnung unnötig, die Steuerventilkolben im Verlauf der Herstellung für den Zusammenbau zu markieren. Dies vermindert die Zahl der notwendigen Arbeitsschritte zur Herstellung des Druckregelventils und senkt somit die Produktionskosten.
Die Erfindung löst somit die oben genannte Aufgabe und die weiteren Ziele.
Wie dargelegt, ist die Erfindung mit Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform erläutert worden, ohne daß damit eine Beschränkung der Erfindung auf die erläuterte Ausführungsform verbunden sein soll. Für Fachleute ist ersichtlich, daß verschiedene Abänderungen und Modifizierungen von der erläuterten Ausführungsform möglich sind, ohne vom Kern der Erfindung abzuweichen. Auch solche Abänderungen und Modifizierungen sollen daher von der vorliegenden Erfindung erfaßt sein, soweit sie sich unter den Gegenstand der Patentansprüche und deren Äquivalente subsummieren lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE --.·.- ·-*
    Albert-Rosshaupter-Strasse 65 D 8000 München 70 ■ Telefon (089) 7605520 ■ Telex 5-212284 patsd ■ Telegramme Kernpatent München
    ATSUGI MOTOR PARTS CO., LTD. 25. Juli 1985
    1370, Onna, Atsugi-shi, SH-06
    Kanagawa-ken, Japan
    Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem
    Patentansprüche:
    1. Ein Kraftfahrzeug-Lenksystem,
    mit einem unausgeglichenen Zylinder und einem Arbeitsmittel-Regelventil, das in eine Hydraulikleitung eingesetzt ist, welche den Zylinder mit einer Arbeitsmittel-Druckquelle und einem Arbeitsmittel-Rücklaufbehälter verbindet, um Zulauf und Rücklauf des Arbeitsmittels zum und vom Zylinder zu regeln,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der unausgeglichene Zylinder ein geschlossener Hohlzylinder (3) ist;
    mit einem im Innenraum des Zylinders angeordneten Kolben (6), der diesen Innenraum in eine erste Arbeitskammer (4) und eine zweite Arbeitskammer (5) unterteilt; eine Kolbensstange (7) mit einem Ende mit dem Kolben und mit ihrem anderen Ende mit einem Lenkglied (8) verbunden ist, welches beim Lenkvorgang eine Wiederausrichtung der „,*'
    _ 2 —
    Fahrzeugräder bewirkt, wobei sich diese Kolbenstange durch die erste Arbeitskammer hindurch erstreckt und über den Zylinder hinaussteht, um mit ihrem anderen Ende an jenem Lenkglied angebracht zu sein;
    das Arbeitsmittel-Regelventil (2) ein Ventilgehäuse (12) aufweist, das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren, auf die Vorderachsschenkel wirkenden Lenk-spindel (34) verbunden ist;
    eine erste Bohrung (13) und eine zweite Bohrung (14) durch das Ventilgehäuse hindurchführen; innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben (15), und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben (16) angeordnet ist; diese beiden Steuerventilkolben den gleichen Aufbau aufweisen und so mit der Lenk-spindel verbunden sind, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen; ■
    eine erste Zulauföffnung (27) und eine erste Rücklauföffnung (28) zwischen dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet sind, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln;
    eine zweite Zulauföffnung (31), und eine zweite Rücklauföffnung (32) zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung ausgebildet sind;
    wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und
    der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt der ersten Ablauföffnung jeweils größer sind, als der entsprechende Strömungsquerschnitt der zweiten ZulaufÖffnung und der zweiten Ablauföffnung.
    2. Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die erste Zulauföffnung (27) durch eine Zulauf steuerkante (20) '* am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;
    die erste Rücklauföffnung (28) durch eine erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird; die zweite Zulauföffnung (31) durch eine zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird; und die zweite Rücklauföffnung (32) durch eine zweite Rücklaufsteueskante .( 24 ) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird.
    Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung (27) und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung (28) um einen solchen Betrag größer sind, als der Strömungsquerschnitt der
    zweiten Zulauföffnung (31) und der Strömungsquerschnitt der
    zweiten Rücklauföffnung (32), daß die Zunahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die erste Zulauföffnung zur ersten Arbeitskammer (4) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die zweite Zulauföffnung (31) zu der zweiten Arbeitskammer (5) sowie die
    Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der ersten Arbeitskammer (4) durch die zweite Rücklauföffnung (32) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der zweiten Arbeitskammer durch die erste
    Rücklauföffnung (28) die Arbeitsmitteldruckdifferenz aufgrund der unterschiedlichen wirksamen Kolbenflächen (wegen der Anwesenheit der Kolbenstange) in der ersten Arbeitskammer relativ zu der zweiten Arbeitskammer kompensieren.
    Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 2 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten
    Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die erste
    Zulaufsteuerkante am ersten Steuerventilkolben (15);
    die erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der
    ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die
    erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15); die zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten
    Bohrung (14) einen größeren Durchmesser als die zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16);
    die zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16); und
    die Durchmesser der ersten Zulaufsteuerkante (25) und der ersten Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) größer sind, als die Durchmesser der zweiten Zulaufsteuerkante (29) und der zweiten Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14).
    5. Eine Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung für einen Kraftverstärker für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem, mit einem hydraulisch betätigten, unausgeglichenen Zylinder, der einen Kolben einschließt, der seinerseits mit einem Lenkglied verbunden ist, das die Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bei der Lenkung bewirkt,
    welcher Kolben den Innenraum des unausgeglichenen Zylinders in eine erste Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Regelventil (2) ein Ventilgehäuse (12) aufweist, das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren Lenkspindel verbunden ist; eine erste Bohrung (13) und eine zweite Bohrung (14) durch das Ventilgehäuse hindurchführen; innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben (15), und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben (16) angeordnet ist; diese beiden Steuerventilkolben den gleichen Aufbau aufweisen und so mit der Lenkspindel verbunden sind, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen;
    eine erste Zulauföffnung (27) und eine erste Rücklauföffung (28) zwischen dem ersten Steuerventilkolben und
    dem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet sind, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln;
    eine zweite Zulauföffnung (3.1) , und eine zweite Rücklauföffnung (32) zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung ausgebildet sind; wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und
    der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt der ersten Rüc&auföffnung jeweils größer sind, als der entsprechende Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung und der zweiten Rücklauföffnung.
    Die Arbeitsmittels'trömung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
    die erste Zulauföffnung (27) durch eine Zulaufsteuerkante (20) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;
    die erste Rücklauföffnung (28) durch eine erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;
    die zweite Zulauföffnung (31) durch eine zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird; und die zweite Rücklauföffnung (32) durch eine zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird.
    Die Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet , daß
    der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung (2 7) und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung (28) um einen solchen Betrag größer sind, als der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung (31) und der zweiten Rücklauföffnung (32), daß die Zunahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die erste Zulauföffnung zur ersten Arbeitskammer (4) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die zweite Zulauföffnung (31) zu der zweiten Arbeitskammer (5) sowie die Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der ersten Arbeitskammer (4) durch die zweite Rücklauföffnung (32) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der zweiten Arbeitskammer (5) durch die erste Rücklauföffnung (28) die Arbeitsmitteldruckdifferenz aufgrund der unterschiedlichen wirksamen Kolbenflächen (wegen der Anwesenheit der Kolbenstange) in der ersten Arbeitskammer relativ zu der zweiten Arbeitskammer kompensieren.
    8. Die Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat, als die erste Zulaufsteuerkante (20) am ersten Steuerventilkolben (15); die erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15); die zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16); die zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16); und die Durchmesser der ersten Zulaufsteuerkante (25) und der ersten Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) größer sind, als die Durchmesser der zweiten Zulaufsteuerkante (29) und der zweiten Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14).
    Ein Kraftfahrzeug-Lenksystem mit einer hydraulischen Kraftverstärkervorrichtung ,
    gekennzeichnet durch
    ein mit den Fahrzeugrädern verbundenes Lenkglied, um beim Lenkvorgang - entsprechend den von Hand vorzunehmenden Lenkeinstellungen - die Ausrichtung der Räder und deren Querverstellung vorzunehmen;
    einen hydraulisch beaufschlagten Hohlzylinder mit ersten und zweiten Einlaßöffnungen sowie mit ersten und zweiten Rücklauföffnungen;
    einen innerhalb des Hohlzylinders verschieblich angeordneten Kolben, welcher den Innenraum dieses Zylinders in eine erste Kammer und eine zweite Kammer unterteilt, wobei die erste Kammer mit der ersten Einlaßöffnung und mit der ersten Rücklauföffnung in Verbindung steht,,und die zweite Kammer mit der zweiten Einlaßöffnung und der zweiten Rücklauföffnung in Verbindung steht, und wobei der Kolben übeE eine durch die erste
    Kammer hindurchragende Roibenstange mit dem Lenkglied in Verbindung steht, um dessen Querverstellung durchzuführen; ein Kraftverstärker-Ventilgehäuse, das aufweist: eine dritte Einlaßöffnung, die an eine Quelle für das Arbeitsmittel angeschlossen ist; erste und zweite Auslaßöffnungen, die an die erste bzw. die zweite Einlaßöffnung des Zylinders angeschlossen sind;
    dritte und vierte Rücklauföffnungen, die an die erste bzw. an die zweite RücklaufÖffnung des Zylinders angeschlossen sind; und
    eine fünfte RücklaufÖffnung, die an einen Arbeitsmittelbehälter angeschlossen ist, um Arbeitsmittel zurückzuführen; ferner eine erste Bohrung,und eine zweite Bohrung, die durch das Gehäuse hindurchführen, wobei die erste Bohrung mit der ersten Auslaßöffnung und der vierten RücklaufÖffnung in Verbindung steht, und wobei die zweite Bohrung mit der zweiten Auslaßöffnung und mit der dritten RücklaufÖffnung in Verbindung steht;
    innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben angeordnet sind, die an eine von Hand in entgegengesetzte Richtungen drehbare Lenkspindel angelenkt sind, wobei
    der erste Steuerventilkolben und der zweite Steuerventilkolben identischen Aufbau aufweisen;
    der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen ersten veränderbaren Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der ersten Auslaßöffnung bildet;
    ferner der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen veränderbaren
    ersten Rücklaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der vierten Rücklauföffnung bildet.
    der zweite Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der zweiten Auslaßöffnung bildet; ferner der zweite Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Rücklaufcagelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der dritten Rücklauföffnung bildet,
    wobei diese zweiten Regelpfade einen kleineren Strömungsquerschnitt aufweisen, als die ersten Regelpfade, und die Strömungsquerschnitte aller dieser Regelpfade in Abhängigkeit von der Drehung der Lenksäule veränderbar sind.
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