DE3526679A1 - Kraftverstaerkervorrichtung fuer ein kraftfahrzeug-lenksystem - Google Patents
Kraftverstaerkervorrichtung fuer ein kraftfahrzeug-lenksystemInfo
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
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Description
PATENTANWALTS . ;
ATSUGI MOTOR PARTS CO., LTD. 25. Juli 1985
1370, Onna, Atsugi-shi, SH-06
Kanagawa-ken, Japan
Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftverstärkervorrichtung
für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem. Mehr im einzelnen betrifft
die Erfindung eine solche Kraftverstärker-Vorrichtung, die mit einem Druckregelventil ausgerüstet ist , das seinerseits Steuerventile
aufweist.
Vorrichtungen zur hydraulischen Kraftverstärkung mit einem unausgeglichenen
Zylinder weisen bekanntlich einen einfachen Aufbau auf und sind preiswert. In solchen Vorrichtungen zur hydraulischen
Kraftverstärkung ist ein fest an einer Kolbenstange angebrachter Kolben in einen Hohlzylinder eingesetzt. Der Kolben begrenzt
innerhalb des Hohlzylinders zwei Druckkammern. Weil die Kolbenstange durch eine dieser beiden Druckkammern hindurchragt, besteht
ein Unterschied zwischen den wirksamen Kolbenflächen, auf welche
der Arbeitsmitteldruck in den beiden Druckkammern einwirken kann. Im einzelnen weist diejenige Druckkammer, innerhalb der sich die
Kolbenstange befindet,.eine kleinere wirksame Kolbenfläche auf,
als die andere Kammer. Diese Kammer mit der kleineren wirksamen Kolbenfläche wird nachstehend kurz als "Kammer mit kleinerer
Kolbenfläche" und folgerichtig die andere Kammer als "Kammer mit größerer Kolbenfläche" bezeichnet.
Auch wenn die Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und die Kammer mit der größeren Kolbenfläche mit dem gleichen Arbeitsmitteldruck
beauftragt werden, unterscheiden sich - wegen dieses Unterschiedes in der wirksamen Kolbenfläche - die Hydraulikkräfte,
die auf die beiden Seiten des Kolbens einwirken, um die Lenkbewegung zu unterstützen. Als Folge dieses Unterschiedes wird der Kolben
so weit in die Kammer mit der kleineren Kolbenfläche hinein verschoben,
bis die auf die beiden Seiten des Kolbens einwirkenden Kräfte ausgeglichen sind.
Es sind verschiedene Vorschläge bekannt geworden, um dieses Problem
der unausgeglichenen Zylindervorrichtung zu lösen. Ein typischer Lösungsvorschlag ist mit der DT-OS 29 31 139 bekanntgeworden. Diese
bekannte Vorrichtung sieht ein Druckregelventil vor, das mit Steuerventilen ausgerüstet ist, um den Zulauf des Arbeitsmittels zu der
Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und zu der Kammer mit der größeren Kolbenfläche gezielt zu steuern. Bei der bekannten Vorrichtung
weist das eine, den Zulauf des Arbeitsmittels zu der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche regelnde Steuerventil eine relativ
weite ringförmige Nut auf, um einen relativ kleinen Drosselwiderstand für die Arbeitsmittelstromung zu erzeugen. Im Gegensatz
dazu weist das andere, den Zulauf des Arbeitsmittels zu der Kammer mit der größeren Kolbenfläche regelnde Steuerventil eine relativ
enge ringförmige Nut auf, um einen größeren Drosselwiderstand für die Arbeitsmittelströmung zu erzeugen. Das heißt, die Zunahme des
Arbeitsmitteldruckes in der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche ist größer als die entsprechende Zunahme des Druckes in der Kammer
mit der größeren Kolbenfläche, so daß
in der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche ein höherer Arbeitsmitteldruck
aufgebaut wird. Diese Druckdifferenz gleicht die Kräfte aus, die auf die beiden Seiten des Kolbens ausgeübt werden, so daß
irgendwelche unsymmetrischen Kräfte bezüglich der neutralen Stellung der Lenkspindel beseitigt werden. Dieser Kraftausgleich gleicht
auch die Lenkunterstützung in beiden Lenkrichtungen aus, so daß ein gutes Betriebsverhalten resultiert.
Bei dieser bekannten Druckregelvorrichtung besteht jedoch die Gefahr eines fehlerhaften Zusammenbaus, weil die Steuerventile
im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser aufweisen. Weil die beiden Steuerventile den gleichen Außendurchmesser aufweisen und
- abgesehen von der Breite der Nut - auch im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen, muß eine Arbeitskraft, welche
die Steuerventile in das Ventilgehäuse einsetzt, besondere Sorgfalt walten lassen, um einen fehlerhaften Zusammenbau zu vermeiden. Dies
beeinträchtigt die Leistung beim Zusammenbau. Darüberhinaus hat die >
Praxis gezeigt, daß einige Fälle von fehlerhaftem Zusammenbau einfach unvermeidlich sind. Sofern die Steuerventile verkehrt in
das Ventilgehäuse eingesetzt werden,erzeugt der Kolben eine starke
Verzerrung der Lenkunterstützung, so daß entsprechende Fahrzeuginsassen
einer ernsthaften Gefahr ausgesetzt sind.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Kraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem
bereitzustellen, zu deren Zusammenbau keine besonders große Aufmerksamkeit erforderlich ist, und die einfacher zusammengebaut
werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kraftverstärkervorrichtung für ein Fahrzeuglenksystem bereitzustellen,
das dazu beiträgt, das gesamte Lenksystem kompakt und mit geringem Gewicht auszubilden.
Zur Lösung der genannten Aufgabe, des genannten Zieles und weiterer
Ziele weist die erfindungsgemäße Kraftverstärkervorrichtung für
ein Kraftfahrzeug-Lenksystem Steuerventile auf, deren Steuerventilkolben
im wesentlichen identischen Aufbau und identische Größe aufweisen, um den Arbeitsmitteldruck in der Kammer mit
der kleineren Kolbenfläche, sowie in der Kammer mit der größeren
Kolbenfläche eines unausgeglichenen Zylinders zu regeln. Zur Kompensation der Differenz der wirksamen Kolbenflächen zwischen
der Kammer mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer mit der größeren Kolbenfläche unterscheiden sich die Profile
der in dem Druckregelventil-Gehäuse ausgebildeten Bohrungen, in welche diese Steuerventilkolben verschieblich eingesetzt
sind. Dadurch dient zur Einleitung von Arbeitsmedium in die Kammer mit kleinerer Kolbenfläche ein weiterer Strömungsmittelpfad
im Vergleich zu dem, zu der Kammer mit größerer Kolbenfläche führenden Strömungsmittelpfad; ferner dient zum Rücklauf
des Arbeitsmittels aus der Kammer mit kleinerer Kolbenfläche ein engerer Ströraungsmittelpfad als zum entsprechenden Rücklauf
des Arbeitsmittels aus der Kammer mit größerer Kolbenfläche.
Durch Verwendung der Steuerventilkolben mit identischem Aufbau kann ein fehlerhafter Zusammenbau des Druckregelventils
völlig vermieden werden. Deshalb ist zum Zusammenbau weniger Aufmerksamkeit erforderlich als beim Einbau der herkömmlichen
Steuerventilkolben. Zusätzlich können durch Verwendung identischer Steuerventilkolben die Herstellungskosten für diese Steuerventilkolben
beträchtlich gesenkt werden.
Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Kraftfahrzeug-Lenksystera
mit einem unausgeglichenen Zylinder und einem Arbeitsmittel-Regelventil vorgesehen, das in eine Hydraulikleitung eingesetzt
ist, welche den Zylinder mit einer Arbeitsmittel-Druckquelle und mit einem Arbeitsmittelbehälter verbindet, um Zulauf und Rücklauf
des Arbeitsmittels zum bzw. vom Zylinder zu regeln. Der unausgeglichene Zylinder dieses Kraftfahrzeug-Lenksystems ist als geschlossener
Hohlzylinder ausgebildet, mit einem im Innenraum des Zylinders angeordneten Kolben, der diesen Innenraum in eine erste
Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt. Eine
Kolbenstange ist mit ihrem einen Ende mit dem Kolben verbunden, und mit ihrem anderen Ende mit einem Lenkglied verbunden, welches
beim Lenkvorgäng eine Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bewirkt,
wobei sich die Kolbenstange durch die erste Arbeitskammer hindurch erstreckt und über den Zylinder hinaussteht, um mit ihrem anderen
Ende an jenem Lenkglied angebracht zu sein. Das Arbeitsmittel-Regelventil weist ein Ventilgehäuse auf, das über ein nachgiebiges
Bauteil mit einer von Hand betägigbaren, auf die Vorderachsschenkel wirkenden Lenkspindel verbunden ist. Durch das Ventilgehäuse führen
eine erste Bohrung und eine zweite Bohrung hindurch. Innerhalb der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben, und innerhalb der
zweiten Bohrung ist ein zweiter Steuerventilkolben hin- und herverschiebbar angeordnet. Diese beiden Steuerventil-Kolben weisen den
gleichen Aufbau auf, und sind so mit der Lenkspindel verbunden, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils
mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung
ausführen. Zwischen dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang
der ersten Bohrung sind eine erste Zulauföffnung und eine
erste Rücklauföffnung ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des
ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln. Weiterhin
ist der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens
veränderbar, um den Arbeitsmittelrücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln. Weiterhin sind zwischen dem zweiten
Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung eine zweite Zulauföffnung und eine zweite Rücklauföffnung
ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens
veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zu der zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Ferner ist
der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit
von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittelrücklauf aus der ersten Arbeitskammer
don 'Zylinders zu regeln. Die Strömungsquetschnitte der ersten
uulauföfinung und der ersten Rücklauföffnung sind jeweils grosser,
als die entsprechenden Strömungsquerschnitte der zweiten Zulauföffnung und der zweiten Rücklauföffnung.
BAD ORIGINAL
Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung betrifft eine Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung
für einen Kraftverstärker für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem, mit einem hydraulisch betätigten,
unausgeglichenen Zylinder, der einen Kolben einschließt, der seinerseits
mit einem Lenkglied verbunden ist. das die Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bei der Lenkung bewirkt, welche Kolben den
Innenraum des unausgeglichenen Zylinders in eine erste Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt. Das Regelventil
weist ein Ventilgehäuse auf. das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren Lenkspindel verbunden ist. Eine
erste Bohrung und eine zweite Bohrung führen durch das Ventilgehäuse hindurch. Innerhalb der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben,
und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuer'-ventilkolben angeordnet. Diese beiden Steuerventilkolben weisen den
gleichen Aufbau auf und sind so mit der Lenkspindel verbunden, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche,
relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen.
Eine erste Zulauföffnung und eine erste Rücklauföffnung sind zwischen
dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung
in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten
Arbeitskammer im Zylinder zu regeln. Ferner ist der Strömungsquerschnitt
der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung
des ersten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittel-Rücklauf
aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln. Eine zweite Zulauföffnung und eine zweite Rücklauföffnung sind zwischen dem zweiten
Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweJHfen Bohrung aus-"
gebildet, wobei der Strömungsquerschnitt der^zUeiten Zulauföffnung
in Abhängigkeit von der Stellung des zweit'en Steuerventilkolbens
veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Ferner ist der Strömungsquerschnitt
der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des
zweiten Steuerventilkolbens veränderbar, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln. Der
BAD ORIGINAL
Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt
der ersten Rücklauf öffnung sind jeweils größer als der entsprechende Ströraungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung
und der zweiten Rücklauf öffnung .
Nach noch einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung weist ein Kraftfahrzeug-Lenksystem mit einer hydraulischen Kraftverstärkervorrichtung
ein mit den Fahrzeugrädern verbundenes Lenkglied auf, um beim Lenkvorgang - entsprechend den von Hand vorzunehmenden
Lenkeinstellungen - die Ausrichtung der -Räder und deren Querverstellung vorzunehmen. Zur Kraftverstärkervorrichtung gehört ein
hydraulisch beaufschlagter Hohlzylinder mit ersten und zweiten
Einlaßöffnungen sowie mit ersten und zweiten Rücklauföffnungen.
Innerhalb des Hohlzylinders befindet sich ein verschieblich angeordneter Kolben, welcher den Innenraum dieses Zylinders in eine
erste Kammer und eine zweite Kammer unterteilt, wobei die erste Kammer mit der ersten Einlaßöffnung und mit der ersten Rücklauföffnung
in Verbindung steht, und die zweite Kammer mit der zweiten Einlaßöffnung und der zweiten Rücklauföffnung in Verbindung
steht. Der Kolben steht über eine durch die erste Kammer hindurchragende Kolbenstange mit dem Lenkglied in Verbindung, um
dessen Querverstellung durchzuführen. Weiterhin gehört zu der
Kraftverstärkervorrichtung ein Kraftverstärker-Ventilgehäuse,
das aufweist: eine dritte Einlaßöffnung, die an eine Quelle für das Arbeitsmittel angeschlossen ist; erste und zweite Auslaßöffnungen,
die an die erste bzw. die zweite Einlaßöffnung des Zylinders angeschlossen sind; dritte und vierte Rücklauföffnungen,
die an die erste bzw. an die zweite Rücklauföffnung des Zylinders
angeschlossen sind; und eine fünfte Rücklauföffnung, die an einen
Arbeitsmittelbehälter angeschlossen ist, um Arbeitsmittel zurückzuführen. Durch das Gehäuse führen eine erste Bohrung und eine
zweite Bohrung hindurch, wobei die erste Bohrung mit der ersten Auslaßöffnung und der vierten Rücklauföffnung in Verbindung steht,
und wobei die zweite Bohrung mit der zweiten Auslaßöffnung und
mit der dritten Rücklauföffnung in Verbindung steht. Innerhalb
der ersten Bohrung ist ein erster Steuerventilkolben und inner-
BAD ORIGINAL
halb der zweiten Bohrung ist ein zweitem Steuer ve.iti !kolben angeordnet,
die an eine von Hand in entgegengesetzte Richtungen
drehbare Lenkspindel angelenkt sind. Der erste Steuer ven t. i lko 1 ben
und der zweite Steuerventilkolben weisen identischen Aufbau
auf. Der erste Steuerventilkolben bildet in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen ersten veränderbaren Zulaufregelpfad
für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der ersten Auslaßöffnung.
Ferner bildet der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen veränderbaren ersten Rücklaufregelpfad
für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften und der .vierten Rücklauföf fnung. Der zweite St euerven t i. 1 kolben
bildet in Verbindung mit dem Innenumfang . der zweiten Bohrung
einen zweiten Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung
des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der
zweiten Auslaßöffnung. Ferner bildet der zweite Steuerventi1-kolben
in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Rücklaufregelpfad für eine Strömungsverbindung
des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der
dritten Rücklauföffnung. Diese zweiten Regelpfade weisen einen
kleineren Strömungsquerschnitt auf als die ersten Regelpfade, und die Strömungsquerschnitte aller dieser Regelpfade sind jn
Abhängigkeit von der Drehung der Lenksäule veränderbar.
Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand bevorzugter
Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; die letzteren zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine bevorzugte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftverstärkervorrichtung
für ein Kraftfahrzeuglenksystem; und
Fig. 2 die Darstellung eines Schnittes durch die
Druckregelvorrichtung der bevorzugten Kraftverstärkervorrichtung nach Fig. 1.
Nachstehend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert, ohne daß damit eine Beschränkung der Erfindung auf die erläuterte Ausführungsform beabsichtigt ist.
BAD ORIGINAL
Die in den Zeichnungen insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellte
bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Kraftverstärkervorrichtung weist im wesentlichen eine unausgeglichene
Zylindervorrichtung 1 und eine hydraulisch arbeitende Druckregelvorrichtung 2 auf.
Zu der unausgeglichenen Zylindervorrichtung 1 gehört ein geschlossener
Hohlzylinder 3. Ein Kolben 6 ist verschieblich innerhalb des Innenraumes des Zylinders 3* angeordnet und begrenzt
dort eine Kammer 4 mit kleinerer Kolbenfläche und eine Kammer 5 mit größerer Kolbenfläche. Der Kolben 6 ist fest an
einem Ende einer Kolbenstange 7 angebracht. Die Kolbenstange erstreckt sich vom Kolben 6 weg durch die Kammer 4 mit kleinerer
Kolbenfläche und durch eine Öffnung in einer Zylinderstirnwand 3a hindurch. Die Öffnung in der
Zylinderstirnwand 3a für die Kolbenstange 7 ist Arbeitsmitteldicht abgedichtet. Das Außenende der Kolbenstange 7 ist mit
einem Lenkglied 8 verbunden, nämlich mit einer Spurstange, um die Lenkkraft von dem Kolben 6 auf das Lenkglied zu übertragen.
Das hydraulische Druckregelventil 2 ist in eine Hydraulikleitung eingesetzt, welche die unausgeglichene Zylindervorrichtung
1 mit einer Arbeitsmittelquelle 18 verbindet, die eine Arbeitsmittelpumpe aufweist. Zu der hydraulischen Druckregelvorrichtung
2 gehört ein Gehäuse 11. Das Gehäuse 11 weist eine Einlaßöffnung 9 und eine Auslaßöffnung 10 auf. Innerhalb des
Gehäuses 11 ist ein Ventilkörper 12 untergebracht. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Ventilkörper 12 über die Kolbenstange
7 mit dem Lenkglied 8 verbunden. In der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Wechselwirkung zwischen der Kolbenstange
7 und dem unteren Ende des Ventilkörpers 12 über einen bekannten Zahnstangen-Lenkmechanismus,
Der Ventilkörper 12 ist weiterhin über einen Drehstab 17 mit einer Lenkspindel 34 verbunden. Jedes Ende des Drehstabes 17 ist
fest am Ventilkörper 12 angebracht, und andererseits über Verbindungsbolzen 17a und 17b mit der Lenkspindel 34 verbunden.
Eine erste Bohrung 13 und eine zweite Bohrung 14 führen durch den Ventilkörper 12 hindurch; diese Bohrungen 13 und 14 sind
im wesentlichen auf beiden Seiten des Drehstabes 17 angeordnet und im wesentlichen senkrecht zum Drehstab 17 sowie parallel zur
Achse des Ventilkörpers ausgerichtet. Innerhalb der ersten Bohrung 13 befindet sich ein erster Steuerventilkolben 15, und innerhalb
der zweiten Bohrung 14 befindet sich ein zweiter Steuerventilkolben 16, so, daß sich diese Steuerventilkolben frei
längs der Achse der ersten Bohrung bzw. der zweiten Bohrung hin- und herbewegen können. Sowohl der erste Steuerventilkolben
wie der zweite Steuerventilkolben 16 sind über Fingerstifte an einem Ende fest mit der Lenkspindel verbunden.
Sofern der Ventilkörper 12. eine Lenkgegenkraft aufnimmt, die von den Fahrzeugrädern über das Lenkglied 8 übertragen wird,
oder wenn die Lenkspindel 34 zur Lenkeinstellung gedreht wird, dann wird der Torsionsstab 17 auf Drehung beansprucht; dies führt
zu einer winkelmäßigen Verschiebung relativ zu der Lenkspindel 34. Dies drückt sich in einer entsprechenden winkelmäßigen
Verschiebung zwischen der ersten Bohrung 13 und der zweiten Bohrung 14 des Ventilkörpers 12, sowie zwischen dem ersten
Steuerventilkolben 15 und dem zweiten Steuerventilkolben 16 aus. Ersichtlich werden der erste Steuerventilkolben 15 und
der zweite Steuerventilkolben 16 in entgegengesetzte Richtungen verschoben.
Die erste Bohrung 13 steht über Öffnungen, die durch den Ventilkörper
12 hindurchführen, sowie über Druckleitungen 36 und 37 in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche
wie mit der Kammer 5 mit der größeren Kolberiflache. Auch die zweite Bohrung 14 steht über durch den Ventilkörper
BAD ORIGINAL
hindurchführende Öffnungen und über Druckleitungen 3 6a und 3 7a in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche
sowie mit der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Darüberhinaus
sind sowohl die erste Bohrung 13 wie die zweite Bohrung 14 über einen in dem Ventilkörper ausgebildeten Rücklaufkanal
38, sowie über die Rücklauföffnung 10 und einen Rückführkanal
39 an den Behälter 21 für das Arbeitsmittel angeschlossen.
Der erste Steuerventilkolben 15 weist eine Zulaufsteuerkante
20 auf, um die Strömungsgeschwindigkeit des Arbeitsmittels an einem Ende der ersten Bohrung 13 zu regeln und damit auch
den Zulauf des Arbeitsmittels aus der ersten Bohrung 13 in die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche zu regeln; weiterhin
weist dieser erste Steuerventilkolben 15 eine Rücklaufsteuerkante
22 auf, um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche in
das gegenüberliegende Ende der ersten Bohrung 13 zu regeln. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, steht das gegenüberliegende Ende
der ersten Bohrung 13 in Verbindung mit einem radial verlaufenden Kanal 32, um den Rücklauf des Arbeitsmittels aus der
Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche durch den Rücklaufkanal 38, die Rücklauföffnung 10 und den Rückführkanal 39 in den Behälter
21 zu ermöglichen. In gleicher Weise ist der zweite Steuerventilkolben 16 mit einer Zulaufsteuerkante 23 ausgerüstet,
um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung zu einem Abschnitt der zweiten Bohrung 14 zu regeln
und damit auch den Arbeitsmittelzulauf in die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu regeln. Weiterhin ist an dem zweiten
Steuerventilkolben 16 eine Rücklaufsteuerkante 24 ausgebildet, um die Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus
der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche zum anderen Ende der zweiten Bohrung 14 zu regeln. Das zweite Ende der zweiten
Bohrung 14 ist über den Rücklaufkanal 38, die Öffnung 10 und
den Rückführkanal 39 an den Behälter 21 angeschlossen.
Die Zulaufsteuerkante 20 befindet sich gegenüber einer in
die erste Bohrung 13 vorstehenden Steuerkante 25, um eine,
BAD ORIGINAL-
den Zulauf steuernde Drosselöffnung 27 zu bilden. In gleicher
Weise wirkt die Rücklaufsteuerkante 22 mit einer Steuerkante zusammen, um eine den Ablauf steuernde Drosselöffnung 28 zu
bilden. In gleicher Weise arbeitet die Zulaufsteuerkante 23
mit einer, sich rund um den Innenumfang der zweiten Bohrung erstreckenden Steuerkante 29 zusammen, um eine andere, den
Zulauf steuernde Drosselöffnung 31 zu bilden. Die Rücklaufsteuerkante
24 arbeitet mit einer Steuerkante 30 in der zweiten Bohrung 14 zusammen, um eine zweite, den Rücklauf steuernde
Drosselöffnung 32.zu bilden.
Der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 weisen im wesentlichen identische Gestalt auf und
besitzen den gleichen Außendurchmesser. Der Innendurchmesser der Zulaufsteuerkante 25 und der Rücklaufsteuerkante 26 der
ersten Bohrung 13 ist größer als der Innendurchmesser 1~ der
Zulaufsteuerkante 29 und der Rücklaufsteuerkante 30 der
zweiten Bohrung 14. Deshalb übt die den Zulauf steuernde Drosselöffnung 27 der ersten Bohrung 13 einen kleineren
Strömungswiderstand auf die Arbeitsmittelströmung in die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche aus, als die den Zulauf
steuernde Drosselöffnung 31 der zweiten Bohrung 14. In gleicher Weise übt die den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 28 einen
kleineren Strömungswiderstand auf die Arbeitsmittelströmung aus, als die den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 32 der
zweiten Bohrung 15.
Hier ist zu beachten, daß die Differenz zwischen dem Durchmesser 1, der Zulaufsteuerkante 25 und der Rücklaufsteuerkante
26 und andererseits dem Durchmesser I2 der Zulaufsteuerkante
29 und der Rücklaufsteuerkante 23 so gewählt ist, daß der Unterschied zwischen den Hydraulikkräften, die
in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und in der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche herrschen, kompensiert
wird. Aus diesem Grund ist der Unterschied der Strömungsquerschnitte zwischen den Sätzen der Drosselöffnungen 27 und 28
wie 31 und 32 umgekehrt proportional zu der Differenz zwischen den wirksamen Kolbenflächen des Kolbens 6.
Nachstehend wird die Wirkungsweise der oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftverstärkervorrichtung
näher erläutert.
Sofern sich das Lenksystem in seiner Gleichgewichtsstellung
befindet, nehmen der erste Steuerventilkolben 15 und der zweite Steuerventilkolben 16 ihre jeweilige neutrale Stellung eiri,
wie das in Fig. 1 dargestellt ist. In diesen neutralen Stellungen des ersten Steuerventilkolbens 15 und des zweiten Steuerventilkolbens
16 ist die Differenz zwischen den Strömungsquerschnitten zwischen den, den Zulauf steuernden Drosselöffnungen
27 und 31 gerade ausreichend groß, um den Unterschied zwischen den wirksamen Kolbenflächen zwischen der Kammer 4 mit der kleineren
Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu kompensieren. Darüberhinaus weist die, an die Kammer 5 mit
der größeren Kolbenfläche angeschlossene, den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 28 einen größeren Strömungsquerschnitt auf, als
die an die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche angeschlossene, den Rücklauf steuernde Drosselöffnung 32. Dadurch wird
ein Ausgleich zwischen den Hydraulikkräften geschaffen, die auf die gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 6 einwirken,
so daß dieser Kolben 6 in seiner neutralen Stellung gehalten wird. Im Ergebnis werden irgendwelche gerichtete Verzerrungen
oder Kräfteschwankungen im Lenksystem, die auf den unterschied
zwischen den wirksamen Kolbenflächen in einerseits der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und andererseits der Kammer 5
mit der größeren Kolbenfläche erfolgreich und zufriedenstellend
verhindert.
Sofern das Lenkrad gedreht wird, um beispielsweise eine nach rechts gerichtete Lenkeinstellung auszuführen, wird eine im
Uhrzeigersinn erfolgende Drehung der Lenkspindel 34 hervorgerufen, welche den ersten Steuerventilkolben 15 nach rechts
durch die erste Bohrung 13 um einen solchen Betrag verschiebt, '
352667S,
welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Zur gleichen Zeit wird der zweite Steuerventilkolben 16 nach links durch die
zweite Bohrung 14 um einen solchen Betrag verschoben, welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Als Folge dieser Verschiebungen
werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27 und der den Rücklauf steuernden
Drosselöffnung 28 schrittweise vergrößert, entsprechend der nach rechts gerichteten Verschiebung des ersten Steuerventilkolbens
15; im Gegensatz dazu werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 29 und der den Rücklauf
steuernden Drosselöffnung 30 mehr und mehr beschränkt,
wenn der zweite Steuerventilkolben 16 nach links verschoben wird. Das bedeutet, die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche
erhält einen größeren Arbeitsmittelzulauf dank der Erhöhung des Strömungsquerschnittes der den Zulauf steuernden Drosselöffnung
27. Dieser Anstieg des Arbeitsmitteldruckes in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche wird verstärkt durch eine
Verringerung des Strömungsmittelquerschnittes der, den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 32 der zweiten Bohrung 14, die
ebenfalls mit der Kammer 4 mit der kleinere« Kolbenfläche in Verbindung steht. Andererseits erhält die Kammer 5 mit der
größeren Kolbenfläche einen verminderten Arbeitsmittelzulauf wegen der Verkleinerung des Strömungsquerschnittes der den
Zulauf steuernden Drosselöffnung 31. Zusätzlich verliert die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche mehr Arbeitsmittel
durch die Erhöhung des Strömungsquerschnittes der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13. Das bedeutet,
der Arbeitsmitteldruck in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche übersteigt den Arbeitsmitteldruck in der Kammer 5 mit
der größeren Kolbenfläche, was zu einer nach links gerichteten Verschiebung des Kolbens 6 führt, was sich in einer Änderung
des nach rechts gerichteten Einschlags des Fahrzeugrades ausdrückt. Die axiale Verstellung des Kolbens 6 entspricht der
Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer 4 mit der
kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Die Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen der Kammer
4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der grösseren
Kolbenfläche nimmt ab, solange der Kolben 6 in Richtung auf die Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche zu verschoben
tfird, bis es zu einem Ausgleich der Arbeitsmittelkr<äfte kommt,
an derjenigen Stellung des Kolbens 6, welche der Größe der Lenkeinstellung entspricht.
Sofern eine Lenkeinstellung naeJh: links vorgenommen wird, führt
das zu einer Drehung der Lenkspindel 34 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, wobei der erste Steuerventilkolben
15 um einen solchen Betrag nach links verschoben wird, welcher der Größe der Lenkeinstellung entspricht. Zur gleichen
Zeit wird der zweite Steuerventilkolben 16 um einen solchen Betrag nach links verschoben, welcher der Größe der Lenkeinstellung
entspricht. Als Folge dieser Verschiebungen werden die Strömungsquerschnitte der den Zulauf steuernden Drosselöffnung
27 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13 schrittweise verkleinert entsprechend
der nach links gerichteten Verschiebung des ersten Steuerventilkolbens 15. Im Gegensatz dazu werden die Strömungsquerschnitte
der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 29 und der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 30 vergrößert, wenn
der zweite Steuerkolben 16 nach rechts verschoben wird. Dadurch erhält die Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche einen kleineren
Arbeitsmittelzulauf, wegen der Verringerung des Strömungsquerschnittes der den Zulauf steuernden Drosselöffnung 27.
Dies führt zu einem Abfall des Arbeitsmitteldruckes in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche, was zusätzlich durch
die Vergrößerung des Strömungsquerschnittes der den Rücklauf steuernden Drosselöffnung 32 der zweiten Bohrung 14 verstärkt
wird, die in Verbindung mit der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche steht. Im Gegensatz dazu erhält die Kammer 5
mit der größeren Kolbenfläche einen größeren Arbeitsmittelzulauf, weil der Strömungsquerschnitt der den Zulauf steuernden
Drosselöffnung 31 vergrößert worden ist; ferner verliert die
Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche weniger Arbeitsmittel, weil der Strömungsquerschnitt der den Rücklauf steuernden
Drosselöffnung 28 der ersten Bohrung 13 verkleinert worden ist. Demzufolge übersteigt der Arbeitsmitteldruck in der Kammer
5 mit der größeren Kolbenfläche den Arbeitsmitteldruck in der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche, was zu einer nach
rechts gerichteten Verschiebung des Kolbens 6 führt, die sich wiederum in einer Änderung des nach links gerichteten Einschlags
des Fahrzeugrades ausdrückt. Die Verstellung des Kolbens 6 entspricht der Differenz der Arbeitsmittelkräfte zwischen
der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche. Diese Differenz der Arbeitsmittelkräfte
zwischen der Kammer 4 mit der kleineren Kolbenfläche und der Kammer 5 mit der größeren Kolbenfläche nimmt ab, solange
der Kolben 6 in Richtung auf die Kammer .4 mit der kleineren Kolbenfläche zu verschoben wird, bis diese Kräfte ausgeglichen
sind in einer Stellung des Kolbens 6, welche der Größe der Lenkeinstellung entspricht.
Weil in der dargestellten Ausführungsform der erste Steuerventilkolben
15 und der zweite Steuerventilkolben 16 identische Größe und Form aufweisen, ist es unmöglich, dieses hydraulische
Druckregelventil falsch zusammenzubauen. Dies erlaubt einen schnelleren und effizienteren Zusammenbau des Druckregelventils.
Da darüberhinaus sämtliche Steuerventilkolben die gleiche Größe und die gleiche Form aufweisen, können diese Steuerventilkolben
einfacher und billiger hergestellt werden.
Darüberhinaus ist es bei einem Regelventil mit der oben erläuterten
Anordnung unnötig, die Steuerventilkolben im Verlauf der Herstellung für den Zusammenbau zu markieren. Dies vermindert
die Zahl der notwendigen Arbeitsschritte zur Herstellung des
Druckregelventils und senkt somit die Produktionskosten.
Die Erfindung löst somit die oben genannte Aufgabe und die weiteren Ziele.
Wie dargelegt, ist die Erfindung mit Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform erläutert worden, ohne daß damit
eine Beschränkung der Erfindung auf die erläuterte Ausführungsform verbunden sein soll. Für Fachleute ist ersichtlich, daß
verschiedene Abänderungen und Modifizierungen von der erläuterten Ausführungsform möglich sind, ohne vom Kern der Erfindung
abzuweichen. Auch solche Abänderungen und Modifizierungen sollen daher von der vorliegenden Erfindung erfaßt sein, soweit sie
sich unter den Gegenstand der Patentansprüche und deren Äquivalente subsummieren lassen.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE --.·.- ·-*Albert-Rosshaupter-Strasse 65 D 8000 München 70 ■ Telefon (089) 7605520 ■ Telex 5-212284 patsd ■ Telegramme Kernpatent MünchenATSUGI MOTOR PARTS CO., LTD. 25. Juli 19851370, Onna, Atsugi-shi, SH-06Kanagawa-ken, JapanKraftverstärkervorrichtung für ein Kraftfahrzeug-LenksystemPatentansprüche:1. Ein Kraftfahrzeug-Lenksystem,mit einem unausgeglichenen Zylinder und einem Arbeitsmittel-Regelventil, das in eine Hydraulikleitung eingesetzt ist, welche den Zylinder mit einer Arbeitsmittel-Druckquelle und einem Arbeitsmittel-Rücklaufbehälter verbindet, um Zulauf und Rücklauf des Arbeitsmittels zum und vom Zylinder zu regeln,
dadurch gekennzeichnet, daßder unausgeglichene Zylinder ein geschlossener Hohlzylinder (3) ist;mit einem im Innenraum des Zylinders angeordneten Kolben (6), der diesen Innenraum in eine erste Arbeitskammer (4) und eine zweite Arbeitskammer (5) unterteilt; eine Kolbensstange (7) mit einem Ende mit dem Kolben und mit ihrem anderen Ende mit einem Lenkglied (8) verbunden ist, welches beim Lenkvorgang eine Wiederausrichtung der „,*'_ 2 —Fahrzeugräder bewirkt, wobei sich diese Kolbenstange durch die erste Arbeitskammer hindurch erstreckt und über den Zylinder hinaussteht, um mit ihrem anderen Ende an jenem Lenkglied angebracht zu sein;das Arbeitsmittel-Regelventil (2) ein Ventilgehäuse (12) aufweist, das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren, auf die Vorderachsschenkel wirkenden Lenk-spindel (34) verbunden ist;eine erste Bohrung (13) und eine zweite Bohrung (14) durch das Ventilgehäuse hindurchführen; innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben (15), und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben (16) angeordnet ist; diese beiden Steuerventilkolben den gleichen Aufbau aufweisen und so mit der Lenk-spindel verbunden sind, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen; ■eine erste Zulauföffnung (27) und eine erste Rücklauföffnung (28) zwischen dem ersten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet sind, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln;eine zweite Zulauföffnung (31), und eine zweite Rücklauföffnung (32) zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung ausgebildet sind;wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; undder Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt der ersten Ablauföffnung jeweils größer sind, als der entsprechende Strömungsquerschnitt der zweiten ZulaufÖffnung und der zweiten Ablauföffnung.2. Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie erste Zulauföffnung (27) durch eine Zulauf steuerkante (20) '* am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;die erste Rücklauföffnung (28) durch eine erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird; die zweite Zulauföffnung (31) durch eine zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird; und die zweite Rücklauföffnung (32) durch eine zweite Rücklaufsteueskante .( 24 ) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird.Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daßder Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung (27) und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung (28) um einen solchen Betrag größer sind, als der Strömungsquerschnitt der
zweiten Zulauföffnung (31) und der Strömungsquerschnitt der
zweiten Rücklauföffnung (32), daß die Zunahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die erste Zulauföffnung zur ersten Arbeitskammer (4) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die zweite Zulauföffnung (31) zu der zweiten Arbeitskammer (5) sowie die
Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der ersten Arbeitskammer (4) durch die zweite Rücklauföffnung (32) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der zweiten Arbeitskammer durch die erste
Rücklauföffnung (28) die Arbeitsmitteldruckdifferenz aufgrund der unterschiedlichen wirksamen Kolbenflächen (wegen der Anwesenheit der Kolbenstange) in der ersten Arbeitskammer relativ zu der zweiten Arbeitskammer kompensieren.Das Kraftfahrzeug-Lenksystem nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daßdie erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten
Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die erste
Zulaufsteuerkante am ersten Steuerventilkolben (15);
die erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der
ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die
erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15); die zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten
Bohrung (14) einen größeren Durchmesser als die zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16);
die zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16); unddie Durchmesser der ersten Zulaufsteuerkante (25) und der ersten Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) größer sind, als die Durchmesser der zweiten Zulaufsteuerkante (29) und der zweiten Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14).5. Eine Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung für einen Kraftverstärker für ein Kraftfahrzeug-Lenksystem, mit einem hydraulisch betätigten, unausgeglichenen Zylinder, der einen Kolben einschließt, der seinerseits mit einem Lenkglied verbunden ist, das die Wiederausrichtung der Fahrzeugräder bei der Lenkung bewirkt,welcher Kolben den Innenraum des unausgeglichenen Zylinders in eine erste Arbeitskammer und in eine zweite Arbeitskammer unterteilt,
dadurch gekennzeichnet, daßdas Regelventil (2) ein Ventilgehäuse (12) aufweist, das über ein nachgiebiges Bauteil mit einer von Hand betätigbaren Lenkspindel verbunden ist; eine erste Bohrung (13) und eine zweite Bohrung (14) durch das Ventilgehäuse hindurchführen; innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben (15), und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben (16) angeordnet ist; diese beiden Steuerventilkolben den gleichen Aufbau aufweisen und so mit der Lenkspindel verbunden sind, daß - auf eine, dank der Nachgiebigkeit des nachgiebigen Bauteils mögliche, relative Verschiebung zwischen Ventilgehäuse und Lenkspindel hin - die Steuerventilkolben eine Hin- und Herbewegung ausführen;eine erste Zulauföffnung (27) und eine erste Rücklauföffung (28) zwischen dem ersten Steuerventilkolben unddem Innenumfang der ersten Bohrung ausgebildet sind, wobei der Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur ersten Arbeitskammer im Zylinder zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des ersten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der zweiten Arbeitskammer zu regeln;eine zweite Zulauföffnung (3.1) , und eine zweite Rücklauföffnung (32) zwischen dem zweiten Steuerventilkolben und dem Innenumfang der zweiten Bohrung ausgebildet sind; wobei der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittelzulauf zur zweiten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; und der Strömungsquerschnitt der zweiten Rücklauföffnung in Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Steuerventilkolbens veränderbar ist, um den Arbeitsmittel-Rücklauf aus der ersten Arbeitskammer des Zylinders zu regeln; undder Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung und der Strömungsquerschnitt der ersten Rüc&auföffnung jeweils größer sind, als der entsprechende Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung und der zweiten Rücklauföffnung.Die Arbeitsmittels'trömung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßdie erste Zulauföffnung (27) durch eine Zulaufsteuerkante (20) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;die erste Rücklauföffnung (28) durch eine erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15) und eine gegenüberliegend angeordnete erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) gebildet wird;die zweite Zulauföffnung (31) durch eine zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird; und die zweite Rücklauföffnung (32) durch eine zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16) und eine gegenüberliegend angeordnete zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) gebildet wird.Die Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,dadurch gekennzeichnet , daßder Strömungsquerschnitt der ersten Zulauföffnung (2 7) und der Strömungsquerschnitt der ersten Rücklauföffnung (28) um einen solchen Betrag größer sind, als der Strömungsquerschnitt der zweiten Zulauföffnung (31) und der zweiten Rücklauföffnung (32), daß die Zunahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die erste Zulauföffnung zur ersten Arbeitskammer (4) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung durch die zweite Zulauföffnung (31) zu der zweiten Arbeitskammer (5) sowie die Abnahme der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der ersten Arbeitskammer (4) durch die zweite Rücklauföffnung (32) relativ zu der Strömungsgeschwindigkeit der Arbeitsmittelströmung aus der zweiten Arbeitskammer (5) durch die erste Rücklauföffnung (28) die Arbeitsmitteldruckdifferenz aufgrund der unterschiedlichen wirksamen Kolbenflächen (wegen der Anwesenheit der Kolbenstange) in der ersten Arbeitskammer relativ zu der zweiten Arbeitskammer kompensieren.8. Die Arbeitsmittelströmung-Regelventilvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daßdie erste Zulaufsteuerkante (25) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat, als die erste Zulaufsteuerkante (20) am ersten Steuerventilkolben (15); die erste Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) einen größeren Durchmesser hat als die erste Rücklaufsteuerkante (22) am ersten Steuerventilkolben (15); die zweite Zulaufsteuerkante (29) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Zulaufsteuerkante (23) am zweiten Steuerventilkolben (16); die zweite Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Rücklaufsteuerkante (24) am zweiten Steuerventilkolben (16); und die Durchmesser der ersten Zulaufsteuerkante (25) und der ersten Rücklaufsteuerkante (26) am Innenumfang der ersten Bohrung (13) größer sind, als die Durchmesser der zweiten Zulaufsteuerkante (29) und der zweiten Rücklaufsteuerkante (30) am Innenumfang der zweiten Bohrung (14).Ein Kraftfahrzeug-Lenksystem mit einer hydraulischen Kraftverstärkervorrichtung ,
gekennzeichnet durchein mit den Fahrzeugrädern verbundenes Lenkglied, um beim Lenkvorgang - entsprechend den von Hand vorzunehmenden Lenkeinstellungen - die Ausrichtung der Räder und deren Querverstellung vorzunehmen;einen hydraulisch beaufschlagten Hohlzylinder mit ersten und zweiten Einlaßöffnungen sowie mit ersten und zweiten Rücklauföffnungen;einen innerhalb des Hohlzylinders verschieblich angeordneten Kolben, welcher den Innenraum dieses Zylinders in eine erste Kammer und eine zweite Kammer unterteilt, wobei die erste Kammer mit der ersten Einlaßöffnung und mit der ersten Rücklauföffnung in Verbindung steht,,und die zweite Kammer mit der zweiten Einlaßöffnung und der zweiten Rücklauföffnung in Verbindung steht, und wobei der Kolben übeE eine durch die ersteKammer hindurchragende Roibenstange mit dem Lenkglied in Verbindung steht, um dessen Querverstellung durchzuführen; ein Kraftverstärker-Ventilgehäuse, das aufweist: eine dritte Einlaßöffnung, die an eine Quelle für das Arbeitsmittel angeschlossen ist; erste und zweite Auslaßöffnungen, die an die erste bzw. die zweite Einlaßöffnung des Zylinders angeschlossen sind;dritte und vierte Rücklauföffnungen, die an die erste bzw. an die zweite RücklaufÖffnung des Zylinders angeschlossen sind; undeine fünfte RücklaufÖffnung, die an einen Arbeitsmittelbehälter angeschlossen ist, um Arbeitsmittel zurückzuführen; ferner eine erste Bohrung,und eine zweite Bohrung, die durch das Gehäuse hindurchführen, wobei die erste Bohrung mit der ersten Auslaßöffnung und der vierten RücklaufÖffnung in Verbindung steht, und wobei die zweite Bohrung mit der zweiten Auslaßöffnung und mit der dritten RücklaufÖffnung in Verbindung steht;innerhalb der ersten Bohrung ein erster Steuerventilkolben und innerhalb der zweiten Bohrung ein zweiter Steuerventilkolben angeordnet sind, die an eine von Hand in entgegengesetzte Richtungen drehbare Lenkspindel angelenkt sind, wobeider erste Steuerventilkolben und der zweite Steuerventilkolben identischen Aufbau aufweisen;der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen ersten veränderbaren Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der ersten Auslaßöffnung bildet;ferner der erste Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der ersten Bohrung einen veränderbarenersten Rücklaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der vierten Rücklauföffnung bildet.der zweite Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Zulaufregelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der dritten Einlaßöffnung und der zweiten Auslaßöffnung bildet; ferner der zweite Steuerventilkolben in Verbindung mit dem Innenumfang der zweiten Bohrung einen zweiten Rücklaufcagelpfad für eine Strömungsverbindung des Arbeitsmittels zwischen der fünften Rücklauföffnung und der dritten Rücklauföffnung bildet,wobei diese zweiten Regelpfade einen kleineren Strömungsquerschnitt aufweisen, als die ersten Regelpfade, und die Strömungsquerschnitte aller dieser Regelpfade in Abhängigkeit von der Drehung der Lenksäule veränderbar sind.
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