DE19620975B4 - Hilfskraftlenkung mit Dämpfungsventilen für Kraftfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Hilfskraftlenkung
für Kraftfahrzeuge, mit
einem Lenkgetriebe, mit einem hydraulischen Servomotor (7) für die Unterstützung eines
in das Lenkgetriebe eingeleiteten Lenkmomentes, und mit folgenden
weiteren Merkmalen:
– in dem Servomotor (7) sind zwei Arbeitsräume (11, 12) durch einen Kolben (13) voneinander getrennt;
– ein Steuerventil (18) für die Steuerung eines von einer Druckquelle (21) geförderten Druckmittels zu und von den beiden Arbeitsräumen (11, 12) des Servomotors (7) ist über zwei Arbeitsleitungen (14, 15) mit den Arbeitsräumen (11, 12) des Servomotors (7) verbunden,
– Dämpfungsventile (26) sind zwischen den Arbeitsräumen (11, 12) und dem Steuerventil (18) angeordnet,
– die Dämpfungsventile (26) weisen ein zwischen zwei Druckmittelanschlüssen (31, 32) liegenden Gehäuse (27), mit einem die beiden Druckmittelanschlüsse (31, 32) verbindenden Durchflusskanal (33), in dem wenigstens eine Stelle einen gegenüber dem Querschnitt der Druckmittelanschlüsse (31, 32) verringerten
Durchflussquerschnitt besitzt, auf,
– die Stelle mit verringertem Durchflussquerschnitt ist durch...
– in dem Servomotor (7) sind zwei Arbeitsräume (11, 12) durch einen Kolben (13) voneinander getrennt;
– ein Steuerventil (18) für die Steuerung eines von einer Druckquelle (21) geförderten Druckmittels zu und von den beiden Arbeitsräumen (11, 12) des Servomotors (7) ist über zwei Arbeitsleitungen (14, 15) mit den Arbeitsräumen (11, 12) des Servomotors (7) verbunden,
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- In hydraulisch betätigten Arbeitskreisläufen von Hilfskraftlenkungen können Schwingungen auftreten, die durch Stöße erzeugt werden, die von der Fahrbahn in die gelenkten Fahrzeugräder oder in die Hilfskraftlenkung eingeleitet werden.
- Zur Dämpfung solcher Schwingungen in hydraulischen Hilfskraftlenkungen sind verschiedene Maßnahmen bekannt. In der DE-C1 43 23 179 sind Dämpfungsventile mit einem lochscheibenartigen Trägerteil beschrieben, dessen axiale Kanäle durch Ventilplatten verschließbar sind. Die Ventilplatten werden durch Kegelspiralfedern an das Trägerteil angedrückt. Die Kegelspiralfedern ihrerseits stützen sich an Widerlagerscheiben ab, die in fester Verbindung mit dem Trägerteil stehen. Durch unterschiedliche Auslegung der Kegelspiralfedern können, je nach Strömungsrichtung, unterschiedliche Drosselwiderstände an den Dämpfungsventilen erzeugt werden. Diese Dämpfungsventile bestehen aus einer Vielzahl von Einzelteilen, was einen relativ großen Fertigungs- und Montageaufwand bedingt. Außerdem ist ein relativ großer Einbauraum erforderlich.
- Eine andere Möglichkeit, Schwingungen zu dämpfen, ist in der DE-A1 29 27 039 beschrieben. Hierbei werden Drossel-Rückschlagventile verwendet, bei denen eine Ventilplatte mit einer Drosselbohrung versehen ist. Die Ventilplatte wird durch eine Schließfeder gegen einen Ventilsitz gedrückt, der an einem Ventilring ausgebildet ist. In einem anderen Ausführungsbeispiel enthält das Drossel-Rückschlagventil eine Ventilplatte mit einem Federlappen. Zur Befestigung an einem Gehäuseteil weist die Ventilplatte einen hakenartigen Ringwulst auf. Nachteilig bei diesen Dämpfungsventilen ist neben komplizierten oder in einer Vielzahl erforderlichen Einzelteilen die Tatsache, dass die Rückschlagventile nur in einer Richtung wirken. Außerdem lässt sich die Dämpfungscharakteristik dieser Ventile nur sehr bedingt frei wählen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Hilfskraftlenkung der bekannten Art derart zu verbessern, dass eine Dämpfung der auftretenden Schwingungen durch einen einfachen Aufbau des Dämpfungsventiles auf kostengünstige Art in vielen Anwendugsfällen erfolgen kann. Eine weitere Aufgabe besteht in darin, gleiche oder unterschiedliche Kennlinien in beide Strömungsrichtungen des Dämpfungsventiles zu erreichen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im Anspruch 1 gekennzeichnete Dämpfungsventil einer hydraulischen Hilfskraftlenkung gelöst: Die Lösung erfolgt dadurch, dass der Querschnitt der Blende durch eine Strömung zwischen den beiden Druckmittelanschlüssen derart veränderbar, ist dass abhängig von der Strömungsrichtung, dem Druck und der Menge des Druckmittels unterschiedliche Querschnitte der Blende darstellbar sind.
- Zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Sehr einfach kann die Blende durch einen im Wesentlichen ringförmigen Durchflussquerschnitt dargestellt werden. Das Dämpfungsventil enthält nur ein einziges Teil, wenn die Blende durch eine kreisförmige Scheibe und eine, die Scheibe umgebende Kontur des Gehäuses gebildet ist. Im Normalfall wird die Kontur des Gehäuses einen kreisförmigen Durchflussquerschnitt aufweisen. Es ist jedoch vorstellbar, an der Kreisform Ausnehmungen vorzusehen, um die Charakteristik des Dämpfungsventiles zu verändern.
- Zur Veränderung des Durchflussquerschnitts der Blende wird die Außenkontur der Scheibe gegenüber der Kontur des Gehäuses in axialer Rich tung bewegbar ausgeführt und die Kontur des Gehäuses weist in axialer Erstreckung unterschiedliche Querschnitte auf. Durch die Ausbildung der Kontur des Gehäuses lassen sich unterschiedliche Kennlinien des Dämpfungsventils erreichen.
- Die Bewegbarkeit der Außenkontur der Scheibe lässt sich dadurch erreichen, dass die Scheibe zentral an dem Gehäuse befestigt ist und aus einem elastischen Material besteht. Bei einer solchen zentral eingespannten Federscheibe kann sich der Außenrand in Abhängigkeit von den Druck- und Strömungsverhältnissen in dem Dämpfungsventil in axialer Richtung einstellen.
- Eine andere Möglichkeit, die Bewegbarkeit der Außenkontur der Scheibe zu erreichen, besteht darin, dass die Scheibe kreisringförmig ausgebildet ist und auf einem zentralen, zapfenartigen Fortsatz des Gehäuses in wenigstens einer Richtung gegen die Kraft einer Feder axial verschiebbar ist. Dabei kann die Scheibe starr oder federnd ausgebildet sein.
- Unterschiedliche Kennlinien des Dämpfungsventils lassen sich dadurch erreichen, dass die Scheibe in wenigstens einer axialen Richtung an einer scheibenförmigen Feder anliegt. Dadurch kann in einer Richtung der Druckmittelstrom stärker gedrosselt werden. Ein zusätzlicher Sperreffekt kann dadurch erreicht werden, dass die Kontur des Gehäuses derart mit einem Absatz versehen ist, dass die Scheibe in wenigstens einer ihrer ausgelenkten Endstellungen an dem Absatz anliegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es möglich, in der Scheibe wenigstens eine Drosselbohrung anzuordnen. Dadurch erreicht man eine Kennlinie, die an einer bestimmten Stelle abknickt und sich dann wie eine Festblende verhält. Auf diese Art kann man die Wirkungsweise einer herkömmlichen Festblende mit der abstimmbaren Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Dämpfungsventils mit veränderbarem Durchflussquerschnitt kombinieren. Eine Drosselbohrung kann man jedoch auch bei den anderen Ausführungsbeispielen vorsehen.
- Wird der Durchflussquerschnitt der Blende in deren Neutralstellung so groß gewählt, dass er bis zu einer bestimmten Druckmittelmenge ein ungehindertes Durchströmen erlaubt, so können die Gesamtabmessungen des Dämpfungsventils besonders klein gehalten werden. Außerdem ist eine besonders strömungs- und geräuschgünstige Ausführung möglich.
- Außer der Möglichkeit, die Scheibe zentral einzuspannen, ist es möglich, eine ringförmige Scheibe an ihrem Außenumfang in dem Gehäuse festzulegen und dadurch die Innenkontur der Scheibe gegenüber der Kontur eines Gehäusezapfens in axialer Richtung bewegbar zu machen.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 einen Teil-Längsschnitt durch eine Hilfskraftlenkung, die mit den erfindungsgemäßen Dämpfungsventilen ausgestattet werden kann; -
2 bis6 verschiedene Ausführungsbeispiele des erfin dungsgemäßen Dämpfungsventils, teilweise in unterschiedlichen Betriebszuständen und teilweise mit zugehörigen Kennlinien. - In einem Lenkgehäuse
1 ist ein Ritzel2 in zwei Lagern3 und4 drehbar gelagert. Das Ritzel2 trägt an seinem einen Ende einen Lenkspindelanschluss5 für den Anschluss an ein Lenkorgan, beispielsweise eine nicht dargestellte Lenkspindel mit einem Lenkhandrad. - Das Ritzel
2 steht über seine Verzahnung in Eingriff mit einer Zahnstange6 , die in dem Lenkgehäuse1 axial verschiebbar geführt ist. - Zur Hilfskraftunterstützung dient ein Servomotor
7 , dessen Kolbenstange8 fest mit der Zahnstange6 verbunden ist. Der Servomotor7 enthält in einem Zylinder10 zwei Arbeitsräume11 und12 , die durch einen auf der Kolbenstange8 festliegenden Kolben13 voneinander getrennt sind. Die beiden Arbeitsräume11 und12 sind über Arbeitsleitungen14 und15 mit zwei Zylinderanschlussteilen16 und17 eines Steuerventils18 verbunden. Das Steuerventil18 weist außerdem noch einen Zulaufanschluss20 auf, an den eine Druckquelle21 in der Form einer Servopumpe angeschlossen ist. An einen Rücklaufanschluss22 ist ein Behälter23 angeschlossen. Die Arbeitsleitungen14 und15 sind an den Zylinder10 über zwei Anschlussteile24 und25 angeschlossen. - In jeder der beiden Arbeitsleitungen
14 und15 ist zwischen den Arbeitsräumen11 und12 des Servomotors7 und dem Steuerventil18 ein Dämpfungsventil26 angeordnet. Die Dämpfungsventile26 können entweder in den Zylinderanschlussteilen16 und17 an dem Steuerventil18 oder in den Anschlussteilen24 und25 an dem Zylinder10 des Servomotors7 oder direkt in den Arbeitsleitungen14 und15 angeordnet ein. - Das Dämpfungsventil
26 ist in2 in einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei ist lediglich in2A , die das Dämpfungsventil26 in seiner Neutralstellung zeigt, das komplette Ventil gezeichnet. - Ein Gehäuse
27 befindet sich zwischen zwei Anschlussteilen28 und30 , die je einen Druckmittelanschluss31 bzw.32 aufweisen. Das Gehäuse27 kann mit den Anschlussteilen28 und30 einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Ein Durchflusskanal33 , der die beiden Druckmittelanschlüsse31 und32 miteinander verbindet, ist im Bereich des Gehäuses27 streckenweise in mehrere Bohrungen34 aufgeteilt. Die Bohrungen34 durchbrechen eine Wand35 des Gehäuses27 . Die Wand35 trägt einen zentralen, zapfenartigen Fortsatz36 , an dem eine kreisförmige Scheibe37 befestigt ist. Die Scheibe37 bildet zusammen mit einer im Wesentlichen kreisrunden Kontur38 des Gehäuses27 eine Blende40 , die dadurch einen ringförmigen Durchflussquerschnitt aufweist. - In
2A ist die Scheibe34 in einer ebenen Ausgangsstellung gezeichnet. Der Durchflussquerschnitt der Blende40 ist in Abhängigkeit von einer Strömung zwischen den beiden Druckmittelanschlüssen31 und32 dadurch verstellbar, dass sich die Scheibe37 nach der einen oder anderen Richtung durchwölbt. Dies bedeutet, dass sich die Außenkontur der Scheibe37 gegenüber der Kontur38 des Gehäuses27 in axialer Richtung bewegt. Da die Kontur38 des Gehäuses27 in axialer Erstreckung unterschiedliche Querschnitte aufweist, gelangt die Außenkontur der Scheibe37 , abhängig von der Strömungsrichtung, dem Druck und der Menge des Druckmittels, in Bereiche verschiedener Querschnitte der Kontur38 . - In
2B beispielsweise erfolgt der Druckmittelstrom von oben nach unten, so dass die Außenkontur der Scheibe37 in einen erweiterten Bereich der Kontur38 gelangt. Daraus ergibt sich eine flache Kennlinie, d. h. geringer Dämpfungswiderstand, gemäß2C , wenn man den Druck P über der Strömungsmenge Q aufträgt. - In
2D erfolgt der Druckmittelstrom von unten nach oben, so dass die Außenkontur der Scheibe37 sich in einem definiert engeren Teil der Kontur38 bewegt. Dabei entsteht eine vorberechnete gewünschte Kennlinie, wie sie in2E dargestellt ist. Hierbei wird z. B. bei einer Hilfskraftlenkung zunächst stark steigend gedämpft, um Vibrationen und Stöße abzumildern. Bei höheren Strömungs- und Lenkgeschwindigkeiten wird durch ein flacheres Ansteigen eine unangenehme Trägheit vermieden. - Die Scheibe
37 dieses Ausführungsbeispieles besteht aus einem elastischen Material, zweckmäßigerweise aus Federstahl. Es ist jedoch auch möglich, die Scheibe37 aus einem dauerelastischen Kunststoff herzustellen. - In dem Ausführungsbeispiel der
3 ist die Scheibe37 nicht zentral festgelegt. In diesem Ausführungsbeispiel ist vielmehr eine kreisringförmige Scheibe41 vorgesehen, die auf einem zapfenartigen Fortsatz42 gegen die Kraft einer Feder43 in axialer Richtung verschiebbar ist. Wird das Dämpfungsventil nach3A gemäß der Darstellung in3B von oben her durchströmt, so bewegt sich die Scheibe41 nach unten. Dabei ergibt sich eine Kennlinie, die gemäß3C einen abknickenden Verlauf hat. Bei einer Strömung von unten nach oben verhält sich die Scheibe41 genau wie die Scheibe37 in2D . - In dem Ausführungsbeispiel nach
4 ist die Scheibe37 mit einer scheibenförmigen Feder44 kombiniert, d. h., die Scheibe37 stützt sich in der einen Richtung an der Feder44 ab. Dadurch ergibt sich eine Kennlinie, die zunächst stärker und dann schwächer ansteigt. In der anderen Strömungsrichtung wirkt die Scheibe37 in4 genau wie die Scheibe37 in2B . - In dem Ausführungsbeispiel nach
5 ist die Kontur38 des Gehäuses27 mit einem Absatz45 versehen. Bei einer Strömung von oben nach unten kommt die Scheibe37 am Ende ihrer Bewegung zur Anlage an dem Absatz45 , wie dies in5B dargestellt ist. In dieser Stellung der Scheibe37 ist kein Durchfluss mehr möglich. - Um ein zu starkes Ansteigen des Druckes in dieser Stellung zu verhindern, kann in der Scheibe
37 eine Drosselbohrung46 vorgesehen sein, die in5B dargestellt ist. Eine oder mehrere entsprechende Drosselbohrungen kann man auch bei den anderen Ausführungsbeispielen vorsehen, um bestimmte gewünschte Kennlinien zu erhalten. - In
6 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem eine Scheibe47 einen etwas kleineren Außendurchmesser aufweist als die Scheibe37 . Dadurch entsteht ein größerer Durchflussquerschnitt48 , durch den bei normalen Durchflussmengen ein unbehinderter Durchfluss erfolgen kann. Dadurch kann man erreichen, dass eine Dämpfwirkung erst bei einer bestimmten höheren durchströmenden Druckmittelmenge erfolgt. Dies kann beispielsweise bei der Anwendung eines solchen Dämpfungsventiles bei einer Hilfskraftlenkung zweckmäßig sein, um ein „Überschwingen" der Lenkung zu verhindern. - Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Scheibe
37 immer in ihrer Mitte festgelegt, ihre Außenkontur bewegt sich axial. Ebenso ist es jedoch auch möglich, eine kreisringförmige Scheibe aus elastischem Material an ihrem Außenumfang in dem Gehäuse27 festzulegen, so dass die Innenkontur der Scheibe gegenüber der Kontur eines zentral angeordneten Zapfens in axialer Richtung bewegbar ist. Analog zu der Kontur38 des Gehäuses bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen weist der Zapfen des hier beschriebenen, jedoch nicht dargestellten Ausführungsbeispieles in axialer Erstreckung unterschiedliche Querschnitte auf. - Die Erfindung wurde bis jetzt anhand mehrerer Ausführungsbeispiele erläutert. Aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich, dass bereits durch geringfügige Veränderungen der Federeigenschaften der Scheibe, der Kontur und der Strömungsquerschnitte auf einfache Weise unterschiedliche Dämpfungseigenschaften erreicht werden können. Dabei sind für die beiden Strömungsrichtungen sowohl gleiche als auch ungleiche Kennlinienverläufe erreichbar. Eben so ist es sehr leicht möglich, eine Kennlinien in ihrer Steigung und in ihrer Stetigkeit, beispielsweise durch eine – im Querschnitt durch das Dämpfungsventil gesehen – in Axialrichtung wellenförmige Kontur, zu verändern.
- Es ist auch möglich, das Dämpfungsventil als Rückschlagventil auszubilden, wenn die Scheibe in ihrer Neutralstellung an der Kontur des Gehäuses anliegt. Dadurch wird der Durchfluss in einer Strömungsrichtung abgesperrt. In der anderen Strömungsrichtung arbeitet das Dämpfungsventil erfindungsgemäß mit veränderbarem Durchflussquerschnitt.
Claims (14)
- Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge, mit einem Lenkgetriebe, mit einem hydraulischen Servomotor (
7 ) für die Unterstützung eines in das Lenkgetriebe eingeleiteten Lenkmomentes, und mit folgenden weiteren Merkmalen: – in dem Servomotor (7 ) sind zwei Arbeitsräume (11 ,12 ) durch einen Kolben (13 ) voneinander getrennt; – ein Steuerventil (18 ) für die Steuerung eines von einer Druckquelle (21 ) geförderten Druckmittels zu und von den beiden Arbeitsräumen (11 ,12 ) des Servomotors (7 ) ist über zwei Arbeitsleitungen (14 ,15 ) mit den Arbeitsräumen (11 ,12 ) des Servomotors (7 ) verbunden, – Dämpfungsventile (26 ) sind zwischen den Arbeitsräumen (11 ,12 ) und dem Steuerventil (18 ) angeordnet, – die Dämpfungsventile (26 ) weisen ein zwischen zwei Druckmittelanschlüssen (31 ,32 ) liegenden Gehäuse (27 ), mit einem die beiden Druckmittelanschlüsse (31 ,32 ) verbindenden Durchflusskanal (33 ), in dem wenigstens eine Stelle einen gegenüber dem Querschnitt der Druckmittelanschlüsse (31 ,32 ) verringerten Durchflussquerschnitt besitzt, auf, – die Stelle mit verringertem Durchflussquerschnitt ist durch eine Blende (40 ) mit veränderbarem Durchflussquerschnitt gebildet, gekennzeichnet dadurch, dass – der Querschnitt der Blende (40 ) durch eine Strömung zwischen den beiden Druckmittelanschlüssen (31 ,32 ) derart veränderbar, ist dass abhängig von der Strömungsrichtung, dem Druck und der Menge des Druckmittels unterschiedliche Querschnitte der Blende (40 ) darstellbar sind. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (
40 ) einen im wesentlichen ringförmigen Durchflussquerschnitt hat. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (
40 ) durch eine kreisförmige Scheibe (37 ;41 ;47 ) und eine, die Scheibe (37 ;41 ;47 ) umgebende Kontur (38 ) des Gehäuses (27 ) gebildet ist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (
38 ) des Gehäuses (27 ) einen im wesentlichen kreisförmigen Durchflussquerschnitt einschließt. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur der Scheibe (
37 ;41 ;47 ) gegenüber der Kontur (38 ) des Gehäuses (27 ) in axialer Richtung bewegbar ist und dass die Kontur (38 ) des Gehäuses (27 ) in axialer Erstreckung unterschiedliche Querschnitte aufweist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (
37 ;47 ) zentral an dem Gehäuse (27 ) befestigt ist und aus einem elastischen Material besteht. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (
37 ;47 ) eine Federscheibe ist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (
37 ;47 ) kreisringförmig ausgebildet ist und auf einem zentralen, zapfenartigen Fortsatz (42 ) des Gehäuses (27 ) in wenigstens einer Richtung gegen die Kraft wenigstens einer Feder (43 ) axial verschiebbar ist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Scheibe (
37 ) in wenigstens einer axialen Richtung an einer scheibenförmigen Feder (44 ) abstützt. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (
38 ) des Gehäuses (27 ) derart mit einem Absatz (45 ) versehen ist, dass die Scheibe (37 ) in wenigstens einer ihrer ausgelenkten Endstellungen an dem Absatz (45 ) anliegt, so dass ein Durchfluss gesperrt ist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Scheibe (
37 ) wenigstens eine Drosselbohrung (46 ) angeordnet ist. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussquerschnitt der Blende (
48 ) in deren Neutralstellung so groß ist, dass er bis zu einer bestimmten Druckmittelmenge ein ungehindertes Durchströmen erlaubt. - Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende durch eine kreisringförmige Scheibe aus elastischem Material und eine, die Bohrung der Scheibe durchdringende Kontur eines zentral in dem Gehäuse angeordneten Zapfens gebildet ist, dass die Scheibe an ihrem Außenumfang in dem Gehäuse festgelegt ist und dass die Innenkontur der Scheibe gegenüber der Kontur des Zapfens in axialer Richtung bewegbar ist, wobei der Zapfen in axialer Erstreckung unterschiedliche Querschnitte aufweist.
- Hilfskraftlenkung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (
37 ;41 ) in ihrer Neutralstellung an der Kontur (38 ) des Gehäuses (27 ) anliegt und dadurch der Durchfluss in einer Strömungsrichtung abgesperrt ist.
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