DE352486C - Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungsapparate - Google Patents
Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische VorfuehrungsapparateInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/18—Fire preventing or extinguishing
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Description
Es sind bereits verschiedene Arten von Sicherheitsvorrichtungen, für kirceänlatographische
Vorführungsmaschinen bekannt, die den Zweck haben, bei vorkommenden Beschädigungen
der Bildbänder oder bei Betriebsstörungen infolge Abspringens des Motorriemens
die Vorführung selbsttätig zu unterbrechen, dien Antriebsmotor auszuschalten, das Bildfenster
durch Schutzkliappen zu schließen und ίο die Beleuchtung/ im Vorführungsraum einzuschalten.
Dabei werden die einzelnen Sicherheitsvorrichtungen durch einen gemeinsamen
Häuptapparat betätigt und elektrisch von verschiedenen, besonders gefährdeten! Stellen aus
mittels voneinander unabhängigen Nebenapparaten oder mittels Handschalters eingeschaltet.
Gegenstand der Erfindung ist eine solche Vorrichtung besonders einfacher Bauart, die
ao es zugleich ermöglicht, von einer beliebigen Stelle aus die Vorführung nicht nur mittels
eines Druckknopfschalters zu unterbrechen, sondern auch mittels eines zweiten Schalters
ihre Fortsetzung zu bewirken. In der Zeichnung ist der Hauptapparat in Abb. 1 im Aufriß,
in Abb. 2 im Grundriß dargestellt. Abb. 3 und! 4 zeigen, einen Nebenapparat in Auf- und
Grundriß, Abb. 5 und 6 zwei weitere Nebenapparate im Aufriß, und Abb. 7 endlich stellt
das Schaltbild dar.
DerHauptapparat besteht aius zwei Magnetspulen
α und al·, in denen ein Magnetkern b
hin und her gleitet, je nachdem er von der einen oder andern Spule angezogen wird. Die
Bewegung des Magnetkerns b überträgt sich mittels des Hebels c auf die Welle c1. Auf
dieser Welle c1 sitzt eine aus isolierendem
Material gefertigte Kontaktscheibe c2 und der zweiarmige Stellhebel cs. Um die Drebung
der Welle c1 aluch von Hand, unabhängig von den Magnetspulen α tind a1, vornehmen
zu können, ist schließlich noch der Handhebel c* angebracht. Auf der Kontaktscheibe
c2 schleifen die beiden Kontaktfederpaare d, d und d1,, dl; diesen entsprechen
Kontaktstücke e und e1, die derartig auf der
Kontaktscheibe befestigt sind, daß je nach deren Stellung entweder das Federpaar
d, d oder das; Federpaar d1, d1 miteinander
verbunden wird. Der obere Teil der Kontaktscheibe c2 ist abgeflacht und betätigt
bei seiner Drehung ein weiteres Kontaktfederpaar f, welches auf einem isoliertem
Soakel befestigt ist und, wie aus Abb. 7 ersichtlich, in den Stromkreis der Sicherheitsvorrichtungen
h, i, k und I eingeschaltet ist.
Der Stellhebel c8 betätigt in an sich bekannter ' Weise die beiden Schützklappen g und g1,
welche das Bildfenster des Vorführungsappärates öffnen und schließen. An dem Gehäuse
des ganzen Systems sind außerdem Druckknöpfe h und h1 angebracht, welche es ermöglichen,
die Vorrichtung beliebig von Hand zu tätigen. Derartige Druckknöpfe können auch an andern Stellen, z. B. im Zuschauerraum
aim Vortragstisch, beim Pförtner, angebracht sein. Sie sind dann, wie aus Abb. 7
ersichtlich (h2), den beiden Druckknöpfen h und /i1 gruppenweise parallel geschaltet.
Die Nebenapparate bestehen aus der Zu'fiührungstrommelsicherung i, der Rietnensicherung
k und der Aufwickeltrommelsicherung I. Die Zuführungstroimmelsicherung i
hat einen doppelten Zweck: sie soll den Stromkreis des Antriebismotors m sowohl
beim Reißen des Bildbandes als auch beim Stocken desselben infolge schlechter Zahnung
unterbrechen. Zu diesem· Zweck trägt sie eine Rolle i1, welche in der Pfeilrichtung uimlclappbar
angeordnet ist und durch eine Feder leicht gegen das Bildband, dessen Verlauf in' Abb. 3
punktiert angezeichnet ist, gedruckt wird. Seitlich trägt die Achse der Rolle i1 ein Kontaktstück
V-. In dem Augenblick, in dem das Bildband reißt, bewegt sich die Rolle i1 unter
dem Druck ihrer Feder in der Pfeilrichtung
(Abb. 4), das Kontaktstück drückt die beiden Kontaktfedern is, iz -und schließt nach Abb. 7
den Stromkreis der Magnetspule a, weiche den Anker b anzieht, die Welle c1 mit der Kontaktscheibe
c2 und dem Stellhebel cs dreht, den Schalter d öffnet, den Motor m zum. Stillstand
bringt, gleichzeitig den Schalter d1 schließt und die Saalbeleuchtung η einschaltet und
endlich den Schalter f öffnet und so das ganze System der Sicherheitsvorrichtungen stromlos macht. Die Schutzikliappen g, g1 werden
gleichzeitig geschlossen. Pur den Fall, daß die Verzahnung des Films beschädigt ist,
wird das Ablaufen des Filmstreifens auf Schwierigkeiten stoßen, und die Schleife des
Bildbandes, welche sieh, wie in Abb. 4 angedeutet, vor dem Objektiv befindet, wird sich
derart vergrößern, daß sie gegen die Fahne i*
drückt, diese in der Pfeikichtung dreht und
ao dadurch die Kontaktfedern i5, i5 mittels eines
auf der Welle der Fahne-i* befindlichen Kontaktstückes
verbindet. Die Wirkung dieser Verbindung ist dieselbe wie oben beschrieben, d. h. das Spiel wird sofort unterbrochen,
das Bildfenster gesichliossfen, und die Slaalbeleitchtung
eingeschaltet. Die gleiche Wirkung löst die Betätigung der Rieüiensicherung
k aus (Abb. 5); die Rolle k1 ist an einem
Hebel kz drehbar gelagert; dieser Hebel k2
trägt ein Kontaktstück ft3, welches bei Drehung des Hebels k2 die Konitiafetfedern /e4, k*
verbindet. In normalem· Zustand läuft die Rolle ft1 auf dam Antriebsriemen dies Motors
m. Sobald nun dieser Antriebsriemen reißt oder abspringt, pendelt der Hebel Ψ
infolge der Schwerkraft in der Pfeilrichtung nach unten. Dias Kontaktstück ks verbindet
die Kontaktfedern ft4, fe4 und löst somit die
oben geschilderte Wirkung aus. Die Alufwidteltrommelsicherung
(Abb. 6) ist in ähnlicher Weise wie die Rietnensicherung ft ausgeführt.
Nur ist die Rolle I1, welche auf dem aufzuwickelnden Film· läuft, entsprechend
breiter gehalten. Sie ist drehbar angeordnet auf dem Hebelarm P, der das Kontaktstück Z3 trägt,
das in Eingriff mit den Federn Z*, Z4 steht. Sobald
sich beim· Aufwickeln des Films eine Störung, sei es durch Schleifenbildung oder
durch Reißen des Films, zeigt, fällt der Hebel Z2 mit der Rolle I1 infolge der Schwerkraft
in der Pfeilrichltlung nach unten, wobei
das Kontaktstück Z3 die Kontaktfedern Z* verbindet,
und somit wiederum die oben geschilderte Wirkung ausgelöst wird. Durch Schließen
des Dnuckknopfsebalters h kann die Wirkung der selbsttätig arbeitenden Sicherheitsvorrichtungen
auch willkürlich erzielt werden, und zwar, wie oben bereits geschildert, nicht nur von einem» sondern von beliebig vielen
Punkten aus; es ist üiberhaiupt die Zahl der anzuwendenden SicherheitsvOTrichtungen
durchaus nicht beschränkt oder begrenzt. Dieselben können vielmehr in beliebiger Anzahl,
je nach den Erfordernissen und der Eigenart des Betriebes, angewendet werden. Nach Beseitigiung
der Störung, oder wenn die Vorführung fortgesetzt werden soll, wird durch Druck auf den Schalter h1 die Magnetspule ax
erregt, der Anker b nach der andern Seite gezogen und somit die Welle c1 nebst der
Kontaktscheibe c2 und dem Stellhebel c3 in
entgegengesetztem Sinne gedreht, der Hauptschalter der Sicherheitsvorrichtung / geschlossen,
der Motor m durch Schließen des Schalters d in Tätigkeit gesetzt und1 die Saalbeleuchtiung
durch öffnen des Schalters d1 ausgeschaltet.
Gleichzeitig wird das Bildfenster durch Verschieben der Schutzklappen g und g·1
freigegeben, und das Spiel beginnt wieder.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schutzvorrichtung für kinemiatographis ehe Vorführuingffliaschinen, bestehend aus einem Hauptapparat und mehreren denselben mittels elektrischen Stromes beim Reißen des Bildbandes, beim Albspringen des Riemes oder beita Schließen eines Schalters betätigenden Nelbenapparaten, gekennzeichnet durch zwei im Hauptappatat vorgesehene und in verschiedene Stromkreise eingeschaltete Ellektromagnete, von denen der eine (a), faülls sein Stromkreis in an sich bekannter Weise von einem der Nebenapparate geschlossen wird, einen Anker (b) derartig bewegt, daß eine mit einer Kontaktscheibe (c2) und einem Stellhebel· (c3) versehene Welle (c1) gedreht wird und hierdurch mittels der a,ulf dier Kontaktscheibe (c2) schleifenden Kontaktfedern (d, d; d1, d1) die Saalbeleuchtung (n) eingeschaltet und gleichzeitig der Stromkreis der Sicherheitsvorrichtungen und der des Antriebsmotors (ni) unterbrochen sowie das Bildfenster durch Blenden (g und g1) geschlossen wird!; während der andere Elektromagnet (α1), wenn dessen' Stromkreis mittels eines Schalters (h1) von einer beliebigen Stelle aus geschlossen wird, den Anker (&) nach der entgegengesetzten Seite bewegt, der dabei gleichzeitig die Stromkreise des Elektromotors («) lund der Sicherheitsvorrichtungen schließt, durch Öffnen der Blenden (g unld g1) das Bildfenster freigibt und die Saalbeletichtung ausschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE352486C true DE352486C (de) | 1922-04-29 |
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Family Applications (1)
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