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DE3519463A1 - Mittel und verfahren zur haarentkraeuselung - Google Patents

Mittel und verfahren zur haarentkraeuselung

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Publication number
DE3519463A1
DE3519463A1 DE19853519463 DE3519463A DE3519463A1 DE 3519463 A1 DE3519463 A1 DE 3519463A1 DE 19853519463 DE19853519463 DE 19853519463 DE 3519463 A DE3519463 A DE 3519463A DE 3519463 A1 DE3519463 A1 DE 3519463A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
weight
water
ethoxylated
hydroxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853519463
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dipl.-Chem. 6100 Darmstadt Wajaroff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
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Priority to ZA863666A priority patent/ZA863666B/xx
Priority to BR8602488A priority patent/BR8602488A/pt
Publication of DE3519463A1 publication Critical patent/DE3519463A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/04Preparations for permanent waving or straightening the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/58Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing atoms other than carbon, hydrogen, halogen, oxygen, nitrogen, sulfur or phosphorus

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Description

  • Mittel und Verfahren zur Haarentkräuselung
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Haarentkräuselungsmittel auf der Grundlage von Alkalihydroxiden oder Alkalialkoholaten, das in Form einer wasserfreien Paste oder einer wasserarmen Wasser-in-Öl-Emulsion vorliegt, sowie ein Verfahren zur Haarentkräuselung unter Verwendung dieses Haarentkräuselungsmittels.
  • Für die dauerhafte Entkräuselung von menschlichen Haaren haben stark alkalisch eingestellte Haarentkräuselungsmittel eine wesentliche Bedeutung erlangt. Man verwendet im allgemeinen Alkalihydroxide oder reduzierend wirkende Schwefelverbindungen, die entweder zur Gruppe der anorganischen Sulfite bzw. Bisulfite oder zu der der organischen Thioglycolate gehören. Als Alkalihydroxide kommen Natrium-, Kalium- und Lithiumhydroxid in Betracht, während es sich bei den Sulfiten bzw. Bisulfiten um die Alkali- oder Ammoniumsalze handeln kann. Von den Mercaptocarbonsäuren seien als wesentliche Vertreter die Thioglycolsäure und Thiomilchsäure genannt, die in Form ihrer wasserlöslichen Salze wie beispielsweise der Ammonium-, Alkali- und Monoäthanolaminsalze vorliegen. Diese Substanzen sind imstande, das Keratin des menschlichen Haares in seiner Struktur zu erweichen und eine dauerhafte Verformung herbeizuführen.
  • Zur Durchführung einer Haarentkräuselung wird das Haarentkräuselungsmittel, das in der Regel in Cremeform oder Gelform vorliegt, gleicamäßig auf dem Haar verteilt. Die erhöhte Viskosität des Haarentkräuselungsmittels soll zum einen ein Ablaufen vom Haar verhindern und zum anderen beim anschließenden Kämmen dem Drang des Haares, in die ursprüngliche gekrauste Form zurückzukehren, Widerstand ent-- gegensetzen. Nach dem zur Glättung des Haares erforderlichen mehrmaligen Kämmen während der Einwirkungszeit, die etwa 5 bis 20 Minuten beträgt, wird das Haar mit Wasser ausgespült, um das Haarentkräuselungsmittel zu entfernen.
  • Haarentkräuselungsmittel auf der Grundlage der Mercaptocarbonsäuren bewirken eine reduktive chemische Spaltung der Disulfidbrücken im Haarkeratin. Nach dem Glätten des Haares ist eine Behandlung mit einem Fixiermittel auf der Grundlage eines Oxidationsmittels - in der Regel Wasserstoffperoxid - nötig, um eine Rückbildung der Disulfidbindungen zu bewirken, auf der die Dauerhaftigkeit der Glättung Ses Haares beruht. Zudem sind diese Mittel relativ kostspielig und besitzen meistens einen unangenehmen Geruch.
  • Lm Gegensatz dazu beruht die entkräuselnde Wirkung von Alkalihydroxiden auf das menschliche Haar auf der Hydrolyse der Cystinbrücken es Keratins. Haarentkräuselungsmittel auf dieser Grundlage sind wenig kostspielig und besitzen im allgemeinen keinen Geruch. Durch die Verwendung dieser Mittel ist eine verhältnismäßig rasche Entkräu-;elung ohne nennenswerte negative Veränderung der Haarstruktur mög-Iich.
  • .in entscheidender Nachteil der Entkräuselungsmittel auf der Basis ion Alkalihydroxiden ist die mangelnde Hautverträglichkeit, die den Anwender dazu zwingt, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Während der Friseur seine Hände durch Handschuhe schützen kann, Lst auch bei größter Sorgfalt oft der Kontakt des alkalischen Entlcräuselungsmittels mit der Kopfhaut des Kunden nicht völlig zu vers rneiden. Die Folgen sind Hautirritationen, Brennerscheinungen und )ei längerer Einwirkung sogar Verätzungen der Kopfhaut.
  • \rufgabe der Erfindung war es daher, ein Haarentkräuselungsmittel md ein Verfahren für die Haarentkräuselung zur Verfügung zu stellen, welche die vorstehend geschilderten Nachteile nicht aufweisen.
  • Es wurde nun gefunden, daß mit einem Haarentkräuselungsmittel alf der Basis eines Alkalihydroxids oder eines Alkalialkoholats, bestehend aus a) 40 bis 80 Gew. % Paraffinöl und/oder Vaseline und/oder einer Lösung von Polyethylen in Paraffinöl, b) 0,5 bis 8 Gew. % Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliums hydroxid oder einem aliphatischen Alkoholat des Lithiums, Natriums oder Kaliums mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, c) 2 bis 59,5 Gew. % mindestens eines oxethylierten gesättigzen oder ungesättigten C8-C18-Fettalkohols lmd/ oder oxethylierten C6-C14-Alkylphenols mit jeweils 2 bis 30 Ethylenoxideinheiten im Molekül, d.) 0 bis 10 Gew. % Wasser und gegebenenfalls bis zu 40 Gew. % für alkalische Haarentkräuselungsmittel üblichen Zusätzen, die gestellte Aufgabe in hervorragender Weise gelöst wird.
  • Der Hauptbestandteil des erfindungsgemäßen Haarentkräuselungsmi tels ist Vaseline, Paraffinöl, eine Lösung von Polyethylen in Paraffinöl oder eine Mischung aus diesen Stoffen.
  • Die für das erfindungsgemäße Haarentkräuselungsmittel alternativ zu Vaseline und Paraffinöl verwendbare Lösung von Polyethylen in Paraffinöl wird erhalten, indem man Paraffinöl auf etwa 1200C erhitzt und festes Polyethylen, zum Beispiel Polyethylenfolie, darin auflöst.
  • Als oxethylierte Fettalkohole kommen zum Beispiel mit 2 bis 30 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Oleylalkohol, mit 10 bis 30 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl- oder Stearylalkohol sowie mit 12 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Stearylalkohol oder Gemische von diesen Alkoholen in Betracht. Ein geeignetes oxethyliertes Alkylphenol ist beispielsweise mit 10 Ethylenoxidgruppen oxethyliertes p-Nonylphenol. Der oxethylierte Fettalkohol und/oder das oxethylierte Phenol liegen in einer Menge von 2 bis 59,5 Gew. %, vorzugsweise 10 bis 40 Gew. %, vor.
  • Das erfindungsgemäße Haarentkräuselungsmittel stellt eine viskose, wasserfreie Paste dar, wenn die keratinerweichende Substanz ein Alkalialkoholat, vorzugsweise das Methylat oder das Ethylat, ist.
  • Bei Verwendung von Alkalihydroxiden hingegen liegt das erfindungsgemäß Haarentkräuselungsmittel als wasserarme Creme in Form einer dasser-in-Ö1-Emulsion mit einem Gehalt an 0,5 bis 10 Gew. % Wasser vor.
  • Die oxethylierten Fettalkohole und die oxethylierten Phenole stellen Emulgatoren dar, die die Einarbeitung des Alkalihydroxids beziehungsreise des Alkalialkoholats in die hydrophobe organische Grundmasse ermöglichen.
  • Darüberhinaus kann das erfindungsgemäße Haarentkräuselungsmittel weiterhin bis zu insgesamt 40 Gew. % für alkalische Haarentkräuse-Lungsmittel übliche Zusätze, zum Beispiel Füllstoffe wie Kaolin ind kolloidale Kieselsäure in einer Menge bis zu 30 Gew. %, Fettlkohole, Wollwachsalkohole, einwertige aliphatische Alkohole mit ? bis 4 C-Atomen, wie zum Beispiel Ethanol oder Isopropanol, Benzylalkohol, aliphatische Diole oder Etheralkohole mit jeweils 5 bis 3 C-Atomen wie zum Beispiel Diethylenglycoldimethylether, wasser-Lösliche Sulfoxide oder Sulfolane, wasserlösliche Rhodanide, Imidatolidinon-2, Betain, Glycerin und (Ethylthio)-ethanol in einer Menge 3i5 zu 10 Gew. % sowie Stärke, Silikonöl, Pflegestoffe wie Lanolin md Lecithin, kapillaraktive Verbindungen wie zum Beispiel Lauryl- pyridiniumchlorid, Natriumlaurylsulfat, kationische nicht kapillaraktive Verbindungen, wie zum Beispiel Diallyldimethylammoniumchlorid-Homopolymer, Parfümöle, Farbstoffe, Natrium-p-Toluolsulfonat, minosäuren, Alkalisulfite in einer Menge bis zu 5 Gew. % sowie ferner bis zu 0,5 Gew. % an Merkaptanen, zum Beispiel Cystein, Alkali;hioglycolate oder Natriumsalze der Dimerkaptoadipinsäure, enthalten.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Entkräuselung von Haaren wird zunächst das vorstehend beschriebene Haarentkräuselungsmiztel auf das trockene Haar aufgetragen und gleichmäßig mit Hilfe der Hände sowie eines Kammes im Haar verteilt. Sodann wird an den u entkräuselnden Stellen des Haares Wasser eingekämmt. Der im erfindungsgemäßen Haarentkräuselungsmittel enthaltene Emulgator ermöglicht die Wasseraufnahme in die bis zu diesem Zeitpunkt wasserarme Wasser in-Öl-Emulsion beziehungsweise in die wasserfreie Paste. Die Wasser aufnahme wandelt die Wasser-in-Öl-Emulsion in eine Misch- bezifhungsweise Öl-in-Wasser-Emulsion um, wodurch das enthaltene Alkalihydroxid nun auf das Haar einwirken kann. Im Falle der wasserfreien, eiri Alkalialkoholat enthaltenden Paste wird durch die Wasseraufnahme in einer chemischen Reaktion aus dem Alkalialkoholat der Alkohol und das Alkalihydroxid freigesetzt, das nunmehr in der gleichen Weise wie oben beschrieben auf das Haarkeratin einwirken kann. Nach einer Einwirkungszeit von 2 bis 20 Minuten, vorzugsweise 5 bis 10 Minuten, wird das Entkräuselungsmittel durch gründliches Spülen des Haares mit Wasser entfernt, wobei der im Mittel als Komponente c) enthaltene Emulgator die Abspülbarkeit des Präparates erheblich begünstigt.
  • In einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrexns zur Entkräuselung von Haaren werden zunächst die zu entkräuselnden Haarpartien mit Wasser ein wenig angefeuchtet. Sodann wird das vorstehend beschriebene Haarentkräuselungsmittel auf das Haar auf;etragen, und während einer Einwirkungszeit von 2 bis 20 Minuten, vorzugsweise 5 bis 10 Minuten, wird das Haar durch mehrmaliges Kämmen ge- glättet. Anschließend wird das Haarentkräuselungsmittel durch gründliches Spülen des Haares mit Wasser entfernt. Eine entkräuselnde Wirkung erhält man lediglich an den Haarpartien, die vorher befeuchtet worden sind.
  • Obwohl in der Regel die Entfernung des Haarentkräuselungsmittels aus dem geglätteten Haar durch Spülen mit Wasser oder mittels einer Haarwäsche genügt, ist zur Nachbehandlung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Verwendung eines säurehaltigen Nachbehandlungsmittels oder eines leicht oxidativ wirkenden Nachbehandlungsmittels von Vorteil. Als organische Säuren können beispielsweise Essigsäure, Zitronensäure, Weinsäure und ähnliche Verwendung finden.
  • Das erfindungsgemäße Haarentkräuselungsmittel zeigt, in Verbindung mit dem hier beschriebenen Verfahren angewendet, eine ausgezeichnete Hautverträglichkeit.
  • Die nachstehenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern, ohne ihn darauf zu beschränken.
  • Beispiel 1 Haarentkräuselungscreme (Wasser-in-Öl-Emulsion) 78 g Vaseline 15 g Mit 6 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Stearylalkohol 2 g Natriumhydroxid 1 g Natriumsulfit 4g Wasser 100 g Beispiel 2 Haarentkräuselungscreme (Wasser-in-Öl-Emulsion) 78 g Vaseline 15 g Mit 6 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Stearyla]kohol 2 g Kaliumhydroxid 1 g Natriumsulfit 4 g Wasser 100 g Beispiel 3 Haarentkräuselungscreme (Wasser-in-Öl-Emulsion) 59 g Vaseline 24 g Mit durchschnittlich 6,5 Ethylenoxidgruppen oxethyliertes 1,3-Nonylphenol 6 g Mit 5 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Oleylalkohol 4 g Natriumhydroxid 1 g Natriumsulfit 6 g Wasser 100 g Beispiel 4 Haarentkräuselungscreme (Wasser-in-Öl-Emulsion) 67,5 g Vaseline 6,0 g Mit 6 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Stearyla)kohdl 12,0 g Mit durchschnittlich 6,5 Ethylenoxidgruppen oxethyliertes 1,3-Nonylphenol 3,0 g Mit 5 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Oleylalkchol 6,0 g Natriumhydroxid 5,0 g Wasser 0,5 g Cystein 100,0 g 3eispiel 5 daarentkräuselungspaste (wasserfrei) 22,0 g Paraffinöl der Dichte g = 0,84 g/cm3 22,5 g Vaseline 4,5 g Mit 10 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Oleylalkohol 36,0 g Mit 20 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Stearylalkohol 4,8 g Natriummethylat 10,0 g Isopropanol 0,2 g Farbstoff 100,0 g ür Isopropanol kann auch mengengleich Sulfolan eingesetzt werden.
  • 3eispiel 6 laarentkräuselungsmittel (wasserarm) 46 g Paraffinöl der Dichte g = 0,84 g/cm3 6 g Polyethylen (gelöst in den obigen 46 g Paraffinöl) 41 g Mit 12 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Cetyl-Stearylalkohol 7 g Lithiumhydroxid (LiOH-H20)-100 g Beispiel 7 Haarentkräuselungscreme (Wasser-in-Öl-Emulsion) 40,0 g Vaseline 15,0 g Mit 10 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Kokosfettalkoh(l *) 19,5 g Mit 8 Ethylenoxidgruppen oxethylierter Kokosfettalkohol 15,0 g Mit 20 Ethylenoxideinheiten oxethylierter Lanolinalkoh»)l 4,5 g Natriumhydroxid 5,5 g Wasser 0,5 g Parfümöl 100,0 g Beispiel 8 Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignetes säurehaltiges Nacabehandlungsmittel.
  • 4,0 g Natriumlaurylethersulfat, 28 %ige wäßrige Lösung 2,0 g Zitronensäure 0,2 g Parfümöl 93,8 g Wasser 100,0 g *) Kokosfettalkohole sind ein Gemisch aus Alkoholen mit etwa folgender prozentualer Verteilung der Kettenlängen: 8 % C8, 7 % C10, 48 % C12, 17 % C14, 9 % C16 und 2 % 018 Beispiel 9 Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignetes, oxidierend wirkendes Nachbehandlungsmittel.
  • 1,8 g Cetylalkohol 0,2 g Natriumlaurylsulfat 0,3 g Parfümöl 2,0 g Wasserstoffperoxid, 50 %ige wäßrige Lösung 0,1 g Phosphorsäure, 85 %ige wäßrige Lösung 0,1 g Phenacetin 95,5 g Wasser 00,0 g volle vorstehend angegebenen Prozentzahlen stellen Gewichtsprozente dar .

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Haarentkräuselungsmittel auf der Basis eines Alkalihydroxids oder eines Alkalialkoholats, bestehend aus a) 40 bis 80 Gew. % Paraffinöl und/oder Vaseline und/oder einer Lösung aus Polyethylen in Paraffinöl, b) 0,5 bis 8 Gew. % Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder einem aliphatischen Alkoholat des Lithiums, Natriums oder Kaliums mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, c) 2 bis 59,5 Gew. % mindestens eines oxethylierten gesättigen oder ungesättigten C8 - C18-Fettalkohols und/oder oxethylierten C6 - C14-Alkylphenols mit jeweils 2 bis 30 Ethylenoxideinheiten im Molekül, d) 0 bis 10 Gew. % Wasser und gegebenenfalls bis zu 40 Gew. % für alkalische Haarentkríuselungsmittel üblichen Zusätzen.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es, fall die Komponente b) ein Alkalihydroxid ist, 0,5 bis 10 Gew. % Wasser enthält.
  3. 3. Mittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oxethylierte gesättigte oder ungesättigte C8-C18-Fettalkohol und/oder das oxethylierte C6-C14-Alkylphenol in einer Menge von 10 bis 40 Gew. % enthalten ist.
  4. 4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, ctaß das aliphatische Alkoholat das Methylat oder das Ethylat ist.
    3. Verfahren zur Entkräuselung von Haaren, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Haarentkräuselungsmittel nach den Ansprüchen 1 bis 4 zunächst gleichmäßig im Haar verteilt, anschließend an den zu entkräuselnden Stellen des Haares Wasser einkämmt und nach einer Einwirkungszeit von 2 bis 20 Minuten, vorzugsweise 5 bis 10 Minuten, das Entkräuselungsmittel durch gründliches Spülen des Haares mit Wasser entfernt.
    3. Verfahren zur Entkräuselung von Haaren, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst die zu entkräuselnden Haarpartien ein wenig mit Wasser anfeuchtet, sodann auf das Haar ein Entkräuselungsmittel nach den Ansprüchen 1 bis 4 aufträgt, während einer Einwirkungszeit von 2 bis 20 Minuten, vorzugsweise 5 bis 10 Minuten, das Haar durch mehrmaliges Kämmen glättet und schließlich das Haarentkräuselungsmittel durch gründliches Spülen des Haares mit Wasser entfernt.
    . Verfahren nach den Ansprüchen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Entkräuseln des Haares eine Nachbehandlung mit einem säurehaltigen Haarpflegemittel erfolgt.
    tt. Verfahren nach den Ansprüchen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Entkräuseln des Haares eine Nachbehandlung mit einem oxidativ wirkenden Haarpflegemittel erfolgt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002085317A1 (en) * 2001-04-20 2002-10-31 L'oreal S.A. Composition and methods for lanthionizing keratin fibers using at least one organic nucleophile and at least one hydroxide ion generator
US7118736B2 (en) 2001-02-22 2006-10-10 L'oreal Hair relaxer compositions comprising at least one hydroxide compound and at least one activating agent, and methods of using the same
US7195755B2 (en) 2001-08-20 2007-03-27 L'oreal S.A. Compositions comprising at least one hydroxide compound and at least one reducing agent, and methods for relaxing hair
US7468180B2 (en) 2001-08-20 2008-12-23 L'oreal, S.A. Compositions comprising at least one hydroxide compound and at least one oxidizing agent, and methods to straighten curly hair

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