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DE3519167A1 - Transportwagen - Google Patents

Transportwagen

Info

Publication number
DE3519167A1
DE3519167A1 DE19853519167 DE3519167A DE3519167A1 DE 3519167 A1 DE3519167 A1 DE 3519167A1 DE 19853519167 DE19853519167 DE 19853519167 DE 3519167 A DE3519167 A DE 3519167A DE 3519167 A1 DE3519167 A1 DE 3519167A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
transport
trolleys
locking part
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853519167
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dipl.-Ing. 8871 Bubesheim Eberlein
Rudolf 8874 Leipheim Wanzl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wanzl GmbH and Co Holding KG
Original Assignee
Rudolf Wanzl KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Wanzl KG filed Critical Rudolf Wanzl KG
Priority to DE19853519167 priority Critical patent/DE3519167A1/de
Publication of DE3519167A1 publication Critical patent/DE3519167A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/06Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles
    • G07F7/0618Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles by carts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/14Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor characterised by provisions for nesting or stacking, e.g. shopping trolleys
    • B62B3/1404Means for facilitating stowing or transporting of the trolleys; Antitheft arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen von Hand bewegbaren Transportwagen, der in einen gleichgearteten Transportwagen einschiebbar und mit einer zur Aufnahme von Gegenständen oder Einkaufsgut vorgesehenen Einrichtung ausgestattet ist, wobei in seinem Griffbereich ein mit einer Kopplungseinrichtung versehenes, auf Pfandbasis arbeitendes Münzschloß angeordnet ist, das sowohl ein abstehendes Kopplungsteil aufweist, als auch ein von Hand bewegbares Schließteil besitzt, welches in Wirkverbindung mit einem ebenfalls dem Münzschloß zugeordneten Münzschubfach steht, wobei die Kopplungseinrichtung ein An- und Abkoppeln frei stehender Transportwagen miteinander ebenso ermöglicht, wie das An- und Abkoppeln an eine fest installierte Sammelstelle oder an einen mit der Sammelstelle mittel-oder unmittelbar verbundenen Transportwagen und daß in gekoppeltem Zustand zweier Transportwagen das Kopplungsteil des einen Transportwagens oder der Sammelstelle mit dem Schließteil des anderen Transportwagens eine Versperrung bildet Mit Münzschlössern ausgestattete Transportwagen sind beispielsweise durch die deutschen Offenlegungsschriften 25 54 916, 29 00 367, 30 38 294, 33 24 962 und durch das deutsche Gebrauchsmuster 81 21 677 bekannt. Transportwagen dieser Art werden auf Pfandbasis ausgeliehen. Sie lassen sich entweder untereinander an- und abkoppeln und/oder in Verbindung mit fest installierten Sammelstellen gezielt an verschiedenen Punkten sammeln und wieder ausleihen. In den vergangenen Jahren wurden solche Wagensammel- und ausleihsysteme auch in Supermärkten eingeführt. Man will mit diesen Systemen vermeiden, daß beispielsweise leere Einkaufswagen wahllos und unbenutzt auf Parkplätzen umherstehen.
  • Diese Wagensammel- und ausleihsysteme lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen. Zum einen gibt es jene Systeme, die ein nahezu vollautomatisches An- und Abkoppeln zweier Transportwagen ermöglichen und zum andern sind Systeme bekannt, bei welchen ein Schließteil von Hand in ein Münzschloß eingeführt oder aus diesem entnommen werden muß, um das An- und Abkoppeln der Wagen zu vollziehen. Zu diesen letztgenannten Ausführungen zählen jene Systeme, die in der DE-OS 2900367 und im DE-Gm 81 21 677 beschrieben sind. Bei diesen Systemen steckt in angekoppeltem Zustand zweier Transportwagen das an einer Kette befestigte Schließteil des Münzschlosses eines vorausbefindlichen ersten Transportwagens immer im Münzschloß des rückwärtigen zweiten Transportwagens.
  • Als nachteilig hat sich nun bei diesen Ausführungen erwiesen, daß das An- und Abkoppeln zweier Transportwagen doch recht umständlich verläuft. Ganz gleich, ob die Transportwagen an- oder abgekoppelt werden, immer muß das an der Kette baumelnde Schließteil von Hand entweder in eine Öffnung des benachbarten Münzschlosses gesteckt, oder aus dieser Öffnung herausgezogen werden. Dies ist umständlich.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen Transportwagen der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, daß die beim An- oder Abkoppeln zweier Transportwagen zu verrichtende manuelle Tätigkeit wesentlich vereinfacht wird.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schließteil am Münzschloß in jeder Lage zwangsgeführt und zum Zwecke des Ankoppelns des Transportwagens an einen weiteren Transportwagen oder an eine Sammelstelle von Hand in das eigene Münzschloß bewegbar und mit diesem verriegelbar ist.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beim Ankoppeln eines Transportwagens an einen weiteren Transportwagen, nach dem Ineinanderschiebevorgang lediglich ein leichter Schlag mit der Hand auf das Schließteil am Münzschloß des eigenen Transportwagens genügt, um den Kopplungsvorgang zu vollziehen und die Geldrückgabe zu veranlassen. Umgekehrt verläuft das Abkoppeln zweier Transportwagen noch leichter. Hier genügt es, die Münze in das Münzschubfach zu stekken und letzteres in das Münzschloß zu drücken. Dadurch wird das Schließteil durch Federkraft automatisch etwas nach oben gedrückt und die beiden Transportwagen entriegelt. Das Schließteil ist in zweckmäßiger Weise am eigenen Münzschloß befestigt und mit diesem in einer zwangsgeführten Verbindung gehalten, ganz gleich, ob der Transportwagen mit einem weiteren Transportwagen angekoppelt ist oder frei bewegbar ist.
  • Das Schließteil baumelt also auch nicht störend am Transportwagen.
  • Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Fig. 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßes Münzschloß näher dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt das an einem Transportwagen 1 befestigte Münzschloß 4 in mit einem zweiten Transportwagen 1' angekoppelter Lage. Auf eine nähere Beschreibung des Transportwagens 1 wird verzichtet. Unter Transportwagen 1 im Sinne der Erfindung werden alle Wagen verstanden, die an ihrem rückwärtigen Ende eine Schiebeeinrichtung aufweisen, eine oder mehrere Abstellflächen für Ware oder Einkaufsgut besitzen, mit wenigstens drei Fahrrollen ausgestattet sind und sich platzsparend ineinanderschieben lassen. Zu diesen Transportwagen 1 gehören demnach auch alle bekannten Einkaufswagen.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Münzschloß 4 besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse 5 mit je einer Gehäuseschale 6, 6', die entlang einer oder mehrerer senkrechter Ebenen durch waagrecht angeordnete, in der Zeichnung nicht näher dargestellte Schraubmittel miteinander verbunden sind. Die in der Zeichnung dargestellte linke Gehäuseschale 6 - der Transportwagen 1 erstreckt sich im Beispiel nach rechts - ist mit einer Führung 7 zur Aufnahme eines dem Transportwagen angehörenden, schlaufenartigen Griffbügels 2 ausgestattet. Der Griffbügel 2 ist in die Führung 7 formschlüssig eingesetzt und in verschraubtem Zustand beider Gehäuseschalen 6, 6' zwischen diese eingeklemmt. Über dem Griffbügel 2 ist die Kopplungseinrichtung 9 mit dem Münzschubfach 10 angeordnet. Die Kopplungseinrichtung 9 besteht aus dem Kopplungsteil 28 und dem Schließteil 31, welches in Wirkverbindung mit dem Münzschubfach 10 steht. Das Münzschubfach 10 ist kastenförmig gestaltet. Es besitzt im wesentlichen einen quadratischen Querschnitt und läßt sich in einer Führung, die durch je zwei auf Abstand gehaltene Stege 11, die sich an den Gehäuseschalen 6, 6' befinden, hin- und herbewegen. Das Münzschubfach 10 besitzt drei Kammern 12, 13, 14. Die außen sichtbare Kammer 12 dient als Münzeinstecktasche. In der Kammer 12 befindet sich unterhalb der Münze 59 eine Blattfeder 21, die in eine zur ersten Kammer 12 benachbarte zweite Kammer 13 ragt. Die Blattfeder 21 wird durch vier Nocken 22 in ihrer Lage gehalten. Der in der zweiten Kammer 13 befindliche Abschnitt der Blattfeder 21 ist nach unten gewinkelt geformt, wobei das abgewinkelte Ende 23 der Blattfeder 21 durch eine Öffnung 15 im Münzschubfach 10 in einen Durchbruch 16 ragt, der sich unterhalb der Öffnung 15 im Gehäuse 5 in Schubrichtung erstreckt.
  • Die erste und zweite Kammer 12, 13, sowie die Nocken 22, die Blattfeder 21, die Öffnung 15 und der Durchbruch 16 sind in Wirklichkeit um 90" gedreht angeordnet An die zweite Kammer 13 schließt sich eine dritte Kammer 14 an, die zur Aufnahme einer Druckfeder 24 ausgebildet ist. Die Kammer 14 enthält stirnseitig einen zylindrischen Ansatz 17 zur Zentrierung der waagrecht angeordneten Druckfeder 24. Über der dritten Kammer 14 ist eine Öffnung 19 sowie ein Absatz 20 vorgesehen, deren Funktion noch später beschrieben wird. Die Druckfeder 24 ist mit ihrem anderen Ende an einem weiteren Ansatz 18 zentriert, der sich an der Innenseite des Gehäuses befindet Über der zweiten Kammer 13 befindet sich eine von außen sichtbare Führung 25 zur Aufnahme der Münze 59, wobei ein in der Führung 25 längs der Schubrichtung verlaufend angeordneter Steg 26 bewirkt, daß die Münze 59 dann etwas nach unten gedrückt wird, wenn das Münzschubfach 10 in das Münzschloß 4 hineingeschoben wird Über der ersten Kammer 12 des Münzschubfaches 10 erstreckt sich ausgehend vom Gehäuse 5 und entgegengesetzt zur Fahrtrichtung des Transportwagens 1 verlaufend ein Kopplungsteil 28. Es ist in zweckmäßiger Weise bügelförmig gestaltet, wobei seine beiden Schenkel 29 von außen unlösbar mit dem Gehäuse 5 bzw. mit je einer Gehäuseschale 6,6' verbunden ist. Auf einer am Gehäuse 5 angeordneten waagrechten Achse 32 ist das Schließteil 31 über zwei Zapfen 33 schnappschlüssig und drehbar mit dem Gehäuse 5 verbunden. Das so am Münzschloß 4 zwangsgeführte Schließteil 31 ist wie ein Deckel oder wie eine Klappe gestaltet, welche das Gehäuse 5 von oben her überdacht. Nahe an der Achse 32 erstreckt sich bolzenhaft ausgebildet und von der Innenfläche 34 des Schließteiles 31 ausgehend und schräg nach unten durch eine Öffnung 35 im Gehäuse 5 sich erstreckend eine Schließführung 36, die beidseitig je eine waagrechte Nut 37 aufweist, in welchen je ein vom Münzschubfach 10 sich nach oben erstreckender Arm 27 im Eingriff ist.
  • Diese Versperrung zwischen Schließführung 36 und Arme 27 verhindert ein unbefugtes Anheben des Schließteiles 31 in gekoppeltem Zustand zweier Transportwagen 1,1'. An die Schließführung 31 schließt sich ein Gabelstück 38 an, das ebenfalls an der Innenfläche 34 des Schließteiles 31 angeformt ist und durch eine Öffnung 41 im Gehäuse 5 von oben her in den Gehäuseinnenraum ragt. Am Gabelstück 38 befindet sich eine Nase 39, welche durch Anschlagen an das Gehäuse 5 bewirkt, daß das Schließteil 31 nur dann ein Stück weit gehoben werden kann, wenn die Arme 27 nicht mit der Schließführung 36 in Verbindung stehen. Zwischen den Gabelschenkeln 40 befindet sich ein erstes Sperrteil 42, das auf einer waagrechten Achse verschwenkbar gelagert ist und beidseitig je einen waagrecht angeordneten Zapfen 43 aufweist, wobei das Sperrteil 42 mittels Anliegen der Zapfen 43 an den Gabelschenkeln 40 bewegbar ist. Am oberen Ende des Sperrteiles 42 ist eine Zugfeder 45 eingehängt, die mit dem Gehäuse 5 verbunden ist und die bestrebt ist, das Sperrteil 42 in der Zeichnung im Uhrzeigersinn zu drehen An das Sperrteil 42 schließt sich ein zweites Sperrteil 46 an, das ebenfalls auf einer waagrechten Achse im Gehäuse 5 angeordnet ist In das Sperrteil 46 greift eine Drehfeder 49 ein, die mit dem Gehäuse 5 verbunden ist und welche bewirkt, daß das Sperrteil 46 ebenfalls versucht, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Das Sperrteil 46 ist in einer senkrechten Nut 50 geführt, die sich im Gehäuse 5 befindet und die zu einem an der Gehäuseaußenwand angeformten Rachen 8 führt, der zur Aufnahme des Kopplungsteiles 28' eines zweiten Transportwagens 1' vorgesehen ist. Das Kopplungsteil 28' und ein Teil des Münzschlosses 4 des zweiten Transportwagens 1' sind in der Zeichnung gestrichelt angedeutet Am Sperrteil 46 sind zwei Nasen 47 angeformt, deren Bedeutung in Fig. 3 beschrieben wird An dem der Fahrtrichtung des Transportwagens 1 zugewandten Ende des Schließteiles 31 ist ein Verriegelungsbolzen 51 vorgesehen, der von der Innenfläche 34 des Schließteiles 31 ausgehend nach unten gerichtet ist, eine im Gehäuse 5 vorgesehene Öffnung 52 durchdringt und in den Rachen 8 des Gehäuses 5 ragt Man erkennt in der Zeichnung das Kopplungsteil 28' eines weiteren Transportwagens 1'. Der Verriegelungsbolzen 51 hintergreift das Kopplungsteil 28', so daß im aufgezeigten Falle zwei Transportwagen 1, 1' aneinandergekoppelt sind.
  • Anhand der Fig. 1 und 2 läßt sich die Wirkungsweise des Münzschlosses 4 während des An- und Abkoppelns zweier Transportwagen 1, 1' oder eines Transportwagens 1 und einer Sammelstelle näher beschreiben. Will man zwei aneinandergekoppelte Transportwagen 1, 1' voneinander trennen, muß eine Münze 59 in die erste Kammer 12 des Münzschubfaches 10 gesteckt werden.
  • Anschließend wird das Münzschubfach 10 in das Münzschloß 4 geschoben. Beim Einschiebevorgang drückt der Steg 26 die Münze 59 etwas nach unten, so daß die Blattfeder 21 durchgebogen wird und das abgewinkelte Ende 23 der Blattfeder 21 aus dem Durchbruch 16 und der Öffnung 15 herausgebogen wird. Erst durch diesen Vorgang läßt sich das Münzschubfach 10 ganz in das Münzschloß 4 schieben. Das abgewinkelte Ende 23 der Blattfeder 21 ist deshalb vorgesehen, damit eine Abkopplung zweier Transportwagen 1, 1', ohne daß eine Münze 59 in das Münzschubfach 10 gesteckt wird, nicht möglich ist. Wollte man dies versuchen, so würde das abgewinkelte Ende 23 der Blattfeder 21 nach einer gewissen Wegstrecke, die das Münzschubfach 10 zurückgelegt hat, an das Ende des Durchbruches 16 anstoßen.
  • Das Münzschubfach 10 ließe sich in einem solchen Falle nicht ganz in das Münzschloß 4 einführen. Eine Entriegelung käme nicht zustande. Beim Einschiebevorgang des Münzschubfaches 10 werden die Arme 27 des Münzschubfaches 10 aus den Nuten 37 der Schließführung 36 herausbewegt, vgl. Fig. 2. Anschließend schnellt durch Federkraft, vgl. Fig. 3, das Schließteil 31 so weit nach oben, bis die Nase 39 des Gabelstückes 38 an die obere Innenfläche des Gehäuses 5 anschlägt. Gleichzeitig zieht die Zugfeder 45 das erste Sperrteil 42 in der Zeichnung so weit nach rechts, daß die Sperrnase 44 des ersten Sperrteiles 42 den Absatz 20 hintergreift und so verhindert, daß das Münzschubfach 10 durch die Kraft der Druckfeder 24 wieder aus dem Münzschloß 4 herausschnellt. Dadurch, daß das Schließteil 31 nach oben geschwenkt ist, hintergreift es auch das Kopplungsteil 28' des vorausbefindlichen Transportwagcns 1' nicht.
  • Beide Transportwagen 1, 1' lassen sich nun voneinander lösen, wobei das in der Zeichnung gezeigte zweite Sperrteil 46 nach dem Lösevorgang durch die Drehfeder 49 nach rechts gedreht wird und mit seiner Sperrnase 48 in die Öffnung 19 eintaucht. Das Münzschubfach 10 ist somit gegen Herausziehen in zweifacher Weise gesichert. Der Transportwagen 1 läßt sich nun frei bewegen, während die Münze 59 im Münzschloß 4 verbleibt.
  • Will man nun den Transportwagen 1 wieder an einen weiteren Transportwagen 1' oder an eine geeignet gestaltete, ebenfalls mit einem Kopplungsteil 28' ausgestattete Sammeleinrichtung ankoppeln, muß der Transportwagen 1 wieder in den vorausbefindlichen Transportwagen 1' eingeschoben, oder an die Sammelstelle herangeführt werden, daß deren Kopplungsteil 28' sich wieder im Rachen 8 des Münzschlosses 4 befindet Bei diesem Vorgang stößt das Kopplungsteil 28' an das zweite Sperrteil 46 und drückt dessen Sperrnase 48 aus der Öffnung 19 heraus. Schlägt man anschließend mit der Hand auf das Schließteil 31, so wird durch das nun nach unten sich bewegende Gabelstück ;38 das erste Sperrteil 42 so gedreht, daß dessen Sperrnase 44 aus dem Absatz 20 herausgeführt ist. Nun sind beide durch die Sperrteile 42, 46 verursachten Verriegelungen des Münzschubfaches 10 aufgehoben. Die Druckfeder 24 kann nun sofort ihre Wirkung entfalten. Sie drückt das Münzschubfach 10, wie in Fig. 1 dargestellt, wieder soweit aus dem Münzschloß 4 heraus, daß die Münze 59 leicht der Kammer 12 entnehmbar ist.
  • In Fig. 3 ist das Münzschloß 4 in der Draufsicht gezeigt. Unterhalb des Kopplungsteiles 28 erkennt man das Münzschubfach 10, wobei dieses im Gegensatz zu Fig. 1 und 2 in der richtigen Lage eingezeichnet ist. Die Münze 59 wird also liegend in das Münzschubfach 10 gesteckt. Das um die Achse 32 schwenkbare Schließteil 31 und auch das Gehäuse 5 weisen einen rechteckigen Grundriß auf. Das Gehäuse 5 wird von einem Teil des Griffes 3 des Transportwagens 1 durchdrungen. Der Griff 3 ist am Griffbügel 2 befestigt. Damit das Schließteil 31 beim Ankopplungsvorgang selbsttätig ein Stück weit nach oben schnellt, sind zwei Druckfedern 53 vorgesehen, die im Innenraum des Gehäuses 5, nahe den Seitenwänden der Gehäuseschalen 6, 6' in nicht näher gezeigter Weise an entsprechend senkrecht verlaufenden Zentrierungen angeordnet sind. Die Druckfedern 53 sind ebenfalls senkrecht angeordnet. Sie stützen sich am Zwischenboden 5' (Fig. 1) des Gehäuses 5 und an der Innenfläche 34 des Schließteiles 31 unter Wahrung einer gewissen Vorspannung ab.
  • Um Manipulationen derart zu vermeiden, daß etwa in unbefugter Weise versucht wird, durch Nachinnendrükken des zweiten Sperrteiles 46 mit einem Gegenstand das Münzschubfach 10 von seiner Versperrung zu lösen, um so an die im Münzscl,,ubfach 10 befindliche Münze 59 heranzukommen, ist es möglich, eine zusätzliche Sicherung vorzusehen. Diese Sicherung besteht darin, in je einer Gehäuseschale 6,6' je eine Sperrfeder 56 vorzusehen, welche zwischen je einem Nocken 54 und einem im Abstand zu jedem Nocken 54 angeordneten Anschlag 55 verdrehsicher eingefügt sind. Die Sperrfedern 56 ragen teilweise durch geeignete Durchbrüche 57 in den Rachen 8. An ihrem entgegengesetzt zur Fahrtrichtung des Transportwagens 1 weisenden Ende sind die Sperrfedern 56 hakenförmig ausgebildet. Diese Haken 58 befinden sich im Eingriff mit den beiden am zweiten Sperrteil 46 befindlichen Nasen 47 dann, wenn der Transportwagen 1 frei bewegbar ist und sich die Münze 59 im Münzschloß 10 befindet Dann nämlich ragt auch das Sperrteil 46 mit einem Teil seines Volumens in den Rachen 8. Koppelt man einen Transportwagen 1 an einen weiteren Transportwagen 1' an, so muß das Kopplungsteil 28' des zuletztgenannten Transportwagens 1' mit seinen seitlichen Begrenzungen 30' zuerst jede Sperrfeder 56 etwas zur Seite drücken. Dadurch wird die Verriegelung der Sperrfedern 56 mit dem zweiten Sperrteil 46 aufgehoben und das Sperrteil 46 läßt sich nach innen drücken. Wollte also jemand versuchen, das Münzschubfach 10 mit der darin befindlichen Münze 59 freizubekommen, müßte er sowohl die beiden Sperrfedern 56 zur Seite, als auch das Sperrteil 46 nach innen drücken. Dies ist jedoch sehr schwierig.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Von Hand bewegbarer Transportwagen, der in einen gleichgearteten Transportwagen einschiebbar und mit einer zur Aufnahme von Gegenständen oder Einkaufsgut vorgesehenen Einrichtung ausgestattet ist, wobei in seinem Griffbereich ein mit einer Kopplungseinrichtung versehenes, auf Pfandbasis arbeitendes Münzschloß angeordnet ist, das sowohl ein abstehendes Kopplungsteil aufweist, als auch ein von Hand bewegbares Schließteil besitzt, welches in Wirkverbindung mit einem ebenfalls dem Münzschloß zugeordneten Münzschubfach steht, wobei die Kopplungseinrichtung ein An- und Abkoppeln frei stehender Transportwagen miteinander ebenso ermöglicht, wie das An- und Abkoppeln an eine fest installierte Sammelstelle oder an einen mit der Sammelstelle mittel- oder unmittelbar verbundenen Transportwagen und daß in gekoppeltem Zustand zweier Transportwagen das Kopplungsteil des einen Transportwagens oder der Sammelstelle mit dem Schließteil des anderen Transportwagens eine Versperrung bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (31) am Münzschloß (4) in jeder Lage zwangsgeführt und zum Zwecke des Ankoppelns des Transportwagens (1) an einen weiteren Transportwagen (1') oder an eine Sammelstelle von Hand in das eigene Münzschloß (4) bewegbar und mit diesem verriegelbar ist.
  2. 2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (31) um eine Achse (32) verschwenkbar mit dem Münzschloß (4) verbunden ist.
  3. 3. Transportwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (31) als Klappe ausgebildet ist.
  4. 4. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (31) in gekoppeltem Zustand zweiei Transportwagen (1, 1') mit dem Münzschubfach (10) eine die Schwenkbarkeit des Schließteiles (31) verhindernde Versperrung bildet.
  5. 5. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (31) in Wirkverbindung mit einem federbeaufschlagten und bewegbaren Sperrteil (42) steht, das in angehobenem Zustand des Schließteiles (31) mit dem Münzschubfach (10) eine die Verschiebbarkeit des Münzschubfaches (10) verhindernde Versperrung bildet.
  6. 6. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (5) ein weiteres federbeaufschlagtes bewegbares Sperrteil (46) vorgesehen ist, das in Wirkverbindung mit dem Kopplungsteil (28') eines weiteren Transportwagens (1') steht, wobei in voneinander abgekoppeltem Zustand der Transportwagen (1, 1') das Sperrteil (46) mit dem Münzschubfach (10) eine die Verschiebbarkeit des Münzschubfaches (10) verhindernde Versperrung bildet.
  7. 7. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Schließteil (31) ein Verriegelungsbolzen (51) vorgesehen ist, der in gekoppeltem Zustand zweier Transportwagen (1, 1') das Kopplungsteil (28') des angekoppelten Transportwagens (1') hintergreift.
  8. 8. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in angekoppeltem Zustand zweier Transportwagen (1, 1') das Kopplungsteil (28') des vorausbefindlichen Il'ransporlwagens (1') in Wirkverbindung mit am Rachen (8) vorgesehenen Sperrfedern (56) steht.
  9. 9. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in nicht angekoppeltem Zustand zweier Transportwagen (1, 1') die Sperrfedern (56) in einer die Schwenkbarkeit des Sperrteiles (46) verhindernden Weise mit dem Sperrteil (46) in Verbindung stehen.
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