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DE3516893A1 - Spielkarte - Google Patents

Spielkarte

Info

Publication number
DE3516893A1
DE3516893A1 DE19853516893 DE3516893A DE3516893A1 DE 3516893 A1 DE3516893 A1 DE 3516893A1 DE 19853516893 DE19853516893 DE 19853516893 DE 3516893 A DE3516893 A DE 3516893A DE 3516893 A1 DE3516893 A1 DE 3516893A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
section
playing card
playing
plastic film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853516893
Other languages
English (en)
Other versions
DE3516893C2 (de
Inventor
Herbert 4630 Bochum Kniep
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853516893 priority Critical patent/DE3516893A1/de
Publication of DE3516893A1 publication Critical patent/DE3516893A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3516893C2 publication Critical patent/DE3516893C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/02Cards; Special shapes of cards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Spielkarte
  • Die Erfindung betrifft eine Spielkarte für Kartenspiele, insbesondere Skatkarte, die auf der Rückseite mit einem Kunststoffolienabschnitt oder einem Pappkartonabschnitt kaschiert ist.
  • Unter Spielkarten für Kartenspiele sind im folgenden Skatkarten Karten für Canasta, Romme' Quartettkarten,Poker, Black-Jack, Baccara allgemein Spielkarten für Kartenspiele mit denen mehrere Spieler gleichzeitig spielen und sich die Rückseite der Karten zuwenden.
  • Um zu verhindern, daß die Spieler gegenseitig die Spielkarten in der Hand der Mitspieler an der Rückseite erkennen, weisen die Rückseiten Muster aus im allgmeinen komplizierten, in sich verschlungenen Linien auf. Diese Muster dienen gleichzeitig dazu, um die Herstellung der Spielkarten durch unbefugte Dritte zu unterbinden beziehnungsweise zu erschweren.
  • Diese in sich verschlungenen Muster führen andererseits dazu, daß Falschspieler diese Muster zum Beispiel durch Punkte , Kringel und dergleichen so unscheinbar markieren können, daß die ungeübten Augen der Mitspieler diese Markierungen nicht erkennen können.
  • Es ist auch ein Markieren durch Kerben, die beispielsweise durch Einprägen mit dem Fingernagel in die zuvor glatte Rückseite von Spielkarten hergestellt werden, möglich, so daß derjenige Spieler der die gemischten Spielkarten zu Beginn eines neuen Spiels verteilt, aufgrund eines ausgeprägten Tastsinnes die Verteilung einiger weniger derart markierter Spielkarten an die Mitspieler sich merkt und dadurch das Spiel in seinem Sinne zu beeinflussen vermag.
  • Es sind Spielkarten der eingangs erwähnten Art bekannt( DE-GM 78 07 918 ), die eine eine bedruckte Vorderseite und eine bedruckte Rückseite aufweisen und auf der Rückseite mit einem Lacküberzug beziehungsweise einer Kaschierung versehen sind, so daß die Rückseite der Spielkarten abwischbar ist und mittels Filzschreiber und dergleichen auf der Rückseite der Spielkarten ein anderes Spiel aufzuzeichnen möglich ist, das nach Beendigen des Spieles weggewischt wird. Hierdurch ist es möglich, ein Kartenspiel auch für andere Spiele nach entsprechendem Markieren zu verwenden.
  • Es ist Kunststoffolienmaterial bekannt , das ein vom Blickwinkel abhängiges, sich regelmäßig wiederholendes geometrisches Muster reflektiert und das unter der Bezeichnung Brilliant-Folie im Handel ist.Unter der gleichen Bezeichnung ist Pappkarton mit diesen Eigenschaften im Handel. Das Kunststoffolienmaterial beziehungsweise der Pappkarton wird im allgemeinen als Endlosmaterial geliefert und zu Streifen beziehungsweise Plaketten verarbeitet, die als Reflektoren an Fußgängerbekleidung Schultaschen und an Fahrrädern Autos und dergleichen angebracht werden, damit bei Dunkelheit der motorisierte Verkehr die Fußgänger und Radfahrer rechtzeitig erkennt.
  • Diese Reflektoren arbeiten nach dem Prinzip der von Fahrrädern her bekannten Rückstrahlern ( Katzenaugen ) , wobei je nacX m Reflexionswinkel das reflektierte Muster sich hinsichtlich seiner geometrischen Gestalt ändert. Gleichzeitig werden je nach dem Reflexionswinkel unterschiedlich die verschiedenen Wellenlängen des einfallenden Lichtes reflektiert, so daß die geometrischen Figuren auch hinsichtlich der Farbe sich unterscheiden.Bei allen diesen Anwendungsfällen kommt es darauf an, daß diese Plaketten schon von weitem einen Hinweis auf Fußgänger, Radfahrer und so weiter geben. werden, damit diese bei Dunkelheit von den Kraftfahrzeugfahrern bereits auf größere Entfernungen bemerkt werden.
  • Der Erfinder hat erkannt, daß beim Betrachten derartiger Folienabschnitte bei geringem Abständen, Markierungen zum Beispiel Punkte mit Kugelschreiberpaste auch für das ungeübte Auge überraschend gut erkennbar sind. Es zeigte sich auch überraschend, daß Prägungen, zum Beispiel Deformationen die unter dem Druck von Fingernägeln beziehungsweise mit der Kante eines Gegenstandes zum Beispiel eines Schlüsselbartes in der Oberfläche eines derartigen Folienabschnittes vorgenommen werden, die Regelmäßigkeit eines reflektierten Musters so stark unterbrechen, daß sie ebenfalls für das ungeübte Auge ohne weiteres erkennbar sind.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei den üblichen Abständen unter denen sich die Spieler beim Karten spielen gegenüber sitzen, diese Effekte dazu dienen können, um zu erkennen, ob die Rückseite der Spielkarten markiert ist.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Rückseite von Spielkarten der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß ihr ordnungsgemäßer Zustand ohne weiteres erkennbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgmäß dadurch gelöst, daß der Kunststoffolienabschnitt auf der der Spielkarte zugewandten Seite beziehungsweise der Pappkartonabschnitt auf der von der Spielkarte abgewandten Seite eine Metallschicht aufweist und ein vom Blickwinkel abhängiges sich regelmäßig wiederholendes geometrisches Muster reflektiert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Muster Quadrate, deren Quadranten einen prismatischen Effekt aufweisen, das heißt je nach der Blickrichtung den Effekt der eingangs erwähnten Rückstrahler haben.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Muster zu den Kanten der Karte parallele Linien auf. Es zeigte sich nämlich, daß hierdurch eine besonders leichte Überprüfung der Rückseite der Spielkarten möglich ist.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Oberfläche des Kunststoffolienabschnittes aus einer Schicht aus markierungsabweisendem Kunststoffmaterial.Durch diese Maßnahme wird ereicht, daß Fettstifte und dergleichen schmierende Spuren hinterlassen, die ohne weiteres auffallen.Diese Schicht kann bei dem Pappkartonabschnitt zusätzlich vorgesehen sein.
  • Durch das auf die Folie oder den Karton aufgedampfte Muster entsteht außerdem ein sehr großer Blendungseffekt, so daß eine feine Kennzeichnung für den Kennzeichner selbst auf die im Spiel üblichen Entfernungen nicht mehr zu sehen ist.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche des Kunststoffolienabschnittes eine Schicht aus weichem , Einrägungen aufnehmenden und so die Geometrie des Musters unterbrechendem Kunststoffmaterial auf. Durch diese Maßnahmen werden mit Fingernägeln und so weiter vorgenommene Kerben sicar gemacht.Diese Schicht kann beim Paappkartonabschnitt zusätzlich torgesekhen sein.
  • tte Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Ih der Zeichnung ist mit 1 eine Skatkarte bezeichnet. Ihre Rückseite weist einen aufgeklebten Abschnitt 2 aus dem eingangs erwähnten, unter der Bezeichnung Brilliant-Folie im Handel erhältlichen Kunststoffolienmaterial auf. Der Abschnitt besteht aus einer Klebschicht 3, einer Schicht 4 aus Metall und einer Deckschicht 5 aus Kunststoffmaterial. Das Metall ist unter Bildung der Schicht auf das Kunststoffmaterial aufgedampft und zwar in der Weise, daß der oben beschriebene Effekt auftritt.Der Abschnitt 2 zeigt ein aus Quadraten 6 bestehendes regelmäßiges Muster.Die Quadrate weisen Quadrante 7 auf ,die derart ausgebildet sind, daß die Quadrate nach dem Prinzip der Rückstrahler reflektieren.Die Quadrate sind zu den Kanten 8 beziehnungsweise 9 der Skatkarte parallel ausgerichtet. Entsprechend ist der Pappkartonabschnitt ausgebildet Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist zugleich eine fälschungssichere Spielkarte geschaffen.
  • - Leerseite -

Claims (5)

  1. Spielkarte Schutzansprüche 1.) Spielkarte für Kartenspiele, insbesondere Skatkarte, die auf der Rückseite mit einem Kunststoffolienabschnitt oder einem Pappkartonabschnitt kaschiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffolienabschnitt ( 2 ) auf der der Spielkarte ( 1 zugewandten Seite, beziehungsweise der Pappkartonabschnitt auf der von der Spielkarte abgewandten Seiteeine Metallschicht( 4 ) aufweist und ein regelmäßiges,vom Blickwinkel abhängiges sich regelmäßig wiederholendes geometrisches Muster reflektiert.
  2. 2.) Spielkarte für Kartenspiele nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muster Quadrate sind, deren Quadranten einen prismatischen Effekt aufweisen.
  3. 3.) Spielkarte für Kartenspiele nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster zu den Kanten ( 8 bzw. 9 ) der Karte parallele Linien aufweisen.
  4. 4.) Spielkarte für Kartenspiele nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche ( 5 ) des Kunststoffolienabschnittes beziehungsweise des Pappkartonabschnittes eine Schicht aus markierungsabeisendem Kunststoffmaterial aufweist.
  5. 5.) Spielkarte für Kartenspiele nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Kunststoffolienabschnittes beziehungsweise des Pappkartonabschnittes eine Schicht aus weichem , Einprägungen aufnehmenden und die Geometrie des Musters unterbrechendem Kunststoffmaterial aufweist.
DE19853516893 1985-05-10 1985-05-10 Spielkarte Granted DE3516893A1 (de)

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DE19853516893 DE3516893A1 (de) 1985-05-10 1985-05-10 Spielkarte

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DE19853516893 DE3516893A1 (de) 1985-05-10 1985-05-10 Spielkarte

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DE3516893A1 true DE3516893A1 (de) 1986-11-13
DE3516893C2 DE3516893C2 (de) 1990-06-21

Family

ID=6270393

Family Applications (1)

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DE19853516893 Granted DE3516893A1 (de) 1985-05-10 1985-05-10 Spielkarte

Country Status (1)

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DE (1) DE3516893A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0810012A1 (de) * 1996-05-28 1997-12-03 Berliner Spiele GmbH & Co. KG. Spielkarten, insbesondere eines Skatspiels

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1787538U (de) * 1959-02-03 1959-04-23 Hans Maennlein Spielkarte.
DE7807918U1 (de) * 1978-03-16 1978-07-27 Berliner Spielkarten Gmbh & Cie, 6100 Darmstadt Spielkarte
CH629899A5 (en) * 1977-11-25 1982-05-14 Ferro Corp Reflective film and use thereof in a reflector element, in particular of a road marking

Patent Citations (3)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE3516893C2 (de) 1990-06-21

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