DE3515359A1 - Spulenkoerper - Google Patents
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Description
3
Einrasten ein Federelement, wodurch die Spule nach 19a der halbkreisförmig offenen Nuten 19 des Vordem
Einsetzen in das Statorgehäuse durch Klemmwir- Sprunges 18. Dies dient zur Erhöhung der Steifigkeit,
kung gehalten wird. Die winkelförmige Lasche 15 bildet ein Isolierstück,
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegen- das im eingeschwenkten Zustand (Flg. 4) mit den in den
Standes gemäß der Erfindung sind in den Unteransprü- 5 Nuten 19 aufgenommenen Anschlußleitungen 28 zur
chen gekennzeichnet und in einem Ausführungsbeispiel Durchführung dieser Anschlußleitungen durch das nicht
beschrieben. dargestellte Statorgehäuse eines Motors dient. Wie ins-
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4 ein Ausfüh- besondere aus Fig. 2 erkennbar ist, gewährt die abgerungsbeispiel
des Gegenstandes gemäß der Erfindung spreizte Lasche 15 einen ungewöhnlich großen Freidargestellt.
10 raum im Bereich der anzulötenden Litzen 28 bzw. Spu-Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Spulenkörper, lenenden, wodurch eine automatische Lötung wesent-Fig.
2 einen Schnitt H-II nach Fig. 1, lieh erleichtert wird. Nachdem die Litzen angelötet sind,
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung A nach Fig. 1, werden die Lötstifte 29 mit den angelöteten Litzen 28 in
Fig. 4 zeigt eine fertig montierte Spule mit Erreger- Richtung auf den zweiten Flansch 12 umgebogen, so
wicklung. 15 daß sich die Lötstifte 29 quer über den Wickelraum Der Spulenkörper 10 besitzt einen ersten Flansch 11 erstrecken. Danach erfolgt eine weitere Umbiegung der
und einen zweiten Flansch 12, die zwischen sich einen Litzen 28, so daß diese sich parallel an der Innenseite des
Wickelraum 13 mit einem Spulengrund 14 zur Aufnah- zweiten Flansches 12 nach radial außen erstrecken. Dame
einer Erregerwicklung 27 bilden. Der erste Flansch nach wird die Lasche 15 in Richtung auf den zweiten
11 trägt eine im Querschnitt rechtwinklig ausgebildete 20 Flansch 12 geschwenkt, so daß die Litzen 28 von den
Lasche 15, die mit ihrem einen Schenkel 16 an der Au- Nuten 19 erfasst werden und die Rastnasen 24 hinter
ßenseite des ersten Flansches 11 etwa in Höhe des Spu- der abgeflachten Kante 25 des ersten Flansches 11 einlengrundes
14 gelenkig angespritzt ist. Der andere rasten. Diese Verrastung am selben Flansch, an dem
Schenkel 17 der Lasche 15 ist am Ende mit einem recht- auch die Scharniere der Lasche angeordnet sind, gewinklig
abstehenden Vorsprung 18 versehen, in dem 25 währleistet ein sicheres Einrasten, unabhängig vom Abhalbseitig
offene Nuten 19 zur Aufnahme von Anschluß- stand des zweiten Flansches 12. Nach dem Einrasten
leitungen 28 ausgebildet sind. Im fertig montierten Zu- bildet die Litzendurchführung ein Federelement, wostand
überbrückt der Schenkel 17, nachdem die Lasche durch die Spule nach dem Einsetzen in das Statorgehäu-15
in Pfeilrichtung 20 in Richtung auf den zweiten se durch Klemmwirkung gehalten wird.
Schenkel 12 geschwenkt worden ist, den Wickelraum 13 mit der darin enthaltenen Wicklung 27. Der Schenkel 17
ist, wie aus Flg. 3 erkennbar, der Kontur des Flansches 11 folgend, kreisförmig gebogen. Der zweite Flansch 12
besitzt eine dem Vorsprung 18 angepasste, angeformte Stützplatte 21, die bei umgebogener Lasche 15 als Ver-Schluß
für die halbseitig offenen Nuten 19 des Vorsprunges 18 dient.
Der den Wickelraum 13 überbrückende Schenkel 17 der Lasche 15 trägt an seiner Innenseite zwei Raststege
22, die sich im eingeschwenkten Zustand quer über den Wickelraum 13 erstrecken. Diese Raststege 22 verlaufen
vom Ende des Schenkels 17 in Richtung auf die Innenseite des anderen Schenkels 16 und nähern sich
diesem bis auf einen Abstand 23. Die Raststege 22 bilden jeweils eine der Innenseite des Schenkels 16 gegenüberliegende
Rastnase 24. Der erste Flansch 11 ist in dem dem Winkelinnenbereich der Lasche 15 benachbarten
Teil abgeflacht. Die Raststege sind derart gestaltet, daß ihre Rastnasen 24 im eingeschwenkten Zustand der
Lasche 15 hinter der abgeflachten Kante 25 des ersten Flansches 11 verrasten. Im eingeschwenkten Zustand
nimmt somit die radiale Erstreckung der Raststege 22, ausgehend vom Ende des Schenkels 17, in Richtung auf
die Innenseite des Schenkels 16, nach Art einer schiefen Ebene, stetig zu. Die schräge Ausbildung der Raststege
22 erleichtert das Einschwenken der Lasche 15 (Fig. 2).
Der erste Flansch 11 ist im Bereich der Abflachung, die im eingeschwenkten Zustand der Lasche 15 von dieser
überdeckt wird, mit etwa radial gerichteten Bohrungen 26 versehen, die zur Aufnahme von Stiften 29 dienen.
Diese dienen als Lötstützpunkt einerseits für die Wicklungsenden und andererseits für die anzulötenden
Litzen bzw. Anschlußleitungen. Die Lasche 15 ist, wie insbes. aus Fig. 3 erkennbar, über zwei mit Abstand zueinander
angeordneten Arme 16a an der Außenseite des ersten Flansches 11 angelenkt. Dies ermöglicht eine genaue
Positionierung der Lasche. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, gehen die Raststege 22 über in Zwischenwände
- Leerseite -
Claims (9)
1. Von einem Motorgehäuse aufgenommener ring- 10. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
förmiger Spulenkörper mit einem an seinem ersten dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flansch (11)
Flansch gelenkig angespritzten Isolierstück, des un- 5 im Bereich der Bohrungen (26) für die Stifte (29)
ter Überbrückung des Wickelraumes auf den zwei- abgeflacht ist.
ten Flansch hin schwenkbar und als Durchführung 11. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis
durch das Motorgehäuse zur Aufnahme von An- 10, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Innen-
schlussleitungen ausgebildet ist, dadurch gekenn- seite des Schenkels (17) angeordneten Raststege
zeichnet, daß als Isolierstück eine im Querschnitt io (22) in Verlängerung der durch die Nuten (19) gebil-
winkelförmige Lasche (15) vorgesehen ist, die mit deten Trennwände (19a,) verlaufen,
ihrem einen Schenkel (16) außen am ersten Flansch
(11) etwa in Höhe des Spulengrundes (14) ange- Beschreibung lenkt ist und über Rastmittel (22,24) im Winkelinnenbereich
am ersten Flansch (11) verrastbar ist. 15 Die Erfindung bezieht sich auf einen von einem Mo-
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekenn- torgehäuse aufgenommenen Spulenkörper gemäß dem
zeichnet, daß der den Wickelraum (13) überbrük- Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiger Spulenkende
Schenkel (17) der Lasche (15) mindestens körper ist beispielsweise durch die DE-AS 27 58 700 beeine
in Richtung auf die Wicklung (27) vorspringen- kannt geworden. Bei der bekannten Bauart ist das Isode
Rastnase (24) aufweist, die bei einer Schwenkbe- 20 lierstück als Kunststoffbügel ausgebildet und mit einer
wegung der Lasche (15) hinter dem Rand (25) des öffnung zur Aufnahme der Anschlußleitungen verseersten
Flansches (11) verrastbar ist. hen. Dieser bekannte Kunststoff bügel ist derart an den
3. Spulenkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ersten Flansch angeformt, daß er zunächst von dem
gekennzeichnet, daß die Rastnase (24) am Ende ei- zweiten Flansch wegschwenkbar ist. Sodann ist der
nes Raststeges (22) ausgebildet ist, der an dem dem 25 Kunststoffbügel mit den in der öffnung aufgenomme-Wickelraum
(13) zugewandten Schenkel (17) ange- nen Anschlußleitungen auf den zweiten Flansch hin
ordnet ist, sich in Richtung auf den anderen Sehen- über die offene Seite der Erregerspule zuschwenkbar
kel (16) der Lasche (15) erstreckt und sich diesem und an diesem zweiten Flansch festlegbar.
(16) bis auf einen Abstand (23) nähert. Bei den genannten Anschlußleitungen handelt es sich
4. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 30 um die an die Enden der Spulenwicklung angelöteten
dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Erstrek- Litzen. Das Anlöten der Litzen an die Spulenenden, das
kung des Raststeges (22), ausgehend vom Ende des Einlegen der Litzen in die öffnung des Kunststoffbügels
den Wickelraum (13) überbrückenden Schenkels und das Umschwenken des Kunststoffbügels über die
(17), in Richtung auf den anderen Schenkel (16) der offene Seite der Erregerspule mit dem anschließenden
Lasche (15) stetig zunimmt. 35 Festlegen an den zweiten Flansch erfolgen in einem
5. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, vollautomatischen Fertigungsverfahren.
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (23) zwi- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Spuschen
dem Ende des Raststeges (22) und dem ge- lenkörper der eingangs genannten Art im Hinblick auf
genüberliegenden Schenkel (16) der Lasche (15) die vollautomatische Fertigung, insbesondere im Hingleich ist der Dicke des ersten Flansches (11) in 40 blick auf ein leichteres Anlöten, zu verbessern. Diese
diesem Bereich. Aufgabe wird bei einem eingangs genannten Spulenkör-
6. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, per durch die kennzeichnenden Merkmale des Andadurch
gekennzeichnet, daß der den Wickelraum Spruchs 1 gelöst. Durch die Ausbildung des Isolierstüküberbrückende
Schenkel (17) der Lasche (15) end- kes als im Querschnitt winkelförmige Lasche wird der
seitig mit einem nach außen gerichteten Vorsprung 45 Scharnierpunkt etwa in Höhe des Spulengrundes ver-
(18) versehen ist, in dem halbseitig offene Nuten legt, wodurch ein großer Abstand des Isolierstückes
(19) zur Aufnahme der Anschlußleitungen (28) aus- zum Spulenkörper erreicht wird, wenn das Isolierstück
gebildet sind. nach außen geklappt wird. Dadurch entsteht ein großer
7. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, Freiraum im Bereich unterhalb der winkelförmigen Ladadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Flansch 50 sehe, in dem die Verlötung der Anschlußleitungen mit
(12) eine dem Vorsprung (18) angepasste, ange- den Spulenenden erfolgt. Dieser Freiraum erleichtert
formte Stützplatte (21) aufweist, die bei umgeboge- ganz wesentlich die Handlungsoperationen zum autoner,
geschlossener Lasche (15) als Verschluß für die matischen Anlöten der Litze. Der erste Flansch ist in
halbseitig offenen Nuten (19) des Vorsprunges (18) Ausgestaltung der Erfindung in dem unterhalb der windient.
55 kelförmigen Lasche befindlichen Bereich mit etwa ra-
8. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dial gerichteten Bohrungen zur Aufnahme von Stiften
dadurch gekennzeichnet, daß der dem Wickelraum als Lötstützpunkte versehen. Diese Stifte dienen in vorzugewandte
Schenkel (17) der Lasche (15) der teilhafter Weise zum automatischen Anwickeln der
Krümmung des ringförmigen Spulenkörpers (10) Wicklungsenden.
angepasst ist und daß die Lasche (15) an zwei mit 60 Nachdem die Litzen angelötet und mit den Lötstiften
Abstand zueinander angeordneten, außen gelege- umgebogen sind, wird die winkelförmige Lasche über
nen Stellen (16a,) des anderen Schenkels (16) an den Wickelraum in Richtung auf den zweiten Flansch
dem ersten Flansch (11) des Spulenkörpers (10) an- geschwenkt und über Rastmittel im Winkelinnenbereich
gelenkt ist. am ersten Flansch verrastet. Diese Art der Festlegung
9. Spulenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, 65 der Lasche gewährleistet ein sicheres Einrasten, unabdadurch
gekennzeichnet, daß der erste Flansch (11) hängig davon, ob der gegenüberliegende Flansch infolim
Bereich der Lasche (15) mit etwa radial gerichte- ge der Wicklung möglicherweise abgespreizt ist oder
ten Bohrungen (26) zur Aufnahme von Stiften (29) nicht. Ferner bildet die winkelförmige Lasche nach dem
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