DE3514319C2 - - Google Patents
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- DE3514319C2 DE3514319C2 DE3514319A DE3514319A DE3514319C2 DE 3514319 C2 DE3514319 C2 DE 3514319C2 DE 3514319 A DE3514319 A DE 3514319A DE 3514319 A DE3514319 A DE 3514319A DE 3514319 C2 DE3514319 C2 DE 3514319C2
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/32—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B15/02—Illuminating scene
- G03B15/03—Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
- G03B15/05—Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Blitzgerät mit den
Merkmalen der Oberbegriffe der nebengeordneten Patentansprüche 1 bis 5.
Ein solches Blitzgerät wird in der nicht vorveröffentlichten
DE-OS 34 20 264 vorgeschlagen. Dort wird eine Folge von Blitz
pulsen durch Betätigung einer Triggerschaltung erzeugt.
Es ist allgemein bekannt, daß die Blitzlichtintensität einer
Blitzentladungsröhre in einem Röhrenblitzgerät insgesamt einen
Verlauf mit einer Spitze hat, der von der Zündung rasch an
steigt und in außerordentlich kurzer Zeit abfällt, wie in der
Kurve S0 in Fig. 1 gezeigt.
Bei einer Kamera mit Brennebenenverschluß, insbesondere mit
Schlitzverschluß kann ein Röhrenblitzgerät nicht bei kürzerer
Verschlußzeit Blitzlicht abgeben als es der Blitz
lichtsynchronisationszeit entspricht. Das bedeutet, daß normale
Synchronblitzaufnahmen nicht gemacht werden können. Insbesondere
bei kürzeren Verschluß
zeiten als sie der Blitzlichtsynchronisationszeit entsprechen,
kann sich ein Schlitzverschluß nicht vollständig öffnen,
und während der zwischen dem ersten und zweiten Verschlußvor
hang gebildete Schlitz an der Vorderseite einer Filmoberfläche
vorbeiläuft, wird nur ein Teil dieser Filmoberfläche dem Blitz
licht ausgesetzt, so daß keine gleichmäßige Belichtung über die
ganze Filmoberfläche hinweg zu erwarten ist.
Um diesen Nachteil zu überwinden, ist ein Röhrenblitzgerät ent
wickelt worden, welches einen kontinuierlichen Blitz von gleich
bleibender Stärke gemäß der Kurve S1 in Fig. 1 abgibt, solange
der Schlitz an der Filmoberfläche vorbeibewegt wird. Dies wird
nachfolgend als Röhrenblitzgerät mit statisch schwankungsloser
Blitzlichtabgabe, kurz als statisches Konstantblitzgerät be
zeichnet.
Ein statisches Konstantblitzgerät, welches beispielsweise in der DE 30 07 625 A1 und in der
offengelegten japanischen Patentanmeldung 1 29 327/1980 offenbart
ist, hat eine Grundschaltung, bei der an den Hauptkondensator,
der die Blitzlichtabgabeenergie speichert, eine Reihenschaltung
aus einer Blitzentladungsröhre, einer Drossel oder Spule und
einem Schaltelement angeschlossen und mit dieser Reihenschal
tung aus Entladungsröhre und Drossel eine Diode parallelgeschal
tet ist. Wenn die Blitzlichtstärke der Entladungsröhre unter
ein vorherbestimmtes Niveau absinkt, wird das Schaltelement
aufgrund einer Überwachung der Blitzlichtstärke eingeschaltet.
Wenn die Blitzlichtstärke das vorherbestimmte Niveau über
steigt, wird das Schaltelement abgeschaltet, so daß die Blitz
lichtabgabe mit im wesentlichen gleichbleibender Lichtstärke
fortgesetzt werden kann. Das herkömmliche statische Konstant
blitzgerät sollte aber so gesteuert sein, daß das von der Ent
ladungsröhre abgestrahlte Blitzlicht auf einer Zwischenstärke
zwischen einer voreingestellten Obergrenze der Blitzlichtstärke
und einer in großer Nähe dazu liegenden Untergrenze erhalten
wird. Folglich ist eine sehr exakte Vergleichsschaltung nötig,
und die Schaltungsanordnung ist kompliziert. Dabei besteht
obendrein die Möglichkeit von Fehlfunktionen.
Darüberhinaus erfolgt die Ein- und Aussteuerung des Schaltele
ments mit einem mit der Entladungsröhre in Reihe geschalteten
Impedanzelement, wie einem Widerstand durch Feststellen des
Entladungsstroms der Entladungsröhre, der gleichfalls durch
das Impedanzelement fließt. Die Blitzlichtstärke wird dann auf
der Grundlage dieses festgestellten Stromwertes gesteuert. Das
Impedanzelement verursacht einen Verlust an Entladungsstrom,
der einhergeht mit einem Verlust der abgegebenen Blitzlichtmen
ge. Das hat zur Folge, daß die Änderung der Blitzlichtstärke
nicht mit der des Entladungsstroms übereinstimmt, so daß keine
exakte Blitzsteuerung erfolgen kann.
Wenn die Blitzlichtstärke aufgrund eines an einem Anschluß der
Entladungsröhre unmittelbar festgestellten Spannungswertes ge
steuert wird, schwankt der so festgestellte Spannungswert mit
dem Ein- und Ausschalten des Schaltelements, so daß es schwie
rig ist, eine exakte Blitzsteuerung durchzuführen. Wenn mit
der Entladungsröhre zusätzlich eine Spule in Reihe geschaltet
wird, die Überstrom verhüten soll, werden durch das Ein- und
Ausschalten des Schaltelements verstärkte Spannungsschwankungen
erzeugt.
Ferner eignet sich das herkömmliche statische Konstantblitzge
rät ausschließlich zur Verwendung für schwankungslose Blitz
lichtabgabe und wird nicht für ein normales Röhrenblitzgerät
verwendet, insbesondere nicht für ein Blitzgerät mit automa
tischer Blitzsteuerung.
Bei dem herkömmlichen statischen Konstantblitzgerät ist die
abgegebene Blitzlichtmenge variabel, wie aus der japanischen
Patentveröffentlichung Nummer 40 421/1973 hervorgeht, indem die
Spannung an den Anschlüssen der Entladungsröhre geändert wird.
Da aber eine Änderung der Blitzlichtstärke in bezug auf die
Spannung an den Anschlüssen der Entladungsröhre nichtlinear
ist, erfordert dies eine komplizierte Einstellschaltung.
Als üblicher numerischer Wert gilt für die Lichtmenge der
künstlichen Belichtung zum Photographieren eine Leitzahl
bei einem Filmempfindlichkeitswert von 100
im ISO-System. Es gibt zwar verschiedene Theorien über den Kor
rekturbeiwert zwischen der Leitzahl und der Blitzlichtmenge L
(cd · s), aber im Prinzip gilt folgende Beziehung:
worin K=Korrekturkoeffizient. Wenn jedoch mit einer Kamera
mit Schlitzverschluß eine Schlitzbelichtung erfolgt, trägt
nur ein Teil der Blitzlichtmenge zu der tatsächlichen Belich
tung der Filmoberfläche bei, so daß ein Leitzahlwert nicht
richtig als die gesamte Blitzlichtmenge wiedergegeben wird.
Es ist also nötig, sich nur mit einem Teil der Blitzlichtmenge
zu befassen, der zur tatsächlichen Belichtung der Filmoberflä
che durch einen Schlitz beiträgt. Hierbei handelt es sich um
die effektive Leitzahl (effective guide number - GNe) bei einer
Filmempfindlichkeit von ISO 100. Da sich jedoch die effektive
Leitzahl GNe mit der Schlitzbelichtungszeit oder Schlitzbreite
als Parameter ändert, muß der Photographierende dies beachten,
wenn er eine Aufnahme macht. Wenn eine Kamera mit automati
scher Belichtung unter Priorität der Blendenöffnung benutzt
wird, ändert sich außerdem die Belichtungszeit automatisch in
Übereinstimmung mit der Helligkeit des Aufnahmeobjekts, und
dementsprechend ändert sich die wirksame Leitzahl GNe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches
Blitzgerät zu schaffen, das eine im wesentlichen mit einem her
kömmlichen Konstantblitzgerät gleichwertige Beleuchtung erzeugt.
Diese Aufgabe erfindungsgemäß lösende elektronische Blitzgeräte
sind in den Patentansprüchen 1 bis 5 gekennzeichnet.
In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung beschrieben.
Gemäß der Erfindung läßt sich eine Blitzlichtmenge erzielen,
die im wesentlichen mit der von einem herkömmlichen statischen
Konstantblitzgerät abgegebenen Lichtmenge gleichwertig ist.
Hierzu werden intermittierende Blitzlichtimpulse abgegeben,
was eine Schlitzbelichtung mit einem Schlitzverschluß ermög
licht. Dabei kann die Blitzlichtmenge ohne weiteres mit verhält
nismäßig einfachem Schaltungsaufbau gesteuert werden. Es werden
nämlich wiederholt Blitzlichtimpulse abgegeben, wie in der Kur
ve S2 in Fig. 1 dargestellt. Das entsprechende elektronische
Blitzlichtgerät wird als Röhrenblitzgerät mit dynamisch schwan
kungsloser Blitzlichtabgabe, kurz als dynamisches Konstant
blitzgerät bezeichnet.
Da eine Änderung der Blitzlichtintensität der Blitzentladungs
röhre als Spannungsänderung des Hauptkondensators festgestellt
wird, kann keine nachteilige Wirkung durch ein Blitzauslöse
signal von hoher Spannung hervorgerufen werden.
Ferner wird das Ein- und Ausschalten der Blitzentladungsröhre
nicht innerhalb eines sehr begrenzten Bereichs zwischen der
Ober- und Untergrenze gesteuert, wie bei einem herkömmlichen
statischen Konstantblitzgerät, so daß der Schaltungsaufbau ver
einfacht werden kann und keine Notwendigkeit für die Anordnung
einer äußerst exakten und teuren Spannungsvergleichsschaltung
besteht.
Da die Blitzfolgezeiten oder Intervalle zwischen Blitzlichtim
pulsen und die Intensität des Blitzlichts einfach durch Schal
ten von Widerständen oder Kondensatoren steuerbar sind, läßt
sich die effektive Leitzahl leicht ändern.
Ein bestimmtes Ausmaß der Blitzlichtbelichtung (effektive Leit
zahl) kann über eine gesamte (Schlitz-)Belichtungszeit erhal
ten werden, indem entweder die Menge des Blitzlichtimpulses
oder das Intervall zwischen Blitzlichtimpulsen oder beides in
Übereinstimmung mit einer vorherbestimmten Verschlußzeit
geändert wird. Damit erübrigt sich die Notwendigkeit,
einen so mühseligen Vorgang durchzuführen wie bei herkömmlichen
Blitzgeräten, wo die effektive Leitzahl unter Verwendung der
Verschlußzeit berechnet wird, da die effektive Leit
zahl sich mit jeder Änderung der Verschlußzeit än
dert. Außerdem ist die Erfindung effektiv und leicht an Kameras
mit automatischer Belichtung bei Priorität der Blendenöffnung
anwendbar.
Das dynamische Konstantblitzgerät gemäß der Erfindung weist
eine Blitzsteuerschaltung auf, deren Betrieb mit der Blitzlicht
abgabe einer Blitzentladungsröhre beginnt, die ein Blitzbeen
digungssignal erzeugt, wenn sie feststellt, daß ein dem Blitz
impuls zugeordneter Wert, z. B. die Ladespannung am Hauptkon
densator und die von der Entladungsröhre abgegebene Blitzlicht
menge ein vorherbestimmtes Niveau erreicht, und die ein Blitz
wiederaufnahmesignal innerhalb einer Zeitspanne erzeugt, die
kürzer ist als die Entionisierungszeit der Entladungsröhre nach
dem Erzeugen des Blitzbeendigungssignals. Hierdurch können
durch wiederholte Blitzlichtimpulsabgabe von der Blitzentla
dungsröhre während der Belichtungszeit des Verschlusses Blitz
charakteristiken erhalten werden, die denen von kontinuier
lichem Blitzlicht gleichwertig sind.
Ein dynamisches Konstantblitzgerät gemäß der Erfindung zeich
net sich ferner dadurch aus, daß es eine Einrichtung enthält,
mit der ein vorherbestimmtes Niveau, z. B. die Ladespannung des
Hauptkondensators und die Blitzlichtmenge umschaltbar ist, um
auf diese Weise die tatsächliche Leitzahl der Blitze leicht und
exakt zu ändern.
Bei dem dynamischen Konstantblitzgerät gemäß der Erfindung kann
z. B. die Blitzlichtmenge pro Impuls und/oder das Intervall zwi
schen Blitzlichtimpulsen auf der Grundlage der im voraus fest
gelegten Belichtungszeit (F) geändert werden, um die wirksame
Leitzahl unabhängig von der Länge der Belichtungszeit unverän
dert aufrechtzuerhalten.
Ausführungsbeispiele von Blitzlichtgeräten nach der Erfindung
sind anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Kurvendiagramm der Blitzlichtstärke bei einem her
kömmlichen Röhrenblitzgerät und einem dynamischen Kon
stantblitzgerät gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ein Diagramm des Verhältnisses zwischen den Blitzinter
vallen und der Schlitzbreite bei einem Schlitzver
schluß mit einem dynamischen Konstantblitzgerät gemäß
der Erfindung;
Fig. 3 ein Diagramm, welches die Ungleichmäßigkeit der Belich
tung mit einem Schlitzverschluß bei dem dynamischen
Konstantblitzgerät zeigt;
Fig. 4 ein Schaltbild der hauptsächlichen elektrischen Schal
tung eines ersten Ausführungsbeispiels eines dynami
schen Konstantblitzgeräts;
Fig. 5 ein Schaltbild einer mit der Hauptschaltung gemäß Fig. 4
verbundenen Steuerschaltung;
Fig. 6 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung des
Betriebs der schwankungslosen Blitzlichtabgabe mit dem
dynamischen Konstantblitzgerät gemäß dem in Fig. 4 und
5 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 7 ein Diagramm zur Erläuterung des Betriebs einer in Fig. 5
gezeigten Überwachungsschaltung;
Fig. 8 ein Fließschema des Betriebs der schwankungslosen Blitz
lichtabgabe mit dem dynamischen Konstantblitzgerät ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 9 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung der
kontinuierlichen Blitzlichtabgabe mit dem dynamischen
Konstantblitzgerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 10 ein Fließschema des Betriebs der kontinuierlichen Blitz
lichtabgabe mit dem dynamischen Konstantblitzgerät ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 11 ein Schaltbild einer Abwandlung der in Fig. 5 gezeigten
Steuerschaltung;
Fig. 12 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung des
Betriebs der schwankungslosen Blitzlichtabgabe mit dem
dynamischen Konstantblitzgerät, welches die Steuer
schaltung gemäß Fig. 11 enthält;
Fig. 13 ein Fließschema des Betriebs der schwankungslosen
Blitzlichtabgabe mit dem dynamischen Konstantblitzge
rät, welches die Steuerschaltung gemäß Fig. 11 enthält;
Fig. 14 ein Schaltbild einer Hauptschaltung eines dynamischen
Konstantblitzgeräts gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel;
Fig. 15 ein Schaltbild einer mit der Hauptschaltung gemäß Fig. 14
verbundenen Steuerschaltung;
Fig. 16 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung des
Betriebs der schwankungslosen Blitzlichtabgabe mit dem
dynamischen Konstantblitzgerät gemäß dem in Fig. 14
und 15 gezeigt zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 17 ein Fließschema des Betriebs der schwankungslosen
Blitzlichtabgabe mit dem dynamischen Konstantblitzgerät
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 18 ein Schaltbild einer Abwandlung der in Fig. 15 gezeig
ten Steuerschaltung;
Fig. 19 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung des
Betriebs der schwankungslosen Blitzlichtabgabe mit dem
dynamischen Konstantblitzgerät, welches die in Fig. 18
gezeigte Steuerschaltung enthält;
Fig. 20 ein Fließschema des Betriebs der schwankungslosen Blitz
lichtabgabe mit dem dynamischen Konstantblitzgerät,
welches die in Fig. 18 gezeigte Steuerschaltung enthält;
Fig. 21 ein Schaltbild einer Abwandlung einer Überwachungs
schaltung, die anstelle der in Fig. 5 und 11 oder 15 und
18 gezeigten Überwachungsschaltung verwendbar ist;
Fig. 22 ein Schaltbild eines Beispiels einer Zeiteinstellschal
tung, die anstelle der Blitzintervalleinstellschaltung
oder Überwachungsschaltung in der Steuerschaltung ge
mäß Fig. 5, 11, 15 und 18 verwendbar ist;
Fig. 23A und 23B Diagramme von Signalverläufen zur Erläuterung
des Betriebs der in Fig. 22 gezeigten Zeiteinstellschal
tung;
Fig. 24 ein Schaltbild eines weiteren Beispiels einer Zeitein
stellschaltung zur Verwendung einer Blitzintervallein
stellschaltung oder einer Überwachungsschaltung in der
in Fig. 15 und 18 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 25A und 25B Diagramme von Signalverläufen zur Erläuterung
des Betriebs der Zeiteinstellschaltung gemäß Fig. 24;
Fig. 26 ein Schaltbild einer Hauptschaltung eines dynamischen
Konstantblitzgeräts gemäß einem dritten Ausführungsbei
spiel;
Fig. 27 ein Schaltbild einer an die Hauptschaltung gemäß Fig. 26
angeschlossenen Steuerschaltung;
Fig. 28 ein Schaltbild einer Steuerschaltung eines dynamischen
Konstantblitzgeräts gemäß einem vierten Ausführungs
beispiel;
Fig. 29 ein Diagramm zur Erläuterung des Betriebs der in Fig. 28
gezeigten Überwachungsschaltung;
Fig. 30 ein Diagramm von Signalverläufen der Änderung der
Blitzlichtintensität bei dem dynamischen Konstantblitz
gerät mit der in Fig. 28 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 31 ein Schaltbild eines weiteren Beispiels einer Überwa
chungsschaltung für die in Fig. 28 gezeigte Steuer
schaltung;
Fig. 32 ein Diagramm zur Erläuterung des Betriebs der in Fig. 31
gezeigten Überwachungsschaltung;
Fig. 33 ein Schaltbild einer Abwandlung der in der Steuerschal
tung gemäß Fig. 28 enthaltenen Blitzintervalleinstell
schaltung;
Fig. 34 ein Diagramm von Signalverläufen zur Erläuterung des
Betriebs der schwankungslosen Blitzlichtabgabe mit dem
dynamischen Konstantblitzgerät, welches die in Fig. 33
gezeigte Blitzintervalleinstellschaltung enthält;
Fig. 35 ein Schaltbild einer weiteren Abwandlung der Blitzin
tervalleinstellschaltung in der in Fig. 28 gezeigten
Steuerschaltung;
Fig. 36 ein Schaltbild einer Steuerschaltung eines dynamischen
Konstantblitzgeräts gemäß einem fünften Ausführungsbei
spiel;
Fig. 37 eine Draufsicht auf einen Teil des Körpers des Blitz
geräts gemäß dem vierten und fünften Ausführungsbei
spiel;
Fig. 38 eine Draufsicht auf ein Beispiel einer am Körper des
Blitzgeräts gemäß Fig. 37 befestigten Betätigungstafel;
Fig. 39 eine Draufsicht auf ein Beispiel einer an der in Fig. 38
gezeigten Betätigungstafel befestigten Filmempfind
lichkeitseinstelltafel;
Fig. 40 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines
Lichtmengenschaltgliedes, welches die Betätigungstafel
und die Filmempfindlichkeitseinstelltafel aufweist;
Fig. 41 eine Draufsicht auf das in Fig. 40 gezeigte Lichtmen
genschaltglied;
Fig. 42 ein Schaltbild einer Steuerschaltung eines dynamischen
Konstantblitzgeräts gemäß einem sechsten Ausführungs
beispiel;
Fig. 43 ein Schaltbild einer Verschlußzeit-Entschei
dungsschaltung in der in Fig. 42 gezeigten Steuerschal
tung;
Fig. 44 eine Schnittansicht eines Wählmechanismus für die Ver
schlußzeit gemäß Fig. 43;
Fig. 45 ein Schaltbild einer Blitzimpulszeit-Entscheidungs
schaltung in der in Fig. 42 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 46 ein Schaltbild einer Blitzintervall-Entscheidungsschal
tung in der in Fig. 42 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 47 ein Schaltbild einer Gesamtblitzzeit-Entscheidungs
schaltung in der in Fig. 42 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 48 und 49 Zeittabellen von Signalverläufen zur Erläute
rung des Betriebs der in Fig. 45 gezeigten Blitzimpuls
zeit-Entscheidungsschaltung;
Fig. 50 ein Schaltbild eines weiteren Beispiels einer Verschluß
zeit-Entscheidungsschaltung für die in Fig. 42
gezeigte Steuerschaltung;
Fig. 51 ein Schaltbild einer Steuerschaltung eines Blitzgeräts
gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel;
Fig. 52 ein Schaltbild einer Verschlußzeit-Ent
scheidungsschaltung in der in Fig. 51 gezeigten Steuer
schaltung;
Fig. 53 ein Schaltbild einer Blitzimpulszeit-Entscheidungs
schaltung in der in Fig. 51 gezeigten Steuerschaltung;
Fig. 54 ein Schaltbild einer Blitzintervall-Entscheidungsschal
tung in der in Fig. 51 gezeigten Steuerschaltung.
Vor der Beschreibung erfindungsgemäßer Geräte soll erläutert
werden, wie weit das Blitzintervall zwischen intermittierenden
Blitzimpulsen gemäß der Erfindung praktisch in Verbindung mit
der Schlitzbelichtungszeit ausgedehnt werden kann.
Angenommen die Schlitzbelichtungszeit sei t, und das Blitzin
tervall P, dann ergibt sich folgende Zahl n von Blitzimpulsen
während der Zeit t:
n=t/P (1)
Zur Vereinfachung der theoretischen Gleichung sei angenommen,
daß die Blitzlichtdauer für jeden Blitzimpuls null sei. Die
Anzahl n der Blitzimpulse ist eine ganze Zahl, so daß folgen
der Ausdruck möglich ist:
Wenn t/P eine ganze Zahl:
n=[t/P] (2)
Wenn t/P keine ganze Zahl:
n=[t/P] oder n=[t/P]+1 (3)
worin die Gaussche Bezeichnung [a] die maximale ganze Zahl
bezeichnet, die eine reelle Zahl a nicht übersteigt.
Die Gleichungen (2) und (3) sollen unter Hinweis auf Fig. 2
erläutert werden. In Fig. 2 bezeichnet der gestrichelte Teil
die Belichtungszeit [t/P]+1 (=4) und der nichtgestrichelte
Bereich entspricht einer Belichtung mit Blitzimpulsen von
[t/P] (=3). Da, wie schon erwähnt, die Blitzzeitenbreite
null ist, wird einer der vorderen und hinteren Schnittpunkte
im gestrichelten Belichtungsbereich gemäß Fig. 2 bei der Zäh
lung nicht berücksichtigt.
Wenn n eine ganze Zahl ist, wie t/P=3, kann über die gesamte
Bildoberfläche eine gleichmäßige Belichtung erhalten werden.
Ist n aber keine ganze Zahl, z. B. t/P=3,6, kann es zwei Fäl
le geben, wie aus dem Diagramm t′ (=3,6 P) gemäß Fig. 2 her
vorgeht, nämlich Belichtungen von n=3 und n=4, je nach dem
Teilbereich der Bildfläche.
Wenn, wie aus Fig. 2 hervorgeht, eine ideale Schlitzbelichtung
berücksichtigt wird, die über die ganze Bildoberfläche gleich
mäßig ist, kann durch Wahl des Blitzintervalls P als Divisor
der Schlitzbelichtungszeit t eine gleichförmige Belichtungs
wirkung erzielt werden, und folglich kann der Maximalwert des
Blitzintervalls P die Zeit t sein. Es ist jedoch bekannt, daß
bei einem tatsächlichen Schlitzverschluß der Unterschied
zwischen den Ablaufmerkmalen des ersten und zweiten Verschluß
vorhangs Schwankungen der Belichtungszeit in den Bereichen
der Bildoberfläche verursacht. Angenommen, ein Schlitz
verschluß hat eine nominelle Belichtungszeit T, dann ist si
chergestellt, daß die Ungleichmäßigkeit der Belichtung eine
±d-Stufe ist. Die tatsächliche Belichtungszeit bei diesem Ver
schluß reicht von 2-d×T (Mindestwert) bis zu höchstens
2d×T (Maximalwert) in jedem beliebigen Bildbereich. Wenn
das Blitzintervall P ist, liegt also auf der Hand, daß die An
zahl der innerhalb jeder begrenzten Zeitspanne abgegebenen
Blitzimpulse wie folgt ausgedrückt wird:
Wenn der Unterschied zwischen diesen Werten und einem Bezugs
wert [T/P] für den schlimmsten Fall berücksichtigt wird, nimmt
er bei dem Minimalwert einen kleinen Wert an und bei dem Maxi
malwert einen großen Wert, was zu folgenden Gleichungen führt.
Der Unterschied in der Stufe zwischen dem Minimalwert und dem
Bezugswert ist:
Der Unterschied in der Stufe zwischen dem Maximalwert und dem
Bezugswert ist:
Um die Gleichungen zu vereinfachen: Wenn das Blitzintervall
P einem Divisor der nominellen Belichtungszeit T entspricht,
ist T/P immer eine ganze Zahl, d. h. T/P=n (ganze Zahl).
Hierbei werden die Gleichungen (4) und (5) wie folgt darge
stellt:
Wenn diese Werte durch entsprechende naturgegebene Schwan
kungen der Belichtungszeit subtrahiert werden, d. h. ±d-Stufe,
können Schwankungen des Belichtungswertes ΔEV1(n) und
ΔEV2(n), die durch Blitzlicht addiert werden, wie folgt be
rechnet werden:
Wenn die Gleichungen (4)′ und (5)′ durch Ersatz von 0,1, 0,2
und 0,3 für den inhärenten Wert d für jeden Verschluß berech
net werden, entstehen als Ergebnis die Tabellen 1, 2 und 3.
Fig. 3 ist die graphische Darstellung der beim Berechnen der
Gleichungen (6) und (7) entstehenden Kurven. In den Tabellen
1, 2 und 3 ist P=1024, 512, 256, 128 . . . jeweils der exakte
Wert, der den üblicherweise benutzten Verschlußzeiten
1/1000, 1/500, 1/250, 1/125 . . . entspricht. Wenn eine
annehmbare Zunahme der Schwankung während der Blitzphotogra
phie 0,1 beträgt, kann, wie aus den Tabellen 1 bis 3 und
Fig. 3 zu entnehmen ist, ein Blitzintervall P gewählt werden,
welches der Anzahl von Blitzen n=T/P=10 entspricht. Ist
die erlaubte Zunahme 0,2, so kann ein Blitzintervall P ge
wählt werden, welches die Bedingung T/P=n=4 erfüllt. Je
größer die Anzahl der in der Belichtungszeit T enthaltenen
Impulse, um so geringer ist die Zunahme, so daß folglich die
Belichtungszeit T ihren nominellen, maximalen Zeitwert anneh
men kann.
Wenn in einer Kamera mit der üblicherweise als 1/1000 bezeich
neten maximalen Verschlußzeit ("Verschlußzeit"
wird nachfolgend durch die üblicherweise benutzte
Zeit angegeben), bei der sichergestellt ist, daß die Ungleich
mäßigkeit der Belichtung innerhalb von 0,2 EV liegt, die Zu
nahme auf 0,1 EV herabgedrückt werden soll, läßt sich das ma
ximale Blitzintervall dadurch erreichen, daß das Blitzinter
vall P auf 1/1000/P=10, nämlich P=1/10 000 eingestellt
wird.
Ist eine Zunahme bis zu 0,2 EV akzeptabel, dann reicht das
zulässige Blitzintervall P bis zu 1/4000. Diese Werte sind
mit den Methoden gemäß der Erfindung mit ausreichender Zugabe
erzielbar.
Wenn das Blitzimpulsintervall P wie vorstehend beschrieben ge
wählt wird, führt das zu einer im wesentlichen gleichförmigen
Belichtung.
Ein dynamisches Konstantblitzgerät gemäß einem ersten Ausfüh
rungsbeispiel soll anhand von Fig. 4 bis 10 näher erläutert
werden.
Das Konstantblitzgerät dieser Art erfüllt zwei Funktionen,
nämlich eine dynamische, schwankungslose Blitzlichtabgabe und
eine kontinuierliche Blitzlichtabgabe. Eine Hauptschaltung
100 weist eine Zusatzstromquelle 1 auf, die mit einem allge
mein bekannten DC/DC-Wandler versehen ist. Ein negativer Aus
gangsanschluß der Hauptschaltung 100 ist mit einem negativen
Pol einer spannungführenden Leitung l₀ verbunden und geerdet,
während ein positiver Ausgangsanschluß der Zusatzstromquelle
1 über eine Diode 2 zur Gleichrichtung mit einem positiven
Pol einer spannungsführenden Leitung l₁ verbunden ist. Zwi
schen den beiden Leitungen l₀, l₁ ist ein Hauptkondensator 3
für die Blitzlichtabgabe und ein Spannungsteiler in Form
einer Reihenschaltung aus Widerständen 4, 5 vorgesehen, von
deren Verknüpfungsstelle ein Überwachungsspannungssignal M
abgeleitet wird. Zwischen den beiden Leitungen l₀, l₁ ist au
ßerdem eine aus einer Reihenschaltung eines Widerstandes 6 und
einer Neonlampe 7 bestehende Detektorschaltung geschaltet, die
die Beendigung des Aufladens wahrnimmt. Die Verknüpfungsstelle
zwischen dem Widerstand 6 und der Neonlampe 7 ist über einen
Triggerkondensator 8 und eine Primärspule eines Triggertrans
formators 8 mit der Leitung l₀ verbunden. Die Verknüpfungsstel
le zwischen dem Triggerkondensator 8 und dem Widerstand 6 ist
mit der Anode eines Thyristors 10 zum Triggern verbunden. Die
Kathode des Thyristors 10 ist unmittelbar mit der Leitung l₀
und sein Gate über einen Widerstand 11 mit der Leitung l₀ ver
bunden. An das Gate des Thyristors 10 wird ein Blitztriggersig
nal A über einen Widerstand 12 und einen Kondensator 13 ange
legt. Die Sekundärspule des Triggertransformators 9 ist mit
einem Ende an die Leitung l₀ und mit dem anderen Ende an eine
Triggerelektrode einer Blitzentladungsröhre 14, z. B. einer
Xenonröhre angeschlossen. Eine Elektrode der Blitzentladungs
röhre 14 ist mit der Leitung l₁ verbunden. Zwischen die Lei
tungen l₀, l₁ ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 15,
einem Kommutationskondensator 16 und einem Widerstand 17 ge
schaltet. Zum raschen Aufladen ist mit dem Kommutationskonden
sator 16 ein Thyristor 18 verbunden, dessen Anode mit der Lei
tung l₁, dessen Kathode mit der Verknüpfungsstelle zwischen
dem Widerstand 15 und dem Kommutationskondensator 16 und des
sen Gate über einen Widerstand 19 mit seiner Kathode verbunden
ist. Dem Gate des Thyristors 18 wird über einen Widerstand 20
und einen Kondensator 21 ein Schnellaufladesignal D zugeführt.
Die Kathode des Thyristors 18 ist zur Kommutation mit der Ano
de eines Thyristors 22 verbunden. Die Kathode des Thyristors
22 ist an die Leitung l₀ angeschlossen. Das Gate des Thyristors
22 ist über einen Widerstand 23 mit der Leitung l₀ und über
einen Widerstand 24 und einen Kondensator 25 mit einem Ausgangs
anschluß eines ODER-Gatters 26 verbunden, welches zwei Ein
gangsanschlüsse hat, denen jeweils ein Blitzbeendigungssignal
C1 bzw. C2 über zwei Kanäle zugeführt wird.
Die andere Elektrode der Blitzentladungsröhre 14 ist an die
Verknüpfungsstelle zwischen dem Kommutationskondensator 16 und
dem Widerstand 17 und an die Anode eines Hauptthyristors 27
angeschlossen. Die Kathode des Thyristors 27 ist an die Lei
tung l₀ angeschlossen, während sein Gate über einen Widerstand
28 an die Leitung l₀ angeschlossen ist. Das Gate des Thyri
stors 27 ist ferner über einen Widerstand 29 und einen Konden
sator 30 mit einem Ausgangsanschluß eines ODER-Gatters 31 ver
bunden. Zwei Eingangsanschlüssen des ODER-Gatters 31 wird ein
Blitzbeginnsignal B1 bzw. ein Blitzwiederaufnahmesignal B2 zu
geführt.
Die Hauptschaltung 100, deren Aufbau vorstehend beschrieben
wurde, ist an eine Steuerschaltung 200 angeschlossen, die un
ter Hinweis auf Fig. 5 näher erläutert werden soll. Die
Steuerschaltung 200 weist eine Blitzintervall-Einstellschal
tung 201, eine Überwachungsschaltung 202 und eine Photometer
schaltung 203 auf.
Ein in Fig. 5 gezeigtes UND-Gatter 40 hat einen Eingangsan
schluß, dem von einem hier nicht gezeigten Kameragehäuse ein
Konstant-Blitzbeginnsignal x1 zugeführt wird, und einen Aus
gangsanschluß, der mit einem Eingangsanschluß eines Impulsge
nerators 41 verbunden ist. Der Impulsgenerator 41 erzeugt Sig
nalimpulse von hohem Niveau (nachfolgend als H-Niveau bezeich
net) und einer vorherbestimmten Impulsbreite, wenn ein vom
UND-Gatter 40 geliefertes Eingangssignal von niedrigem Niveau
(nachfolgend als L-Niveau bezeichnet) auf H-Niveau ansteigt.
Ein Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 41 ist mit einem
Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 42 verbunden, welches ein
Blitztriggersignal A und ein Blitzbeginnsignal B1 erzeugt. Der
andere Eingangsanschluß des UND-Gatters 40 ist mit einem Ein
gangsanschluß eines Inverters 43 und einem beweglichen Kontakt
anschluß eines Umschalters 44 für die Betriebsart verbunden.
Der Umschalter 44 hat einen ersten festen Kontaktanschluß 44A,
der mit einem Anschluß verbunden ist, an dem eine Betriebsspan
nung +B anliegt, sowie einen zweiten festen Kontaktanschluß
44B, der geerdet ist.
Ein UND-Gatter 45 hat einen Eingangsanschluß, dem von dem
nicht gezeigten Kameragehäuse ein Kontinuierlich-Blitzbeginn
signal x2 zugeführt wird, und dessen anderer Eingangsanschluß
mit einem Ausgangsanschluß des Inverters 43 verbunden ist. Ein
Ausgangsanschluß des UND-Gatters 45 ist an einen Eingangsan
schluß eines Impulsgenerators 46 ähnlich dem Impulsgenerator
41 angeschlossen. Ein Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 46
ist mit dem anderen Eingangsanschluß des ODER-Gatters 42 und
mit einem Stelleingangsanschluß eines RS-Flipflops 47 (nach
folgend als FF-Schaltung bezeichnet) verbunden. Ein Ausgangs
anschluß der FF-Schaltung 47 ist über einen Inverter 48 und
einen Widerstand 49 mit der Basis eines NPN-Schalttransistors
50 verbunden. Zwischen einem Anschluß, an dem die Betriebs
spannung +B anliegt und Erde ist eine Reihenschaltung aus einem
Widerstand 51 und einem Regelwiderstand 52, der aufgrund der
Filmempfindlichkeit, Blendenöffnung und dgl. einstellbar ist
sowie eine Reihenschaltung aus der Kollektor-Emitterstrecke
eines NPN-Phototransistors 53, eines Widerstandes 54 und
eines Integrationskondensators 55 vorgesehen. Die Verknüpfungs
stelle zwischen dem Widerstand 51 und dem Regelwiderstand 52
ist mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß eines Ope
rationsverstärkers 56 verbunden, der eine Spannungsvergleichs
schaltung darstellt. Der invertierende Eingangsanschluß des
Verstärkers 56 ist mit der Verknüpfungsstelle zwischen dem Wi
derstand 54 und dem Kondensator 55 verbunden. Kollektor und
Emitter des Transistors 50 sind an den Kondensator 55 ange
schlossen.
Ein Ausgangsanschluß des Verstärkers 56 ist über einen Inver
ter 57 mit einem Eingangsanschluß eines Impulsgenerators 58
ähnlich dem Impulsgenerator 41 verbunden. Ein Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 58 ist mit einem Rückstelleingangsanschluß
der FF-Schaltung 47 verbunden, und erzeugt ein Blitzbeendi
gungssignal C2.
Ein Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 41 ist mit einem Ein
gangsanschluß eines ODER-Gatters 59 verbunden, welches einen
Ausgangsanschluß hat, der mit einem Stelleingangsanschluß
einer FF-Schaltung 60 verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß der
FF-Schaltung 60 ist mit einem Eingangsanschluß eines Inverters
61 verbunden. Darüberhinaus ist der Ausgangsanschluß des Im
pulsgenerators 41 mit den Stelleingangsanschlüssen von FF-
Schaltungen 62, 67 verbunden. Ein Ausgangsanschluß der FF-
Schaltung 62 ist mit einem Eingangsanschluß eines UND-Gatters
63 verbunden. Ein Ausgangsanschluß des UND-Gatters 63 ist mit
einem Zähleingangsanschluß eines Voreinstellzählers 64 verbun
den. Ein Ausgangsanschluß des Voreinstellzählers ist mit einem
Stelleingangsanschluß einer FF-Schaltung 65 verbunden. Ein
Ausgangsanschluß der FF-Schaltung 65 ist mit einem Eingangs
anschluß eines UND-Gatters 66 verbunden. Ein Ausgangsanschluß
des UND-Gatters 66 ist mit Rückstelleingangsanschlüssen der
FF-Schaltungen 62, 65 und dem Voreinstellzähler 64 verbunden
und liefert ein Rückstellsignal RESET zum Rückstellen der ge
samten Steuerschaltung 200.
In dem Voreinstellzähler 64 wird ein Wert x3 voreingestellt,
der auf einer Zeit U1 (siehe Fig. 6), d. h. der gesamten Blitz
lichtzeit bei der dynamischen Konstantblitzmethode beruht, wo
bei die Zeit U1 einer Zeitspanne entspricht, die länger ist
als die Zeit, welche vom Beginn der Filmbelichtung durch Be
wegungsbeginn eines ersten Verschlußvorhanges bis zur Beendi
gung der Filmbelichtung bei Bewegungsende eines zweiten Ver
schlußvorhanges abläuft. Der andere Eingangsanschluß des UND-
Gatters 66 ist mit einem Rückstelleingangsanschluß der FF-
Schaltung 60 verbunden. Der andere Eingangsanschluß des UND-
Gatters 63 ist mit dem Ausgangsanschluß eines Oszillators 68
verbunden. Zwischen den Oszillator 68 und einen Anschluß, dem
die Betriebsspannung +B zugeführt wird, ist ein Widerstand 69
und ein Kondensator 70 zum Einstellen einer Schwingungsfre
quenz geschaltet. Ein Ausgangsanschluß des Oszillators 68 ist
mit einem Eingangsanschluß eines UND-Gatters 71 verbunden,
dessen anderer Eingangsanschluß mit einem Ausgangsanschluß
einer FF-Schaltung 67 verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß des
UND-Gatters 71 ist mit einem Eingangsanschluß eines Vorein
stellzählers 72 verbunden. Ein Ausgangsanschluß des Vorein
stellzählers 72 ist mit einem Eingangsanschluß eines Impuls
generators 73 ähnlich dem Impulsgenerator 41 verbunden. An
einem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73 wird ein Blitz
wiederaufnahmesignal B2 und ein Schnellaufladesignal D zur
Verfügung gestellt.
Im Voreinstellzähler 72 wird ein Wert x4 eingestellt, der auf
einem Blitzintervall U2 (Fig. 6) beruht, welches vom Beginn
eines vorhergehenden Blitzimpulses bis zur Wiederaufnahme des
nächsten Blitzimpulses bei der dynamischen Konstantblitzmetho
de reicht. Das Blitzintervall U2 wird aufgrund der Verschluß
zeit und ähnlicher Werte eingestellt. Der Vorein
stellzähler 72 erzeugt beim Zählen bis zum Wert x4 einen Uni
puls, um das Zählen wiederaufzunehmen. Der Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 73 ist ferner mit dem anderen Eingangsan
schluß des ODER-Gatters 59 verbunden.
Ein Widerstand 75, dem von der Hauptschaltung 100 ein Überwa
chungsspannungssignal M zugeführt wird, ist mit einem inver
tierenden Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers 76 ver
bunden, der eine invertierende Verstärkerschaltung darstellt.
Zwischen den invertierenden Eingangsanschluß des Operations
verstärkers 76 und einen Ausgangsanschluß desselben ist ein
Widerstand 77 geschaltet. Ein nichtinvertierender Eingangsan
schluß des Verstärkers 76 ist geerdet. Der Ausgangsanschluß
des Verstärkers 76 ist ferner über einen Widerstand 78 zur In
tegration mit einem invertierenden Eingangsanschluß eines Ope
rationsverstärkers 79 verbunden, der eine Integrationsschal
tung darstellt. Zur Integration ist außerdem ein Kondensator
80 zwischen den invertierenden Eingangsanschluß des Verstär
kers 79 und einen Ausgangsanschluß desselben geschaltet. Ein
nichtinvertierender Eingangsanschluß des Verstärkers 79 ist
geerdet. Der Ausgangsanschluß des Verstärkers 79 ist ferner
mit einem invertierenden Eingangsanschluß eines Operationsver
stärkers 81 verbunden, der eine Spannungsvergleichsschaltung
darstellt. Ein Spannungsteiler, der einen Widerstand 82 und
einen Regelwiderstand 83 aufweist, ist zwischen einem Anschluß,
an dem die Betriebsspannung +B anliegt und Erde vorgesehen.
Die Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen 82, 83 ist
mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
81 verbunden. Bei dem Regelwiderstand 83 handelt es sich um
einen Widerstand, der entsprechend der Verschlußzeit
und ähnlicher Werte eingestellt wird. Ein Ausgangssignal
des Verstärkers 81 wird über einen Inverter 84 und einen Im
pulsgenerator 85 dem anderen Eingangsanschluß des UND-Gatters
66 und einem Rückstelleingangsanschluß der FF-Schaltung 60 zu
geführt. Der Impulsgenerator 85 liefert ein Blitzbeendigungs
signal C1. Mit dem Ausgangsanschluß des Verstärkers 79 ist der
Kollektor eines NPN-Schalttransistors 86 verbunden, dessen
Emitter geerdet und dessen Basis über einen Widerstand 87 mit
einem Ausgangsanschluß des Inverters 61 verbunden ist.
Anhand von Fig. 6 bis 10 soll nun die Arbeitsweise des vorste
hend beschriebenen dynamischen Konstantblitzgeräts beschrieben
werden.
Bei der dynamischen Konstantblitzmethode, bei der der bewegli
che Kontaktanschluß des Umschalters 44 an den ersten festen
Kontaktanschluß 44A gelegt wird, wird die Betriebsspannung +B
dem anderen Eingangsanschluß des UND-Gatters 40 zugeführt, um
es durchzusteuern. Über den Inverter 43 wird dem anderen Ein
gangsanschluß des UND-Gatters 45 ein Ausgangssignal von L-
Niveau zugeführt, um dieses Gatter zu sperren. Folglich wird
das vom Kameragehäuse kommende Konstant-Blitzbeginnsignal x1
eingegeben, während das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal x2
nicht eingegeben wird. Wenn das Konstant-Blitzbeginnsignal x1
H-Niveau erreicht, geht der Ausgang des UND-Gatters 40 auf H-
Niveau, und der Impulsgenerator 41 erzeugt einen Unipuls von
H-Niveau, der als Blitztriggersignal A (Fig. 6) über das ODER-
Gatter 42 und die Reihenschaltung aus Kondensator 13 und Wi
derstand 12 an das Gate des Triggerthyristors 10 (Fig. 4) ge
langt, um den Thyristor leitend zu machen. Hierdurch wird der
Triggerkondensator 8 über die Primärspule des Triggertransfor
mators 9 kurzgeschlossen. Ein durch die Ladung des Kondensa
tors 8 verursachter Entladungsstrom fließt durch die Primär
spule des Transformators 9 und erzeugt eine hohe Spannung in
dessen Sekundärspule, welcher an die Triggerelektrode der
Blitzentladungsröhre 14 angelegt wird, um diese zu erregen.
Gleichzeitig wird der vom Impulsgenerator 41 (Fig. 5) erzeugte
Unipuls von H-Niveau als ein Blitzbeginnsignal B1 (Fig. 6)
über das ODER-Gatter 42, das ODER-Gatter 31, den Kondensator
30 und den Widerstand 29 dem Hauptthyristor 27 zugeführt, um
diesen leitend zu machen. Dadurch wird die Ladung des Hauptkondensators
3 über die Blitzentladungsröhre 14 in erregtem
Zustand und die Anoden-Kathoden-Strecke des Hauptthyristors 27
entladen, so daß die Blitzentladungsröhre 14 mit der Blitzlichtabgabe
beginnen kann (siehe Fig. 8). Zusätzlich wird
gleichzeitig der vom Impulsgenerator 41 erzeugte Unipuls von
H-Niveau benutzt, um die FF-Schaltung 60 über das ODER-Gatter
59 zu stellen und deren Ausgangssignal auf H-Niveau zu bringen.
Da dieses Ausgangssignal von H-Niveau vom Inverter 61 auf L-Niveau
umgekehrt wird, wird der Transistor 86 abgeschaltet.
Da mit dem von dem Impulsgenerator 41 erzeugten Unipuls von H-Niveau
auch die FF-Schaltung 62 gestellt wird, wird ihr Ausgangssignal
auf H-Niveau umgekehrt. Das UND-Gatter 63 seinerseits
wird geöffnet, damit die Ausgangsimpulse des Oszillators
68 zum Voreinstellzähler 64 gelangen können, der mit dem Zählen
der Zeit U1, nämlich der gesamten Blitzzeit beginnt.
Da die FF-Schaltung 67 gleichfalls von dem vom Impulsgenerator
41 erzeugten Unipuls von H-Niveau gestellt wird, wird ihr Ausgangssignal
auf H-Niveau umgekehrt. Das UND-Gatter 71 wird
seinerseits geöffnet, damit die Ausgangsimpulse des Oszillators
68 an den Voreinstellzähler 72 gelangen können, der mit
dem Zählen des Blitzintervalls U2 (siehe Fig. 8) beginnt.
Das durch Teilen der Spannung des Hauptkondensators 3 mit den
Widerständen 4, 5 erhaltene Überwachungsspannungssignal M wird
andererseits im Verstärker 76, der einen invertierenden Verstärker
darstellt, umgekehrt und verstärkt. Das umgekehrte und
verstärkte Spannungssignal wird mit einer Zeitkonstante integriert,
die der Widerstand 78 und der Kondensator 80 bestimmt.
In diesem Moment wird die vom Verstärker 79 gelieferte Ausgangsspannung
als Vergleichsspannung VIN an den invertierenden
Eingangsanschluß des Verstärkers 81 angelegt, der als Spannungsvergleichsschaltung
wirkt, so daß diese Spannung mit
einer Bezugsspannung VREF verglichen wird, die durch Teilen
der Betriebsspannung +B mittels des Widerstandes 82 und des
Regelwiderstandes 83 entsteht. Bei hoher Spannung des Hauptkondensators
3, wie anhand der Kurve a in Fig. 7 gezeigt, vergeht
nur kurze Zeit t1, bis die Vergleichsspannung VIN die Bezugsspannung
VREF erreicht. Wenn aber die Spannung des Hauptkondensators
3 niedrig ist, wie durch die Kurve b in Fig. 7
angedeutet, verlängert sich die Zeit t2, bis die Vergleichsspannung
VIN die Bezugsspannung VREF erreicht. Wenn die Vergleichsspannung
VIN die Bezugsspannung VREF übersteigt, d. h.
VINVREF, nimmt der Ausgang des Operationsverstärkers 81 L-Niveau
an. Wenn das Ausgangssignal des Verstärkers 81 vom L-Niveau
durch den Inverter 84 auf H-Niveau umgekehrt wird, erzeugt
der Impulsgenerator 85 an seinem Ausgangsanschluß einen
Unipuls. Dieser Impuls von H-Niveau wird als Blitzbeendigungssignal
C1 über das ODER-Gatter 26, den Kondensator 25 und den
Widerstand 24 an den Kommutationsthyristor 22 angelegt, um
diesen leitend zu machen. Sobald der Thyristor 22 leitet,
wird die Anoden-Kathoden-Strecke des Hauptthyristors 27 durch
die Ladung des Kommutationskondensators 16 in Sperrichtung beeinflußt,
so daß der Thyristor 27 sperrt. Wenn das Blitzbeendigungssignal
C1 H-Pegel erreicht, wird ferner die FF-Schaltung
60 rückgestellt. Folglich wird das Ausgangssignal der
FF-Schaltung 60 auf L-Niveau umgekehrt und der Transistor 86
eingeschaltet. Dadurch wird zwangsläufig der invertierende
Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 81 auf Erde gelegt
und die Überwachungsschaltung 202, die ein Überwachungsspannungssignal
M wahrnimmt, wird stillgesetzt.
Wenn der Voreinstellzähler 72 mit der Zahl der dem Blitzintervall
U2 entsprechenden Zählungen fertig ist, geht sein Ausgangssignal
auf H-Niveau, und es werden Impulse von H-Niveau
am Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73 erzeugt. Diese Impulse
von H-Niveau werden als Blitzwiederaufnahmesignal B2
über das ODER-Gatter 31, den Kondensator 30 und den Widerstand
29 an das Gate des Hauptthyristors 27 angelegt, um diesen leitend
zu machen. Wenn der Hauptthyristor 27 durchgesteuert
wird, wird die Blitzentladungsröhre 14 erneut gezündet. Da das
Blitzwiederaufnahmesignal B2 des Impulses von H-Niveau die FF-Schaltung
60 über das ODER-Gatter 59 stellt, wird gleichzeitig
der Ausgang der FF-Schaltung 60 auf H-Niveau umgekehrt und der
Ausgang des Inverters 60 nimmt L-Niveau an, um den Transistor
86 abzuschalten. Dementsprechend nimmt der Operationsverstärker
79 das Integrieren des Überwachungsspannungssignals M in
der vorstehend beschriebenen Weise wieder auf.
Das Blitzwiederaufnahmesignal B2 des Impulses von H-Niveau
wird als Schnellaufladesignal D des Impulses von H-Niveau über
den Kondensator 21 und den Widerstand 20 an das Gate des Thyristors
18 angelegt, um diesen leitend zu machen. Hierdurch
wird der Kommutationskondensator 16 in außerordentlich kurzer
Zeit über die Hauptstrecke von der Leitung l₁ über die Anoden-Kathoden-Strecke
des Thyristors 18, den Kommutationskondensator
16 und die Anoden-Kathoden-Strecke des Hauptthyristors 27
zur Leitung l₀ rasch aufgeladen. Wenn das Laden des Kondensators
16 beendet ist, wird der im Thyristor 18 fließende Strom
schwächer als der Haltestrom, so daß der Thyristor gesperrt
wird. Wenn die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 79,
d. h. die Vergleichsspannung VIN die Bezugsspannung VREF übersteigt,
wird das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 81
auf L-Niveau umgekehrt. Das Ausgangssignal des Inverters 84
seinerseits geht auf H-Niveau, und der Impulsgenerator 85 erzeugt
in derselben Weise, wie vorstehend beschrieben, ein
Blitzbeendigungssignal C1 des Impulses von H-Niveau. Da auch
das Blitzwiederaufnahmesignal B2 und das Schnellaufladesignal
D Impulse von H-Niveau sind, zeigt die Intensität der von der
Blitzentladungsröhre 14 abgegebenen Blitze die intermittierende
Dreieckswellenform gemäß Fig. 6.
Wenn der Voreinstellzähler 64 die Anzahl Zählungen entsprechend
der Zeit U1, nämlich der gesamten Blitzzeit beendet hat, wird
die FF-Schaltung 65 gestellt und ihr Ausgang auf H-Niveau umgekehrt.
Wenn dann nach Beendigung des Zählens ein Blitzbeendigungssignal
C1 des Impulses von H-Niveau erzeugt wird, wird
dieses Signal als Rückstellsignal RESET vom UND-Gatter 66 abgeleitet.
Wenn das Rückstellsignal RESET erzeugt wird, wird
dadurch nicht nur die FF-Schaltung 62 sondern auch der Voreinstellzähler
64 und die FF-Schaltung 65 und gleichzeitig alle
anderen Schaltungen zurückgestellt. Damit wird eine Serie dynamischer
Konstantblitzabgaben beendet.
Bei der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise mit schwankungsloser
Blitzlichtabgabe, bei der der bewegliche Kontaktanschluß
des Umschalters 44 am ersten festen Anschluß 44A liegt, liegt
der andere Eingangsanschluß des UND-Gatters 45 auf L-Niveau
und das Gatter ist geschlossen, was zur Folge hat, daß stromabwärts
vom Impulsgenerator 46 liegende Schaltungen selbst
dann wirksam sind, wenn von der Kamera ein Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal
x2 abgegeben wird. Da der Ausgang des Inverters
48 sich auf H-Niveau befindet, wird der Transistor 50 unweigerlich
eingeschaltet, so daß keine Möglichkeit besteht,
daß die Photometerschaltung 203 ein Blitzbeendigungssignal C2
erzeugt.
Wenn der bewegliche Kontaktanschluß des Umschalters 44 an den
zweiten festen Anschluß 44B umgelegt und dadurch in dem vorstehend
beschriebenen elektronischen Blitzlichtgerät die kontinuierliche
Blitzmethode gewählt wird, hat der andere Eingangsanschluß
des UND-Gatters 40 L-Niveau. Dadurch wird das
UND-Gatter 40 geschlossen und kann das Konstant-Blitzbeginnsignal
x1 nicht empfangen. Da der andere Eingangsanschluß des
UND-Gatters 45 auf H-Niveau geht, wird gleichzeitig das UND-Gatter
45 geöffnet und kann folglich das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal
x2 empfangen.
Wenn von der Kamera das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal x2
geliefert wird, geht im einzelnen der Ausgang des UND-Gatters
45 auf H-Niveau, und der Impulsgenerator 46 erzeugt einen Impuls
von H-Niveau, welcher als Blitztriggersignal 8 (Fig. 9)
über das ODER-Gatter 42 und weiter durch den Kondensator 13
und den Widerstand 12 an den Triggerthyristor 10 angelegt
wird, um diesen aufzusteuern. Dieser Impuls geht gleichfalls
als Blitzbeginnsignal B1 (Fig. 9) über das ODER-Gatter 31,
den Kondensator 30 und den Widerstand 29 an den Hauptthyristor
27, um diesen leitend zu machen. Infolgedessen wird die im
Hauptkondensator 3 gespeicherte Ladung über die Blitzentladungsröhre
14 und den Hauptthyristor 27 entladen, so daß die
Blitzentladungsröhre 14 mit der Blitzlichtabgabe beginnen
kann (siehe Fig. 10). Außerdem wird die FF-Schaltung 47 durch
ein Ausgangssignal von H-Niveau des Impulsgenerators 46 gestellt.
Das Ausgangssignal der FF-Schaltung 47 wird nunmehr
auf H-Niveau umgekehrt und über den Inverter 48 und den Widerstand
49 der Basis des Transistors 50 zugeführt, um diesen zu
sperren. Infolgedessen wird der vom Phototransistor 53 erzeugte
Lichtstrom vom Kondensator 55 integriert, und die Photometerschaltung
203 beginnt mit der Lichtmessung (siehe Fig. 10).
Wenn in der Photometerschaltung 203 die integrierte Spannung
des Kondensators 55 die Bezugsspannung übersteigt, bei der es
sich um die Spannung an der Verknüpfungsstelle zwischen den
Widerständen 51, 52 handelt, wird das Ausgangssignal des Verstärkers
56 auf L-Niveau umgekehrt, und das Ausgangssignal
des Inverters 57 nimmt seinerseits H-Niveau an. Infolgedessen
wird ein Impuls von H-Niveau als Blitzbeendigungssignal C2
(Fig. 9) am Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 58 erzeugt
und über das ODER-Gatter 26, den Kondensator 25 und den Widerstand
24 an den Thyristor 22 angelegt, um diesen leitend zu
machen. Aufgrund des vorstehend beschriebenen Vorgangs wird
der Hauptthyristor 27 gesperrt und veranlaßt die Beendigung
der Blitzlichtabgabe in der gleichen Weise, wie für die vorstehend
beschriebene Konstantblitzmethode beschrieben (siehe
Fig. 10). Wenn also der bewegliche Kontaktanschluß des Umschalters
44 für die Betriebsart an den festen Anschluß 44B gelegt
wird, arbeitet das elektronische Blitzlichtgerät gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel wie ein gewöhnliches, automatisches
Röhrenblitzgerät. Das gilt auch für die nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispiele.
In Fig. 11 ist eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 5
gezeigten Steuerschaltung 200 dargestellt. Bei dieser Steuerschaltung
200A unterscheidet sich nur die Blitzintervall-Einstellschaltung
201A von der in Fig. 5 gezeigten entsprechenden
Schaltung 201, denn 1. ist der Stelleingangsanschluß der
FF-Schaltung 67 mit dem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators
85 aber nicht mit dem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 41
der Schaltung 201 verbunden. 2. Wird die FF-Schaltung 67 und
der Voreinstellzähler 72 von einem Ausgangsimpuls des Impulsgenerators
73 und nicht vom Rückstellsignal RESET rückgestellt,
welches vom UND-Gatter 66 der Schaltung 201 erzeugt wird. 3.
Ist ein Eingangsanschluß einer Verzögerungsschaltung 74 mit
einem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73 verbunden, und
am Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 74 wird ein
Schnellaufladesignal D erzeugt.
Da der Aufbau der Steuerschaltung 200A abgesehen von den vorstehend
erwähnten Einzelheiten mit dem der Steuerschaltung 200
gemäß Fig. 5 identisch ist, sind einander entsprechende Teile
mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, so daß eine
ins einzelne gehende Beschreibung der Steuerschaltung 200A
hier nicht gegeben wird. Das gilt auch für die folgenden Ausführungsbeispiele.
Wenn in einem mit der gerade beschriebenen Steuerschaltung
200A versehenen Röhrenblitzgerät ein Blitztriggersignal A und
ein Blitzbeginnsignal B1 (siehe Fig. 12) erzeugt wird, beginnt
die Blitzentladungsröhre 14 (Fig. 4) mit der Abgabe von
Blitzlicht (siehe Fig. 13), und gleichzeitig beginnt die Überwachungsschaltung
202 mit der Feststellung der Ladespannung
am Hauptkondensator 3 (Fig. 4 und 13). Wenn die Überwachungsschaltung
202 ein Blitzbeendigungssignal C1 (Fig. 12) von H-Niveau
erzeugt, wird sowohl die Blitzentladungsröhre 14 als
auch die Überwachungsschaltung 202 entregt und gleichzeitig
die FF-Schaltung 67 gestellt und das UND-Gatter 71 geöffnet,
damit der vom Oszillator 68 zur Verfügung gestellte Ausgangsimpuls
in den Voreinstellzähler 72 eingegeben werden kann. Damit
beginnt das Zählen des Blitzintervalls U2 (Fig. 12) von
dem Moment an, in dem das Blitzbeendigungssignal C1 erzeugt
wird (Fig. 13). Wenn die dem Blitzintervall U2′ entsprechende
Anzahl Zählungen vom Voreinstellzähler 72 vollständig gezählt
worden ist, nimmt dessen Ausgangssignal H-Niveau an, und es
wird ein Blitzwiederaufnahmesignal B2 (Fig. 12) von H-Niveau
am Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73 erzeugt, durch
welches der Hauptthyristor 27 (Fig. 4) leitend wird, damit die
Blitzentladungsröhre 14 die Abgabe von Blitzlicht wiederaufnehmen
kann (Fig. 13). Zur gleichen Zeit wird die FF-Schaltung 67
und der Voreinstellzähler 72 rückgestellt, und der Betrieb der
Überwachungsschaltung 202 wird wiederaufgenommen. Zusätzlich
wird das Blitzwiederaufnahmesignal B2 von der Verzögerungsschaltung
74 um eine Zeit τ (Fig. 12) verzögert, und das verzögerte
Signal steuert den Thyristor 18 (Fig. 4) an, damit an
seinem Ausgang ein Schnellaufladesignal D (Fig. 12) von H-Niveau
erscheint. Infolgedessen wird der Kommutationskondensator
16 (Fig. 4) rasch aufgeladen (Fig. 13).
Unter Wiederholung der vorstehend beschriebenen Vorgänge wird
das Blitzbeendigungssignal C1, das Blitzwiederaufnahmesignal
B2 und das Schnellaufladesignal D der Reihe nach erzeugt, und
die Intensität des von der Blitzentladungsröhre 14 abgegebenen
Blitzlichts nimmt den Verlauf der intermittierenden Dreieckswellenform
gemäß Fig. 12.
Wenn der Voreinstellzähler 64 die Anzahl Zählungen entsprechend
der Zeit U1, nämlich der gesamten Blitzzeit beendet hat und
das Blitzbeendigungssignal C1 erzeugt wird, steht auch das
Rückstellsignal RESET an, und die Steuerschaltung 200A wird
vollständig zurückgestellt, womit eine Serie dynamischer Konstantblitzabgaben
beendet ist.
Während die in Fig. 5 gezeigte Steuerschaltung 200 mit dem
Zählen des Blitzintervalls U2 gleichzeitig mit dem Beginn und
der Wiederaufnahme der Blitzlichtabgabe beginnt, fängt die
Steuerschaltung 200A gemäß Fig. 11 mit dem Zählen des Blitzintervalls
U2′ gleichzeitig mit der Beendigung der Blitzlichtabgabe
an. Es steht aber frei, die Zeit für den Beginn des Zählens
des Blitzintervalls unter den vorstehend erwähnten Möglichkeiten
zu wählen. Das gilt auch für das folgende Ausführungsbeispiel.
Ein zweites Ausführungsbeispiel soll anhand von Fig. 14 bis 17
näher erläutert werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der Aufbau so, daß zwei Funktionen erfüllt werden können,
nämlich eine dynamische Konstantblitzlichtabgabe und eine
kontinuierliche Blitzlichtabgabe, wie schon für das erste Ausführungsbeispiel
beschrieben. Die für dieses Ausführungsbeispiel
vorgesehene Hauptschaltung 300 ist mit der in Fig. 4 gezeigten
Hauptschaltung 100 des ersten Ausführungsbeispiels
fast identisch, jedoch ist ein Teil der Bauelemente abgewandelt.
Zwischen die Elektrode der Blitzentladungsröhre 14 und die
Leitung l₀ ist die Anoden-Kathoden-Strecke eines Thyristors
32 des SI-Typs, d. h. eines normalerweise durchgesteuerten
Typs mit elektrostatischer Induktion geschaltet. Das Gate des
Thyristors 32 ist an die Verknüpfungsstelle zwischen dem Kommutationskondensator
16 und dem Widerstand 17 und außerdem an
die Kathode eines Thyristors 33 angeschlossen, dessen Anode
mit der Leitung l₀ verbunden ist. Zwischen das Gate und die
Kathode des Thyristors 33 ist ein Widerstand 34 geschaltet.
Ein Blitzwiederaufnahmesignal E wird dem Gate des Thyristors
33 über einen Widerstand 35 und einen Kondensator 36 zugeführt.
Die so aufgebaute Hauptschaltung 300 ist an eine Steuerschaltung
400 angeschlossen, deren Aufbau in Fig. 15 gezeigt ist.
Zu der Steuerschaltung 400 gehört eine Blitzintervall-Einstellschaltung
401, eine Überwachungsschaltung 402 und eine
Photometerschaltung 403. Abgesehen von Abwandlungen an einem
Teil der Bauelemente entspricht die Steuerschaltung 400 der
Steuerschaltung 200.
Ein Ausgangsanschluß des in der Blitzintervall-Einstellschaltung
401 vorgesehenen Impulsgenerators 73 ist mit Rückstellanschlüssen
R der FF-Schaltung 67 und des Voreinstellzählers
72 verbunden und liefert der Hauptschaltung 300 das Blitzwiederaufnahmesignal
E. Der Eingangsanschluß der FF-Schaltung 67
ist mit dem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 85 verbunden.
Ein als nichtinvertierender Verstärker ausgelegter Operationsverstärker
89 ist mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß
an einen Widerstand 88 angeschlossen, über den ein von
der Hauptschaltung 300 kommendes Überwachungsspannungssignal M
an die Überwachungsschaltung 402 angelegt wird, während ein
invertierender Eingangsanschluß über einen Widerstand 90 geerdet
ist. Zwischen den invertierenden Eingangsanschluß und
einen Ausgangsanschluß des Verstärkers 89 ist ein Widerstand
91 geschaltet. Der Ausgangsanschluß des Verstärkers 89 führt
zu einer Integrationsschaltung, die eine Reihenschaltung aus
einem Widerstand 92 und einem Kondensator 93 aufweist. Mit den
entsprechenden, entgegengesetzten Enden des Kondensators 93
ist der Emitter bzw. Kollektor eines NPN-Schalttransistors 94
verbunden. Der Emitter des Transistors 94 ist geerdet und
seine Basis über einen Widerstand 95 mit einem Ausgangsanschluß
des Inverters 61 verbunden. Die Verknüpfungsstelle zwischen
dem Widerstand 92 und dem Kondensator 93 ist an den invertierenden
Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 81 angeschlossen.
Das dynamische Konstantblitzgerät gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel wird in seiner dynamischen Konstantblitzarbeitsweise
anhand von Fig. 16 und 17 erläutert. Bei der
Wahl der schwankungslosen Blitzlichtabgabe, bei der der bewegliche
Kontaktanschluß des Umschalters 44 an den festen Kontaktanschluß
44A gelegt wird, liegt am Eingangsanschluß des
UND-Gatters 40 die Betriebsspannung +B an, und das Gatter
wird geöffnet. Die Betriebsspannung +B wird außerdem an den
Inverter 43 angelegt, welcher daraufhin ein Ausgangssignal
von L-Niveau erzeugt, das an das UND-Gatter 45 zum Schließen
desselben angelegt wird.
So kann ein vom Kameragehäuse kommendes Konstant-Blitzbeginnsignal
x1 eingegeben und das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal
x2 nicht eingegeben werden. Bei Eingabe des Konstant-Blitzbeginnsignals
x1 wird der Triggerthyristor 10 von dem
vom Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 42 kommenden Blitztriggersignal
A durchgesteuert, wie schon für das erste Ausführungsbeispiel
beschrieben, und die Blitzentladungsröhre 14
wird erregt. Die im Hauptkondensator 3 gespeicherte Ladung
wird durch die erregte Blitzentladungsröhre 14 und die Anoden-Kathoden-Strecke
des Hauptthyristors 32 entladen, so daß die
Blitzentladungsröhre 14 mit der Blitzlichtabgabe beginnen
kann. Zur gleichen Zeit wird durch einen vom Impulsgenerator
41 zur Verfügung gestellten Unipuls von H-Niveau die FF-Schaltung
60 über das ODER-Gatter 59 gestellt, so daß die FF-Schaltung
60 am Ausgang auf H-Niveau geht. Dieses Ausgangssignal
von H-Niveau wird im Inverter 61 auf L-Niveau umgekehrt. Folglich
schaltet der Transistor 94 ab, und die Überwachungsschaltung
402 kann mit einem Integrationsvorgang beginnen.
Da der vom Impulsgenerator 41 gelieferte Unipuls von H-Niveau
auch die FF-Schaltung 62 stellt, wird deren Ausgangssignal
auf H-Niveau umgekehrt und das UND-Gatter 63 geöffnet. Damit
können die Ausgangsimpulse des Oszillators 68 in den Voreinstellzähler
64 eingegeben und dort gezählt werden.
Andererseits wird das Überwachungsspannungssignal M, welches
durch Teilen der Spannung des Hauptkondensators 3 mit Hilfe
der Widerstände 4 und 5 entsteht, vom Verstärker 89 verstärkt
und das verstärkte Spannungssignal mit einer Zeitkonstante
integriert, die vom Widerstand 92 und vom Kondensator 93 bestimmt
ist. Die integrierte Spannung wird als Vergleichsspannung
VIN an den invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
81 angelegt und mit der Bezugsspannung VREF verglichen,
die durch Teilen der Betriebsspannung +B mit Hilfe der Widerstände
82 und 83 geschaffen wurde. Geht der Ausgang des Verstärkers
81 auf L-Niveau, d. h. wenn VINVREF, dann wird
das Ausgangssignal von L-Niveau vom Inverter 84 auf H-Niveau
umgekehrt. Am Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 85 steht
dann ein Unipuls von H-Niveau an, der als Blitzbeendigungssignal
C1 über das ODER-Gatter 26, den Kondensator 25 und den
Widerstand 24 an den Kommutationsthyristor 22 angelegt wird,
um diesen aufzusteuern. Sobald der Thyristor 22 leitet, wird
die im Kommutationskondensator 16 gespeicherte Ladung über
die diesen Kondensator 16, die Anoden-Kathoden-Strecke des
Kommutationsthyristors 22 und den Widerstand 17 enthaltende
Strecke entladen. Da der Hauptthyristor 32 zwischen seinem
Gate und seiner Kathode gesperrt ist, wird er zeitweilig
nichtleitend gemacht, um die Blitzlichtabgabe zu beenden. Da
die Blitzentladungsröhre 14 ihre Entionisierungszeit hat, muß
der Zustand des Betriebs in Sperrichtung ununterbrochen so
lange aufrechterhalten werden, wie die Entionisierungszeit
dauert. Deshalb muß die Zeitkonstante, die vom Kommutationskondensator
16 und vom Widerstand 17 bestimmt wird, so festgelegt
werden, daß sie größer ist als die Entionisierungszeit.
Wenn das Blitzbeendigungssignal C1 H-Niveau erreicht, wird
außerdem die FF-Schaltung 67 gestellt und das UND-Gatter 71
geöffnet. Ausgangsimpulse des Oszillators 68 werden dann in
den Voreinstellzähler 72 eingegeben und gezählt. Durch den
Anstieg des Blitzbeendigungssignals C1 auf H-Niveau wird ferner
die FF-Schaltung 60 rückgestellt und ihr Ausgang auf L-Niveau
umgekehrt. Infolgedessen wird der Transistor 94 eingeschaltet
und die im Kondensator 93 gespeicherte Ladung entladen.
So wird die das Überwachungsspannungssignal M erfassende
Überwachungsschaltung 402 stillgesetzt.
Wenn der Voreinstellzähler 72 mit dem Zählen der dem Blitzintervall
U2′ entsprechenden Zahl fertig ist, erzeugt er am
Ausgang einen Impuls von H-Niveau und auch am Ausgang des Impulsgenerators
73 wird ein Impuls von H-Niveau erzeugt. Dieser
Impuls von H-Niveau wird als Blitzwideraufnahmesignal E
über den Kondensator 36 und den Widerstand 35 an das Gate des
Thyristors 33 angelegt.
Da der Thyristor 33 nunmehr leitend und der Widerstand 17
kurzgeschlossen ist, wird die im Kommutationskondensator 16
gespeicherte Ladung entladen, wobei die Entladestrecke gegenüber
der die Anoden-Kathoden-Strecke des Kommutationsthyristors
22 und den Widerstand 17 enthaltenden Strecke zu einer
Entladestrecke geändert wird, zu der die Anoden-Kathoden-Strecke
des Kommutationsthyristors 22 und die Anoden-Kathoden-Strecke
des Thyristors 33 gehört. Das Gatepotential des Hauptthyristors
32 entspricht dann im wesentlichen dem Erdpotential,
so daß der Thyristor leitet. Das hat zur Folge, daß
die Blitzentladungsröhre 14, deren Entionisierungszeit nach
der vorhergehenden Blitzbeendigung noch nicht abgelaufen ist,
erneut Blitzlicht abgibt. Gleichzeitig wird die FF-Schaltung
67 und der Voreinstellzähler 72 rückgestellt. Da das Blitzwiederaufnahmesignal
E, bei dem es sich um einen Impuls von
H-Niveau handelt, die FF-Schaltung 60 über das ODER-Gatter
59 stellt, wird der Ausgang der FF-Schaltung 60 auf H-Niveau
umgekehrt und der Ausgang des Inverters 61 geht auf L-Niveau,
um den Transistor 94 abzuschalten. Folglich wird die Integration
des Überwachungsspannungssignals M in der Überwachungsschaltung
402 wiederaufgenommen.
Das Blitzwiederaufnahmesignal E wird aber durch die Verzögerungsschaltung
74 um die Zeit τ verzögert und dann als Schnellaufladesignal
D eines Impulses von H-Niveau über den Kondensator
21 und den Widerstand 20 dem Gate des Thyristors 18 zugeführt,
um diesen aufzusteuern. Sobald der Thyristor 18 leitet,
wird der Kommutationskondensator 16 in außerordentlich
kurzer Zeit über eine Hauptstrecke aufgeladen, zu der die Leitung
l₁, die Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 18, der
Kommutationskondensator 16, die Gate-Kathoden-Strecke des
Hauptthyristors 32 und die Leitung l₀ gehört. Wenn das Aufladen
des Kondensators 16 beendet ist, wird der zum Thyristor
18 fließende Strom geringer als dessen Haltestrom, so daß der
Thyristor gesperrt wird. Wenn die mit Hilfe des Widerstands
92 und des Kondensators 93 integrierte Spannung, d. h. eine
Vergleichsspannung VIN die Bezugsspannung VREF übersteigt,
geht der Ausgang des Verstärkers 81 auf L-Niveau. Der Ausgang
des Inverters 84 nimmt seinerseits H-Niveau an, und der Impulsgenerator
85 erzeugt ein Blitzbeendigungssignal C1 eines
Impulses von H-Niveau, wie schon erwähnt. Ähnlich werden anschließend
die bereits beschriebenen Vorgänge durchgeführt.
Das Ergebnis ist dann, daß das Blitzwiederaufnahmesignal E
und das Schnellaufladesignal D als Impuls von H-Niveau zur
Verfügung steht und das von der Blitzentladungsröhre 14 abgegebene
Blitzlicht die intermittierende Dreieckswellenform
gemäß Fig. 16 hat.
Wenn der Voreinstellzähler 64 die der Zeit U1, nämlich der
gesamten Blitzlichtzeit entsprechende Zahl gezählt hat,
wird die FF-Schaltung 65 gestellt, so daß ihr Ausgang auf H-
Niveau umgekehrt wird. Wenn anschließend das Blitzbeendigungssignal
C1 eines Impulses von H-Niveau erzeugt wird, gelangt
es als Rückstellsignal RESET über das UND-Gatter 66
an die FF-Schaltung 62, den Voreinstellzähler 64 und die FF-
Schaltung 65, um alle diese Schaltungen zurückzustellen. Auch
alle anderen Schaltkreise werden zur gleichen Zeit vom Blitzbeendigungssignal
C1 rückgestellt, wodurch eine Betriebsserie
der dynamischen Konstantblitzlichtabgabe beendet wird.
Wenn der bewegliche Kontaktanschluß des Umschalters 44 an den
zweiten festen Anschluß 44B umgelegt und auf diese Weise die
kontinuierliche Blitzbetriebsart gewählt wird, erfolgen die
gleichen Vorgänge, die für diese Betriebsart bereits für das
erste Ausführungsbeispiel beschrieben wurden, so daß deren
Beschreibung nicht wiederholt wird. Da jedoch bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel ein normalerweise offener Thyristor 32
vorgesehen ist, ist das im Fließschema gemäß Fig. 10 gezeigte
Blitzbeginnsignal B1 nicht in der gleichen Weise nötig wie
bei der vorstehend beschriebenen Konstantblitzmethode.
In Fig. 18 ist eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 15
gezeigten Steuerschaltung 400 dargestellt. In dieser
Steuerschaltung 400A unterscheidet sich nur die Blitzintervall-
Einstellschaltung 401A von der in Fig. 15 gezeigten
Blitzintervall-Einstellschaltung 401 dadurch, daß der Stelleingangsanschluß
der FF-Schaltung 67 mit einem Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 41 und nicht mit dem Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 85 verbunden ist, und daß sowohl
die FF-Schaltung 67 als auch der Voreinstellzähler 72 von
einem Rückstellsignal RESET und nicht von einem Ausgangsimpuls
des Impulsgenerators 73 rückgestellt wird.
Wenn bei einem die Steuerschaltung 400A aufweisenden Blitzröhrengerät
ein Blitztriggersignal A (Fig 19) erzeugt wird,
beginnt die Blitzentladungsröhre 14 (Fig. 14) mit der Blitzlichtabgabe,
und zur gleichen Zeit beginnt die Überwachungsschaltung
402 mit der Feststellung der Ladespannung des Hauptkondensators
(Fig. 14 und 20). Außerdem wird die FF-Schaltung
67 gestellt und das UND-Gatter 71 geöffnet, damit Ausgangsimpulse
des Oszillators 68 in den Voreinstellzähler 72 eingegeben
werden können. Folglich wird mit dem Zählen des Blitzintervalls
U2 (Fig. 19) begonnen (Fig. 20). Wenn die Überwachungsschaltung
402 das Blitzbeendigungssignal C1 (Fig. 19)
erzeugt, hört die Blitzlichtabgabe der Blitzentladungsröhre
14 auf (Fig. 20), und die Überwachungsschaltung 402 wird abgeschaltet.
Wenn der Voreinstellzähler 72 das Zählen der dem
Blitzintervall U2 entsprechenden Zahl beendet hat, geht sein
Ausgang auf H-Niveau, und ein Blitzwiederaufnahmesignal E
(Fig. 19) wird am Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73
erzeugt, damit die Blitzlichtabgabe der Blitzentladungsröhre
14 wiederaufgenommen wird (Fig. 20). Zur gleichen Zeit nimmt
die Überwachungsschaltung 402 ihre Tätigkeit wieder auf. Das
Blitzwiederaufnahmesignal E wird von der Verzögerungsschaltung
74 um die Zeit τ verzögert (Fig. 19), und das verzögerte
Signal macht als Schnellaufladesignal D (Fig. 19) den Thyristor
18 (Fig. 14) leitend. Auf diese Weise wird der Kommutationskondensator
16 (Fig 14) schnell aufgeladen (Fig. 20).
Unter Wiederholung der vorstehend beschriebenen Vorgänge wird
der Reihe nach das Blitzbeendigungssignal C1, das Blitzwiederaufnahmesignal
E und das Schnellaufladesignal D erzeugt, und
die Blitzentladungsröhre 14 wiederholt ihre Blitzlichtabgabe
in der intermittierenden Dreieckswellenform, wie sie in Fig. 19
gezeigt ist.
Wenn nach dem Zählen der der Zeit U1, nämlich der gesamten
Blitzlichtzeit entsprechenden Zahl durch den Voreinstellzähler
64 das Blitzbeendigungssignal C1 erzeugt wird, wird ein
Rückstellsignal RESET gebildet, und alle Schaltkreise werden
einzeln rückgestellt, um eine Betriebsserie der dynamischen
Konstantblitzart zu beenden.
Es liegt auf der Hand, daß die Arbeitsweise mit kontinuierlicher
Blitzlichtabgabe bei einem Röhrenblitzgerät, welches
die Steuerschaltung 400A enthält, der kontinuierlichen Blitzlichtmethode
entspricht, wenn das Röhrenblitzgerät die in
Fig. 15 gezeigte Steuerschaltung 400 enthält.
Fig. 21 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer Überwachungsschaltung
202A, die anstelle der in Fig. 5 und 11 gezeigten
Überwachungsschaltung 202 oder der in Fig. 15 und 18
gezeigten Überwachungsschaltung 402 verwendbar ist. Bei den
Überwachungsschaltungen 202 und 402 erfolgt die Überwachung
der Ladespannung des Hauptkondensators 3 (Fig. 4 und 14) in
Form des Überwachungsspannungssignals M. Bei der Überwachungsschaltung
202A hingegen ist ein photoelektrisches Wandlerelement
97, z. B. eine Photodiode beispielsweise an einem Reflektorschirm
eines Röhrenblitzgerätes befestigt, um die von
der Blitzentladungsröhre 14 abgegebene Blitzlichtmenge unmittelbar
festzustellen.
Die Kathode des Wandlerelements 97 ist mit einem invertierenden
Eingangsanschluß eines einen Integrator bildenden Operationsverstärkers
98 und über einen Kondensator 99 mit einem
Ausgangsanschluß desselben verbunden. Die Anode des Wandlerelements
97 ist mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 98 verbunden und außerdem an Erde gelegt.
Der Ausgangsanschluß des Verstärkers 98 ist mit einem
invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 81
zum Spannungsvergleich verbunden sowie mit dem Kollektor des
Schalttransistors 86. Die Verbindungen an die Eingangsanschlüsse
des Verstärkers 81 sind ebenso wie im Fall der Überwachungsschaltungen
202 und 402.
Wenn bei der Benutzung die Blitzentladungsröhre 14 durch das
Blitztriggersignal A gezündet wird, empfängt das Wandlerelement
97 das abgestrahlte Blitzlicht. Der Kondensator 99 wird
von dem durch das Wandlerelement 97 fließenden Strom in Übereinstimmung
mit der Stärke des empfangenen Blitzlichts geladen.
Der Ausgangsimpuls des Verstärkers 98, d. h. die integrierte
Spannung am Kondensator 99 wird als Vergleichsspannung
VIN dem invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
81 zugeführt, um mit einer Bezugsspannung VREF verglichen zu
werden, die vom Widerstand 82 und vom Regelwiderstand 83 bestimmt
ist. Wenn die Vergleichsspannung VIN die Bezugsspannung
übersteigt, wird der Ausgangsimpuls des Verstärkers 81
auf L-Niveau umgekehrt. Das Ausgangssignal des Inverters 84
nimmt seinerseits H-Niveau an, und der Impulsgenerator 85 erzeugt
ein Blitzbeendigungssignal C1 in Form eines Impulses
von H-Niveau. Die darauffolgenden Vorgänge sind so wie bereit 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002003514319 00004 99880s
beschrieben. Das Ergebnis ist dann, daß ein Blitzwiederaufnahmesignal
B2 und ein Schnellaufladesignal D als Impuls von
H-Niveau zur Verfügung steht und die Blitzentladungsröhre 14
intermittierende Blitzimpulse abgibt.
Die Überwachungsschaltungen 202 und 402 gemäß Fig. 5, 11, 15
und 18 können auch durch eine Zeit-Einstellschaltung 404 gemäß
Fig. 22 ersetzt sein. Bei dieser Zeit-Einstellschaltung
404 ist der Stelleingangsanschluß der FF-Schaltung 60 mit
dem Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 59 und der Rückstelleingangsanschluß,
dem das Blitzbeendigungssignal C1 zugeführt
wird, mit einem Ausgangsanschluß eines Impulsgenerators 130
verbunden. Der Ausgangsanschluß der FF-Schaltung 60 führt
über einen Inverter 101 zu einem Eingangsanschluß eines ODER-
Gatters 102. Ein Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 102 ist
über einen Widerstand 103 mit der Basis eines NPN-Schalttransistors
104 verbunden. Zwischen einen Anschluß, dem die Betriebsspannung
+B zugeführt wird, und Erde ist eine Reihenschaltung
aus Widerständen 105, 106 und der Emitter-Kollektor-
Strecke eines Transistors 104 sowie eine weitere Reihenschaltung
eines Integrationskondensators 107 und einer Konstantstromschaltung
108 gelegt. Der Anschluß, an dem die Betriebsspannung
+B anliegt, ist mit dem Emitter eines PNP-Transistors
109 verbunden, dessen Basis an die Verknüpfungsstelle
zwischen den Widerständen 105 und 106 angeschlossen ist, während
sein Kollektor mit der Verknüpfungsstelle zwischen dem
Integrationskondensator 107 und der Konstantstromschaltung
108 verbunden ist.
Der Ausgangsanschluß des Inverters 101 ist ferner mit einem
Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 110 verbunden, dessen
Ausgangsanschluß über einen Widerstand 111 mit der Basis eines
NPN-Schalttransistors 112 verbunden ist. Zwischen den Anschluß
für die Betriebsspannung +B und Erde ist ferner eine Reihenschaltung
aus Widerständen 113, 114 und der Kollektor-Emitter-
Strecke des Transistors 112 sowie eine weitere Reihenschaltung
eines Integrationskondensators 115 und einer Konstantstromschaltung
116 gelegt. Der Anschluß, an dem die Betriebsspannung
+B anliegt, ist ferner mit dem Emitter eines PNP-Transistors
117 verbunden, dessen Basis an die Verknüpfungsstelle
zwischen den Widerständen 113 und 114 angeschlossen ist, während
sein Kollektor mit der Verknüpfungsstelle zwischen dem
Integrationskondensator 115 und der Konstantstromschaltung
116 verbunden ist.
Die Verknüpfungsstelle zwischen dem Integrationskondensator
107 und der Konstantstromschaltung 108 ist an einen invertierenden
Eingangsanschluß eines eine Spannungsvergleichsschaltung
bildenden Operationsverstärkers 118 angeschlossen. Die
Verknüpfungsstelle zwischen dem Integrationskondensator 115
und der Konstantstromschaltung 116 ist an einem invertierenden
Eingangsanschluß eines gleichfalls eine Spannungsvergleichsschaltung
bildenden Operationsverstärkers 119 angeschlossen.
Die nichtinvertierenden Eingangsanschlüsse der Verstärker
118, 119 erhalten über die Widerstände 120 bzw. 121
das Überwachungsspannungssignal M.
Die Ausgangsanschlüsse der Verstärker 118, 119 sind jeweils
mit einem Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 122 verbunden,
dessen Ausgangsanschluß mit einem Stelleingangsanschluß einer
FF-Schaltung 123 verbunden ist. Mit ihrem Ausgangsanschluß
ist die FF-Schaltung 123 an einen Eingangsanschluß eines Inverters
124 und den anderen Eingangsanschluß des ODER-Gatters
102 angeschlossen. Ein Ausgangsanschluß des Inverters 124 ist
mit dem anderen Eingangsanschluß des ODER-Gatters 110 verbunden.
Ein Ausgangsanschluß der FF-Schaltung 123 ist an einen
Zähleingangsanschluß eines Voreinstellzählers 125 angeschlossen,
der auf eine im voraus festgelegte Anzahl Zählungen durch
einen Wert x5 eingestellt ist. Ein Zählausgangsanschluß des
Voreinstellzählers 125 ist mit einem Eingangsanschluß eines
Impulsgenerators 130 verbunden, dessen Ausgangsanschluß ein
Blitzbeendigungssignal C1 liefert.
Die Arbeitsweise der Zeiteinstellschaltung 404 soll anhand
der Zeittabellen gemäß Fig. 23A und 23B erläutert werden.
Liegt der Ausgang der FF-Schaltung 60 auf L-Niveau, dann haben
die Ausgangssignale des Inverters 101 und der ODER-Gatter
102, 110 H-Niveau, so daß die Transistoren 104, 112 eingeschaltet
sind. Dadurch werden auch die Transistoren 109, 117
eingeschaltet. Hierdurch werden die Integrationskondensatoren
107, 115 kurzgeschlossen. Folglich entsprechen die Spannungen
an den invertierenden Eingangsanschlüssen der Verstärker 118,
119 im wesentlichen der Betriebsspannung +B. Die Ausgänge der
Verstärker 118, 119 haben folglich L-Niveau, und die Zeiteinstellschaltung
404 ist außer Betrieb. Wenn vom ODER-Gatter 59
ein Impuls von H-Niveau an den Stelleingangsanschluß der FF-
Schaltung 60 angelegt wird, wird diese gestellt, wodurch der
Ausgang des Inverters 101 L-Niveau annimmt. Die Ausgänge der
ODER-Gatter 102, 110 hängen vom Ausgang der FF-Schaltung 123
ab. Wenn im einzelnen das Ausgangssignal der FF-Schaltung 123
L-Niveau hat, liegt der Ausgang des ODER-Gatters 102 auf L-
Niveau, und folglich ist der Transistor 104 abgeschaltet, während
der Ausgang des ODER-Gatters 110 H-Niveau hat und folglich
der Transistor 112 eingeschaltet ist. Das hat zur Folge,
daß der Transistor 109 abgeschaltet und der Transistor 117
eingeschaltet ist. Ab diesem Zeitpunkt wird der Integrationskondensator
107 von einem durch die Konstantstromschaltung 108
fließenden konstanten Strom I1 geladen. Mit dem Aufladen des
Integrationskondensators 107 nimmt eine Spannung V1 an der
Verknüpfungsstelle zwischen dem Integrationskondensator 107
und der Konstantstromschaltung 108 allmählich ab, wie in Fig. 23A
gezeigt. Wenn die Spannung V1 unter eine Spannung VM des
Überwachungsspannungssignals M abfällt, bei der es sich um
die Spannung am nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
118 handelt, geht dessen Ausgang auf H-Niveau. Dieses
Signal von H-Niveau wird über das ODER-Gatter 122 der FF-Schaltung
123 zum Stellen zugeführt, so daß deren Ausgangsspannung
VFF auf H-Niveau umgekehrt wird. Diese Ausgangsspannung VFF von
H-Niveau wird über das ODER-Gatter 102 und den Widerstand 103
dem Transistor 104 zum Einschalten zugeführt, wodurch auch
der Transistor 109 eingeschaltet wird. Folglich wird die im
Integrationskondensator 107 gespeicherte Ladung entladen und
der Ausgang des Verstärkers 118 wieder zu L-Niveau umgekehrt.
Gleichzeitig nimmt außerdem der Ausgang des Inverters 124 L-
Niveau an, so daß der Ausgang des ODER-Gatters 110 auf L-
Niveau geht, was das Abschalten beider Transistoren 112, 117
zur Folge hat. Von diesem Zeitpunkt ab wird der Integrationskondensator
115 mit durch die Konstantstromschaltung 116
fließendem konstantem Strom I2 aufgeladen. Das Potential an
der Verknüpfungsstelle zwischen dem Integrationskondensator
115 und der Konstantstromschaltung 116, nämlich die Spannung
V2 nimmt ähnlich wie die Spannung V1 allmählich ab. Fällt
das Potential, nämlich die Spannung V2 unter die Spannung VM
des Überwachungsspannungssignals M ab, bei der es sich um
die Spannung am nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
119 handelt, dann geht dessen Ausgang auf H-Niveau
über. Wenn dieses Signal von H-Niveau über das ODER-Gatter
122 der FF-Schaltung 123 zum Rückstellen zugeführt wird,
wird die Ausgangsspannung VFF der FF-Schaltung 123 auf L-
Niveau umgekehrt und dann dem ODER-Gatter 102 zum Abschalten
des Transistors 104 zugeführt. Die Ausgangsspannung VFF wird
auch vom Inverter 124 umgekehrt und die so invertierte Ausgangsspannung
VFF an das ODER-Gatter 110 angelegt, um den
Transistor 112 einzuschalten. Folglich steigt die Spannung V2
wieder bis auf die Betriebsspannung +B und die Spannung V1
fällt auf die Spannung VM ab.
Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden wiederholt, und
das Ergebnis ist ein Impulszug als Signal der Ausgangsspannung
VFF der FF-Schaltung 123, wobei VFF eine Periode TFF hat.
Wenn die Spannung VM des Überwachungsspannungssignals M, welche
die Ladespannung des Hauptkondensators 3 darstellt, im
Vergleich zu dem in Fig. 23A gezeigten Wert niedrig ist, wie
in Fig. 23B gezeigt, hat die Ausgangsspannung VFF eine längere
Periode TFF′ als die in Fig. 23B gezeigte Periode TFF.
Wenn umgekehrt die Spannung VM höher ist als in dem in Fig. 23A
gezeigten Fall, hat die Ausgangsspannung VFF eine kürzere
Periode als TFF.
Wenn die Ausgangsspannung VFF an den Voreinstellzähler 125
angelegt wird, zählt dieser die im voraus eingestellte Anzahl
von Impulsen entsprechend dem Wert x5. Bei Beendigung des
Zählens gibt der Voreinstellzähler 125 einen Impuls von H-
Niveau an den Impulsgenerator 130 ab, der daraufhin an seinem
Ausgangsanschluß das Blitzbeendigungssignal C1 in Form eines
Impulses von H-Niveau zur Verfügung stellt. Die FF-Schaltung
60 wird durch das Blitzbeendigungssignal C1 rückgestellt, und
der Ausgang der FF-Schaltung 60 wird auf L-Niveau umgekehrt,
so daß die FF-Schaltung 60 in ihren ursprünglichen Zustand
zurückkehrt. Danach ist die Zeiteinstellschaltung 404 so lange
außer Betrieb, bis ein Ausgangsimpuls vom ODER-Gatter 59 erzeugt
wird. Da die Blitzzeit jedes Blitzimpulses durch den
Zustand des Voreinstellzählers 125 bestimmt wird, der von der
Impulsperiode der Ausgangsspannung VFF der FF-Schaltung 123
abhängt, nimmt die Blitzzeit jedes Blitzimpulses bei niedriger
Spannung des Hauptkondensators 3 zu, während die Blitzzeit
abnimmt, wenn die Spannung des Hauptkondensators 3 hoch
ist. So kann die Menge jedes Blitzimpulses unabhängig von der
Größe der Ladespannung des Hauptkondensators 3 konstant gehalten
werden.
Es sei noch erwähnt, daß eine ähnliche Schaltung wie die Zeiteinstellschaltung
404 gemäß Fig. 22 auch statt der Blitzintervall-
Einstellschaltungen 201, 201A, 401 und 401A gemäß
Fig. 5, 11, 15 und 18 vorgesehen sein kann. In diesem Fall
müssen aber die Überwachungsschaltungen 202, 402 das Blitzbeendigungssignal
C1 in einem bestimmten Intervall erzeugen,
und es müssen die Verbindungsstellen des Kondensators zum Integrieren
der Betriebsspannung +B und der Konstantstromschaltung
in der Zeiteinstellschaltung ausgetauscht werden. Der
Grund hierfür besteht darin, daß mit den Überwachungsschaltungen
202, 402 das Blitzbeendigungssignal C1 um so eher erzeugt
wird, je höher die Ladespannung des Hauptkondensators
3 ist, während im Fall der Zeiteinstellschaltung bei um so
höherer Ladespannung des Hauptkondensators die Blitzwiederaufnahmesignale
B2, E und das Schnellaufladesignal D um so
später entstehen sollten. Je höher in diesem Fall die Ladespannung
des Hauptkondensators 3 ist, um so länger wird das
Blitzintervall, und damit ist es möglich, die Menge des Blitzlichtes
pro Zeiteinheit konstant zu machen.
Die in Fig. 22 gezeigte Zeiteinstellschaltung 404 kann auch
durch eine Zeiteinstellschaltung 405 gemäß Fig. 24 ersetzt
sein. Die Zeiteinstellschaltung 405 ist so aufgebaut, daß die
Verknüpfungsstelle zwischen dem Integrationskondensator 107
und der Konstantstromschaltung 108, die den Bauelementen bei
der Zeiteinstellschaltung 404 gemäß Fig. 22 entsprechen, mit
einem invertierenden Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers
128 verbunden ist, der als Spannungsvergleichsschaltung
dient. Dem nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
128 wird über einen Widerstand 127 ein Überwachungsspannungssignal
M zugeführt, während ein Ausgangsanschluß des
Verstärkers 128 über einen Inverter 129 mit einem Eingangsanschluß
des Impulsgenerators 130 und der Ausgangsanschluß
einer FF-Schaltung 60 über einen Inverter 126 mit dem Widerstand
103 verbunden ist. Bei diesem Aufbau gilt ebenso wie
anhand von Fig. 22 und 23A, 23B beschrieben, daß eine integrierte
Spannung V10 des Integrationskondensators 107 eine
Integrationszeit T10 hat, die, wie Fig. 25A zeigt, abnimmt,
wenn die Spannung VM des Überwachungsspannungssignals M entsprechend
der Spannung des Hauptkondensators 3 hoch ist, während
die Integrationszeit T20 zunimmt, wie in Fig. 25b gezeigt,
wenn die Spannung VM niedrig ist. Je geringer also die
Spannung am Hauptkondensator 3 ist, um so mehr wird der Invertierungszeitpunkt
für das Ausgangssignal des Verstärkers
128 verzögert, wodurch die Dauer des Blitzimpulses zunimmt.
Wie schon erwähnt, nimmt die Spannung am Hauptkondensator 3
im Verlauf der Zeit ab, wenn der Reihe nach Blitzimpulse abgegeben
werden. Wenn also die Blitzlichtdauer jedes Blitzimpulses
konstant ist, nimmt die Menge des mit jedem Impuls abgegebenen
Blitzlichtes im Verlauf der Zeit ab. Folglich kann
unabhängig von der Spannung am Hauptkondensator 3 die Menge
jedes Blitzlichtimpulses dadurch konstant gehalten werden,
daß die Blitzzeit jedes Blitzimpulses in Übereinstimmung mit
der Spannung des Hauptkondensators 3 geändert wird.
Die Blitzlichtmenge pro Zeiteinheit kann also dadurch konstant
gehalten werden, daß die Blitzzeit jedes Blitzimpulses unverändert
gehalten wird, und daß das Blitzintervall mit einer
Schaltung ähnlich dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
geändert wird. Hierzu wird z. B. eine Schaltung benutzt, bei
der der Integrationskondensator 107 und die Konstantstromschaltung
108 der in Fig. 24 gezeigten Zeiteinstellschaltung
405 umgekehrt zwischen den Anschluß für die Betriebsspannung
+B und Erde geschaltet werden, so daß das Blitzintervall abnimmt,
wenn die Spannung am Hauptkondensator 3 abnimmt.
Es sei noch erwähnt, daß statt der bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen
benutzten Konstantstromschaltungen 108,
116 auch Widerstände benutzt werden können.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll unter Hinweis
auf Fig. 26 und 27 beschrieben werden, bei der kein
Kommutationskondensator zur Ein-Aus-Steuerung eines Hauptthyristors
vorgesehen ist. Wie das erste Ausführungsbeispiel,
bietet aber auch dies Ausführungsbeispiel zwei Möglichkeiten,
nämlich eine dynamische Konstantblitzmethode und eine kontinuierliche
Blitzmethode. Bei der in Fig. 26 gezeigten Hauptschaltung
500 ist die Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors
32 vom Typ SI, d. h. eines normalerweise leitenden Thyristors
zwischen die Elektrode der Blitzentladungsröhre 14 und die
Leitung l₀ geschaltet, und das Gate des Thyristors 32 ist mit
der Verknüpfungsstelle zwischen in Reihe geschalteten Widerständen
502, 503 verbunden.
Ein Ausgangsanschluß eines ODER-Gatters 522 ist über eine Reihenschaltung
aus Widerständen 505, 508 geerdet. Die Verknüpfungsstelle
der Widerstände 505, 508 ist an die Basis eines
NPN-Transistors 507 angeschlossen, dessen Emitter geerdet ist,
während sein Kollektor über eine Reihenschaltung aus Widerständen
506, 504 an eine Leitung l₂ angeschlossen ist, die mit
dem positiven Pol einer ersten Gleichstromquelle 519 verbunden
ist. Die Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen 506, 504
ist mit der Basis eines PNP-Transistors 501 verbunden, dessen
Emitter an die Leitung l₂ angeschlossen ist, während sein Kollektor
mit dem Widerstand 502 verbunden ist.
Ein Ausgangsanschluß eines ODER-Gatters 523 ist über eine aus
Widerständen 517, 518 bestehende Reihenschaltung mit der Leitung
l₀ verbunden, die an den negativen Pol der Gleichstromquelle
519 und außerdem an den positiven Pol einer zweiten
Gleichstromquelle 521 angeschlossen ist. Die Verknüpfungsstelle
zwischen den Widerständen 517, 518 ist mit der Basis eines
NPN-Transistors 516 verbunden, dessen Emitter mit der Leitung
l₀ und dessen Kollektor über eine Reihenschaltung aus Widerständen
515, 514 mit der Leitung l₂ verbunden ist. Außerdem
ist die Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen 514, 515
mit der Basis eines PNP-Transistors 513 verbunden, dessen Emitter
an die Leitung l₂ angeschlossen ist, während sein Kollektor
über einen Widerstand 511 mit der Basis eines NPN-Transistors
509 verbunden ist. Der Emitter des Transistors 509
ist an eine Leitung l₃ angeschlossen, die zum negativen Pol
der Gleichstromquelle 521 führt, während die Basis über einen
Widerstand 512 mit der Leitung l₃ verbunden ist. Der Kollektor
des Transistors 509 ist über einen Widerstand 503 an das Gate
des Hauptthyristors 32 angeschlossen.
Die Ein- und Aussteuerung des Thyristors 32 wird also durch
die einmalige Anordnung von zwei Gleichstromquellen 519, 521
bewirkt, die dem Gate des Hauptthyristors 32 entweder ein
höheres oder ein niedrigeres Potential als das Erdpotential
zuführen, welches das Bezugspotential ist.
Die so aufgebaute Hauptschaltung 500 ist an eine Steuerschaltung
600 gemäß Fig. 27 angeschlossen. Die Steuerschaltung 600
hat den gleichen Aufbau wie die Steuerschaltung 400 beim zweiten
Ausführungsbeispiel (Fig. 15), außer daß ein Teil der
Steuerschaltung 400 anders aufgebaut und einige Bauelemente
hinzugefügt sind. Hier ist der Ausgangsanschluß des Impulsgenerators
73, der eine Blitzintervall-Einstellschaltung 601
bildet, mit einem Eingangsanschluß des ODER-Gatters 59 und
ferner mit einem ersten Eingangsanschluß eines drei Eingänge
aufweisenden ODER-Gatters 610 verbunden. Ein zweiter Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 610 ist mit dem Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 85 verbunden, und ein dritter Eingangsanschluß
erhält ein Blitztriggersignal A, welches vom ODER-
Gatter 42 zugeführt wird. Ein Ausgangsanschluß des ODER-Gatters
610 ist mit einem Eingangsanschluß einer FF-Schaltung 611
verbunden, an deren Ausgangsanschluß ein Blitzbeginn-Steuersignal
G1 gebildet wird, welches einem Eingangsanschluß des
ODER-Gatters 522 der Hauptschaltung 500 zugeführt wird.
Der Ausgangsanschluß des Impulsgenerators 73 ist mit einem
Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 612 verbunden, dessen anderer
Eingangsanschluß mit dem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators
85 verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß des ODER-
Gatters 612 ist mit einem Eingangsanschluß einer FF-Schaltung
613 verbunden, an deren Ausgangsanschluß ein Blitzbeendigungssignal
H zur Verfügung gestellt wird, welches einem Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 523 der Hauptschaltung 500 zugeführt
wird. Ein Rückstellanschluß der FF-Schaltung 613 ist mit einem
Ausgangsanschluß einer Verzögerungsschaltung 614 verbunden,
und ein Eingangsanschluß der Verzögerungsschaltung 614 ist mit
dem Ausgangssignal des UND-Gatters 66 verbunden.
Ein Ausgangsanschluß des Inverters 57 ist mit einem Eingangsanschluß
eines Impulsgenerators 617 verbunden, ein Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 617 liefert ein Blitzbeendigungssignal
C2, welches dem anderen Eingangsanschluß des ODER-
Gatters 523 zugeführt wird. Ein Eingangsanschluß eines ODER-
Gatters 615 ist mit einem Ausgangsanschluß des Impulsgenerators
617 verbunden, während der andere Eingangsanschluß mit einem
Rückstellanschluß des Impulsgenerators 617 und dem Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 46 verbunden ist. Das ODER-Gatter
615 ist mit seinem Ausgangsanschluß an einen Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 616 angeschlossen, an deren Ausgangsanschluß
ein Blitzbeginnsteuersignal G2 erzeugt wird,
welches dem anderen Eingangsanschluß des ODER-Gatters 522
der Hauptschaltung 500 zugeführt wird.
Das Elektronenblitzgerät gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
arbeitet in der Betriebsart der dynamischen Konstantblitzabgabe
wie folgt. Wenn der bewegliche Kontaktanschluß des Schalters
44 an den festen Kontaktanschluß 44A gelegt wird, um
nach der dynamischen Konstantblitzmethode zu arbeiten, wird
die Betriebsspannung +B an den Eingangsanschluß des UND-Gatters
40 angelegt, um dieses zu öffnen. Außerdem wird über den
Inverter 43 ein Ausgangsimpuls von L-Niveau an den Eingangsanschluß
des UND-Gatters 45 angelegt, um dieses zu schließen.
Folglich kann das Konstant-Blitzbeginnsignal x1 von der Kamera
eingegeben werden, während das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal
x2 an der Eingabe gehindert ist. Wenn das Konstant-Blitzbeginnsignal
x1 eingegeben wird, wird das Ausgangssignal des
Impulsgenerators 41 als Blitztriggersignal A über das ODER-
Gatter 42 und den Kondensator 13 und Widerstand 12 (Fig. 26)
an das Gate des Triggerthyristors 10 angelegt, um diesen zu
öffnen. Folglich fließt ein Triggerstrom vom Triggerkondensator
8 zur Primärspule des Triggertransformators 9. Durch das
Blitztriggersignal A wird andererseits die FF-Schaltung 611
über das ODER-Gatter 610 gestellt, und ein Ausgangsimpuls von
H-Niveau wird von der FF-Schaltung 611 als Blitzbeginnsteuersignal
G1 an einen Eingangsanschluß des ODER-Gatters 522 der
Hauptschaltung 500 angelegt. Folglich werden der Reihe nach
die Transistoren 507, 501 eingeschaltet und der Thyristor 32
aufgesteuert. Da der Triggerstrom durch die Primärspule des
Triggertransformators 9 fließt, kann nunmehr die Blitzentladungsröhre
14 mit der Blitzlichtabgabe beginnen.
Gleichzeitig mit dem Beginn der Blitzlichtabgabe nimmt die
Überwachungsschaltung 402 ihre Integrationsarbeit mit dem
vom Impulsgenerator 41 gelieferten Unipuls von H-Niveau auf,
und der Voreinstellzähler 64 beginnt zu zählen, wie bereits
für das zweite Ausführungsbeispiel beschrieben.
Wenn infolge der Blitzlichtabgabe eine bestimmte Helligkeit
erreicht ist, kippt wie beim zweiten Ausführungsbeispiel das
Ausgangssignal des Verstärkers 81 um und wird über den Inverter
84 an den Impulsgenerator 85 übertragen. Das Ausgangssignal
von H-Niveau des Impulsgenerators 85 wird an das ODER-
Gatter 610 angelegt. Damit wird das Signal des ODER-Gatters
610 von H-Niveau der FF-Schaltung 611 zugeführt, die daraufhin
rückgestellt wird und ein Signal von L-Niveau abgibt. Damit
geht auch das Ausgangssignal des ODER-Gatters 522 auf L-Niveau
über. Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 85 wird
andererseits dem ODER-Gatter 612 zugeführt, und ein Ausgangssignal
von H-Niveau wird an die FF-Schaltung 613 angelegt,
die dadurch gestellt wird und ein Ausgangssignal von H-Niveau
abgibt. Das Ausgangssignal des ODER-Gatters 523 nimmt damit
H-Niveau an, um nacheinander die Transistoren 516, 513, 509
aufzusteuern, wodurch das Gatepotential des Thyristors 32 seinerseits
geringer wird als das Erdpotential. Folglich wird
der Thyristor 32 abgeschaltet, und die Blitzentladungsröhre
14 hört mit der Blitzlichtabgabe auf. Da das Ausgangssignal
von H-Niveau des Impulsgenerators 41 die FF-Schaltung 67
stellt und das UND-Gatter 71 somit geöffnet wird, gelangen
Ausgangsimpulse von H-Niveau vom Oszillator 68, nur wenn sie
erzeugt werden, an den Voreinstellzähler 72. Der Ausgang des
Voreinstellzählers 72 wird an den Impulsgenerator 73 geliefert,
und ein Ausgangsimpuls des Impulsgenerators 73 wird
über das ODER-Gatter 610 zum Stellen an die FF-Schaltung 611
angelegt, die daraufhin ein Signal von H-Niveau erzeugt. Ein
Ausgangsimpuls des Impulsgenerators 73 wird ferner an das
ODER-Gatter 612 angelegt, um die FF-Schaltung 613 umzukehren,
die dann ein Signal von L-Niveau abgibt, während ein Ausgangssignal
des ODER-Gatters 523 auf L-Niveau übergeht. Infolgedessen
nimmt die Blitzentladungsröhre 14 in derselben Weise,
wie zuvor schon beschrieben, die Blitzlichtabgabe wieder auf.
Durch Wiederholen dieser Vorgänge wird die Blitzentladungsröhre
14 veranlaßt, mit Unterbrechungen Blitzlicht abzugeben.
Wenn danach der Voreinstellzähler 64 die der Gesamtblitzlichtzeit
entsprechende Anzahl von Zählungen durchgeführt hat, wobei
es sich um den gleichen Vorgang handelt wie vorstehend
beschrieben, geht das Ausgangssignal der FF-Schaltung 65 auf
H-Niveau, damit das UND-Gatter 66 geöffnet werden kann. Folglich
wird ein vom Impulsgenerator 85 gelieferter Ausgangsimpuls
als Rückstellsignal RESET durch das UND-Gatter 66 weitergeleitet.
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 74,
in welcher eine längere Verzögerungszeit als die Entionisierungszeit
der Blitzentladungsröhre 14 im voraus eingestellt
wurde, wird als Rückstellsignal an die FF-Schaltung 613 angelegt,
um deren Rückstellen zu bewirken. Der Thyristor 32 wird
während der Entionisierungszeit ausgeschaltet gehalten, um
die Blitzentladungsröhre 14 an einer erneuten Blitzlichtabgabe
zu hindern. Mit dem Rückstellsignal RESET wird nicht nur
die FF-Schaltung 62 sondern auch der Voreinstellzähler 64 und
die FF-Schaltung 65 rückgestellt und gleichzeitig mit ihnen
alle übrigen Schaltkreise. Damit ist eine Serie von Vorgängen
in der Betriebsart der dynamischen Konstantblitzlichtabgabe
beendet.
Für die kontinuierliche Blitzlichtabgabe wird der bewegliche
Kontaktanschluß des Umschalters 44 an den zweiten festen Anschluß
44B angelegt, wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.
Dann wird mit einem Ausgangsimpuls von H-Niveau
des Impulsgenerators 46 die FF-Schaltung 616 über das ODER-
Gatter 615 gestellt und erzeugt ein Signal von H-Niveau. Dies
Signal wird als Blitzbeginnsteuersignal G2 dem anderen Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 522 (Fig. 26) zugeführt, um
die Blitzentladungsröhre 14 zur Abgabe eines Blitzes zu veranlassen;
es wird auch dem Rückstellanschluß des Impulsgenerators
617 zugeführt, um diesen zurückzustellen. Nach der
richtigen Belichtung geht dann das Ausgangssignal des Verstärkers
56 auf L-Niveau zurück und wird im Inverter 57 dann
auf H-Niveau umgekehrt. Ein vom Impulsgenerator 617 geliefertes
Impulssignal von H-Niveau wird an das ODER-Gatter 615 angelegt,
und die FF-Schaltung 616 erzeugt ihrerseits ein Signal
von L-Niveau. Wenn die richtige Belichtungszeit abgelaufen
ist, wird außerdem ein Ausgangssignal von H-Niveau als
Blitzbeendigungssignal C2 dem ODER-Gatter 523 zugeführt, und
damit werden der Reihe nach die Transistoren 516, 513, 509
eingeschaltet. Das Gate des Thyristors 32 wird in Sperrichtung
angesteuert, so daß der Thyristor abschaltet. Folglich wird
die Blitzlichtabgabe der Blitzentladungsröhre 14 unterbrochen.
Wenn dabei der Widerstandswert des Widerstands 503 zu groß
wäre, nähme die Abschaltzeit des Thyristors 32 zu, so daß der
richtige Widerstandswert gewählt werden muß. Außerdem ist es
nötig, dafür zu sorgen, daß der Impulsgenerator 617 eine größere
Impulsbreite liefert als es der Entionisierungszeit der
Blitzentladungsröhre 14 entspricht. Ein Ausgangssignal des
Impulsgenerators 46 wird ferner einem Rückstellanschluß des
Impulsgenerators 617 zugeführt, und noch während der Impulsgenerator
617 ein Ausgangssignal erzeugt, wird er durch das
Ausgangssignal des Impulsgenerators 46 rückgestellt. Der Grund
für diese Anordnung besteht darin, daß bei einer Impulsbreite
des Blitzbeendigungssignals C2 des Impulsgenerators 617, die
erheblich größer ist als die Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre
14 das Blitzbeginnsteuersignal G2 im Fall des
Photographierens mit hoher Geschwindigkeit unter Verwendung
einer Motorantriebseinheit bereits in das ODER-Gatter 522 eingeht,
ehe das Blitzbeendigungssignal C2 des Impulsgenerators
617 von H- auf L-Niveau übergeht. Folglich liegen beide Signale
G2 und C2 gleichzeitig an einer Steuereinheit für den
Thyristor 32 und die Hauptschaltung 500 an. Da die gleichzeitige
Eingabe solcher einander entgegengesetzter Signale in
die Steuereinheit unerwünscht ist, wird die Impulsbreite des
Blitzbeendigungssignals C2 absichtlich verringert, damit die
Blitzlichtabgabe nicht unterbrochen wird, wenn die Steuereinheit
in Sperrichtung angesteuert wird.
Es dürfte klar sein, daß bei einer solchen Auslegung die Ein-
Aus-Steuerung des Hauptthyristors 32 ohne einen Kommutationskondensator
erreicht werden kann, wobei es der Blitzentladungsröhre
ermöglicht wird, ihre Blitzlichtabgabe in einem
stark verkürzten Intervall aufzunehmen und zu beendigen.
Als üblichste Bewertung für die Blitzlichtmenge bei künstlicher
Beleuchtung zum Photographieren gilt die Leitzahl (N) bei einer
Filmempfindlichkeit von ASA (ISO) 100. Es gibt die verschiedensten
Theorien für den Korrekturbeiwert zwischen der Leitzahl
GN und der Blitzlichtmenge L (cd·s). Im Prinzip ergibt
sich folgende Gleichung, wenn man K als Korrekturkoeffizienten
annimmt:
Bei einer Eingabe der Blitzlichtmenge durch eine Leitzahl GN
ist es bekannt, daß der Blendenwert für die richtige Belichtung
durch eine einfache Berechnung von GN = (Blendenwert) ×
(Entfernung) abgeleitet werden kann.
Für die Ausführungsbeispiele der Erfindung wird die Idee befolgt,
die Blitzlichtmenge durch eine Leitzahl anzugeben. Bei
einer Belichtung mit Schlitzverschluß, bei der nur ein Teil
der Blitzlichtmenge zur tatsächlichen Belichtung der Filmoberfläche
beiträgt, ist die Angabe der Leitzahl für die Gesamtmenge
des Blitzlichtes ungeeignet. Deshalb wird für die Ausführungsbeispiele
der Erfindung nur derjenige Teil der Blitzlichtmenge,
der durch den Schlitz hindurchtritt und zur tatsächlichen
Belichtung der Filmoberfläche beiträgt, als wirksame
Leitzahl GNe bei einer Filmempfindlichkeit von ISO 100
angegeben. Da sich natürlich die wirksame Leitzahl GNe mit
der Schlitzbreite oder Belichtungszeit ändert, muß eine Belichtungszeit
festgelegt werden. So sollte für eine Belichtungszeit
t eine wirksame Leitzahl GNe (t) bestimmt werden.
Mit anderen Worten, wenn eine Blitzlichtimpulsabgabe, deren
Menge pro Impuls l₀ ist, insgesamt n₀ mal während der Schlitzbelichtungszeit
t (ms) wiederholt wird, kann aus der Gleichung
(8) folgende wirksame Leitzahl abgeleitet werden:
Eine Änderung der wirksamen Leitzahl GNe (t) ermöglicht es also,
ein Aufnahmeobjekt in der gleichen Entfernung mit unterschiedlichem
Blendenwert zu photographieren. Von einem in
ziemlich kurzer Entfernung befindlichen Objekt kann also eine
Aufnahme mit verringerter wirksamer Leitzahl GNe (t) gemacht
werden, was eine Stromersparnis für das Röhrenblitzgerät bedeutet,
mit anderen Worten die gleiche Wirkung wie beim Umschalten
der Leitzahlen bei Verwendung eines üblichen Röhrenblitzgerätes.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert, bei dem die wirksame Leitzahl bei einer Verschlußzeit
von 1/1000 (d. h. Belichtungszeit 1 ms) auf
drei Stufen von 5,6, 8 bzw. 11 schaltbar ist. Wenn der Benutzer
der Kamera die Leitzahl GNe mit Hilfe des üblichen, an
der Außenseite des Röhrenblitzgerätes vorgesehenen Verstellringes
von Hand umschaltet, steht dieser Ring dabei in Beziehung
zu einer Einrichtung zum Steuern der Blitzlichtimpulsmenge
in einem Schaltkreis des Blitzgerätes, um die Menge des
abgegebenen Blitzlichtimpulses zu ändern. Angenommen die wirksame
Leitzahl GNe (1) sei 8, wenn die Blitzlichtimpulsabgabe
der Menge pro Impuls l₁ insgesamt n₁ mal während der Schlitzbelichtungszeit
1 ms (1/1000) wiederholt wird, ergibt sich
aus der Gleichung (9), daß:
Wenn die wirksame Leitzahl GNe (1) auf 5,6 geschaltet wird,
ohne daß das Blitzintervall oder die Anzahl der Blitze n₁ geändert
wird, kann die Menge des durch die Gleichung (10) angegebenen
Blitzlichtimpulses l₁ zu einer Menge l geändert werden,
die folgende Gleichung erfüllt:
Eine Lösung der Gleichungen (10) und (11) ergibt:
Wenn die wirksame Leitzahl GNe den Wert 8 hat, kann also ein
Wert l durch Multiplizieren der Menge l₁ mit 0,5 erhalten werden,
und umgekehrt kann, wenn die wirksame Leitzahl GNe (1)
auf 11 umgeschaltet werden soll, ein Mengenwert l durch Multiplizieren
des Wertes l₁ mit 2 erhalten werden.
Als Möglichkeit zum Umschalten der wirksamen Leitzahl GNe
kann die Anzahl n₀ der Blitzlichtabgaben während der Zeit t
(Blitzabgabeintervall t/n₀) zusätzlich zur Änderung der Menge
des Blitzlichtimpulses l₀ geändert werden, wie aus der Gleichung
(9) zu entnehmen ist. Wenn z. B. die wirksame Leitzahl
von 8 auf 5,6 oder 11 umgeschaltet wird, kann das Blitzabgabeintervall
oder die zeitliche Bestimmung zur Abgabe eines
Blitzlichtimpulses durch Multiplizieren der Anzahl der Blitzabgaben
n₁ in der Gleichung (10) mit 0,5 oder 2,0 eingestellt
werden. Darüberhinaus ist es durch Kombinieren der beiden
oben erwähnten Vorgänge möglich, die wirksame Leitzahl GNe in
einem großen Bereich exakt zu ändern.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird klar, daß die richtige
Auswahl des Blitzintervalls zur aufeinanderfolgenden Abgabe
von Blitzlichtimpulsen im wesentlichen eine gleichförmige Belichtung
ermöglicht, die frei ist von Ungleichmäßigkeiten.
Außerdem läßt sich die wirksame Leitzahl dadurch umschalten,
daß das Intervall der Blitzlichtabgabe oder die Intensität jedes
Blitzlichtimpulses geändert wird.
In Fig. 28 ist ein viertes Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung
200B für ein dynamisches Konstantblitzgerät gezeigt.
Die Steuerschaltung 200B ist der gleichen Art von Hauptschaltung
zugeordnet wie die Hauptschaltung 100 gemäß Fig. 4. Zu
der Steuerschaltung 200B gehört eine neue Überwachungsschaltung
202B, durch die Steuerschaltung 202 der Steuerschaltung
200 gemäß Fig. 5 ersetzt ist. Die Überwachungsschaltung
202B entspricht der Überwachungsschaltung 402 gemäß Fig 15,
außer daß der in Fig. 15 vorgesehene Regelwiderstand 83 durch
eine Widerstandsschaltung 83′ ersetzt ist, welche Widerstände
83A, 83B und 83C aufweist. Mit einem Ende sind diese Widerstände
an den Widerstand 82 angeschlossen, während mit den
jeweils anderen Enden der Widerstände 83A, 83B und 83C ein
Schalter 83D mit seinen festen Kontaktanschlüssen verbunden
ist. Ein beweglicher Kontaktanschluß des Schalters 83D ist geerdet.
Die Widerstandswerte der Widerstände 83A, 83B und 83C
sind so festgelegt, daß sie drei Stufen der wirksamen Leitzahl
GNe, nämlich 5,6, 8 und 11 entsprechen.
Bei der Benutzung der vorstehend beschriebenen Schaltung wird
ein durch Teilen der Spannung des Hauptkondensators 3 mittels
der Widerstände 4 und 5 erhaltenes Überwachungsspannungssignal
M von dem Operationsverstärker 89, der als nichtinvertierende
Verstärkungsschaltung wirkt, in einer nichtinvertierenden Weise
verstärkt und das resultierende Signal mit einer Zeitkonstante
integriert, die vom Widerstand 92 und vom Kondensator
93 bestimmt ist. Die integrierte Spannung wird dann als Vergleichsspannung
VIN dem invertierenden Eingangsanschluß des
Funktionsverstärkers 81 zugeführt, der als Spannungsvergleichsschaltung
dient und diesen Wert mit der Bezugsspannung VREF
vergleicht, die durch Teilen der Betriebsspannung +B mit Hilfe
des Widerstands 82 und eines Widerstandes aus der Widerstandsschaltung
83′ erhalten wird. Je nach den Widerstandswerten
der Widerstände 83A bis 83C gemäß Fig. 29 werden beim Verbinden
des Schalters 83D mit den Widerständen 83A, 83B bzw.
83C Bezugsspannungen VREF1, VREF2 bzw. VREF3 erhalten, die
in folgendem Verhältnis zueinander stehen: VREF1 < VREF2 < VREF3.
Der Zeitpunkt, in dem das Ausgangssignal des Verstärkers
81 auf L-Niveau umgeschaltet wird, ändert sich also mit
dem Schaltvorgang des Schalters 83D. Wird der Widerstand 83A
ausgewählt, so ist eine Zeitspanne tL nötig, während bei Wahl
des Widerstandes 83B die Zeitspanne tM beträgt und bei Wahl
des Widerstandes 83C die Zeitspanne LS benötigt wird. Daraus
ergibt sich folgendes Verhältnis: tS < tM < tL. Wenn die Vergleichsspannung
VIN die Bezugsspannung VREF erreicht und überschreitet,
VIN VREF, nimmt das Ausgangssignal des Verstärkers
81 L-Niveau an. Wenn dies Ausgangssignal von L-Niveau
vom Inverter 84 auf H-Niveau umgekehrt wird, wird am Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 85 ein Blitzbeendigungssignal C1
von H-Niveau erzeugt.
Im übrigen sind alle Vorgänge die gleichen wie beim dynamischen
Konstantblitzgerät gemäß dem anhand von Fig. 4 und 5
beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Entsprechend der Wahl der Widerstände 83A, 83B und 83C kann
also eine dynamische Konstantblitzlichtabgabe erreicht werden,
bei der die Stärke jedes Blitzlichtimpulses P1, P2, P3 der
Reihe nach abnimmt.
Fig. 31 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Überwachungsschaltung
202B gemäß Fig. 28. Während mit der Überwachungsschaltung
202B die wirksame Leitzahl GNe in drei Stufen
auf 5,6, 8 und 11 durch Ändern der Bezugsspannung VREF des
Verstärkers 81 mit Hilfe der Widerstandsschaltung 83′ geändert
wird, ist gemäß Fig. 31 die Widerstandsschaltung 83′ in der
Überwachungsschaltung 202C durch einen festen Widerstand 183
ersetzt und der Kondensator 93 durch eine Kondensatorschaltung
93′. Die Kondensatorschaltung 93′ weist Kondensatoren 93A,
93B und 93C auf, die jeweils der entsprechenden wirksamen Leitzahl
11, 8 bzw. 5,6 bei einer Filmempfindlichkeit ISO 100 und
einer Verschlußzeit von 1/1000 entsprechen, sowie
einen Schalter 93D, mit dem die wirksame Leitzahl auf eine
dieser drei Stufen geschaltet wird. An einem Ende sind alle
drei Kondensatoren 93A bis 93C zusammengeschlossen, während
die anderen Enden der Kondensatoren 93A bis 93C an entsprechende
feste Kontaktanschlüsse des Schalters 93D angeschlossen
sind. Der bewegliche Kontaktanschluß des Schalters 93D ist
geerdet. Die zusammengeschlossenen Enden der Kondensatoren 93A
bis 93C sind mit dem Kollektor des Transistors 94 verbunden,
dessen Emitter geerdet ist.
Wenn der Schalter 93D mit dem Kondensator 93A verbunden ist,
verstärkt der Verstärker 89 ein der Ladespannung des Hauptkondensators
3 entsprechendes Überwachungsspannungssignal M in
nichtinvertierender Weise, wie vorstehend schon beschrieben.
Das verstärkte Spannungssignal wird in einer den Widerstand
92 und den Kondensator 93A aufweisenden Integrationsschaltung
integriert, und eine Vergleichsspannung VIN erreicht in einer
Zeit tL die Bezugsspannung VREF, wie in Fig. 32 gezeigt. Ist
der Schalter 93D mit dem Kondensator 93B verbunden, so ist
die erhaltene Zeit tM, während bei einer Verbindung mit dem
Kondensator 93C die Zeit tS erhalten wird. Das hat zur Folge:
tS < tM < tL, wie in Fig. 32 gezeigt. So ist es möglich, die
Blitzimpulsabgabezeit durch Umschalten der Kondensatoren 93A
bis 93C zu erzielen und damit eine der wirksamen Leitzahl
GNe entsprechende Blitzlichtimpulsmenge zu erhalten.
Zum Ändern der wirksamen Leitzahl GNe kann aber auch eine
Blitzimpulsintervall-Einstellschaltung 201B gemäß Fig. 33 benutzt
werden. Statt der umschaltbaren Bauelemente der Überwachungsschaltungen
202B bzw. 202C wird hierzu das Blitzimpulsintervall
mit einer anderen Anordnung in der Überwachungsschaltung
geändert. Im einzelnen ist bei der Blitzintervall-Einstellschaltung
201B gemäß Fig. 33 der Ausgang der FF-Schaltung
67 über einen Inverter 189, einen Eingangs- und einen Ausgangsanschluß
eines ODER-Gatters 189A und einen Widerstand 190
mit der Basis eines NPN-Schalttransistors 191 verbunden. Der
andere Eingangsanschluß des ODER-Gatters 189A ist mit dem Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 73 verbunden. Zwischen den
Anschluß, an dem die Betriebsspannung +B anliegt, und Erde
ist eine Reihenschaltung aus einer Konstantstromschaltung 192
und einem Kondensator 193 zur Integration geschaltet. Der Kondensator
193 ist in die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors
191 geschaltet. Die Verknüpfungsstelle zwischen der
Konstantstromschaltung 192 und dem Kondensator 193 ist mit
einem invertierenden Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers
194 verbunden, der als Spannungsvergleichsschaltung dient.
Eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 195 und einer Widerstandsschaltung
183′ ist zwischen einen Anschluß, an dem
die Betriebsspannung +B anliegt, und Erde geschaltet. Die
Verknüpfungsstelle zwischen dem Widerstand 195 und der Widerstandsschaltung
183′ ist mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 194 verbunden, dessen Ausgangsanschluß
über einen Inverter 196 mit dem Eingangsanschluß
des Impulsgenerators 73 verbunden ist.
Wie die in Fig. 28 gezeigte Widerstandsschaltung 83′, weist
auch die Widerstandsschaltung 183′ Widerstände 183A, 183B
und 183C sowie einen Schalter 183D auf.
Wenn mit einem Ausführungsbeispiel, welches die vorstehend
beschriebene Blitzimpulsintervall-Einstellschaltung 201B enthält,
die dynamische Konstantblitzmethode angewandt wird und
der Schalter 183D mit dem Widerstand 183B verbunden ist, der
bei der dynamischen Konstantblitzmethode einer wirksamen
Leitzahl GNe8 entspricht, wird der Reihe nach ein Blitztriggersignal
A, ein Blitzbeginnsignal B1 und ein Blitzbeendigungssignal
C1 erzeugt, wie in Fig. 34 gezeigt. Dies geschieht
in derselben Weise wie beim vierten Ausführungsbeispiel. Da
die FF-Schaltung 67 durch einen vom Impulsgenerator 41 oder
85 gelieferten Unipuls von H-Niveau gestellt wird, wird außerdem
der Ausgang der FF-Schaltung 67 auf H-Niveau umgekehrt,
was den Transistor 191 abschaltet. Dies führt zum Aufladen
des Kondensators 183 mit Hilfe der Konstantstromschaltung 192.
Die so erreichte Ladespannung wird als Vergleichsspannung VIN
dem invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 194 zugeführt
und mit einer Spannung verglichen, die durch die Widerstände
195 und 183B geteilt wurde, d. h. mit einer Vergleichsspannung
VREF2 (Fig. 29). Nach der Zeit t = tM (Fig. 34) wird
der Ausgang des Verstärkers 194 auf L-Niveau umgekehrt und
der Ausgang des Inverters 196 auf H-Niveau. Am Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 73 wird dann ein Blitzwiederaufnahmesignal
B2 und ein Schnellaufladesignal D geliefert. Wie
für das vierte Ausführungsbeispiel beschrieben, kommt es damit
erneut zur Blitzlichtabgabe und zu einer Schnellaufladung.
Außerdem werden dann die vorstehend beschriebenen Vorgänge
wiederholt.
Das Ausgangssignal des Impulsgenerators 73 schaltet über das
ODER-Gatter 189A und den Widerstand 190 den Transistor 191
ein, um den Kondensator 193 kurzzuschließen, was dessen Entladung
zur Folge hat. Daraufhin ist das Potential am invertierenden
Eingangsanschluß des Verstärkers 194 größer als das
Potential an seinem nichtinvertierenden Eingangsanschluß, so
daß der Ausgang des Verstärkers 194 von L-Niveau auf H-Niveau
umgekehrt wird. Da die vom Impulsgenerator 73 gelieferte Impulsbreite
einer Zeitspanne entspricht, die ausreicht, um die
Ladespannung des Kondensators 193 über den Transistor 191 zu
entladen, wenn ein vom Impulsgenerator 73 gelieferte Impuls
von H-Niveau auf L-Niveau übergeht, wird durch dieses Ausgangssignal
von L-Niveau der Transistor 191 erneut abgeschaltet,
um mit dem Aufladen des Kondensators 193 zu beginnen.
Wenn der Schalter 183D mit dem Widerstand 103C verbunden ist,
der der wirksamen Leitzahl GNe 11 entspricht, bei der die Bezugsspannung
VREF3 geringer ist als die Bezugsspannung VREF2,
wie in Fig. 29 gezeigt, vergeht von der Erzeugung des Impulses
von H-Niveau für das vohergehende Blitzwiederaufnahmesignal
B2 bis zur Erzeugung eines Impulses von H-Niveau für
das nächste Blitzwiederaufnahmesignal B2 eine Zeit tS, die
kürzer ist als die oben beschriebene Zeit tM. Infolgedessen
kann ein Impulszug aufeinanderfolgender Blitzlichtabgaben
erhalten werden, bei denen das Blitzintervall kürzer ist.
Wenn der Schalter 183D mit dem Widerstand 183A verbunden ist,
der der wirksamen Leitzahl GNe 5,6 entspricht, bei der die
Bezugsspannung VREF3 größer ist als die Bezugsspannung VREF2,
kann ein Impulszug aufeinanderfolgender Blitzlichtabgaben
erhalten werden, bei dem die Zeit tL länger ist als die Zeit
tM.
Die in Fig. 33 gezeigte Blitzimpulsintervall-Einstellschaltung
201B kann durch eine in Fig. 35 gezeigte Einstellschaltung
201C ersetzt werden, die einem Teil des in Fig. 28 gezeigten
Schaltkreises ähnelt. Bei der Einstellschaltung 201C unterscheidet
sich ein in den Voreinstellzähler 72 im voraus eingegebener
Wert x6 in Übereinstimmung mit der wirksamen Leitzahl.
Infolgedessen ändert sich das Blitzimpulsintervall je nach der
wirksamen Leitzahl GNe.
Ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 36
als Steuerschaltung 400B für ein dynamisches Konstantblitzgerät
gezeigt. Diese Steuerschaltung 400B wirkt zusammen mit
einer Hauptschaltung 300, in der der Thyristor 32 vom SI-Typ
gemäß Fig. 14 vorgesehen ist. Die Steuerschaltung 400B hat
eine Anordnung, in der die Überwachungsschaltung 402 der
Steuerschaltung 400 gemäß Fig. 15 durch eine Überwachungsschaltung
402B ersetzt ist. In der Überwachungsschaltung 402B
ist lediglich die Widerstandsschaltung 83′ gemäß Fig. 28 anstelle
des Regelwiderstandes 83 bei der in Fig. 21 gezeigten
Überwachungsschaltung 202A vorgesehen.
Mit dem dynamischen Konstantblitzgerät, welches die Steuerschaltung
400B aufweist, kann natürlich eine dynamische Konstantblitzlichtabgabe
erzielt werden, bei der die Intensität
jedes Blitzlichtimpulses entsprechend der Wahl der Widerstände
83A, 83B und 83C zunimmt.
Unter Hinweis auf die Fig. 37 bis 41 sollen Beispiele eines
Umschaltgliedes für die Blitzlichtintensität beschrieben werden,
mit welchem die Schalter 83D, 93D und 183D von Hand betätigt
werden, die zur Umstellung der wirksamen Leitzahl gemäß
Fig. 28, 31, 33 und 36 dienen.
Im Gehäuse 301 des dynamischen Konstantblitzgeräts ist für
Befestigungszwecke ein Gewindeloch 302 und zur Führung ein
kreisbogenförmiges, längliches Loch 303 vorgesehen, dessen
Mitte die Mitte des Lochs 302 ist. Auf einem Kreisbogen von
größerem Durchmesser als dem des Lochs 303 ist eine Anzeigeskala
304 vorgegeben, die verschiedene wirksame Leitzahlen
umfaßt. Auf einem Kreisbogen, dessen Durchmesser größer als
der der Anzeigeskala 304 ist, ist eine Anzeigeskala 301a für
die Blitzlichtintensität vorgesehen, die drei Lichtstärken angibt,
nämlich "S", "M" und "L". Das Gehäuse 301 teilweise
überdeckend ist in Form eines Kegelstumpfes ein Betätigungsglied
305 angeordnet, an dem eine Betätigungstafel 307 in
Form einer Scheibe angebracht ist, die einen Zeiger 306 aufweist,
welcher von einem Teil des Betätigungsgliedes 305 vorsteht.
Von der Unterseite der Betätigungstafel 307 steht ein
Antriebsstift 308 für die Schalter nach unten vor, der mit
den Schaltern 83D, 93D, 183D in Eingriff tritt, um die wirksame
Leitzahl gemäß Fig. 28, 31, 33 und 36 umzustellen. Der
Antriebsstift 308 ist in dem Loch 303 geführt. Auf der Oberseite
einer in der Betätigungstafel 307 ausgebildeten Vertiefung
ist eine Anzeigeskala 309 vorgesehen, die die Filmempfindlichkeit
als ISO-Wert angibt. Außerdem hat die Betätigungstafel
307 ein längliches, kreisbogenförmiges Loch 310,
welches der Anzeigeskala 304 für die Leitzahl gegenüber liegt.
In der Vertiefung an der Oberseite der Betätigungstafel 307
ist eine Tafel 311 zum Einstellen der Filmempfindlichkeit
drehbar aufgenommen, in der in einem Teil der Außenkante ein
Fenster 312 für die Einstellung der Filmempfindlichkeit ausgebildet
ist. Außerdem hat diese Tafel 311 zum Einstellen der
Filmempfindlichkeit ein Fenster 313, durch welches die Anzeigeskala
304 für die Leitzahl sichtbar ist. Längs des Fensters
313 ist eine Anzeigeskala 311a für die Verschlußgeschwindigkeit
aufgetragen.
Die Betätigungstafel 307 und die Tafel 311 zum Einstellen der
Filmempfindlichkeit hat in der Mitte jeweils ein Loch 314,
315, und beide sind am Gehäuse 301 mittels einer Schraube 319
befestigt. Im einzelnen ist die Schraube 319 mit einem Kragen
318, einer unterhalb des Kragens ausgebildeten Stufe 316, die
in die Löcher 315, 314 paßt, sowie mit einem Gewindebereich
317 versehen, der am untersten Ende liegt und in das Gewindeloch
302 eingreift. Auf diese Weise ist die Betätigungstafel
307 und die Tafel 311 zum Einstellen der Filmempfindlichkeit
am Gehäuse 301 drehbar angebracht.
Wenn, wie Fig. 41 zeigt, der Zeiger 306 der Betätigungstafel
307 mit der Bezeichnung "M" (mittlere Blitzlichtmenge) der
Anzeigeskala 301a für die Blitzlichtintensität ausgerichtet
ist und das Fenster 312 der Tafel 311 zum Einstellen der Filmempfindlichkeit
auf den numerischen Wert 100 in der entsprechenden
Anzeigeskala 309 eingestellt ist, der der Filmempfindlichkeit
100 beim ISO-System entspricht, so steht der Verschlußzeit
1/1000 die wirksame Leitzahl GNe (1) von
8 gegenüber. Bei diesem Zustand ist die Verbindung des Schalters
83D, 93D, 183D mit dem Widerstand 83B, 183B und dem Kondensator
93B gewählt. Wenn der Zeiger 306 durch Drehen der Betätigungstafel
307 gemeinsam mit der Tafel 301 zum Einstellen
der Filmempfindlichkeit mit der Markierung "L" (große Menge
Blitzlicht) ausgerichtet wird, steht bei Filmempfindlichkeit
100 im ISO-System der Verschlußzeit 1/1000 die
wirksame Leitzahl GNe (1) von 11 gegenüber. Wird der Zeiger 306
mit der Markierung "S" (kleine Menge Blitzlicht) ausgerichtet,
so wird bei der Filmempfindlichkeit 100 gemäß ISO und der Verschlußzeit
von 1/1000 die wirksame Leitzahl GNe (1)
von 5,6 angezeigt. Es sei noch darauf hingewiesen, daß sich
die wirksame Leitzahl mit der Filmempfindlichkeit oder der
Verschlußzeit ändert. Wie beispielsweise aus Fig. 41
klar hervorgeht, verschiebt sich die wirksame Leitzahl GNe
zu 11, 16 und 22, wenn die Verschlußzeit auf 1/500,
1/250 bzw. 1/125 umgestellt wird, auch wenn der Zeiger 306
mit der Markierung "M" ausgerichtet bleibt. Wenn durch Drehen
der Tafel 311 zum Einstellen der Filmempfindlichkeit im Uhrzeigersinn
um einen Schritt im Verhältnis zur Betätigungstafel
307 die Filmempfindlichkeit auf einen ISO-Wert von "200"
geändert wird, der dann im Fenster 312 angezeigt wird, ist die
wirksame Leitzahl GNe bei mit der Markierung "M" ausgerichtetem
Zeiger 306: 11, 16, 22 bzw. 32 bei einer Verschlußzeit
von 1/1000, 1/500, 1/250 bzw. 1/125.
Fig. 42 zeigt eine Steuerschaltung 800 für ein dynamisches
Konstantblitzgerät gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Als Hauptschaltung für die Steuerschaltung 800
dient die in Fig. 4 gezeigte Hauptschaltung 100. Die Steuerschaltung
800 weist eine Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
801, eine Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung
802, eine Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 zum Feststellen
der gesamten Blitzdauer ab dem Beginn der Bewegung
des ersten Verschlußvorhanges bis zur Beendigung der Bewegung
des zweiten Verschlußvorhanges, eine Photometerschaltung 804
und eine Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 805
auf, die am Kameragehäuse angebracht ist und ein Signal erzeugt,
welches einer im voraus eingestellten Verschlußzeit
entspricht. Ein Eingangsanschluß eines UND-
Gatters 850 ist mit einem Anschluß 851 verbunden, dem von dem
hier nicht gezeigten Kameragehäuse ein Blitzbeginnsignal x1
zugeführt wird, während der andere Eingangsanschluß mit einem
beweglichen Kontaktanschluß eines Umschalters 852 für die gewünschte
Blitzbetriebsart verbunden ist. Ein erster fester
Kontaktanschluß 852a des Umschalters 852, der bei der Konstantblitzweise
leitend ist, ist über einen Widerstand 853
mit einem Anschluß 854 verbunden, dem die Betriebsspannung +B
zugeführt wird. Ein zweiter fester Kontaktanschluß 852b des
Umschalters, der bei der kontinuierlichen Blitzabgabeweise
leitend ist, ist geerdet. Ein Ausgangsanschluß des UND-Gatters
850 ist mit einem Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 855
verbunden, ein Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 855 ist mit
Anschlüssen 842 und 846 verbunden, die an die Hauptschaltung
100 angeschlossen sind, um ein Blitztriggersignal A bzw. ein
Blitzbeginnsignal B1 zuzuführen.
Ein Eingangsanschluß eines UND-Gatters 857 ist mit einem Anschluß
858 verbunden, dem von dem hier nicht gezeigten Kameragehäuse
ein Blitzbeginnsignal x2 zugeführt wird, während
der andere Eingangsanschluß über einen Inverter 859 mit dem
beweglichen Kontaktanschluß des Umschalters 852 verbunden
ist. Ein Ausgangsanschluß des UND-Gatters 857 ist mit dem anderen
Eingangsanschluß des ODER-Gatters 855 und ferner mit
einem Eingangsanschluß einer FF-Schaltung 860 verbunden. Ein
Ausgangsanschluß der FF-Schaltung 860 ist über einen Inverter
851 und einen Widerstand 862 an die Basis eines NPN-Schalttransistors
863 angeschlossen. In der Photometerschaltung
804 ist zwischen einem Anschluß 854, an dem die Betriebsspannung
+B anliegt, und Erde eine Reihenschaltung aus einem Widerstand
864 und einem Regelwiderstand 865 vorgesehen, der
aufgrund der Filmempfindlichkeit, des Blendenwertes und dgl.
einzustellen ist. Eine weitere Reihenschaltung aus der Kollektor-
Emitter-Strecke eines NPN-Phototransistors 866, eines
Widerstands 867 und eines Kondensators 868 zur Integration
ist zwischen die gleichen Anschlüsse geschaltet. Die Verknüpfungsstelle
zwischen dem Widerstand 864 und dem Regelwiderstand
865 ist mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß
eines Operationsverstärkers 869 verbunden, der als Spannungsvergleichsschaltung
dient. Ein invertierender Eingangsanschluß
des Verstärkers 869 ist mit der Verknüpfungsstelle zwischen
dem Widerstand 867 und dem Kondensator 868 verbunden,
und der Kondensator 868 ist in die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 863 geschaltet. Ein Ausgangsanschluß des Verstärkers
869 ist über einen Inverter 870 mit einem Eingangsanschluß
eines Impulsgenerators 871 verbunden, der einen Unipuls
von H-Niveau und vorherbestimmter Breite erzeugt, wenn
ein Eingangssignal von L-Niveau auf H-Niveau geht. Ein Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 871 ist mit einem Rückstellanschluß
der FF-Schaltung 860 und mit einem Anschluß 845
verbunden, über den ein Blitzbeendigungssignal C2 an die
Hauptschaltung 100 geliefert wird.
Ein Ausgangsanschluß des UND-Gatters 850 ist mit dem Eingangsanschluß
der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802
und einem Eingangsanschluß der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 verbunden, damit ein Blitzbeginnsignal S zur
Aufnahme der schwankungslosen Blitzlichtabgabe vom UND-Gatter
850 in die beiden Entscheidungsschaltungsn 802, 803 eingegeben
werden kann. Die Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung
802 erhält von der am Kameragehäuse vorgesehenen Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805 eine Verschlußinformation
F über die Verschlußzeit, was
noch näher erläutert wird. Die Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung
802 liefert ein Blitzintervallsignal U an die
Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801. Das Blitzintervallsignal
U wird zum Blitzwiederaufnahmesignal B2 bzw. zum
Schnellaufladesignal D, und diese Signale werden an die Anschlüsse
847 bzw. 843 angelegt, die mit der Hauptschaltung
100 in Verbindung stehen. Von der Hauptschaltung 100 wird
über einen Anschluß 841 der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
801 ein Überwachungsspannungssignal M zugeführt. Ein
Ausgangsanschluß der Entscheidungsschaltung 801 ist mit einem
Anschluß 844 verbunden, über den ein Blitzbeendigungssignal C1
an die Hauptschaltung 100 angelegt wird, sowie mit einem Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 873. Der andere Eingangsanschluß
des UND-Gatters 873 ist mit einem Ausgangsanschluß der
Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 verbunden. Ein
Ausgangsanschluß des UND-Gatters 873 ist mit Rückstellanschlüssen
der Schaltungen 801, 802 und 803 verbunden.
Die Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 805 hat
den in Fig. 43 gezeigten Aufbau und ist im Kameragehäuse vorgesehen.
Ein Ausgangsanschluß eines Oszillators 961, der ein
Bezugssignal von bestimmter Frequenz erzeugt, ist mit einem
Eingangsanschluß eines Frequenzteilers 962 verbunden, der
Ausgangsanschlüsse O1 bis O11 hat, an denen elf Signale unterschiedlicher
Frequenzen zur Verfügung stehen, die durch
aufeinanderfolgendes Teilen des Bezugssignals in seiner Frequenz
an entsprechende Eingangsanschlüsse von UND-Gattern
963k bis 963a geliefert werden. Außerhalb des Kameragehäuses
an einer für den Benutzer leicht zugänglichen Stelle ist eine
Wählvorrichtung 965 vorgesehen, anhand der die Verschlußzeit
von Hand gewählt werden kann. Diese Wählvorrichtung
965 ist als Drehschalter aufgebaut. Wie Fig. 44
zeigt, ist ein beweglicher Kontakt 967 der Wählvorrichtung
965 gemeinsam mit einer abdeckenden Wählscheibe 968 um eine
Welle 967a drehbar. Am Kameragehäuse ist eine Basisplatte 969
fest angebracht, an der feste Kontakte 966a bis 966k vorgesehen
sind, die mit dem beweglichen Kontakt 967 in Berührung
zu bringen sind. In der Nähe des Außenumfangs der Basisplatte
969 sind an den festen Kontakten 966a bis 966k entsprechenden
Stellen numerische Werte 1000, 500, 250 . . .2, 1 angegeben,
die von Hand einstellbaren Verschlußzeiten 1/1000,
1/500, 1/250 . . .1/2, 2 entsprechen. In einem Teil der Wählscheibe
968 ist zur Anzeige ein Fenster 968a den numerischen
Werten gegenüberliegend ausgebildet, so daß bei einer Ausrichtung
des Fensters 968a mit dem gewünschten, von Hand einstellbaren
Verschlußgeschwindigkeitswert durch Drehen der Wählscheibe
968 der bewegliche Kontakt 967 mit demjenigen festen
Kontakt in Berührung gebracht wird, der dem im Fenster 968a
zu sehenden, gewünschten numerischen Wert entspricht. Der bewegliche
Kontakt 967 ist über die Welle 967a an einen Anschluß
854 zur Stromzufuhr angeschlossen. Die festen Kontakte 966a
bis 966k sind jeweils mit den entsprechenden anderen Eingangsanschlüssen
von UND-Gattern 963a bis 963k verbunden. Wenn
durch Drehen der Wählscheibe 968 der bewegliche Kontakt 967
mit einem der festen Kontakte 966a bis 966k in Berührung gebracht
wird, wird dasjenige der UND-Gatter 963a bis 963k geöffnet,
welches dem mit dem beweglichen Kontakt 967 in Berührung
stehenden festen Kontakt entspricht. Durch das nunmehr
offene UND-Gatter passiert ein Signal von vorherbestimmter
Frequenz, bei dem es sich um die Verschlußzeit
information handelt, die vom Ausgangsanschluß des Frequenzteilers
962 geliefert wird, der an das geöffnete UND-Gatter
angeschlossen ist. Die Ausgangsanschlüsse der UND-Gatter 963a
bis 963k sind an elf entsprechende Eingangsanschlüsse eines
ODER-Gatters 971 angeschlossen. Ein Ausgangsanschluß des
ODER-Gatters 971 ist mit einem Eingangsanschluß eines UND-
Gatters 972 verbunden, dessen anderer Eingangsanschluß mit
einem Ausgangsanschluß einer FF-Schaltung 473 verbunden ist.
Ein Eingangsanschluß der FF-Schaltung 473 ist mit einem Ausgangsanschluß
eines ODER-Gatters 976 verbunden. Die Eingangsanschlüsse
des ODER-Gatters 976 sind mit einem Anschluß 474,
dem ein durch die Verschlußauslösung erzeugtes Verschlußauslösesignal
Re zugeführt wird, bzw. mit einem Anschluß 975
verbunden, dem eine bestimmte Zeit nach der Erzeugung des
Verschlußauslösesignals Re ein Signal x0 zugeführt wird. Über
seinen Ausgangsanschluß ist das UND-Gatter 972 mit einem Anschluß
977 verbunden, von dem eine Verschlußinformation F
einer in der Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung
805 gewählten und bestimmten Frequenz an die Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 des Röhrenblitzgeräts geliefert
wird. Das Signal x0 kann dabei in einem beliebigen
Zeitpunkt erzeugt werden, der in der Zeitspanne liegt, die
mit dem Ablauf der zum Lesen der dem Röhrenblitzgerät zugeführten
Verschlußinformation F beginnt und mit der Beendigung
der photographischen Aufnahme endet. So kann das Signal x0
z. B. in dem Zeitpunkt erzeugt werden, in dem ein in der Kamera
vorgesehener Spiegel angehoben wird oder absinkt oder
ein erster Verschlußvorhang sich zu bewegen beginnt oder ein
zweiter Verschlußvorhang seinen Bewegungsablauf beendet.
Die Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801 hat den in
Fig. 45 gezeigten Aufbau. Ein mit der Hauptschaltung 100 verbundener
Anschluß 841 ist über Widerstände 881, 891 mit nichtinvertierenden
Eingangsanschlüssen von eine Vergleichsschaltung
bildenden Operationsverstärkern 882, 892 verbunden. Ein
invertierender Eingangsanschluß des Verstärkers 882 ist mit
der Verknüpfungsstelle zwischen einem Kondensator 883 und
einer Konstantstromschaltung 884 verbunden, die beide zwischen
den Anschluß 854 für die Stromzufuhr und Erde in Reihe
geschaltet sind, und ist ferner mit dem Kollektor eines PNP-
Transistors 885 verbunden. Der Emitter des Transistors 885
ist mit dem Anschluß 854 und mit einem Ende eines Widerstands
886 verbunden, während die Basis des Transistors über das
andere Ende des Widerstands 886 und einen Widerstand 887 mit
dem Kollektor eines NPN-Transistors 888 verbunden ist, dessen
Emitter geerdet und dessen Basis über einen Widerstand 889
mit einem Ausgangsanschluß eines ODER-Gatters 890 verbunden
ist. Eine Schaltkreisanordnung ähnlich der vorstehend beschriebenen
Schaltung ist zwischen einem invertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 892 und einem Ausgangsanschluß
eines ODER-Gatters 910 vorgesehen und weist einen Kondensator
893, eine Konstantstromschaltung 894, einen PNP-Transistor
895, Widerstände 896, 897, einen NPN-Transistor 898 und einen
Widerstand 899 auf.
Die Verstärker 882, 892 sind mit ihren Ausgangsanschlüssen
mit entsprechenden Eingangsanschlüssen eines ODER-Gatters 901
verbunden, dessen Ausgangsanschluß mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 902 verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß
der FF-Schaltung 902 ist mit einem Eingangsanschluß eines
Voreinstellzählers 903 und außerdem mit einem Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 890 und einem Eingangsanschluß des ODER-
Gatters 910 über einen Inverter 905 verbunden. Der Voreinstellzähler
903 zählt die Ausgangsimpulse der FF-Schaltung
902 entsprechend einem im voraus eingestellten Wert x7, der
einer voreingestellten Leitzahl entspricht, damit eine Blitzdauer
eines einzigen Blitzlichtimpulses erhalten wird. Ein
Ausgangsanschluß des Voreinstellzählers 903 ist mit einem
Eingangsanschluß eines Impulsgenerators 904 verbunden, der
einen Ausgangsanschluß hat, welcher mit dem Anschluß 844,
von dem das Blitzbeendigungssignal C1 abgegeben wird, und mit
einem Eingangsanschluß des UND-Gatters 873 (Fig. 42), welches
ein Rückstellsignal liefert, sowie mit einem Eingangsanschluß
eines ODER-Gatters 906 verbunden ist. Der andere Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 906 ist mit einem Eingangsanschluß
907 verbunden, an den von der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung
802 ein Intervallsignal U angelegt wird. Der
Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 906 ist mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 908 verbunden, die einen Ausgangsanschluß
hat, welcher über einen Inverter 909 mit den anderen
Eingangsanschlüssen der ODER-Gatter 890 und 910 verbunden ist.
Die Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 hat den
in Fig. 46 gezeigten Aufbau. Ein Anschluß 921, an den vom
UND-Gatter 850 ein Blitzbeginnsignal S zur schwankungslosen
Blitzlichtabgabe angelegt wird, ist mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 922 verbunden. Ein Ausgangsanschluß der FF-Schaltung
922 ist mit einem Eingangsanschluß eines UND-Gatters
923 verbunden, dessen anderer Eingangsanschluß mit einem Ausgangsanschluß
eines Oszillators 924 verbunden ist. Mit seinem
Ausgangsanschluß ist das UND-Gatter 923 an den Eingangsanschluß
eines Zählers 925 angeschlossen, der das Blitzintervall
bestimmt. Ein Ausgangsanschluß des Zählers 925 ist über einen
Impulsgenerator 926 mit einem Eingangsanschluß 907 der Blitzimpulszeit-
-Entscheidungsschaltung 801 und mit einem Rückstellanschluß
R des Zählers 925 verbunden. Ein Anschluß 977, dem
von der Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 805
die Verschlußinformation F geliefert wird, ist mit einem Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 928 und einem ersten Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 930 verbunden. Ein Ausgangsanschluß
des UND-Gatters 928 ist mit einem Eingangsanschluß eines Zählers
429 verbunden, mit dem die Verschlußzeitinformation
eingestellt wird, und mit einem Anschluß 938, von
dem ein Signal W an die Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 geliefert wird. Ein Ausgangsanschluß des UND-Gatters
930 ist mit einem Rückstellanschluß R des Zählers 929 und
mit einem Anschluß 939 verbunden, von dem aus der Gesamtblitzzeit-
Entscheidungsschaltung 803 ein Signal Q geliefert
wird. Der Ausgangsanschluß des UND-Gatters 930 ist ferner
mit einem Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 931 verbunden,
dessen Ausgangsanschluß mit einem Eingangsanschluß einer FF-
Schaltung 932 verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß der FF-
Schaltung 932 ist mit dem anderen Eingangsanschluß des UND-
Gatters 928 und mit einem dritten Eingangsanschluß des UND-
Gatters 930 über einen Inverter 933 verbunden. Der Ausgangsanschluß
der FF-Schaltung 932 ist ferner an einen Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 934 angeschlossen, dessen anderer
Eingangsanschluß mit dem Ausgangsanschluß des Oszillators
924 verbunden ist. Mit seinem Ausgangsanschluß ist das UND-
Gatter 934 mit einem Eingangsanschluß eines Voreinstellzählers
935 verbunden, mit dem die Einlesezeit der Verschlußzeit
information eingestellt wird. Ein Ausgangsanschluß
des Voreinstellzählers 935 ist mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 936 und mit dem anderen Eingangsanschluß
des ODER-Gatters 931 sowie mit einem Anschluß 937 verbunden,
von dem aus ein Signal V an die Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 geliefert wird. Ein Ausgangsanschluß
der FF-Schaltung 936 ist über einen Inverter 940 mit einem
zweiten Eingangsanschluß des UND-Gatters 930 verbunden. Die
Anzahl der vom Zähler 929 vorgenommenen Zählungen wird dem
Zähler 925 übermittelt, um mit der von diesem vorgenommenen
Anzahl Zählungen verglichen zu werden.
Die Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 hat den in
Fig. 47 gezeigten Aufbau. Ein Anschluß 941 dem ein Blitzbeginnsignal
S zur schwankungslosen Blitzlichtabgabe vom UND-Gatter
850 zugeführt wird, ist mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 942 verbunden, deren Ausgangsanschluß mit
einem Eingangsanschluß eines UND-Gatters 943 verbunden ist,
deren anderer Eingangsanschluß an einen Ausgangsanschluß
eines Frequenzteilers 944 angeschlossen ist. Ein Eingangsanschluß
des Frequenzteilers 944 ist mit einem Ausgangsanschluß
eines Oszillators 945 verbunden. Das UND-Gatter 943 ist mit
seinem Ausgangsanschluß mit einem Eingangsanschluß eines
Zählers 946 verbunden, der die Gesamtblitzzeit zählt. Ein Ausgangsanschluß
des Zählers 946 ist mit einem Eingangsanschluß
einer FF-Schaltung 947 verbunden, deren Ausgangsanschluß mit
dem anderen Eingangsanschluß des UND-Gatters 873 (Fig. 42)
verbunden ist. Ein Anschluß 938, in den ein Signal W von der
Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 eingegeben
wird, ist mit einem Eingangsanschluß eines ODER-Gatters 949
verbunden. Ein Ausgangsanschluß des ODER-Gatters 949 ist mit
einem Eingangsanschluß eines UND-Gatters 950 verbunden. Ein
Ausgangsanschluß eines UND-Gatters 950 verbunden. Ein
Ausgangsanschluß des Oszillators 945 ist mit einem Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 951 verbunden, deren anderer Eingangsanschluß
über eine FF-Schaltung 953 zu einem Anschluß
937 führt, in den ein Signal V von der Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 zugeführt wird. Mit dem anderen
Eingangsanschluß des ODER-Gatters 949 ist ein Ausgangsanschluß
des UND-Gatters 951 verbunden, der auch mit einem Eingangsanschluß
eines Voreinstellzählers 954 in Verbindung steht, welcher
die Ablaufzeit des ersten Verschlußvorhanges zählt. Ein
Ausgangsanschluß des Voreinstellzählers 954 ist mit einem
Eingangsanschluß einer FF-Schaltung 955 verbunden, deren Ausgangsanschluß
über einen Inverter 956 an den anderen Eingangsanschluß
des UND-Gatters 950 angeschlossen ist. Ein Ausgangsanschluß
des UND-Gatters 950 ist mit einem Eingangsanschluß
eines Zählers 957 verbunden, der die Zeitspanne vom Beginn
der Bewegung des ersten Verschlußvorhanges bis zur Beendigung
der Bewegung des zweiten Verschlußvorhanges zählt. Dieser
Zähler 957 hat einen Rückstellanschluß R, der mit einem Anschluß
939 verbunden ist, in den ein Signal Q von der Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 eingegeben wird.
Die vom Zähler 957 vorgenommene Anzahl Zählungen wird demm
Zähler 946 übermittelt, um mit dessen Anzahl Zählungen verglichen
zu werden.
Die Arbeitsweise des dynamischen Konstantblitzgerätes gemäß
dem sechsten Ausführungsbeispiel soll unter Hinweis auf die
Zeittabellen gemäß Fig. 48 und 49 näher erläutert werden.
Zunächst steht bei der normalen kontinuierlichen Blitzmethode
der bewegliche Kontaktanschluß des Umschalters 852 mit dem
zweiten festen Kontaktanschluß 852b in Berührung und der Eingangsanschluß
des UND-Gatters 850 geht auf L-Niveau, wodurch
das UND-Gatter 850 gesperrt wird. Folglich kann das Konstant-
Blitzbeginnsignal x1 nicht eingegeben werden. Da der andere
Eingangsanschluß des UND-Gatters 857 auf H-Niveau geht, wird
das UND-Gatter 857 geöffnet. Folglich kann ein Kontinuierlich-
Blitzbeginnsignal x2 eingegeben werden.
Wenn bei der Benutzung der Kamera durch Auslösen des Verschlusses
das Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal x2 eingegeben wird,
nimmt das Ausgangssignal des UND-Gatters 857 H-Niveau an und
wird als Blitztriggersignal A über das ODER-Gatter 855 der
Hauptschaltung 100 zugeführt, um den Triggerthyristor 10 leitend
zu machen. Wenn das Ausgangssignal von H-Niveau des UND-Gatters
857 als Blitzbeginnsignal B über das ODER-Gatter 855
an die Hauptschaltung 100 angelegt wird, wird zur gleichen
Zeit der Hauptthyristor 27 leitend gemacht. Daraufhin wird
die im Hauptkondensator 3 gespeicherte Ladung über die Blitzentladungsröhre
14 und den Hauptthyristor 27 entladen, und
die Blitzentladungsröhre 14 beginnt mit der Blitzlichtabgabe.
Zusätzlich wird die FF-Schaltung 860 von dem Ausgangssignal
von H-Niveau des UND-Gatters 857 gestellt, so daß ihr Ausgangssignal
H-Niveau annimmt. Dies Ausgangssignal von H-Niveau
wird vom Inverter 861 auf L-Niveau umgekehrt und das
Signal von L-Niveau dann über den Widerstand 862 der Basis
des Transistors 863 zugeführt, um diesen abzuschalten. Folglich
wird der vom Phototransistor 866 erzeugte Lichtstrom vom
Kondensator 868 integriert, und die Photometerschaltung 804
beginnt mit der Lichtmessung.
Wenn in der Photometerschaltung 804 die integrierte Spannung
des Kondensators 868 eine Bezugsspannung an der Verknüpfungsstelle
zwischen den Widerständen 864 und 865 übersteigt, wird
das Ausgangssignal des Verstärkers 869 auf L-Niveau umgekehrt,
und der Ausgang des Inverters 870 nimmt H-Niveau an. Am Ausgangsanschluß
des Impulsgenerators 871 wird ein Unipuls von
H-Niveau als Blitzbeendigungssignal C2 erzeugt, um den Kommutationsthyristor
22 der Hauptschaltung 100 leitend zu machen.
Folglich beendet die Blitzentladungsröhre 14 die Blitzlichtabgabe.
Das dynamische Konstantblitzgerät arbeitet also wie
ein normales, automatisch gesteuertes, elektronisches Blitzlichtgerät,
wenn der bewegliche Kontaktanschluß des Umschalters 852
am zweiten festen Kontaktanschluß 852b anliegt.
Als nächstes soll die Arbeitsweise der dynamischen Konstantblitzmethode
beschrieben werden. Hierbei wird der Umschalter
852, wie Fig. 42 zeigt, mit dem ersten festen Kontaktanschluß
852a verbunden und der andere Eingangsanschluß des UND-Gatters
850 geht auf H-Niveau, während der andere Eingangsanschluß des
UND-Gatters 857 auf L-Niveau übergeht. Folglich kann das durch
den Verschlußauslösevorgang von Seiten der Kamera erzeugte
Konstant-Blitzbeginnsignal x1 eingegeben werden, während das
Kontinuierlich-Blitzbeginnsignal x2 nicht eingegeben werden
kann.
Vor Betätigung des Verschlusses wird das Fenster 968a durch
Drehen der Wählscheibe 968 der Wählvorrichtung 965 für die
Verschlußzeit in der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805 der Kamera mit einem gewünschten
Wert der Verschlußzeit ausgerichtet. Da der dieser
gewählten Verschlußzeit entsprechende feste Kontakt
mit dem beweglichen Kontakt 967 in Berührung gebracht
wird, wird die Betriebsspannung +B über diese einander berührenden
Kontakte an die anderen Eingangsanschlüsse der UND-
Gatter 963a bis 963k angelegt. Signale, deren Frequenzen durch
sukzessives Dividieren des Bezugssignals bestimmt sind, werden von
den Ausgangsanschlüssen O₁ bis O₁₁ des Frequenzteilers 962
den entsprechenden einen Eingangsanschlüssen der UND-Gatter
963a bis 963k zugeführt, so daß nur eins der UND-Gatter, welches
der mit der Wählvorrichtung 965 bestimmten Verschlußzeit
entspricht, ein Frequenzsignal des Frequenzteilers
962 durchgehen läßt. In der Reihenfolge der Ausgangsanschlüsse
werden z. B. folgende Frequenzsignale an den Ausgangsanschlüssen
O₁ bis O₁₁ erzeugt: 1024, 512, 256, 128, 64, 32,
16, 8, 4, 2 und 1 kHz. Es ist klar, daß diese Werte stattdessen
auch 1000, 500, 250 . . . 1 kHz sein könnten. Wenn also
beispielsweise das Fenster 968a der Wählscheibe 968 mit dem
numerischen Wert "1000" (von Hand einstellbare Verschlußzeit
1/1000) eingestellt wird, öffnet sich das UND-
Gatter 963a, und ein Signal der Frequenz 1 kHz, welches am
Ausgangsanschluß O₁₁ erzeugt wird, geht über dieses UND-
Gatter 963a an das ODER-Gatter 971 und weiter an einen Eingangsanschluß
des UND-Gatters 972. Wird die Verschlußzeit
auf 1/500, 1/250, 1/125 usw. eingestellt, so wird dem
einen Eingangsanschluß des UND-Gatters 972 ein in der Frequenz
geteiltes Signal entsprechend der gewählten Verschlußzeit
von 2, 4, 8 kHz usw. zugeführt.
Beim Auslösen des Verschlusses wird ein Verschlußauslösesignal
Re von H-Niveau dem Anschluß 974 in Fig. 43 und von dort der
FF-Schaltung 973 über das ODER-Gatter 976 zugeführt. Der Ausgang
der FF-Schaltung 973 und der andere Eingangsanschluß des
UND-Gatters 972 geht folglich auf H-Niveau. So erhält die
Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 Verschlußinformation
F eines Frequenzsignals entsprechend der gewählten
Verschlußzeit vom UND-Gatter 972 über den Anschluß
977. Die Verschlußinformation F wird von der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805 so lange geliefert,
bis ein Signal des Wertes x0 in das ODER-Gatter 976 eingegeben
wird.
Wenn der Anschluß 977 der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung
802 die Verschlußinformation F erhält, gelangt dies
Signal von vorherbestimmter Frequenz an einen Eingangsanschluß
des UND-Gatters 928 und den ersten Eingangsanschluß
des UND-Gatters 930. Da die Ausgangssignale der FF-Schaltung
932 und 936 im Anfangszustand auf L-Niveau liegen, haben die
zweiten und dritten Eingangsanschlüsse des UND-Gatters 930
jeweils H-Niveau. Folglich wird die Verschlußinformation F
durch das UND-Gatter 930 dem Rückstellanschluß R des Zählers
929 zugeführt, um diesen bei der ersten, steigenden, führenden
Kante der Verschlußinformation F zurückzustellen. Die Verschlußinformation
F wird ferner über das ODER-Gatter 931 der
FF-Schaltung 932 zugeführt, um deren Ausgang auf H-Niveau umzustellen.
Das Ausgangssignal von H-Niveau der FF-Schaltung
932 wird dann dem anderen Eingangsanschluß des UND-Gatters 928
zugeführt. Die Verschlußinformation F gelangt dann über das
UND-Gatter 928 in den Zähler 929, der die Anzahl Impulse der
eingehenden Verschlußinformation F zu zählen beginnt.
Geht der Ausgang der FF-Schaltung 932 auf H-Niveau, dann wird
dies Signal von H-Niveau über den Inverter 933 an das UND-
Gatter 930 angelegt, um dessen Ausgang auf L-Niveau umzukehren.
Ferner wird bei dem Übergang des Ausganges der FF-Schaltung
932 auf H-Niveau ein Ausgangsimpulszug des Oszillators 924
über das UND-Gatter 934 dem Voreinstellzähler 935 zugeführt.
Wenn dieser Voreinstellzähler 935, in dem ein Wert x8 entsprechend
der Zeit zum Einlesen der Verschlußinformation F im
voraus eingestellt wurde, das Zählen bis zum Wert x8 beendet,
wird sein Ausgangssignal von H-Niveau über das ODER-Gatter 931
an die FF-Schaltung 932 angelegt, deren Ausgang folglich auf
L-Niveau umkehrt, so daß der Ausgang des UND-Gatters 928 auf
L-Niveau geht. Wenn am Ausgang der FF-Schaltung 932 ein Signal
von L-Niveau ansteht, wird dieses über den Inverter 933 dem
dritten Eingangsanschluß des UND-Gatters 930 zugeführt, um H-
Niveau hervorzurufen. Da zu dieser Zeit das Ausgangssignal
des Voreinstellzählers 435 auf H-Niveau geht, nimmt auch das
Ausgangssignal der FF-Schaltung 936 H-Niveau an. Dies Ausgangssignal
von H-Niveau wird über den Inverter 940 dem zweiten Eingangsanschluß
des UND-Gatters 930 zugeführt, um L-Niveau zu
erzeugen. Infolgedessen bleibt das Ausgangssignal des UND-Gatters
930 auf L-Niveau. Der Zähler 929 zählt infolgedessen die
Anzahl Impulse der Verschlußinformation F während einer Zeitspanne,
die dem im Voreinstellzähler 935 eingestellten Wert
x8 entspricht. Angenommen, der eingestellte Wert x8 sei 1 ms
und die Verschlußzeit auf 1/1000 mit Hilfe der
Wählvorrichtung 965 eingestellt, dann bleibt der Zähler 929 in
dem Zustand, daß ein Impuls der Verschlußinformation F von
1 kHz gezählt worden ist. Wird die Verschlußzeit
auf 1/500 eingestellt, dann bleibt der Zähler 929 in dem Zustand,
daß zwei Impulse für die Information von 2 kHz gezählt
worden sind. Das gilt für alle von Hand einzustellenden Verschlußzeiten.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß
der Zähler 929 bei Beendigung einer Serie von Konstantblitzabgaben
so lange in dem vorherigen Zustand bleibt, bis dem
Anschluß 977 die nächste Verschlußinformation F zugeführt wird.
Da die Verschlußinformation F gleichzeitig mit dem Verschlußauslösesignal
Re erzeugt wird, besteht eine Zeitspanne von
mehr als 20 ms zwischen dem Moment, in dem ein Verschluß ausgelöst
wird, und dem Moment, in dem ein Konstant-Blitzbeginnsignal
x1 erzeugt wird, so daß der Zähler 929 die Möglichkeit
hat, die Eingabe der Verschlußinformation F zu beenden. Die
Anzahl Zählungen im Zähler 929 wird zur Bestimmung des Blitzintervalls
an den Zähler 925 weitergeleitet.
Impulse der Verschlußinformation F, die über das UND-Gatter
928 der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 dem
Zähler 929 zugeführt werden, werden ferner als Signal W an
das ODER-Gatter 949 der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 gemäß Fig. 47 angelegt. Da die FF-Schaltung 955 in ihrem
Ausgangszustand ein Ausgangssignal von L-Niveau hat, wird das
durch das ODER-Gatter 949 hindurchgelassene Signal W über das
UND-Gatter 950 an den Zähler 957 angelegt. Wenn mit dem Zählen
der Verschlußinformation F begonnen wird, wird der Zähler
957 durch ein Signal Q, das Ausgangssignal des UND-Gatters
930 zurückgestellt. Mit anderen Worten, die im Zähler 929 enthaltene
Verschlußzeit wird zunächst im Zähler 957
eingestellt. Wenn das Ausgangssignal des Voreinstellzählers
935 der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 auf
H-Niveau geht und das Ausgangssignal des UND-Gatters 928 auf
L-Niveau wechselt, wird die Verschlußinformation F, die als
Signal W über das ODER-Gatter 949 und das UND-Gatter 950 in
den Zähler 957 eingegeben wurde, unterbrochen. Da ein Ausgangssignal
von H-Niveau des Zählers 935 jedoch zur gleichen Zeit
als Signal V an die FF-Schaltung 953 angelegt wird, nimmt deren
Ausgang H-Niveau an, und dadurch kann das Ausgangssignal
des Oszillators 945 über das UND-Gatter 951 in den Voreinstellzähler
954 eingegeben werden, damit dieser mit dem Zählvorgang
beginnen kann. Das Ausgangssignal des Oszillators 945
wird auch über das ODER-Gatter 949 und das UND-Gatter 950 dem
Zähler 957 zugeführt, der den Zählvorgang wieder aufnimmt. Im
Voreinstellzähler 957 ist ein Wert x9 im voraus festgelegt
worden, der einer Zeitspanne entspricht, die länger ist als
die Ablaufzeit des Verschlußvorhanges vom Beginn seiner Bewegung
bis zu deren Ende. Wenn bis zu diesem Wert x9 gezählt
worden ist, nimmt das Ausgangssignal des Voreinstellzählers
954 H-Niveau an, und das Ausgangssignal der FF-Schaltung 955
geht auf H-Niveau über. Folglich nimmt das Ausgangssignal des
UND-Gatters 950 L-Niveau an, und der Zähler 957 beendet das
Zählen der Ausgangsimpulse des Oszillators 945. Der Zähler 957
bleibt in dem Zustand, daß er eine Anzahl Zählungen enthält,
die größer ist als die Anzahl der Impulse von der Verschlußinformation
F plus der Anzahl Impulse von der Ablaufzeitinformation
des Verschlußvorhanges. Ähnlich wie beim Zähler 929
wird dieser Zustand so lange aufrechterhalten, bis das Signal
Q als Rückstellsignal später am Rückstellanschluß R des Zählers
947 angeboten wird. Die Anzahl Zählungen im Zähler 957 wird
an den Zähler 946 weitergegeben.
Wenn von Seiten der Kamera die Verschlußinformation F zur Verfügung
gestellt worden ist und ein Konstant-Blitzbeginnsignal
x1 synchronisiert mit dem Beginn der Bewegung des ersten Verschlußvorhanges
an den Anschluß 851 angelegt wird, nimmt das
Ausgangssignal des UND-Gatters 850 H-Niveau an, und ein Blitztriggersignal
A wird über das ODER-Gatter 855 der Hauptschaltung
100 zugeführt. Durch das Blitztriggersignal A wird der
Triggerthyristor 10 leitend. Gleichzeitig wird ein Ausgangssignal
von H-Niveau des ODER-Gatters 855 als Blitzbeginnsignal
B1 dem Hauptthyristor 27 zugeführt, um diesen leitend zu machen.
Folglich beginnt die Blitzentladungsröhre 14 mit der
Blitzlichtabgabe. Zur gleichen Zeit wird ein Signal von H-
Niveau vom UND-Gatter 850, welches als Blitzbeginnsignal S für
schwankungslose Blitzlichtabgabe dient, der Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 und der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 zugeführt.
Wenn das Blitzbeginnsignal S an die FF-Schaltung 922 der
Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 gemäß Fig. 46
gelangt, nimmt der Ausgang der FF-Schaltung 922 H-Niveau an.
Dies Ausgangssignal von H-Niveau wird an das UND-Gatter 923
angelegt, welches daraufhin einen Ausgangsimpulszug des Oszillators
924 zum Zähler 925 gelangen läßt. Der Zähler 925, dem
die Anzahl Zählungen entsprechend der Verschlußzeit,
d. h. die Anzahl Zählungen vom Zähler 929 als Vergleichssignal
zugeführt wurde, zählt die Ausgangsimpulse des Oszillators 924
und erzeugt ein Ausgangssignal von H-Niveau, wenn die von ihm
gezählte Zahl mit dem vom Zähler 929 gelieferten Wert übereinstimmt.
Sobald der Zähler 925 ein Ausgangssignal von H-Niveau
liefert, erzeugt der Impulsgenerator 926 einen Unipuls von H-
Niveau und sendet diesen als Blitzintervallsignal U an die
Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801. Zur gleichen Zeit
wird das Ausgangssignal des Impulsgenerators 926 als Rückstellsignal
dem Rückstellanschluß R des Zählers 925 zugeführt, um
diesen in seinen Anfangszustand zurückzuversetzen. Da der Zähler
925 dann wieder mit dem Zählen der Ausgangsimpulse des
Oszillators 924 beginnt, werden die vorstehend beschriebenen
Vorgänge wiederholt, und der Zähler 925 ermöglicht dem Impulsgenerator
926 immer dann das Erzeugen eines Blitzintervallsignals
U, wenn der Zähler 925 die Zahl gezählt hat, die dem Wert
der Verschlußzeit entspricht, der in den Zähler 929
eingegeben wurde. Da der Zähler 929 auf 1 gestellt wird, wenn
die Verschlußzeit 1/1000 ist und auf 2, wenn die
Verschlußzeit 1/500 beträgt, wird, wenn die Schwingungsfrequenz
des Oszillators 924 den Wert von 1 kHz hat, ein
Impuls mit einem Intervall von 1 ms bei der Verschlußzeit
von 1/1000 und in einem Intervall von 2 ms erzeugt,
wenn die Verschlußzeit 1/500 ist. Der Impulsgenerator
926 erzeugt somit einen Unipuls von H-Niveau als Blitzintervallsignal
U in Intervallen, die in Übereinstimmung mit
der Verschlußzeit bestimmt sind.
Wenn das Blitzintervallsignal U des Unipulses von H-Niveau an
den Anschluß 907 der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
801 angelegt wird, wie in Fig. 45 gezeigt, wird der Impuls von
H-Niveau über das ODER-Gatter 906 der FF-Schaltung 908 zugeführt,
um deren Ausgang auf H-Niveau umzuschalten. Das vom
Inverter 909 gelieferte Signal von L-Niveau wird an die ODER-
Gatter 890 und 910 angelegt. Der Zustand der Ausgänge der
ODER-Gatter 890 und 910 hängt in diesem Zeitpunkt vom Ausgangssignal
der FF-Schaltung 902 ab. Anfangs ist das Ausgangssignal
der FF-Schaltung 902 auf L-Niveau, so daß der Ausgang des
ODER-Gatters 890 L-Niveau annimmt. Folglich werden die Transistoren
888 und 885 abgeschaltet. Da der Ausgang des ODER-
Gatters 910 H-Niveau annimmt, werden die Transistoren 898 und
895 eingeschaltet. Hierdurch wird der Kondensator 893 kurzgeschlossen
und das Niveau am invertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 892 gleicht sich dem Potential der Betriebsspannung
+B an. Da jedoch der Kondensator 883 mit dem durch
die Konstantstromschaltung 884 fließenden konstanten Strom
aufgeladen wird, nimmt das Niveau am invertierenden Eingang
des Verstärkers 882 allmählich ab, wie in Fig. 48 gezeigt.
Sinkt dieser Pegel unter den des Überwachungsspannungssignals
M, welches dem nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
882 zugeführt wird, dann nimmt dessen Ausgangssignal
H-Niveau an. Das Ausgangssignal von H-Niveau des Verstärkers
882 wird über das ODER-Gatter 901 der FF-Schaltung 902 zugeführt,
um deren Ausgangssignal auf L-Niveau umzukehren. Wenn
das Ausgangssignal der FF-Schaltung 902 auf H-Niveau geht,
nimmt das Ausgangssignal des ODER-Gatters 890 H-Niveau an,
während das Ausgangssignal des ODER-Gatters 910 auf L-Niveau
geht. Infolgedessen werden die Transistoren 888 und 885 eingeschaltet,
aber die Transistoren 898 und 895 abgeschaltet.
Während der Kondensator 883 kurzgeschlossen ist, um augenblicklich
die gespeicherte Ladung zu entladen und das Niveau am
invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 882 der Betriebsspannung
+B anzugleichen, wird im Gegensatz zu dem vorstehenden
der Kondensator 893 von dem in der Konstantstromschaltung
894 fließenden konstanten Strom aufgeladen, und das
Niveau am invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 892
nimmt allmählich ab. Wenn an diesem invertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 892 der Pegel unter das Überwachungsspannungssignal
M abfällt, nimmt der Ausgang des Verstärkers
892 H-Niveau an. Das Signal von H-Niveau wird über das UND-
Gatter 901 der FF-Schaltung 902 zugeführt, um deren Ausgang
auf L-Niveau umzuschalten. Hat das Ausgangssignal der FF-
Schaltung 902 L-Niveau, werden die Transistoren 888 und 885
wieder abgeschaltet, damit das Aufladen des Kondensators 883
beginnen kann. Hingegen werden die Transistoren 898 und 895
eingeschaltet, um die Ladun 41808 00070 552 001000280000000200012000285914169700040 0002003514319 00004 41689g des Kondensators 893 zu entladen.
Wenn der Pegel am invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
882 mit dem Aufladen des Kondensators 883 unter den
des Überwachungsspannungssignals M sinkt, liefert der Verstärker
882 ein Ausgangssignal von H-Niveau an die FF-Schaltung
902, damit deren Ausgang H-Niveau annehmen kann. Da anschließend
ähnliche Vorgänge durchgeführt werden, entsteht an der
FF-Schaltung 902 ein Impulszug. Diese Impulse werden vom Voreinstellzähler
903 gezählt, und wenn die Anzahl der Zählungen
einen im voraus eingestellten Wert x7 erreicht, der der vom
Photographierenden vor der photographischen Aufnahme eingestellten
Leitzahl entspricht, nimmt das Ausgangssignal des
Voreinstellzählers 903 H-Niveau an. Dann erzeugt der Impulsgenerator
904 einen Unipuls von H-Niveau als Blitzbeendigungssignal
C1. Die Periode der von der FF-Schaltung 902 gelieferten
Ausgangsimpulse hängt andererseits vom Pegel des Überwachungsspannungssignals
M ab, welches an den nichtinvertierenden
Eingangsanschlüssen der Verstärker 882 und 892 anliegt.
Wenn die Spannung am Hauptkondensator 3 hoch ist, nimmt die
Periode der Ausgangsimpulse ab, wie in Fig. 49 gezeigt, während
die Periode zunimmt, wie in Fig. 48 gezeigt, wenn die
Spannung am Hauptkondensator 3 niedrig ist. Selbst wenn der
im Voreinstellzähler 903 eingestellte Wert x7 unverändert
bleibt, nimmt folglich die Zeitspanne von der Erzeugung des
Blitzintervallsignals U bis zum Umschalten des Ausgangssignals
des Voreinstellzählers 903 auf H-Niveau, d. h. die Blitzimpulszeit
ab, wenn die Spannung des Hauptkondensators 3 groß
ist, nimmt aber zu, wenn die Spannung gering ist. Das hat zur
Folge, daß die Blitzlichtmenge pro einzelnem Blitzimpuls sich
nicht mit der Spannung des Hauptkondensators 3 ändert sondern
gleich bleibt. Anders ausgedrückt, die Blitzimpulszeit pro
einzelnem Blitzimpuls ändert sich entsprechend der im voraus
eingestellten Leitzahl und ändert sich auch bei einer Änderung
der Spannung am Hauptkondensator 3 mit dem Ergebnis, daß
die Blitzlichtmenge pro einzelnem Blitzimpuls genau der Leitzahl
entspricht.
Wenn der Impulsgenerator 904 einen Impuls von H-Niveau als
Blitzbeendigungssignal C1 erzeugt, wird der Kommutationsthyristor
22 der Hauptschaltung 100 durch dies Signal leitend.
Folglich beendet die Blitzentladungsröhre 14 die Blitzlichtabgabe.
Der vom Impulsgenerator 904 erzeugte Impuls von H-Niveau wird
außerdem über das ODER-Gatter 406 der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
801 der FF-Schaltung 908 zugeführt, um
deren Ausgangssignal auf L-Niveau zu bringen. Folglich wird
ein Signal von H-Niveau über die ODER-Gatter 890 und 910 an
die Transistoren 888 und 898 angelegt, um beide einzuschalten.
Das hat den Kurzschluß der Kondensatoren 883 und 893 zur Folge,
die daraufhin entladen. Das Potential an beiden invertierenden
Eingangsanschlüssen der Verstärker 882 und 892 wird
damit der Betriebsspannung +B gleich.
Wenn danach in der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801
ein Blitzintervallsignal U, welches in vorherbestimmten Intervallen
erzeugt wird, an den Anschluß 907 angelegt wird,
wird es über das ODER-Gatter 906 an die FF-Schaltung 908
übertragen, um deren Ausgangssignal auf H-Niveau anzuheben.
Folglich wird das Signal von L-Niveau den anderen Eingangsanschlüssen
der ODER-Gatter 890 und 910 zugeführt, deren Zustand
vom Ausgangssignal der FF-Schaltung 902 abhängt. Die
Folge ist eine Wiederholung der vorstehend beschriebenen Vorgänge.
Wenn das Blitzintervallsignal U nach der Abgabe des Blitzbeendigungssignals
C1 erzeugt wird, wird es zur gleichen Zeit
als Blitzwiederaufnahmesignal B2 und Schnellaufladesignal D
der Hauptschaltung 100 zugeführt (Fig. 42). Mit dem Blitzwiederaufnahmesignal
B2 wird der Hauptthyristor 27 der Hauptschaltung
100 leitend. Die Blitzentladungsröhre 14, deren
Entionisierungszeit von der vorherigen Blitzbeendigung nicht
abgelaufen ist, nimmt allein durch die Leitfähigkeit des
Hauptthyristors 27 die Abgabe von Blitzlicht wieder auf. Ferner
wird durch das Schnellaufladesignal D der Thyristor 18
leitend. So kann der Kommutationskondensator 16 in äußerst
kurzer Zeit über eine Hauptstrecke rasch aufgeladen werden,
zu der die Leitung l₁, die Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors
18 sowie die Leitung l₀ gehört. Sobald das Aufladen
des Kondensators 16 beendet ist, sinkt der dem Thyristor 18
zugeführte Strom unter dessen Haltestrom ab, und der Thyristor
wird gesperrt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das
Blitzwiederaufnahmesignal B2 und das Schnellaufladesignal D
gleichzeitig erzeugt; aber das Schnellaufladesignal D kann
auch nach dem Erzeugen des Blitzwiederaufnahmesignals B2 entstehen,
und dann ist der Thyristor 22 durch die Ladung des
Kommutationskondensators 16 zuverlässig abgeschaltet.
Das Blitzwiederaufnahmesignal B2 und das Schnellaufladesignal
D wird also gleichzeitig mit dem Blitzintervallsignal U in
einer entsprechend der Verschlußzeit festgelegten,
bestimmten Periode wiederholt erzeugt, so daß infolgedessen
Blitzimpulse in einem festgelegten Intervall mit Unterbrechungen
abgegeben werden. Darüberhinaus gibt es, wie vorstehend
schon beschrieben, keine Schwankung der entsprechend der
Leitzahl bestimmten Blitzlichtmenge pro Blitzimpuls mit der
Verschlußzeit.
Die pulsierende Blitzlichtabgabe wird fortgesetzt, bis die Belichtung
eines Films beendet ist. Im einzelnen wird der Zeitpunkt
der Beendigung der dynamischen Konstantblitzabgabe in
der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 bestimmt. Wenn
das Blitzbeginnsignal S zur schwankungslosen Blitzlichtabgabe,
welches synchronisiert mit dem Beginn der Bewegung des ersten
Verschlußablaufs erzeugt wird, in die FF-Schaltung 942 der
Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 eingegeben wird,
nimmt das Ausgangssignal dieser Schaltung H-Niveau an. Folglich
werden Impulse, die durch Teilen der Frequenz der vom
Oszillator 945 abgegebenen Ausgangsimpulse abgeleitet werden,
über das UND-Gatter 943 dem Zähler 946 zugeführt, der daraufhin
mit dem Zählen der frequenzgeteilten Impulse beginnen
kann. Wenn die Anzahl Zählungen des Zählers 946, in den die
Anzahl Zählungen des Zählers 957 eingegeben wurde, mit der im
Zähler 957 eingestellten Zahl übereinstimmt, in welchem bereits
die Anzahl Zählungen gespeichert wurde, die größer ist
als die der gesamten Schlitzbelichtungszeit entsprechende Zeitspanne
ab dem Beginn der Bewegung des ersten Verschlußvorhanges
bis zur Beendigung der Bewegung des zweiten Verschlußvorhanges,
dann nimmt das Ausgangssignal des Zählers 946 H-Niveau an, und
folglich geht das Ausgangssignal der FF-Schaltung 947 auf H-
Niveau. Wenn nach der Abgabe eines Ausgangssignals von H-Niveau
von der FF-Schaltung 947 der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung
803 an das UND-Gatter 873 ein Blitzbeendigungssignal
C1 von der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801 erzeugt
wird, gibt das UND-Gatter 873 ein Ausgangssignal von H-Niveau
ab, welches den Rückstellanschlüssen R der FF-Schaltungen und
den Zählern in der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801,
der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802 und der
Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 zugeführt wird, um
alle diese Schaltkreise in ihren Ausgangszustand zurückzustellen.
Damit ist eine Serie dynamischer Konstantblitzabgaben
beendet. Wenn z. B. die Verschlußzeit, die sich
von Hand einstellen läßt, auf 1/1000 (1 ms) eingestellt ist
und die Ablaufzeit des Verschlußvorhanges 10 ms beträgt,
nimmt das Ausgangssignal des Zählers 946 H-Niveau an, wenn
eine Zeitspanne von mehr als 1 ms + 10 ms = 11 ms abgelaufen
ist, nachdem der Zähler 946 mit dem Zählen begonnen hat. Damit
werden dann alle Schaltkreise zurückgestellt, und die
Serie der Konstantblitzlichtabgaben ist beendet.
Wenn die dynamische Konstantblitzmethode in Übereinstimmung
mit dem vorstehend beschriebenen sechsten Ausführungsbeispiel
angewandt wird, ist die Blitzimpulsmenge so lange konstant,
als die Leitzahl nicht geändert wird, und das Blitzintervall
ändert sich in Übereinstimmung mit der gewählten Verschlußzeit.
Infolgedessen variiert die wirksame Leitzahl
selbst dann nicht, wenn die Verschlußzeit geändert
wird.
Im Fall der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802
und der Gesamtblitzzeit-Entscheidungsschaltung 803 werden die
Zähler 929, 957 unter Verwendung eines Impulszuges der Verschlußinformation
F auf eine vorherbestimmte Anzahl Zählungen
eingestellt, und die Zähler 925, 946 zählen unter Verwendung
eines Impulszuges von anderer Frequenz den in den Zählern 929,
957 eingestellten Wert. Da also eine Zeitspanne benutzt wird,
während der die Zähler 929, 957 auf die vorherbestimmte, eingestellte
Zahl Zählungen kommen, kann die Zeitspanne, während
der die Zähler 925, 946 die eingestellte Zahl zählen, ohne
weiteres geändert werden. Es ist klar, daß die Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 und die Gesamtblitzzeit-
Entscheidungsschaltung 803 auch einen anderen als den in Fig.
46 und 47 gezeigten Aufbau haben können. Hier sind z. B. die
Zähler 925, 946 auf das Zählen einer vorbestimmten Anzahl
entsprechend der Verschlußinformation F eingestellt, die von
der Kamera geliefert wird, und damit sind die Zähler 925, 946
so eingestellt, daß sie mit Impulsen unterschiedlicher Frequenz
abwärts zählen.
Das hier beschriebene sechste Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut,
daß das Überwachungsspannungssignal M der Gesamtblitzzeit-
Entscheidungsschaltung 801 zugeführt wird, und daß ein
Blitzbeendigungssignal C1 erhalten wird, bei dem sichergestellt
ist, daß die pro Blitzimpuls abgegebene Blitzlichtmenge selbst
dann gleich bleibt, wenn die Spannung am Hauptkondensator 3
schwankt. Es ist aber auch eine Auslegung möglich, bei der
das Überwachungssignal M in die Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 eingegeben und ein Bllitzintervallsignal
U erzeugt wird, wobei das Blitzintervall abnimmt, wenn
die Spannung des Hauptkondensators 3 niedrig ist, während das
Blitzintervall zunimmt, wenn die Spannung hoch ist.
In Fig. 50 ist eine andere Schaltungsanordnung einer Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805A für das Konstantblitzgerät
gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel gezeigt. Die
Anordnung ist bei der Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung
805A die gleiche wie bei der schon beschriebenen
Entscheidungsschaltung 805, nur ist hier die Wählvorrichtung
für die Verschlußzeit 965 gegen eine Wählschaltung
965A für die Verschlußzeit ausgetauscht. Die Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805A ist außen
auf einer integrierten Schaltungstafel angebracht, die noch
weitere Schaltkreise enthält. Die Wählschaltung 965A für die
Verschlußzeit weist zwölf Widerstände 980a bis 980l
auf, die in Reihe zwischen Erde und dem Anschluß 854 für die
Stromzufuhr liegen, sowie einen Schalter 981, der benutzt
wird, um in Berührung mit den entsprechenden Verknüpfungsstellen
Pa bis Pk zwischen den Widerständen 980a bis 980l die Spannung
festzustellen, die durch Teilen der Betriebsspannung +B
mit Hilfe der Widerstände 980a bis 980l entstanden ist. Es sei
erwähnt, daß die Widerstände 980a bis 980l mit dem Schalter
981 durch einen Regelwiderstand mit drei Anschlüssen ersetzt
sein könnten. Der Schalter 981 ist über Widerstände 982a bis
982k mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluß entsprechender
Operationsverstärker 983a bis 983k verbunden. Die
invertierenden Eingangsanschlüsse der Verstärker 983a bis 983k
sind über entsprechende Widerstände 984a bis 984k mit dem Anschluß
854 verbunden und über entsprechende Widerstände 985a
bis 985k an Erde gelegt. Die invertierenden Eingangsanschlüsse
der Verstärker 983a bis 983k sind über entsprechende Widerstände
986b bis 986k an Kathoden entsprechender Dioden 987b
bis 987k angeschlossen. Die Anoden der Dioden 987b bis 987k
sind mit den entsprechenden Ausgangsanschlüssen der Verstärker
983b bis 983k verbunden. Die Kathoden der Dioden 987b bis
987j sind mit entsprechenden Kathoden von Dioden 988b bis 988j
verbunden, deren Anoden zusammengeschaltet sind. Außerdem sind
die Anoden der Dioden 987c bis 987k mit entsprechenden Anoden
von Dioden 989c bis 989k verbunden, und die Kathoden der Dioden
989c bis 989k sind mit den zusammengeschlossenen Anoden
der Dioden 988b biss 988j verbunden. Die Ausgangsanschlüsse der
Verstärker 983a bis 983k sind an entsprechende Eingangsanschlüsse
der UND-Gatter 963a bis 963k angeschlossen. Die Ausgangsanschlüsse
O₁ bis O₁₁ des Frequenzteilers 962, der zehn
Stufen von FF-Schaltungen 990j bis 990a zur aufeinanderfolgenden
Teilung des Ausgangssignals des Oszillators 961 aufweist,
sind mit entsprechenden weiteren Eingangsanschlüssen
der UND-Gatter 963k bis 963a verbunden.
Es sei angenommen, daß bei der Wählschaltung 965a der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805A die von
den Widerständen 984a bis 984k und 985a bis 985k geteilten
Spannungen, d. h. die Spannungen an den invertierenden Eingangsanschlüssen
der Verstärker 983a bis 983k Va bis Vk seien
und daß die Spannungen an den Verknüpfungsstellen Pa bis Pk
zwischen den Widerständen 980a bis 980l Vpa bis Vpk seien,
dann sind die Widerstandswerte dieser Widerstände 980a bis
980l, 982a bis 982k und 984a bis 984k so bestimmt, daß zwischen
den fraglichen Spannungen folgendes Verhältnis besteht:
Vpk < Vk < Vpj < Vj < . . . Vpa < Va. Nun sei die Ausgangsfrequenz
des Oszillators 961 mit 1024 kHz angenommen, dann
erhalten die anderen Eingangsanschlüsse der UND-Gatter 963a
bis 963k Frequenzen von 1, 2, 4, . . . 1024 kHz. Der dem Schaltelement
für die Verschlußzeit zugeordnete Schalter
981 wird mit der Verknüpfungsstelle Pa in Berührung gebracht,
wenn das Schaltglied auf eine Stelle der Anzeigeskala entsprechend
der Verschlußzeit 1/1000 gebracht wird.
Bei einer Verschlußzeit von 1/500 besteht diese
Berührung mit der Verknüpfungsstelle Pb und bei einer Verschlußzeit
von 1/250 mit der Verknüpfungsstelle Pc.
Wird das Schaltglied mit einer Position entsprechend einer
Verschlußzeit von 1 Sekunde ausgerichtet, so gelangt
der Schalter 981 in Berührung mit der Verknüpfungsstelle
Pk. Da der Schalter 981 bei Wahl der Verschlußzeit
von 1/1000 mit der Verknüpfungsstelle Pa in Berührung gebracht
wird, wird den nichtinvertierenden Eingangsanschlüssen
der Verstärker 983a bis 983k eine Spannung Vpa zugeführt, so
daß nur das Ausgangssignal des Verstärkers 983a auf H-Niveau
geht, weil die vorstehend beschriebenen Verhältnisse zwischen
den Spannungen bestehen. Folglich wird das UND-Gatter 963a
geöffnet und ein Impulszug von 1 kHz über das ODER-Gatter 971
an das UND-Gatter 972 angelegt. Wird eine Verschlußzeit
von 1/500 gewählt, so wird der Schalter 981 mit der
Verknüpfungsstelle Pb in Berührung gebracht und eine Spannung
Vpb an die Verstärker 983a bis 983k angelegt. Wegen der vorstehend
beschriebenen Spannungsverhältnisse gehen damit nur
die beiden Ausgänge der Verstärker 983a und 983b auf H-Niveau,
und das Ausgangssignal des Verstärkers 983b führt über die
Diode 987b dazu, daß der invertierende Eingangsanschluß des
Verstärkers 983a H-Niveau erhält. Folglich nimmt das Ausgangssignal
des Verstärkers 983a L-Niveau an, und nur der Ausgang
des Verstärkers 983b geht schließlich auf H-Niveau. Damit
wird das UND-Gatter 963b geöffnet und ein Impulszug von 2 kHz
über das ODER-Gatter 971 an das UND-Gatter 972 angelegt. Bei
Wahl der Verschlußzeit 1/250 gelangt der Schalter
981 in Berührung mit der Verknüpfungsstelle Pc, und eine Spannung
Vpc wird an die Verstärker 983a bis 983k geliefert. Damit
gehen die Ausgänge der Verstärker 983a bis 983c auf H-Niveau,
und das Ausgangssignal des Verstärkers 983c bringt die invertierenden
Eingangsanschlüsse der Verstärker 983b und 983a über
die Dioden 987c und 989c auf H-Niveau. Somit entsteht L-Niveau
an den Ausgängen der Verstärker 983a und 983b, und nur das
Ausgangssignal des Verstärkers 983c geht schließlich auf H-
Niveau. Damit wird das UND-Gatter 963c geöffnet und ein Impulszug
von 4 kHz über das ODER-Gatter 971 dem UND-Gatter 972
zugeführt. In ähnlicher Weise wird jeweils ein Impulszug einer
Frequenz, die den anderen von Hand zu wählenden Verschlußzeiten
entspricht, über das ODER-Gatter 971 an das
UND-Gatter 972 angelegt.
Die Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 805A hat
insofern einen Vorteil, als mit Ausnahme der Widerstände 980a
bis 980l und des Schalters 981 alle Schaltkreise in sehr kompakter
Form als integrierte Schaltungen ausgebildet werden
können, und daß nur zwei Leitungen, nämlich eine Leitung l₁₀
zum Schalter 981 und eine Leitung l₂₀, die an der Eingangsseite
der FF-Schaltung 973 anliegt, für den Übergang der Signale
zwischen den integrierten Schaltungen nötig sind. Es ergibt
sich also eine sehr reduzierte Zahl von Eingangs- und Ausgangsleitungen.
Normalerweise sind z. B. mindestens vier Signalleitungen
zur Eingabe eines Signals in integrierte Schaltungen
nötig, wenn eine Verschlußzeit von Hand auf
insgesamt elf Stufen einstellbar ist, die von 1/1000 bis
1 Sekunde reichen. Hingegen ist mit der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805A nur eine einzige Leitung zum
Einstellen der Verschlußzeit nötig.
Mit Bezug auf Fig. 51 soll ein siebtes Ausführungsbeispiel
eines dynamischen Konstantblitzgeräts gemäß der Erfindung beschrieben
werden. Das Blitzgerät, welches für Kameras verwendbar
ist, bei denen sich die Verschlußzeit entsprechend
der Helligkeit des Aufnahmeobjektes ändert, wie bei Kameras
mit automatischer Belichtung unter Priorität der Blendenöffnung,
weist die in Fig. 4 gezeigte Hauptschaltung 100
und eine Steuerschaltung 1100 gemäß Fig. 51 auf. Die bei der
Steuerschaltung 1100 den der Steuerschaltung 800 gemäß Fig. 42
entsprechenden Bauelemente sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Bei dem sechsten Ausführungsbeispiel wird der Blitzimpulszeit-
Entscheidungsschaltung 801 das Überwachungsspannungssignal
M zugeführt, welches durch Teilen der Spannung des
Hauptkondensators 3 mittels der Widerstände 4 und 5 erhalten
wird. Im Fall des siebten Ausführungsbeispiels wird das Überwachungsspannungssignal
M einer Blitzintervall-Entscheidungsschaltung
1102 zugeführt. Während beim sechsten Ausführungsbeispiel
die Verschlußinformation F, die aufgrund einer Betätigung
des Verschlusses von der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 805 geliefert wird, in die Blitzimpulsintervall-
Entscheidungsschaltung 802 eingegeben wird, wird
beim siebten Ausführungsbeispiel die von der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 1105 gelieferte Verschlußinformation
F in eine Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
1101 eingegeben. Unterschiede gegenüber dem sechsten Ausführungsbeispiel
bestehen also im Aufbau der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 1105, der Blitzimpulszeit-
Entscheidungsschaltung 1101 und der Blitzintervall-Entscheidungsschaltung
1102. Die übrigen Schaltkreise, z. B. die Gesamtblitzzeit-
Entscheidungsschaltung 803 sind so aufgebaut
wie beim sechsten Ausführungsbeispiel und werden folglich
nicht noch einmal erklärt.
Die Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 1105 hat
den in Fig. 52 gezeigten Aufbau. Ein lichtelektrisches Wandlerelement
1106, welches eine Photodiode aufweist, die das
von einem Aufnahmeobjekt kommende und durch ein Aufnahmeobjektiv
hindurchtretende Licht empfängt, ist mit ihrer Anode an
einen geerdeten, nichtinvertierenden Eingangsanschluß eines
Operationsverstärkers 1107 und mit ihrer Kathode über einen
invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 1107 und einen
Widerstand 1108 an einen Ausgangsanschluß des Verstärkers 1107
angeschlossen. Der Ausgangsanschluß des Verstärkers 1107 ist
mit einem Eingangsanschluß einer Abtast/Speicherschaltung 1109
verbunden, die das Ausgangssignal des Verstärkers 1107 speichert,
sobald über einen Anschluß 1113 ein Verschlußauslösesignal
Re an die Abtast/Speicherschaltung 1109 angelegt wird;
dieser Speicherzustand wird immer dann wieder aufgegeben,
wenn über einen Anschluß 1114 ein Signal x0 an die Abtast/
Speicherschaltung 1109 angelegt wird. Ein Ausgangsanschluß
der Abtast/Speicherschaltung 1109 ist mit einem Eingangsanschluß
einer Rechnerschaltung 1110 verbunden, die nach Eingabe
von Daten über die Filmempfindlichkeit und Blende Rechnungen
an den Ausgangssignalen der Abtast/Speicherschaltung
1109 vornimmt und eine der richtigen Verschlußzeit
entsprechende Spannung erzeugt. Ein Ausgangsanschluß der
Rechnerschaltung 1110 ist über einen V/F-Wandler 1111, der
eine Spannung in eine Frequenz umsetzt, mit einem Eingangsanschluß
eines UND-Gatters 1112 verbunden, mit dessen anderem
Eingangsanschluß ein Ausgangsanschluß eines ODER-Gatters 1115,
dessen Eingangsanschlüsse mit entsprechenden Anschlüssen 1113
und 1114 in Verbindung stehen, über eine FF-Schaltung 1116 verbunden
ist. Der Ausgangsanschluß des UND-Gatters 1112 ist mit
einem Anschluß 1117 verbunden, welcher der Blitzimpulszeit-
Entscheidungsschaltung 1101 die Verschlußinformation F liefert.
Wenn bei der Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung
1105 das Verschlußauslösesignal Re durch Betätigung des Verschlusses
ausgelöst wird, wird das Ausgangssignal des Verstärkers
1107, welches der Helligkeit des Aufnahmeobjekts
entspricht, in der Abtast/Speicherschaltung 1109 gespeichert
und anschließend die der richtigen Verschlußzeit
entsprechende Spannung von der Rechnerschaltung 1110 unter
Verwendung der Daten über die Filmempfindlichkeit und Blende
ausgerechnet. Die Spannung der so errechneten Verschlußzeit
wird dann im V/F-Wandler 1111 in einen Impulszug
umgesetzt, dessen Frequenz der Verschlußzeit
entspricht. Bei Abgabe des Verschlußauslösesignals Re geht
ferner die FF-Schaltung 1116 auf H-Niveau, so daß das Signal
entsprechend dem erwähnten Impulszug der genannten Frequenz
über das UND-Gatter 1112 als Verschlußinformation F an die
Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101 angelegt wird.
Das Verhältnis zwischen der Verschlußzeit und der
Frequenz in der Verschlußinformation F ist das gleiche wie im
Fall der Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 805.
Die Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101 hat den in
Fig. 53 gezeigten Aufbau, der im wesentlichen der gleiche ist
wie der der Blitzimpulsintervall-Entscheidungsschaltung 802
beim sechsten Ausführungsbeispiel. Für die der Entscheidungsschaltung
802 entsprechenden Bauelemente sind deshalb hier
die gleichen Bezugszeichen unter Addition von 200 verwendet,
und auf eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus und der
Arbeitsweise wird verzichtet. Zwischen Zählern 1129 und 1125
ist ein Umsetzer 1120 vorgesehen. Der Zähler 1129 wird wie
schon zuvor beschrieben bei hoher Verschlußzeit
auf einen kleinen Wert eingestellt. Bei der Verschlußzeit
1/1000 ist der Wert 1, und bei der Verschlußzeit
1/500 ist der Wert 2. Vom Umsetzer 1120 wird
das vorstehend genannte Verhältnis umgekehrt und dann in den
Zähler 1125 eingegeben. Folglich wird der Zähler 1125 gegenüber
dem Zähler 1129 auf das entgegengesetzte Verhältnis eingestellt.
Hierzu ermöglicht der Umsetzer 1120 die Eingabe
einer Leitzahl als Wert x10 zum Einstellen und weist hierfür
einen Festwertspeicher ROM auf, in den das Verhältnis zwischen
der Blitzimpulszeit und der Leitzahl schon vorher eingespeichert
wurde. Wenn im Zähler 1129 auf der Grundlage der Verschlußinformation
F ein der Verschlußzeit entsprechender
Wert eingestellt wird und das Ausgangssignal des so
eingestellten Zählers 1129 an den Umsetzer 1120 angelegt wird,
gibt dieser ein Ausgangssignal ab, mit dem der Zähler 1125
aufgrund des Ausgangssignals des Festwertspeichers ROM eingestellt
wird. Wenn z. B. in den Umsetzer 1120 Daten wie die
Leitzahl GN 8 als Wert x10 eingegeben werden, wird der Zähler
1125 vom Umsetzer 1120 durch Umwandeln der vom Zähler 1129
abgeleiteten Verschlußinformation in einen numerischen Wert
entsprechend GN 8 eingestellt. Wenn die von der Verschlußzeit-
Entscheidungsschaltung 1105 gelieferte Verschlußinformation
F einer Verschlußzeit 1/500 entspricht,
ist die Leitzahl pro Blitzimpuls im Vergleich zu
dem Wert bei der Verschlußzeit 1/1000. Wenn
also die Leitzahl pro Blitzimpuls mit Ps bei der Verschlußzeit
1/1000 angenommen wird, ergibt sich eine Leitzahl
Px pro Blitzimpuls bei einer Verschlußzeit Ts
wie folgt:
Der Zähler 1125 wird entsprechend der Gleichung 13 vom Umsetzer
1120 gestellt. Ein Eingangsanschluß der FF-Schaltung
1122 ist mit einem Anschluß 1121 verbunden, dem die Blitzintervall-
Entscheidungsschaltung 1102 ein Blitzintervallsignal
U zuführt. Ein Ausgangsanschluß eines Impulsgenerators 1126
ist mit dem Anschluß 884 verbunden, welcher der Hauptschaltung
100 und einem Eingangsanschluß des UND-Gatters 873 ein
Blitzbeendigungssignal C1 zuführt.
Wenn in der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101 die
Blitzintervall-Entscheidungsschaltung 1102 ein Blitzintervallsignal
U liefert, geht der Ausgang der FF-Schaltung 1122 auf
H-Niveau und das UND-Gatter 1123 wird geöffnet. Infolgedessen
kann ein vom Oszillator 1124 kommendes Ausgangssignal über das
UND-Gatter 1123 in den Zähler 1125 eingegeben werden. Wenn der
Zählwert des Zählers 1125 mit dem vom Umsetzer 1120 eingestellten
Wert zusammenfällt, geht das Ausgangssignal des Zählers
1125 auf H-Niveau und der Impulsgenerator 1126 erzeugt
einen Unipuls von H-Niveau, welcher als Blitzbeendigungssignal
C1 an die Hauptschaltung 100 geliefert wird, um die Blitzlichtabgabe
der Blitzentladungsröhre 14 zu beenden, und dem Zähler
1125 und die FF-Schaltung 1122 zurückzustellen. Anders ausgedrückt,
in der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101
schwankt die Blitzzeit in Übereinstimmung mit der Verschlußzeit
auf solche Weise, daß die Zeitspanne, während
der das Blitzbeendigungssignal C1 abgegeben wird, zunimmt, da
der Zähler 1125 bei hoher Verschlußzeit ein Ausgangssignal
von H-Niveau bei höherer Zählung liefert. Da der
Zähler 1125 bei langsamer Verschlußzeit ein Ausgangssignal
von reduzierter Zählung liefert, verkürzt sich
die Zeitspanne, während der das Blitzbeendigungssignal C1 abgegeben
wird.
Die Blitzintervall-Entscheidungsschaltung 1102 hat den in
Fig. 54 gezeigten Aufbau. Sie weist einen Schaltkreis 1170
ähnlich der beim sechsten Ausführungsbeispiel vorgesehenen
Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 801 auf. Den entsprechenden
Bauelementen sind deshalb hier die gleichen Bezugszeichen
wie im Fall der Entscheidungsschaltung 801 nach Addition
von 300 gegeben, ohne daß eine ins einzelne gehende Beschreibung
wiederholt wird. Bei der Blitzintervall-Entscheidungsschaltung
1102 ist dem Schaltkreis 1170 eine Korrekturschaltung
1150 hinzugefügt.
Ein Impulsgenerator 1204 ist mit einem Ausgangsanschluß mit
einem Anschluß 1121 verbunden, von dem der Blitzimpulszeit-
Entscheidungsschaltung 1101 das Blitzintervallsignal U zugeführt
wird. Ein Anschluß 1180, an dem ein Blitzbeginnsignal S
zur schwankungslosen Blitzlichtabgabe anliegt, ist mit einem
Eingangsanschluß einer FF-Schaltung 1208 verbunden. Der Anschluß
841, an dem das Überwachungsspannungssignal M anliegt,
ist über einen Widerstand 1152 mit einem nichtinvertierenden
Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers 1153 verbunden.
Zwischen einen invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers
1153 und Erde ist ein Widerstand 1154 gelegt. Zwischen
den invertierenden Eingangsanschluß und einen Ausgangsanschluß
des Verstärkers 1153 ist ein Widerstand 1155 geschaltet.
Zwischen den Ausgangsanschluß des Verstärkers 1153 und die
Basis eines PNP-Transistors 1157 ist ein Widerstand 1156 geschaltet.
Der Emitter des Transistors 1157 ist über einen Widerstand
1158 an den Anschluß 854 für die Stromzufuhr angeschlossen,
während sein Kollektor mit der Basis eines NPN-
Transistors 1159 verbunden und über einen Widerstand 1160 geerdet
ist. Der Kollektor des Transistors 1159 ist über einen
Widerstand 1161 mit dem Anschluß 854 für die Stromzufuhr verbunden,
während sein Emitter über einen Widerstand 1162 geerdet
und ferner mit Widerständen 1181 und 1191 verbunden ist.
Wenn in der Blitzintervall-Entscheidungsschaltung 1102 ein
Blitzbeginnsignal S zur schwankungslosen Blitzlichtabgabe an
den Anschluß 1180 angelegt wird, nimmt das Ausgangssignal der
FF-Schaltung 1208 H-Niveau an. Von einem Inverter 1209 wird
dann ein Signal von L-Niveau in ODER-Gatter 1190, 1210 eingegeben,
wobei die Ausgangszustände der ODER-Gatter 1190, 1210
vom Ausgangssignal einer FF-Schaltung 1202 abhängen. Da das
Ausgangssignal der FF-Schaltung 1202 anfangs L-Niveau hat,
nimmt das Ausgangssignal des ODER-Gatters 1190 L-Niveau an,
um folglich Transistoren 1188 und 1185 abzuschalten. Da das
Ausgangssignal des ODER-Gatters 1210 auf H-Niveau geht, werden
Transistoren 1198 und 1195 eingeschaltet. Das führt zum Kurzschluß
eines Kondensators 1193, und an einem invertierenden
Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers 1192 nimmt das
Potential den Wert der Betriebsspannung +B an. Da ein Kondensator
1183 von dem durch eine Konstantstromschaltung 1184
fließenden Strom geladen wird, nimmt das Potentialniveau an
einem invertierenden Eingangsanschluß eines Operationsverstärkers
1182 allmählich ab. Wenn dieser Pegel unter den an einem
nichtinvertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 1182
herrschenden fällt, nimmt das Ausgangssignal dieses Verstärkers
H-Niveau an. Das Signal von H-Niveau wird über ein ODER-
Gatter 1201 in eine FF-Schaltung 1202 eingegeben, um als Ausgang
ein Signal von H-Niveau zu erhalten. Zur gleichen Zeit
nimmt das Ausgangssignal des ODER-Gatters 1190 H-Niveau an
und das Ausgangssignal des ODER-Gatters 1210 geht auf L-Niveau.
Folglich werden die Transistoren 1188 und 1185 eingeschaltet
und die Transistoren 1198 und 1195 abgeschaltet. Im
Gegensatz dazu wird der Kondensator 1183 kurzgeschlossen und
seine Ladung augenblicklich entladen, so daß der Pegel am
invertierenden Eingangsanschluß des Verstärkers 1185 einen
Wert entsprechend der Betriebsspannung +B annimmt, während
der Kondensator 1193 von dem durch eine Konstantstromschaltung
1194 fließenden Strom geladen wird und der Pegel am invertierenden
Eingangsanschluß des Verstärkers 1192 allmählich
sinkt. Wenn er unter das Niveau am nichtinvertierenden Eingangsanschluß
des Verstärkers 1192 abgesunken ist, nimmt das
Ausgangssignal dieses Verstärkers H-Niveau an. Das Signal
von H-Niveau wird über das ODER-Gatter 1201 der FF-Schaltung
1202 zugeführt, um einen Ausgang von L-Niveau an dieser Schaltung
zu erhalten. Damit werden die Transistoren 1188 und 1185
eingeschaltet und die Transistoren 1198 und 1195 abgeschaltet.
Anschließend erfolgen weitere ähnliche Vorgänge, so daß es
zur Erzeugung eines Impulszuges von der FF-Schaltung 1202
kommt. Diese Ausgangsimpulse werden in einem Voreinstellzähler
1203 gezählt, und wenn die Zählung einen im voraus eingestellten
Wert x11 erreicht, der einer von dem Photographierenden
vor der photographischen Aufnahme eingestellten Leitzahl
entspricht, nimmt das Ausgangssignal des Voreinstellzählers
1203 H-Niveau an. Der Impulsgenerator 1204 erzeugt seinerseits
einen Unipuls von H-Niveau als Blitzintervallsignal
U. Wenn der Voreinstellzähler 1203 die von der FF-Schaltung
1202 gelieferten Impulse von H-Niveau auf die dem eingestellten
Wert x11 entsprechende Zahl gezählt hat, wird er zurückgestellt,
um wieder vom ursprünglichen Zustand mit dem Zählen
zu beginnen. Angenommen, die Spannungen an den nichtinvertierenden
Eingangsanschlüssen der Verstärker 1182 und 1192 sind
konstant, dann erzeugt die Blitzintervall-Entscheidungsschaltung
1102 das Blitzintervallsignal U in vorherbestimmten Intervallen,
wenn der Wert x11 entsprechend der Leitzahl konstant
ist. Diese Signale werden dann der Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung
1101 zugeführt. Wenn der Wert x11 in Übereinstimmung
mit der Leitzahl des elektronischen Blitzgeräts geändert
wird, ändert sich auch das Blitzintervall entsprechend
dem im voraus eingestellten Wert x11.
Wenn die Verschlußzeit bei Benutzung dieses Röhrenblitzgerätes
konstant ist, ist bei der Anordnung der Blitzimpulszeit-
Entscheidungsschaltung 1101 die Blitzzeit pro Blitzimpuls
konstant. Wenn also keine Korrekturschaltung 1150 vorgesehen
ist, sinkt das Überwachungsspannungssignal M, wenn
die Spannung des Hauptkondensators 3 sinkt, und die Spannungen
an den nichtinvertierenden Eingangsanschlüssen der Verstärker
1182 und 1192 nehmen ab, so daß folglich auch die Blitzlichtmenge
pro Blitzimpuls abnimmt. Wenn aber die Blitzintervall-
Entscheidungsschaltung 1102 vorgesehen ist, ändert sich das
Blitzintervall in Übereinstimmung mit der Spannung am Hauptkondensator
3 und die Blitzlichtmenge pro Blitzimpuls wird
korrigiert. Wenn mit der Abnahme der Spannung des Hauptkondensators
3 das Überwachungsspannungssignal M sinkt, nimmt die
Ausgangsspannung eines Operationsverstärkers 1153 in der Korrekturschaltung
1150 ab. Das hat eine Zunahme des Kollektorstroms
des Transistors 1157 zur Folge, und der zwischen der
Basis und des Emitters des Transistors 1159 fließende Strom
nimmt zu, so daß das Emitterpotential des Transistors 1159
und damit die Potentiale an den nichtinvertierenden Eingangsanschlüssen
der Verstärker 1182 und 1192 steigen. Wenn die
Spannung des Überwachungsspannungssignals M steigt, sinken
die Potentiale an den nichtinvertierenden Eingangsanschlüssen
der Verstärker 882 und 892 aufgrund der Tätigkeit der Korrekturrschaltung
1150. In der Blitzintervall-Entscheidungsschaltung
1102 nimmt also die Periode der Ausgangsimpulse der FF-
Schaltung 1202 mit sinkender Spannung des Hauptkondensators
3 ab, und ein Blitzintervallsignal U wird in verkürztem Zeitintervall
erhalten. Wenn die Spannung des Hauptkondensators 3
hoch ist, nimmt die Periode der Ausgangsimpulse der FF-Schaltung
1202 zu, und ein Blitzintervallsignal U wird in einem
größeren Zeitintervall erhalten.
Anders als beim sechsten Ausführungsbeispiel arbeitet die
Verschlußzeit-Entscheidungsschaltung 1105, die
Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101 und die Blitzintervall-
Entscheidungsschaltung 1102 des siebten Ausführungsbeispiels
bei Wahl der dynamischen Konstantblitzmethode so,
daß sich die Blitzimpulszeit in Übereinstimmung mit der für
eine Aufnahme gewählten Verschlußzeit ändert und
daß das Blitzintervall in Übereinstimmung mit der Änderung
der Spannung des Hauptkondensators korrigiert wird. Dadurch
wird es im wesentlichen konstant gehalten, solange die Leitzahl
konstant ist. Das hat zur Folge, daß selbst bei einer
Änderung der Verschlußzeit keine Änderung der
wirksamen Leitzahl auftritt.
In der kontinuierlichen Blitzweise arbeitet das Röhrenblitzgerät
gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel ebenso wie für
das sechste Ausführungsbeispiel beschrieben.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird das Überwachungsspannungssignal M an die Blitzintervall-
Entscheidungsschaltung 1102 angelegt und das Blitzintervall
mit einer Änderung der Spannung des Hauptkondensators 3 geändert.
Das Überwachungsspannungssignal M kann stattdessen aber
auch in die Blitzimpulszeit-Entscheidungsschaltung 1101 eingegeben
werden, und dann wird die Blitzzeit eines Blitzimpulses
und nicht das Blitzintervall in Abhängigkeit von der
Spannung am Hauptkondensator 3 geändert.
Bei der dynamischen Konstantblitzmethode wird mit den Röhrenblitzgeräten
gemäß dem sechsten und siebten Ausführungsbeispiel
die Blitzlichtmenge pro Blitzimpuls oder das Blitzintervall
unabhängig voneinander jeweils in Abhängigkeit von
der Verschlußzeit geändert. Aber es ist klar, daß
auch beide Werte, nämlich die Blitzimpulsmenge und das Blitzintervall
geändert werden können.
Während beim sechsten und siebten Ausführungsbeispiel die
Verschlußinformation F als digitales Signal von der Kamera an
das Röhrenblitzgerät übertragen wird, könnte zur Betätigung
des Röhrenblitzgerätes auch eine analoge Spannung übertragen
werden, die auf Seiten der Kamera logarithmisch komprimiert
wird. Ferner braucht die Information über die Verschlußzeit
nicht von der Kamera abgeleitet zu werden sondern
kann auch von Hand am Röhrenblitzgerät eingestellt werden.
Claims (26)
1. Elektronisches Blitzgerät mit
- - einer Blitzentladungsröhre (14), die mit einem Hauptschalter (27, 32) im Entladekreis eines Hauptkondensators (3) in Reihe liegt,
- - einer Triggerschaltung (8, 9, 10), um die Blitzlichtabgabe gemäß einem von einer Kamera gelieferten Synchronsignal einzuleiten,
- - einer Blitzsteuerschaltung (200, 200A, 200B, 400, 400A, 400B, 600, 800, 1100), die während eines Belichtungsvorganges mehrfach Blitzbeendigungs- und Blitzwiederaufnahmesignale zur Abgabe einer Folge von Blitzimpulsen erzeugt,
- - einer Blitzbeendigungsschaltung (16, 22; 509, 513, 512), die den Hauptschalter (27, 32) in Abhängigkeit vom Blitzbeendigungssignal (Cl, H) abschaltet, um die Blitzlichtabgabe zu unterbrechen, und
- - einer Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36), die in Abhängigkeit vom Blitzwiederaufnahmesignal (B2, E, G1) den Hauptschalter wieder einschaltet, um die Blitzlichtabgabe wieder einzuleiten.
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blitzsteuerschaltung, um die pro Zeiteinheit abgegebene Blitzlichtmenge unabhängig von der Größe der Ladespannung des Hauptkondensators (3) annähernd konstant zu halten, eine Überwachungsschaltung (202; 202B; 202C; 402) aufweist, die während der Abgabe eines Blitzpulses die Ladespannung des Hauptkondensators (3) mißt und zeitlich integriert und bei Erreichen eines Schwellwertes das Blitzbeendigungssignal (C₁) abgibt, und daß
- - die Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36) den Hauptschalter (27; 32) während der Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre (14) einschaltet, so daß eine erneute Blitzpulserzeugung ohne Betätigung der Triggerschaltung (8, 9, 10) erfolgt.
2. Elektronisches Blitzgerät mit
- - einer Blitzentladungsröhre (14), die mit einem Hauptschalter (27, 32) im Entladekreis eines Hauptkondensators (3) in Reihe liegt,
- - einer Triggerschaltung (8, 9, 10), um die Blitzlichtabgabe gemäß einem von einer Kamera gelieferten Synchronsignal einzuleiten,
- - einer Blitzsteuerschaltung (200, 200A, 200B, 400, 400A, 400B, 600, 800, 1100), die während eines Belichtungsvorgangs mehrfach Blitzbeendigungs- und Blitzwiederaufnahmesignale zur Abgabe einer Folge von Blitzimpulsen erzeugt,
- - einer Blitzbeendigungsschaltung (16, 22; 509, 513, 512), die den Hauptschalter (27, 32) in Abhängigkeit vom Blitzbeendigungssignal (C1, H) abschaltet, um die Blitzlichtabgabe zu unterbrechen, und
- - einer Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36), die in Abhängigkeit vom Blitzwiederaufnahmesignal (B2, E, G1) den Hauptschalter wieder einschaltet, um die Blitzlichtabgabe wieder einzuleiten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blitzsteuerschaltung zur Konstanthaltung der pro Zeiteinheit abgegebenen Blitzlichtmenge unabhängig von der Größe der Ladespannung des Hauptkondensators (3) eine Überwachungsschaltung (202A; 402B) aufweist, die während der Abgabe eines Blitzpulses die von der Blitzentladungsröhre (14) abgegebene Lichtmenge mißt und mittels Integration des Photostromes eines photoempfindlichen Elementes ein Blitzbeendigungssignal bei Erreichen eines Referenzwertes erzeugt, und daß
- - die Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36) den Hauptschalter (27; 32) während der Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre (14) einschaltet, so daß eine erneute Blitzpulserzeugung ohne Betätigung der Triggerschaltung (8, 9, 10) erfolgt.
3. Elektronisches Blitzgerät mit
- - einer Blitzentladungsröhre (14), die mit einem Hauptschalter (27, 32) im Entladekreis eines Hauptkondensators (3) in Reihe liegt,
- - einer Triggerschaltung (8, 9, 10), um die Blitzlichtabgabe gemäß einem von einer Kamera gelieferten Synchronsignal einzuleiten,
- - einer Blitzsteuerschaltung (200, 200A, 200B, 400, 400A, 400B, 600, 800, 1100), die während eines Belichtungsvorganges mehrfach Blitzbeendigungs- und Blitzwiederaufnahmesignale zur Abgabe einer Folge von Blitzimpulsen erzeugt,
- - einer Blitzbeendigungsschaltung (16, 22; 509, 513, 512), die den Hauptschalter (27, 32) in Abhängigkeit vom Blitzbeendigungssignal (C1, H) abschaltet, um die Blitzlichtabgabe zu unterbrechen, und
- - einer Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36), die in Abhängigkeit vom Blitzwiederaufnahmesignal (B2, E, G1) den Hauptschalter wieder einschaltet, um die Blitzlichtabgabe wieder einzuleiten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blitzsteuerschaltung, um die pro Zeiteinheit abgegebene Blitzlichtmenge unabhängig von der Größe der Ladespannung des Hauptkondensators (3) annähernd konstant zu halten, eine Überwachungsschaltung (202; 402) aufweist, die während der Abgabe eines Blitzpulses die Ladespannung des Hauptkondensators (3) mißt, sowie eine Zeiteinstellschaltung (404) zur Einstellung der Länge eines einzelnen Blitzpulses in Abhängigkeit von der Ladespannung des Hauptkondensators, und daß
- - die Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36) den Hauptschalter (27; 32) während der Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre (14) einschaltet, so daß eine erneute Blitzpulserzeugung ohne Betätigung der Triggerschaltung (8, 9, 10) erfolgt.
4. Elektronisches Blitzgerät mit
- - einer Blitzentladungsröhre (14), die mit einem Hauptschalter (27, 32) im Entladekreis eines Hauptkondensators (3) in Reihe liegt,
- - einer Triggerschaltung (8, 9, 10), um die Blitzlichtabgabe gemäß einem von einer Kamera gelieferten Synchronsignal einzuleiten,
- - einer Blitzsteuerschaltung (200, 200A, 200B, 400, 400A, 400B, 600, 800, 1100), die während eines Belichtungsvorganges mehrfach Blitzbeendigungs- und Blitzwiederaufnahmesignale zur Abgabe einer Folge von Blitzimpulsen erzeugt,
- - einer Blitzbeendigungsschaltung (16, 22; 509, 513, 512), die den Hauptschalter (27, 32) in Abhängigkeit vom Blitzbeendigungssignal (C1, H) abschaltet, um die Blitzlichtabgabe zu unterbrechen, und
- - einer Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36), die in Abhängigkeit vom Blitzwiederaufnahmesignal (B2, E, G1) den Hauptschalter wieder einschaltet, um die Blitzlichtabgabe wieder einzuleiten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blitzsteuerschaltung, um die pro Zeiteinheit abgegebene Blitzlichtmenge unabhängig von der Größe der Ladespannung des Hauptkondensators (3) annähernd konstant zu halten, eine Überwachungsschaltung (202; 402) aufweist, die das Blitzbeendigungssignal stets nach einem bestimmten Intervall erzeugen und daß eine Zeiteinstellschaltung (404; 405) vorgesehen ist, die die Länge des Blitzintervalls in Abhängigkeit von der Ladespannung des Hauptkondensators steuert, und daß
- - die Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36) den Hauptschalter (27; 32) während der Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre (14) einschaltet, so daß eine erneute Blitzpulserzeugung ohne Bestätigung der Triggerschaltung (8, 9, 10) erfolgt.
5. Elektronisches Blitzgerät mit
- - einer Blitzentladungsröhre (14), die mit einem Hauptschalter (27, 32) im Entladekreis eines Hauptkondensators (3) in Reihe liegt,
- - einer Triggerschaltung (8, 9, 10), um die Blitzlichtabgabe gemäß einem von einer Kamera gelieferten Synchronsignal einzuleiten,
- - einer Blitzsteuerschaltung (200, 200A, 200B, 400, 400A, 400B, 600, 800, 1100), die während eines Belichtungsvorganges mehrfach Blitzbeendigungs- und Blitzwiederaufnahmesignale zur Abgabe einer Folge von Blitzimpulsen erzeugt,
- - einer Blitzbeendigungsschaltung (16, 22; 509, 513, 512), die den Hauptschalter (27, 32) in Abhängigkeit vom Blitzbeendigungssignal (C1, H) abschaltet, um die Blitzlichtabgabe zu unterbrechen, und
- - einer Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36), die in Abhängigkeit vom Blitzwiederaufnahmesignal (B2, E, G1) den Hauptschalter wieder einschaltet, um die Blitzlichtabgabe wieder einzuleiten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blitzsteuerschaltung zur Konstanthaltung der pro Zeiteinheit abgegebenen Blitzlichtmenge unabhängig von der Größe der Ladespannung des Hauptkondensators (3) eine Überwachungsschaltung (202A; 402B) aufweist, welche die von der Blitzentladungsröhre (14) abgegebene Lichtmenge mißt und mittels einer Zeiteinstellschaltung die Länge der einzelnen Blitzintervalle zwischen den einzelnen Blitzpulsen steuert, und daß
- - die Blitzwiederaufnahmeschaltung (29, 30; 33 bis 36) den Hauptschalter (27; 32) während der Entionisierungszeit der Blitzentladungsröhre (14) einschaltet, so daß eine erneute Blitzpulserneuerung ohne Betätigung der Triggerschaltung (8, 9, 10) erfolgt.
6. Blitzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsschaltung
zur Änderung einer effektiven Leitzahl eine Integrationsschaltung
(93′) aufweist.
7. Blitzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsschaltung
(202B) zur Änderung einer effektiven Leitzahl eine
Schalteinrichtung (83′) zur Änderung des Vergleichswertes (Vref)
aufweist (Fig. 28 und 36).
8. Blitzgerät nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsschaltung
(202C) zur Änderung einer effektiven Leitzahl eine
Integrationsschaltung (93′) mit umschaltbaren Kondensatoren
(93A, 93B, 93C) zur Integration des von der Ladespannung des
Hauptkondensators (3) abhängigen Meßsignals aufweist (Fig. 31).
9. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung
(83′) bzw. die Integrationsschaltung (93′) mit einem von
Hand einstellbaren Glied (301 bis 319) zusammenwirkt, mit dem
vor Durchführung einer photographischen Aufnahme eine effektive
Leitzahl veränderbar ist.
10. Blitzgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzsteuerschaltung
(200; 200B; 400A; 600) eine Blitzintervall-Einstellschaltung
(201; 201B; 201C) aufweist, mit der das Zeitintervall
zwischen dem Beginn jeweils zweier aufeinanderfolgender Blitzimpulse
einstellbar ist (Fig. 6).
11. Blitzgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzsteuerschaltung
(200A; 200B; 400; 400B) eine Blitzintervall-Einstellschaltung
(201; 201B; 201C; 401) aufweist, die das Zeitintervall
(U2′) ab der Beendigung eines vorangehenden Blitzpulses bis zum
Beginn des nachfolgenden Blitzpulses steuert (Fig. 16).
12. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzintervall-
Einstellschaltung (201B; 201C) zur Änderung einer effektiven
Leitzahl eine Umschalteinrichtung (183′) aufweist, mittels
der die Zeitintervalle (U2; U2′) umschaltbar sind.
13. Blitzgerät nach Anspruch 5, 6, 7 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung
(83′), die Integrationsschaltung (93′) oder die Umschalteinrichtung
(183′) mit einem von Hand verstellbaren Glied (301
bis 319) zusammenwirkt.
14. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 10 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzintervall-
Einstellschaltung (201; 201B; 201C) gleichzeitig oder gegenüber
dem Blitzwiederaufnahmesignal verzögert ein Schnellaufladesignal
erzeugt, durch das ein Kommutationskondensator (16)
zum Abschalten des Hauptschalters (27; 32) rasch aufladbar ist.
15. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter
von einem Thyristor (32) gebildet ist, bei dem eine elektrostatische
Induktion erfolgt.
16. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Voreinstellzähler
(64) zur Festlegung der Gesamtblitzzeit (U1) vorgesehen
ist, während der die Blitzpulse intermittierend wiederholt werden.
17. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter (44)
zum Umschalten zwischen kontinuierlicher Blitzlichtabgabe und
Blitzpulserzeugung vorgesehen ist.
18. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzsteuerschaltung
(800) mit einer Wähleinrichtung (805; 965; 965A) für
die beabsichtigte Belichtungszeitinformation (Verschlußinformation
F) verbunden ist, die durch Ändern des Zeitpunktes der Abgabe
des Blitzbeendigungssignals (C1) und/oder des Blitzwiederaufnahmesignals
(B2) eine automatische Änderung der Lichtmenge
pro Blitzimpuls und/oder des Blitzintervalls in Abhängigkeit von
der Verschlußinformation (F) ermöglicht, wobei unabhängig von
der Größe der Belichtungszeit eine effektive Leitzahl unverändert
aufrechterhaltbar ist.
19. Blitzgerät nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wähleinrichtung
(805; 965; 965A) eine von Hand einstellbare Einrichtung, wie
einen Drehschalter (965) und einen Umschalter aufweist.
20. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzsteuerschaltung
(1100) mit einer Einrichtung (Verschlußgeschwindigkeits-
Entscheidungsschaltung 1105) verbunden ist, die die beabsichtigte
Verschlußinformation (F) erfaßt und durch Ändern des
Zeitpunktes der Abgabe des Blitzlichtbeendigungssignals (C1)
und/oder des Blitzwiederaufnahmesignals (B2) die Lichtmenge pro
Blitzimpuls und/oder das Blitzintervall automatisch in Abhängigkeit
von der Verschlußinformation (F) ändert, wobei eine effektive
Leitzahl unabhängig von der Größe der Belichtungszeit aufrechterhaltbar
ist.
21. Blitzgerät nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzsteuerschaltung
(1100) eine Korrekturschaltung (1150) aufweist, die
durch Erfassen der Ladespannung des Hauptkondensators (3) und
Ändern des Zeitpunktes der Abgabe des Blitzbeendigungssignals
(C1) und/oder des Blitzwiederaufnahmesignals (B2) die Lichtmenge
pro Blitzimpuls und/oder das Blitzintervall in Abhängigkeit von
der Ladespannung automatisch ändert, wobei die Blitzlichtmenge
pro Zeiteinheit unabhängig von der Größe der Ladespannung unverändert
aufrechterhaltbar ist.
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