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DE2728570C2 - Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät - Google Patents

Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät

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Publication number
DE2728570C2
DE2728570C2 DE2728570A DE2728570A DE2728570C2 DE 2728570 C2 DE2728570 C2 DE 2728570C2 DE 2728570 A DE2728570 A DE 2728570A DE 2728570 A DE2728570 A DE 2728570A DE 2728570 C2 DE2728570 C2 DE 2728570C2
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DE
Germany
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circuit
flash
transistor
display
voltage value
Prior art date
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Expired
Application number
DE2728570A
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English (en)
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DE2728570A1 (de
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Motonobu Kawachinagano Osaka Matsuda
Yoshiharu Izuma Osaka Ohta
Masayoshi Sennan Osaka Sahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Minolta Co Ltd filed Critical Minolta Co Ltd
Publication of DE2728570A1 publication Critical patent/DE2728570A1/de
Application granted granted Critical
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanord nung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Alis der DE-AS 25 14 535 ist es bekannt, mit einem Kamerasteuerungssystem ein Steuersignal zu erzeugen, wenn der Hauptkondensator des Blitzlichtgerätes auf ein vorbestimmtes Niveau aufgeladen ist. Mittels dieses Signals erfolgt auch eine Einstellung eines Belichtungssteuerkreises auf den Blitzlichtbetrieb und es erfolgt eine Anzeige der ausreichenden Aufladung des Kondensators durch eine Anzeige in Form einer Leuchtdiode. Diese Leuchtdiode leuchtet kontinuierlich und dient ausschließlich der Anzeige des Ladungszustandes des Kondensators. Dies bedingt jedoch wegen der einseitigen Zweckbestimmung einen relativ kompilierten konstruktiven Aufwand.
Aus dieser Druckschrift ist nicht bekannt, daß die Belichtungssteuerung in Erwiderung auf ein vom Blitzlicht kommendes Signal umgeschaltet wird. Bekannt ist, die Belichtungssteuerung auf Blitzlichtbetrieb umzuschalten und anzuzeigen, wann der Hauptkondensator voll aufgeladen ist und somit das Blitzlichtgerät für den Blitzbetrieb bereit ist.
Die US-PS 36 88 664 offenbart eine Kamera-Belichtungssteuerung in Übereinstimmung mit dem Ausgang von einem Blitzlicht. Der Ausgang ist jedoch repräsentativ für die Leitzahl, welche im allgemeinen dazu verwendet wird, eine Blendenöffnung als Funktion eines Kamera-zu-Objektabstandes zu bestimmen, beispielsweise abgeleitet von der eingestellten Lage eines Fokussierriiiges. Im Gegensatz zur DE-AS 25 14 535 wird beim Gegenstand der US-PS 36 88 664 ein Oszillator verwendet, der jedoch nicht dazu dient, ein Mchrfachsignal zu erzeugen, welches zwischen zwei Spannungsniveaus pulsiert. Schließlich ist aus der US· PS 36 88 664 ein Blitzlicht-Ladungszustand-Anzeigevorrichtung bekannt, bei der ein vom Blitzlichtgerät kommendes Steuersignal intermittierend eine Anzeige antreibt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der unter Aufwendung geringstmöglicher Mittel die Anzeige des Beendigend des Aufladens des Hauptkondensators und das Einstellen auf Blitzlichtbetrieb möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 ergebenden Merkmale gelöst. Erfindungsgemäß wird mit der Schaltungsanordnung dann die Belichtungszeit auf eine für die Elektronenblitzfotogrufie synchronisierbare Verschlußzeit und eine lichtabgebende Anzeigevorrichtung eingestellt und eine lichtabgebende Anzeigevorrichtung zum Aufleuchten gebracht, wenn ein einziges Steuersignal, wie es der Fig. 3 zu entnehmen ist. erzeugt wird, sobald der Hauptkondensator seinen aufgeladenen Zustand angenommen hai. Dies erfolgt mittels eines einzigen Steuerschaltkreises und mit Hilfe eines einzigen Steuersignals so, daß es möglich ist. sowohl
die Kamera auf Blitzlichtbetrieb einzustellen, als auch den optimalen Ladungszustand des Hauptkondensators des Blitzlichtgerätes anzuzeigen, indem ein oszillierendes Steuersignal verwendet wird. Dadurch, daß das oszillierende Steuersignal außerhalb des Oszillationsbereiches den Schaltkreis für die Einstellung der Kamera auf Blitzlichtbetrieb betätigt, wird hierfür eine kontinuierliche Einstellung ermöglicht, obgleich mit demselben oszillierenden Signal durch die Oszillation des Anzeigeschaltkreises dahingehend beeinflußt wird, daß die Anzeige avf gewünschte Weise oszilliert.
Wenn entsprechend der Lehre gemäß Patentanspruch 2 eine Belichtungszeitanzeige für den normalen Fotografierbetrieb als Anzeige für die ausreichende Ladung des Hauptkondensators eines Blitzlichtgerätes verwendet wird, so reicht es nicht aus, eine derartige Anzeige stetig aufleuchten zu lassen, da dann der Aufladezustand nicht erkennbar ist, wenn die ursprüngliche Belichtungszeit auf den Wert eingestellt war, bei dem auch mit Blitzlicht fotografiert wird. Dieser Nachteil wird jedoch dann vermieden, wenn entsprechend der Lehre der vorliegenden Erfindung diese Anzeige als an sich schon vorgesehene Anzeige für den Blitzlichtbetrieb flackert, d. h. oszilliert. Dadurch wird das beanspruchte System weiterhin vereinfacht.
Entsprechend den Merkmalen des Patentanspruchs 4 zeigt das an sich verwendete Anzeigeelement eine voreingestellte Belichtungszeit für die Blitzlichtfotografie als auch den Ladezustand des Hauptkondensators des Blitzlichtgerätes zur gleichen Zeit durch ein einziges Anzeigeelement an.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild des elektrischen Teils einer Fotokamera in einer di^ Erfindung enthaltenden Schaltung;
F ig. 2 das Sucher-Bildfeld;
Fi g. 3 ein Spannungs-Zeitdiagramm eines vom Elektronenblitzgerät ankommenden Signals;
F i g. 4 die Schaltung einer Elektronenblitz-lichtabgebenden Einrichtung, die das Signal nach F i g. 3 aussendet.
In F i g. 1 ist die Lichtmeßschaltung 1 mit fotoelektrischem Element 2 dargestellt, das das vom Objekt kommende Licht durch das Objektiv der Kamera hindurch auffängt. Darüber hinaus werden der Lichtmeßschaltung 1 eine Information über die Filmempfindlichkeit und über die Blendenvoreinstellung zugefüh-t, sofern es sich um Lichtmessung durch völlig geöffnete Blende hindurch handelt, und diese Informationen sowie die Information vom Objektlicht oder Bildfeldlicht werden entsprechend einer Scheitelwinkelangabe berechnet, so daß ein Belichtungszeit-Steuersignal erhalten werden kann. Ein Speicherschalter 3 ist so eingerichtet, daß er beim Auslösen des Verschlusses geöffnet wird, wodurch ein Ausgangssignal des Lichtmeßkreises, das der Bildfeldhelligkeit unmittelbar, bevor der Spiegel nach oben geschwenkt wird, entspricht, von einem Kondensator 4 gespeichert wird. Ein logarithmischer Expansionstransistor 5 gibt einen Strom ab, der dem Numerus (anti-logarithm) einer Spannung am Kondensator 4 entspricht, liin Kondensator 6 wird durch einen Strom vom Transistor 5 aufgeladen und integriert diesen. Ein Schalter 7 wird im Augenblick der Verschlußauslösung geöffnet und leitet den Integriervorgang des Kondensators 6 ein. Schalter 8 ermöglicht es dem Kondensator 6, unaufgeladen zu bleiben, und wird geöffnet vor oder gleichzeitig mit dem Schließen des Schalters 7. Schalter 9 ist ein Automatik-Hand-Schalter für die Belichtungszeit Kontakt a betrifft automatische Belichtungssteuerung, während Kontakt b zur Belichtungssteuerung von Hand gehört Der Widerstandswert des Stellwiderstandes 10 hängt von der Handeinstellung der Verschlußgeschwindigkeit ab, und der Widerstand 10 gehört zusammen mit dem Kondensator 6 zu einem zeitkonstanten Schaltkreis, wenn Schalter 9 auf den Kontakt b gelegt ist Der to Schaltungskreis 11 invertiert den Ein-Aus-Pegel an einer Ausgangsklemme, wenn der Ladezustand des Kondensators 6 einen vorgegebenen Spannungswert erreicht Transistor 13 wird auf Durchlaß geschaltet mit Hilfe des Schaltungskreises 11, und dadurch ist Transistör 14 gesperrt so daß der Elektromagnet 15 entregt wird, wodurch der Verschluß geschlossen wird. Diese Anordnung ist bekannt
Ein A-D-Wandlerkreis 16 wandelt ein analoges Spannungssignal von der Lichtmeßschaltung 1 in einen digitalen Ausgang um und speist mit dieser Ausgangsgröße Anzeigeelemente für eine Verschlußgeschwindigkeit aus einer Gruppe von Anzeigeelementen 19, etwa Lichtemitterdioden, die im Blickfeld des Suchers angebracht sind, wie es die F i g. 2 verdeutlicht. Transistoren 18-1 bis 18-11, deren Basen an die Ausgangsklemmen 17-1 bis 17-11 des A-D-Wandlerschaltkreises 16 angeschlossen sind, stellen Ausgangstransistoren dar, über die Speisung der einzelnen Lichtemitterdioden 19-1 bis 19-11 gesteuert wird, die an die Kollektoren der Transistoren angeschlossen sind. Die Emitter der Transistoren 18-1 bis 18-11 sind zusammengefaßt und über einen Transistor 20 an Masse gelegt. Das Basispotential des Transistors 20 wird durch einen Transistor 21 gesteuert. Der Kollektor des Transistors 18-7 hingegen, der die Lichtemitterdiode 19-7 steuert, welche die Verschlußgeschwindigkeit von '/βο Sek. anzeigt, ist über einen Transistor 22 an Masse geführt.
Anschlüsse 23 und 24 sind mit einem Elektronenblitzgerät verbunden, was noch zu beschreiben ist, und erhalten von diesem Signale. Die jeweiliger. Basisanschlüsse der Transistoren 21, 22, 25 und 26 sind an den Anschluß 23 gelegt, der durch ein Signal vom Elektronenblitzgerät geschaitet wird. Der Kollektor des Transistors 25 ist über einen Widerstand 27 mit dem Kollektor des Transistors 5 verbunden, während der Emitter des Transistors 25 über den Schalter 9 mit dem Emitter des Transistors 5 Verbindung hat. Der Kollektor des Transistors 26 ist an die Ausgangsklemme 12 des Schaltungskreises 11 geführt, während der Emitter an Masse liegt. Die Basis des Transistors 22 ist an einen Spannungsteilerpunkt zwischen einer Reihenschaltung von Dioden 28,29 und einem Widerstand 30 gelegt. Mit dieser Schaltungsanordnung lassen sich die Transistoren 21, 22, 25, 26, die Widerstände 30,31,32,33 und die Dioden 28,29, 5S die mit den Basisanschlüssen dieser Transistoren verbunden sind, in einer integrierten Halbleiterschaltung zusammenfassen. Bei 34 ist ein Synchronisieranschluß dargestellt, während ein Unschluß auf der Masseseite gemeinsam mit dem Anschluß 24 verwendet wird.
Für den Betrieb dieser Schaltung ist anzunehmen, daß ein Spannungssignal wie es die F i g. 3 zeigt, vom Elektronenblitzgerät auf die Anschlüsse 23 und 24 gegeben wird. Dieses Spannungssignal gemäß Fi g. 3 hat Rechteckwellenform, die einem Mindestspannungswert Vmm aulgesetzt ist. Die Größe der Spannung Vm,„ dieses Signals liegt in der Mitte zwischen einer Spannung Vbl zwischen Basis und Emitter, wenn der Transistor leitend ist, und einer Spannung 2Vbe- Der maximale Wert der
Rechteckspannungskurve Vmax liegt dagegen etwas höher als 2Vfl£. Dieses Spannungssignal wird erzeugt, wenn der Hauptkondensator des Elektronenblitzgerätes auf einen vorgegebenen Spannungswert aufgeladen ist.
Wenn dieses Spannungssignal auf die Klemmen 23 und 24 gelangt, werden die Transistoren 20, 25 und 26 leitend, sobald das Signal den Pegel Vmin erreicht hat. Der Transistor 22 wird dagegen durch ein Signal mit Pegelwert Vmin nicht leitend aufgrund des Spannungsabfalls in den beiden Dioden 28 und 29, wird jedoch leitend, wenn das Signal den Wert Vmax erreicht. Wenn das Signal den Klemmen 23,24 zugeführt wird, arbeitet der Anzeigeschaltkreis wie folgt: Transistor 21 schaltet ein und Transistor 20 aus, so daß kein Strom durch die Transistoren ie-1 bis ίβ-Π fließt mit Ausnahme von 18-7, so daß folglich keine Anzeige einer Verschlußgeschwindigkeit mehr gegeben werden kann aufgrund eines an der Lichtmeßschaltung 1 auftretenden Ausgangswertes. Transistor 22 hingegen wiederholt ständig den EIN-AUS-Schaltvorgang entsprechend der Impulskomponente des Signals vom Elektronenblitzgerät, so daß die Lichtemitterdiode 19-7 flackert. Diese Diode zeigt '/60 Sek. an, was die Synchronisiergeschwindigkeit für das Elektronenblitzgerät ist, und zeigt dadurch weiter an, daß der Hauptkondensator des Elektronenblitzgerätes aufgeladen ist.
Die Beschreibung befaßt sich nun mit der Steuerung der Belichtungszeit durch das Signal, das über die Eingangsklemmen 23 und 24 ankommt Zunächst wird, wenn das Signal ankommt, der Transistor 26 auf Durchlaß geschaltet, so daß der Transistor 13 abgeschaltet wird, und als Folge davon wird Transistor 14 eingeschaltet, so daß der Elektromagnet 15 erregt bleibt Wird dann bei diesem Zustand der Verschluß ausgelöst und damit Schalter 7 geschlossen, dann wird der Kondensator 6 durch einen Kollektorstrom vom Transistor 5 wie auch durch einen Strom, der über Transistor 25 und Widerstand 27 fließt, geladen. In diesem Fall ist der Stromwert, der durch den Transistor 25 fließt, verhältnismäßig groß, z. B. so hoch, daß ein Ausgangswert des EIN-AUS-Zustandes des Schaltungskreises 11 auf etwa '/500 Sek. umgewandelt wird. Dies geschieht unabhängig von der Größe des Kollektorstroms des Transistors 5. Wenn der Verschluß geöffnet wird durch Auslösen, dann wird der A"-Kontakt der Fotokamera geschlossen, so daß die Elektronenblitzröhre zündet, was zur Folge hat, daß die Ladespannung des Hauptkondensators plötzlich abfällt, so daß das Signal, das zuvor an den Anschlüssen 23 und 24 anstand, verschwindet Dadurch wird Transistor 26 gesperrt In diesem Zeitpunkt ist der Ausgangswert des Schahungskreises il inveriicfi, wodurch eine solche Ausgangsgröße abgegeben wird, daß der Transistor 13 leitend wird. Wenn also das Spannungssignal vom Elektronenblitzgerät verschwindet und Transistor 26 sperrt, dann wird Transistor 13 augenblicklich leitend, wodurch der Elektromagnet 15 entregt wird und der Verschluß schließt Auf diese Weise wird beim Fotografieren mit Elektronenblitz der Verschluß so gesteuert daß er nach dem Zünden der Blitzröhre geschlossen wird, d. h. unmittelbar nachdem der X-Kontakt geschlossen ist
Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 ist derart, daß die Belichtungszeit automatisch gesteuert wird und diese gesteuerte Belichtungszeit angezeigt wird. Die Anzeigeanordnung kann auch einer Kamera hinzugefügt werden, in der die Blende automatisch gesteuert wird unter Berücksichtigung einer zuvor von Hand eingestellten Belichtungszeit. Folglich wird dann anstelle der Belichtungszeit im Sucher ein Blendenwert angezeigt Darüber hinaus läßt sich das System auch bei einer Kamera anwenden, bei der die Belichtungsinformation angezeigt werden kann unter Verwendung einer Anzeigeeinrichtung mit numerischen Anzeigemitteln, die sieben Segmente enthalten. In dem Fall wird dann die auf Elektronenblitzbetrieb synchronisierte Verschlußgeschwindigkeit, d. h. die Zahl »60«, welche
ίο '/60 Sek. bedeutet, zum Aufleuchten gebracht. Wahlweise kann die Anzeige, die aufleuchtet, wenn das Elektronenblitzgerät fertig aufgeladen ist, im Sucher auch neben einer gewöhnlichen Belichtungsanzeigeinformation vorgesehen sein.
F i g. 4 zeigt eine Schaltung des Elektronenblitzgerätes, durch die das in F i g. 3 dargestellte Signal hervorgebracht wird, wenn der Aufladevorgang beendet ist 35 stellt die Leistungsbatterie dar, die über den Leistungsschalter 36 eingeschaltet wird. Der in der Zeichnung gezeigte Zustand des Schalters 36 ist der Einschaltzustand. Die Schwingschaltung 37 ist eine gewöhnliche Gleichspannungs-Wandlerschaltung mit Boustcr-Transformator und Glcichrichterdiode 38. Die Blitzenergie wird im Hauptkondensalor 39 gespeichert und aufgrund eines Zündvorgangs über die Blitzröhre 40 entladen, wobei die Blitzröhre dann aufleuchtet Eine zwischen Widerstände 41 und 42 gelegte Glimmröhre 43 zeigt an und leuchtet auf, wenn der Hauptkondensator 39 auf einen bestimmten Spannungswert aufgeladen ist so daß der Ladungszustand des Kondensators erkennbar wird. Derartige Elektronenblitzgeräte sind allgemein bekannt.
Der aus Transistor 44 und den Widerständen 46, 47,
49 aufgebaute Schaltkreis dient zur Erkennung, ob der Hauptkondensator 39 auf einen bestimmten Spannungswert aufgeladen ist und die Glimmröhre 43 leuchtet auf, wodurch ein Transistor 45 leitend wird. Die aus den Transistoren 49,50, den Widerständen 51,52,53,54 und den Kondensatoren 55 und 56 aufgebaute Schaltung ist ein bekannter, stabiler Multivibrator, der Leistung aufnimmt und schwingt wenn der Transistor 45 leitend wird. Transistor 55', dessen Basis über einen Widerstand 56' an den Kollektor eines Transistors 49 angeschlossen ist wird leitend, wenn der Transistor 49 in abgeschaltetem Zustand bleibt, wodurch ein Strom an den Widerstand 57 geführt wird, der an den Kollektor des Transistors angeschlossen ist, wie auch an eine Diode 58. In diesem Augenblick tritt an einer Klemme 59 eine Spannung mit dem Pegelwert V„ax gemäß F i g. 3 auf. Andererseits wird ein Transistor 61, dessen Basis über einen Widerstand 60 an den Kollektor des Transistors 50 angeschlossen ist !eilend, wenn der Transistor
50 in gesperrtem Zustand bleibt (Transistor 49 ist leitend), wodurch der Diode 58 über den Widerstand, der an den Kollektor angeschlossen ist, ein Strom zugeführt wird. In diesem Augenblick erscheint eine Spannung, die an den Klemmen der Diode 58 hervorgebracht wird, am Anschluß 59 und bildet so den Spannungspegelwert Vmin. Die Spannungspegel Vm1x und Vmm können mit HiI-fe des Widerstandes 57 und der Diode 58 sowie des hindurchfließenden Stroms eingestellt werden. Wenn dabei eine lichtemittierende Diode als Diode 58 verwendet wird, kann zugleich der Ladezustand des Hauptkondensators ebenso angezeigt werden, wie mit Hilfe der Glimmröhre 43. Bei 63 ist eine Masseanschlußklemme gezeigt
Es soll jetzt der Betrieb geschildert werden. Die Klemmen 59 und 63 sind mit den Klemmen 23 und 24
der Schaltung aus Fig. 1 verbunden. Wenn der Hauptschalter 36 so geschaltet wird, daß der Kondensator 39 aufgeladen wird, dann leuchtet bei Erreichen eines bestimmten Spannungswertes die Glimmlampe 43 auf, und an den Klemmen des Widerstands 42 tritt eine Spannung auf, durch die der Transistor 44 leitend wird, woraufhin auch Transistor 45 auf Durchlaß schaltet, so daß ein Strom von der Batterie 35 zur Belastung an der Kollektorseite des Transistors 45 fließt. Aufgrund der Stromzuführung von der Batterie 35 beginnt der Multivibrator zu schwingen, wobei die Transistoren 55' und 61 zyklisch abwechselnd leitend werden. Damit erscheinen an der Klemme 58 abwechselnd die Spannungswerte V,„,„ und V,„i„. Wenn die Blitzröhre 40 durchgezündet hat und die Spannung am Hauptkondensator 39 abgefaiien ist, erlischt auch die Glimmlampe 43, Transistor 44 sperrt und der Multivibrator hört auf zu schwingen, so daß kein Signal mehr an den Klemmen 59 und 63 erscheint.
Die Schaltung, die eine Rechteck-Ausgangswelle gemaß F i g. 3 hervorbringt, kann einen monostabilen Multivibrator, einen Kippschwingschaltkreis mit Unijunction-Transistor oder eine sonstige Schwingschaltung enthalten.
Wenn auf gewöhnliche Weise fotografiert werden soll, obgleich auf die Kamera ein Blitzgerät aufgesetzt ist, der Leistungsschalter 36 des Blitzgerätes aber geöffnet ist, dann ist kein Signal gemäß F i g. 3 vorhanden, so daß die Kamera den Zustand für gewöhnliches Fotografieren annimmt. Wenn dagegen der Hauptkondensator
39 in geladenem Zustand bleibt, nachdem der Leistungsschalter 36 geöffnet worden ist, dann wird die Blitzröhre
40 gezündet t:nd gibt beim Schließen des X-Kontaktes der Kamera den Blitz ab. Bei 64 und 65 der F i g. 4 sind Einrichtungen gezeigt die dies verhindern, was nunmehr in Verbindung mit der Einrichtung beschrieben wird, über die die Blitzröhre gezündet wird.
Die Klemme 67 wird mit der Klemme 34 an der Kamera verbunden. Ein Zündkondensator 68 wird über die Spule 70 schnellentladen, wenn der gesteuerte Siliziumgleichrichter 69 leitend wird, wodurch die Blitzröhre 40 für den Blitzvorgang gezündet wird. Die Steuerelektrode des Siliziumgleichrichters 69 ist über einen Widersland 71 an die negative Anschlußklemme der Batterie gelegt, während die Kathode des Gleichrichters 69 mit der negativen Klemme eines aufgeladenen Kondensators 72 verbunden ist Somit wird der gesteuerte Siliziumgleichrichter 69 für gewöhnlich in gesperrtem Zustand gehalten. Der positive Anschluß des Kondensators 72 ist über den Kollektor-Emitterpfad des Transistors 65 an die Klemme 67 angeschlossen. Da die Basis des Transistors 65 mii einem Anschluß zwischen der Glimmröhre 43 und dem Widerstand 42 verbunden ist wird das Potential des Transistors 65 hoch gehalten, wenn die Glimmröhre 43 leitend ist Wenn der X-Kontakt der Fotokamera für eine Blitzlichtaufnahme geschlossen wird, werden die Klemmen 63 und 67 miteinander verbunden, so daß der Transistor 65 leitend wird, wodurch die Spannung an der positiven Klemme des Kondensators 72 im wesentlichen gleich der Spannung einer negativen Klemme der Leistungsbatterie gemacht wird. Das Potential der Kathode des gesteuerten Siliziumgleichrichters 69, die mit der negativen Klemme des Kondensators 72 verbunden ist wird niedriger als das Potential an der Steuerelektrode, so daß der Siliziumgleichrichter 69 leitet
Es soll nun der Fall betrachtet werden, bei dem der Leistungsschalter 36 geöffnet und damit auf den Pol 64 übergeschaltet ist. Als Folge davon wird das Potential an der positiven Klemme der Glimmröhre 43 gleich dem Potential an der negativen Klemme des Widerstandes 42, so daß die Glimmröhre 43 erlischt, auch wenn der Hauptkondensator 39 noch in geladenem Zustand ist. Die Spannung an der Basis des Transistors 65 wird dadurch erniedrigt, so daß dieser Transistor 65 nicht mehr leitet, auch wenn der X-Kontakt geschlossen wird, so daß die Blitzröhre 40 dann nicht gezündet wird. Aufgrund der Tatsache, daß, wenn der Leistungsschalter geöffnet wird, dieser auf den Schalterpol 64 überschaltet, und zusätzlich durch die Einfügung des Transistors 65 in die Schaltung in Reihe zum X-Kontakt, wenn der Leistungsschalter 36 geöffnet wird, ist ein Aufleuchten der Glimmlampe 43 nicht mehr möglich, auch wenn der Hauptkondensator 39 geiaden ist, noch kann die Blitzröhre 40 dann durch Schließen des X- Kontaktes gezündet werden.
Es sei noch bemerkt, daß die Schwingschaltung für die Erzeugung des Rechteckwellensignals statt in die Schaltung des Blitzgerätes, wie es in der F i g. 4 dargestellt ist, auch in das Kameragehäuse eingebaut werden kann. In diesem Fall erzeugt dann die Schwingschaltung das Rechteckwellensignal aufgrund eines vom Blitzgerät zugeführten Spannungssignales, das abgegeben wird, sobald der Hauptkondensator vollständig aufgeladen ist
Es wird also eine automatisch arbeitende Steuerschaltung für die Belichtungszeit oder die Blendenöffnung geschaffen, die die Bildfeldhelligkeit berücksichtigt und die mit einer Anzeige ausgestattet ist, welche die Belichtungsbedingungen, die durch die Steuereinrichtung bestimmt sind, erkennen läßt Aufgrund eines Rechteckwellensignals, das im vollendeten Aufladezusland des Hauptkondensators von dem Elektronenblitzgerät abgegeben wird, wird die Steuervorrichtung so eingestellt, daß die für die Blitzaufnahme geeigneten Belichtungsbedingungen vorgeschlagen oder eingestellt werden, während die Anzeigevorrichtung flackernd eines von mehreren Anzeigeelementen zum Aufleuchten bringt, wodurch die geeigneten Belichtungsbedingungen angezeigt werden, was aufgrund des höher liegenden Spannungsanteils des Rechteckwellensignals geschieht. Ein Belichtungssteuermagnet wird mit Hilfe von zwei parallel geschalteten Transistoren gesteuert, von denen einer auf die Ausgangsgröße der Steuervorrichtung anspricht und der andere auf das Signal vom Blitzgerät
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitz- gerät, mit einem Signalgenerator zur Abgabe eines Steuersignals, wenn die Aufladung eines Hauptkondensators zur Blitzauslösung ausreicht, mit einem vom Tageslicht-auf-Blitzüchtbetrieb umschaltbaren Belichtungssteuerkreis, einer Anzeigevorrichtung zur Anzeige des Ladezustandes des Hauptkondensators und einer Schalteinrichtung, die bsi Anliegen des Steuersignals den Belichtungssteuerkreis auf Blitzbetrieb umschaltet und die Anzeigevorrichtung einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß is der Signalgenerator (44—62) ein sich zwischen einem oberen (Vm,x) und unteren Spannungswert (Vmin) periodisch änderndes Steuersignal (F i g. 3) erzeugt, und daß die Schalteinrichtung (22, 25—32) einen ersten Schaltkreis (25,26) zum Umschalten des Belichtungssteuerkreises aufweist, der bei einem Spannungswert (Vbe) betätigbar ist, der kleiner als der untere Spannungswert (Vmj„) des Steuersignals ist, sowie einen zweiten Schaltkreis (22) zum intermittierenden Betreiben der Anzeigevorrichtung (19-7), der bei einer Spannung des Steuersignals, die mindestens gleich einem Spannungswert ist, der zwischen dem unteren (Vmm) und oberen Spannungswert (Vm,x) liegt, die Anzeigevorrichtung (19-7) einschaltet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schaltkreis (22) mit einem Anzeigeelement (19-7) von mehreren Anzeigeelementen einer Belichtungswertanzeigeeinrichtung(16,17-7 17-8,18-1 18-11,19-1 19-ll)zur Anzeige des Ladezustandes verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu;ti Abschalten der Anzeigeelemente mit Ausnahme des Anzeigeelementes (19-7) zur Anzeige des Ladezustandes ein dritter Schaltkreis (20, 21) vorgesehen ist, der wie der erste Schaltkreis (25, 26) bei einem Spannungswert betätigbar ist, der kleiner ist als der untere Spannungswert (Vmi„) des Steuersignals.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeelement (19-7) zum Anzeigen des Ladezustandes gleichzeitig die für Blitzbetrieb erforderliche Belichtungszeit anzeigt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltkreis einen Halbleiter-Transistor (26) umfaßt, der mit dem Ausgang des Belichtungssteuerkreises zur Aufrechterhaltung der Erregung eines Verschlußsteuermagneten (15) verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator einen Oszillatorkreis (49—56', 57—58,61, 62) und einen Betätigungskreis (44—48) zum Einschalten des Oszillatorkreises umfaßt, sobald der Hauptkondensator (39) des Blitzlichtgerätes auf einen für den Blitzbetrieb erforderlichen Wert aufgeladen ist.
7. Schallungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bctätigungskreis t>5 (44—48) einen Energieversorgungs-1 "ransistor (45) umfaßt, der zwischen dem Oszillatorkreis und einer Stromquelle (35) angeordnet ist und mit seiner Basiselektrode mit einem den Ladezustand des Hauptkondensators erfassenden Schaltkreis (41—43) verbunden ist, und daß der Signalgenerator durch den Oszillatorkreis periodisch ein- und ausschaltbare Halbleiterschalter (55', 61) und nachgeschaltete Widerstandselemente (57,62) umfaßt.
DE2728570A 1976-07-30 1977-06-24 Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät Expired DE2728570C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9170076A JPS5317331A (en) 1976-07-30 1976-07-30 Controlling circuit of camera in response to signal from strobo firing device

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2728570A1 DE2728570A1 (de) 1978-02-02
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