DE3509409A1 - Stimmfrequenz-verstaerker fuer telefonschaltungen - Google Patents
Stimmfrequenz-verstaerker fuer telefonschaltungenInfo
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Description
WUESTHOFF-v. PECHMANN:-BEHRENS-GOET? d*»hil.freda tuesthoff (J917.19s6)
■- - -- DIPL.-ING. GERHARD PULS (1952-I971)
MICROLAB S.A. , $L SCHWEIGERSTRASSE 2
lA-58 726 telefon: (089) 66 ίο ji
telegramm: protectpatent Telex: 524070
Die Erfindung betrifft einen Stiiranfrequenz-Verstärker (auch
Übertrager genannt) für eine Telefonschaltung zwischen zwei entfernten Stationen zur Verstärkung des Stimmsignals in beiden
Richtungen mit Verstärkern für das Stimmsignal und Einrichtungen zum Verhindern einer Auto-Oszillation der Verstärker.
Derartige Stimmfrequenz-Verstärker dienen in Telefonschaltungen zur Verstärkung des Stimmsignals auf den Telefonleitungen, wenn
das Stimmsignal aufgrund des Abstandes zwischen den Stationen stark geschwächt ist.
An derartige Schaltungen werden verschiedene Anforderungen gestellt:
1. sie müssen durchlässig (transparent) für den Gleichstrom sein, welcher das Telefon versorgt, den sogenannten
Schleifenstrom;
2. sie müssen durchlässig (transparent) für Rufsignale sein (Sinus-Signale mit einer Frequenz von 25 Hz und 80
Volt effektiver Spannung);
3. sie müssen durchlässig (transparent) sein für die Wähl-Signale
(Rechteck-Signale mit 48 Vpp und einer Periode von 100 ms);
5B 726
, 3. 35Q94C9
4. sie müssen geeignet sein, gleichzeitig Stimmsignale (300-3400 Hz) zu verstärken;
5. sie müssen die Ubertragungseigenschaften der Telefonleitung
verbessern, insbesondere hinsichtlich der Störungen des Stimmsignals, Reflexionen des Signals, stationärer
Wellen auf der Leitung sowie allen möglichen Arten eines schädlichen Rauschens;
6. sie müssen einen möglichst geringen Energieverbrauch aufweisen, der in gewöhnlichen Systemen nicht oberhalb
von 100 mA liegen soll; und
7. sie müssen durchlässig (transparent) sein für Polaritätswechsel
auf der Telefonleitung.
Das Erfordernis einer gleichzeitigen Verstärkung in zwei Richtungen
führt zu technischen Schaltungsproblemen. Eine Analyse mittels der allgemeinen Schaltungstheorie zeigt, daß herkömmliche
Schaltungen Oszillatoren und nicht Verstärkern entsprechen.
Eine andere Schwierigkeit liegt in der Verbindung des Stimmfrequenz-Verstärkers
mit der Telefonleitung. Da die Telefonleitung als Signal-Übertragungsleitung nicht einen reinen (Ohm'sehen)
Widerstandscharakter aufweist, entspricht sie der distributiver. Parameter- Theorie mit allen Erscheinungen der elektromagnetischen
Wellenausbreitung. Herkömmliche Analysen mittels der Kirchhoff'sehen Gesetze sind ungeeignet.
Eine mathematische Analyse der Leitung mittels der allgemeinen Theorie elektromagnetischer Wellen zeigt, daß die Signalhöhe
bei der Fortpflanzung nicht gleichförmig geschwächt wird, sondern bei hohen Frequenzen höhere Verluste erleidet. Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit
des Signals ändert sich als Funktion der Frequenz, wodurch erhebliche Phasen-Störungen auftreten.
Die Reflektion des Signales wird überbetont, was stationäre
_--■-- 58 726
Wellen und Oszillationen verursacht. Ein Stimmfrequenz-Verstärker in einer Leitung muß nicht nur die positiven Eigenschaften
der Leitung erhalten, sondern darüberhinaus deren Leistungsfähigkeit verbessern.
Im Stand der Technik sind unterschiedlichste Ansätze für Stimmfrequenz-Verstärker
vorgeschlagen worden, welche nachfolgend kurz diskutiert werden.
1. Stimmfrequenz-Verstärker mit Hybrid-Spulen:
Diese sind als der erste Versuch anzusehen, die obigen Probleme zu lösen. Hybrid-Spulen werden dabei am Ende zweier Einweg-Verstärker
eingesetzt.
Eine Hybrid-Spule ist ein Umformer mit vier Windungen, welcher
die Eigenschaft hat, die Signale in vorbestimmten Richtungen durchzulassen.
Es ist wichtig, daß die Impedanzen der Windungen des Umformers denen der Leitung angepaßt sind.
Die Schwierigkeit beim Entwurf derartiger Hybrid-Umwandler liegt darin, daß das Stimm-Signal als ein Breitband-Signal angesehen
werden muß, bei dem die höchste Frequenz etwa 11-mal größer ist als die niedrigste, wodurch die Konstruktion der
Spulen extrem schwierig wird.
Ein anderer Schwachpunkt einer solchen Anordnung liegt in der Impedanz. Wie bereits erwähnt, ist eine TeIefönleitung eine
Übertragungsleitung und ihre Impedanz hängt von der Frequenz ab. Dementsprechend müßte für jede Frequenz der Impedanzwert
des Systems geändert werden.
Dieses Problem wird durch einen Kompromiß gelöst. Mittels einer Ausgleichsschaltung wird ein angenäherter Impedanzwert über den
gesamten Frequenzbereich (300-3400 Hz) gesucht.
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Allerdings ist die Wahl der Impedanz, der Einsatz der Umwandler
und die Anpassung der Impedanzen höchst schwierig.
2. Stimmfrequenz-Verstärker mit negativer Impedanz:
Bei diesem Lösungsversuch wird künstlich eine Schaltung erzeugt, welche als negativer Widerstand wirkt. Sobald eine derartige
Schaltung in der Telefonleitung installiert ist, bewirkt sie eine Spannungsverstärkung des Signals gemäß folgenden Gleichungen
:
Vo = Vi -Ii (-R) - IiR . Vo = Vi + IrR Vi.
Gleichzeitig sollte die Schaltung die gleichen Eingangs- und Ausgangsimpedanzen aufrechterhalten. Auf diese Weise wird eine
Potentialverstärkung erzielt, die nicht mit passiven Bauteilen erreicht werden kann. Diese Schaltung läßt sich nur mit Regelorganen
und Halbleitern (als aktive Bauteile) und einer äußeren Spannungsquelle verwirklichen.
Bei derartigen Schaltungen wird ein Umwandler in eine zweiadrige Telefonleitung eingefügt. Die Primärwindung des Umwandlers
liegt in Reihe mit der Leitung und die Sekundärwindung wirkt als Widerstand, welcher in Reihe mit einem aktiven Schaltkreis
liegt, der die Polarität des Signalstromes umkehrt. Auf diese Weise wird der tatsächliche Wert des Widerstandes als invertiertes
Signal zur Primärwindung reflektiert, wodurch die Funktion als "negativer Widerstand" erfüllt wird.
Um die Eingangs- und Ausgangsimpedanzen aufrechtzuerhalten ist
ein weiterer Schaltkreis aus zwei Umwandlern, einem aktiven Kreis (Regelorgane oder Umwandler) und einem Verstärkungswiderstand
parallel zur Leitung geschaltet.
Der Stimmfrequenz-Verstärker mit negativem Widerstand hat theoretisch
einen brauchbaren Wirkungsgrad.
- Jg- 58 726
Da der Schleifenstrom (der die Telefone speisende Gleichstrom) durch die Primärwindungen des Umwandlers strömt, ist der Bau
sehr aufwendig und die Abmessungen sind erheblich.
Da mehrere Umwandler mit unterschiedlichen Daten eingesetzt werden, leiden die Leistungsdaten der Schaltung. Bei der Herstellung
treten die gleichen Probleme auf wie bei Stimmfrequenz-Verstärkern mit Hybrid-Spulen, zum Teil sogar verstärkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Stimmfrequenz-Verstärker
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß als Einrichtung zum Verhindern der Auto-Oszillation Hybrid-Schaltungen
mit Operationsverstärkern vorgesehen sind.
Die Ersetzung eines passiven Elementes (Hybridspule gemäß dem Stand der Technik) durch ein aktives Element (Operationsverstärker)
ist für die Vermeidung von Auto-Oszillationen in einer bidirektionalen Telefonschaltung ein neues Konzept und ermöglicht
die Großserienproduktion von Stimmfrequenz-Verstärkern mit mehreren Vorteilen gegenüber solchen herkömmlicher Art.
Diese Vorteile sind:
1. Reduzierung des Gewichtes und der Abmessungen der Ausrüstungen;
2. Reduzierung der Kosten;
3. vereinfachte Herstellung der Ausrüstung; und
4. Vermeidung kritischer und störanfälliger Bauteile, so daß gleichmäßige Leistungsdaten unter Verwendung integrierter
Schaltungen möglich sind.
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Nachfolgend ist die Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Stimmfrequenz-Verstärkers
mit Hybrid-Spulen gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 2 ein vereinfachtes Block-Diagramm eines Stimmfrequenz-Verstärkers
gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Operationsverstärkers, wie er erfindungsgemäß verwendet wird;
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Signale gemäß dem differentiellen
Wellentyp und dem gewöhnlichen Wellentyp, welche an den Eingängen der in Fig. 3 gezeigten
Operationsverstärker anliegen; und
Fig. 5 eine Gesamt-Schaltung eines Stimmfrequenz-Verstärkers gemäß der Erfindung, wobei die negativen Eingänge der
Verstärker (welche die Eingänge des Operationsverstärkers invertieren) verwendet werden.
Wie bereits gesagt, folgt der erfindungsgemäße Stimmfrequenz-Verstärker
der Betriebsart nach denjenigen bekannten Stimmfrequenz-Verstärkern, wobei Umwandler mit vier Windungen oder
Hybrid-Spulen 1 (Fig. 1) durch einen Schaltkreis 2 mit einem Operationsverstärker ersetzt werden, wie er in Fig. 3 gezeigt
ist.
Fig. 2 zeigt ein Block-Diagramm eines erfindungsgemäßen Stimmfrequenz-Verstärkers,
wobei jeder der Blöcke 3 und 4 durch einen aktiven Hybrid-Schaltkreis 2 gebildet wird, welcher aus
Operationsverstärkern zusammengesetzt ist, die gemäß Fig. 5 geschaltet sind. Dies wird nachfolgend näher beschrieben. Der
Schaltkreis 2 benutzt vorteilhaft die Prinzipien des Signalein-
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ganges mit differentiellem Wellentyp und gewöhnlichem Wellentyp. Diese Signale sind in Fig. 4 schematisch gezeigt, wobei
die Bezugszeichen Ll und L2 sich auf die Eingänge des Schaltkreises
2 gemäß Fig. 3 beziehen. Die mit Sl in Fig. 4 dargestellten Signale entsprechen den Signalen differentiellen Wellentyps,
während die mit S2 bezeichneten Signale dem gewöhnlichen Wellentyp entsprechen.
Wird in der Schaltung 2 gemäß Fig. 3 der Widerstand Rl gleich R2 und R3 gleich R4, so hat die Schaltung die folgenden charakteristischen
Daten:
a) Verstärkung eines Signales S2 gewöhnlicher Wellenform; und
b) Zurückweisung mit hohem Wirkungsgrad (als Funktion der Qualität des Operationsverstärkers und der Widerstandswerte)
des Signales gewöhnlicher Wellenform.
Diese Prinzipien der allgemeinen Theorie von Operationsverstärker-Schaltkreisen
wurden erfindungsgemäß angewandt, um einen Stimmfrequenz-Verstärker zu schaffen, dessen Leistungsdaten dem
Stand der Technik überlegen sind.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Blockdiagramm passiert das Signal Sl frei zur Leitungsseite A, erscheint aber als gewöhnlicher
Wellentyp am Ausgang des Hybrid-Schaltkreises 3 und passiert deshalb nicht den Verstärker Al. Das Signal S2 erscheint am
Eingang des Hybrid-Schaltkreises 3 als differentieller Wellentyp und passiert die Verstärker Al.
Im aktiven Hybrid-Schaltkreis 4 erscheint das Signal Sl im differentiellen
Wellentyp und passiert frei und verstärkt zum Verstärker A2. Das Signal S2 befindet sich bereits im gewöhnlichen
Wellentyp und kehrt nicht zu A2 zurück.
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Auf diese Weise werden gleichzeitig bidirektionale Signale durchgelassen, ohne daß im Stimmfrequenz-Verstärker eine Stromschleife
für die Signale Sl und S2 gebildet werden muß.
Der Stimmfrequenz-Verstärker weist also keine Wandler auf, sondern
aktive Hybrid-Schaltungen, wodurch die schweren und sperrigen Spulen durch aktive Operationsverstärker-Schaltungen im
Audio-Frequenzbereich ersetzt werden.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Stimmfrequenz-Verstärker werden negative
Eingänge der Verstärker, welche die Eingänge der Operationsverstärker invertieren, benutzt. Es versteht sich aber,
daß auch die positiven Eingänge benutzt werden können, ohne daß grundsätzliche Unterschiede auftreten.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Schaltung formen die Verstärker Z2A, ZlA und Z5A auf der einen Seite der Leitung und ZlB, Z2B
und Z5B auf der anderen Seite die bereits in Fig. 2 gezeigten aktiven Hybrid-Schaltungen. Da eine Telefonleitung in jedem
Falle einen ausgeglichenen Leiter darstellt, sind drei Operationsverstärker erforderlich, um die anhand der Fig. 3 erläuterten
Funktionen auszuführen.
Diese Anordnung aus drei Operationsverstärkern wird als "Instrumental-Verstärker"
bezeichnet und nimmt ausgeglichene Signale an, wobei die Funktionsdaten gegenüber der in Fig. 3
gezeigten Schaltung verbessert sind. Insbesondere zeigt sie hinsichtlich der Zurückweisung gewöhnlicher Wellentypen gute
Eigenschaften.
Die zwei Verstärker ZlA und Z2A sind gleich und Teil des gleichen integrierten Schaltkreises.
Damit die Widerstandswerte eine Symmetrie ergeben, was eine unabdingbare
Voraussetzung für eine wirksame Zurückweisung des gewöhnlichen Wellentyps ist, sind sie jeweils gleich. Es gilt
also:
-/5 - 58 726
RIA = R2A = RlOA = RIlA
R3A = R4A = R9A = R12A
R5A = R6A = R13A = R14A
R3A = R4A = R9A = R12A
R5A = R6A = R13A = R14A
Diese Gleichheit ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel und sollte mit einer Abweichung von +1% eingehalten werden.
Das von der Seite "A" der Leitung kommende Telefonsignal passiert die Widerstände RIA und RlIA und erscheint an den invertierenden
Eingängen ZlA und Z2A im differentiellen Wellentyp. Diese Widerstände haben einen hohen Wert (wesentlich
größer als die Impedanz der Leitung) und beeinflussen nicht die Eingangsimpedanz. Diese Impedanz wird durch die Widerstände R6A
und R13A definiert, deren Summe gleich Zo, der Leitungsimpedanz ist. Auf diese Weise wird eine Anpassung der Impedanzen der
Leitung und des Stimmfrequenz-Verstärkers erreicht.
Das Signal wird durch die Operationsverstärker ZlA und Z2A verstärkt.
Da R4A und R3A sowie R9A und R12A einander gleich sind ergeben sich die Verstärkungsfaktoren wie folgt:
R3A , Rl 2A
und
und
RIA RIlA.
Dieses Signal erscheint im differentiellen Wellentyp an den
Eingängen von Z5A und wird wiederum um einen Faktor Rl8A verstärkt,
wobei R18A gleich R20A ist. R17A
Der Verstärker Z6A beinhaltet verschiedene Schaltkreise, die für eine gute Leistung der Gesamtschaltung erforderlich sind.
Dies sind Verstärker mit variablem Verstärkungsfaktor, Hoch- und Tiefpaßfilter, Phasenanpasser und Stabilisierungsschaltungen.
Alle diese Einzelteile sind herkömmlicher Art und dem Fachmann bekannt. Sie werden im Stimmfrequenz-Verstärker mit
Operationsverstärkern, Widerständen und Kondensatoren zusammengeschaltet.
58 726
350940S
Der Ausgang der Schaltung Z6A ist ein ausgeglichenes Signal welches mittels zweier Operationsverstärker Z3B und Z4B zu
einer Hybrid-Schaltung 4 übertragen wird. Um die Symmetrie des Signales zu erhalten, sind R8B und R16B sowie R7B und R15B jeweils
einander gleich.
Das Ausgangssignal von Z3B wird mittels zweier Widerstände R6B
und R13B zur Seite "B" der Leitung übertragen. Diese Widerstände bilden die Ausgangsimpedanz für das Signal. R5B ist gleich
R13B (Symmetrie) und es gilt: R5B + R13B = Zo. Die Ausgangsimpedanz
ist also gleich der Leitungsimpedanz.
Das Ausgangssignal von Z3B wird gleichzeitig über die Widerstände R5B und R6B (wobei R5B gleich R6B ist) an die Operationsverstärker
AlB (über Widerstände RlB und R2B ) angelegt. Dieses Signal erscheint bei ZlB als gewöhnlicher Wellentyp und
wird nicht zum Stimmfrequenz-Verstärker rückübertragen. Die Impedanz
Zo, welche gleich dem Nennwert der Leitungsimpedanz ist, bewirkt, daß das Signal bei Z3B in Phase und Amplitude angepaßt
in den Zuleitungen zu RlB und R2B erscheint.
Das Z4B verlassende Signal passiert die Widerstände R13B und R14B (welche gleich sind) und erscheint als gewöhnlicher Wellentyp
in den Zuleitungen zu RlOB und RlIB. Die Impedanz Zo gleicht die Phase und die Amplitude dieses Signals an. Z2B
weist das Signal zurück, so daß seine Rückübertragung zum Stimmfrequenz-Verstärker verhindert ist.
Das von der Seite "B" der Leitung kommende Signal erscheint in den Zuleitungen zu RlB und R2B im differentiellen Wellentyp und
wird verstärkt und durch die Bauteile ZlB, Z2B und Z5B zum
Stimmfrequenz-Verstärker weitergeleitet, entsprechend der Seite
Der Verstärkerkreis Z6B entspricht dem Verstärkerkreis Z5A.
2064
- Leerseite -
Claims (3)
- DIPL.-ING. GERHARD PULS (1952-I971)D-8000 MÜNCHEN 90 MICROLAB S.A. SCHWEIGERSTRASSE 2lA-58 726 telefon: (089)6620 ji* , TELEGRAMM: PROTECTPATENTTELEX: 524070telefax: via (089) 271 6063 (in)Patentansprüche :Stimmfrequenz-Verstärker für eine Telefonschaltung zwischen zwei entfernten Stationen zur Verstärkung des Stimmsignals in beiden Richtungen mit Verstärkern für das Stimmsignal und Einrichtungen zum Verhindern einer Auto-Oszillation der Verstärker,dadurch gekennzeichnet,daß als Einrichtung zum Verhindern der Auto-Oszillation Hybrid-Schaltungen (3# 4) mit Operationsverstärkern (ZlA, Z2A, Z5A, ZlB, Z2B, Z5B) vorgesehen sind.
- 2. Stimmfrequenz-Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß zwei Hybrid-Schaltungen (3, 4) vorgesehen sind, von denen jede aus drei Operationsverstärkern (2) zusammengesetzt ist.
- 3. Stimmfreguenz-Verstärker nach einem der Ansprüche 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,daß zumindest zwei der Operationsverstärker (ZlA, Z2A; ZlB, Z2B) einer jeden Hybrid-Schaltung (3, 4) einen einzigen integrierten Schaltkreis bilden.2064
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