DE10051335B4 - Dachlawinenhalter - Google Patents
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Abstract
Dachlawinenhalter
zur Befestigung an Dachlatten (21) eines geneigten Daches mit einander überlappend
eingehängten
Dachpfannen, Dachplatten oder Dachziegeln (22, 30), wobei der Dachlawinenhalter als
U-förmig
gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln (3, 4) und
einem etwa rechtwinklig zu den beiden Schenkeln (3, 4) angeordneten
und die beiden Schenkel (3, 4) miteinander verbindenden Steg (2)
ausgeführt
ist, wobei am Ende des ersten Schenkels (4) eine nach außen weisende
parallel zum Steg (2) verlaufende rechtwinklige Abkantung (11) vorgesehen
ist, an die sich eine nach innen weisende spitze Abkantung (32)
anschließt,
deren Ende auf der gedachten geraden Verlängerung des ersten Schenkels
(4) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der spitzen Abkantung
(32) eine in Verlängerung
des Schenkels (4) weisende Auflagefläche (33) vorgesehen ist, die
vom Steg (2) wegweist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Dachlawinenhalter zur Befestigung an Dachlatten eines geneigten Daches mit einander überlappend angehängten Dachplatten, -pfannen oder -ziegeln, wobei der Dachlawinenhalter als U-förmig gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln und einem etwa rechtwinklig zu den beiden Schenkeln angeordneten und die beiden Schenkel miteinander verbindenden Steg ausgeführt ist, wobei am Ende des ersten Schenkels eine nach außen weisende, parallel zum Steg verlaufende rechtwinklige Abkantung vorgesehen ist, an die sich eine nach innen weisende spitze Abkantung anschließt, deren Ende auf der gedachten geraden Verlängerung des ersten Schenkels aufliegt.
- Die Erfindung betrifft weiter einen Dachlawinenhalter zur Befestigung an Dachlatten eines geneigten Daches mit einander überlappend angehängten Dachplatten, -pfannen oder -ziegeln, wobei der Dachlawinenhalter als U-förmig gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln und einem etwa rechtwinklig zu den beiden Schenkeln angeordneten und die beiden Schenkel miteinander verbindenden ersten Steg ausgeführt ist, wobei am Ende des ersten Schenkels eine nach außen weisende erste rechtwinklige Abkantung vorgesehen ist, an die sich eine zum Steg weisende zweite rechtwinklige Abkantung anschließt, auf die ein dritter Schenkel folgt, wobei am Ende des dritten Schenkels eine nach außen weisende stumpfe Abkantung vorgesehen ist, an die sich eine nach innen weisende und parallel zum ersten und zum zweiten Steg verlaufende spitze Abkantung an schließt, deren Ende auf der gedachten Verlängerung des dritten Schenkels aufliegt.
- In schneereichen Gebieten sind während der Winterzeit schrägstehende Dächer an Gebäuden und Häusern häufig so hoch mit Schnee bedeckt, dass Dachlawinen abgehen können, die Menschen und Tiere schwer verletzen und zu Sachschäden z.B. an vorbeifahrenden oder geparkten Autos führen können. Ein sicherer Schutz vor Dachlawinen ist daher unbedingt erforderlich und in einigen Ländern auch gesetzlich vorgeschrieben.
- Es ist bekannt, auf geneigten Dächern Schneegitter oder keilförmige Dachlawinenhalter zum Schutz vor Dachlawinen anzubringen. Solche Dachlawinenhalter sind beispielsweise aus der
DE 40 09 164 A1 , auch in Verbindung mitDE 90 16 795 U1 , bekannt. - Es ist nun Aufgabe der Erfindung, einen Dachlawinenhalter so zu gestalten, dass er preisgünstig herstellbar, ohne großen Arbeits- und Zeitaufwand auf dem Dach anbringbar und austauschbar ist sowie zur Nachrüstung eines noch nicht mit Dachlawinenhaltern ausgerüsteten Daches geeignet ist.
- Eine erste Lösung dieser Aufgabe sieht vor, dass am Ende der spitzen Abkantung eine in Verlängerung des ersten Schenkels weisende Auflagefläche vorgesehen ist, die vom Steg wegweist.
- Eine zweite Lösung dieser Aufgabe sieht vor, dass am Ende der spitzen Abkantung eine in Verlängerung des dritten Schenkels weisende Auflagefläche vorgesehen ist, die vom dritten Schenkel wegweist.
- Der erfindungsgemäße Dachlawinenhalter dient nicht nur dem Lawinenschutz, sondern auch der sturmsicheren Befestigung von Dachplatten, -pfannen oder -ziegeln. Zur Befestigung auf dem Dach ist der Dachlawinenhalter gemäß Anspruch 1 an einem Ende als U-förmige Befestigungsklammer mit Federwirkung ausgeführt. Diese federnd ausgeführte U-förmige Befestigungsklammer wird von oben über eine Dachplatte, -pfanne oder über einen Dachziegel und die die Dachplatte, die Dachpfanne oder den Dachziegel tragende Dachlatte gesteckt. Um den Dachlawinenhalter leicht auf eine auf einer Dachlatte aufliegende Dachplatte, -pfanne oder auf einen Dachziegel aufstecken zu können, ist am Ende eines Schenkels der U-förmigen Klammer eine kopfartige Abkantung vorgesehen, die im aufgesteckten Zustand hinter der Dachlatte einrastet. Die U-förmige Befestigungsklammer umklammert daher das obere Ende einer Dachplatte, -pfanne oder eines -ziegeln und die die Dachplatte, -pfanne oder den Dachziegel tragende Dachlatte, wodurch die Dachplatte, -pfanne oder der Dachziegel bei Sturm gegen Abheben gesichert ist.
- Der auf der Dachplatte, -pfanne oder dem Dachziegel anliegende Schenkel der U-förmigen Befestigungsklammer ist nach oben etwa rechtwinklig abgewinkelt und anschließend unter einem spitzen Winkel nach unten abgewinkelt, so dass ein Keil gebildet wird, der die auf dem Dach liegende Schneelast festhält und vor Abrutschen sichert. Es können daher keine Dachlawinen mehr vom Dach abgehen. Für Schneehöhen bis zu 40 cm hat sich eine Höhe des Keiles von ungefähr 8 bis 10 cm als ausreichend erwiesen.
- Am Ende der den Keil formenden, spitzen Abkantung ist in Verlängerung des auf der Dachplatte, -pfanne oder dem Dachziegel anliegenden Schenkels eine Auflagefläche vorgesehen, welche eine Verformung der spitzen Abkantung unter Last erschwert.
- Diese weist erfindungsgemäß vom Steg weg, sodass der Dachlawinenhalter im Vergleich zu Dachlawinenhaltern mit auf den Steg zu weisenden Auflageflächen wesentlich einfacher und preisgünstiger herstellbar ist, ohne dass hierbei seine Wirkung beeinträchtigt ist.
- Zur Erhöhung der Festigkeit kann beispielsweise mindestens eine längsverlaufende Sicke in den Dachlawinenhalter eingearbeitet sein. Vorzugsweise sind zwei parallel verlaufende Sicken vorgesehen, die auf den äußeren Flächen des Dachlawinenhalters erhaben ausgebildet sind. Weil die Sicken die Formstabilität erhöhen und gleichzeitig eine Federwirkung erzeugen, läßt sich der erfindungsgemäße Dachlawinenhalter z.B. aus verzinktem Stahlband herstellen, das sich durch eine gute Korrosionsbeständigkeit auszeichnet.
- Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken schließt sich an einem Schenkel des U-förmig gebogenen Bandes eine zweite in entgegengesetzter Richtung U-förmig gebogene Befestigungsklammer an, an deren Ende die keilförmige Abkantung zum Halten des Schnees vorgesehen ist. Die zweite Befestigungsklammer bildet ein dritter Schenkel, in dessen Verlängerung am Ende der keilförmigen Anordnung eine Auflagefläche vorgesehen ist, welche von dem dritten Schenkel wegweist.
- Wie zuvor beschrieben wird der Dachlawinenhalter mit der ersten U-förmig gebogenen Befestigungsklammer auf eine Dachplatte, -pfanne oder einen Dachziegel und die darunter liegende Dachlatte gesteckt. Die Abmessungen des Dachlawinenhalters sind so gewählt, dass in der zweiten U-förmig gebogenen Befestigungsklammer die darüberliegende und überlappende Dachplatte, -pfanne oder der darüberliegende und überlappende Dachzie gel steckt. Dadurch werden die Dachplatte, -pfanne oder -ziegel an beiden Enden gegen Abheben und zusätzlich noch gegen Höherschieben gesichert. Aufgrund der von dem dritten Schenkel wegweisenden Auflagefläche ist der erfindungsgemäße Distanzhalter wiederum einfacher und preisgünstiger herstellbar als ein Distanzhalter, bei welchem die Auflagefläche auf den dritten Schenkel zu weist.
- Die Erfindung wird anhand der in den Figuren abgebildeten beiden Ausführungsbeispiele nun näher beschrieben und erläutert.
- In der Zeichnung zeigen:
-
1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dachlawinenhalters in perspektivischer Ansicht, -
2 einen Ausschnitt einer Ziegeldeckung mit dem ersten Ausführungsbeispiel aus1 in perspektivischer Ansicht, -
3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dachlawinenhalters in perspektivischer Ansicht, -
4 einen Ausschnitt einer Ziegeldeckung mit dem zweiten Ausführungsbeispiel aus3 in perspektivischer Ansicht, - In
1 ist das erste Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dachlawinenhalters in perspektivischer Ansicht dargestellt. - Der Dachlawinenhalter ist als U-förmig gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln
3 und4 und einem etwa rechtwinklig zu den beiden Schenkeln3 und4 und die beiden Schenkel3 und4 miteinander verbindenden Steg2 aufgebaut. Am Ende des Schenkels4 ist eine parallel zum Steg2 verlaufende nach außen weisende rechtwinklige Abkantung11 vorgesehen, an die sich eine nach innen unter einem spitzen Winkel weisende Abkantung32 anschließt, die in eine parallel und auf der Höhe des Schenkels4 verlaufende Auflagefläche33 ausläuft. Am Ende des Schenkels3 ist eine kopfartige Abkantung6 eingearbeitet, die aus einem abgekanteten nach innen gerichteten Streifenteil8 und einer sich vom Abkantungskopf6 abwendenden Abkröpfung9 mit einem anschließenden nach unten und außen gerichteten Streifen10 besteht. In die Schenkel3 und4 sowie in den Steg2 sind zwei parallele längsverlaufende Sicken17 eingearbeitet. -
2 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Ausschnitt eines mit Ziegeln bedeckten Daches. Ein Dachziegel22 liegt mit seinem Halteflansch23 auf einer Dachlatte21 auf. Über den oberen Teil des Dachziegels22 , dessen Halteflansch23 und die Dachlatte21 ist der U-förmig gebogene Teil aus den Schenkeln3 und4 sowie dem Steg2 des erfindungsgemäßen Dachlawinenhalters gesteckt, so dass das obere Ende des Dachziegels22 mit dem Halteflansch23 fest mit der Dachlatte21 verklammert ist. Die kopfartige Abkantung6 ist hinter der Dachlatte21 eingerastet. Die rechtwinklige Abkantung11 steht annähernd senkrecht zur Außenfläche des Dachziegels22 , um die Schneelast auf dem Dach vor Abrutschen zu sichern. Die rechtwinklige Abkantung11 wird durch die spitzwinklige Abkantung32 und die auf dem Dachziegel22 aufliegende Auflagefläche33 gestützt. - In der
3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dachlawinenhalters in perspektivischer Ansicht abgebildet, das ebenso wie das erste Ausführungsbeispiel als U-förmig gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln3 und4 und einem die beiden Schenkel3 und4 im rechten Winkel verbindenden Steg2 aufgebaut ist. Am Ende des Schenkels4 ist eine nach außen weisende erste rechtwinklige Abkantung12 vorgesehen, an die sich ein Steg14 anschließt, auf den eine rechtwinklige Abkantung13 folgt, die in einen Schenkel15 übergeht. Es wird daher eine zweite U-förmig gebogene Klammer gebildet, die aus dem Schenkel4 , dem Schenkel15 und dem verbindenden Steg14 gebildet wird. An das Ende des Schenkels15 schließt sich eine nach außen weisende stumpfe Abkantung34 an, auf die eine nach innen und parallel zu den Stegen2 und14 verlaufende spitze Abkantung35 folgt, deren Ende in eine rechtwinklig abgebogene Auflagefläche33 ausläuft. - Am Ende des Schenkels
3 ist eine kopfartige Abkantung6 eingearbeitet, die ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel aus der1 aus einem abgekanteten nach innen gerichteten Streifenteil8 und einer sich vom Abkantungskopf6 abwendenden Abkröpfung9 und einem anschließenden nach außen und unten gerichteten Streifen10 besteht. - In der
4 ist ein Ausschnitt eines mit Dachziegeln bedeckten Daches in perspektivischer Ansicht dargestellt. - Ein erster Dachziegel
22 liegt mit seinem Haltenflansch23 auf einer Dachlatte21 auf. Auf dem Ende mit dem Halteflansch23 des Dachziegels22 liegt ein überlappender Dachziegel30 auf. - An den Schenkel
15 schließt sich die nach außen weisende Abkantung34 an, die von der spitzen Abkantung35 abgeschlossen wird, die annähernd senkrecht zum Dachziegel30 steht. Die am Ende der Abkantung35 vorgesehene rechtwinklig abgebogene Auflagefläche33 liegt auf der Oberseite29 des überlappenden Dachziegels30 auf. Die auf dem Dach liegende Schneelast wird von den Abkantungen35 der einzelnen Dachlawinenhalter gehalten. - Der erfindungsgemäße Dachlawinenhalter erfüllt zwei Aufgaben. Weil er die Schneelast auf dem Dach vor Abrutschen sichert, verhindert er den Abgang von Dachlawinen. Gleichzeitig sichert er die Dachplatten, -pfannen oder Dachziegel vor Abheben bei Sturm. Der erfindungsgemäße Dachlawinenhalter ist so aufgebaut, dass er bei der Erstbedeckung eines Daches ohne großen Aufwand anbringbar ist. Darüber hinaus lassen sich defekte Dachlawinenhalter ebenfalls ohne großen Aufwand austauschen. Auch die Nachrüstung eines noch nicht gegen Dachlawinen gesicherten Daches mit dem erfindungsgemäßen Dachlawinenhalter gestaltet sich einfach.
-
- 2
- Steg
- 3
- Schenkel
- 4
- Schenkel
- 5
- Ende
des Schenkels
3 - 6
- kopfartige Abkantung
- 8
- Streifenteil
- 9
- Abkröpfung
- 10
- Streifen
- 11
- rechtwinklige Abkantung
- 12
- rechtwinklige Abkantung
- 13
- rechtwinklige Abkantung
- 14
- Steg
- 15
- Schenkel
- 17
- Sicke
- 21
- Dachlatte
- 22
- Dachziegel
- 23
- Halteflansch
- 24
- Dachziegeloberseite
- 29
- Dachziegeloberfläche
- 30
- überlappender Dachziegel
- 32
- spitze Abkantung
- 33
- Auflagefläche
- 34
- stumpfe Abkantung
- 35
- spitze Abkantung
Claims (14)
- Dachlawinenhalter zur Befestigung an Dachlatten (
21 ) eines geneigten Daches mit einander überlappend eingehängten Dachpfannen, Dachplatten oder Dachziegeln (22 ,30 ), wobei der Dachlawinenhalter als U-förmig gebogenes Band aus zwei parallel verlaufenden Schenkeln (3 ,4 ) und einem etwa rechtwinklig zu den beiden Schenkeln (3 ,4 ) angeordneten und die beiden Schenkel (3 ,4 ) miteinander verbindenden Steg (2 ) ausgeführt ist, wobei am Ende des ersten Schenkels (4 ) eine nach außen weisende parallel zum Steg (2 ) verlaufende rechtwinklige Abkantung (11 ) vorgesehen ist, an die sich eine nach innen weisende spitze Abkantung (32 ) anschließt, deren Ende auf der gedachten geraden Verlängerung des ersten Schenkels (4 ) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der spitzen Abkantung (32 ) eine in Verlängerung des Schenkels (4 ) weisende Auflagefläche (33 ) vorgesehen ist, die vom Steg (2 ) wegweist. - Dachlawinenhalter zur Befestigung an Dachlatten (
21 ) eines geneigten Daches mit einander überlappend eingehängten Dachplatten, Dachpfannen oder Dachziegeln (22 ,30 ), wobei der Dachlawinenhalter als U-förmig gebogenes Band aus einem ersten und einem zweiten zueinander parallel verlaufenden Schenkel (3 ,4 ) und einem etwa rechtwinklig zu dem ersten und dem zweiten Schenkel (3 ,4 ) angeordneten und den ersten und den zweiten Schenkel (3 ,4 ) miteinander verbindenden ersten Steg (2 ) ausgeführt ist, wobei am Ende des ersten Schenkels (4 ) eine nach außen weisende erste rechtwinklige Abkantung (12 ) vorgesehen ist, an die sich ein zweiter Steg (14 ) anschließt, an den sich eine zweite rechtwinklige Abkantung (13 ) anschließt, auf die ein dritter Schenkel (15 ) folgt, wobei am Ende des dritten Schenkels (15 ) eine nach außen weisende stumpfe Abkantung (34 ) vorgesehen ist, an die sich eine nach innen weisende und parallel zum ersten und zum zweiten Steg (2 ,14 ) verlaufende spitze Abkantung (35 ) anschließt, deren Ende auf der gedachten Verlängerung des dritten Schenkels (15 ) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der spitzen Abkantung (35 ) eine in Verlängerung des dritten Schenkels (15 ) weisende Auflagefläche (33 ) vorgesehen ist, die vom dritten Schenkel (15 ) wegweist. - Dachlawinenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (
33 ) auf einer Dachplatte, Dachpfanne oder einem Dachziegel (22 ,30 ) des Daches aufliegt. - Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des zweiten Schenkels (
3 ) eine kopfartige Abkantung (6 ) vorgesehen ist, die aus einem abgekanteten nach innen gerichteten Streifenteil (8 ) und einer sich vom Abkantungskopf (6 ) abwendenden Abkröpfung (9 ) und einem anschließenden nach außen und unten gerichteten Streifen (10 ) besteht. - Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (
2 ,14 ) und die Schenkel (3 ,4 ,15 ) aus einem federnden Werkstoff hergestellt sind, so dass eine Federklammer gebildet ist bzw. zwei Federklammern gebildet sind. - Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem ersten Steg (
2 ) und dem ersten und dem zweiten Schenkel (3 ,4 ) gebildete Federklammer über einer auf einer Dachlatte (21 ) aufliegenden Dachplatte, Dachpfanne oder einem Dachziegel (22 ) und die Dachlatte (21 ) gesteckt ist. - Dachlawinenhalter nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem zweiten und dem dritten Schenkel (
4 ,15 ) und dem zweiten Steg (14 ) gebildete Federklammer über das Ende (28 ) einer überlappenden Dachplatte, Dachpfanne oder eines Dachziegels (30 ) gesteckt ist. - Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlawinenhalter mindestens eine längsverlaufende Sicke (
17 ) aufweist. - Dachlawinenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die längsverlaufende Sicke (
17 ) bzw. die längsverlaufenden Sicken (17 ) sich über die gesamte Länge des Dachlawinenhalters erstreckt bzw. erstrecken. - Dachlawinenhalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (
17 ) auf den äußeren Flächen des Dachlawinenhalters erhaben ausgeführt sind. - Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlawinenhalter aus einem Stück gefertigt ist.
- Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlawinenhalter aus einem Stahlband hergestellt ist.
- Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlawinenhalter aus korrosionsgeschützem Stahl hergestellt ist.
- Dachlawinenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlawinenhalter aus verzinktem Stahl hergestellt ist.
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