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DE3507011A1 - Fluessigkeitstransporteinrichtung vorzugsweise fuer farbstoffe und chemikalien - Google Patents

Fluessigkeitstransporteinrichtung vorzugsweise fuer farbstoffe und chemikalien

Info

Publication number
DE3507011A1
DE3507011A1 DE19853507011 DE3507011A DE3507011A1 DE 3507011 A1 DE3507011 A1 DE 3507011A1 DE 19853507011 DE19853507011 DE 19853507011 DE 3507011 A DE3507011 A DE 3507011A DE 3507011 A1 DE3507011 A1 DE 3507011A1
Authority
DE
Germany
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air
valve
membrane
control
transport device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853507011
Other languages
English (en)
Inventor
István Dipl.-Ing. Békéscsaba Ando
Tibor Dipl.-Ing. Erd Banki
György Dipl.-Ing. Hengermalom Boronkai
Ferenc Dipl.-Ing. Budapest Kiraly
Sándor Dipl.-Ing. Ujkigyos Köszörüs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAJTOMUEVEK ES FESTOBERENDEZE
Original Assignee
HAJTOMUEVEK ES FESTOBERENDEZE
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Filing date
Publication date
Application filed by HAJTOMUEVEK ES FESTOBERENDEZE filed Critical HAJTOMUEVEK ES FESTOBERENDEZE
Publication of DE3507011A1 publication Critical patent/DE3507011A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/073Pumps having fluid drive the actuating fluid being controlled by at least one valve
    • F04B43/0736Pumps having fluid drive the actuating fluid being controlled by at least one valve with two or more pumping chambers in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • FLUSSIGKEITSTRANSPORTEINRICHTUNG VORZUGSWEISE 3R FARB-
  • STOFFE UND CHEMIKALIEN Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitstransporteinrichtung, die vorzugsweise als Anstreich- und Lackiereinrichtung, oder für Chemikalienbehandlung angewendet werden kann.
  • wie bekannt, werden an Pumpen zum Weiterbefördern von Lackfarbstoffen in Anstreichbetrieben folgende Anforderungen gestellt: gleichmässige Dosierung; Widerstandsfähigkeit gegen Verdünnungs- und Lösungsmittel, wie auch gegen die Verschleisswirkung der in den Lackfarbstoffen zugegenen Metalloxyd-Pigmente; schliesslich: Selbstansaugung.
  • Zu dem obigen Zweck sind verschiedenartige Einrichtungen in Gebrauch. Es werden hierzu Zshnradpumpen benützt, mit Aussen-, oder Innen- und Aussenverzahnung. Das Aendern der geförderten Flüssigkeitsmenge kann durch Drehzahlreglung der Zahnradpumpe erzielt werden. Dies erfordert aber immer eine komplizierte und teure Vorrichtung, unbeschadet dessen, ob die Drehzahlreglung mechanisch oder elektrisch erfolgt, Des weiteren haben die Erfahrungen der Praxis gezeigt, dass die Ausgestaltung der Dichtungen für rotierende Wellen in einer Beschaffenheit, die gegen Chemikalien, Lösungsmittel und die Verschleisswirkung der Farbstoffe einen genügenden Widerstand zu leisten vermag, zur Zeit noch ein ernstes Problem bedeutet, Darüber hinaus ist auch noch der Einbau eines zusätzlichen Sicherheitsdruckbegrenzers im Druckbereich der Einrichtung erforderlich, wodurch der Aufwand noch weiter erhöht wird, Bekannt ist ferner eine solche Plüssigkeitsmembranpumpe, bei welcher die transportierte Flüssigkeitsmenge von der Hublänge und der Hubzahl der Membran abhängig ist. Auch solche Membranpumpen kommen zum Einsatz, bei denen die Menge an transportiert er Flüssigkeit durch Drehzahländerung der betätigenden Exzenterwelle, oder durch Exzentrizitätsänderung der Betätigungswelle, wie auch - bei konstant bleibender Wellenexzentrizität - durch Aenderung der Bewegungsfreiheit der Membran bzw. der embranwelle, mithin durch Aenderung der Hublänge geregelt wird. Eine solche Lösung ist z.B. in der ungarischen Patentschrift Nr. 163.547 beschrieben. Ihr Mangel besteht darin, dass es zu komplizierte Geräte sind, ferner auch ihre Dosiervorrichtung leicht schadhaft wird, und deshalb ihre Betriebssicherheit den neuzeitlichen Anforderungen nicht entspricht.
  • Zu Flüssigkeitstransport werden auch Druckluftgeräte angewendet. Bei diesen wird die Menge an beförderter Flüssigkeit durch den Arbeitsdruck der Luft, den Widerstand der Rohrleitung, sowie durch die eingebaute Drosslung bestimmt. Ein Mangel dieses Systems besteht darin, dass es nicht selbstansaugend ist und deshalb das Nachfüllen der Flüssigkeit nur gesondert und schuierig gelöst werden kann. Deshalb ist die Arbeitsweise intermittierend. Bei gewissen Flüssigkeiten kann die Arbeitsluft auch in die Lösung eintreten, was durchaus unerwünscht ist, Ziel der Erfindung ist, durch Behebung der obigen Mängel eine verbesserte Flüssigkeitstransporteinrichtung zu schaffen, deren Konstruktion und Bedienung einfacher ist, die Menge an transportiert er Flüssigkeit aber stufenlos, leicht und genau reguliert werden kann.
  • Um die gestellte Aufgabe zu lösen, gingen wir von einer solchen Flüssigkeitstransporteinrichtung aus, die eine pneumatisch betätigte, den Arbeitsraum wenigstens teilweise begrenzende Membran besitzt. Die Fortentwicklung, d.h. das weisen der Erfindung besteht nun darin, dass die Vorrichtung wenigstens zwei, miteinander mechanisch zwangsverbundene Membranen besitzt, deren abgedichtet--getrennt betätigte Lufträume mit einem, das abwechselnde Betätigen der Membranen ermöglichenden Umschaltventil in Verbindung stehen; das Umschaltventil zuei Steuerstellungen hat, in denen eine Speiseluftquelle über eine regulierbare Drosslung in der ersten Steuerstellung den Luftraum der einen Membran anfüllt, den Luftraum der anderen Membran aber entlüftet, während in der zweiten Steuerstellung der Luftraum der anderen Membran angefüllt, zugleich aber der Luftraum der einen Membran entlüftet wird.
  • Zweckmässig ist eine solche Ausführungsart, bei der das Umschaltventil als ein solches pneumatisch gesteuertes Ventil auegestaltet ist, bei dem die Steueranschlüsse über Luftrohre mit einem Ventil verbunden sind, das die Extremstellungen der Membranen abzufühlen, bzw, zu signalisieren vermag.
  • Die Einrichtung hat vorteilhaft zwei Membranen, die in ihrem Mittelbereich beidseitig von je zwei Scheiben eingefasst sind; demzufolge sie an der abgedichteten, in einer Bohrung des Pumpengehäuses axial verschiebbaren Welle befestigt sind, Um das Neuanlassen der Einrichtung zu erleichtern, kann das eine Steuerluftrohr mit einer solchen Neuanlasseinrichtung versehen werden, die aus einem pneumatischen Ventil, einem mit diesem in Reihe geschalteten Verzögerungsraum, sowie einer Drosslung besteht.
  • Auch die Steuerluftrohre können mit je einer Drosslung versehen werden, wozu zweckmässig fixe Drosslungen gewählt werden.
  • Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnung in ihren Einzelheiten näher erläutert werden, wobei die Zeichnung nur skizzenhaft das Arbeitsprinzip der erfindungsgemässen Einrichtung als eines der möglichen Ausführungsbeispiele darstellt.
  • Nie in der Zeichnung zu ersehen, ist in einem Pumpengehäuse 1, an dessen beiden gegenüber liegenden Enden, zwischen den dort vorgesehenen Deckeln 2 und 3 die im vorliegenden pille aus biegsamen Kunststoffplatten gefertigten Membranen 4 und 5, z.B. durch Verschraubung eingespannt. Die Membranen 4 und 5 sind beidseitig von Scheiben 6, 7 bzw. 8, 9 eingefasst, welche mit Schrauben 10 bzw. 11 an einer, durch eine zentrale Bohrung 1A des Pumpengehäuses 1 geführten, mit Dichtungen 13 versehenen Welle 12 befestigt sind. Die Dichtungen 13 haben die Aufgabe, die durch die Aussparungen des Pumpengehäuses 1, bzw. durch die Membranen 4 bzw. 5 umgrenzten Lufträume 14 und 15 abdichtend voneinander zu trennen, In dem Deckel 2 ist ein Saugventil 16 und ein Druckventil 17, im Deckel 3 aber ein Saugventil 18 und ein Druckventil 19 vorgesehen. Diese sind im vorliegenden Palle Kugelventile (Rückschlagventile), welche das Strömen nur in einer Richtung gestatten. Vor den Saugventilen 16 und 18 sind Saugrohre 20, nach den Druckventilen 17 und 19 aber Druckrohre 21 in der dargestellten Weise angeschlossen, die mit dem gemeinsamen Saug-bzw. Druckraum (nicht eingezeichnet) in Verbindung stehen.
  • In dem Pumpengehäuse 1, parallel zur Welle 12 sind Signalsendeventile 22 bzw. 23 eingebaut. Von diesen Fühlorganen wird die seitliche Endstellung der Membranen 4 und 5 im Pumpengehäuse 1 so wahrgenommen, dass die Scheiben 8 bzw. 7 eine Welle 26 bzw. 27 der Signalsender 22 bzw. 23 hineindrücken. Hierauf öffnen die Ventile 22 bzw, 23 und verbinden jeweils ein Steuerluftrohr 24 bzw, 25 (gestrichelte Linie) mit dem betreffenden Luftraum 14 bzw, 15. Bei Grundstellung halten Federn 28 bzw, 29 die Signalsendeventile 22 bzw. 23 in geschlossener Stellung.
  • Bei der erfindungegemässen Zweimembranpumpe müssen die Lufträume 14 bzw, 15 zu ihrer Betätigung abwechselnd auf Püllen, mithin auf Pressluft geschaltet, alternativ der Auspuff mit der Aussenatmosphäre in Verbindung gebracht werden.
  • Diese Aufgabe wird von einem pneumatisch betätigten, als Zweiwegehahn ausgestalteten Umschaltventil 30 versehen, dessen mit ttAt bezeichneter Anschluss mit dem einen Luftraum 15, der mit tBt bezeichnete Anschluss mit dem anderen Luftraum 14, der tPAt Steueranschluss mit dem Steuerluftrohr 24, der Anschluss PBtt aber mit dem Steuerluftrohr 25 verbunden wird.
  • Das Ausströmen der Pressluft ins Freie erfolgt im vorliegenden Fall über einen, an den Anschluss R" des Umschlagventils 30 gelegten Schalldämpfer 31, Die Betätigungspressluft trifft am Anschluss "P" des Umschaltventils 30 über eine regulierbare Drosslung 32 ein. Die stufenlose Regulierung der Hubzahl der Membranpumpe, d.h. der beförderten Flüssigkeitsmenge erfolgt mit dieser regelbaren Drosslung 32. Die pressluft gelangt in die sogenannten "Steuerräume" der Luftrohre 24 und 25 über die Drosslungen 33 bzw. 34, Diese haben die Aufgabe, das Anfühlen der Steuerräume zu verzögern. Das Steuerluftrohr 25 ist ferner mit einem Anschluss "C" eines pneumatisch gesteuerten Ventils 35 verbunden. Ein mit tDe bezeichnete Auspuffanschluss des Ventils 35 führt ins Freie.
  • Am Steueranschluss tEtt des Ventils 35 ist über eine Drosslung 36 ein Verzögerungsraum 37 angeschlossen, über den ihm die Betätigungspressluft zugeführt wird.
  • Bei jedem Neuanlassen der Membranpumpe, also bei jedem Einschalten der Pressluft sichert das Ventil 35 die gewünschte Positionstellung des Umschaltventils 30. Dies besagt, dass es das Membranpaar aus der Mittelstellung fortbewegt, und die Pumpe dadurch in Gang setzt, dass es - zusammenarbeitend mit der Feder 38 - das Steuerluftrohr 25 solange auf Freiluft schaltet, bis über die Drosslung 36 und den Verzögerungsraum 37 der Pressluftdruck am Steueranschluss ttEtt des Ventils 35 jenen Wert erreicht hat, der genügt um die Gegenkraft der Feder zu überwinden, und dadurch das Ventil 35 zu schliessen, d.h. den Auspuff des Steuerluftrohrs 25 abzustellen.
  • Das manuelle oder automatische Ein- und Ausschalten der Membranpumpe erfolgt mit einem, in das Speiseluftrohr 39 eingebauten Ventil 40. Es ist zweckmässig den Pressluftdruck durch Regulieren auf konstantem zuwert zu halten, was mit einem in die Speiseluftleitung 39 eingebauten Druckregler 41 von ans ich bekannter Bauart erreicht werden kann.
  • Die Arbeitsweise der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellten Membranpumpe gemäss der Erfindung ist folgende: Nach Einschalten des Ventils 40 wird der Innenraum (Steuerraum) des Luftrohrs 24 über die Drosslung 33 mit Pressluft von am Druckregler 41 eingestelltem Druckwert angefüllt und das Umschaltventil 30 wird durch seinen hier angeschalteten Steueranschluss ttPAtt in die Stellung I gebracht, Zugleich damit wird das Luftrohr 25 und der hier vorgesehene Steueranschluss rtPBIt vom Ventil 35 auf Freiluft geschaltet. Die Pressluft füllt nun über die regulierbare Drosslung 32, sowie über die Anschlüsse "p" und Iia den Luftraum 15 der Membran 4.
  • Durch die Pressluft wird die elastische Membran 4 in die gestrichelt eingezeichnete Stellung gebracht, die deshalb im Arbeitsraum einen Druckhub verrichtet.
  • Die Membran 4 nimmt die mit ihr verbundene Membran 5 mit, welch' letztere dabei im Arbeitsraum Y einen Saughub verrichtet, Nach Verstreichen einer gewissen, von der Drosslung 36 und dem Verzögerungsraum 37 bestimmten Zeit wird das Ventil 35 schalten, d.h, den Auspuff des Luftrohrs 25 abstellen, wonach sich das Luftrohr 25 wieder mit Pressluft füllt, Am Ende des Saughubes betätigt die Scheibe 7 der Membran 5 das Signalsendeventil 22, indem es das Luftrohr 24 und den Luftraum 14 über die Anschlüsse tBt und ((R" des Umschaltventils 30 und des Schalldämpfers 31 auf Freiluft schaltet, Dies hat zur Folge, dass der Innendruck des Luftrohrs 25 des Umschaltventils 30 in die Position II umschaltet. Hierbei füllt sich nun der Luftraum 14 der Membran 5 über die Anschlüsse ttpft und "B" des Umschaltventils 30 mit Pressluft, Zugleich schaltet das Umschaltventil 30 auch den Luftraum 15 der Membran 4 auf Auspuff. Die Membran 5 wird also im Arbeitsraum Y einen Druckhub, die Membran 4 aber im Arbeitsraum X 90-lange einen Saughub verrichten, bis die Scheibe 8 der Membran 4 - in der Innenextremstellung der Membran -das Signalsendeventil 23 nicht betätigt, Dadurch gelangt aber das Umschaltventil 30 in die Position I zurück, und der Prozess kann sich selbstregelnd zyklisch wiederholen.
  • Einer der uichtigsten Vor züge der Einrichtung gemäss der Erfindung besteht darin, dass mit ihr der Flüssigkeitsstrom nahezu kontinuierlich gestaltet werden kann. Dann aber genügt auch ein viel kleinerer Luftkessel im pneumatischen System, als zu den bisher be'kann ten Einrichtungen. Ferner erfolgt hier die Ansaugung zaangsläufig, und erfordert deshalb keinen zusätzlichen Energieakkumulator für die Einrichtung, beispielsweise eine Feder. Die Saughöhe kann hier auch wesentlich vergrössert werden. Durch Absperren der Druckleitung kann die Einrichtung einfach, ohne ein zusätzliches Sicherheitsventil ausser Betrieb gesetzt werden. Die zu fördernde Flüssigkeitsmenge kann an der regulierbaren Drosslung einfach und genau eingestellt werden. Nach den bisherigen Versuchserfahrungen ist eine solche Pumpe - bei relativ kleinem Aufwand - sehr betriebssicher, und bedeutet für das Bedienungspersonal hinsichtlich Bedienung, Wartung und Instandhaltung nur eine sehr kleine Belastung.
  • Schliesslich sei noch erwähnt, dass die Druckrohre und/oder saugrohre 21 bzw. 20 auch für sich, an getrennten Flüssigkeitsräumen angeschlossen werden können. Als "Steuerraum" wurde von uns im Fall der als Beispiel erörterten.Ausführungsform das Innenvolumen der Luftrohre 24 und 25 in Betracht gezogen. Es ist aber auch eine solche Ausführung möglich, bei der die Luftrohre 24 und 25 mit einem zusätzlichen Steuerraum in Verbindung stehen,

Claims (6)

  1. PÄTENTÄNSPRÜCHE 1. Flüssigkeitstransporteinrichtung vorzugsweise für Farbstoffe und Chemikalien, welche eine in einem Pumpengehäuse angeordnete, pneumatisch betätigte, teils den Arbeitsraum begrenzende Membran besitzt, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass mindestens zwei Membranen (4, 5 vorhanden sind, die miteinander in mechanischer Zwangsverbindung sind, und bei der die abgedichtet-getrennt betätigten Lufträume (14, 15) der Membranen (4, 5) mit einem, die abwechselnde Membranarbeit ermöglichenden Umschaltventil (30) verbunden sind, welches zwei Schaltstellungen (I) und (II) hat, sodass in seiner ersten Steuerstellung (I) von einer Speiseluftquelle aus über eine regulierende Drosslung (32) der Luftraum (15) der ersten Membran (4) angefüllt, der Luftraum (14) der zweiten Membran (4) aber entlüftet; in der anderen Steuerstellung (II) der Luftraum (14) der zweiten Membran (5) mit Druckluft angefüllt, der Luftraum (15) der ersten Membran (4) jedoch entlüftet wird.
  2. 2. Flüssigkeitstransporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Umschaltventil (30) ein pneumatisch gesteuertes Ventil ist, dessen Steueranschlüsse (PA, PB) über die Steuerluftrohre (24, 25) mit je einem, die Extremstellungen der Membranen (4, 5) wahrnehmenden Signalsendeventil (22, 23) in Verbindung stehen.
  3. 3. Flüssigkeitstransporteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass sie zwei Membranen (4, 5) besitzt, diese in ihrem Mittelbereich beidseitig von Scheiben (6, 7 bzw. 8, 9) eingefasst werden, mit denen sie an einer, in einer Bohrung (1A) des Pumpengehäuses (1) abgedichtet und axial verschiebbar gelagerten Welle (12) befestigt sind.
  4. 4. Flüssigkeitstransporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t dass das eine Steuerrohr (25) mit einer Neuanlasseinheit verbunden ist, die aus einem pneumatischen Ventil (35), dem mit diesem in Reihe geschalteten Verzögerungsraum (37), sowie einer Drosslung (36) besteht,
  5. 5. Flüssigkeitstransporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t dass die Steuerluftrohre (24, 25) wenigstens mit je einer Drosslung (33, 34) versehen sind.
  6. 6. Flüssigkeitstransporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Membranen (4, 5) und ihre Arbeitsräume (E bzw, Y) über ein - die Strömung nur in einer Richtung gestattenden -Saugventil (18), sowie ein Druckventil (19) durch ihre Saugrohre (20) und/oder Druckrohre (21) miteinander verbunden sind.
DE19853507011 1984-04-19 1985-02-28 Fluessigkeitstransporteinrichtung vorzugsweise fuer farbstoffe und chemikalien Withdrawn DE3507011A1 (de)

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