DE2121267A1 - Verstellpumpe mit Verstellvorrichtung - Google Patents
Verstellpumpe mit VerstellvorrichtungInfo
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Description
G.L, Rexroth GmbH
Akte-Nr. 121.127
Verstellpumpe mit Verstellvorrichtung 2121267
Die Erfindung betrifft eine Verstellpumpe, insbesondere eine verschwenkbare
Axialkolbenpumpe mit einer Verstellvorrichtung, deren von einem Steilzylinder
gebildetes Stellorgan einen, von einer Steuerdruckquelle beaufschlagten Kolben
aufweist, dessen Stellung ein Maß für den Verstellgrad, bzw. für die Fördermenge
der Verstellpumpe bildet.
Bei einer bekannten Verstellpumpe der vorliegenden Art wird der federzentrierte
Kolben des Verstellorgans auf der einen Seite von einem einstellbaren Steuerdruck
beaufschlagt, während seine andere Seite mit dem Tank in Verbindung steht. Die M
jeweilige Stellung des den Verstellgrad der Pumpe festlegenden Kolbens ist somit
ausschließlich von der Höhe des Steuerdruckes in Verbindung mit der Federkennlinie
der den Kolben in seine Mittelstellung zentrierenden Feder bestimmt. Die
Höhe des jeweiligen Steuerdruckes wird hierbei von einem Druckregelventil festgelegt,
welches manuell, mechanisch oder auch, falls die Verstellpumpe auf konstantes Antriebsdrehmoment geregelt werden soll, vom Arbeitsdruck eingestellt wird.
Soll eine Verstellung, die eine beliebige Einstellung der Verstellpumpe zuläßt, durch
eine Regelung auf konstantes Antriebsdrehmoment überlagert werden, so ist neben dem Druckregelventil, welches den gewünschten Einstellungswert der Verstellpumpe
vorgibt, noch ein vom Arbeitsdruck beeinflußtes Druckregelventil erforderlich, welches ebenfalls in der Steuerdruckleitung eingebaut ist und dann den ä
Steuerdruck bestimmt, wenn es auf einen niedrigeren Druck eingestellt ist als das
andere DruckregeIventil. Dieses ist dann der Fall, wenn das vorgegebene maximale
Antriebsdrehmoment der Verstellpumpe erreicht ist.
Mit diesem System können bei einer einfachen Steuerung oder Regelung der Verstellpumpe
nicht mehrere, voneinander unabhängig arbeitende Verstellvorrichtungen an eine gemeinsame Steuerdruckleitung angeschlossen werden, da eine Veränderung
des Verdrängungsvolumens der Verstellpumpe eine Veränderung der Höhe
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des Steuerdruckes voraussetzt, wodurch eine Beeinflussung auch der anderen
Verstellvorrichtungen gegeben wäre. Umgekehrt würden Druckschwankungen in der Steuerdruckleitung, wie sie z. B. durch das Zuschalten von weiteren
Verbrauchern entstehen, ein Schwanken der Größe des Verdrängungsvolumens der Verstellpumpe hervorrufen.
Weiterhin besteht ein Nachteil dieses Systems darin, daß bei einer Pumpensteuerung
mit überlagerter Regelung auf konstantes Antriebsdrehmoment mit einem den gewünschten Einsteilungswert der Verstellpumpe vorgebenden Druckregelventil
nicht mehrere Verstellpumpen gemeinsam gesteuert werden können, wenn diese mit unterschiedlichen Arbeitsdrücken belastet v/erden, bzw. die
konstantzuhaltenden Antriebsdrehmomente der einzelnen Pumpen unterschiedlich
groß sind. Das der überlagerten Regelung dienende Druckregelventil, weiches vom Arbeitsdruck seiner Verstellpumpe auf den niedrigsten Druck eingestellt wird,
würde die Höhe des Steuerdruckes festlegen und dadurch alle anderen Verstellvorrichtungen
beeinflussen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Verstellpumpe, deren
Verstellvorrichtung, mit der die einfache Steuerung oder Regelung, bzw. die
überlagerte Regelung des Verstellgrades der Verstellpumpe vorgenommen werden
kann, ein betriebssicheres Arbeiten auch bei mehreren an einer gemeinsamen Steuerdruckleitung angeschlossenen Verstellvorrichtungen gewährleistet, ohne
daß eine gegenseitige Beeinflussung stattfindet. Hierzu muß das Verdrängungsvolumen der Verstellpumpe auf jeden beliebigen Wert einzustellen sein, ohne daß
eine Veränderung der Höhe des Steuerdruckes, der bei einfacher Steuerung oder Regelung
konstant und bei überlagerter Regelung zum Zwecke der Vorgabe des gewünschten Einste I !wertes der Verstellpumpe veränderlich sein kann, erforderlich
ist. Weiterhin soll das durch die erfindungsgemäße Verstellvorrichtung eingestellte
Verdrängungsvolumen durch Schwanken des Steuerdruckes weitgehend unbeeinflußt bleiben«
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Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Kolben des Stellorgans
auf der, der von einem Steuerdruck beaufschlagten Seite gegenüberliegenden Seite, von einem dem Steuerdruck entgegenwirkenden veränderbaren Gegendruck
und der Kraft einer Regelfeder beaufschlagt ist. Die Steuerung des Stellorgans erfolgt somit von der Druckdifferenz zwischen Steuerdruck und Gegendruck,
die mit der beaufschlagten Fläche des Stellorgankolbens multipliziert eine resultierende
Kolbenkraft ergibt, die gegen die Regelfeder ausgewogen wird, wobei der dieser Kraft entsprechende Federweg eine außermittige Lage des Stellorgankolbens
und damit eine Ausschwenkung der Verstellpumpe ergibt. Ferner ist das
betriebssichere Arbeiten der Stellvorrichtung unabhängig vom Tankdruck bzw.
von der Lage des Tankes.
Der für die Jeweilige Einstellung der Verstellpumpe erforderliche Gegendruck wird
in vorteilhafter Weise von einem Druckregeiventil festgelegt, das zweckmäßigerweise
mit seiner Eingangsseite mit dem Steuerdruck in Verbindung steht. Dieses
Druckregelventil ist funktionell so ausgebildet, daß bei dessemkonstanter Einsteilung
eine Veränderung des Steuerdruckes eine Veränderung des Gegendruckes bewirkt, derart, daß die Druckdifferenz zwischen Steuerdruck und Gegendruck
und damit die resultierende Kraft am Stellorgankolben und die Einstellung der
Verstellpumpe innerhalb eines Funktionsbereiches konstant bleibt. Bei manueller
oder mechanischer Betätigung der Verstellvorrichtung wird ein Druckregelventil
mit einer entsprechenden Betätigung verwendet.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Stellung des Steuerkolbens des Druckregefventils
vom Arbeitsdruck der Verstellpumpe beeinflußbar, derart, daß mit steigendem
Arbeitsdruck der den Kolben des Stellorgans beaufschlagende Gegendruck
ebenfalls ansteigt, und umgekehrt. Diese Ausbildung ermöglicht in vorteilhafter
Weise die Regelung der Verstellpumpe auf Konstanthaltung ihres Antriebsdrehmomentes.
Sie kann für die einfache oder überlagerte Regelung eingesetzt werden. Weiterhin wird hierbei zur Erzielung einer wirkungsvollen Dämpfung der Verstellbewegung
der Verstellpumpe in der vom Druckregelventil zum Stellorgan führenden
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Gegendruckleitung ein in Richtung des Stellorgans öffnendes Drosselrückschlagventil
angeordnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 eine Verstellpumpe mit manuell oder mechanisch betätigter Verstelleinrichtung
in schematischer Darstellung,
Figur 2 einen Schnitt eines manuell oder mechanisch betötigten Druckregelventils,
Figur 3 eine Verstellpumpe mit vom Druck der Versfellpumpe beeinflußbarer Versfei
!vorrichtung mit hydraulischer Verstärkung in schematischer Darstellung,
und
Figur 4 einen axialen Längsschnitt eines Druckregelvenfils, dessen Druckeinstellung
vom Druck der Verstellpumpe festgelegt ist.
In Figur 1 ist mit 1 die Verstellpumpe mit den beiden Druckmittel leitungen la, Ib
bezeichnet. Das durch den Pfeil 1 c gekennzeichnete Versfellelement der Verstellpumpe
ist unmittelbar mit der durchgehenden Kolbenstange 2 α des Kolbens 2 b des Stellorgans 2 der Verstellvorrichtung V verbunden. In den Zylinderraum 3 a
mündet eine Leitung 4 und in den Zylinderraum 3 b eine Leitung 5 ein, die zu einem als 4-Wege-Ventil mit 3 Schaltstellungen (a,b,c) ausgebildeten Steuerventil
6 führen. Zu dem Steuerventil 6 führt ferner die Gegendruck leitung 7 vom
Druckregelventil 8, sowie ein von der Steuerdruckleitung 9 abgezweigtes Leifungsteil
9 a. In der Schaltstellung c des Steuerventils 6 steht der Zylinderraum
3 b des Stellorgans 2 unter dem von dem Druckbegrenzungsventil Π auf
einen genau definierten Wert begrenzten Druck der Steuermitfelpumpe 10 und der.
ZyÜnderraurn 3 α des Stellorgans 2 unter dem am Druckregelventil 8 eingestellten
Gegendruck. Zum Versfellen der Stellung des Kolbens 2 b aus der gezeigten,
der Nu 11-Förderung der Verstellpumpe 1 entsprechenden Mittelstellung wird am
DruckregeJventi! ein Gegendruck eingestellt, dessen Wert um einen bestimmten,
dem Versfellweg des Kolbens entsprechenden Betrag unter dem Wert des konstanten
Druckes der Steuermittelpumpe 10 liegt. Durch diese Druckdifferenz aus dem konstanten
Druck der SteuermStfeipumpe 10 und dem eingestellten Druck am Druck™
regelventil 8 wird der Kolben 2 b des Stellorgans in Richtung des Zylinderraumes 3 a
2 0 S Β 4 7 /.0 2 6 3
verschoben, und zwar unter gleichzeitigem Zusammendrücken der als Druckfeder
ausgebildeten Regelfeder 12 a. Der Verstellweg des Kolbens 2 b wird
hierbei gleichzeitig von der Kennlinie der Regelfeder 12 α mitbestimmt. Sobald
durch das Zusammendrücken der Regelfeder 12 α deren Kraft soweit angestiegen
ist, daß sie der auf der Gegenseite des Kolbens wirkenden Druckdifferenz entspricht,
ist die neue Stellung des Kolbens 2 b und damit der Ausschwenkungsgrad, und davon abhängig die Fördermenge der Verstellpumpe 1 festgelegt.
In der gezeigten Schaltstellung b des Steuerventils 6 herrscht in beiden Zylinderräumen
3 a , 3 b der Druck der Steuermittelpumpe, sodaß der Kolben 2 b von den Regelfedern 12 a, 12 b in seine Mittel- bzw. Ausgangsstellung zentriert
ist.
In der Schaltstellung α des Steuerventils 6 ist der Zylinderraum 3 α des Stellorgans
2 mit der Steuerdruck I ei tu ng 9 verbunden, während der Zylinderraum 3 b
mit der Gegendruckleitung 7 in Verbindung steht. In diesem Falle verschiebt sich der Kolben 2 b bei Druckminderung im Zylinderraum 3 b durch das Druckregelventil
8 in Richtung dieses Zylinderraumes und zwar ebenfalls soweit, bis der Wert, der durch das Zusammendrücken der Regelfeder 12 b sich ergebenden,
entgegen der Verschieberichtung des Kolbens auf diesen wirkende Federkraft der Größe der sich aus dem im Zylinderraum 3 α herrschenden Druck der Steuermittelpumpe
und dem vom Druckrege !ventil eingestellten Zylinderraum 3 b herrschenden
Gegendruck ergebenden Druckdifferenz entspricht. ™
Die Verstellung des Kolbens 2 b des Stellorgans erfolgt somit nicht durch eine
Änderung des Druckes der Steuermittelpumpe 10, sondern ausschließlich durch eine Änderung des vom Druckregelventil 8 einzustellenden Gegendruckes. Da
der Druck der Steuermittelpumpe während der Verstellung konstant bleibt, lassen sich mit einer Steuermitte I pum pe eine größere Anzahl von Verstellvorrichtungen
wirkungsvoll betreiben.
2 0 9 8"A6T/ 0 2 6 8
Das verwendete Druckrege !ventil 8 besteht nach Figur 2 aus einem Gehäuse 100
in dessen Längsbohrung 101 ein Steuerkoiben 102 geführt ist. Der Steuerkolben
weist eine umlaufende Erweiterung 103 auf, die zwei Räume 104 und 105 voneinander
trennt. Der Raum 104 steht über die Gehäusebohrungen 106, 107 und 108
mit der Steuerdruckleitung 9 und der Raum 105 über die Gehäusebohrungen 110,
111 und 112 mit der Gegendruckleitung 7 in Verbindung. Der Druck im Raum 105
wird mittels der Federkraft der Regelfeder 113, die den Steuerkolben 102 in Richtung
des Raumes 104 belastet, festgelegt. Die Einstellung der Regelfeder 113 erfolgt
mit Hilfe eines, von dem Steuerkolben 102 und dem in der Axialbohrung 114 desselben
angeordneten und nach außen geführten Betätigungsglied 115 gebildeten Folgesystems.
Wird das Betätigungsglied 115 in Richtung des Pfeiles 137 verschoben, wird der umlaufende
Raum 116, der über die Bohrung 108 und der Leitung 9 mit der Steuermittelquelle
(10, Fig. 1) in Verbindung steht, mit dem umlaufenden Raum 133, der seinerseits
über die Bohrung 112 mit der zum Steuerventil 6 führenden Leitung 7 in Verbindung
steht, verbunden und zwar über Radialbohrungen 117 und 134 im Steuerkolben 102
und über die Ausnehmung 135 im Betätigungsglied 115. Durch diese Verbindung stehen
die von der umlaufenden Erweiterung 103 des Steuerkolbens 102 begrenzten Räume
und 105 unter dem von der Steuermittelquelle (10, Fig. 1) bewirkten Druck. Damit
ist aber der Steuerkolben 102 druckausgeglichen, sodaß lediglich noch die Kraft
der Regelfeder 113 auf denselben wirkt. Die als Druckfeder wirkende Regelfeder
stützt sich mit ihrem einen Ende 113 α an der Zwischenwand 136 und mit ihrem
anderen Ende 113 b an dem Federteller 123 ab, der sich seinerseits an der Mutter
des über den Verbindungsstift 121 mit dem Steuerkolben 102 verbundenen Bolzens
abstützt, sodaß der Steuerkolben 102 von der Regelfeder 113 in Richtung des Pfeiles
137 belastet und verschoben wird. Der Steuerkolben 102 verschiebt sich soweit in Richtung des Pfeiles 137, bis die Verbindung der Radialbohrungen 117 zu der
Ausnehmung 135 am Betätigungsglied 115 von der Steuerkante 124 unterbrochen
ist und die Verbindung zwischen den Radialbohrungen 117 und der Ausnehmung 125,
die über die Querbohrungen 126 und der Längsbohrung 127 im Betätigungsglied 115,
den Raum 128, sowie über die Längsbohrung 129 und die Querbohrungen 130, den
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Federroum 132 und über die Gehäusebohrung 131 mit dem Tank T in Verbindung
steht, durch Überfahren der Steuerkante 138 des Betätigung^ I iedes von den
Radialbohrungen 117 des Steuerkolbens 2 soweit hergestellt ist, daß sich im
Raum 105 ein Druck einstellt, dessen auf die Fläche 103 b wirkende Kraft gemeinsam
mit der in gleicher Richtung wirkenden Kraft der Regelfeder 113 der,
vom im Raum 104 herrschenden konstanten Druck erzeugten und auf die Fläche 103 a
wirkenden Kraft entspricht. Da der Druck im Raum 104 konstant bleibt, ändert
sich mit der Stellung des Steuerkolbens 102 im Gehäuse 100 infolge der damit
sich ändernden Kraft der Regelfeder 113 der Druck im Raum 105 der gleichzeitig
den Gegendruck des Stellorgans 2 bildet. Je weiter daher das Betäfigungsglied
115 in Richtung des Pfeiles 137 verschoben wird und damit infolge der
Folgewirkung auch der Steuerkolben 102, umso weiter entspannt sich die Regelfeder
113 und umso höher steigt der den Gegendruck bildende Druck im Raum 105 an.
Bei einer Verschiebung des Betätigungsgliedes 115 in die Gegenrichtung wird zunächst
die Verbindung der Radialbohrungen 117 mit der mit dem Tank in Verbindung
stehenden Ausnehmung 125 durch Freigabe der Radialbohrungen 117 von
der Steuerkante 138 des Betätigungsgliedes 115 hergestellt. Durch das damit
verbundene Absinken des Druckes im Raum 105 wird bei konstanktem Druck im Raum 104 der Steuerkolben 102 ebenfalls entgegen des Pfeiles 137 verschoben,
und zwar soweit, bis die Radialbohrungen 117 wieder in dem Bereich der Steuerkanten
138 und 124 des Betätigungsgliedes liegen und sich im Raum 105 ein Druck
einstellt, dessen auf die Fläche 103 b wirkende Kraft gemeinsam mit der in dieser
Stellung in gleicher Richtung wirkenden Kraft der Regelfeder 113 wiederum der
auf die Fläche 103 α wirkenden Kraft auf Grund des im Raum 104 herrschenden und die Fläche 103 α beaufschlagenden Druckes die Waage hält. Da sich mit
einer Verschiebung des Regelkolbens 102 entgegen der Richtung des Pfeiles 137 die
Kraft der Feder erhöht, verringert sich in gleichem Maße der die Fläche 103 b in
Kraftrichtung der Regelfeder 113 beaufschlagende, den Gegendruck für das Stellorgan
(2, Fig, 1) bildende Druck im Raum 105.
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Nach Figur 3 erfolgt die Einstellung des Druckregelventils 8 mittels des Arbeitsdruckes der Verstellpumpe 1, und zwar über die Leitung 20. Damit in beiden
Förderrichtungen der Verstellpumpe 1 eine wirksame Einstellung des Druckregelventils
8 gewährleistet ist, ist die Leitung 20 über ein Wechselventil 139 mit
den Leitungen 1 a/ 1 b der Verstellpumpe 1 verbunden. Das Wechselventil bewirkt
eine Verbindung der Leitung 20 mit der jeweils unter Arbeitsdruck stehenden Leitung 1 α oder 1 b. Die Kolbenstange 2 α des Stellorgans 2 ist über eine aus
einem Stellzylinder 21 α und Servoventil 21 b gebildete hydraulische Verstärkungsvorrichtung
21 mit eigener Druckmittelpumpe 21 c mit dem Verstellelement 1 c der Verstellpumpe 1 gekoppelt. Zur Dämpfung der Einstellbewegung des Kolbens 2 b
des Stellorgans 2 ist in der Gegendruckleitung 7 ein Drosselrückschlagventil 22 eingebaut, das in Richtung des Stellorgans 2 öffnet. In der Gegenrichtung, also
in Richtung des Druckregelventils 8 schließt das Rückschlagventil 22 a, sodaß
die Druckflüssigkeit über die einstellbare Drossel 22 b zurückströmen muß, und damit eine Dämpfung der Stellbewegung des Kolbens 2 b des Stellorgans 2 bewirkt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Druckbegrenzungsventil 11 mit einer
Handverstellung Π α versehen, sodaß unabhängig von dem vom Druck der Verstellpumpe
1 festgelegten Gegendruck eine überlagerte Steuerung mit Hilfe des Druckes
der Steuermitielquelle 10, ähnlich wie dies bei vorbekannten Verstellpumpen dieser
Art der Fall ist, durchführbar ist.
Das Druckregelventil 8 nach Figur 4, das vom Arbeitsdruck der Verstellpumpe 1 entsprechend
Figur 3 gesteuert wird, weist gegenüber dem Druckregelventil nach Figur 2 zusätzlich einen auf das Betätigungsorgan 115 wirkenden, vom Arbeitsdruck
der Verstellpumpe 1 im Raum 140 beaufschlagten Kraftkolben 141 auf, sowie ein
zusätzliches Federpaket 143, das in Gegenrichtung über den Federteller 142 auf
das Betätigungsorgan 115 wirkt, und zwar mit einer annähernd dem Verlauf
einer Hyperbel folgenden Kennlinie. Je größer demnach der Arbeitsdruck der Verstellpumpe
1 ansteigt, umso größer ist die Verschiebung des Betätigungsgliedes In Richtung des Pfeiles Ί37, und umgekehrt. Damit steigt aber auch gleichzeitig
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der Gegendruck im Raum 105 an und damit auch in der Gegendruckleitung 7,
sodaß sich die Verstellpumpe 1 in Richtung ihrer Null-Förderung bewegt.
Die Anschlagschraube 145 begrenzt die Verschiebung des Steuerkolbens 102
in Richtung des Pfeiles 137, sodaß bei einem weiteren Anstieg des Arbeitsdruckes und der damit verbundenen Verschiebung des Betätigungsorgans 115
in Pfeilrichtung die Steuerkante 124 den Durchfluß zu den Radialbohrungen
öffnet, ohne daß der Steuerkolben 102 der Verschiebung folgen kann. Da hierbei
der Gegendruck die Höhe des Steuerdruckes erreicht, findet nun am Kolben 2 b des Stellorgans 2 ein angenäherter Druckausgleich statt, sodaß er sich auf seine
federzentrierte Mittel lage zu bewegt und dabei die Verstellpumpe 1 auf eine
Fördermenge einstellt, die zur Aufrechterhaltung des Grenz-Arbeitsdruckes
erforderlich ist, bei dem dieser Regelvorgang stattfindet.
Die Erfindung ist nicht an das gezeigte Ausführungsbeispiel gebunden, insbesondere
können auch andere konzipierte Druckregelventile zur Einstellung des Gegendruckes eingesetzt werden.
209847Λ0268
Claims (6)
1. Verstellpumpe, insbesondere verschwenkbare Axialkolbenpumpe, mit einer
Verstellvorrichtung, deren Stellorgan einen, von einer Steuermittelquelle
beaufschlagten Kolben aufweist, dessen Stellung ein Maß für den Versteligrad^
bzw, für die Fördermenge der Verstellpumpe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolber(2 b)des Stellorgans(2)auf der, der von
dem Steuerdruck (10, 9) beaufschlagten Seite gegenüberliegenden Seite
von einem, dem Steuerdruck entgegenwirkendem Gegendruck(7)und der
Kraft einer Regelfeder (12 a , 12 b) beaufschlagt ist.
2. Versteilpumpe nach Anspruch \, dadurch gekennzeichnet, daß der
dem Kolben(2 b)des Stel!organs(2)beaufschlagende Gegendruck(7) von einem
Druckregelventil(8)festgelegt ist.
3. Verstellpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsseite (9, 108) des Druckregelventils(8)mit der Steuermittelquel!e(]0)in
Wirkverbindung steht.
4. Verstellpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckregelventi 1(8)eine an sich bekannte manuelle bzw.
mechanische Betätigung(8a)aufweist.
5. Verstellpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellung des Steuerkolbens(102)des DruckregelventiIs(S)vom
Arbeitsdruck der Verstellpumpe(l)beeinflußbar ist, derart, daß mit steigendem
Arbeitsdruck der Verstel!pumpe(l)der den Kolben(2 b)des Stellorgans(2)beaufschlagende
Gegendruck ebenfalls ansteigt, und umgekehrt.
6. Verstellpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in der vom DruckregelventiI(8)zum Stellorgan(2)
führenden Gegendruckle?tungV)ein in Richtung des Stellorgans(2)öffnendes
Dr©sseirücksch!agventil{22)angeordnet ist.
209 847/0268
Leerseite
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1971
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-
1972
- 1972-04-20 US US00245743A patent/US3808952A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3808952A (en) | 1974-05-07 |
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