DE19539025A1 - Fluidverstärker - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf Vor
richtungen zum Erhöhen des Drucks eines zugeführten Fluids
durch Erhöhung des Durchflusses, und im spezielleren auf einen
verbesserten Fluidverstärker, der angepaßt ist, um in Ver
bindung mit einem einfachwirkenden Antriebskolben zu arbeiten.
Fluidverstärker, das bedeutet, Vorrichtungen, die einen
erhöhten oder verstärkten Fluiddruck durch Erhöhung des
Durchflusses bereitstellen, sind bekannt.
Ein Beispiel eines Fluidverstärkers im Stand der Technik ist in
dem US-Patent mit der Nummer 22 96 647 gezeigt und beschrieben,
wobei die Gerätebeschreibung von diesem durch Bezugnahme hierin
aufgenommen ist. Das Gerät umfaßt im wesentlichen einen An
triebskolben, einen angetriebenen oder Pumpkolben, ein Um
steuerventil und eine Umschaltspielverbindung. Verschiedene
Hubendesensoren sind betriebswirksam angeordnet, um automatisch
den Antriebskolben umzukehren, um einen verstärkten Auslaßdruck
bei beiden Hüben bereitzustellen. Jedoch ist das in dem Patent
mit der Nummer 22 96 647 gezeigte Gerät vergleichsweise groß
und schwerfällig und deshalb teuer. Darüber hinaus scheint das
Gerät, Vierwege-Steuerventile in Verbindung mit einem gleich
flächigen Antriebskolben zu verwenden. Durch den letzten Aus
druck ist gemeint, daß der Kolben gleiche Flächen auf
gegenüberliegenden Seiten aufweist.
Entsprechend wäre es wünschenswert, einen verbesserten Fluid
verstärker von einfachem Aufbau bereitzustellen, der es er
möglicht Kolben ungleicher Flächen und Dreiwege-Steuerventile
einzusetzen.
Mit Bezug auf die Bezugszeichen für die entsprechenden Teile,
Bereiche und Oberflächen der offenbarten Ausführungsform, le
diglich zum Zwecke der Illustration und nicht zur Beschränkung,
stellt die vorliegende Erfindung im wesentlichen einen Fluid
verstärker (10) bereit. Der verbesserte Verstärker umfaßt einen
Pumpkolben (11), der für eine abgedichtete Gleitbewegung in
einem Pumpzylinder (12) angebracht ist; eine Stange (13) mit
einem am Pumpkolben angebrachten Ende und einem Bereich (31),
der abgedichtet eine Endwand (32) des Pumpzylinders
durchdringt; der Pumpkolben weist eine großflächige Seite (20)
auf, die in eine erste Kammer (21) gerichtet ist, und eine
kleinflächige Seite (28) auf, die in eine zweite Endkammer (29)
gerichtet ist; eine erste Quelle von Druckfluid (PS); eine Ein
laßleitung (22), die betriebswirksam angeordnet ist, um einen
Durchfluß von der ersten Quelle zu der ersten Endkammer (21) in
einer Richtung zu ermöglichen; eine Verbindungsleitung (30),
die betriebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der
ersten Endkammer (21) zu der zweiten Endkammer (29) in einer
Richtung zu ermöglichen; eine Auslaßleitung (24), die be
triebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der
zweiten Endkammer zu einem Auslaß in einer Richtung zu ermögli
chen; einen Antriebskolben (14), der für eine abgedichtete
Gleitbewegung in einem Antriebszylinder (15) angebracht ist,
wobei der Antriebskolben mit der Stange (13) zum Bewegen mit
dieser verbunden ist, und der Antriebskolben eine Seite (34)
aufweist, die in eine Antriebsendkammer (35) gerichtet ist;
eine zweite Quelle von Druckfluid (PS); und ein Steuerventil
(19) zum abwechselnden Verbinden der Antriebsendkammer (35) mit
der zweiten Quelle oder einem Fluidrücklauf derart, daß, wenn
die Antriebsendkammer mit der zweiten Quelle in Verbindung
steht, der Pumpkolben angetrieben ist, um das Volumen der er
sten Endkammer zu reduzieren und einen ersten verstärkten Druck
(Pi1) an dem Auslaß bereitzustellen, und, wenn die Antriebsend
kammer mit dem Rücklauf in Verbindung steht, der Pumpkolben
angetrieben ist, um das Volumen der zweiten Endkammer zu ver
ringern und einen zweiten verstärkten Druck (Pi2) an dem
Auslaßbereich zu stellen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die erste und
zweite Fluidquelle dieselbe, und der erste und zweite ver
stärkte Druck sind im wesentlichen derselbe (das bedeutet Pi1 =
Pi2). Das Steuerventil kann ein Dreiwege-Steuerventil (19) um
fassen, das abhängig ist von einem Vorsteuerdruck (Pp). Das
Steuerventil kann darüberhinaus ein in zwei Stellungen arbei
tendes Dreiwege-Vorsteuerventil (16) zum wahlweisen Bereit
stellen eines Vorsteuerdruckes (Pp) an dem Steuerventil als
Funktion der Stellung des Vorsteuerventils umfassen, und eine
Umschaltspielverbindung (18) zwischen dem Vorsteuerventil und
dem Antriebskolben derart umfassen, daß, wenn der Antriebskol
ben das Ende seines Hubs in einer der Richtungen erreicht, das
Vorsteuerventil in die entgegengesetzte Stellung geschoben
wird, wodurch der Pumpkolben automatisch in dem Pumpzylinder
umkehrt, um einen kontinuierlichen verstärkten Druck (Pi1 oder
Pi2) an dem Auslaß bereitzustellen. Die großflächige Pumpkol
benseite (20) kann im wesentlichen zweimal der Fläche der
kleinflächigen Pumpkolbenseite (28) entsprechen. Die Fläche der
großflächigen Pumpkolbenseite (20) kann im wesentlichen gleich
sein der Fläche der Antriebskolbenseite (34). Die Einlaß-, Ver
bindungs- und Auslaßleitungen können verschiedene
Rückschlagventile (23, 25, 26) entsprechend zugeordnet darin
eingearbeitet haben, um das Fluid zu zwingen, in einer einzigen
Richtung durchzufließen.
Entsprechend ist das wesentliche Ziel dieser Erfindung einen
verbesserten Fluidverstärker bereitzustellen.
Ein weiteres Ziel ist es, einen verbesserten Fluidverstärker
von verbessertem und vereinfachtem Aufbau bereitzustellen, der
es ermöglicht, Kolben unterschiedlicher Flächengröße und Drei
wege-Steuerventile einzusetzen.
Diese und andere Ziele und Vorteile werden offensichtlich wer
den von der vorangegangenen und nachfolgenden Beschreibung, den
Zeichnungen und beigefügten Ansprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des verbesserten Verstärk
ers, wobei diese Ansicht die Pump- und Antriebskol
benvorrichtung in einer mittleren Stellung des Hubes
und in einer Linksbewegung bezüglich der nach rechts
verschobenen Stellungen des Vorsteuer- und Steuerven
tils zeigt.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht davon, jedoch zeigt sie die
Pumpen- und Antriebskolbenvorrichtung zum Beginn
einer Rechtswärtsbewegung genau nach dem Ende des
linksgerichteten Hubs bezüglich der nach links
geschobenen Stellung der Vorsteuer- und Steuerven
tile.
Fig. 3 ist eine ähnliche schematische Ansicht davon, wobei
diese Ansicht die Pump- und Antriebskolbenvorrichtung
in einer mittleren Stellung des Hubs und in einer
Rechtswärtsbewegung bezüglich der nach links
geschobenen Stellung des Vorsteuer- und Steuerventils
zeigt.
Fig. 4 ist eine ähnliche schematische Ansicht davon, jedoch
zeigt sie die Pump- und Antriebskolbenvorrichtung zum
Beginn der Linksbewegung direkt nach dem Ende des
rechtsgerichteten Hubs bezüglich der nach rechts
geschobenen Stellung des Vorsteuer- und Steuerven
tils.
Zu Beginn soll es klar verstanden sein, daß gleiche Bezugszif
fern dieselben baulichen Elemente, Bereiche oder Oberflächen in
den ganzen verschiedenen Zeichnungsfiguren identifizieren sol
len, soweit solche Elemente, Bereiche oder Oberflächen weiter
beschrieben oder erklärt werden durch die gesamte Beschreibung,
von welcher diese detaillierte Beschreibung ein integraler
Bestandteil ist. Soweit nicht anders bezeichnet, ist es beabsi
chtigt, daß die Zeichnungen (das bedeutet, Schraffierungen,
Anordnung der Teile, Proportionen, Gerade, etc.) zusammen mit
der Beschreibung gelesen werden sollen und deshalb als Teil der
gesamten geschriebenen Beschreibung dieser Erfindung anzusehen
sind. Wie in der folgenden Beschreibung verwendet, bedeuten die
Begriffe "horizontal", "vertikal", "links", "rechts", "hoch",
"runter", sowie die adjektiven und adverbialen Ableitungen da
von (das bedeutet, "horizontal", "rechts", "hoch", etc.) ein
fach die Orientierung des gezeigten Aufbaus, wie die ent
sprechende Zeichnungsfigur normalerweise dem Leser gegenüber
liegt. Ähnlich beziehen sich die Begriffe "einwärts" und
"auswärts" im wesentlichen auf die Orientierung der Oberfläche
relativ zur Längsachse oder Rotationsachse entsprechend dem Er
fordernis.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen und im speziellen auf Fig. 1,
stellt die vorliegende Erfindung im wesentlichen einen Fluid
verstärker bereit, der im wesentlichen mit der Bezugsziffer 10
bezeichnet ist. Während der verbesserte Verstärker hier mit Be
zug auf den hydraulischen Betrieb beschrieben werden wird, soll
es klar verstanden sein, daß die Erfindung auch für Gase An
wendung finden kann. Deshalb, wie in den beigefügten Ansprüchen
verwendet, soll die Bezeichnung "Fluid" im wesentlichen sowohl
eine Flüssigkeit, ein Gas oder eine Kombination davon mit
einschließen.
Der verbesserte Verstärker 10 umfaßt im wesentlichen einen
Pumpkolben 11, der für abgedichtete Gleitbewegungen in einem
Pumpzylinder 12 angebracht ist; eine Stange 13; ein An
triebskolben 14, der in abgedichteter Gleitbewegung in einem
Antriebszylinder 15 angebracht ist; ein Vorsteuerventil, das im
wesentlichen mit der Bezugsziffer 16 bezeichnet ist und be
triebswirksam angeordnet ist, um einen Vorsteuerdruck Pp be
reitzustellen; eine Umschaltspielbewegungseinrichtung, die im
wesentlichen mit der Bezugsziffer 18 gekennzeichnet ist und be
triebswirksam zwischen dem Antriebskolben und dem Vorsteuerven
til angeordnet ist; und ein Steuerventil, das im wesentlichen
mit der Bezugsziffer 19 bezeichnet ist. Die soeben beschrie
benen verschiedenen Elemente sind durch verschiedene Ver
bindungsdurchgänge, wie weiter unten beschrieben wird, verbun
den.
Der Pumpkolben 11 weist links eine großflächige, kreisförmige
Vertikalseite 20 auf, die in eine erste Endkammer 21 gerichtet
ist. Druckfluid von einer geeigneten ersten Quelle, bezeichnet
mit PS wird durch den Einlaß einer Einlaßleitung 22, die ein
Rückschlagventil 23 beinhaltet, zugeführt. Die erste Pumpenend
kammer 21 steht in Verbindung mit einem Auslaß über eine
Auslaßleitung 24, die Rückschlagventile 25 und 26 entsprechend
beinhaltet. Somit ist ein verstärkter Druck Pi an dem Auslaß
erreicht. Pumpkolben 11 weist rechts eine kleinflächigere ring
förmige Vertikalseite 28 auf, die in eine zweite Endkammer 29
gerichtet ist. Eine Verbindungsleitung 30 verbindet die Kammer
29 mit der Auslaßleitung 24 zwischen Rückschlagventilen 25 und
26. Somit wird Fluid strömungsgerichtet, um von der ersten End
kammer 21 zur zweiten Endkammer 29 über das Rückschlagventil 25
und von der zweiten Endkammer zu dem Auslaß über das
Rückschlagventil 26 zu fließen.
Die Stange 13 ist mit ihrem linken Ende an dem Pumpkolben 11
befestigt und weist einen mittigen Bereich 31 auf, der abgedi
chtet eine Endwand 32 des Pumpzylinders durchdringt. Das rechte
Ende der Stange 13 ist mit dem Antriebskolben verbunden. Jedoch
ist ein mittlerer Bereich der Stange 13, weil der Bereich der
Stange 13, der außerhalb des Pumpkolbens ist, nicht dem Fluid
druck ausgesetzt ist, wie durch die Leitung 27 angedeutet ist,
die kontinuierlich mit dem Fluidrückfluß R in Verbindung steht,
durch eine gestrichelte Linie 33 dargestellt.
Der Antriebskolben 14 weist eine linke kleinflächigere ringför
mige Vertikalseite und eine rechte großflächigere ringförmige
Vertikalseite 34 auf, die in eine Antriebsendkammer 35 weist.
Die Umkehrbewegungsspielverbindung 18 weist eine horizontale
längliche Zylinderhülse 36 auf, die sich rechts von dem An
triebskolben erstreckt und eine rechte nach innen gerichtete
Endwand 38 aufweist. Eine Stange 39 kleinen Durchmessers
durchdringt die Endwand 38 und weist einen vergrößerten
Kopfbereich 40 auf, der innerhalb der Hülse 36 eingefangen ist.
Dieses ist nicht ein Kolben- und Zylinder, weil der Kopf 40
nicht abdichtend die Wände der Hülse 36 berührt. Entgegen die
sem befindet sich das Fluid in der Antriebskammer 35 zur Rech
ten der Hülse 36 und ist ebenso innerhalb der Hülse 36 an bei
den Seiten des Kopfbereichs 40 vorhanden.
Vorsteuerventil 16 weist einen zweinockigen Ventilstößel 41
auf, der zum Abdichten und Gleitbewegen in einem Vorsteuerven
tilzylinder 42 angebracht ist. Die linke und rechte Nocke des
Stößels 41 sind durch die Bezugsziffern 43 und 44 entsprechend
gekennzeichnet. Das rechte Ende der Stange 39 ist mit dem Vor
steuerstößel 41 verbunden. Somit bewegen sich der Kopfbereich
40 der Bewegungsspielverbindung und der Vorsteuerstößel 41
zusammen. Der Druck in der Antriebskammer 35 ist auf die linke
Endseite 45 des Vorsteuerventilstößels aufgebracht. Durchgang
46 steht in Verbindung mit dem Raum zwischen den Vorsteuer
stößelnocken 43, 44 mit einer Kammer 48, die sich in dem rech
ten Ende des Vorsteuerkolbenzylinders erstreckt. Somit ist der
Vorsteuerdruck (Pp) zwischen den Nocken 43, 44 kontinuierlich
auf die rechte Endseite des Vorsteuerventilstößels aufgebracht.
Die Nocken 43, 44 sind angeordnet, um wahlweise die ringförmi
gen Einlässe 49, 50 entsprechend abzudecken oder zu öffnen, die
sich in den Vorsteuerventilkörper erstrecken. Somit ist der
Vorsteuerventilstößel 41 für eine Gleitbewegung in dem Zylinder
42 zwischen einem linken Stopper 51 und einem rechten Stopper
52 angebracht.
Das Steuerventil 19 weist einen federvorgespannten Ventilstößel
43 mit zwei Nocken auf, der für eine Gleitbewegung in dem
Steuerventil 54 angebracht ist. Die linke und rechte Nocke des
Steuerventils sind durch die Bezugsziffern 55 und 56 ent
sprechend gekennzeichnet. Nocken 55, 56 sind angeordnet, um
wahlweise die ringförmigen Einlässe 58, 59 entsprechend ab
zudecken oder zu öffnen, die sich in den Steuerventilkörper er
strecken. Das rechte Ende des Steuerventilzylinder ist mit
einer Endkammer 60 versehen, die in konstanter Verbindung mit
der Vorsteuerventilendkammer 48 über die Leitung 61 steht.
Somit ist der Vorsteuerdruck in der Vorsteuerventilendkammer 48
ebenso in der Steuerventilendkammer 60 vorhanden. Das Steuer
ventil ist für eine abgedichtete Gleitbewegung zwischen einem
linken Stopper 56 und einem rechten Stopper 63 angebracht. Eine
Stange 64 erstreckt sich nach links von der Nocke 55 und
durchdringt nicht abgedichtet den linken Stopper 62 und endet
in einer Druckplatte 65 in einer Federkammer 66. Eine Spiral
feder 68 ist betriebswirksam in der Kammer 66 angeordnet, um
zwischen einer linken Federkammerwand 69 und der Druckplatte 65
zu wirken. Feder 68 ist zusammengedrückt und drückt kontinuier
lich den Steuerventilstößel, damit dieser sich nach rechts
relativ zu dem Steuerventilzylinder zu der in Fig. 1 gezeigten
Position bewegt. Antriebskammer 35 steht kontinuierlich mit dem
Raum zwischen den Steuerventilnocken 55, 56 über eine Leitung
70 in Verbindung. Leitung 71 verbindet Steuerventileinlaß 58
mit Pilotventileinlaß 50 und steht mit einem Fluidrücklauf R
über eine Verzweigungsleitung 72 in Verbindung. Die Leitung 71
steht ebenfalls mit der Federkammer 66 über eine Ver
zweigungsleitung 73 in Verbindung.
Leitung 74 steht mit dem Steuerventileinlaß 59 mit einem Vor
steuerventileinlaß 49 in Verbindung und steht mit einer zweiten
Druckquelle PS über eine Verzweigungsleitung 65 in Verbindung.
Die Fluidquelle, mit welcher Leitung 75 verbunden ist, kann
dieselbe sein wie oder eine andere sein als die erste Quelle,
mit welcher die Einlaßleitung 22 verbunden ist. Der Voll
ständigkeit halber sei erwähnt, daß beide Fluidquellen so
gekennzeichnet sind, als würden sie Fluid bei einem Einlaßdruck
von PS bereitstellen. Jedoch können in einigen alternativen
Ausführungsbeispielen diese zwei Fluidquellen und/oder deren
entsprechende Drücke unterschiedlich sein. Der Fluidrücklauf
kann ein Auffangbecken mit Nulldruck oder mit einem anderen
Druck unterhalb dem Druck der Quelle sein.
Im folgenden wird die Wirkungs- und Funktionsweise des oben
beschriebenen Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Kolben des Vorsteuer- und Steuerventils, so
daß diese den Pumpkolben nach links bewegen. Für die
Beschreibung ist es angenommen, daß kein Druckabfall über die
verschiedenen Rückschlagventile 23, 25 und 26 vorhanden ist. In
anderen Worten es ist zum Zwecke der Beschreibung angenommen,
daß die Rückschlagventile einfach sicherstellen, daß der Fluß
durch die mit diesen verbundenen Durchgängen in einer Richtung
erfolgt. Somit steht für alle Absichten und Zwecke der Ver
sorgungsdruck PS mit der linken Pumpkammer 21 in Verbindung, es
sei denn, der Druck in der Kammer 21 ist größer als PS.
Es soll ebenso verstanden sein in Fig. 1, daß die Feder 68
entspannt, ist um das Steuerventil 53 nach rechts zu bewegen,
um am Stopper 63 anzuliegen. Ähnlich liegt der Vorsteuerventil
stößel 41 am rechten Stopper 52 an, wo dieser fest durch den
Versorgungsdruck PS gehalten ist, der auf die linke Endfläche
des Nockens 43 wirkt, während die rechte Endfläche des Nockens
44 dem Vorsteuerdruck Pp, welcher ein Rücklaufdruck ist, ausge
setzt ist. Bei dieser Anordnung wird der Versorgungsdruck PS
durch die Leitung 75 durchgeführt und durchläuft den unab
gedeckten Steuerventileinlaß 59 und die Leitung 70, um in die
Antriebskolbenendkammer 35 einzudringen. Der Druck in der
Druckkolbenendammer 21 ist erhöht, und dieser verstärkte Druck
steht in Verbindung über die Leitung 30 mit der rechten,
zweiten ringförmigen Vertikalpumpkammer 29. Somit wirkt der
verstärkte Druck der Nettofläche der Stange (das bedeutet
A₂₀-A₂₈ = A₁₃), um eine nach rechts gerichtete Kraft auf den
Pumpkolben auszuüben. Jedoch ist der Versorgungsdruck ebenfalls
in der Antriebsendkammer 35 vorhanden und wirkt gegen die
großflächige Seite 34 des Antriebskolbens. Dadurch wird die
Pump- und Antriebskolbenvorrichtung nach rechts bewegt in der
Richtung des Pfeils 76. Wenn dieses vorgenommen wird, wird das
Volumen der ersten Pumpendkammer 21 abfallen, wenn Fluid mit
verstärkten Druck Pi durch die Auslaßleitung 24 zu dem Auslaß
hindurchtritt.
Solche linkswärtigen Bewegungen der Pump- und Antriebskolben
vorrichtung wird fortgesetzt und begleitet durch die
Bewegungsspielverbindung 18. Jedoch wird, wenn der Pumpkolben
das Ende seines Hubs erreicht, der Kopfbereich 40 der
Bewegungsspielverbindung an der Hülsenendwand 39 anliegen, und
das Vorsteuerventil von der nach rechts verschobenen Stellung,
die in Fig. 1 gezeigt ist, zu einer wechselseitigen, nach
links verschobenen Position, die in Fig. 2 gezeigt ist,
bewegt. Wenn Nocken 44 den Einlaß 50 abdeckt und Nocken 43 den
Einlaß 49 freigibt, wird Versorgungsdruck über die Leitungen
75, 74 und 46 zu der rechten Vorsteuerventilkammer 48 und
Steuerventilendkammer 60 verteilt. Dieses bewirkt, daß der Vor
steuerkolben druckausgeglichen ist, und ermöglicht der
Bewegungsspielverbindung fortzusetzen, den Vorsteuerkolben nach
rechts in die in Fig. 2 gezeigte Position zu ziehen.
Wenn das Vorsteuerventil durch seine Nullstellung geht (das be
deutet, wenn der Vorsteuernocken 44 den Einlaß 50 abdeckt und
der Vorsteuernocken 43 den Einlaß 49 freigibt), wird der Ver
sorgungsdruck ebenso in der Steuerventilendkammer 60 bereit
gestellt. Weil die Federkammer kontinuierlich über die Leitun
gen 73, 71 und 72 gelüftet ist, wird die augenblickliche Er
scheinung des Versorgungsdrucks in der Endkammer 60 schnell den
Steuerstößel nach rechts schnappen lassen, bis der rechte
Nocken 55 an dem Stopper 62 anliegt, wie in Fig. 2 gezeigt. In
dieser nun verschobenen Stellung steht die Antriebskammer 35
mit dem Fluidrücklauf über die Leitungen 70, 71 und 72 in Ver
bindung. Somit verschiebt der Versorgungsdruck in der ersten
Pumpkolbenkammer 21 die Pump- und Antriebskolbenvorrichtung
nach rechts, um dabei Fluid aus der rechten Pumpkolbenkammer 29
über die Verbindungsleitung 30 und das Rückschlagventil 26 mit
dem Auslaß zu drücken. Solche Bewegungen nach rechts der Pump-
und Antriebskolbenvorrichtung werden fortgesetzt und begleitet
durch die Bewegungsspielverbindungen 18. Zur selben Zeit wird
das Vorsteuerventil fest gegen den Stopper 45 durch den Ver
sorgungsdruck PS gedrückt, der auf dessen rechte Endseite
wirkt, während die linke Endseite dem Rücklaufdruck ausgesetzt
ist.
Abschließend, wenn der Pumpkolben das rechtwärtige Ende seines
Hubs erreicht, wird der Kopfbereich 40 der Bewegungsspielver
bindung an dem Antriebskolben anliegen, so daß eine weitere
Bewegung nach rechts des Antriebskolbens den Vorsteuerventil
stößel in dem Vorsteuerventilzylinder nach rechts verschiebt.
Wenn das Vorsteuerventil nach rechts verschoben wird und wahl
weise Einlaß 49 abdeckt und Einlaß 50 freigibt, wird der Druck
in der rechten Vorsteuerventilendkammer 48 mit dem Rücklaufin
Verbindung stehen. Dieses verursacht ebenso, daß der Druck in
der rechten Steuerventilendkammer 60 mit dem Rücklauf in Ver
bindung steht, um dabei der Feder 68 zu ermöglichen sich zu
entspannen und das Steuerventil nach rechts schnappen zu las
sen, in die in Fig. 4 gezeigte Position. Solche Bewegungen
nach rechts des Steuerventils deckt den Einlaß 58 ab und gibt
den Einlaß 59 frei, damit wieder Fluid ermöglicht wird, von der
Quelle über die Leitungen 75 und 70 in die Antriebskammer 35
zufließen. Somit ist in dieser Weise der verbesserte Verstärker
automatisch umgekehrt, wenn der Pumpkolben beide Enden seines
Hubs erreicht.
Die vorliegende Erfindung umfaßt das viele Veränderungen und
Modifikationen vorgenommen werden können. Die vorliegende Er
findung ermöglicht wünschenswerter Weise die Verwendung von
Pump- und Antriebskolben unterschiedlicher Flächen. In der
bevorzugten Ausführungsform besteht ein bevorzugtes Flächen
verhältnis zwischen dem Pump- und Antriebskolben. Das Verhält
nis der Flächen der Pumpkolbenseiten 20, 28 ist ausgewählt, um
dem Verhältnis der Flächen der Antriebskolbenseite 34 zur Quer
schnittsfläche der Stange 13 gleich zu sein. Oder Aoberfläche
20/Aoberfläche28 = Aoberfläche 34/Aoberfläche 31. Während es bevor
zugt ist, den gleichen verstärkten Druck Pi in beiden
Bewegungsrichtungen bereitzustellen, soll es klar verstanden
sein, daß diese relativen Verhältnisse verändert oder modi
fiziert werden können. Die Pump- und Antriebskolbenuntervor
richtung kann ein hantelförmiges Element, wie gezeigt, sein
oder kann eine andere Form oder Konfiguration, wie gewünscht,
haben. Die Bewegungsspielverbindung kann die gezeigte Form ein
nehmen oder kann eine andere Form oder anderen Aufbau haben.
Ähnlich können, während die Erfindung mit stößelartigen Vor
steuer- und Steuerventilen gezeigt ist, jede oder beide dieser
Elemente durch andere Arten von funktionell arbeitenden Venti
len verändert oder modifiziert werden. Wie zuvor erwähnt, kön
nen die Fluidquellen mit welchen die Leitungen 75 und 22 ver
bunden sind, dieselben oder unterschiedlich sein. Ähnlich kön
nen die Quellen denselben oder unterschiedlichen Druck auf
weisen.
Deshalb, während eine im Moment bevorzugte Form des verbesser
ten Verstärkers gezeigt und beschrieben wurde und verschiedene
Veränderungen und Modifikationen davon diskutiert wurden, wer
den Fachpersonen auf diesem Gebiet schnell erkennen, daß ver
schiedene zusätzliche Veränderungen und Modifikationen durchge
führt werden können ohne sich von dem Wesen der Erfindung, wie
durch die beigefügten Ansprüche definiert, zu entfernen.
Claims (11)
1. Ein Fluidverstärker, der umfaßt:
einen Pumpkolben (11), der für eine abgedichtete Gleitbewegung in einem Pumpzylinder (12) angebracht ist;
eine Stange (13) mit einem am Pumpkolben (11) angebrachten Ende und einem Bereich, der abgedichtet eine Endwand (32) des Pumpzylinders (12) durchdringt;
der Pumpkolben (11) weist eine großflächige Seite auf, die in eine erste Kammer (21) gerichtet ist, und eine kleinflächige Seite auf, die in eine zweite Endkammer (29) gerichtet ist;
eine ersten Quelle von Druckfluid;
eine Einlaßleitungseinrichtung, die betriebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der ersten Quelle zu der ersten Endkammer (21) in einer Richtung zu ermöglichen;
eine Auslaßleitungseinrichtung (24, 30), die betriebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der zweiten Endkammer (29) zu einem Auslaß in einer Richtung zu ermöglichen;
einen Antriebskolben (14), der für eine abgedichtete Gleit bewegung in einem Antriebszylinder (15) angebracht ist, wobei der Antriebskolben (14) mit der Stange (13) zum Bewegen mit dieser verbunden ist, und der Antriebskolben (14) eine Seite aufweist, die in eine Antriebsendkammer (35) gerichtet ist;
eine zweite Quelle von Druckfluid; und
eine Steuerventileinrichtung (16, 19) zum abwechselnden Verbin den der Antriebsendkammer (35) mit der zweiten Quelle oder einem Fluidrücklauf derart, daß, wenn die Antriebsendkammer (35) mit der zweiten Quelle in Verbindung steht, der Pumpkolben (11) angetrieben ist, um das Volumen der ersten Endkammer (21) zu reduzieren und einen ersten verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustellen, und, wenn die Antriebsendkammer (35) mit dem Rücklauf in Verbindung steht, der Pumpkolben (11) angetrieben ist, um das Volumen der zweiten Endkammer (29) zu verringern und einen zweiten verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustel len.
einen Pumpkolben (11), der für eine abgedichtete Gleitbewegung in einem Pumpzylinder (12) angebracht ist;
eine Stange (13) mit einem am Pumpkolben (11) angebrachten Ende und einem Bereich, der abgedichtet eine Endwand (32) des Pumpzylinders (12) durchdringt;
der Pumpkolben (11) weist eine großflächige Seite auf, die in eine erste Kammer (21) gerichtet ist, und eine kleinflächige Seite auf, die in eine zweite Endkammer (29) gerichtet ist;
eine ersten Quelle von Druckfluid;
eine Einlaßleitungseinrichtung, die betriebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der ersten Quelle zu der ersten Endkammer (21) in einer Richtung zu ermöglichen;
eine Auslaßleitungseinrichtung (24, 30), die betriebswirksam angeordnet ist, um einen Durchfluß von der zweiten Endkammer (29) zu einem Auslaß in einer Richtung zu ermöglichen;
einen Antriebskolben (14), der für eine abgedichtete Gleit bewegung in einem Antriebszylinder (15) angebracht ist, wobei der Antriebskolben (14) mit der Stange (13) zum Bewegen mit dieser verbunden ist, und der Antriebskolben (14) eine Seite aufweist, die in eine Antriebsendkammer (35) gerichtet ist;
eine zweite Quelle von Druckfluid; und
eine Steuerventileinrichtung (16, 19) zum abwechselnden Verbin den der Antriebsendkammer (35) mit der zweiten Quelle oder einem Fluidrücklauf derart, daß, wenn die Antriebsendkammer (35) mit der zweiten Quelle in Verbindung steht, der Pumpkolben (11) angetrieben ist, um das Volumen der ersten Endkammer (21) zu reduzieren und einen ersten verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustellen, und, wenn die Antriebsendkammer (35) mit dem Rücklauf in Verbindung steht, der Pumpkolben (11) angetrieben ist, um das Volumen der zweiten Endkammer (29) zu verringern und einen zweiten verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustel len.
2. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die erste und zweite
Quelle identisch sind.
3. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin der erste und zweite
verstärkte Druck identisch sind.
4. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Steuerventilein
richtung ein Dreiwege-Steuerventil (19) ist, daß auf einen Vor
steuerdruck anspricht.
5. Fluidverstärker gemäß Anspruch 4, der weiterhin umfaßt:
ein 2/3-Wegeventil zum wahlweisen Bereitstellen eines Vor steuerdruckes als eine Funktion der Stellung des Vorsteuerven tils; und
eine Bewegungsspieleinrichtung, die das Vorsteuerventil (16) mit dem Antriebskolben (14) derart verbindet, daß, wenn der An triebskolben seinen Maximalhub in beiden Richtungen erreicht, das Vorsteuerventil (16) in eine gegenüberliegende Stellung geschaltet wird;
wobei der Pumpkolben (11) automatisch die Richtung wechselt, um verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustellen.
ein 2/3-Wegeventil zum wahlweisen Bereitstellen eines Vor steuerdruckes als eine Funktion der Stellung des Vorsteuerven tils; und
eine Bewegungsspieleinrichtung, die das Vorsteuerventil (16) mit dem Antriebskolben (14) derart verbindet, daß, wenn der An triebskolben seinen Maximalhub in beiden Richtungen erreicht, das Vorsteuerventil (16) in eine gegenüberliegende Stellung geschaltet wird;
wobei der Pumpkolben (11) automatisch die Richtung wechselt, um verstärkten Druck an dem Auslaß bereitzustellen.
6. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Fläche der
großflächigen Pumpkolbenseite (20) im wesentlichen zweimal so
groß ist als die Fläche der kleinflächigen Pumpkolbenseite
(28).
7. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Fläche der
großflächigen Pumpkolbenseite (20) im wesentlichen gleich ist
wie die Fläche der Antriebskolbenseite (34).
8. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Einlaßleitung
seinrichtung ein Einlaßrückschlagventil (23) umfaßt.
9. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Verbindungslei
tungseinrichtung ein Verbindungsrückschlagventil (25) umfaßt.
10. Fluidverstärker gemäß Anspruch 1, worin die Auslaßleitung
seinrichtung ein Auslaßrückschlagventil umfaßt.
11. Fluidverstärker gemäß Anspruch 4, worin das Vorsteuerventil
(16) erste und zweite Endflächen aufweist und weiterhin eine
erste Leitung zum Aufbringen des Druckes in der Antriebsendkam
mer (35) auf die erste Endfläche (45) des Vorsteuerventils (16)
und eine zweite Leitung (61) zum Aufbringen des Vorsteuer
druckes auf die zweite Endfläche des Vorsteuerventils (16) um
faßt, wobei das Vorsteuerventil (16) fest in jeder der beiden
Stellungen gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/426,883 US5484269A (en) | 1995-04-24 | 1995-04-24 | Fluid intensifier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19539025A1 true DE19539025A1 (de) | 1996-10-31 |
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ID=23692606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19539025A Withdrawn DE19539025A1 (de) | 1995-04-24 | 1995-10-19 | Fluidverstärker |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US5484269A (de) |
| JP (1) | JP3640447B2 (de) |
| DE (1) | DE19539025A1 (de) |
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Effective date: 20120501 |