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Dokumenten-Zuführgerät zur Verwendung bei
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abbildenden Geräten Die Erfindung betrifft Dokumenten-Zuführgeräte
der Art, wie sie bei abbildenden Geräten verwendet werden, beispielsweise Kopiergeräten,
Bildübertragungsgeräten oder Dokumentenspeichergeräten. Die Erfindung betrifft sowohl
Geräte als auch Verfahren zum Zuführen von Dokumenten.
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Ein Dokumenten-Zuführgerät wird gewöhnlich dazu verwendet, ein Originaldokument
(zu kopieren) in eine abbildende Position im abbildenden Gerät zu führen, wo dann
das Dokument abgebildet wird. Nach der Abbildung entfernt das Dokumenten-Zuführgerät
das Originaldokument aus der abbildenden Position, so daß ein anderes Originaldokument
in diese Position geführt werden kann. Gewöhnlich ist der abbildenden Position eine
Originalglasplatte zugeordnet, durch die hindurch die Abbildung geschieht.
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Bei einem herkömmlichen Dokumenten-Zuführgerät wird ein Originaldokument
über eine Original-Zuführöffnung zugeführt und auf der Originalglasplatte in einer
bestimmten abbildenden Position positioniert. Eine Sperreinrichtung wird dazu verwendet,
die vordere Kante eines Originaldokumentes, das in Papierzuführrichtung zugeführt
wird, anzuhalten, wenn die vordere Kante eine bestimmte Position erreicht hat. Diese
Sperreinrichtung ist durch eine Vorrichtung abwärts bewegbar, die Teil des abbildenden
Gerätes ist, so daß sie kein Hindernis darstellt. Nachdem das Originaldokument positioniert
worden
ist und die Abbildung beendet ist, wird die Sperreinrichtung eingezogen, damit das
Originaldokument über eine Ausgabeöffnung abgegeben werden kann.
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Bei der zuvor diskutierten herkömmlichen Konstruktion erfolgt die
Positionierung dadurch, daß die vordere Kante des Originaldokumentes als Bezug gewählt
wird, und daß die Sperreinrichtung auf die vordere Kante reagiert. Ein Problem bei
einer solchen Vorrichtung ergibt sich dadurch, daß die Sperreinrichtung ein Hindernis
für das Original darstellt, wenn das Originaldokument aus der abbildenden Position
abgegeben werden soll. Es ist daher notwendig, eine Vorrichtung vorzusehen, die
die Sperreinrichtung in der Zeit der Abgabe des Originaldokumentes auslöst. Eine
solche Vorrichtung ist kompliziert und neigt zu Betriebsstörungen. Außerdem benötigt
eine solche Vorrichtung relativ viel Platz.
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Zur Lösung dieses Problems ist ein Dokumenten-Zuführgerät ohne Sperreinrichtung
vorgeschlagen worden. Ein Originaldokument wurde über eine Originaldokument-Zuführöffnung
zugeführt, dann so transportiert, daß das hintere Ende des Originaldokumentes eine
Stopposition auf der Glasplatte passierte, und dann in entgegengesetzter Richtung
transportiert, so daß das hintere Ende des Originaldokumentes an der Sperrstellung
positioniert wurde. Diese vorgeschlagene Anordnung weist jedoch Unzulänglichkeiten
beim Betrieb auf. Wenn ein Originaldokument, das über die Zuführöffnung zugeführt
wurde, kleiner als normal war, wurde es in der entgegengesetzten Richtung transportiert,
bevor das bereits in der Stopposition positionierte Originaldokument vollständig
abgegeben war, wodurch Störungen bei der Abgabe auftraten. Ein anderes Betriebsproblem
trat auf bei Originaldokumenten, die länger als normal waren. Wenn ein neu zugeführtes
Originaldokument über eine Entfernung transportiert wird, die dem Transportweg eines
bereits vorhandenen Originaldokumentes entspricht, kann das hintere Ende des Originaldokumentes
nicht die Stopposition passieren,
wenn das neue Originaldokument,
das über die Zuführöffnung zugeführt wird, länger ist.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerät anzugeben,
bei dem die Unzulänglichkeiten der bekannten Geräte vermieden sind.
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Die vorliegende Erfindung betrifft daher ein Dokumenten-Zuführgerät
zum Zuführen eines Originaldokumentes in eine vorbestimmte Stopposition und zum
Entfernen des Dokumentes aus der vorbestimmten Position und ist gekennzeichnet durch
eine Originaldokumenten-Zuführöffnung zur Aufnahme eines Originaldokumentes, durch
eine Originaldokumenten-Abgabeöffnung, über die das Originaldokument abgegeben wird,
durch eine erste Transportvorrichtung zum Zuführen des Originaldokumentes, das in
der Originaldokumenten-Zuführöffnung angeordnet ist, aus der Originaldokumenten-Zuführöffnung
zu der Originaldokumenten-Abgabeöffnung, bis ein hinteres Ende des Originaldokumentes
eine Stopposition passiert und ein vorhergehendes Originaldokument, falls vorhanden,
über die Originaldokumenten-Abgabeöffnung abgegeben wird, durch eine zweite Transportvorrichtung
zur Zuführung des Originaldokumentes, das bereits durch die erste Transportvorrichtung
zugeführt worden ist, zur Zuführöffnung, bis das hintere Ende des Originaldokumentes
in einer vorbestimmten Position der hinteren Kante positioniert ist, die in vorbestimmter
lagemäßiger Beziehung zur Stopposition steht.
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Nachfolgend soll eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter bezug auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert werden.
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Es zeigt Fig. 1 den inneren Aufbau eines Kopiergerätes mit einem
Dokumenten-Zuführgerät gemäß vorliegender Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf
das Gerät gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine vergrößerte vertikale Teilansicht des Zuführteiles,
Fig.
4 ein Blockdiagramm eines Steuerkreises des Kopiergerätes und Fig.5-8 Flußdiagramme
zur Erläuterung der Betriebsweise der Erfindung.
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Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt einer Kopiermaschine mit einem Dokumenten-Zuführgerät.
Das Dokumenten-Zuführgerät 1 ist vorgesehen als Zusatzgerät für ein Kopiergerät
3, das Abbildungen durchführt, nämlich Kopiervorgänge, durch Hin- und Herbewegung
einer Originalplatte 2 nach rechts und links, wie durch einen Pfeil A angezeigt
ist. Das Dokumenten-Zuführgerät ist auf der Platte 2 angeordnet und überdeckt ein
Glas 4 der Platte. Im normalen Kopierbetrieb ohne Verwendung des Dokumenten-Zuführgerätes
1 ist das Zuführgerät seitlich von der in der Zeichnung dargestellten Gebrauchsstellung
geöffnet bis zu einer gewünschten Winkelposition vermittels eines Scharnierteiles
5 (s. Fig. 2) des Zuführgerätes, um eine Originaldokumenten-Beladungsfläche zu belichten.
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Das Kopiergerät selbst ist wohlbekannt, so daß die nachfolgende Erläuterung
des Gerätes kurz gefaßt werden kann.
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Das Gerät 3 weist einen Lader 7, eine Entwicklungseinheit 8, eine
Papierzuführvorrichtung 9, eine Ubertragungs- und Trenneinrichtung 10 und eine Reinigungsvorrichtung
11 auf, die um eine fotoempfindliche Trommel 6 herum angeordnet sind, welche in
Richtung des Pfeiles B dreht. Eine Belichtungslampe 12 unter der Originalplatte
2 beleuchtet ein Originaldokument D auf dem Glas 4. Ein Bild des Dokumentes wird
als Belichtungsbild durch eine selbstfokussierende Linse projiziert. Dieses Belichtungsbild
wird abgebildet als Farbstoff (Toner)-Bild durch die Entwicklungseinheit 8, das
auf ein Kopierpapier übertragen wird (nicht dargestellt in der Zeichnung), das von
einer Papierzuführkassette 14 oder einem manuellen Zuführungsteil 15 durch die Ubertragungs-
unddTrenneinrichtung 10 zugeführt wird, von der Trommel 6 getrennten entlang dem
Transportweg
E transportiert wird, der mit unterbrochenen Linien
dargestellt ist, eingebrannt wird mit einer Einbrenneinrichtung 16 und durch Papierausgaberollen
17 an einen Papierausgabebehälter 18 ausgegeben wird. Der Restfarbstoff bzw.
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Resttoner auf der Trommel 6 wird mit Hilfe der Reinigungsvorrichtung
11 entfernt, um einen Zyklus des Kopiervorganges der Trommel 6 zu beenden. Auf dem
Farbstoffbehälter bzw.
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Tonerbehälter 51 in der Entwicklungseinheit 8 ist ein Behälterdeckel
51a vorgesehen, wobei das Öffnen und Schließen des Deckels 51a mit Hilfe eines Behälterdeckelschalters
66 abgetastet wird.
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Das optische System des Kopiergerätes 3 arbeitet nach dem Fokussierungs-Durchlichtprinzip;
das Dokumenten-Zuführgerät 1 kann aber auch bei einem Kopiergerät eingesetzt werden,
das nach dem Spiegel/Linsenprinzip arbeitet und aus einer Kombination eines Spiegels
und einer Linse besteht.
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Unter der Trommel 6 ist ein Motor 50 als Antriebsquelle für das Kopiergerät
angeordnet.
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Das Dokumenten-Zuführgerät 1 weist einen Rahmen 20 aus Kunstharz
und einen Bodenrahmen 22 zur Schaffung eines kleinen parallelen Abstandes zwischen
der oberen Fläche des Glases 4, die als ein Originaldurchlauf dient, und einer Abdeckung
23, die ebenfalls als Ausgabebehälter eines Originaldokumentes D dient, auf. In
einem parallelen Zwischenraum 21 befindet sich auf der oberen Fläche des Glases
4 eine Abbildungspositon, die eine normale Beladungsposition des Originaldokumentes
D darstellt.
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Auf einer Seite der Abbildungsposition (der rechten Seite, wie in
den Fig. 1 und 2 gezeigt ist), ist eine Original-Zuführöffnung 24 zur Aufnahme eines
blattförmigen Originaldokumentes D von DIN-A-4 Größe vorgesehen, die als Kettenlinie
in Richtung des Pfeiles F dargestellt ist, und auf der anderen Seite (der linken
Seite nach den Fig. 1 und 2) ist eine Original-Ausgabeöffnung 25 zur Ausgabe des
Originaldokumentes D in
Richtung des Pfeiles G nach Beendigung
des Kopiervorganges vorgesehen. Die Zuführöffnung 24 ist geneigt ausgebildet durch
eine Transportführung 26 und das andere, das Eingabeende der Führung 26 erstreckt
sich bis zum einen Ende des Zwischenraumes 21. Im inneren Teil der Zuführöffnung
24 ist ein Abtasthebel 27 im Weg des Originals vorgesehen, um den Durchgang des
Originals D abzutasten, und es wird ein Abtastsignal von einem Sensor 29 erzeugt,
der einem auf dem Hebel 27 angeordneten Magneten 28 ausgesetzt ist. Der Hebel 27,
der Magnet 28 und der Sensor 29 bilden eine Abtastvorrichtung.
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Wie in der Fig. 2 gezeigt ist, sind die Ausgabeöffnung 25 und ein
Ende des parallelen Zwischenraumes 21 mit den Führungen von vier Ausgaberollen 30,
die aus einem Verbundgummi bestehen und beabstandet angeordnet sind, und Tastrollen
31 geringeren Durchmessers, die in Drehkontakt mit den Rollen 30 stehen, verbunden.
Die vom Zwischenraum 21 nach links transportierten Originale werden aufwärts und
um die Rollen 30 herumgeführt, erreichen die Ausgabeöffnung 25 und werden in umgekehrter
Richtung ausgegeben. Die Originale liegen nacheinanderfolgend überlappt auf dem
geneigten Ausgabebehälterteil 23a (s. Fig. 1) der Abdeckung 23.
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Auf der Original-Zuführöffnungsseite ist ein Stopper 32 vorgesehen,
der an der Original-Platte 2 befestigt ist. Die Seite des Stoppers 32, die zur Anlage
am rückwärtigen Ende des Originals vorgesehen ist, ist vergrößert ausgebildet, und
eine Endfläche 32a weist eine zur Anlage des Originals ausreichende Höhe auf, wenn
das hintere Ende des Originals D etwas oberhalb der Fläche des Glases 4 liegen sollte.
Ferner ist, wie die Fig. 2 zeigt, der Stopper 32 in Querrichtung zur Axiallinie
X-X, die die Zuführrichtung des Originals D darstellt, verlängert ausgebildet, und
die Endfläche 32a, die senkrecht zur Axiallinie X-X angeordnet ist, bildet eine
Bezugsfläche auf dem hinteren Ende der Abbildungsposition.
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Bevorzugt ist die Länge des Stoppers 32 in Querrichtung im wesentlichen
gleich der Breite des Originals D. Der Stopper 32 kann aus einzelnen, getrennten,
beabstandet zueinander angeordneten Teilen bestehen anstatt aus einem einstückigen
Teil, d.h., daß das Ende der Bezugsfläche 32a einteilig oder aus getrennten Teilen
bestehen kann.
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Wie in der Fig. 3 gezeigt ist, befindet sich die Führungsfläche der
Führung 26 oberhalb des Stoppers 32 und ein geführtes Original D kann in den Zwischenraum
21 über den Stopper 32 ohne Behinderung eintreten. Es ist möglich, die Führung 26
und den Stopper 32 als einzelne Elemente auszubilden.
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Um das Original D durch Reibkraft zu transportieren, sind zwei Transportrollen
33 vorgesehen, die in der Nähe der Zuführungsöffnung 24 beabstandet zueinander angeordnet
sind, ferner zwei Transportrollen 34, die beabstandet etwa in der Mitte angeordnet
sind. Wellen 35 und 36, die die Rollen 33 und 34 tragen, verlaufen parallel mit
einer dazwischenliegenden gemeinsamen Antriebswelle 37 und sind miteinander verbunden
über eine Kettenzahnrad-Transportvorrichtung 38.
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Die Wellen 35, 36 sind mit der Antriebswelle 37 senkrecht frei bewegbar
mit Hilfe eines Schwenkarms 39 verbunden. Die Wellen 35, 36 ruhen über die Rollen
33, 34 auf dem Original D.
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Die Antriebswelle 37 ist mit der Motorwelle eines Gleichstrommotors
41 mit umkehrbarer Drehrichtung über eine Kettenzahnrad-Transporteinrichtung 40
verbunden. Weiterhin ist eine Welle 43, auf der die Ausgabe,rollen 30 angebracht
sind, mit der Motorwelle 42 über eine Kettenzahnrad-Transportvorrichtung 44 verbunden.
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Wenn der Motor 41 in Vorwärtsrichtung dreht, werden beide Transportrollen
33 und 34 und Ausgaberollen 30 gleichzeitig im Uhrzeigersinn in Fig. 1 gedreht,
wobei die Rollen das Original D nach links transportieren, in die Zuführrichtung.
Wenn der Motor 41 in umgekehrter Richtung gedreht wird,
drehen
die Rollen 33, 34 und 30 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn und transportieren das
Original D in umgekehrter Richtung zur Zuführrichtung.
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Die Transportrollen 33 und 34 liegen nach unten über Öffnungen 45,
die im Bodenrahmen 22 ausgebildet sind, frei und legen sich auf das in der Abbildungsposition
befindliche Original D. Vorzugsweise werden die Rollen 33 und 34 aus Urethanschaum
hergestellt, der ein geringes Gewicht aufweist und ausgezeichnete Reibbeiwerte bezüglich
eines Originaldokumentes aufweist und außerdem mit weißem Material verträglich ist,
so daß kein Schatten auf dem kopierten Bild entsteht.
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Wie in der Fig. 2 gezeigt ist, ist eine Zeitscheibe 46 an einem Ende
der Antriebswelle 37 angebracht. Der Zeitscheibe ist ein Sensor 47 zugeordnet, der
auf dem Bodenrahmen 22 angeordnet ist, und der Betrag der Drehung der Antriebswelle
37, d.h. der Betrag der Drehung der Transportrollen 33 und 34, wird in Form einer
Impulszählung abgetastet.
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Außerdem ist der Sensor 49 nahe dem Motor 41 angeordnet zum Abtasten
irgendeiner Bewegung des Scharnierteiles 5, wenn die Original-Beladungsfläche offenliegt.
Der Sensor 49 ist beispielsweise ein magnetischer Sensor.
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Auf der oberen Fläche des Dokumenten-Zuführgerätes 1 ist eine Lampe
48 installiert als Anzeigeeinrichtung. Diese Lampe leuchtet zur Original-Einzugszeit
grün auf (wenn ein Originaldokument durch die Zuführvorrichtung angenommen wird),
flackert rot bei Fehlern und geht aus, wenn ein Originaldokument nicht angenommen
wird.
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Es soll nun Bezug genommen werden auf die Fig. 4, die ein Blockdiagramm
einer Steueranordnung zur Steuerung des Betriebs des Kopiergerätes zeigt.
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Zunächst soll der Steuerkreisteil 300 des Hauptteiles 3 des Kopiergerätes
erläutert werden. Ein Hauptprozessor 63 empfängt Signale von einer Bedienungstafel
61, beispielsweise einer Kopiertaste (nicht gezeigt in der Zeichnung), und Signale
von
einem Schaltertaster 60 über eine Eingangsschnittstellenschaltung 62 (Eingangs-Interface)
und steuert einen Motortreiber 59 und andere Steuereinrichtungen 65, um den gesamten
Kopierbetrieb zu steuern. Der Hauptprozessor 63 wird hauptsächlich durch Mikroprozessoren
und periphere Schaltkreise gebildet und arbeitet nach einem Programm, das zuvor
in einem Festwertspeicher (ROM) abgespeichert wird, zur Durchführung verschiedener
Steueraufgaben. Der Motortreiber treibt den Motor 50 an.
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Als nächstes soll der Steuerkreisteil 100, der dem Dokumenten-Zuführgerät
1 zugeordnet ist, erläutert werden. Ein Nebenprozessor 68 empfängt Signale von den
Sensoren 29, 47 und 49, einem Transporteinstellschalter 71 und dem Schalter 66,
um den gesamten Zuführbetrieb zu steuern. Der Nebenprozessor wird gebildet durch
einen Mikrocomputer und wird durch ein Programm gesteuert, das in einem Festwertspeicher
abgespeichert ist (nicht dargestellt), um verschiedene Steuervorgänge auszuführen.
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Außerdem bewirkt der Nebenprozessor 68 eine Anzeige, wenn die Einführung
eines originals durch den Sensor 29 abgetastet wird. Die Anzeige wird zurückgesetzt,
wenn das Original ausgegeben ist oder wenn das Dokument-Zuführgerät 1 geöffnet ist,
und das Beladen eines Originals kann durch diese Anzeige beurteilt werden.
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Impulszähler 68a und 68a' und ein Impulszähler 68b sind im Nebenprozessor
68 vorgesehen. Der Impulszähler 68 zählt die Zahl der Impulse des Sensors 47 und
wird gelöscht, wenn der Motor 41 beginnt zu drehen. Der Impulszähler 68b zählt die
Änderungen im Zähler stand des Impuls zählers 68a, die jedesmal dann auftreten,
wenn ein Unterbrechungsprogramm abgearbeitet wird, und zählt die Zahl der Impulse,
nachdem das hintere Ende des Originaldokumentes den Sensor 29 passiert hat. Impulszähler
68a' speichert den Zählerstand des Impulszählers 68a bei einem vorhergehenden Unterbrechungsprozeß.
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Der Transporteinstellschalter 71 ist auf einer Steuertafel (in der
Zeichnung nicht dargestellt) im Dokument-Zuführgerät 1 vorgesehen zum Einstellen
des Transportweges (X1) für den Vorwärtsbetrieb und einen Transportweg (X2) für
den Rückwärtsbetrieb. Dieser Einstellschalter für den Transportweg wird beispielsweise
gebildet durch DIP-Schalter (dual-inline-package-Schalter = Schalter im Schaltungsgehäuse
mit zwei Reihen von Anschluß stiften).
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Dem Transportweg X1 ist die Zahl der Impulse des Sensors 47 zugeordnet,
die einen Transportweg anzeigen, der geringer ist als ein minimaler Transportweg,
welcher erforderlich ist, wenn ein zusätzliches kürzestes Originaldokument, spezifiziert
durch die Rollen 33 und 34, den Sensor 29 Passiert.
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Dem Transportweg X2 ist die Zahl der Impulse zugeordnet (eingeschlossen
die Zeit, die zur Einführung des Originals notwendig ist), die erforderlich ist,
wenn ein zulässiges längeres Original, bestimmt durch den Abstand der Rollen 33m
34 und 30 und die Länge der Original-Platte 2, den Sensor 29 passiert. Der Nebenprozessor
68 steuert den in der Drehrichtung umkehrbaren Gleichstrommotor 41 durch Steuerung
des Motortreibers 69 und schaltet die Lampe 48 ein über die Ausgangsschnittstellenschaltung
70 (Ausgangs-Interface).
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Der Hauptprozessor 63 und der Nebenprozessor 68 sind über den Ausgangsschnittstellenkreis
64, den Bus 72 und die Eingangsschnittstellenschaltung 67 und außerdem über den
Bus 73 und die Eingangsschnittstellenschaltung 62 miteinander verbunden zur Erzeugung
und zum Empfang von Signalen. Ferner gibt der Nebenprozessor 68 Kopierbetriebssignale
ab sowie Signale vom Behälterdeckelschalter 66 zum Teil 300 des Steuerkreises des
Kopiergerätes.
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Unter Bezug auf die Flußdiagramme nach den Fig. 5-8 soll nun die
Betriebsweise des Dokumenten-Zuführgerätes 1 beschrieben werden. Wenn ein Stromversorgungsschalter
(in der Zeichnung nicht dargestellt) geschlossen wird, beginnt ein zuvor
im
Nebenprozessor 68 gespeichertes Programm zu arbeiten und die Impulszähler 68a, 68a'
und 68b werden gelöscht, und das System wird bei der Stufe (ST1) initialisiert.
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Danach liest der Nebenprozessor bzw. Subprozessor 68 die Inhalte des
Einstellschalters 71 für den Transportweg und bestimmt die Transportweg-Einstellwerte
X1 und X2 (ST2).
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Dann beurteilt der Subprozessor 68, ob es möglich ist, eine Original-Zuführoperation
(ST3) auszuführen. Der Original-Zuführbetriebszustand bedeutet in diesem Falle,
daß der Motor 50 des Kopiergerätes 3 angehalten wird, und daß durch den Sensor 49
festgestellt wird, daß die Original-Platte 2 geschlossen ist. Ferner stellt der
Subprozessor 68 durch Prüfung der Anzeigen fest, ob ein Original sich bereits auf
der Originalplatte 2 befindet und ob ein Kopiervorgang ausgeführt wird durch ein
Signal vom Hauptprozessor 63 (ST4).
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Der Subprozessor 68 kehrt zur Stufe ST2 zurück, wenn das Original
auf der Originalplatte 2 placiert ist und ein Kopiervorgang des Originales noch
nicht durchgeführt ist. Außerdem schaltet der Subprozessor 68 die Lampe 48 auf grün,
um anzuzeigen, daß das Original angenommen worden ist (ST5), wenn ein Kopierbetrieb
durchgeführt wird oder wenn das Original noch nicht auf der Originalplatte 2 eingestellt
ist. In diesem Falle, wenn durch den Sensor 29 angezeigt wird, daß das Original
in die Zuführöffnung 24 eingeführt ist (ST6), bewirkt der Subprozessor 68, daß der
Original-Zuführbetrieb (ST8') fortgesetzt wird. Wenn das Einführen des Originals
nicht festgestellt wird, stellt der Subprozessor 68 fest, ob sich das Original auf
der Originalplatte 2 (ST7) befindet.
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Wenn sich das Original nicht auf der Platte befindet, kehrt er zur
Stufe 2 zurück1 und wenn es sich dort befindet, setzt er die Anzeige für Ausgabebetrieb
nur auf "1" II (ST8) und geht weiter in den Original-Zuführbetrieb (ST8'). Die Stufen
bzw.
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Schritte ST2-ST7 stellen ein Warte-Reserveprogramm dar, bis die Bedingungen
für den Original-Zuführbetrieb erfüllt sind.
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Es soll jetzt Bezug genommen werden auf die Fig. 6, in der ein Flußdiagramm
für Unterbrechungsverarbeitung gezeigt ist. Unterbrechungsverarbeitung bedeutet,
daß eine Unterbrechung im normalen Programmfluß bei einem bestimmten Zyklus bewirkt
wird, und der Programmfluß wird gestoppt, um das Unterbrechungsverarbeitungsprogramm
durchzuführen, und dann kehrt das Programm zurück zur Verarbeitung des unterbrochenen
Programms. Wenn das Unterbrechungsprogramm erzeugt wird, werden die Signale vom
Schalter und Signaldetektor 60 dem Subprozessor 68 durch den Hauptprozessor 63 zugeführt,
und die Signale der Sensoren 29, 47 und 49 werden dem Subprozessor 68 (ST72) zugeführt.
Dann stellt der Subprozessor 68 fest, daß ein Kopierbetrieb durchgeführt worden
ist, wenn der Motor 50 für mehr als T1 Sekunden (ST73-ST75) eingeschaltet war. Der
Subprozessor 68 prüft, ob ein EIN-Signal des Motors 41 ausgegeben wird (ST76). Beim
Bestimmen der Ausgabe des EIN-Signales stellt er fest, ob der Zählerstand des Impulszählers
68a 2 oder mehr ist (ST77). Wenn der Zählerstand 2 oder mehr ist, stellt der Subprozessor
68 fest, daß der Motor 41 begonnen hat zu laufen (ST78). Wenn der Zähler stand geringer
als 2 ist, stellt der Subprozessor 68 fest, ob eine feste Zeit (Zeit T2) nach dem
Einschalten des Motors 41 (ST79) verstrichen ist. Wenn der Zählerstand des Impulszählers
68a nicht 2 oder mehr beträgt innerhalb der Zeit T2, stellt er fest, daß der Motor
41 steht (ST80). Dann prüft der Subprozessor 68, ob die Änderung des Impulszählers
68a, d.h.
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ob der Wert des Impulszählers 68a' von der vorhergehenden Unterbrechung
mit dem Wert des Impuls zählers 68a bei der gegenwärtigen Unterbrechung (ST81) übereinstimmt.
Wenn eine Ubereinstimmung besteht, stellt er fest, daß keine Anderung vorhanden
ist (ST83), und wenn keine Ubereinstimmung besteht, stellt er fest, daß eine Änderung
vorhanden ist (ST82). Danach prüft der Subprozessor 68 die Zähler. Die Differenz
im Zähler stand zwischen dem Impuls zähler 68a und dem Impuls-
zähler
68a' wird dem Zählerstand des Impulszählers 68b hinzuaddiert (ST85). In diesem Fall
speichert der Subprozessor 68 den Zählerstand des Impulszählers 68a zu dieser Zeit
im Impulszähler 68a' (ST86).
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Dann prüft der Subprozessor 68 bei ST87, ob der Motor 41 in den Stufen
bzw. Schritten ST76-ST78 begonnen hat zu laufen. Wenn er läuft, prüft der Subprozessor
den Impulszähler 68a hinsichtlich einer wanderung, und wenn die Anderung im Impulszähler
68a' T3 oder mehr (ST88) ist und wenn dieser Zustand zufriedenstellend ist, stellt
er fest, daß der Motor 41 nicht läuft (ST89). Danach prüft der Subprozessor 68,
ob das EIN-Signal des Motors ausgegeben ist. Wenn festgestellt ist, daß der Motor
41 nicht läuft in der Stufe 89, obgleich dieses Signal ausgegeben ist, stellt der
Subprozessor 68 fest, daß der Motor 41 aufgrund eines Fehlers nicht läuft (ST90,
91).
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Unter Beachtung der oben beschriebenen Unterbrechungsverarbeitung
zeigen die Fig. 7a bis e ein Flußdiagramm eines Original-Zuführungsbetriebs.
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Der Subprozessor 68 löscht den Impuls zähler 68a und startet den
Zählbetrieb (ST9). (In diesem Falle ist der an Motor 41 noch nichtngelaufen und
der Zählerstand ist "0" bis der Motor beginnt zu laufen). Der Subprozessor 68 prüft,
ob die Anzeige für Ausgabebetrieb auf "1" gesetzt ist (ST10).
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Bei "0":Annahme-Lampe 48 erlischt (ST11) und erzeugt ein Signal, das
anzeigt, daß der Deckel 51a des Tonerbehälters für den Hauptprozessor 63 (ST12)
geöffnet ist. Durch dieses Signal bewirkt der Hauptprozessor 63 den Start des Kopierbetriebes
über eine Kopiertaste (in der Zeichnung nicht dargestellt). Danach schaltet der
Subprozessor 68 den Motor für den Vorwärtsbetrieb ein (ST13).
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Dann stellt der Subprozessor 68 in der Stufe (ST14) fest, ob es möglich
ist, den Original-Zuführbetrieb in der gleichen Weise wie in Stufe ST3 (Fig. 5)
durchzuführen.
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Wenn möglich, hält er den Motor 41 anund wenn möglich, geht er zum
nächsten Programmschritt. Danach prüft der Subprozessor 68, ob der Sensor 29 eingeschaltet
ist (ST15). Wenn er eingeschaltet ist, stellt der Subprozessor fest, daß das Original
eingeführt ist, setzt die Anzeige für den Ausgabebetrieb auf "0" (ST16) und schaltet
die Lampe 48 ab (ST17).
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Ferner prüft der Subprozessor 68, ob festgestellt ist, daß der Motor
41 abgeschaltet ist oder ob der Motor beginnt zu laufen in den Stufen 76 bis 80
(ST18 und 19). Wenn der Motor 41 beginnt zu laufen, fährt der Subprozessor 68 in
der Stufe ST20 fort. Die Stufen ST14-ST19 bilden eine Schleife zum Feststellen,
ob der Motor 41 beginnt zu laufen.
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Wie zuvor beschrieben, prüft der Subprozessor 68, ob es möglich ist,
den Original-Zuführbetrieb (ST20) durchzuführen. Wenn möglich, hält er den Motor
41 an und wenn möglich, geht er zum nächsten Programmschritt. Danach prüft der Subprozessor
68, ob der Sensor 29 "EIN" ist (ST21). Wenn er "EIN" ist, prüft der Subprozessor,
ob die Anzeige für den Ausgabebetrieb nur auf "1" gesetzt ist (ST22'). ) . Wenn
die Anzeige auf "0" steht und nicht den "Ausgabebetrieb" anzeigt, stoppt der Subprozessor
den Motor 41, und wenn die Anzeige auf "1" gesetzt ist, geht er zum Schritt 25 über.
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Auch wenn der Sensor 21 beim Schritt 21 "EIN" ist, prüft der Subprozessor
68, ob die Anzeige für den Ausgabebetrieb nur auf "1" steht (ST22). Wenn die Anzeige
"0" ist, macht er bei Stufe 25 weiter, und wenn die Anzeige "1" ist, stellt er fest,
daß das Original eingeführt ist, setzt er die Anzeige für Ausgabebetrieb auf "0"
und bringt den Inhalt des Impulszählers 68a in die Impulszähler 68a' und 68b (ST23).
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Dann schaltet der Subprozessor 68 die Lampe 48 aus (ST24).
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Danach, im Schritt 25, prüft der Subprozessor, ob der Motor 41 blockiert
ist (ST25). Dann prüft der Subprozessor, ob der Zählerstand des Impulszählers 68a
bei der vorhergehenden Unterbrechungsverarbeitung geändert wurde (ST26).
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Wenn sich der Zählerstand geändert hat, prüft er, ob der Zähler stand
des Impuls zählers 68a größer ist als der Transportweg X1 (ST27), und wenn er größer
ist als X1, prüft er, ob der Impulszähler 68b zählt (ST28). Wenn er zählt, prüft
der Subprozessor, ob der Zählerstand des Impulszählers 68b größer ist als der Transportweg
X1 (ST29). Wenn er größer ist als X1 und wenn der Impuls zähler 68b nicht zählt
in der Stufe 28, geht er weiter auf Stufe 30. In diesem Falle, wenn der Zählerstand
des Impuls zählers 68a sich nicht geändert hat bei der Unterbrechungsverarbeitung
in der Stufe 26, wenn der Zählerstand des Impulsgenerators 68a geringer ist als
der Transportweg X1 in der Stufe 27 und wenn der Zählerstand des Impulszählers 68b
geringer ist als der Transportweg X1 in der Stufe 29,kehrt der Subprozessor zur
Stufe 20 zurück. Die zuvor erwähnten Stufen 26 bis 29 sind zum Prüfen, ob das Original
um den Transportweg X1 transportiert worden ist. Normalerweise, wenn der Zählerstand
des Impulszählers 68a größer als X1 in der Stufe 27 ist, geht der Subprozessor weiter
zur Stufe 30, wenn jedoch der Sensor 29 "EIN" wird während des Papierausgabebetriebes,
beginnt der Impulszähler 68b zu zählen, und der Subprozessor setzt die Schleife
der Stufe 20 fort, bis der Zählerstand des Impulszählers 68b größer als X1 wird.
Daher wird der Betrieb gestoppt, wenn der Auszug des Originals aus der Zuführöffnung
24 erfolgt, während es um X1 transportiert wird, nachdem es eingeführt worden ist1
und nicht, nachdem der Motor 41 begonnen hat zu laufen.
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Die Stufen ST20-ST29 bilden eine Schleife für das Stoppen des Motors
41, um das Original neu einführen zu können, wenn der Sensor 29 "AUS" wird zum Neueinführen
des Originals, während der Zählerstand der Impulszähler 68a und 68b dem Transportweg
X1 entspricht.
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In der Stufe ST30 prüft der Subprozessor 68, ob das Dokument-Zuführgerät
betriebsbereit ist. Wenn es nicht be-
triebsbereit ist, stoppt
er den Motor 41, und wenn es betriebsbereit ist, geht er zur nächsten Stufe über.
Dann prüft der Subprozessor 68, ob der Motor 41 blockiert ist (ST31). Wenn der Motor
dreht, prüft er, ob der Sensor 29 "EIN" ist (ST32). Wenn der Sensor 29 "AUS" ist,
geht er zur Stufe 37, und wenn der Sensor 29 "EIN" ist, geht er zur Stufe 33. Danach
prüft der Subprozessor 68, ob der Zählerstand des Impuls zählers 68a sich bei der
UnterbrechungsverarbeitUrng5ändert hat (ST33). Wenn eine Änderung eingetreten ist,
prüft er, ob der Zählerstand des Impulszählers 68a größer ist als der Transportweg
X2 (ST34). Wenn er größer ist als X2, prüft er, ob der Impulszähler 68b zählt (ST35).
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Wenn er zählt, prüft er, ob der Zählerstand des Impulszählers 68b
größer ist als der Transportweg X2 (ST36). Wenn er größer als X2 ist und wenn der
Impuls zähler 68b in der Stufe ST35 nicht zählt, gibt er eine Fehlerinformation
aufgrund Blockierens ab. Auch wenn der Zählerstand des Impulszählers 68a sich nicht
geändert hat bei der Unterbrechungsverarbeitung in der Stufe ST38, wenn der Zählerstand
des Impulszählers 68a geringer ist als der Transportweg X2 der Stufe ST34 und wenn
der Zähler stand des Impuls zählers 68b geringer ist als der Transportweg X2, kehrt
er zur Stufe ST30 zurück. Daher bilden ST30-ST36 eine Schleife zum Abtasten des
hinteren Endes des Originales und außerdem zum Prüfen, ob das Original blockiert.
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Wenn das hintere Ende des Originales den Sensor 29 passiert, d.h.
wenn der Sensor 29 "AUS" ist in der Stufe 32, löscht der Subprozessor 68 den Impulszähler
68b und startet dann das Zählen (ST37). Dies geschieht, um zu prüfen, in welche
Position das hintere Ende des Originales transportiert worden ist. Danach prüft
der Subprozessor 68, ob der Sensor 29 "EIN" ist (ST38). Wenn er "EIN" ist, prüft
er, ob die Anzeige für Ausgabebetrieb nur "1" ist (ST39). Wenn "1", kehrt er zur
Stufe 19 zurück. Wenn der Sensor 29 "AUS" ist in der
Stufe ST38
oder wenn die Anzeige "0" ist in der Stufe 39, prüft der Subprozessor 68, ob der
Motor 41 blockiert (ST40).
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Wenn der Motor 41 dreht, prüft er, ob das Dokument-Zuführgerät 1 betriebsbereit
ist (ST41). Wenn das Gerät nicht betriebsbereit ist, stoppt er den Motor 41, und
wenn es betriebsbereit ist, geht er zur nächsten Stufe. Danach prüft der Subprozessor
68, ob der Zählerstand des Impulszählers 68a sich bei Unterbrechungsverarbeitung
geändert hat (ST42).
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Wenn eine Anderung eingetreten ist, prüft er, ob der Zählerstand des
Impulszählers 68b größer ist als "X3-X1" (X3 ist der Wert. den das hintere Ende
des Originales erreicht an - --- -. - inw~ee. einem Punkt uber die Stopposltl-onl,
wenn es durch einen xJ-Impuls nach Passieren des Sensors 29 transportiert worden
ist und X1 oberhalb des Transporteinstellbetrages liegt)(ST43), und wenn der obige
Wert zufriedenstellend ist, geht er zur Stufe ST44. In diesem Falle, wenn der Zählerstand
des Impuls zählers 68a sich nicht bei der Unterbrechungsverarbeitung in Stufe 42
geändert hat und wenn der Zählerstanddes Impulszählers 68b geringer ist als "X3-X1"
in der Stufe 43, kehrt der Subprozessor zur Stufe 38 zurück. Die Stufen ST38 bis
ST43 bilden eine Schleife für den Transport um einen bestimmten Betrag, nachdem
das hintere Ende des Originales den Sensor 29 passiert hat.
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Danach prüft der Subprozessor 68, ob der Sensor 29 "EIN" ist (ST44).
Wenn er "EIN" ist, prüft er, ob die Anzeige für Ausgabebetrieb nur "1" ist (ST45),
und wenn sie "1" ist, kehrt er zur Stufe ST19 zurück. Auch wenn der Sensor 29 "AUS"
ist in der Stufe ST44 oder wenn die Anzeige "0" ist in der Stufe ST45, prüft der
Subprozessor 68, ob der Motor 41 blockiert ist (ST46). Wenn der Motor 41 in Betrieb
ist, prüft der Subprozessor, ob das Dokument-Zuführgerät 1 betriebsbereit ist (ST47).
Wenn das Gerät nicht betriebsbereit ist, stoppt er den Motor 41, und wenn es betriebsbereit
ist, geht er über zur nächsten Stufe. Dann
prüft der Subprozessor,
ob der Zählerstand des Impulszählers 68a sich bei der Unterbrechungsverarbeitung
geändert hat (ST48). Wenn er sich geändert hat, prüft er, ob der Zähler stand des
Impulsgenerators 68a größer St als "X4-X1" (X4 ist der Wert, wenn der Wert bestätigt
ist, der zur sicheren Ausgabe des auf der Original-Platte 2 befindlichen Originals
notwendig ist und X1 der Transport-Einstellbetrag ist (ST49). Wenn der obere Wert
zufriedenstellend ist, geht der Subprozessor zur Stufe ST50. In diesem Falle, wenn
der Zählerstand des Impulszählers 68a sich nicht geändert hat bei der Unterbrechungsverarbeitung
in der Stufe 48 und wenn der Zähler stand des Impulszählers 68b geringer ist als
"X4-X1" in der Stufe 49, kehrt er zur Stufe 44 zurück. Die Stufen 44 bis 49 stellen
eine Schleife für den Transport des Originales dar, bis dieses ausgegeben wird.
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Daher wird der Motor 41 abgebremst (ST50), und der Subprozessor wartet,
bis festgestellt worden ist, daß der Motor nicht mehr läuft (ST51), wenn der Subprozessor
68 prüft, ob die oberen beiden Bedingungen erfüllt sind und ob die Vorwärtsbewegung
des Motors beendet ist. Wenn der Motor 41 angehalten ist, beendet der Subprozessor
68 den Zählvorgang des Zählers 68b (ST52). Wenn die Anzeige für den Ausgabebetrieb
nur "1" ist, geht der Subprozessor dazu über, den Motor zu stoppen, um den Betrieb
zu beenden (ST53). Wenn ein Original eingeführt wird, löscht er den Impuls zähler
68a, startet das Zählen (ST34) und setzt den Motor 41 in umgekehrter Richtung in
Betrieb (ST55).
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Danach prüft der Subprozessor 68, ob der Motor 41 steht (ST56). Wenn
der Motor 41 läuft, prüft er, ob das Dokument-Zuführgerät betriebsbereit ist (ST57).
Wenn es nicht betriebsbereit ist, stoppt er den Motor 41, und wenn es betriebsbereit
ist, prüft er, ob der Motor 41 zu laufen beginnt (ST58). Wenn der Motor 41 nicht
zu laufen beginnt in der Stufe ST58, kehrt er zur Stufe ST56 zurück. Die Stufen
ST56-ST58
stellen eine Prüfschleife für den Betriebsbeginn des
Motors 41 dar.
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Wenn festgestellt wird, daß der Motor 41 startet in der Stufe ST58,
prüft der Subprozessor 68, ob der Motor blockiert ist (ST59). Wenn der Motor sich
dreht, prüft er, ob das Dokument-Zuführgerät 1 betriebsbereit ist (ST60). Wenn es
nicht betriebsbereit ist, stoppt er den Motor 41, und wenn es betriebsbereit ist,
geht er zur nächsten Stufe. Dann prüft der Subprozessor 68, ob der Zählerstand des
Impulszählers 68a sich bei Unterbrechungsverarbeitung geändert hat (ST61). Bei einer
Änderung prüft er, ob der Zählerstand des Impulszählers 68agrößer ist als'tier Zählerstand
des Impulszählers 68b + X5 -X2" (der Wert des Zählers 68b zu dieser Zeit ist der
Transportweg nachdem das hintere Ende des Originales den Sensor 29 passiert hat,
X5 ist der Wert, bei dem der Zahl von Impulsen für den sicheren Transport des hinteren
Endes des Originals zum Stopper 32 Zustimmung erteilt ist, und X2 ist der erwähnte
Transporteinstellwert) (ST62). Wenn der obige Wert befriedigend ist, geht der Subprozessor
zur Stufe ST63. In diesem Falle, wenn der Zählerstand des Impulszählers 68a sich
bei der Unterbrechungsverarbeitung in der Stufe 61 nicht geändert hat und wenn der
Zählerstand des Impulsgebers 68a geringer ist als der Zählerstand des Impulszählers
68b + X5 - X2" in der Stufe 62, kehrt er zur Stufe ST59 zurück. Die Stufen ST59-ST62
bilden eine Schleife für den Transport des Originales,bis das hintere Ende des Originales
den Stopper 32 erreicht.
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Danach bremst der Subprozessor 68 den Motor 41 ab (ST63) und wartet,
bis festgestellt ist, daß der Motor steht (ST64).
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Wenn der Motor 41 steht, stellt der Subprozessor 68 fest, daß das
Original an einer bestimmten Position auf der Original-Platte 2 liegt, und gibt
ein Signal ab, das das Schließen des Tonerbehälterdeckels anzeigtlan den Hauptprozessor
63, um den Hauptteil (ST65) in Betrieb zu setzen, und außerdem zum Betätigen der
Drucktaste für T Sekunden (ST65'), um den Kopierbetrieb des Hauptteiles zu starten.
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Danach stellt der Subprozessor 68 den Motor 41 aus (ST66) und gibt
ein Schließsignal zum Schließen des Tonerbehälterdeckels an den Hauptprozessor 63
ab (ST67).
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Wie in der Fig. 8 gezeigt ist, bremst der Subprozessor 68 den Motor
41 (ST68), wenn der Motor blockiert und wenn eine Betriebsstörung auftritt. Wenn
festgestellt wird, daß der Motor angehalten wird (ST69), wird die Lampe 48 zum Rotblinken
eingeschaltet, um den Fehler anzuzeigen (ST70).
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Wenn angezeigt wird durch den Sensor 49, daß das Dokument-Zuführgerät
1 aufgrund der Fehleranzeige offen ist, löscht der Subprozessor 68 den Fehler (ST71)
und kehrt in das Reserveprogramm zurück.
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Wenn der Original-Zuführbetrieb gestartet wird, läuft der Motor,
wie oben beschrieben, in Vorwärtsrichtung, bis der Zustand zur Ausgabe des auf der
Original-Platte befindlichen Originals (der Motor dreht in Vorwärtsrichtung um mehr
als X4 Impulse) und der Zustand zum Transport um einen festen Betrag, nachdem das
hintere Ende des neu eingeführten Originals den Sensor 29 passiert (der Motor dreht
in Vorwärtsrichtung um X3, nachdem das hintere Ende abgetastet worden Durch ist),
sich eingestellt haben.Rdieses Verfahren kann das auf der Original-Platte eingestellte
Original sicher ausgegeben werden, und außerdem kann das eingeführte Original den
Stopper (Stopposition) passieren. In diesem Falle, wie oben beschrieben, spielt
es keine Rolle, ob das Original vollständig aus der Ausgabeöffnung ausgetreten ist
oder nicht. Das bedeutet, daß der Transport in einer umgekehrten Richtung keinen
Einfluß auf das Original hat. Wenn lediglich ausgegeben wird, ist es unnötig, einen
Zustand herbeizuführen, in dem das rückwärtige Ende des Originales betrachtet wird.
Wenn der Ausgabezustand erreicht ist, kann der Betrieb beendet werden.