DE3504784A1 - Verfahren und vorrichtung zur abraeumung der strangreste in bogenstranggiessanlagen, insbesondere fuer stahlstraenge - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur abraeumung der strangreste in bogenstranggiessanlagen, insbesondere fuer stahlstraengeInfo
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Description
CONTINUA INTERNATIONAL
CONTINUOUS CASTING S.p.A.,
in Ferrara (Italien).
CONTINUOUS CASTING S.p.A.,
in Ferrara (Italien).
"Verfahren und Vorrichtung zur Abräumung der
Strangreste in Bogenstranggiessanlagen,
insbesondere für Stahlstränge".
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abräumung der in Bogenstranggiessanlagen, insbesondere
für Stahlstränge t am Ende jedes Giessvorgangs auf der
Strangführungsbahn zwischen der Richtmaschine und der Trennvorrichtung liegenbleibenden Strangreste.
In einer Bogenstranggiessanlage, insbesondere für Stahl= stränge, wird bekanntlich der in etwa vertikaler Richtung
mit Hilfe einer geraden oder gekrümmten Durchlaufkokille
gegossene Strang zunächst auf einer etwa halbkreisförmigen Bogenstrangführung bewegt, aus der er in etwa waagerechter
Richtung ausläuft und anschliessend durch eine Rieht=
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maschine und durch eine nachgeschaltete Trennvorrichtung zur Trennung des Gusstrangs in aufeinanderfolgende
Strangabschnitte vorbestimmter Länge geführt wird. In den Stranggiessanlagen dieser Art bleibt am Ende jedes Giess=
Vorgangs auf der Strangführungsbahn zwischen der Rieht= maschine und der nachgeschalteten Trennvorrichtung der
letzte Abschnitt des Gusstrangs als Strangrest liegen, dessen Länge von Fall zu Fall verschieden, jedenfalls aber
kleiner ist als die vorbestimrate Länge der vorhergehenden, abgetrennten Strangabschnitte. Infolgedessen ist der
Strangrest für die weitere Verarbeitung insbesondere in Walzstrassen untauglich und muss von der Strangführungs=
bahn abgeräumt werden, um die Giesslinie für den nächst= folgenden GiessVorgang freizumachen. Die Abräumung der
Strangreste von der Strangführungsbahn erfolgt bisher je nach ihrer Länge handmässig oder mit Hilfe eines Krans und
erfordert einen verhaltnismässig grossen Arbeitsaufwand mit entsprechenden Zeitverlusten. Ausserdem müssen die
Strangreste in zusätzlichen Arbeitsgängen zu Schrott zerkleinert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Arbeitsaufwand und den Zeitverlust zur Abräumung der Strangreste von der Strang=
führungsbahn in Bogenstranggiessanlagen erheblich herab= zusetzen und gleichzeitig die abgeräumten Strangreste in
einer leicht transportierbaren, unmittelbar als Schrott verwendbaren Stückgrösse zu erhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
der Strangrest schrittweise durch die Trennvorrichtung
vorgeschoben und dabei von dieser in Strangreststücke mit Schrottstückabmessungen zerschnitten wird.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird also der am
Ende eines Giessvorgangs auf der Strangführungsbahn zwischen der Richtmaschine und der nachfolgenden Trenn=
Vorrichtung liegenbleibende Strangrest nicht von der Strangführungsbahn abgehoben und seitlich davon abgelegt
und abgeführt, sondern weiter auf der Strangführungsbahn transportiert und dabei schrittweise durch die Trennvor=
richtung vorgeschoben, die den Strangrest in Strangrest= stücke mit den gewünschten Schrottstückabmessungen zer=
schneidet. Die Abräumung des Strangrestes von der Strang= führungsbahn erfolgt dadurch bedeutend schneller als
bisher und mit einem kleineren Arbeitsaufwand, wobei der abgeräumte Strangrest in kleinen, leicht transportierbaren
und unmittelbar d.h. ohne Nachbearbeitung als Schrott verwendbaren Stücken anfällt. Gleichzeitig wird die Vor=
aussetzung für eine vollautomatische Abräumung des Strangrestes geschaffen.
Eine weitere Verminderung des Arbeitsaufwands und der Zeitverluste für die Abräumung der Strangreste kann
erfindungsgemäss dadurch erzielt werden, dass die ein=
zelnen, durch die Trennvorrichtung nacheinander vom Strangrest abgeschnittenen Strangreststücke nach unten
durch die Strangunterstützung hindurch abgeführt werden.
In vorteilhafter Weiterentwicklung des erfindungsgemässen
Verfahrens wird im Falle von Stranggiessanlagen mit zwei
oder mehreren Giesslinien der Giessvorgang dor einzelnen
Giesslinien rechnergesteuert derart automatisch einge= stellt, dass sich am Ende der Giesscharge ein abzuräumen=
der Strangrest ungenügender Länge nur in einer einzigen Giesslinie bildet, während die anderen Giesslinien ihren
Giessvorgang mit je einem Strangabschnitt der vorge= schriebenen Länge abschliessen. Infolgedessen braucht der
Strangrest nur von der Strangführungsbahn einer einzigen
Giesslinie abgeräumt zu werden. Dadurch können in Ver= bindung mit dem erfindungsgemässen Abräumungsverfahren die
zwei- oder mehrsträngigen Stranggiessanlagen besonders einfach und schnell für einen neuen Giessvorgang vor=
bereitet werden, da die bisher erforderliche Abräumung eines Strangrestes von jeder Giesslinie und die damit ver=
bundenen, im allgemeinen handmässigen Arbeiten und Zeit=
Verluste entfallen.
Ausserdem ist es erfindungsgemäss möglich, in zwei- oder
mehrsträngigen Stranggiessanlagen die zur Abräumung der
Strangreste erforderlichen Vorrichtungen in nur einer Giesslinie vorzusehen.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,■ dass zwischen der Richtmaschine und der nachgeschalteten Trennvorrichtung
mindestens eine vorübergehend einsetzbare Treibvorrichtung zum schrittweisen Vorschieben des Strangrestes durch die
im entsprechenden Takt betätigbare Trennvorrichtung vor= gesehen ist.
Die erfindungsgemässe Treibvorrichtung zum schrittweisen
Vorschieben des Strangrestes durch die Trennvorrichtung kann in baulicher Hinsicht beliebig ausgebildet sein und
kann z.B. aus mindestens einem Treibrollenpaar bestehen. In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
besteht die Treibvorrichtung zum schrittweisen Vorschieben des Strangrestes durch die Trennvorrichtung aus einem
hydraulischen oder pneumatischen, quer zur Strangführungs= bahn verstellbaren Vorschubzylinder, der wahlweise vor=
übergehend in die Strangbahn hinter den Strangrest ein= führbar ist und eine schrittweise ausfahrbare, mit dem
Strangrest in Eingriff bringbare Kolbenstange aufweist. Diese Ausbildung der Treibvorrichtung für den Strangrest
kann besonders zweckmässig in Verbindung mit einem Treib= rollenpaar eingesetzt werden und weist den Vorteil auf,
dass sie eine Zerteilung des Strangrestes bis zum letzten Abschnitt in besonders kurzen Strangreststücke ermöglicht
und einen automatischen, ausreichend genauen, schritt= weisen Vorschub des Strangrestes durch die Trennvor=
richtung mit verhältnismässig geringem Kraft- und Steuerungsaufwand insbesondere in den in Stranggiess=
anlagen herrschenden Betriebsverhältnissen gewährleistet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus nachstehender Beschreibung
eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Aus= führungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweisen Aufriss einer Bogenstrang= giessanlage mit der erfindungsgemässen Vorrichtung zur
Abräumung der Strangreste.
Fig. 2 die Arbeitsstellung der Vorrichtung zum schrittweisen Vorschieben des Strangrestes durch die
anschliessende Trennvorrichtung, in Draufsicht.
Fig. 3 die Vorrichtung zum schrittweisen Vor= schieben des Strangrestes, in seitlichem Aufriss.
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 2 und 3.
In der Zeichnung ist mit 1 der Endabschnitt der bogenförmigen Strangführung einer Bogenstranggiessanlage,
insbesondere für Stahlstränge , dargestellt. In dieser Stranggiessanlage wird der in Fig. 1 strichpunktiert
angedeutete Gusstrang B in vertikaler Richtung mit Hilfe einer geraden oder gekrümmten, nicht dargestellten Durch=
laufkokille gegossen und bewegt sich anschliessend in der Pfeilrichtung F auf einer bogenförmigen Strangführungsbahn
1, aus der er in etwa waagerechter Richtung ausläuft. Der Gusstrang B läuft anschliessend durch eine Richtmaschine 2
und durch eine nachgeschaltete Trennvorrichtung 3, von der er in aufeinanderfolgende Strangabschnitte vorbestimmter
Länge zerschnitten wird. Diese Strangabschnitte laufen dann auf der Rollenbahn 40 weiter. In. dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Trennvorrichtung 3 als hydraulisch angetriebene, schräg zur Laufbahn des
Gusstrangs B angeordnete Knüppelschere ausgebildet, kann aber eine beliebige andere Ausbildung, z.B. als Trennvor=
richtung mit Schneidbrennern aufweisen. Sowohl die Rieht=
maschine 2 als auch die Trennvorrichtung 3 sind an sich
bekannt und brauchen deshalb nicht genauer beschrieben zu werden.
Die Bogenstranggiessanlage ist mehrsträngig ausgebildet,
d.h. weist zwei oder mehrere, nebeneinanderliegende Giesslinien auf. In nur einer dieser Giesslinien ist im
Bereich zwischen der Richtmaschine 2 und der Trennvor= richtung 3 eine Vorrichtung zum schrittweisen Vorschieben
des Strangrestes S durch die Trennvorrichtung 3 angeordnet. Als Strangrest S wird der letzte, am Abschluss des Giess=
Vorgangs zwischen der Richtmaschine 2 und der Trennvor= richtung 3 auf der Strangführungsbahn verbleibende
Strangabschnitt bezeichnet, der kürzer ist als die mit Hilfe der Trennvorrichtung 3 abgeschnittenen Strangab=
schnitte vorbestimmter Lange.
Die genannte Vorrichtung zum schrittweisen Vorschieben des Strangrestes besteht aus einem Grundgerüst 4, das einen
Rollgang aus frei drehbaren Stützrollen 5 trägt, über den
Stützrollen 5 ist eine aus zwei parallelen Seitenwänden gebildete Strangführungsrinne 6 vorgesehen. Vorzugsweise
ist diese Strangführungsrinne auch unten durch einen Bodenteil abgeschlossen, der Ausnehmungen für den Durch=
tritt der Stützrollen 5 aufweist. Am Ende der Strang= führungsrinne 6 sind zwischen dieser und der anschliessen=
den Trennvorrichtung 3 zwei Treibrollen 7 mit vertikalen Achsen angeordnet. Auf einer ausserhalb der Strang=
führungsrinne 6 in Drehlagern 9 drehbar gelagerten und sich parallel zur Längsrichtung der Strangführungsrinne 6
erstreckenden Welle 8 ist mit Hilfe von Tragarmen 10 ein
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Längsträger 11 befestigt, der einen hydraulischen oder pneumatischen Vorschubzylinder 12 trägt. Die Kolbenstange
112 dieses Vorschubzylinders 12 ist mit einem Schubkopf 13 versehen, der schmaler als der Spalt zwischen den beiden
Treibrollen 7 ist und frei zwischen diese durchtreten kann.
Ein Ende der Welle 8 ist mit einem ortsfest gelagerten Schwenkarm 14 getrieblich verbunden, der durch einen
hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinder 15 ver= schwenkt werden kann. Durch Verschwenkung dieses Schwenk=
arms 14 mit Hilfe des Stellzylinders 15 kann die Welle 8 derart gedreht werden, dass der Vorschubzylinder 12 über
die Tragarme 10 und den Längsträger 11 wahlweise in eine ausserhalb der Strangführungsrinne 6 liegende, den freien
Durchlauf des Gusstrangs B nicht behindernde, in Fig. 4 strichpunktiert dargestellte Ruhestellung und in eine im
Inneren der Strangführungsrinne 6 liegende, zur Strangbahn parallele, insbesondere etwa koaxiale, in Fig. 2 und 4 mit
vollen Linien dargestellte Wirkstellung verschwenkt werden kann. Zwischen dem Schwenkarm 14 und der Welle 8
ist vorzugsweise ein Obersetzungsgetriebe 16 vorgesehen, um mit einem verhältnismässig kleinen Hub des Stell=
Zylinders 15 und des Schwenkarms 14 eine ausreichend grosse Verschwenkung der Welle 8 mit den Tragarmen 10 und
dem Vorschubzylinder 12 zu erzielen.
Die Stranggiessanlage besitzt an sich bekannte , nicht dargestellte Mittel zum Messen und Programmieren der
Länge der Strangabschnitte, in denen die Gusstränge der einzelnen Giesslinien zerschnitten werden. Erfindungsgemäss
-■}■-■":
werden diese Mess- und Programmiermittel in Verbindung mit dem Steuerrechner der Stranggiessanlage dazu benutzt, den
Giessvorgang in den einzelnen Giesslinien automatisch derart abzuschliessen, dass der nach dem letzten Schnitt
der Trennvorrichtung übrigbleibende Strangabschnitt in allen Giesslinien ausser der oben beschriebenen, mit der
Vorschubvorrichtung für den Strangrest ausgerüsteten Giesslinie die vorgeschriebene Länge aufweist. Der letzte
Rest der Giesscharge wird also in der mit der Vorschub= vorrichtung für den Strangrest versehene Giesslinie
gegossen. Infolgedessen bleibt nur in dieser Giesslinie ein abzuräumender Strangrest S ungenügender Länge in der
Strangführungsrinne 6 zwischen der Richtmaschine 2 und der Trennvorrichtung 3 liegen. Dieser Strangrest S wird
zunächst mit Hilfe der beiden seitlichen, vertikalen Treibrollen 7 schrittweise durch die Trennvorrichtung 3
vorgeschoben, die nach jedem Vorschubschritt des Strang= restes S automatisch betätigt wird. Der Strangrest S wird
dadurch in kleine Strangstücke zerschnitten, die etwa die vorgeschriebene bzw. übliche Grosse von Schrottstücken
aufweisen und durch eine vor dem Rollgang 40 vorgesehene Unterbrechung der Strangunterstützung hindurch nach unten
auf eine Rutsche und in einen darunterliegenden Aufnahme= kasten fallen.
Der letzte Abschnitt des Strangrestes S kann nicht mehr von dem Treibrollenpaar 7 erfasst und transportiert
werden und wird deshalb durch die Trennvorrichtung 3 mit Hilfe des Vorschubzylinders 12 vorgeschoben, der zu diesem
Zweck aus der bisher eingenommenen, ausserhalb der
Strangführungsrinne 6 liegenden, in Fig. 4 strichpunktiert
dargestellten Ruhestellung in seine in der Strangführungs= rinne 6 hinter dem Strangrest S liegende, in Fig. 2 bis 4
dargestellte Wirkstellung eingeschwenkt wird. Der einge= schwenkte Vorschubzylinder 12 wird schrittweise beauf=
schlagt und schiebt entsprechend den letzten Abschnitt des Strangrestes S durch die taktgemäss betätigte Trennvor=
richtung 3 hindurch, wobei die Kolbenstange 112 des Vor= schubzylinders 12 mit ihrem schmaler als der Gusstrang
bemessenen Schubkopf 13 zwischen die Treibrollen 7 hin= durch greift.
Das erfindungsgemässe Verfahren und die betreffende Vor=
richtung zur Abräumung der Strangreste in Bogenstrang= giessanlagen sind selbstverständlich mit Vorteil auch in
einsträngigen Stranggiessanlagen anwendbar.
(S'
- Leerseite
Claims (12)
1. Verfahren zur Abräumung der in Bogenstrang= giessanlagen, insbesondere für Stahlstränge, am Ende jedes
Giessvorgangs auf der Strangführungsbahn (5,6) zwischen der Richtmaschine (2) und der Trennvorrichtung (3) liegen=
bleibenden Strangreste (S), dadurch gekennzeichnet, dass der Strangrest (S) schrittweise durch die Trennvorrichtung
(3) vorgeschoben und dabei von dieser in Strangreststücke mit Schrottstückabmessungen zerschnitten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn= zeichnet, dass die einzelnen, durch die Trennvorrichtung
(3) nacheinander vom Strangrest (S) abgeschnittenen Strangreststücke nach unten durch die Strangunterstützung
hindurch abgeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass in Stranggiessanlagen mit zwei oder mehreren Giesslinien der Giessvorgang der einzelnen Giess=
linien rechnergesteuert derart eingestellt wird, dass sich am Ende der Giesscharge ein abzuräumender Strangrest (S)
ungenügender Länge nur in einer einzigen Giesslinie bildet, während die anderen Giesslinien ihren Giessvorgang
mit je einem Strangabschnitt der vorgeschriebenen Länge abschliessen.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Richtmaschine (2) und der nachgeschal= teten Trennvorrichtung (3) mindestens eine vorübergehend
einsetzbare Treibvorrichtung (7; 12,112,13) zum schritt= weisen Vorschieben des Strangrestes (S) durch die im
entsprechenden Takt betätigbare Trennvorrichtung (3) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn= zeichnet, dass die Treibvorrichtung zum Vorschieben des
Strangrestes (S) durch die Trennvorrichtung (3) mindestens ein Treibrollenpaar (7) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen des Treibrollenpaars (7)
vertikale Drehachsen aufweisen und in möglichst kleinem Abstand von der nachgeschalteten Trennvorrichtung (3)
angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
BAD
dadurch gekennzeichnet, dass die Treibvorrichtung zum Vorschieben des Strangrestes (S) durch die Trennvorrichtung
(3) einen hydraulischen oder pneumatischen, quer zur
Strangführungsbahn (5,6) verstellbaren Vorschubzylinder (12) aufweist, der wahlweise vorübergehend in die Strang=
bahn hinter den Strangrest (S) einführbar ist und eine schrittweise ausfahrbare, mit dem Strangrest (5) in Ein=
griff bringbare Kolbenstange (112) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn= zeichnet, dass der Vorschubzylinder (12) mit Hilfe von
Tragarmen (10) an einer neben der Strangführungsbahn (5,6) gelagerten, dazu parallelen Welle (8) befestigt ist, die
durch einen Antrieb (14,15,16) zur Verschwenkung des Vor= schubzylinders (12) aus einer ausserhalb der Strangbahn
(5,6) liegenden Ruhestellung in eine in der Strangbahn (5,6) liegenden Wirkstellung verdrehbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Welle (8) aus einem
Schwenkarm (14) besteht, der mit der Welle (8) vorzugsweise über ein übersetzungsgetriebe (16) getrieblich gekuppelt
und durch einen hydraulischen oder pneumatischen Stell= zylinder verschwenkbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet dass bei gleichzeitiger Anordnung eines
Treibrollenpaars (7) und eines Vorschubzylinders (12,112) der Vorschubzylinder zwischen der Richtmaschine (2) und
dem Treibrollenpaar (7) angeordnet ist und dass die
Kolbenstange (112) des Vorschubzylinders (12) schmaler als der Strangrest (S) ausgebildet und frei zwischen die
Treibrollen (7) bis zur Trennvorrichtung (3) durchführbar ist.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vor=
richtung zur Abräumung der Strangreste (S) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 10 nur in der Giesslinie
vorgesehen ist, in der sich ein abzuräumender Strangrest (S) ungenügender Länge ausbildet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Trenn=
Vorrichtung (3) eine Unterbrechung in der Strangunter= Stützung (40) für den Durchtritt der abgeschnittenen
Strangreststücke vorgesehen ist.
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