DE3502840A1 - Antitaumel-vorrichtung fuer die verbindungsstange bei naehmaschinen - Google Patents
Antitaumel-vorrichtung fuer die verbindungsstange bei naehmaschinenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antitaumel-Vorrichtung
für eine Verbindungsstange, insbesondere an Nähmaschinen nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1 .
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Die genannte Verbindungsstange ist bspw. in einem Mechanismus enthalten, der eine Kurbelwelle aufweist,
welche über eine kugelförmige Verbindung mit dem breiteren Ende der Verbindungsstange verbunden ist,
während deren schmäleres Ende über eine ähnliche kugelförmige Verbindung mit einem Arm verbunden ist,
der an einer oszillierend bzw. hin und her angetriebenen Welle befestigt ist, deren Achse senkrecht zur Achse
der Kurbelwelle verläuft.
Diese Antitaumel-Vorrichtung bzw. das Taumeln oder Wackeln der Verbindungsstange verhindernde Vorrichtung
wird vorteilhaft bei Industrie-Nähmaschinen verwendet, bei denen die oszillierend angetriebene Welle die
Bewegung auf einen Haken bzw. Platine zum Bilden von Stichen überträgt.
Eine bereits bekannte Art einer Antitaumel-Vorrichtung enthält ein U-förmiges Führungsteil, das an einem
seiner Enden mit dem schmalen Ende der Verbindungsstange fest verbunden ist, während das andere Ende
innerhalb eines Sitzes angeordnet ist, welcher parallel zur Achse der Verbindungsstange verläuft
und in dem kugelförmigen Ende des Armes gebildet ist, der mit der Verbindungsstange gekoppelt ist, wie dies
in dem italienischen Patent Nr. 527 691 beschrieben ist.
Diese Antitaumel-Vorrichtung jedoch besitzt den Hauptnachteil, daß der Sitz einer sehr großen Abnutzung
unterworfen ist und deformiert bzw. verformt wird, was durch die Tatsache bewirkt wird, daß die
Verbindungsstange, die zusammen mit ihrer eigenen Kurbelwelle einen Kreis beschreibt, zum U-förmigen
Führungsteil geneigt ist, das mit der Verbindungsstange
selbst fest verbunden ist, während der Arm um die Achse der angetriebenen Welle oszilliert bzw. hin-
und herschwingt, so daß der Sitz linear verschoben wird, während das U-förmige Teil mit seinem Ende
in dem Sitz sich dreht, der so aufgrund der Abnutzung verformt wird.
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Somit bewirkt das Spiel, das zwischen dem Sitz
und dem U-förmigen Teil erzeugt wird, ein unvermeidliches Wackeln bzw. Taumeln der Verbindungsstange relativ zur kugelförmigen Verbindung des
Armes und deshalb wird der Mechanismus wegen des kontinuierlichen bzw. fortgesetzten Klopfens der Verbindungsstange während des o.g. Taumeins geräuschvoll bzw. laut. Dies kann sogar dazu führen, daß das U-förmige Teil bricht und daß es daraufhin und der gesamte Arm mit dem kugelförmigen Kopf und dem geradlinigen Sitz ersetzt werden muß. Die kontinuierlichen Schwingungen des U-förmigen Teils in seinem Sitz bewirken in der Verbindung zwischen dem Ende des U-förmigen Teils und dem schmalen Ende der Verbindungsstange Beanspruchung, durch die ein Lockern der Schraube, die das genannte Ende mit der Verbindungsstange fest verbindet, oder durch die ein Bruch des letzteren bewirkt wird.
und dem U-förmigen Teil erzeugt wird, ein unvermeidliches Wackeln bzw. Taumeln der Verbindungsstange relativ zur kugelförmigen Verbindung des
Armes und deshalb wird der Mechanismus wegen des kontinuierlichen bzw. fortgesetzten Klopfens der Verbindungsstange während des o.g. Taumeins geräuschvoll bzw. laut. Dies kann sogar dazu führen, daß das U-förmige Teil bricht und daß es daraufhin und der gesamte Arm mit dem kugelförmigen Kopf und dem geradlinigen Sitz ersetzt werden muß. Die kontinuierlichen Schwingungen des U-förmigen Teils in seinem Sitz bewirken in der Verbindung zwischen dem Ende des U-förmigen Teils und dem schmalen Ende der Verbindungsstange Beanspruchung, durch die ein Lockern der Schraube, die das genannte Ende mit der Verbindungsstange fest verbindet, oder durch die ein Bruch des letzteren bewirkt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Antitaumel-Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die die o.g. Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung
sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigt:
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Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer
Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
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Figur 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
Figur 3 einen Schnitt längs der Linie III-III
■ der Fig. 2 und
Figur 4 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung gemäß einem anderen
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung.
Die Figuren zeigen eine Welle 1 mit einem Kurbelansatz 2, mit dem eine Verbindungsstange 3 über
eine kugelförmige Verbindung bzw. Kupplung 4 verbunden ist, die im breiteren Ende 5 der Verbindungsstange
3 gehalten ist, während deren schmäleres Ende 6 über eine ähnliche kugelförmige Kupplung 7 mit einem
Arm 8 verbunden ist, der mit Hilfe einer Schraube an der angetriebenen Welle 9 befestigt ist, deren Achse
unter 90° zur Achse der Welle 1 gerichtet ist.
Die beiden das breitere Ende 5 der Verbindungsstange bildenden Teile sind mit Hilfe von Schrauben 10 eng
aneinander gehalten und in gleicher Weise sind die beiden das schmälere Ende 6 derselben Verbindungsstange
3 bildenden Teile mit Hilfe von Schrauben 11 eng
aneinander gehalten. Das schmälere Ende 6 ist mit einer gekrümmten Fläche 12 versehen, die konzentrisch
zur Achse dieses schmalen Endes ist. Parallel in Berührung mit der gekrümmten Fläche 12 ist ein starres
Element, das mit der angetriebenen Welle 9 fest verbunden ist und zu dieser ebenfalls unter 90°
gerichtet ist.
Das genannte starre Element führt eine oszillatorische Bewegung einheitlich mit der genannten angetriebenen
Welle während der Bewegungen des o.g. Mechanismus durch.
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Als Ergebnis dieser Bewegungen reibt das starre Element an der genannten gekrümmten Fläche 12 und
verhindert, daß die Verbindungsstange 3 nicht genau ausgerichtete Positionen im Verhältnis zu sowohl
der Welle 1 als auch der angetriebenen Welle 9 einnimmt.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das o.g. starre Element in Form eines
Stabes 13 vorgesehen, der in lösbarer Weise in einer Büchse 14 eingesteckt ist, die wiederum
mit der angetriebenen Welle 9 mittels Schrauben 15 fest verbunden ist.
Die angetriebene Welle 9 kann mit jedem beliebigen Element gekoppelt bzw. verbunden werden, das um die
Achse der genannten Welle genau hin und her schwingt; dieses Element kann z.B. ein Haken sein, wie dies
in den Figuren des italienischen Patentes Nr. 527 gezeigt ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist einfach, da dann, wenn sich die Welle 1 dreht, die Verbindungsstange 3 zusammen mit dem Arm 8 oszilliert bzw. hin-
und herschwingt, so daß der Stab 13 diesen Bewegungen der Verbindungsstange folgt und dabei die letztere
in vorteilhafter Weise daran gehindert wird, zu taumeln und ein Minimum an Abnutzung zwischen dem Stab 13
und der gekrümmten Fläche 12 vorhanden ist, da die relative Bewegung zwischen den Teilen, die in Berührung
miteinander sind, minimal ist. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß jegliches Spiel zwischen der Fläche 12 und dem Stab 13 mit Hilfe einer einfachen Einstellbarkeit
der Position der Büchse 14 auf der Welle 9 sowohl in axialer als auch in radialer Richtung vermieden
ist.
Das o.g. Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ermöglicht jedoch nicht eine genaue Erfassung
des Betrages des Druckes, der zwischen der gekrümmten Fläche 12 und dem Stab 13 erzeugt wird, wenn die
Bauteile auf der Maschine montiert sind oder nach der
Einstellung der Position der Büchse 14 relativ zum Arm 8.
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Aus diesem Grunde kann das starre Element gemäß vorliegender Erfindung auch in Form eines Galgens
bzw. Bügels 16 in vorteilhafter Weise vorgesehen
sein, der am Arm 8 unmittelbar gehalten ist und an diesem mit Hilfe einer Schraube 17 befestigt ist,
wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Es versteht sich, daß dieser Bügel 16 dieselben betrieblichen
Anforderungen wie der Stab 13 erfüllt, jedoch mit dem weiteren Vorteil, daß sie es dem
Bedienenden ermöglicht, den Druck zwischen der gekrümmten Fläche 12 und dem starren Element sogar
vor deren Montage an der Maschine einzustellen.
Ist die Verbindungsstange 3 mit dem kugelförmigen Kopf des Armes 8 gekoppelt bzw. verbunden, dann kann der
Bedienende bereits die Position des Bügels 16 im Verhältnis zur gekrümmten Fläche 12 in der erforderlichen
Weise positionieren.
Der Bügel 16 ist am Arm 8 derart befestigt, daß er
parallel zur Achse der letzteren verläuft, wobei das Ende an der gekrümmten Fläche 12 reibt, parallel liegt
und der Teil, der in den Arm selbst eingesteckt und befestigt ist, senkrecht zu dieser Achse verläuft.
Deshalb ist es einfach durch Lösen der Schraube möglich, die Position des Bügels 16 im Verhältnis
zu allen Bauteilen des Mechanismus einzustellen.
Brüche dieser oben beschriebenen Systeme sind nahezu unmöglich, wenn dies jedoch passieren würde, wäre
nur der Stab 13 oder der Bügel 16 zu ersetzen.
Es sind zwar bevorzugte Ausführungsbeispiele vorliegender
Erfindung beschrieben, jedoch können diese auch modifiziert bzw. variiert werden, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen.
- Ende der Beschreibung -
Claims (5)
1. Antitaumel-Vorrichtung für eine Verbindungsstange,
die eine Kurbelwelle mit einem Arm verbindet, der mit einer oszillierenden angetriebenen Welle fest verbunden
ist, deren Achse zur Achse der Kurbelwelle um 90° gedreht gerichtet ist, wobei die Verbindungen
an jedem Ende der Kurbelwelle kugelförmige, zusammenpassende Flächen besitzen, insbesondere für Nähmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß sie ein starres Element (13, 16) aufweist, das zur Oszillation mit der angetriebenen
Welle (9) an seinem einen Ende mit dieser fest verbunden ist und das die Verbindung, die die
Verbindungsstange (3) mit dem Arm (8) verbindet, mit dem anderen Ende berührt, und daß sie ein Mittel
zum Einstellen des starren Elementes (13, 16) relativ zur angetriebenen Welle (9) sowohl in radialer
als auch in axialer Richtung aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung, die die Verbindungsstange (3)
mit dem Arm-(8) verbindet, eine gekrümmte äußere Fläche (12) aufweist, die an deren einen Seite gebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element aus einer Stange (13), die in eine
Büchse (14) in lösbarer Weise eingesteckt ist t besteht,
und daß die Büchse (14) wiederum auf der angetriebenen
Welle (9) befestigt ist, an der sie in einstellbarer Weise mit Hilfe von Schrauben fixiert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Element aus einem Bügel (16) besteht,
die einen Teil, der parallel zum Arm (8) verläuft und an seinem Ende mit der Verbindung, die die Verbindungsstange
(3) mit dem Arm (8) verbindet, in
Berührung ist, und einen Teil aufweist, der im wesentlichen senkrecht zu diesem Arm (8) verläuft
und an dem Arm (8) in einstellbarer Weise befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Arm (8) mit der gekrümmten Fläche (12)
an der Verbindung, die die Verbindungsstange (3) mit dem Arm (8) verbindet, in Berührung ist.
- Ende der Ansprüche -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3502840A1 true DE3502840A1 (de) | 1985-09-05 |
| DE3502840C2 DE3502840C2 (de) | 1987-01-29 |
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ID=11161578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3502840A Expired DE3502840C2 (de) | 1984-02-28 | 1985-01-29 | Antitaumel-Vorrichtung für einen Nähmaschinenschlingenfängerantrieb |
Country Status (6)
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| JP (1) | JPS60188615A (de) |
| DE (1) | DE3502840C2 (de) |
| FR (1) | FR2560327B1 (de) |
| GB (1) | GB2154689B (de) |
| IT (1) | IT1173393B (de) |
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