DE3501689A1 - Rolladenjalousie - Google Patents
RolladenjalousieInfo
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- E06B9/28—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rolladenjalousie mit einer Vielzahl von beweglich miteinander verbundenen Laraellen,
die sich horizontal zwischen zwei seitlich angeordneten Führungsschienen erstrecken und ab einer vorgegebenen
obersten Lamelle mit Hilfe einer Ausstelleinrichtung ausschwenkbar sind, sowie mit die oberen
Längskanten der Lamellen gelenkig verbindenden Zuggliedern und die unteren Längskanten der Lamellen gelenkig
verbindenden Verbindungsgliedern.
Eine derartige Rolladenjalousie, die sowohl die Funktion eines Rolladens als auch die Funktion einer Jalousie
übernehmen kann, ist in der DE-OS 29 29 675 beschrieben. Die Lamellen der bekannten Rolladenjalousie
sind an ihren oberen Längskanten über Zugbänder und an ihren unteren Längskanten über Wendebänder miteinander
verbunden. An der obersten beweglichen Lamelle ist ein Wendestift vorgesehen, der mit einem in der zugeordneten
Führungsschiene vorgesehenen Steuerbacken in Eingriff bringbar ist. Beim Herablassen der Rolladenjalousie
erfolgt durch das Zusammenwirken von Steuerbacken und Wendestiften ein Ausschwenken der Lamellen in die
Jalousienstellung. Durch erneutes Hochziehen und Herablassen der Rolladenjalousie ist die Rolladenstellung
erreichbar. Neben der etwas umständlichen Handhabung hat die bekannte Rolladenjalousie den Nachteil, daß
eine spezielle breite Führungsschiene verwendet werden muß. Aus diesem Grunde ist ein nachträgliches Einsetzen
der bekannten Rolladenjalousie in bereits vorhandene Führungsschienen eines üblichen Rolladens nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rolladenjalousie der eingangs genannten Art zu schaffen, die
sich nachträglich in übliche Führungsschienen einsetzen läßt und bei der nach dem Herunterlassen der Rolladenjalousie
ein sicheres gleichzeitiges Ausstellen aller beweglichen Lamellen ohne die Gefahr des Verklemmens
der Ausstelleinrichtung erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
in den Führungsschienen Schlitzketten mit Schlitzkettengliedern geführt sind, in denen die Lamellen längsverschieblich
und drehbar gelagert sind, daß an den Schlitzkettengliedern jeweils ein mit einer schräg verlaufenden
Steuerfläche versehener Steuervorsprung ausgebildet ist, dem in einer Steuerausnehmung der Lamellen
eine Anschlagfläche zugeordnet ist und daß die untersten Schlitzkettenglieder der beiden Schlitzketten
durch ein horizontal verlaufendes angelenktes Basisprofil miteinander verbunden sind, an dem wenigstens
eine Ausstellstütze mit ihrem unteren Ende angelenkt ist, deren oberes Ende an der unteren Längskante der
untersten Lamelle angelenkt ist.
Dadurch, daß die Ausstelleinrichtung durch Steuerflächen und Anschlagflächen der Schlitzkettenglieder und
der Teillamellen und eine an der untersten Teillamelle angreifenden Ausstellstütze gebildet ist, werden zu
Beginn des Ausstellens an allen Lamellen Drehkräfte erzeugt, so daß die Gefahr des Verklemmens vermieden
wird. Die Schlitzkettenglieder sind in üblichen Führungsschienen geführt, so daß Rolläden leicht nachträglich
durch die erfindungsgemäße Rolladenjalousie ersetzt werden können.
Φ qf;:q;Nal
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf den einer aufgeschnittenen
Führungsschiene benachbarten Teil der Rolladenjalousie,
Fig. 2 einen Teil der Ausstelleinrichtung der Rolladenjalousie zusammen mit einer Führungsschiene
im auseinandergenommenen Zustand,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schlitzkettengliedes ,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Verbindungsstütze,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Zugkettengliedes ,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Teillamelle,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Teil-Basisprofils mit einem in der Zeichnung abgeschnittenen
Zapfenteil zum Aufschieben eines Grund-Basisprofils,
Fig. 8 eine mit Hilfe eines Lagerstiftes in einer Ausnehmung des Basisprofils gelagerte Ausstellstütze,
Fig. 9 die Ausstelleinrichtung der erfindungsgemäßen
Rolladenjalousie in einer perspektivischen Ansicht im Jalousie-Zustand,
Fig. 10 ein Querschnitt entlang der Linie X-X in Fig. 1 im Rolladen-Zustand,
Fig. 11 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung nach
Beginn des Ausstellvorgangs,
Fig. 12 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung im Jalousie-Zustand,
Fig. 13 einen Querschnitt entlang der Linie XIII-XIII in Fig. 1,
Fig. 14 einen Querschnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 1,
Fig. 15 den Überlappungsbereich zweier Lamellen im Querschnitt und
Fig. 16 eine Fig. 15 entsprechende Darstellung, bei der am unteren Rand der Hauptlamelle eine
PVC-Leiste vorgesehen ist.
Die in den Figuren 1, 2 und 9 dargestellte Rolladenjalousie erstreckt sich zwischen zwei Führungsschienen
1, die in der Nähe eines Fensters angebracht sind und die übliche U-Form sowie die übliche Dimensionierung
aufweisen. Aus diesem Grunde kann die Rolladen-
jalousie auch nachträglich gegen übliche Rolläden ohne Jalousienfunktion ausgetauscht werden. In den Figuren
1, 2 und 9 ist lediglich die linke Führungsschiene 1 dargestellt, jedoch ist der Rolladenjalousie an ihrer
rechten, in der Zeichnung nicht dargestellten Seite eine entsprechende Führungsschiene 1 zugeordnet.
Die Lamellen der Rolladenjalousie sind bei nicht zu breiten Fenstern dreistückig ausgebildet und bestehen
jeweils aus einer Hauptlamelle 2,' die an beiden Enden mit ihrer Stirnseite 3 auf den Zapfenteil 4 einer Teillamelle
5 aufgesteckt ist. Die Hauptlamellen 2 sind über die jeweils zugeordneten Teillamellen 5 nach dem
Prinzip der Viergelenkkette miteinander verbunden.
Wie man besonders deutlich in Fig. 9 erkennt, sind die oberen Längskanten 6 der Teillamellen 5 über Zugkettenglieder
7 gelenkig miteinander verbunden. Die Zugkettenglieder 7 bilden dabei eine Zugkette, deren oberes
Ende mit der untersten, nicht ausschwenkbaren Teillamelle der Rolladenjalousie verbunden ist und die sich
mit ihrem unteren Ende bis zur untersten Teillamelle 5 erstreckt. Die erste nicht ausschwenkbare Teillamelle
ist in der Regel bei völlig herabgelassener Rolladenjalousie die zweite Teillamelle unter dem Fenstersturz.
Zwischen ihr und der Rolladenwelle befinden sich etwa fünf weitere nicht ausschwenkbare Teillamellen. Über
diese Teillamellen und über die Zugkette kann die Rolladenjalousie hochgezogen oder herabgelassen werden.
Fig. 5 zeigt in vergrößerter perspektivischer Ansicht die Form eines Zugkettengliedes 7, das leicht eingewölbt
ist, um sich dadurch der Form der Teillamellen 5 möglichst genau anzupassen.
- Jif —
Am oberen Rand verfügen die Zugkettenglieder 7, wie in Fig. 5 deutlich zu erkennen ist, über zwei Ösenteile 8,
9. Am unteren Ende ist das Zugkettenglied 7 mit einem rohrförmigen Ansatz 10 versehen. Über den rohrförmigen
Ansatz 10 sind die Zugkettenglieder 7 jeweils mit der oberen Längskante 6 der Teillamellen 5 sowie dem darunter
liegenden Zugkettenglied 7 verbunden. Die Verbindung erfolgt jeweils mit Hilfe eines Gelenkzapfens 11,
der sich durch den rohrförmigen Ansatz 10 eines Zugkettenglieds 7 sowie die Ösenteile 8, 9 des darunter
liegenden Zugkettengliedes 7 erstreckt. Die Enden des Gelenkzapfens 11 ruhen in einer Lagerbohrung 12 und
einer Lagertasche 13, die im Bereich der oberen Längskante 6 der Teillamellen 5 vorgesehen sind.
Wie man am deutlichsten in den Figuren 2 und 9 erkennt, sind die unteren Längskanten 14 der Teillamellen 5 über
Verbindungsstützen 15 ebenfalls gelenkig miteinander verbunden.
Fig. 4 zeigt die Form einer Verbindungsstütze 15 in vergrößerter perspektivischer Ansicht. Die Verbindungsstützen 15 verfügen an ihrem oberen Rand jeweils über
Lageranschlüsse 16, die in der in Fig. 2 am besten erkennbaren Weise mit den Teillamellen 5 verbunden
werden. In der Nähe der unteren Enden verfügen die Verbindungsstützen 15 über Ösenteile 17, 18, mit deren
Hilfe eine obere Verbindungsstütze jeweils mit der darunter liegenden Verbindungsstütze 15 und der zugeordneten
Teillamelle 5 verbunden ist. Die Verbindung geschieht dabei mit Hilfe von Gelenkbolzen 19, die sich
durch eine Bohrung 20 in der Nähe der unteren Längskante der Teillamellen 5 erstrecken. Die Verbindungsstützen 15 sind entsprechend der Außenform der Teillamellen
5 gekrümmt.
Wie man in den Figuren 2 und 13 erkennt, sind in den Teillaraellen 5 Ausnehmungen 21 vorgesehen, in denen die
Zugkettenglieder 7 aufgenommen werden können, wenn sich die Rolladenjalousie in der Rolladenstellung befindet.
Entsprechende Ausnehmungen 22 sind für die Verbindungsstützen 15 vorgesehen. Auf diese Weise ist die äußere
Form der Teillamellen 5 in der Rolladenstellung durchgehend glatt und frei von Vorsprüngen. Außerdem wird
das Aufwickeln auf der Rolladenwelle nicht durch vorstehende Teile behindert.
In den Figuren 2 und 6 ist veranschaulicht, wie die Teillamellen 5 an der zur Führungsschiene 1 weisenden
Seite mit einem Kopf 23 versehen sind, aus dem ein Führungsstift 24 herausragt. Über die Führungsstifte 24
ist der aus den Teillamellen 5 und den Hauptlamellen 2 bestehende Rolladenpanzer in eine im herabgelassenen
Zustand der Rolladenjalousie U-förmige Anordnung geführt.
Die U-förmige Anordnung besteht aus einem Basisprofil 25, das in den Figuren 1, 7 und 9 gut zu erkennen ist
und vorzugsweise ebenfalls aus zwei Teilprofilen besteht, die seitlich auf ein Hauptprofil aufgesetzt
sind. Das Basisprofil 25 ist jeweils an der zur Führungsschiene 1 weisenden Seite über ein Lager 26 mit
einer Schlitzkette aus Schlitzkettengliedern 27 verbunden. In Fig. 3 ist die Gestalt der Schlitzkettenglieder
27 vergrößert dargestellt. Die Schlitzkettenglieder 27 verfügen an ihren oberen und unteren Enden über Lageranschlüsse
28 und 29, über die die einzelnen Schlitzkettenglieder miteinander zur Bildung einer Schlitzkette
verbunden sind. Dazu erstrecken sich durch die Lageranschlüsse 28, 29 Schlitzhülsen 30, die in den
Lageranschlüssen 28 drehbar angeordnet sind und die jeweils mit den Lageranschlüssen 29 des nächsthöheren
Schlitzkettengliedes 27 drehfest verbunden sind. Auf diese Weise ist ein Schlitz 31 in der Schlitzhülse 30
bei gestreckter Anordnung der Schlitzkettenglieder 27 in Richtung auf einen Führungsschlitz 32 geöffnet, während
beim Aufrollen der Schlitzkette durch die gegenseitige Lageveränderung der Schlitzkettenglieder 27 die
Öffnungen in den Schlitzhülsen 30 in Richtung auf die Führungsschlitze 32 verschlossen sind.
Die Führungsstifte 24 erstrecken sich im aufgewickelten Zustand der Rolladenjalousie sowie in der Rolladenstellung
durch die Schlitzhülsen 30 bis zu Kappen 33, die in den Figuren 1 und 2 zu erkennen sind. Beim Übergang
in die Jalousienstellung verschieben sich die Führungsstifte 24 aus der Schlitzhülse 30 heraus in den jeweils
zugeordneten Führungsschlitz 32.
Beim Übergang aus der Rolladenstellung in die Jalousienstellung
wirken an den Schlitzkettengliedern 27 seitlich angeordnete Steuervorsprünge 34 mit Steuerausnehmungen
35 (Figuren 2 und 6) an den Teillamellen 5 zusammen. Die Steuervorsprünge 34 an den Schlitzkettengliedern
27 verfügen über eine schräg verlaufende Steuerfläche 36, denen eine Anschlagfläche 37 in der
Steuerausnehmung 35 zugeordnet ist. Die Steuerfläche 36 oder die Anschlagfläche 37 kann im Gegensatz zu den
Darstellungen in der Zeichnung auch konvex ausgebildet sein. Die Schräge kann mit der Rolladenpanzerebene
einen Winkel von beispielsweise etwa 45° einnehmen.
An dem in Fig. 7 dargestellten Basisprofil sind neben den Schlitzketten in der Nähe der Lager 26 Ausnehmungen
38 vorgesehen, in denen in der Rolladenstellung der Rolladenjalousie jeweils eine Ausstellstütze 39 ruht.
Die Ausstellstütze 39 ist an ihrem unteren Ende mit Hilfe eines Lagerstiftes 40 in einem Lagerschlitz 41
verschwenkbar und verschiebbar gelagert. Der Lagerschlitz 41 ist zum Einführen des Lagerstiftes 40 mit
einer verschließbaren Einführbohrung 42 versehen.
Am oberen Ende verfügt die in Fig. 8 dargestellte Ausstellstütze 39 über einen Lagerkopf 43, der mit der
unteren Längskante der untersten Teillamelle 5 über einen Gelenkbolzen 19 gelenkig verbunden ist. Um das
schräge Einziehen des verhältnismäßig hohen Basisprofils 25 in den Rolladenkasten auch bei kleiner ausfallendem
Rolladenjalousieballen zu ermöglichen, ist im Bereich der Führungsschiene 1 am Basisprofil 25 jeweils
eine Ausnehmung 44 vorgesehen und das Basisprofil 25 auf der zum Fenster weisenden Seite bei 47 ausgerundet.
In den Figuren 10 bis 14 sind verschiedene Querschnitte durch die Rolladenjalousie zur Veranschaulichung der
Funktionsweise dargestellt. In Fig. 10 erkennt man, das gerade noch nicht auf der Fensterbank 45 aufsetzende
Basisprofil 25 mit der noch hochgehaltenen Ausstellstütze 39. Die Ausstellstütze 39 ist mit der untersten
Verbindungsstütze 15 sowie der untersten Teillamelle 5 in der oben beschriebenen Weise gelenkig verbunden.
Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß zwischen der Innenseite der Verbindungsstütze 15 und der
ihr gegenüberliegenden Oberseite der Ausnehmung 22 der Teillamelle 5 ein Spalt vorhanden ist. Ab einer ober-
sten, in Fig. 10 nicht dargestellten Lamelle, sind die Teillamellen 5 nicht mehr ausstellbar.
In Fig. 11 erkennt man, wie nach dem Aufsetzen des
Basisprofils 25 auf die Fensterbank 45 das Ausstellen der Teillamellen 5 eingeleitet wird. Die Verbindungsstützen 15 sind bei der in Fig. 11 dargestellten Stellung
der Rolladenjalousie bereits teilweise aus den Ausnehmungen 22 herausgeklappt. Beim Aufsetzen des
Basisprofils 25 auf die Fensterbank 45 werden die Schlitzkettenglieder 27 in den Führungsschienen 1 in
vertikaler Richtung arretiert, so daß bei einem weiteren Nachlassen der Spannung der Zugkette die Teillamellen
5 infolge ihres Eigengewichtes gegenüber den Schlitzkettengliedern 27 abgesenkt werden. Dabei geraten
die Steuerflächen 36 der Schlitzkettenglieder 27 mit den Anschlagflächen 37 der Teillamellen 5 in Eingriff,
so daß infolge deren Abschrägungen ein nach außen drehendes Moment auf die Teillamellen 5 einwirkt.
In Fig. 11 erkennt man, wie die Steuerflächen 36 gerade
mit den Anschlagflächen 37 außer Eingriff gelangen.
Dem Ausschwenkvorgang der Teillamellen 5 ist eine Absenkung der Teillamellen 5 und der in Fig. 11 dargestellten
Ausstellstütze 39 überlagert. Der der Ausstellstütze 39 zugeordnete Lagerstift 40 hat sich
entsprechend der Neigung des Lagerschlitzes 41 nach unten und nach vorne verlagert und ist bei der in Fig.
11 dargestellten Stellung nach unten arretiert.
Bei einem weiteren Ablassen der Rolladenjalousie übernimmt daher die Ausstellstütze 39 in Verbindung mit den
Verbindungsstützen 15 das weitere Ausschwenken der Teillamellen 5 bis ggf. in die in Fig. 12 dargestellte
maximale Ausschwenkstellung der Teillamellen 5.
In Fig. 13 erkennt man die Anordnung der Zugkettenglieder
7 einer Rolladenjalousie mit mehreren ausschwenkbaren sowie weiteren darüber angeordneten nicht ausschwenkbaren
Teillamellen. In der Rolladenstellung liegen die Zugkettenglieder 7 gegen die Rückseiten der
Ausnehmungen 21 der Teillamellen 5 an. Nach weiterem Herablassen der Rolladenjalousie in die Jalousienstellung
haben die Zugkettenglieder 7 und die Verbindungsstützen 15 gegenüber den beweglichen Teillamellen 5
sowie den unbeweglichen, ihre ursprüngliche Lage beibehaltenden Teillamellen die in Fig. 14 veranschaulichte
Lage. Die in Fig. 14 dargestellten unbeweglichen Teillamellen sind ähnlich wie die beweglichen Teillamellen
miteinander verbunden, wobei jedoch keine Zugkettenglieder verwendet werden. Die Verbindung der micht
ausschwenkbaren Teillamellen erfolgt in der Weise, daß jeweils ein an der unteren Längskante 14 der Teillamellen
befindlicher Rohransatz direkt zwischen eine Lagerbohrung und eine Lagertasche greift, die sich an der
oberen Längskante 6 der Teillamellen befindet. Das Gelenk wird von einem dem Gelenkzapfen 11 entsprechenden
Teil getragen. Die Rolladenjalousie ist an ihrem oberen Ende mit der Rolladenwelle verbunden, die über
einen üblichen Rolladengurt oder Rolladenmotor zum Aufwickeln und Abwickeln betätigt werden kann.
In den Figuren 15 und 16 sind zwei mögliche Ausbildungen im Bereich des Rundkopfes und Überlappungsteils
der Lamellen in der Rolladenstellung vergrößert dargestellt. Während in Fig. 15 zwei benachbarte Lamellen
unmittelbaren Kontakt haben, ist bei dem in Fig. 16 dargestellten Ausführungsbeispiel eine PVC-Leiste 46 am
unteren Rand der Lamellen vorgesehen. Dabei kann die PVC-Leiste 46 auch nur im alleruntersten Teil des
Überlappungsteils angebracht werden und zwar nur in einer solchen Breite, daß zwischen der PVC-Leiste 46
und der zu einem Kreis fortgesetzten kreisförmigen
Berandung des Rundkopfes ein Abstand entsteht. Hierdurch ist gewährleistet, daß sich zu Beginn des Aufwickeins
der Lamellen die PVC-Leiste vom Rundkopf abhebt und sich während des weiteren Aufwickeins frei
schwebend um den Rundkopf herum bewegt.
Abweichend von der Darstellung in den Zeichnungen kann die Steuerfläche 36 am Steuervorsprung 34 auch höher
angeordnet werden. Hierdurch stellen sich die Lamellen früher aus. Bei einer längeren Ausstellstütze 39 kann
auch eine noch flachere Lamellenstellung als die in der Zeichnung dargestellte erreicht werden.
Die Lagerung der Ausstellstütze 39 im Basisprofil 25 kann auch weiter nach vorne verlagert werden. Hierdurch
wird ebenfalls eine flachere Neigung der Lamellen erreicht. Das gleiche kann auch dadurch erreicht werden,
daß die Ausstellstütze 39 grundsätzlich länger und das Basisprofil 25 entsprechend höher ausgeführt werden.
Durch die PVC-Leiste 46 wird ein dichterer Abschluß erreicht. Außerdem dämpft eine solche Leiste die Klappgeräusche
beim Zurückstellen der Lamellen aus der Jalousienstellung in die Rolladenstellung.
- Leerseite -
Claims (20)
1. Rolladenjalousie mit einer Vielzahl von beweglich
miteinander verbundenen Lamellen, die sich horizontal zwischen zwei seitlich angeordneten Führungsschienen
erstrecken und ab einer vorgegebenen obersten Lamelle mit Hilfe einer Ausstelleinrichtung
ausschwenkbar sind, sowie mit die oberen Längskanten der Lamellen gelenkig verbindenden
Zuggliedern und die unteren Längskanten der Lamellen gelenkig verbindenen Verbindungsgliedern,
BAD
dadurch gekennzeichnet, daß in den Führungsschienen (1) Schlitzketten mit Schlitzkettengliedern
(27) geführt sind, in denen die Lamellen (5) längsverschieblich und drehbar gelagert
sind, daß an den Schlitzkettengliedern (27) jeweils ein mit einer schräg verlaufenden Steuerfläche
(36) versehener Steuervorsprung (34) ausgebildet ist, dem in einer Steuerausnehmung (35) der
Lamellen (5) eine Anschlagfläche (37) zugeordnet ist und daß die untersten Schlitzkettenglieder
(27) der beiden Schlitzketten durch ein horizontal verlaufendes angelenktes Basisprofil (25) miteinander
verbunden sind, an dem wenigstens eine Ausstellstütze (39) mit ihrem unteren Ende angelenkt
ist, deren oberes Ende (43) an der unteren Längskante (14) der untersten Lamelle (5) angelenkt
ist.
2. Rolladenjalousie nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß die schräg verlaufende
Steuerfläche (36) in der Nähe des unteren Endes eines Führungsschlitzes (32) vorgesehen ist.
3. Rolladenjalousie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Anschlagfläche
(37) in der Nähe der unteren Längskante (14) der Lamelle (5) befindet.
4. Rolladenjalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder angelenkte starre Verbindungsstützen
(15) sind.
5. Rolladenjalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß im Basisprofil (25) eine Ausnehmung (38) für die Ausstellstütze
(39) vorgesehen ist.
6. Rolladenjalousie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das untere Ende der
Ausstellstütze (39) mit einem Lagerstift (40) im Basisprofil (25) gelagert ist, der in einem beidseitig
der Ausnehmung (38) vorgesehenen Längsschlitz (41) verschiebbar gelagert ist.
7. Rolladen jalousie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Ebene des Längsschlitzes
(41) schräg im Basisprofil (25) verläuft, wobei der höher liegende Rand des Längsschlitzes
(41) vertikal unter der verlängerten ^ Querachse der geschlossenen Lamellen (5) und der
tiefer liegende Rand des Längsschlitzes (41) auf < der Seite liegt, auf der die Ausstellstütze (39)
ausschwenkt.
8. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche
, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Lamellen (5) in den Schlitzen (32)
der Schlitzkettenglieder (27) mit Führungsstiften (24) erfolgt.
9. Rolladenjalousie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Schlitzkettenglieder
(27) jeweils an ihrem oberen Ende eine drehbar gelagerte Schlitzhülse (30) aufweisen, die
mit dem jeweils nächsthöheren Schlitzkettenglied (27) drehfest verbunden ist und daß die Öffnung
des Schlitzes (31) der Schlitzhülse (30) bei gestreckter
Schlitzkette in Richtung auf den Führungsschlitz (32) weist.
10. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß
die Laraellen als Teillamellen (5), die untereinander
durch die Verbindungsstützen (15) und die Zugkettenglieder (7) beweglich miteinander verbunden
sind, mit Zapfenteilen (4) versehen sind, auf die Hauptlamellen (2) aufsteckbar sind.
11. Rolladenjalousie nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Teillamellen (5)
im mittleren Bereich der Rolladenjalousie sowie an den beiden Randbereichen der Rolladenjalousie vorgesehen
sind.
12. Rolladenjalousie nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerflächen (36) und/oder die Anschlagflächen (37) konvex ausgebildet sind.
13. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsstifte (24) in der Nähe der oberen Längskanten (6) der Teillamellen (5) geführt sind.
14. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstützen (15) aneinander und gleichzeitig an die unteren Längskanten (14) der
Teillamellen (5) mittels Gelenkbolzen (19) angelenkt sind.
**■ j ^
15. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teillamellen (5) Ausnehmungen (22) für die Verbindungsstützen (15) aufweisen und in diese
versenkbar sind.
16. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkettenglieder C7) aneinander und
gleichzeitig an die oberen Längskanten (6) der Teillamellen (5) mittels Gelenkzapfen (11) angelenkt
sind.
17. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teillamellen (5) Ausnehmungen (21) für die Zugkettenglieder (7) aufweisen und darin versenkbar
sind.
18. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausstellstütze (39) mit ihrem oberen Lagerkopf (43) mit der unteren Längskante (14) der
untersten Teillamelle (5) und mit den ösenteilen (17, 18) der untersten Verbindungsstütze (15) über
einen Gelenkbolzen (19) verbunden ist.
19. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das hohe Basisprofil (25) wegen Ausnehmungen (44) und einer hinteren durchgehenden Ausrundung
(47) schräg nach innen mit seiner Anschlagleiste bis zum Fenstersturzanschlag in den Rolladenkasten
hineinziehbar ist.
20. Rolladenjalousie nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aneinanderliegen der Lamellen (2) mit der oberen Längskante (6) an die untere Längskante
(14) so erfolgt, wie es an sich von der Stülpschalung her bekannt ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853501689 DE3501689A1 (de) | 1985-01-19 | 1985-01-19 | Rolladenjalousie |
| EP86100405A EP0189091B1 (de) | 1985-01-19 | 1986-01-14 | Rolladenjalousie |
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