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DE19903008C2 - Rolladen - Google Patents

Rolladen

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DE19903008C2
DE19903008C2 DE1999103008 DE19903008A DE19903008C2 DE 19903008 C2 DE19903008 C2 DE 19903008C2 DE 1999103008 DE1999103008 DE 1999103008 DE 19903008 A DE19903008 A DE 19903008A DE 19903008 C2 DE19903008 C2 DE 19903008C2
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DE
Germany
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roller shutter
strip
guide rails
strips
tabs
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DE1999103008
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Robert Bubendorf
Frederic Kihn
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Bubendorff Volet Roulant SA
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Bubendorff Volet Roulant SA
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/86Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against unauthorised opening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B2009/801Locking arrangements
    • E06B2009/802Locking arrangements located in or close to shutter box

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rolladen, bestehend aus einer Aneinanderreihung von wenigstens zueinander gelenkigen Leisten, deren Enden sich in seitlichen Führungsschienen verschieben, wobei die erste dieser Leisten nämlich über ein bzw. mehrere Glieder einer Selbstsperrvorrichtung, die geeignet ist, die Decke in abgerollter Stellung zu blockieren, mit einer Aufrollwelle verbunden ist.
Für ein besseres Verständnis des durch die vorliegende Erfindung erzielten Zwecks und der im Stand der Technik auftretenden Probleme ist in Fig. 1 eine schematische Ansicht im Schnitt eines Rolladens gezeigt, dessen Decke, die sich in abgerollter Stellung befindet, eine derartige Konfiguration hat, dass ein Brechen der Gelenkmittel die zwei aufeinanderfolgende Leisten miteinander oder auch die erste Leiste mit einer Selbstsperrvorrichtung verbinden, möglich ist. In dieser Hinsicht soll daran erinnert werden, dass derartige, übrigens bekannte Selbstsperrvorrichtungen dazu dienen, zu vermeiden, dass die Decke des Rolladens, wenn sie sich in völlig abgerollter Stellung befindet, unter der Wirkung einer direkt auf diese Decke ausgeübten Druckkraft, die z. B. einem Einbruchversuch entspricht, in den Kasten hineinsteigt, der üblicherweise die Aufrollwelle enthält.
Also bestehen derartige Selbstsperrvorrichtungen üblicherweise aus einem, zwei bzw. mehreren über Gelenkmittel miteinander verbundenen Gliedern, wobei man außerdem wissen muß, daß eines dieser Glieder zwischen einer um diese Welle aufgerollten Stellung und einer abgerollter Stellung schwenkend auf der Deckenaufrollwelle gelagert ist, während ein weiteres dieser Glieder über gelenkige Verbindungsmittel mit der ersten Leiste der Decke verbunden ist.
Diese Glieder einer solchen Selbstsperrvorrichtung haben in der Tat die Möglichkeit, einerseits, sich um die Aufrollwelle der Decken herum aufzurollen, um das Aufrollen dieser letzten innerhalb des Kastens nicht zu hindern, und, andererseits, sich gegen diese Aufrollwelle und die erste Leiste der Decke zu stemmen, wenn sich diese in völlig aufgerollter Stellung befindet.
Hierbei ist zu bemerken, daß, wie in Fig. 1 gezeigt ist, die Anzahl der Leisten A der Decke B so bestimmt ist, daß sich die erste Leiste A1 in völlig abgerollter Stellung innerhalb des Kastens C, über wenigstens die Hälfte, vorzugsweise zwei Drittel, der Höhe dieses letzten, erstreckt. Demzufolge befindet sich diese erste Leiste A1 wenigstens teilweise oberhalb der seitlichen Führungsschienen D, die während den Ab- und Aufrollvorgängen der Decke B die Führung der Enden der genannten Leisten A sichern. Da die Anzahl dieser Leisten nicht genau der genauen Höhe eines Rolladens angepaßt werden kann, ist es möglich, daß, damit diese o. e. Bedingung erfüllt wird, bis zu anderthalb Leiste innerhalb des Kastens verbleibt, wenn die Decke abgerollt ist.
Selbstverständlich ist verstehbar, dab diese im Kasten verbleibende(n) Leiste bzw. Leisten in dieser abgerollten Stellung der Decke im Bereich ihrer Enden nicht von den seitlichen Führungsschienen gehalten werden. Dann kann das Problem der Ausrichtung dieser Leiste bzw. Leisten bezüglich der weiteren Leisten, aus denen die Decke besteht, auftreten, wenn die Wirkung der Selbstsperrvorrichtung erfolgt, die gerade in einem Druck besteht, der über die genannte erste Leiste auf diese ganze Decke ausgeübt wird. Während dieser Endphase des Abrollens der Decke kommen die verschiedenen, innerhalb der seitlichen Führungsschienen angeordneten Leisten allmählich aufeinander zu ruhen. Deshalb nimmt die auf den genannten ersten Leisten, die übrigens über die Selbstsperrvorrichtung mit der Aufrollwelle verbunden sind, ausgeübte Zugkraft ab, bis sie bedeutungslos wird, so dass diese ersten Leisten oder das bzw. die Glieder, aus denen die Selbstsperrvorrichtung besteht, dazu neigen, im Bereich des Abstandes zwischen dem Eintritt der seitlichen Führungsschienen und der Aufrollwelle unter ihrem eignen Gewicht wie ein entspanntes Seil durchzuhängen. Unter diesen Umständen kann das mittels eines Gelenks mit der ersten Leiste A1 verbundene Glied F, wie in Fig. 1 der anliegenden Zeichnungen gezeigt ist, in eine Richtung G schwenken, die derjenigen H, der während dem Aufrollen der Decke um die Aufrollwelle I normalerweise gefolgt wird, entgegengesetzt ist, ohne nie in seine Stellung zurückzukehren, in der es nach dieser ersten Leiste A1 ausgerichtet ist. Nun, in einer solchen gedrehten Richtung G zweier aufeinanderfolgenden Leisten bzw. des Gliedes F bezüglich der ersten Leiste A1 erweisen sich die Gelenkmittel J bzw. K, die diese letzten verbinden, schnell brechbar unter der Wirkung eines Druckes, den die Aufrollwelle I schließlich unter der Wirkung von motorangetriebenen oder handbetätigten Antriebsmitteln ausübt.
Schließlich kommt es nicht selten vor, dass eine solche Rolladendecke, die übrigens mit einer Selbstsperrvorrichtung versehen ist, unabhängig von ihrer Ausführungsform im Bereich ihrer ersten Leisten bricht.
Die DE 29 04 462 A1 zeigt einen Rolladen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Bei diesem Rolladen ist die erste Leiste der Decke (Rolladenpanzer) über eine Selbstsperrvorrichtung mit der Aufwickelwelle verbunden. Die Selbstsperrvorrichtung besteht aus einer elastischen Leiste, deren eines Ende fest mit der Aufwickelwelle verbunden ist, während am gegenüberliegenden Ende mehrere Glieder gelenkig montiert sind, von denen das letzte mit der genannten ersten Leiste der Decke zusammenwirkt. Dazu ist am freien Ende dieses Gliedes ein Verbindungsprofil gelenkig montiert, mit dem die Hakenleiste der genannten ersten Leiste zusammenwirkt. Der Schwenkungswinkel des Verbindungsprofils bezüglich des Glieds wird über ein Anschlagmittel in der Form einer Verlängerung begrenzt. Ferner wird ein Aufklappen der Glieder der Decke über einen Winkel von 180 Grad hinaus durch Sperrnasen verhindert.
Die DE 41 08 423 A1 beschreibt eine Einrichtung zur Aufhängung eines Rolladenpanzers, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, die ein Überstrecken der Gliederkette der Selbstsperrvorrichtung verhindern.
Die DE 44 43 043 C1 offenbart eine Hochschiebesicherung für Rolläden mit einer Selbstblockiervorrichtung, an deren Gliedern Nasen vorgesehen sind, die ein Schwenken über einen vorbestimmten Winkel hinaus verhindern.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen gegen Einbruch gesicherten Rolladen anzugeben, der ein Hochschieben des Rolladenpanzers auch dann unterbindet, wenn die Anzahl der Rolladenleisten nicht der genauen Höhe der abzudeckenden Gebäudeöffnung entspricht.
Diese Aufgabe wird durch einen Rolladen nach Anspruch 1 gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft einen Rolladen, mit einem in seitlichen Führungsschienen geführten Rolladenpanzer, der vermittels mehrerer miteinander verbundener und um eine Wickelwelle wickelbarer Sperrglieder an der Wickelwelle festgelegt ist, wobei die Sperrglieder miteinander und mit der ersten Rolladenleiste schwenkbar verbunden sind, und wobei der Schwenkbereich der Sperrglieder untereinander sowie zu der ersten Rolladenleiste begrenzt ist und hierdurch ein Umknicken der Sperrglieder und der ersten Rolladenleiste und damit ein Hochschieben des vollständig herabgelassenen Rolladenpanzers von außen unterbunden ist, wobei bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer die erste Rolladenleiste vollständig und die zweite Rolladenleiste zumindest teilweise außerhalb der Führungsschienen zu liegen kommen, und wobei alle bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer nicht in den Führungsschienen liegenden Rolladenleisten vermittels an der Außenseite dieser Rolladenleisten angebrachter und benachbarte Rolladenleisten übergreifender Laschen gegen ein Umknicken gesichert sind, und die Laschen biegsam ausgebildet sind und einerseits ein Aufwickeln des Rolladenpanzers zulassen, andererseits jedoch ein durch Hochschieben des herabgelassenen Rolladenpanzers bedingtes Umknicken der außerhalb der Führungsschienen liegenden Rolladenleisten unterbinden.
Vorzugsweise sind die Laschen endseitig im Mittelbereich der zugehörigen Rolladenleiste befestigt. Weiterhin vorzugsweise sind die Laschen an den in den Führungsschienen geführten Bereichen der Rolladenleisten befestigt.
Die vorliegende Erfindung wird beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung anhand der anliegenden Zeichnungen besser verstanden werden. Es zeigen:
Fig. 1, eine schematische Darstellung des durch den Stand der Technik aufgeworfenen und oben dargestellten Problems;
Fig. 2, eine schematische Teilansicht im Schnitt eines mit einer erfindungsmäßigen Decke ausgerüsteten Rolladens;
Fig. 3, eine schematische, perspektivische Ansicht der in Fig. 2 gezeigten Bestandteile.
Es handelt sich hier in der Tat insbesondere um eine Decke 1 eines solchen Rolladens 2, die weiterhin aus einer Aneinanderreihung von wenigstens zu einander gelenkigen Leisten 3 besteht, deren Enden 4 sich in seitlichen Führungsschienen 5 verschieben werden.
Es ist zu bemerken, daß diese Decke 1 in der Lage ist, sich um eine über einen geeigneten Antriebsmechanismus in Drehung gesteuerte Aufrollwelle 6 aufzurollen, wobei diese Aufrollwelle 6 im allgemeinen innerhalb eines Kastens 7 angeordnet ist, unterhalb dessen sich gerade die genannten seitlichen Führungsschienen 5 erstrecken.
Es ist ziemlich üblich, daß die Leiste 3 1 der Decke 1 mit der Aufrollwelle 6 verbunden ist über eine Selbstsperrvorrichtung 8, von der ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 bis 3 der anliegenden Zeichnungen gezeigt ist. Da sich die vorliegende Erfindung aber nicht besonders auf eine derartige Selbstsperrvorrichtung bezieht, ist sie keineswegs auf diese Ausführungsform beschränkt und wird sie also ebenfalls Anwendung finden im Rahmen der Rolläden, die mit Selbstsperrvorrichtungen eines ganz unterschiedlichen Entwurfs versehen sind.
Jedenfalls ist zu bemerken, daß eine solche Selbstsperrvorrichtung 8 in der Regel aus einem bzw. mehreren Gliedern 9, 10 besteht, von denen eines über ein Gelenk fest mit der Antriebswelle 6 und das andere 9, das in der weiteren Beschreibung als erstes Glied bezeichnet wird, über Gelenkmittel 12 mit der ersten Leiste 3 1 der Decke 1 verbunden wird. Es ist selbstverständlich verstehbar, daß, wenn diese Selbstsperrvorrichtung 8 nur ein Glied umfaßt, dieses letzte sowohl mit der Aufrollwelle 6 als auch mit der genannten ersten Leiste 3 1 dieser Decke 1 fest verbunden wird. Unter diesen Umständen ist bzw. sind dieses bzw. diese Glieder 9, 10 der Selbstsperrvorrichtung 6 in der Lage, sich während dem Aufrollen der dem Rolladen 2 entsprechenden Decke 1 um die Aufrollwelle 6 aufzurollen.
Wie oben schon erklärt und in Fig. 2 ersichtlich ist, wird die Anzahl der Leisten 3 der Decke 1 so bestimmt, daß sich die erste Leiste 3 1 in völlig abgerollter Stellung der genannten Decke 1 innerhalb des Kastens 7, und somit oberhalb der seitlichen Führungsschienen 5, über wenigstens die Hälfte, vorzugsweise zwei Drittel, der Höhe dieses letzten, erstrecken. Da die Anzahl der Leisten 3 nicht genau der genauen Höhe eines Rolladens angepaßt werden kann, kommt es oft vor, daß, damit die o. e. Bedingung erfüllt wird, bis zu anderthalb Leiste innerhalb des Kastens 7 verbleiben, wenn die Decke 1 abgerollt ist, was gerade in dieser Fig. 2 ersichtlich ist.
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, daß ein zwei aufeinanderfolgende Leisten 3 1, 3 2 verbindendes Gelenk 13 die Drehung einer Leiste 3 1 bezüglich der nächsten 32 nicht nur in eine Richtung 14, die diejenige ist, der während dem Aufrollen um die Aufrollwelle 6 auf natürliche Weise von diesen Leisten gefolgt wird, sondern ebenfalls in eine Gegenrichtung 15 erlaubt.
Dies gilt ebenfalls für die Gelenkmittel 12, die das erste Glied 9 der Selbstsperrvorrichtung 8 mit der ersten Leiste 3 1 der Decke 1 verbindet.
Unter diesen Umständen ist es möglich, daß das in Fig. 1 gezeigte und im Einleitungsteil beschriebene Problem auftritt, das darin besteht, daß sich die im Kasten 7 verbleibende(n) Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2 nicht in der gleichen Ausrichtung befinden als die weiteren Leisten 3, wenn unter der Wirkung der Selbstsperrvorrichtung 8 ein Druck auf die Decke 1 ausgeübt wird.
Sind die genannten Leisten 3 unter diesen Umständen nicht alle gleich ausgerichtet, so kann dies in der Tat zu einem Bruch führen.
Zu diesem Zweck werden wenigstens die erste(n) Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2, die teilweise oder ganz oberhalb der seitlichen Führungsschienen 5 angeordnet sind, wenn sich die Decke 1 in abgerollter Stellung befindet, erfindungsmäßig dazu gebracht, mit Anschlagmitteln 16 zusammenzuwirken, die geeignet vorgesehen sind, die Drehung dieser Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2 bezüglich einer nächsten 32 bzw. 33 oder einer vorgehenden Leiste 3 1 oder bezüglich des ersten Gliedes 9 der Selbstsperrvorrichtung 8 zu verhindern in einer Richtung 15, die derjenigen 14, der während dem Aufrollen um die Aufrollwelle 6 gefolgt wird, entgegengesetzt ist, und zwar über eine in Fig. 2 und 3 gezeigte Stellung hinaus, in der sich diese Leisten 3 1, 3 2 oder die erste Leiste 3 1 und das genannte erste Glied 9 im wesentlichen in einer selben Ausrichtung befinden. Schließlich geht es darum, über derartige Anschlagmittel 16 zu verhindern, daß diese ersten Leisten 3 1, 3 2, einschließlich des ersten Gliedes 8 der Selbstsperrvorrichtung 8, unter der Wirkung ihres eignen Gewichts am Ende des Abrollens der genannten Decke 1 zum Inneren des Kastens 7 hin, in eine insbesondere in Fig. 1 ersichtliche Stellung umkippen.
Derartige Anschlagmittel 16 können den Gelenken 13, die diese ersten Leisten 3 1, 3 2 miteinander verbinden, oder auch den Gelenkmitteln 12, die die erste Leiste 3 1 mit dem ersten Glied 9 der Selbstsperrvorrichtung 8 verbinden, direkt zugeordnet werden. Insbesondere können derartige Gelenke 13, 12 so entworfen werden, daß, ausgehend von einer im wesentlichen ausgerichteten Stellung dieses Gliedes 9 und der genannten ersten Leisten 3 1, 3 2, diese letzten nur in eine Richtung 14, die ihr Aufrollen um die Aufrollwelle 6 erlaubt, bezüglich einander schwenken können.
Gemäß einer weiteren, in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform sind diese Anschlagmittel 16 als ein Nebenteil, insbesondere als eine Lasche 17 ausgestaltet, die, einerseits, an ihrem oberen Ende 18 fest mit einem Glied 9 oder mit einer Leiste 3 1, 3 2, verbunden ist und, andererseits, sich unterhalb dieses bzw. dieser letzten in einer Ebene im wesentlichen parallel zu diesem Glied 9 oder zur entsprechenden Leiste 3 1, 3 2, erstreckt, und zwar so, daß sie mit ihrem unteren Ende 19 an die unmittelbar darunter angeordnete Leiste 3 1 bzw. 3 2 bzw. 3 3 anlehnen kann. Also lehnt diese Lasche 17 an die Außenseite 20 dieser Leisten an, im Vergleich zur Innenseite 21, die zur Ebene 22, die durch die Aufrollwelle 6 führt, hin gerichtet ist.
Tatsächlich ist auch eine umgekehrte Anordnung denkbar, d. h. die Lasche 17 kann an ihrem unteren Ende fest mit einer Leiste 3 1, 3 2, 3 3 verbunden werden, während sie sich oberhalb dieser letzten erstreckt, sodaß sie an die Außenseite 20 der Leiste 3 2 bzw. 3 1 oder des unmittelbar darüber angeordneten Gliedes 9 anlehnen kann. Eine derartige Orientierung kann jedoch eventuell die Festziehung der verschiedenen Windungen, die die Leisten 3 während dem Aufrollen der Decke 1 um die Aufrollwelle 6 bilden, hindern.
Um zu vermeiden, daß eine derartige, sich oberhalb bzw. unterhalb einer Leiste erstreckende Lasche 17 schließlich dieses Aufrollen der Decke um die Aufrollwelle 6 hindert, kann diese in diesem Zusammenhang biegsam vorgesehen werden, während sie jedoch eine ausreichende Starrheit aufweist, um die Funktion der oben beschriebenen Anschläge zu erfüllen.
Die Mittel, die es erlauben, eine derartige Lasche 17 fest mit einer Leiste 3 1, 3 2 oder mit einem Glied 9 zu verbinden, können, ihrerseits, als Niete ausgestaltet sein, wobei man wissen soll, daß Lösungen wie Schweißung oder Klebung ebenfalls betrachtet werden können. Schließlich können diese Befestigungsmittel ebenfalls als Einklinkmittel 23 ausgestaltet sein, die es erlauben, diese Laschen 17 durch Ineinanderfügung im Bereich wenigstens eines Seitenendes 4 der Leisten 3 1, 3 2 oder des Endes 24 eines Gliedes 9 anzubringen. Selbstverständlich können diese Befestigungsmittel ebenfalls einer Kombination der oben beschriebenen Lösungen entsprechen.
Es ist zu bemerken, daß gewisse Rolläden mit mehreren Selbstsperrvorrichtungen 8, die gleichzeitig die erste Leiste 3 1 der Decke 1 mit der Aufrollwelle 6 verbinden, ausgerüstet werden können. Um das Ergebnis zu erreichen, genügt es unter diesen Umständen, daß wenigstens das Glied 9 einer dieser Selbstsperrvorrichtungen 8 mit solchen Anschlagmitteln 16 versehen ist.
Schließlich und gemäß einer weiteren Ausführungsform dieser Anschlagmittel 16 können diese als eine einzige Lasche ausgestaltet sein, die fest mit dem ersten Glied 9 der Selbstsperrvorrichtung 8 verbunden und unterhalb dieses ersten Gliedes 9, vor der ersten Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2 verlängert ist, die sich ganz oder teilweise oberhalb der seitlichen Führungsschienen 5 erstrecken, wenn sich die Decke 1 in abgerollter Stellung befindet. So ist eine derartige Lasche durchaus in der Lage, dieses erste Glied 9 und die ersten Leisten 3 1, 3 2 im wesentlichen bezüglich der weiteren Leisten 3, die in den seitlichen Führungsschienen eingeführt sind, ausgerichtet zu halten. Es ist möglich, daß eine einzige Lasche zum Nachteil führt, eine derartige Länge aufzuweisen, daß sie an ihrem unteren Ende gegen die Außenwand 25 des Kastens 7 stößt und dann die richtige Entfaltung der Decke 1 hindert. Es ist jedoch auch denkbar, dieses Problem durch die der genannten Lasche verleihte Biegsamkeit zu beseitigen.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung hervorgeht, erlaubt es die vorliegende Erfindung, das oben beschriebene Problem zweckmäßig zu beseitigen, und zwar auf eine einfache und kostengünstige Weise. Ganz insbesondere ist zu bemerken, daß die durch die vorliegende Erfindung vorgeschlagene Lösung sofort bei jedem bestehenden Rolladen anwendbar ist.

Claims (3)

1. Rolladen, mit
einem in seitlichen Führungsschienen (5) geführten Rolla­ denpanzer, der vermittels mehrerer miteinander verbun­ dener und um eine Wickelwelle (6) wickelbarer Sperrglie­ der (9, 10) an der Wickelwelle (6) festgelegt ist,
wobei die Sperrglieder (9, 10) miteinander und mit der ersten Rolladenleiste (3 1) schwenkbar verbunden sind, und
wobei der Schwenkbereich der Sperrglieder (9, 10) unter­ einander sowie zu der ersten Rolladenleiste (3 1) begrenzt ist und hierdurch ein Umknicken der Sperrglieder (9, 10) und der ersten Rolladenleiste (3 1) und damit ein Hoch­ schieben des vollständig herabgelassenen Rolladenpanzers von außen unterbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer die erste Rolladenleiste (3 1) vollständig und die zweite Rolladen­ leiste (3 2) zumindest teilweise außerhalb der Führungs­ schienen (5) zu liegen kommen,
daß alle bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer nicht in den Führungsschienen (5) liegenden Rolladenlei­ sten (3 1, 3 2) vermittels an der Außenseite dieser Rolla­ denleisten (3 1, 3 2) angebrachter und benachbarte Rolla­ denleisten übergreifender Laschen (17) gegen ein Um­ knicken gesichert sind, und
daß die Laschen (17) biegsam ausgebildet sind und einer­ seits ein Aufwickeln des Rolladenpanzers zulassen, andererseits jedoch ein durch Hochschieben des herabgelas­ senen Rolladenpanzers bedingtes Umknicken der außerhalb der Führungsschienen (5) liegenden Rolladenleisten (3 1, 3 2) unterbinden.
2. Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (17) endseitig im Mittelbereich der zugehörigen Rolladenleiste (3 1, 3 2) befestigt sind.
3. Rolladen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (17) an den in den Führungsschienen (5) geführten Bereichen der Rolladenleisten (3 1, 3 2) befe­ stigt sind.
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8127 New person/name/address of the applicant

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8304 Grant after examination procedure
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