DE19903008C2 - Rolladen - Google Patents
RolladenInfo
- Publication number
- DE19903008C2 DE19903008C2 DE1999103008 DE19903008A DE19903008C2 DE 19903008 C2 DE19903008 C2 DE 19903008C2 DE 1999103008 DE1999103008 DE 1999103008 DE 19903008 A DE19903008 A DE 19903008A DE 19903008 C2 DE19903008 C2 DE 19903008C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller shutter
- strip
- guide rails
- strips
- tabs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 18
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000004013 groin Anatomy 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
- E06B9/80—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
- E06B9/82—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
- E06B9/86—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against unauthorised opening
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
- E06B9/80—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
- E06B2009/801—Locking arrangements
- E06B2009/802—Locking arrangements located in or close to shutter box
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rolladen, bestehend aus einer
Aneinanderreihung von wenigstens zueinander gelenkigen Leisten, deren Enden
sich in seitlichen Führungsschienen verschieben, wobei die erste dieser Leisten
nämlich über ein bzw. mehrere Glieder einer Selbstsperrvorrichtung, die geeignet ist,
die Decke in abgerollter Stellung zu blockieren, mit einer Aufrollwelle verbunden ist.
Für ein besseres Verständnis des durch die vorliegende Erfindung erzielten Zwecks
und der im Stand der Technik auftretenden Probleme ist in Fig. 1 eine schematische
Ansicht im Schnitt eines Rolladens gezeigt, dessen Decke, die sich in abgerollter
Stellung befindet, eine derartige Konfiguration hat, dass ein Brechen der Gelenkmittel
die zwei aufeinanderfolgende Leisten miteinander oder auch die erste Leiste mit
einer Selbstsperrvorrichtung verbinden, möglich ist. In dieser Hinsicht soll daran
erinnert werden, dass derartige, übrigens bekannte Selbstsperrvorrichtungen dazu
dienen, zu vermeiden, dass die Decke des Rolladens, wenn sie sich in völlig
abgerollter Stellung befindet, unter der Wirkung einer direkt auf diese Decke
ausgeübten Druckkraft, die z. B. einem Einbruchversuch entspricht, in den Kasten
hineinsteigt, der üblicherweise die Aufrollwelle enthält.
Also bestehen derartige Selbstsperrvorrichtungen
üblicherweise aus einem, zwei bzw. mehreren über Gelenkmittel
miteinander verbundenen Gliedern, wobei man außerdem wissen
muß, daß eines dieser Glieder zwischen einer um diese Welle
aufgerollten Stellung und einer abgerollter Stellung schwenkend
auf der Deckenaufrollwelle gelagert ist, während ein weiteres
dieser Glieder über gelenkige Verbindungsmittel mit der ersten
Leiste der Decke verbunden ist.
Diese Glieder einer solchen Selbstsperrvorrichtung haben
in der Tat die Möglichkeit, einerseits, sich um die
Aufrollwelle der Decken herum aufzurollen, um das Aufrollen
dieser letzten innerhalb des Kastens nicht zu hindern, und,
andererseits, sich gegen diese Aufrollwelle und die erste
Leiste der Decke zu stemmen, wenn sich diese in völlig
aufgerollter Stellung befindet.
Hierbei ist zu bemerken, daß, wie in Fig. 1 gezeigt ist,
die Anzahl der Leisten A der Decke B so bestimmt ist, daß sich
die erste Leiste A1 in völlig abgerollter Stellung innerhalb
des Kastens C, über wenigstens die Hälfte, vorzugsweise zwei
Drittel, der Höhe dieses letzten, erstreckt. Demzufolge
befindet sich diese erste Leiste A1 wenigstens teilweise
oberhalb der seitlichen Führungsschienen D, die während den Ab-
und Aufrollvorgängen der Decke B die Führung der Enden der
genannten Leisten A sichern. Da die Anzahl dieser Leisten nicht
genau der genauen Höhe eines Rolladens angepaßt werden kann,
ist es möglich, daß, damit diese o. e. Bedingung erfüllt wird,
bis zu anderthalb Leiste innerhalb des Kastens verbleibt, wenn
die Decke abgerollt ist.
Selbstverständlich ist verstehbar, dab diese im Kasten
verbleibende(n) Leiste bzw. Leisten in dieser abgerollten
Stellung der Decke im Bereich ihrer Enden nicht von den
seitlichen Führungsschienen gehalten werden. Dann kann das
Problem der Ausrichtung dieser Leiste bzw. Leisten bezüglich
der weiteren Leisten, aus denen die Decke besteht, auftreten,
wenn die Wirkung der Selbstsperrvorrichtung erfolgt, die gerade
in einem Druck besteht, der über die genannte erste Leiste auf diese ganze Decke
ausgeübt wird. Während dieser Endphase des Abrollens der Decke kommen die
verschiedenen, innerhalb der seitlichen Führungsschienen angeordneten Leisten
allmählich aufeinander zu ruhen. Deshalb nimmt die auf den genannten ersten
Leisten, die übrigens über die Selbstsperrvorrichtung mit der Aufrollwelle verbunden
sind, ausgeübte Zugkraft ab, bis sie bedeutungslos wird, so dass diese ersten
Leisten oder das bzw. die Glieder, aus denen die Selbstsperrvorrichtung besteht,
dazu neigen, im Bereich des Abstandes zwischen dem Eintritt der seitlichen
Führungsschienen und der Aufrollwelle unter ihrem eignen Gewicht wie ein
entspanntes Seil durchzuhängen. Unter diesen Umständen kann das mittels eines
Gelenks mit der ersten Leiste A1 verbundene Glied F, wie in Fig. 1 der anliegenden
Zeichnungen gezeigt ist, in eine Richtung G schwenken, die derjenigen H, der
während dem Aufrollen der Decke um die Aufrollwelle I normalerweise gefolgt wird,
entgegengesetzt ist, ohne nie in seine Stellung zurückzukehren, in der es nach
dieser ersten Leiste A1 ausgerichtet ist. Nun, in einer solchen gedrehten Richtung G
zweier aufeinanderfolgenden Leisten bzw. des Gliedes F bezüglich der ersten Leiste
A1 erweisen sich die Gelenkmittel J bzw. K, die diese letzten verbinden, schnell
brechbar unter der Wirkung eines Druckes, den die Aufrollwelle I schließlich unter der
Wirkung von motorangetriebenen oder handbetätigten Antriebsmitteln ausübt.
Schließlich kommt es nicht selten vor, dass eine solche Rolladendecke, die übrigens
mit einer Selbstsperrvorrichtung versehen ist, unabhängig von ihrer Ausführungsform
im Bereich ihrer ersten Leisten bricht.
Die DE 29 04 462 A1 zeigt einen Rolladen gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Bei diesem Rolladen ist die erste Leiste der Decke
(Rolladenpanzer) über eine Selbstsperrvorrichtung mit der Aufwickelwelle verbunden.
Die Selbstsperrvorrichtung besteht aus einer elastischen Leiste, deren eines
Ende fest mit der Aufwickelwelle verbunden ist, während am gegenüberliegenden
Ende mehrere Glieder gelenkig montiert sind, von denen das letzte mit der
genannten ersten Leiste der Decke zusammenwirkt. Dazu ist am freien Ende dieses
Gliedes ein Verbindungsprofil gelenkig montiert, mit dem die Hakenleiste der
genannten ersten Leiste zusammenwirkt. Der Schwenkungswinkel des
Verbindungsprofils bezüglich des Glieds wird über ein Anschlagmittel in der Form
einer Verlängerung begrenzt. Ferner wird ein Aufklappen der Glieder der Decke über
einen Winkel von 180 Grad hinaus durch Sperrnasen verhindert.
Die DE 41 08 423 A1 beschreibt eine Einrichtung zur Aufhängung eines
Rolladenpanzers, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, die ein Überstrecken der
Gliederkette der Selbstsperrvorrichtung verhindern.
Die DE 44 43 043 C1 offenbart eine Hochschiebesicherung für Rolläden mit einer
Selbstblockiervorrichtung, an deren Gliedern Nasen vorgesehen sind, die ein
Schwenken über einen vorbestimmten Winkel hinaus verhindern.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen gegen Einbruch
gesicherten Rolladen anzugeben, der ein Hochschieben des Rolladenpanzers auch
dann unterbindet, wenn die Anzahl der Rolladenleisten nicht der genauen Höhe der
abzudeckenden Gebäudeöffnung entspricht.
Diese Aufgabe wird durch einen Rolladen nach Anspruch 1 gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft einen Rolladen, mit einem in seitlichen
Führungsschienen geführten Rolladenpanzer, der vermittels mehrerer miteinander
verbundener und um eine Wickelwelle wickelbarer Sperrglieder an der Wickelwelle
festgelegt ist, wobei die Sperrglieder miteinander und mit der ersten Rolladenleiste
schwenkbar verbunden sind, und wobei der Schwenkbereich der Sperrglieder
untereinander sowie zu der ersten Rolladenleiste begrenzt ist und hierdurch ein
Umknicken der Sperrglieder und der ersten Rolladenleiste und damit ein
Hochschieben des vollständig herabgelassenen Rolladenpanzers von außen
unterbunden ist, wobei bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer die erste
Rolladenleiste vollständig und die zweite Rolladenleiste zumindest teilweise
außerhalb der Führungsschienen zu liegen kommen, und wobei alle bei vollständig
herabgelassenem Rolladenpanzer nicht in den Führungsschienen liegenden
Rolladenleisten vermittels an der Außenseite dieser Rolladenleisten angebrachter
und benachbarte Rolladenleisten übergreifender Laschen gegen ein Umknicken
gesichert sind, und die Laschen biegsam ausgebildet sind und einerseits ein
Aufwickeln des Rolladenpanzers zulassen, andererseits jedoch ein durch
Hochschieben des herabgelassenen Rolladenpanzers bedingtes Umknicken der
außerhalb der Führungsschienen liegenden Rolladenleisten unterbinden.
Vorzugsweise sind die Laschen endseitig im Mittelbereich der zugehörigen
Rolladenleiste befestigt. Weiterhin vorzugsweise sind die Laschen an den in den
Führungsschienen geführten Bereichen der Rolladenleisten befestigt.
Die vorliegende Erfindung wird beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung anhand
der anliegenden Zeichnungen besser verstanden werden. Es zeigen:
Fig. 1, eine schematische Darstellung des durch den Stand der Technik
aufgeworfenen und oben dargestellten Problems;
Fig. 2, eine schematische Teilansicht im Schnitt eines mit einer erfindungsmäßigen
Decke ausgerüsteten Rolladens;
Fig. 3, eine schematische, perspektivische Ansicht der in Fig. 2 gezeigten
Bestandteile.
Es handelt sich hier in der Tat insbesondere um eine Decke 1 eines solchen
Rolladens 2, die weiterhin aus einer Aneinanderreihung von wenigstens zu einander
gelenkigen Leisten 3 besteht, deren Enden 4 sich in seitlichen Führungsschienen 5
verschieben werden.
Es ist zu bemerken, daß diese Decke 1 in der Lage ist,
sich um eine über einen geeigneten Antriebsmechanismus in
Drehung gesteuerte Aufrollwelle 6 aufzurollen, wobei diese
Aufrollwelle 6 im allgemeinen innerhalb eines Kastens 7
angeordnet ist, unterhalb dessen sich gerade die genannten
seitlichen Führungsschienen 5 erstrecken.
Es ist ziemlich üblich, daß die Leiste 3 1 der Decke 1 mit
der Aufrollwelle 6 verbunden ist über eine
Selbstsperrvorrichtung 8, von der ein Ausführungsbeispiel in
Fig. 1 bis 3 der anliegenden Zeichnungen gezeigt ist.
Da sich die
vorliegende Erfindung aber nicht besonders auf eine derartige
Selbstsperrvorrichtung bezieht, ist sie keineswegs auf diese
Ausführungsform beschränkt und wird sie also ebenfalls
Anwendung finden im Rahmen der Rolläden, die mit
Selbstsperrvorrichtungen eines ganz unterschiedlichen Entwurfs
versehen sind.
Jedenfalls ist zu bemerken, daß eine solche
Selbstsperrvorrichtung 8 in der Regel aus einem bzw. mehreren
Gliedern 9, 10 besteht, von denen eines über ein Gelenk fest
mit der Antriebswelle 6 und das andere 9, das in der weiteren
Beschreibung als erstes Glied bezeichnet wird, über
Gelenkmittel 12 mit der ersten Leiste 3 1 der Decke 1 verbunden
wird. Es ist selbstverständlich verstehbar, daß, wenn diese
Selbstsperrvorrichtung 8 nur ein Glied umfaßt, dieses letzte
sowohl mit der Aufrollwelle 6 als auch mit der genannten ersten
Leiste 3 1 dieser Decke 1 fest verbunden wird. Unter diesen
Umständen ist bzw. sind dieses bzw. diese Glieder 9, 10 der
Selbstsperrvorrichtung 6 in der Lage, sich während dem
Aufrollen der dem Rolladen 2 entsprechenden Decke 1 um die
Aufrollwelle 6 aufzurollen.
Wie oben schon erklärt und in Fig. 2 ersichtlich ist,
wird die Anzahl der Leisten 3 der Decke 1 so bestimmt, daß sich
die erste Leiste 3 1 in völlig abgerollter Stellung der
genannten Decke 1 innerhalb des Kastens 7, und somit oberhalb
der seitlichen Führungsschienen 5, über wenigstens die Hälfte,
vorzugsweise zwei Drittel, der Höhe dieses letzten, erstrecken.
Da die Anzahl der Leisten 3 nicht genau der genauen Höhe eines
Rolladens angepaßt werden kann, kommt es oft vor, daß, damit
die o. e. Bedingung erfüllt wird, bis zu anderthalb Leiste
innerhalb des Kastens 7 verbleiben, wenn die Decke 1 abgerollt
ist, was gerade in dieser Fig. 2 ersichtlich ist.
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, daß ein zwei
aufeinanderfolgende Leisten 3 1, 3 2 verbindendes Gelenk 13 die
Drehung einer Leiste 3 1 bezüglich der nächsten 32 nicht nur in
eine Richtung 14, die diejenige ist, der während dem Aufrollen
um die Aufrollwelle 6 auf natürliche Weise von diesen Leisten
gefolgt wird, sondern ebenfalls in eine Gegenrichtung 15
erlaubt.
Dies gilt ebenfalls für die Gelenkmittel 12, die das
erste Glied 9 der Selbstsperrvorrichtung 8 mit der ersten
Leiste 3 1 der Decke 1 verbindet.
Unter diesen Umständen ist es möglich, daß das in Fig. 1
gezeigte und im Einleitungsteil beschriebene Problem auftritt,
das darin besteht, daß sich die im Kasten 7 verbleibende(n)
Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2 nicht in der gleichen Ausrichtung
befinden als die weiteren Leisten 3, wenn unter der Wirkung der
Selbstsperrvorrichtung 8 ein Druck auf die Decke 1 ausgeübt
wird.
Sind die genannten Leisten 3 unter diesen Umständen nicht
alle gleich ausgerichtet, so kann dies in der Tat zu einem
Bruch führen.
Zu diesem Zweck werden wenigstens die erste(n) Leiste bzw.
Leisten 3 1, 3 2, die teilweise oder ganz oberhalb der seitlichen
Führungsschienen 5 angeordnet sind, wenn sich die Decke 1 in
abgerollter Stellung befindet, erfindungsmäßig dazu gebracht,
mit Anschlagmitteln 16 zusammenzuwirken, die geeignet
vorgesehen sind, die Drehung dieser Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2
bezüglich einer nächsten 32 bzw. 33 oder einer vorgehenden
Leiste 3 1 oder bezüglich des ersten Gliedes 9 der
Selbstsperrvorrichtung 8 zu verhindern in einer Richtung 15,
die derjenigen 14, der während dem Aufrollen um die Aufrollwelle
6 gefolgt wird, entgegengesetzt ist, und zwar über eine in
Fig. 2 und 3 gezeigte Stellung hinaus, in der sich diese
Leisten 3 1, 3 2 oder die erste Leiste 3 1 und das genannte erste
Glied 9 im wesentlichen in einer selben Ausrichtung befinden.
Schließlich geht es darum, über derartige Anschlagmittel 16 zu
verhindern, daß diese ersten Leisten 3 1, 3 2, einschließlich des
ersten Gliedes 8 der Selbstsperrvorrichtung 8, unter der
Wirkung ihres eignen Gewichts am Ende des Abrollens der
genannten Decke 1 zum Inneren des Kastens 7 hin, in eine
insbesondere in Fig. 1 ersichtliche Stellung umkippen.
Derartige Anschlagmittel 16 können den Gelenken 13, die
diese ersten Leisten 3 1, 3 2 miteinander verbinden, oder auch den
Gelenkmitteln 12, die die erste Leiste 3 1 mit dem ersten Glied
9 der Selbstsperrvorrichtung 8 verbinden, direkt zugeordnet
werden. Insbesondere können derartige Gelenke 13, 12 so
entworfen werden, daß, ausgehend von einer im wesentlichen
ausgerichteten Stellung dieses Gliedes 9 und der genannten
ersten Leisten 3 1, 3 2, diese letzten nur in eine Richtung 14,
die ihr Aufrollen um die Aufrollwelle 6 erlaubt, bezüglich
einander schwenken können.
Gemäß einer weiteren, in Fig. 2 und 3 gezeigten
Ausführungsform sind diese Anschlagmittel 16 als ein Nebenteil,
insbesondere als eine Lasche 17 ausgestaltet, die, einerseits,
an ihrem oberen Ende 18 fest mit einem Glied 9 oder mit einer
Leiste 3 1, 3 2, verbunden ist und, andererseits, sich unterhalb
dieses bzw. dieser letzten in einer Ebene im wesentlichen
parallel zu diesem Glied 9 oder zur entsprechenden Leiste 3 1,
3 2, erstreckt, und zwar so, daß sie mit ihrem unteren Ende 19
an die unmittelbar darunter angeordnete Leiste 3 1 bzw. 3 2 bzw.
3 3 anlehnen kann. Also lehnt diese Lasche 17 an die Außenseite
20 dieser Leisten an, im Vergleich zur Innenseite 21, die zur
Ebene 22, die durch die Aufrollwelle 6 führt, hin gerichtet
ist.
Tatsächlich ist auch eine umgekehrte Anordnung denkbar,
d. h. die Lasche 17 kann an ihrem unteren Ende fest mit einer
Leiste 3 1, 3 2, 3 3 verbunden werden, während sie sich oberhalb
dieser letzten erstreckt, sodaß sie an die Außenseite 20 der
Leiste 3 2 bzw. 3 1 oder des unmittelbar darüber angeordneten
Gliedes 9 anlehnen kann. Eine derartige Orientierung kann
jedoch eventuell die Festziehung der verschiedenen Windungen,
die die Leisten 3 während dem Aufrollen der Decke 1 um die
Aufrollwelle 6 bilden, hindern.
Um zu vermeiden, daß eine derartige, sich oberhalb bzw.
unterhalb einer Leiste erstreckende Lasche 17 schließlich
dieses Aufrollen der Decke um die Aufrollwelle 6 hindert, kann
diese in diesem Zusammenhang biegsam vorgesehen werden, während
sie jedoch eine ausreichende Starrheit aufweist, um die
Funktion der oben beschriebenen Anschläge zu erfüllen.
Die Mittel, die es erlauben, eine derartige Lasche 17
fest mit einer Leiste 3 1, 3 2 oder mit einem Glied 9 zu
verbinden, können, ihrerseits, als Niete ausgestaltet sein,
wobei man wissen soll, daß Lösungen wie Schweißung oder Klebung
ebenfalls betrachtet werden können. Schließlich können diese
Befestigungsmittel ebenfalls als Einklinkmittel 23 ausgestaltet
sein, die es erlauben, diese Laschen 17 durch Ineinanderfügung
im Bereich wenigstens eines Seitenendes 4 der Leisten 3 1, 3 2
oder des Endes 24 eines Gliedes 9 anzubringen.
Selbstverständlich können diese Befestigungsmittel ebenfalls
einer Kombination der oben beschriebenen Lösungen entsprechen.
Es ist zu bemerken, daß gewisse Rolläden mit mehreren
Selbstsperrvorrichtungen 8, die gleichzeitig die erste Leiste
3 1 der Decke 1 mit der Aufrollwelle 6 verbinden, ausgerüstet
werden können. Um das Ergebnis zu erreichen, genügt es unter
diesen Umständen, daß wenigstens das Glied 9 einer dieser
Selbstsperrvorrichtungen 8 mit solchen Anschlagmitteln 16
versehen ist.
Schließlich und gemäß einer weiteren Ausführungsform
dieser Anschlagmittel 16 können diese als eine einzige Lasche
ausgestaltet sein, die fest mit dem ersten Glied 9 der
Selbstsperrvorrichtung 8 verbunden und unterhalb dieses ersten
Gliedes 9, vor der ersten Leiste bzw. Leisten 3 1, 3 2 verlängert
ist, die sich ganz oder teilweise oberhalb der seitlichen
Führungsschienen 5 erstrecken, wenn sich die Decke 1 in
abgerollter Stellung befindet. So ist eine derartige Lasche
durchaus in der Lage, dieses erste Glied 9 und die ersten
Leisten 3 1, 3 2 im wesentlichen bezüglich der weiteren Leisten 3,
die in den seitlichen Führungsschienen eingeführt sind,
ausgerichtet zu halten. Es ist möglich, daß eine einzige Lasche
zum Nachteil führt, eine derartige Länge aufzuweisen, daß sie
an ihrem unteren Ende gegen die Außenwand 25 des Kastens 7
stößt und dann die richtige Entfaltung der Decke 1 hindert. Es
ist jedoch auch denkbar, dieses Problem durch die der genannten
Lasche verleihte Biegsamkeit zu beseitigen.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung hervorgeht, erlaubt
es die vorliegende Erfindung, das oben beschriebene Problem
zweckmäßig zu beseitigen, und zwar auf eine einfache und
kostengünstige Weise. Ganz insbesondere ist zu bemerken, daß
die durch die vorliegende Erfindung vorgeschlagene Lösung
sofort bei jedem bestehenden Rolladen anwendbar ist.
Claims (3)
1. Rolladen, mit
einem in seitlichen Führungsschienen (5) geführten Rolla denpanzer, der vermittels mehrerer miteinander verbun dener und um eine Wickelwelle (6) wickelbarer Sperrglie der (9, 10) an der Wickelwelle (6) festgelegt ist,
wobei die Sperrglieder (9, 10) miteinander und mit der ersten Rolladenleiste (3 1) schwenkbar verbunden sind, und
wobei der Schwenkbereich der Sperrglieder (9, 10) unter einander sowie zu der ersten Rolladenleiste (3 1) begrenzt ist und hierdurch ein Umknicken der Sperrglieder (9, 10) und der ersten Rolladenleiste (3 1) und damit ein Hoch schieben des vollständig herabgelassenen Rolladenpanzers von außen unterbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer die erste Rolladenleiste (3 1) vollständig und die zweite Rolladen leiste (3 2) zumindest teilweise außerhalb der Führungs schienen (5) zu liegen kommen,
daß alle bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer nicht in den Führungsschienen (5) liegenden Rolladenlei sten (3 1, 3 2) vermittels an der Außenseite dieser Rolla denleisten (3 1, 3 2) angebrachter und benachbarte Rolla denleisten übergreifender Laschen (17) gegen ein Um knicken gesichert sind, und
daß die Laschen (17) biegsam ausgebildet sind und einer seits ein Aufwickeln des Rolladenpanzers zulassen, andererseits jedoch ein durch Hochschieben des herabgelas senen Rolladenpanzers bedingtes Umknicken der außerhalb der Führungsschienen (5) liegenden Rolladenleisten (3 1, 3 2) unterbinden.
einem in seitlichen Führungsschienen (5) geführten Rolla denpanzer, der vermittels mehrerer miteinander verbun dener und um eine Wickelwelle (6) wickelbarer Sperrglie der (9, 10) an der Wickelwelle (6) festgelegt ist,
wobei die Sperrglieder (9, 10) miteinander und mit der ersten Rolladenleiste (3 1) schwenkbar verbunden sind, und
wobei der Schwenkbereich der Sperrglieder (9, 10) unter einander sowie zu der ersten Rolladenleiste (3 1) begrenzt ist und hierdurch ein Umknicken der Sperrglieder (9, 10) und der ersten Rolladenleiste (3 1) und damit ein Hoch schieben des vollständig herabgelassenen Rolladenpanzers von außen unterbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer die erste Rolladenleiste (3 1) vollständig und die zweite Rolladen leiste (3 2) zumindest teilweise außerhalb der Führungs schienen (5) zu liegen kommen,
daß alle bei vollständig herabgelassenem Rolladenpanzer nicht in den Führungsschienen (5) liegenden Rolladenlei sten (3 1, 3 2) vermittels an der Außenseite dieser Rolla denleisten (3 1, 3 2) angebrachter und benachbarte Rolla denleisten übergreifender Laschen (17) gegen ein Um knicken gesichert sind, und
daß die Laschen (17) biegsam ausgebildet sind und einer seits ein Aufwickeln des Rolladenpanzers zulassen, andererseits jedoch ein durch Hochschieben des herabgelas senen Rolladenpanzers bedingtes Umknicken der außerhalb der Führungsschienen (5) liegenden Rolladenleisten (3 1, 3 2) unterbinden.
2. Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laschen (17) endseitig im Mittelbereich der zugehörigen
Rolladenleiste (3 1, 3 2) befestigt sind.
3. Rolladen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laschen (17) an den in den Führungsschienen (5)
geführten Bereichen der Rolladenleisten (3 1, 3 2) befe
stigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9801190A FR2774124B1 (fr) | 1998-01-29 | 1998-01-29 | Tablier de volet roulant ou similaire |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19903008A1 DE19903008A1 (de) | 1999-08-05 |
| DE19903008C2 true DE19903008C2 (de) | 2003-08-14 |
Family
ID=9522504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999103008 Expired - Fee Related DE19903008C2 (de) | 1998-01-29 | 1999-01-26 | Rolladen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19903008C2 (de) |
| FR (1) | FR2774124B1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2885943B1 (fr) * | 2005-05-17 | 2007-07-20 | Zurfluh Feller Soc Par Actions | Dispositif d'attelage de tablier de volet roulant, et volet roulant equipe d'un tel dispositif. |
| FR2885944B1 (fr) * | 2005-09-30 | 2008-10-17 | Zurfluh Feller Soc Par Actions | Dispositif d'attelage de tablier de volet roulant, et volet roulant equipe d'un tel dispositif. |
| EA027412B1 (ru) * | 2013-12-19 | 2017-07-31 | Общество С Ограниченной Ответственностью "Алютех Инкорпорейтед" | Устройство для присоединения полотна роллеты к валу |
| EP3933163B1 (de) * | 2020-07-03 | 2024-07-03 | fischerwerke GmbH & Co. KG | Anordnung zu einer gelenkigen verbindung eines rollpanzers eines rollladens mit einer rollladenwelle und rollladen mit einer solchen anordnung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2904462A1 (de) * | 1979-02-06 | 1980-08-14 | Alberts Gmbh & Co Kg G | Verriegelung fuer rolladen |
| DE4108423A1 (de) * | 1991-02-06 | 1992-08-13 | Thomas Eckermann | Vorrichtung zum aufhaengen eines rolladenpanzers an einer im rolladenkasten montierten welle |
| DE4443043C1 (de) * | 1994-12-05 | 1996-03-21 | Achenbach Karl Gmbh | Hochschiebesicherung für Rolläden und Rolltore |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29505244U1 (de) * | 1995-03-09 | 1996-04-11 | Henkenjohann, Johann, 33415 Verl | Vorrichtung zur Sicherung eines auf eine Welle wickelbaren Verschlußes |
-
1998
- 1998-01-29 FR FR9801190A patent/FR2774124B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-01-26 DE DE1999103008 patent/DE19903008C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2904462A1 (de) * | 1979-02-06 | 1980-08-14 | Alberts Gmbh & Co Kg G | Verriegelung fuer rolladen |
| DE4108423A1 (de) * | 1991-02-06 | 1992-08-13 | Thomas Eckermann | Vorrichtung zum aufhaengen eines rolladenpanzers an einer im rolladenkasten montierten welle |
| DE4443043C1 (de) * | 1994-12-05 | 1996-03-21 | Achenbach Karl Gmbh | Hochschiebesicherung für Rolläden und Rolltore |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2774124A1 (fr) | 1999-07-30 |
| DE19903008A1 (de) | 1999-08-05 |
| FR2774124B1 (fr) | 2000-03-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69519764T2 (de) | Jalousierbarer Rolladen | |
| EP0382172B1 (de) | Jalousierbarer Rolladen | |
| EP0519241B1 (de) | Zugvorrichtung vorzugsweise zum Ein- und Ausziehen eines Tuches für eine Store, sowie dazugehörige Store | |
| EP2452034B1 (de) | Wickelvorrichtung zum bedecken von wandöffnungen oder fenstern | |
| AT399370B (de) | Jalousie | |
| DE19903008C2 (de) | Rolladen | |
| DE4034614C2 (de) | ||
| EP1908915B1 (de) | Montageverfahren für ein Rolltor | |
| DE2705119A1 (de) | Selbsttaetig ein- und ausrueckende sicherung fuer rollaeden | |
| EP0716213A1 (de) | Hochschiebesicherung für Rolläden und Rolltore | |
| DE69715451T2 (de) | Rolladen | |
| DE2527880A1 (de) | Vorrichtung zur sicherung von rollaeden | |
| DE2742787C2 (de) | Rolladen für Dachfenster in Schwenkflügelbauweise | |
| DE19844146C2 (de) | Sonnenschutzeinrichtung | |
| EP1111185B1 (de) | Sicherungseinrichtung für Rolläden oder dergleichen | |
| DE69720627T2 (de) | Arretierung für Rolladen, mit einer frei drehbaren Wickelwelle | |
| DE3108983C2 (de) | Rolladensicherung | |
| DE69801252T2 (de) | Selbstblockiervorrichtung für die Schürze eines Rolladens in ausgefahrener Stellung | |
| DE814657C (de) | Kippjalousie | |
| DE69203182T2 (de) | Sperrvorrichtung für Rolltoren. | |
| DE29916738U1 (de) | Rolloeinrichtung | |
| EP1267031A1 (de) | Sicherungseinrichtung für Rolläden oder dergleichen | |
| CH696275A5 (de) | Raffstore mit Wendelager. | |
| DE20305389U1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Rollvorhangs mit einer Wickelwelle | |
| DE8516303U1 (de) | Jalousierbarer Rolladen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BUBENDORFF VOLET ROULANT, SAINT-LOUIS, FR |
|
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |