DE2544502A1 - Ueberstromschutzschalter - Google Patents
UeberstromschutzschalterInfo
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Description
| PATS | HTANWA LT | HOLZEB |
| DIPL. ING. | B. | SBURG |
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254A502
W. 766
Augsburg, den 2. Oktober 1975
Westinghouse Electric Corporation, Westinghouse Building, Gateway Center, Pittsburgh, Allegheny County,
Pennsylvania 15222, V.St.A.
überstromschutzschalter
Die Erfindung betrifft einen überstromschutzschalter
mit einem Gehäuse und darin angeordneten, voneinander trennbaren Schaltkontakten, weiter mit einer Auslösevorrichtung
zum automatischen Trennen der Schaltkontakte, falls die
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Stärke des Schalterstromes eine voreingestellte Auslösestromstärke
erreicht, und mit einer Einstellvorrichtung zur Einstellung der Auslösestromstärke.
überstromschutzschalter sind in weitem Umfang in Industrie und Handel zum Schutz elektrischer Geräte vor
überströmen verfügbar. Die unterschiedlichen Anforderungen
der verschiedenen Anwendungsgebiete erfordern überstromschutzschalter
mit einer Vielfalt verschiedener Auslösestromstärken. Hersteller und Lieferanten sind dadurch
gezwungen, eine große Anzahl verschiedener Typen von
uberstromschutzschaltern herzustellen und auf Lager zu
halten. Es ergäben sich also beträchtliche Kosteneinsparungen, wenn ein einziger überstromschutzschalter wahlweise
mit einer Vielzahl verschiedener Auslösestromstärken betrieben werden könnte.
überstromschutzschalter mit einstellbarer Auslösestromstärke sind bereits in der US-Patentschrift 3 575 679 und
der US-Patentschrift 3 593 234 beschrieben. Die aus diesen
Druckschriften bekannten überstromschutzschalter weisen
Einstellvorrichtungen mit einer Mehrzahl von Verriegelungsund Vorspannmitteln zur Ermöglichung der Einstellung der
jeweils gewünschten Auslösestromstärke auf.
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Bei derartigen Überstromschutzschaltern, bei denen die
Auslosestromstärke innerhalb eines Stromstärkebereiches einstellbar
ist, können sich jedoch Probleme hinsichtlich der Sicherheit ergeben. Wenn beispielsweise ein überstromschutzschalter
entsprechend eingestellt in einer mit 200 A belastbaren Leitung angeordnet ist und die Betriebszustände auf
dieser Leitung wiederholte Auslösungen des Schalters bedingen, so ergibt sich die natürliche menschliche Neigung, die Auslösestromstärke
dieses Überstromschutzschalters zu erhöhen,
um die als lästig empfundenen wiederholten Auslösungen zu unterbinden. Dies kann freilich zu gefährlichen Zuständen
führen, wenn die Auslösestromstärke des Überstromschutzschalters
über den Wert von 200 A hinaus erhöht wird. Deshalb muß ein Kompromiß zwischen Zweckmäßigkeit und Sicherheit
gefunden werden.
Eine Lösung bestand bisher darin, überstromschutzschalter
mit auswechselbaren Auslöseeinheiten zu bauen. Zur Änderung
der Auslösestromstärke eines überstromschutzschalter wurde
die gesamte Auslöseeinheit in der Anlage herausgenommen und durch eine neue Auslöseeinheit mit der gewünschten anderen
Auslösestromstärkeeinstellung ersetzt. Dieses Verfahren ist jedoch kompliziert und gelegentlich wurde die neue
Auslöseeinheit nicht einwandfrei eingebaut. Dies führte
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wiederum zum Ausfall des überstromschutzschalter, wodurch
umfangreicher Schaden am überstromschutzschalter selbst und an dem zu schützenden elektrischen Gerät entstehen
konnte. Außerdem waren hierbei die Probleme der Herstellung und Lagerhaltung einer Vielfalt von Einheiten mit verschiedenen
Auslösestromstärken nach wie vor vorhanden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen überstromschutzschalter der eingangs dargelegten Art mit
verstellbarer Auslösestromstärke im Sinne einer größeren
Sicherheit gegen mißbräuchliche Auslösestromstärkeverstellungen
zu verbessern.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist ein solcher überstromschutzschalter gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellvorrichtung Veränderungen der Auslösestromstärkeeinstellung nur im Sinne einer Verringerung
der Auslösestromstärke ermöglicht und jede Verstellung im Sinne einer Vergrößerung der Auslösestromstärke
verhindert.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
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Pig. 1 eine Ansicht eines
Überstromschutzschalters mit
gegossenem Gehäuse und einer Pestkörperauslöseeinheit nach
der Erfindung,
Pig. 2 einen Schnitt durch den in
Pig. I gezeigten überstromschutzschalter
entlang der Linie H-II,
Fig. 3 einen Einzelheiten des Aus
lösestromstärke-Einstellknopfes zeigenden Schnitt, ebenfalls entlang der Linie H-II,
Fig. 4 eine Teilansicht einer anderen
Ausführungsform der Erfindung, und
Figo 5 einen Einzelheiten zeigenden
Schnitt der in Fig„ 4 dargestellten Ausführungsform entlang
der Linie V-V.
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In allen Zeichnungsfiguren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile.
Fig. 1 zeigt einen dreipoligen überstromschutzschalter
mit einem gegossenen Gehäuse, der einen Betätigungsmechanismus aufweist, wie er in der US-PS 3 808 567 im
einzelnen beschrieben ist. Nachstehend ist deshalb nur eine kurze Beschreibung des Schaltermechanismus wiedergegeben.
Der überstromschutzschalter 5 weist ein Isoliergehäuse
7 auf. Ein Betätigungsknopf 65 ragt durch eine öffnung 67 des Gehäuses 7 und dient dazu, den Schalter
aus der Offenstellung in die Schließstellung umzuschalten. Am unteren Ende des Schalters 5 sind im Gehäuse 7 zwei
Schlitze 35 und 37 gebildet. Außerdem ragt durch das untere Gehäuseende ein Druckknopf 39 zur Handauslösung, Durch die
Schlitze 35 und 37 hindurch sind Teile eines einstellbaren Sofortauslösungseinstellknopfes 45 und eines Dauerstromstärkeeinstellknopfes
43 sichtbar. Diese Knöpfe dienen zur Einstellung der Sofortauslosestromstärke und der maximalen
Dauerstromstärke des Überstromschutzschalters 5.
Fig. 2 zeigt den Arbeitsmechanismus 47 des überstrom-
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Schutzschalters 5 mehr im einzelnen in der Offenstellung. In der Schließstellung des Schalters verläuft der Stromkreis
in jedem Schalterpol von einem Anschluß 9 über einen Leiter und einen Leiter 13, eine allgemein mit 15 bezeichnete bewegliche
Kontaktanordnung, und einen Leiter 17 zum anderen Anschluß 19. Kontakte 21, 23 und 25 der beweglichen
Kontaktanordnung wirken mit feststehenden Kontakten 27, 28 und 29 zur Verbindung der Leiter 13 und 17 in der Schließstellung
des Schalters zusammen. Ein biegsamer Leiter 31 verbindet den Leiter 13 elektrisch mit einem beweglichen
Kontaktarm 33, welcher die Lichtbogenkontakte 25 trägt. Ein Umstellen des Handknopfes 65 aus seiner in Pig· 2 gezeigten
linken Stellung in seine rechte Stellung betätigt den Arbeitsmechanismus 47 im Sinne einer Schließung der Kontaktanordnung
15. Eine entsprechende Bewegung des Handknopfes 65 von seiner rechten Stellung in seine linke Stellung betätigt
den Arbeitsmechanismus 47 im Sinne einer Anhebung der Kontaktanordnung
15 und folglich einer Trennung der Kontakte 21, 23 und 25 der beweglichen Kontaktanordnung von den feststehenden
Kontakten 27, 28 und 29.
Eine Verriegelungsvorrichtung 61 hält die bewegliche Kontaktanordnung 15 in der Schließstellung, wenn sich
der Betätigungsknopf 65 in seiner rechten Stellung befindet.
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Eine Stromuberwachungsvorrichtung 175 umschließt den
Anschluß 11 und fühlt das Vorhandensein eines Überstromes durch den Schalter 5 ab. Die Stromuberwachungsvorrichtung
ist mit einer auf einer Schaltungsplatte 177 angeordneten Festkörperauslöseschaltung verbunden. Beim Auftreten eines
überstromes erzeugt die Festkörperauslöseschaltung ein
Auslösesignal, welches einem Flußübertragungs-Auslösemechanismus
99 zugeführt wird. Bei Empfang dieses Auslösesignals veranlaßt der Flußübertragungsmechanismus 99
die Verriegelungsvorrichtung 61 zur Freigäbe, wodurch der Arbeitsmechanismus 47 ausgelöst wird und die automatische
Trennung der beweglichen Kontakte 21, 23 und 25 von den feststehenden Kontakten 27, 28 und 29 herbeigeführt wird«,
Der Flußübertragungs-Auslösemechanismus ist in der US-PS 3 783 423 mehr im einzelnen beschrieben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weisen der Sofortaus lös ungseins te llknopf 45 und der Dauerstromstärkeeinstellknopf
43 jeweils einen Schlitz 49 auf. Diese Schlitze dienen der
Aufnahme eines Schraubenziehers zum Drehen des betreffenden Knopfes. Die Knöpfe 43 und 45 weisen jeweils eine Welle 51 auf,
die für den Knopf 43 in Fig. 3 mehr im einzelnen dargestellt ist und die durch die Schaltungsplatte 177 hindurch in ein
Potentiometer 53 hinein verläuft. Eine Drehung der
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Knöpfe 4l und 43 bewirkt eine Drehung der jeweils zugehörigen Welle 51 und folglich eine Änderung der Einstellung
des zugehörigen Potentiometers 53· Diese Einstellungsänderung verändert das Betriebsverhalten
der Pestkörperauslosesehaltung auf der Schaltungsplatte
und bewirkt eine Verstellung des maximalen Dauerstromes und der Sofortauslösestromstärke des Überstromschutzsehalters.
Wie in Fig. 1 erkennbar ist, sind Beschriftungen 55 auf den sichtbaren Oberflächen des Stromstärkeknopfes 43 und des
Sofortauslöseknopfes 45 angebracht. Die durch den Schlitz
hindurch sichtbare Beschriftung gibt den Stromstärkewert an, auf welchen der überstromschutzschalter gegenwärtig eingestellt
ist. Die genaue Einstellung der Knöpfe 43 und 45 wird durch Markierungsstriche 56 erleichtert, welche in
die Mitte der Anzeigekerben 57 zu bringen sind.
Druckfedern 72, welche die Wellen 51 der Knöpfe 43 und 45 umgeben, spannen die Knöpfe 43 und 45 zur Innenoberfläche
des Isoliergehäuses 7 hin vor. Anschlagelemente innerhalb der Potentiometer 53 begrenzen den Drehweg der
Einstellknöpfe 43 und 45.
Anhand der Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Unterseite
des Einstellknopfes 45 mit einer Vielzahl von Zähnen 63
versehen ist. Der Sofortauslöseknopf 45, der in Fig. 3
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?5445Π2 /O
nicht dargestellt ist, kann ebenso mit einer Vielzahl von Zähnen versehen sein. Auf der Schaltungsplatte 177 ist
eine Blattfeder 69 montiert, welche zur Unterseite des Knopfes 43 hin vorgespannt ist. Wie aus der Zeichnung
hervorgeht, ergeben die Blattfeder 69 und die Zähne 63 zusammen eine Ratschenwirkung, wodurch eine Drehung des
Knopfes 43 nur in Richtung des Pfeiles 71 in den Fig. 1 und
ermöglicht wird. Eine Drehung des Knopfes 43 in entgegengesetzter
Richtung wird dagegen verhindert.
Beim Zusammenbau des Überstromschutzschalters werden
die Einstellknöpfe 43 und 45 auf den höchsten Wert eingestellt
und in diesem Zustand wird der Schalter zum Versand gebracht. Beim Einbau in eine elektrische Anlage durch
einen Elektriker werden die Knöpfe 43 und 45 auf den entsprechend
der zu sichernden Leitungen und der zu schützenden eektrischen Geräte auf den geeigneten Wert eingestellt.
Polglich kann ein einziger überstromschutzschalter für
verschiedene Anwendungsfälle Anwendung finden, bei welchen
jeweils unterschiedliche Stromstärkeeinstellungen erforderlich sind. Die Einfachrichtungseinstellwirkung der
Knöpfe 43 und 45 schließt die Sicherheitsprobleme einstellbarer
überstromschutzschalter der bekannten Art dadurch aus, daß sichergestellt ist, daß der einmal entsprechend der
Belastbarkeit des abzusichernden Stromkreises eingestellte
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80 9 817/0821
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überstromschutzschalter nachträglich nicht mehr auf einen
höheren Stromstärkewert verstellt werden kann. Der Schalter kann jedoch leicht auf einen niedrigeren Stromstärkewert
verstellt werden, wenn sich dies später als nötig erweisen sollte.
Eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung ist in
den Fig. 4 und 5 dargestellt. Anstelle der Schlitze 49
sind die Knöpfe 43 und 45 mit angegossenen, nur in einer
Richtung drehbaren Köpfen 75 auf der Sichtseite versehen. Wie dem Fachmann bekannt ist, weist ein solcher Kopf eine Anzahl
von senkrecht zur Drehebene des Kopfes verlaufenden Flächen und eine Anzahl von unter einem Winkel zur Drehebene geneigten
Flächen auf. Wenn das Blatt eines Schraubenziehers oder eines anderen Werkzeugs gegen diesen Kopf gedrückt
und im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, so greift das Werkzeugblatt an den senkrechten
Flächen des Kopfes an. Eine Drehung des Schraubenziehers im Gegenuhrzeigersinn zieht daher eine Drehung des
Drehknopfes nach sich. Wird der Schraubenzieher dagegen im Uhrzeigersinn gedreht, so gleitet das Schraubenzieherblatt
auf den geneigten Flächen nach oben und aus dem Eingriff mit den Werkzeugangriffsflächen heraus. Dadurch
wird eine Drehung im Uhrzeigersinn unterbunden.
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Die Drehung des Eindrehriehtungskopfes 74 an den
Knöpfen 43 und 45 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt eine
Drehung der Knöpfe 43 und 45 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch wiederum das betreffende Potentiometer 53
verstellt wird. Diese Verstellung des Potentiometers verändert wiederum das Betriebsverhalten der Festkörperauslöseschaltung,
wodurch die Auslösestromstärke des Schalters herabgesetzt wird. Da die Eindrehrichtungsköpfe
eine Drehung der Knöpfe 43 und 45 und folglich der Potentiometer 53 im Uhrzeigersinn verhindert, kann die
Auslösestromstärke des Überstromschutzschalters nicht
vergrößert werden. Folglich ist auch bei dieser anderen Ausführungsform der Erfindung eine Verstellung des überstromschutzschalter
nur in einer Richtung möglich.
Die Erfindung ist nicht auf überstromschutzschalter mit Festkörperauslöseschaltungen in ihrem Auslösemechanismus
beschränkt. Die Wellen 51 der Knöpfe 43 und 45 können
mechanisch in bekannter Weise mit den vorgesehenen Einstellmitteln gekuppelt sein, wie es beispielsweise bei
den Auslösemechanismen nach den oben erwähnten US-Patentschriften 3 575 679 und 3 593 234 der Fall ist.
Obwohl die speziellen beschriebenen Ausführungsformen
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609817/0821
der Erfindung eine Ratscheinrichtung bzw. Eindrehrichtungsköpfe
aufweisen, ist es für den Fachmann naheliegend, daß auch verschiedene andere mechanische Anordnungen zur Herstellung einer Verstellbarkeit nur in einer Richtung zur
Verringerung der AuslöseStromstärke und zur Verhinderung
einer Verstellung im Sinne einer Vergrößerung der Auslösestromstärke möglich sind.
Zusammengefaßt beinhaltet die Erfindung einen neuen, verbesserten überstromschutzschalter, der für die Verwendung
in einer Vielzahl von Anwendungfällen geeignet ist, die verschiedene Auslösestromstärken erfordern.
Polglich ist die Anzahl der herzustellenden und auf Lager zu haltenden verschiedenen Schaltertypen zur Deckung dieses
verschiedenen Anwendungsbereiche verringert, wodurch auch die Kosten der Hersteller und Verteiler herabgesetzt werden«
Durch Herstellung einer Verstellbarkeit der Auslösestromstärke nur in einer Richtung sind die Sicherheitsprobleme, die bekannten verstellbaren Überstromschutzschartern
anhaften, ausgeschaltet und überstromschutzschalter
mit auswechselbaren Auslösemechanismen werden vermieden.
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Claims (5)
1.j überstromschutzschalter mit einem Gehäuse und darin
angeordneten, voneinander trennbaren Schaltkontakten, weiter mit einer Auslösevorrichtung zum automatischen
Trennen der Schaltkontakte, falls die Stärke des Schalterstromes eine voreingestellte Auslösestromstärke erreicht,
und mit einer Einstellvorrichtung zur Einstellung der Auslösestromstärke, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstellvorrichtung (Fig. 3, Fig. 5) Veränderungen der Auslösestromstärkeneinstellung nur im Sinne einer Verringerung
der Auslösestromstärke ermöglicht und jede Verstellung im Sinne einer Vergrößerung der Auslösestromstärke
verhindert.
2. überstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (Fig. 3, Fig. 5)
eine nur in einer Richtung betätigbare Einstellvorrichtung ist.
3. überstromschutzschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung Sperrmittel
(69, 63) zur Verhinderung einer Verstellung im Sinne einer Vergrößerung der Auslösestromstärke aufweist.
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4. überstromschutzschalter nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (Fig· 3) einen drehbaren Knopf (43, ^5) mit einer Vielzahl von daran
angeordneten Zähnen (69) aufweist und daß die Sperrmittel eine Blattfeder (69) aufweisen, welche in Eingriff mit
diesen Zähnen vorgespannt ist, derart, daß eine Drehung des Knopfes in nur einer Richtung möglich ist.
5. überstromschutzschalter nach Anspruch 1 odr 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (Fig. 5) einen drehbaren Knopf aufweist, der einen Einschnitt (75)
zur Aufnahme eines Werkzeugs zum Drehen aufweist, der so ausgebildet ist, daß das Werkzeug nur dann wirksam angreift,
wenn es in einer vorgegebenen Richtung gedreht wird, und daß ein wirksames Angreifen des Werkzeugs nicht stattfinden
kann, wenn dieses in entgegengesetzter Richtung gedreht wird.
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Legal Events
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