DE357068C - Schloss zum Herstellen von leicht und schnell loesbaren, gegen unbeabsichtigte Loesung gesicherten Verbindungen aller Art - Google Patents
Schloss zum Herstellen von leicht und schnell loesbaren, gegen unbeabsichtigte Loesung gesicherten Verbindungen aller ArtInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G15/00—Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
- F16G15/04—Quickly-detachable chain couplings; Shackles chain links with rapid junction means are classified according to the corresponding kind of chain
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß zum Herstellen von leicht und schnell lösbaren, gegen
unbeabsichtigtes Lösen gesicherten Verbindungen aller Art, z. B, beim Zug an Tiergeschirren,
bei Aufzügen, Kupplungen o. dgl. Das Schloß besteht in der üblichen Weise aus einem zylindrischen Bolzen mit Öse und
Haken. Gemäß der Erfindung ist für den Haken ein Verschlußkörper vorgesehen, welcher um
to den Bolzen drehbar und an ihm längsverschiebbar ist und durch ein Gesperre in der Verschluß-Stellung
gehalten wird. Das Gesperre wird dadurch hergestellt, daß der Verschlußkörper
mit Einschnitten bekannter Art versehen ist, in welche bei der Verschlußstellung Ansätze eines
im Bolzen geführten, federbeeinflußten Schiebers eingreifen, der, wie üblich, durch einen
Drehriegel gesichert ist. Letzterer wird dabei in der Verschlußstellung durch einen zwischen
Ansätzen geführten, verschiebbaren Ring ge--' halten. Dieser aber ist kein Springring, wie er
bei ähnlichen Einrichtungen schon angewendet wurde, sondern ein nicht federnder, starrer
Ring, der mit einem Ansatz zum Hineindrücken der Schieberansätze in die Ausschnitte des
Verschlußkörpers und einer Ausweichstelle für den Drehriegel versehen ist.
Die Erfindung hat gegenüber bekannten Einrichtungen den Vorzug, daß sie das einfache
Einhängen von Ösen, Ringen, Kettengliedern usw. von Zugsträngen u. dgl. in den Haken des Schlosses gestattet, ohne daß diese
Organe erst mit einer einen Teil- des Schlosses bildenden Öse in unlösbare Verbindung gebracht
werden müssen. Außerdem aber steht hierbei der Verschlußkörper des Hakens weder mittelbar noch unmittelbar unter Federwirkung,
wie dies bei anderen bekannten Einrichtungen ähnlicher Art der Fall ist, Dadurch wird nicht
allein das öffnen des Verschlußkörpers erleichtert, sondern auch die Betriebssicherheit
erhöht.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Abb. 1 in Ansicht,
in Abb. 2 und 3 in Längsschnitten, geschlossen und geöffnet, in Abb. 4 im Querschnitt
nach der Linie A-B und in Abb.. 5 im Querschnitt nach der Linie C-D dargestellt.
Hierbei ist α der zylindrische Bolzen, der bei
b eine Öse mit Ring c und bei d einen Haken trägt. Der Haken d ist mit einem Verschlußkörper
f versehen, der mittels Ringes g um den Bolzen α drehbar und auf ihm achsial verschiebbar
ist.
Der Ring g ist mit zwei sich diametral gegenüberliegenden
Einschnitten i versehen. Bei Verschlußstellung des Verschlußkörpers f greifen
in diese Einschnitte die Ansätze k eines Schiebers I ein. Dieser Schieber ist in einer
achsial verlaufenden Aussparung e des Bolzens a
untergebracht und mittels Schlitzes m an einem durchgehenden vierkantigen Stift η des Bolzens
α geführt. Der Schieber I steht unter dem
Einfluß von Federn 0, welche das Bestreben haben, ihn von der Stellung Abb. 2 in die Stellung
Abb. 3 zu drücken. Die Verschlußstellung
(Abb. 2) des Schiebers I wird durch einen Riegel
p gesichert, der ebenfalls in der Aussparung &
des Bolzens α untergebracht und um einen durchgehenden Stift q drehbar ist. Der Riegel p
hat die aus Abb. 2 und 3 ersichtliche Form und ist mit einem Griff oder Ansatz r versehen.
In der Verschlußstellung (Abb. 2) führt sich zwischen dem Ansatz r des Riegels fi und dem
Ansatz s des Schiebers I ein weiterer, auf dem Bolzen α drehbarer und achsial verschiebbarer
Ring t. Dieser ist mit einem· Ansatz u sowie mit
einem als Ausweichstelle beim Zurückdrehen des Riegels p dienenden Einschnitt ν versehen.
Wenn der Verschlußkörper f den Haken d verschließt, nehmen der Schieber I und der
Riegel j> die aus den Abb. 1 und 2 ersichtliche
Stellung ein; die Federn 0 sind gespannt. Der
Ring t kann sich z. B. in der in diesen Abbildungen dargestellten Lage befinden. Soll nun
entkuppelt, d. h. der Haken d geöffnet werden, so wird zunächst der Ring t aus der Stellung der
Abb. 2 nach rechts in die Stellung Abb. 3 verschoben. Dadurch läßt der Ring t den Riegel^
frei und dieser kann nun unter Zurückdrücken des Griffes oder Ansatzes r durch den
Einschnitt υ des Ringes t hindurch in die aus Abb. 3 ersichtliche Stellung gedreht werden.
Dabei kommen gleichzeitig die Federn 0 zur Wirkung und drücken den Schieber I aus der
Stellung Abb. 2 in die Stellung Abb. 3. Hierbei treten die Ansätze k aus den Einschnitten *'
des Ringes g heraus, so daß der letztere nunmehr um 90 ° gedreht werden kann, wodurch der
Verschlußkörper f aus der Stellung Abb. 1 und 2 in die Stellung Abb. 3 gelangt, der Haken d
also geöffnet ist.
Beim Verschließen des letzteren verfährt man in umgekehrter Weise, d. h. man dreht
den Ring g und damit den Verschlußkörper f in die Stellung Abb. 1 zurück und schiebt mittels
des Ringes t, der sich einerseits gegen den Ansatz s und andererseits mittels seines Ansatzes u
gegen den einen Ansatz k des Schiebers I legt,
diesen unter Überwindung des Druckes der Federn 0 in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung.
Hierbei werden die Ansätze k in die Einschnitte i des Ringes g eingeführt. Nun dreht man den
Riegel f einwärts und schiebt den Ring t wieder zurück, so daß er die aus Abb. 2 ersichtliehe
Stellung wieder einnimmt, wobei er am Ansatz r des Riegels φ Anschlag findet.
Die Ansätze k, ν und s sind in der aus der
Zeichnung ersichtlichen Weise abgerundet. Es sei noch bemerkt, daß der Ring t an der
dem Haken zugekehrten Seite zu beiden Seiten des Ansatzes u mit Aussparungen w (Abb. 2, 3
und 5) versehen ist. Verschiebt sich der Ring t mit dem Ansatz u etwa während des Betriebes
unter gleichzeitiger Drehung in der Richtung gegen den Haken d, so wird dadurch bewirkt,
daß der Ansatz s des Schiebers I in eine dieser
' Aussparungen eintritt und der Ansatz u des
Ringes t mit seinem freien Ende sich gegen eine der beiden Seiten der Ansätze k vom Schieber I
legt. Da dabei der Einschnitt ν nicht über den
] Riegel j>
zu stehen kommt, kann dieser nicht ! herausklappen, also ein unfreiwilliges Lösen
; eintreten. Die Möglichkeit, daß eine Verschiebung des Ringes t ohne Drehung in die Stellung
j Abb. 3 eintritt und der Riegel j> dann durch
Zufall geöffnet werden könnte, ist so gut wie
, ausgeschlossen.
Claims (4)
1. Schloß zum Herstellen Von leicht und schnell lösbaren, gegen unbeabsichtigte Lösung
gesicherten Verbindungen aller Art, bestehend aus einem zylindrischen, mit öse
und Haken versehenen Bolzen, in welchem ein Drehriegel durch einen zwischen Ansätzen
geführten verschiebbaren Ring in der Verschlußstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein um den Bolzen
(a) drehbarer Verschlußkörper (f) an ihm längsverschiebbar ist und durch ein
Gesperre in der Verschlußstellung gehalten wird.
2. Kupplungsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper
(f) mit Einschnitten (i) bekannter Art versehen ist, in welche bei Verschlußstellung
Ansätze (k) eines im Bolzen {a) geführten, federbeeinfiußten Schiebers (I)
eingreifen, der in bekannter Weise durch einen Drehriegel (fi) gesichert ist.
3. Kupplungsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
verschiebbare Ring (t) mit einem Ansatz (u) zum Hineindrücken der Schieberansätze (k)
in die Ausschnitte (i) des Verschlußkörperringes (g) und mit einer Ausweichstelle (v)
für den Drehriegel (p) versehen ist.
4. Kupplungsschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ring (t)
an der gegen den Haken (d) gerichteten Seite zu beiden Seiten des Ansatzes (u) mit
Aussparungen (w) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER48864D DE357068C (de) | 1919-11-23 | 1919-11-23 | Schloss zum Herstellen von leicht und schnell loesbaren, gegen unbeabsichtigte Loesung gesicherten Verbindungen aller Art |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER48864D DE357068C (de) | 1919-11-23 | 1919-11-23 | Schloss zum Herstellen von leicht und schnell loesbaren, gegen unbeabsichtigte Loesung gesicherten Verbindungen aller Art |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE357068C true DE357068C (de) | 1922-08-16 |
Family
ID=7408773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER48864D Expired DE357068C (de) | 1919-11-23 | 1919-11-23 | Schloss zum Herstellen von leicht und schnell loesbaren, gegen unbeabsichtigte Loesung gesicherten Verbindungen aller Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE357068C (de) |
-
1919
- 1919-11-23 DE DER48864D patent/DE357068C/de not_active Expired
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