DE356812C - Absatzbrustbeschneidemaschine - Google Patents
AbsatzbrustbeschneidemaschineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D87/00—Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast
Landscapes
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
Die Front oder Brustfläche von Absätzen
wird der Regel nach durch ein verschiebbares Messer beschnitten, das eine ebene oder konkave
Frontfläche erzeugt. Wenn der Absatz, wie es gewöhnlich der Fall ist, aus einzelnen
Flecken zusammengebaut ist, so ergibt eine solche Beschneidmaschine keine glatte Fläche,
weil das Messer, dessen Fase der herzustellenden Fläche abgekehrt ist, beim Eindringen in
ίο das Leder sich etwas durchbiegt, und wenn der
Fleck durchschnitten ist, wieder zurückfedert. Infolgedessen tritt eine Abtreppung der
Schnittfläche ein, die erst durch besondere Nacharbeit auf der Bimsmaschine beseitigt
werden muß.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der „ Übelstand- dadurch beseitigt, daß das Beschneiden
der Brustfläche in zwei Arbeitsgängen stattfindet, derart, daß ein gröberer
ao Vorschnitt und ein feinerer Nachschnitt erfolgt. Während des letzteren Arbeitsganges
wird die beim ersten Schnitt entstandene Abtreppung beseitigt. Man erhält daher auf
einer einzigen Maschine ohne Umspannung des Werkstückes sofort eine glatte Schnittfläche.
Zwischen den beiden Schneidvorgängen wird das Werkstück relativ zum Messer selbsttätig vorgeschoben, also entweder das
Werkstück gegen die feste Schneidebene bewegt oder das Messer gegen das Werkstück
seitlich verschoben, und zwar um ein kleines Stück, entsprechend der Dicke des beim zweiten
Schnitt abzutrennenden Spanes.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar-
gestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der zum Verständnis
der Erfindung erforderlichen Teile einer Maschine.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht des oberen Teiles der Maschine.
Abb. 3 zeigt schaubildlich den Absatzbehälter und damit zusammenwirkende Teile.
Abb. 4 zeigt im Schnitt einen unbeschnittenen Absatz. -
Abb. s zeigt den Absatz nach dem Vorschneiden,
wobei die entstehende Abtreppung in etwas übertriebenem Maße dargestellt ist.
Abb. 6 zeigt den Absatz nach dem feinen Schnitt.
Abb. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Maschine.
Abb. 8 ist eine Einzeldarstellung, und
Abb. 9 zeigt die Lage des der Bearbeitung unterliegenden Absatzes.
Im Maschinengestell 2 ist ein das Be-
schneidmesser 6 tragender Schieber 4 geführt,
der durch eine Stange 5 (Abb. 2) mit einer Kurbel der nicht dargestellten Antriebswelle
verbunden ist und durch diese auf und ab bewegt wird. Das Beschneidmesser ist an einem
Halter 7 festgeklemmt und wird durch einstellbare Anschlägschrauben 9 in bestimmter
Höhenlage gehalten.
Ein Tisch 10 trägt den Stanzblock 12. Der
Tisch kann um Zapfen 14 gekippt werden, deren Achse in der von der Schneidkante des
Messers durchlaufenen Ebene liegen. Der Träger 16 des Tisches wird durch eine feste
Säule 18 gestützt. Durch einen Schlitz 22 des Trägers 16 faßt eine Schraube 20 hindurch in
den Tisch 10, durch welche der Tisch in der eingestellten Winkellage gesichert werden
kann. Die Oberfläche des Blockes 12 fällt mit der Achse der Zapfen 14 zusammen, so daß
ao durch die Einstellung die Lage der vom Messer getroffenen Stelle des Blockes gegenüber
der Messerbahn sich nicht ändert. Vermöge dieser Einrichtung kann der Winkel zwischen der entstehenden Absatzfrontfläche
&5 und der Tretfläche des Absatzes nach Wunsch
geändert werden.
An der Säule 18 ist an einer Seite eine Konsole
30 befestigt, die über den Tisch 10 nach oben ragt und den Behälter zur Aufnahme
eines Vorrats der zu beschneidenden Werkstücke trägt. Der Behälter besteht aus seitlichen
Gliedern 32, die die vorn liegenden Ecken der Absätze führen, und aus Gliedern 34 für die hinteren Flächen der Absätze. Die
Glieder 34 können in Schellen 36 senkrecht und seitlich verstellt werden. Die Glieder 32
sind entsprechend der Absatzbreite seitlich verstellbar und in der Höhe verschiebbar.
Dies wird ermöglicht durch die Anordnung von Längsschlitzen 37 in den Gliedern 32 und
wagerechten Schlitzen 40 in der Konsole 30 und Klemmschrauben 38. Diese Anordnung
läßt eine solche Einstellung der Glieder 32 zu, daß der Behälter nach unten zu enger wird.
Unterhalb des Behälters ist eine Vorschubplatte 52 auf dem Block 12 hin und her bewegbar.
Am vorderen Ende der Platte 52 ist ein Ausschnitt angebracht, der die Rückseite des
untersten im Behälter befindlichen Absatzes umfaßt und diesen seitlich einstellen kann.
Die Absatzseiten werden durch Finger 54 eingestellt, deren Drehzapfen (Abb. 3) durch den
Tisch hindurchragen und unten durch Zahnbögen 58, 60 miteinander in Verbindung gebracht
sind, so daß die Finger sich symmetrisch bewegen. Eine einen Stift 66 des Zahnbogens
60 und den Stift 64 des Tisches 10 verbindende Feder 62 dreht die Finger 54 nach
innen gegen die Seite des Absatzes. Eine in einer Knagge 69 des Tisches 10 einstellbare
Schraube 68 trifft mit einer Knagge 70 des Zahnbogens 58 zusammen und begrenzt die
Bewegung der Finger 54 unter dem Einfluß der Feder 62.
Während des Beschneidens wird der Absatz durch eine Platte 88 festgeklemmt, die an
einer senkrecht verschiebbaren Stange 80 angeschraubt ist. Die Stange führt sich in einem
Fortsatz 81 der Konsole 80 und wird mit dem flachen oberen Ende zwischen zwei Reibblöcken
82 gefaßt, die am Schieber 4 angebracht und durch eine mittels Schraubstopfen 86 einstellbare Feder 84 zusammengedrückt
werden. Auf der Stange 79 sind ober- und unterhalb der Konsole 81 einstellbare Anschlage
90 und 92 angebracht.
Wenn der Schieber 4 abwärts geht, so nehmen die Reibblöcke die Stange 79 mit nach
unten, bis die Platte 88 auf den Absatz trifft oder, wenn kein Absatz in der Maschine steht,
der Anschlag 79 mit der Konsole 81 in Berührung kommt. Bei weiterer Bewegung des
Schiebers gleitet die Stange zwischen den Reibblöcken 82. Bei einer Aufwärtsbewegung
des Schiebers wird die Klemmplatte 88 sofort vom Absatz abgehoben und aufwärts bewegt,
bis der Anschlag 92 die weitere Bewegung unterbricht.
Durch Bewegung der Platte 52 wird der unterste Absatz gegen das Messer vorgeschoben.
Nach dem groben Vorschnitt muß eine nochmalige kleine Vorschubbewegung eintreten,
damit bei der nächsten Abwärtsbewegung des Messers der feinere Nachschnitt erfolgt.
Diese Bewegung der Vorschubplatte wird durch folgenden Mechanismus hervorgebracht:
Mit der Platte 52 ist durch Lenkstücke 100 ein Bügel 96 verbunden, der um einen Zapfen
98 schwingbar ist. Der Zapfen 98 ist in Armen 102, 104 des Trägers 16 bzw. der Konsole
30 gelagert und ist über den Arm 102 hinaus verlängert und von einer Feder 99 umgeben
(s. Abb. z). Diese drückt gegen eine auf das Ende des Zapfens aufgesetzte Mutter
und zieht die Nabe des Bügels 96 gegen das Lagerauge im Arm 102, so daß der Zapfen sich
gegen einen gewissen Reibungswiderstand dreht und keine unbeabsichtigten Bewegungen
macht. Auf dem Zapfen 98 ist lose ein Arm 106 aufgesteckt, in dem ein Stift 108 drehbar „
gelagert ist. In eine Ouerbohrung des Stiftes greift eine Schraube 110 ein, die mit einem
Bund 112 gegen einen seitlichen Vorsprung eines mit dem Bügel 96 ein Stück bildenden
Armes 114 trifft. Eine die Schraube 110 umgebende
Feder 116 drückt gegen die äußere Seite des Armes 114 und stützt sich gegen eine
Ringmutter 120 auf der Schraube 110. Hinter
der Ringinutter ist noch eine Gegenmutter 123 auf die Schraube aufgesetzt.
Wenn Ringmutter und Gegenmutter gegen-
einandergepreßt werden, so kann mit ihrer Hilfe die Schraube ι io gedreht werden, so
daß sie sich gegen den Zapfen 108 verstellt und die relative Lage der Arme 114 und 106 verändert
wird. Dadurch wird die Vorschubbewegung der Platte 52 beeinflußt. Wenn die Spannung der Feder 116 verändert werden
soll, so wird die Gegenmutter 123 gelockert und die Ringmutter 120 eingestellt. Das
äußere gegabelte Ende des Armes 106 trägt einen Stift 122, der durch einen Ausschnitt
124 eines Lenkers 126 hindurchragt. Der
Lenker 126 ist durch einen Zapfen 128 ' mit dem Schieber 4 verbunden. · Der Ausschnitt
ist nach hinten erweitert und bildet eine Schulter 130, welche gegen den Zapfen 122
drücken kann. In das Ende des Lenkers ist eine einstellbare Anschlagschraube 124 eingesetzt,
unterhalb deren der Ausschnitt mit einem Winkel 132 versehen ist.
Mit dem Lenkstück 126 ist ein kurzer Arm 144 fest verbunden, der zwei Stifte 142 trägt.
Zwischen diese beiden Stifte faßt das obere Ende einer Blattfeder 140, die an einem Arm
146 befestigt ist, der um einen im Schieber 4 gelagerten Zapfen 148 schwingt. Der Arm
146 ist mit einem zweiten Winkelarm 150 verbunden,
der gabelförmig ausgebildet ist und zwei Zinken 151, 152 besitzt. Zwischen den
Zinken befindet sich eine exzentrisch an einer Scheibe 156 angeordnete Rolle 154, die in
seichte Ausschnitte 153 der Zinken eingreifen kann. Die Scheibe ist um eine im Schieber 4
gelagerte Achse drehbar und trägt zwei diametral gegenüberliegende Schaltzähne 157.
Um die Drehachse der Scheibe 156 ist noch lose ein Zahnbogen 158 drehbar, der eine unter
dem Einfluß einer Feder 162 stehende Schaltklinke 160 trägt. Die Klinke trifft mit den
Schaltzähnen 157 zusammen, um die Scheibe 156 um i8o° zu drehen. Der Zahnbogen 158
greift in eine Zahnstange 164 ein, die am Maschinengestell befestigt ist.
In einem gewissen Abstand von dem Block 12 befindet sich eine Rutsche 170, welche den
fertig beschnittenen Absatz in einen Behälter leitet, und unter dieser eine Rutsche 172 zur
Aufnahme der abgeschnittenen Späne.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Der Arbeiter füllt den Behälter mit einem Stapel von Absätzen und setzt dann die Maschine
in Gang. Nach je einer Umdrehung der Hauptwelle, also einem Nieder- und Aufwärtsgang
des Messers, kommt die Maschine durch eine nicht gezeichnete Einrichtung bekannter
Art selbsttätig zum Stillstand. Man nehme nun an, daß die Teile sich in der in
Abb. ι gezeichneten Lage befinden. Die Rolle 154 hat auf den Zinken 151 gedrückt und den
Winkelhebel 150, 146 so geschwenkt, daß die Feder 140 nach links gebogen ist und das
Lenkstück 126 in die gezeichnete Stelle nach abwärts gedreht ist. Die äußere Seite des
Ausschnittes 124 drückt dann auf den Stift 122. Wenn nun nach dem Einrücken der
Maschine der das Messer tragende Schieber abwärts geht, so trifft das abwärts und auswärts
schwingende Lenkstück 126 mit der Schulter 130 nach einer kurzen Abwärtsbewegung
des Schiebers gegen den Stift 122 und bewegt den Bügel 96 dadurch nach auswärts.
Infolgedessen geht die Platte 52 nach rückwärts bis über den Stapel der Abstäze hinaus,
so daß der unterste Absatz vor die Platte 52 fallen kann. Bei dieser Abwärtsbewegung des
.Schiebers ist jedoch die Scheibe 156 um i8o°
gedreht worden und die Rolle 154 hat sich dabei nach oben bewegt und auf den Zinken
152 eingewirkt. Infolgedessen ist der Winkelhebel 150, 146 um ein Stück gedreht und die
Richtung der Spannung der Feder 140 verändert, so daß diese jetzt das Streben hat, das
Lenkstück 126 nach außen und oben zu drücken. Die Rolle fällt dabei in die Vertiefung
153 ein, so daß sie in der Grenzlage durch Reibung festgehalten wird.
Wenn nun der Schieber 4 wieder aufwärts geht, so wird die Schulter 130 von dem Zapfen
122 frei, so daß der Lenker 126 der Wirkung der Feder 140 folgen kann. Bei der weiteren
Aufwärtsbewegung trifft somit der Winkel 132 des Ausschnittes 124 mit dem Stift 122
zusammen, und dadurch wird der Bügel 96 nach links geschwungen. Die Platte 52 stellt
dabei zunächst den Absatz richtig ein und schiebt ihn dann vorwärts unter das Messer.
Die Feder 116 macht diese Bewegung zu einer
nachgiebigen, so daß beim Auftreten irgendeines Hindernisses keine Beschädigung des ιου
Absatzes oder der Maschine eintritt.
Während der nächsten Abwärtsbewegung des Messerträgers wird dann zunächst durch
die Klemmplatte 88 der Absatz auf den Tisch aufgedrückt und dann durch das Messer 6 der
überstehende Teil der Absatzbrust abgeschnitten. Der Absatz nimmt dabei die in Abb. 5
gezeichnete Form an, da das Messer nach dem Durchschneiden jedes Fleckes etwas nach
außen federt. Da bei dieser Bewegung der Zapfen 122 in dem langen Teile des Ausschnittes
124 liegt, bringt die bei dieser Abwärtsbewegung eintretende Bewegung des
Lenkstückes 126 keine Wirkung auf den Arm 106 hervor. Während dieser Abwärtsbewegung
wird aber die Scheibe 156 wiederum um i8o° gedreht und die Feder 144 wieder nach
der in Abb. 1 dargestellten Seite hingebogen.
Nunmehr bewegt sich der Messerträger wieder aufwärts, und gegen Ende dieser Bewegung
schwingt unter der Wirkung der Feder 140 der Lenker 126 wieder abwärts, so daß
der Zapfen 122 vor die Schraube 134 kommt
und bei weiterer Aufwärtsbewegung von dieser Schraube um ein bestimmtes, durch Verstellung der Schraube regulierbares Stück,
bewegt wird. Diese Bewegung wird auf den Bügel 96 übertragen und schiebt den grob beschnittenen
Absatz ein wenig weiter \w. Bei der nächsten Abwärtsbewegung des Messerträgers
wird der Absatz nach Maßgabe dieses ίο neuen Vorschubes fein beschnitten und gleichzeitig
wird die Platte 52 wieder zurückbewegt, so daß ein neuer Absatz vor sie fallen kann.
Das Spiel kann nunmehr von neuem beginnen. Wenn der zweite Absatz vorgeschoben wird,
schiebt er den fertig beschnittenen Absatz, der nunmehr die Form nach Abb. 6 erhalten hat,
vor. Der Absatz ist breiter als der Zwischenraum zwischen dem Block 12 und der Rutsche
170, so daß der Absatz auf die letztere gelangt, während die vom Messer abgetrennten Späne
durch den Zwischenraum hindurch auf die Rutsche 172 fallen.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Abb. 7, 8 und 9 wird der Absatz dem Messer
in einer Lage dargeboten, in der die Tretfläche des Absatzes nach oben zeigt. Der Fersensitz
des Absatzes ist der Regel nach entsprechend der Wölbung der Schuhferse ausgehöhlt. Um
fliese konkave Fläche in der erforderlichen Weise zu führen, ist die Auflagefläche des
Stanzblockes entsprechend der Querwölbung des Fersensitzes des Absatzes konvex ausgebildet.
Die Querkrümmung des Fersensitzes weicht bei Absätzen verschiedener Größe nur in geringem Maße ab, so daß ein und derselbe
Stanzblock für fast alle Größen von Ab- ί sätzen geeignet ist. Das hintere Ende des Absatzes
braucht sich nicht dem Stanzblock anzupassen, sondern liegt einfach auf dem letzteren
auf. Abb. 8 läßt die konvexe Ausbildung des Stanzblockes 12' deutlich erkennen. Die
untere Fläche der Vorschubplatte 52' ist entsprechend konkav ausgebildet. Der Schlitz
22, der die Veränderung der Winkelstellung des Stanzblockes 12' gestattet, ist von genügender
Länge, um eine . solche Schrägstellung des Stanzblockes zu gestatten, daß die
Absatzbrust unter einem spitzen Winkel zur Tretfläche des Absatzes beschnitten wird, wie
aus Abb. 9 ersichtlich ist. An dem Zapfen 14 und der Klemmschraube 20 ist ein Finger 178
angebracht, der vor einer Gradeinteilung spielt, welche die Schräglage des Tisches erkennen
laßt. Um den Absatz auf dem Block 12' zuhalten, ist eine Führung 180 angebracht,
die am Absatzbehälter mittels Schrauben 181 angelenkt ist. Klemmschrauben 182, die durch
Schlitze hindurchfassen, gestatten die Einstellung der Führung entsprechend der Lage
des Absatzes, so daß der Absatz nicht vom Stanzblock abgehoben wird.
Die Bewegung der Vorschubplatte 52' erfolgt wieder durch einen Bügel 96', der eine
etwas von der Gestalt nach Abb. 1 abweichende Form besitzt. Der fertig beschnittene Absatz
gelangt in die Rutsche 170', deren Boden geschlitzt ist, um die hineinfallenden Späne abzuleiten.
Damit das Messer nicht verbogen wird, sind Stützarme 186 vorgesehen, die mit
Fingern 187 über die Seitenkanten des Messers greifen. Die Stützarme sind mittels
Schrauben 188 an der Klemmvorrichtung 7 für das Messer angebracht und können durch
Stellschrauben 190, die durch Gegenmuttern gesichert sind, gegen das Messer gepreßt
werden.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Absatzbrustbeschneidmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz nach dem ersten Beschneidvorgang relativ zum Beschneidmesser ein wenig vorwärts bewegt wird, so daß bei einem zweiten Arbeitsgang der Maschine ein feiner Nachschnitt erhalten wird, um die Brustfläche glatt zu beschneiden.
- 2. Maschine nach Anspruch 1 mit einer den Absatz gegen das Messer vorschiebenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubplatte (52) während aufeinanderfolgender Arbeitsgänge der Maschine verschiedene Vorschubbewegungen mr.cht, derart, daß die Vorschubplatte, nachdem sie während des ersten Arbeitsganges einen Absatz in die Bearbeitungsstellung geschoben hat, während des nächsten Arbeitsganges selbsttätig den Absatz noch um ein Stückchen weiter vorschiebt, um den feinen Nachschnitt zu ermöglichen.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 mit einer Klemmvorrichtung für den Absatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (88) durch Reibplatten mit dem Träger für das auf und abwärts gehende Beschneidmesser verbunden ist, so daß sie mit gleichbleibender Kraft den Absatz auf den Schneidblock aufdrückt.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 mit Führungen für den Absatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (180) derart einstellbar sind, daß sie das Abheben der hinteren Kante . des Absatzes vom Auflager verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US356812XA | 1916-10-11 | 1916-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356812C true DE356812C (de) | 1922-07-28 |
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ID=21884161
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEU6928D Expired DE356812C (de) | 1916-10-11 | 1920-02-18 | Absatzbrustbeschneidemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356812C (de) |
-
1920
- 1920-02-18 DE DEU6928D patent/DE356812C/de not_active Expired
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