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DE374863C - Maschine zum Spalten mit und ohne Aussichten von Werkstuecken gemaess ihrer Staerke - Google Patents

Maschine zum Spalten mit und ohne Aussichten von Werkstuecken gemaess ihrer Staerke

Info

Publication number
DE374863C
DE374863C DEU7806D DEU0007806D DE374863C DE 374863 C DE374863 C DE 374863C DE U7806 D DEU7806 D DE U7806D DE U0007806 D DEU0007806 D DE U0007806D DE 374863 C DE374863 C DE 374863C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
machine
roller
pawl
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU7806D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Priority to DEU7806D priority Critical patent/DE374863C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE374863C publication Critical patent/DE374863C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/10Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Maschine zum Spalten mit und ohne Aussichten von Werkstücken gemäß ihrer Stärke. Bei der Herstellung von Schuhwerk ist es erwünscht, daß gewisse Teile,- z. B. die Absatzflecke und die Sohlen, in der Weise vorbereitet werden, daß sie gestempelt, gespalten und werden., .und zwar entsprechend der bei ihnen vorkommenden geringsten Dicke.
  • Bei bekannten Maschinen werden die Werkstücke bereits in der Weise behandelt, nämlich gespalten :und gestempelt, daß die Stärke an .der dünnsten Stelle der Kante im Vorderteil der Sohle selbsttätig für die Einstellung der Maschine herangezogen wird. Diese Maschinen umfassen eineBearbeitungsvorrichtung, eine Fühlvorrichtung und eine Steuervorrichtung, von ,denen letztere je- nach den Bewegungen :der Fühlvorrichtung die Bearbeitungs.werkzeuge einstellt. Bei diesen Maschinen muß jedes Werkstück ganz durch die Bearbeitungsvorrichtung hindurchgehen, ehe das folgende Werkstück der Fühlvorrichtung dargeboten werden kann. Infolge dieser Notwendigkeit .ist die Leistungsfähigkeit .der Maschine vermindert. Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Leistung dieser Maschinen zu vergrößern.
  • Gemäß der Erfindung kann ein nachfolgendes Werkstück ,der Maschine zugeleitet werden.; um die Steuervorrichtung einzustellen, ehe das vorhergehende Werkstück vollständig von den Bearbeitungswerkzeugen behandelt ist.
  • In der Zeichnung ist eine -Ausführung- des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es sind Abb. i ein Grundriß, Abb.2 ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 2 der A.bb. i, Abb.3 ,eine Einzeldarstellung, teilweise im Schnitt, Abb. .4 eine Seitenansicht der Maschine und Abb.5 biss io Einzeldarstellungen.
  • Wie aufs Abb. i, 2 und 6 hervorgeht, wird der Absatzfleck oder das sonst zu bearbeitende Lederstück zuerst dem Fühler dargeboten, welcher aus einer unteren Rolle 6oo mit ortsfester Achse und einer oberen Rolle 6oi besteht, die je nach der Stärke des Werkstückes aufwärts oder abwärts geht. Die obere oder Fühlrolle ist im mittleren Teil ausgeschnitten und kippbar angeordnet, so daß sie nur die gegenüberliegenden Kanten des Fleckes erfaßt. Sie kommt daher durch das Kippen mit dünnen Stellen an der Kante dieser Flecke in Berührung. Die Rolle 6oi ist .mit einem Arm 6o3 verbunden, welcher an einem Ende einer Pendelwelle 6o5 befestigt ist. Am anderen Ende dieser Pendelwelle ist ein langer nach unten stehender Arm 607 befestigt, welcher durch einen Zapfen 6o9 mit einer Koppelstange 611 verbunden. ist, die längsweise einstellbar und am anderen Ende durch einen Zapfen 613 mit einem Steuerglied 61:I verbunden ist, welches aus zwei Sektoren besteht (Abb.6). Der linke Sektor ist mit einem Zahnbogen 615 versehen, der mit einem Trieb 616 auf dem unteren Ende einer senkrechten Welle 617 in Eingriff steht. Das obere Ende dieser Welle (Abb. i) trägt einen zweiten Trieb 618, der mit einer Verzahnung an einer Kante einer Schiene 619 in Eingriff steht. Diese Schiene besitzt an der unteren Seite zwei abgestufte Schrägen, deren eine in Abb. 2 bei 62o ersichtlich ist. Unmittelbar unter diesen Schrägen ist an der Oberseite der Lagerung 621 der oberen Rolle 623 der Spaltvorrichtung ein Paar von anderen abgestuften Schrägen angeordnet, von denen eine, 62q., ersichtlich -ist. Die Schrägflächen dieser Schrägen sind umgekehrt gerichtet zu denen an der Schiene 619. Die Spaltvorrichtung um.faßt die obere Rolle 623, welche oben erwähnt isst, deren Lagerung in senkrechter Richtung frei verschiebbar ist, ein feststehendes Messer 625 und eine .untere Rolle 626, die durch starke Federn 627 gegen nicht gezeichnete Anschläge senkrecht aufwärts gepreßt wird. Wenn ein Absatzfleck zwischen die Walzen 623, 626 der Spaltvorrichtung eintritt, geht die obere Rolle aufwärts, bis die Schräge 624 mit der Schräge 62o an der Schiene 61g in Berührung tritt. Die Länge dieser- Aufwärtsbewegung hängt ab von der Stellung, welche der Schiene 61g durch die Drehung des Steuergliedes 614 gegeben ist. Die Endstellung des Steuergliedes 614 bestimmt auf diese Weise die Endstellung der Schiene 6r9 und infolgedessen die Dicke, auf welche der Absatzfleck gespalten wird. Bei der vorliegenden Maschine wird, wie bei der bekannten, die Drehung des Steuergliedes so gewählt, daß die Endstellung der Stärke der dünnsten Stelle entspricht, welche durch die Fühlrolle 6oi an einem ausgewählten Teil des Absatzfleckes oder sonstigen Werkstückes entdeckt worden, ist. Wenn die Vorderkante des Fleckes zwischen die Rollen 6oi und 6oo eintritt, geht die Rolle 6oi aufwärts, und das Steuerglied 64 wird in Richtung des 'Uhrzeigers (Abb. 6) um ein 'beträchtliches Stück gedreht. Sobald jedoch das vordere Ende des Fleckes gegen einen Arm 629 (Abb. 2) trifft, wird dieser Arm um !seinen Zapfen 631 gedreht und hebt einen Finger 633 an, der eine Sperrklinke 635 (Abb.6) niederhielt. Infolgedessen kann die Sperrklinke sich unter dem Einfluß einer Feder nach oben bewegen und kommt in Eingriff mit Zähnen an der unteren Seite des Steuergliedes 61q.. Die Klinke 635 und die Zähne an der unteren Seite des Sektors sind so angeordnet, daß nach dem Einfallen der Klinke das Steuerglied sich nicht mehr in der Uhrzeigerrichtung drehen, aber in entgegengesetzter Richtung frei bewegen .kann. Das Steuerglied stellt sich somit beim Antreffen dünnerer Stellen ein, aber wird von dickeren Stellen nicht beeinflußt. Während der Fleck zwischen den beiden Rollen 6oo, 6oi hindurchgeht, wird auf diese Weise das Steuerglied rechtsherum gedreht, sobald die Walzen mit dünneren Stellen des Werkstückes zusammentreffen. Dies wird fortgesetzt, bis ein um den Zapfen 637 drehbares Gatter 636, welches auf der oberen Fläche des Fleckes aufruht, vom hinteren Ende des Fleckes abfällt. Diese Niederbewegung des Gatters löst durch eine Koppelstange 638 und einen Winkelhebel 639 eine zweite Sperrklinke 64o aus, die mit Zähnen an der Kante des rechten- Sektors des Steuergliedes in Eingriff tritt. Sperrklinken und Sperrzähne verhindern dann eine Drehbewegung des Steuergliedes linksherum. Das Steuerglied 614 ist nunmehr nach beiden Richtungen gesperrt und hat eine Stellung, die .der Stärke der dünnsten von der Fühlerwalze 6o1 entdeckten Stelle entspricht. Dementsprechend bekommt die Schiene 619 und die daran angebrachte Schräge 62o eine entsprechende Einstellung. Wenn daher der Fleck durch eine Vorschubkette vorwärts bewegt wird und zwischen die Rollen 623, 626 .der Spaltvorrichtung eintritt, kann er die Rolle 623 nur .so weit anheben, daß- der Abstand zwischen dieser Rolle und der Kante des Messers gleich der Stärke dieser .dünnsten Stelle ist. Der -Fleck wird .daher auf eine gleichförmige Dicke gespalten; die gleich. der Stärke an der- dünnsten iStelle ist.
  • Ein federbelasteter Presserfuß 643 drückt ; den Fleck -auf die Vorschubkette, so däß er von dieser mitgenommen wird: Aus dieser kurzen Beschreibung ergibt sich, daß: .beim Eintretendes Werkstückes zwischen die Rollen 6oo, 6oi das Steuerglied 614 zuerst rechtsherum gedreht wird, und daß:nach dem Antreffen -des Werkstückes gegen .den, Arm 629 das Steuerglied: nur linksherum sich drehen kann entsprechend den angetroffenen dünneren Stellen des Werkstückes, Abis das Gatter 636 niedersinkt, worauf das Steuerglied festgestellt wird.
  • Diese so dargestellte- Maschine entspricht der bekannten. Die Flecke werden einzeln vom .unteren Ende einos Stapels 642 abgeführt. Nachdem jeder Fleck gespalten ist, fällt er in einen. Verteiler in Form einer Gleitbahn 643', welche ihn in einen einer Reihe von Behältern 644 überführt. Auf diese Weise werden die Oberflecke gespalten und .gesichtet entsprechend ihrer dünnsten Stelle.
  • Der Vorschub der Flecke vom unteren Ende des Stapelfis wird durch einen Haken 644' bewirkt, der an einer Platte 645 drehbar ist, die durch einen federbelasteten Stift 646 mit dem Stiel 647 eines Vorschubschlittens 648 verbunden . ist. Der Schlitten 648 wird' durch eine Koppelstange 649 von einer Kurbel 650 aus ,bewegt, die auf einer nach jeder ganzen. Umdrehung zum Stillstand kommenden, Welle 651 befestigt ist. Diese Welle (Abb. i und 4) trägt ein Zahnrad 652, das von einem: Zahnrad 654 durch ein Zwischenrad 653 gedreht wird. Das Zahnrad 65q. ist auf einer Welle 655 lose drehbar und wird ,mit .dieser in bestixmnten Augenblicken gekuppelt und nach Vollendung einer vollständigen Hin- und Heubewegung des Vorschubschiebers 648 wieder gelöst. Das Zahnrad 654 besitzt einen vorstehenden Stift 656, der es von- dem Zahn eines Kupplungsgliedes 657 entfernt hält, .das auf dem Ende der Welle 655 befestigt ist. Eine nicht dargestellte Feder sucht das Zahnrad 654 in. Eingriff mit dem Kupplungsgliede 657 zu 'drücken, aber ein Auslöiseglied 658 mit einer mit dem Stift 656 in Berührung tretenden Keilfläche hält unter .gewöhnlichen Umständen, das Zahnrad 654 außer Eingriff mit der Kupplung. Dieses Abstellglied (Abb. 4) ist mit einem Hebel 659 fest verbunden, der am oberen Ende einen Stift 66ö trägt. Dieser Stift steht in Eingriff mit dem unteren Ende einer Klinke '661, deren oberes Ende um den festen Zapfen 662 drehbar ist. Die Klinke ist durch einen Schlitz und einen'Stift 663 mit einer Koppelstange 664 verbunden, die am Zapfen 665 mit dem nach unten ragenden Arm 666 einer Pendelwelle 667 verbunden ist.
  • Eine Spannfeder 6.68 sucht stets die Koppelstange 664 nach rechts (A.bb. 4) zu ziehen, bis eine Stellschraube 669 .mit einem Vorsprung 67o des. Maschinengestelles zusammentrifft. Wenn die Pendelwelle 667 und der Arm 666 -nach links (Abb. 4) ausschwingen, wird auch die Koppelstange 664 nach links gezogen. Die Klinke 661 schwingt den Hebel 659 nach links aus (Abb. 4) und bewirkt dadurch, daß der Arm 658 von dem Stift 656 frei wird. Dadurch wird .das, Zahnrads 654 mit dein: umlaufenden Kupplungsglied 657 gekuppelt. Ungefähr um diese Zeit jedoch gleitet die Klinke 661 von dem Stift 66o ab, und! der Hebel 659 und .der Arm 658 werden durch eine Feder 658' in die gezeichnete Lage zurückgeführt, 'so daß nach Vollendung einer Drehung das Zahnrad 654 durch Zusammentreffen ,des Stiftes 656 mit der Keilfläche 658 des Armes -wieder ausgerückt wird. Auf diese Weise bekommt der Vorschubschlitten 648 eine Hin- und Heubewegung und bietet den untersten Fleck des Stapels 642 den Fühlerwalzen 6oo, 6öi dar.
  • Wenn .der Vorschubschlitten 648 bewegt wird, um den untersten Fleck vorzuschieben, ist es notwendig, zuerst das Gatter 636 anzuheben und es dann auf die Fläche des Fleckes herabsinken zu lassen, so daß es über den Fleck hinwegschleift und hinter der Hinterkante des Fleckes niederfällt, so daß die Klinke 640 (Abb. 6) eingerückt wird, und die Sperrung des Steuergliedes 614 vollendet. Dieses Heben, und Freigeben des Gatters 636 wird durch die eine Umdrehung der Kurbel 65o erreicht, welche den Vorschubschlitten 648 hin und herbewegt. An dem Gestell der Maischine ist am Zapfen 671 ein Arm 672 angelenkt (Abfib.5), der einen kurvenförmigen Teil besitzt. Diese Kurve ist nach einem Kreisbogen um die Welle 651 gestaltet. Ein nach oben. ragendes Ende des Armes trifft mit der Unterseite des Gatters 636 zusammen. Wenn -die Kurbel 65o gedreht wird, hebt sie das Gatter an hält es nach oben, bis ein Oberfleck darunter gebracht ist, und läßt es dann auf den Fleck niedersinken.
  • Wenden wir uns jetzt wieder der Schwingbewegung der -Welle 667 zu (Abb. 4 links), welche .die ausrückbare Kupplung einrückt, um das Gatter 636 anzuheben und einen Oberfleck vorzuschieben. Die Schwingung dieser Welle wird durch einen Fleck herbeigeführt, nachdem dieser zwischen den Rollen 623, 626 der Spaltvorrichtung hindurchgegangen ist, und zwar auf folgende Weise (Albb. 1, 2 und 4). Fest auf dem; mittleren Teil der Pendelwelle 667 ist ein nach unten ragender Arm 673 angebracht, der eine Keilfläche 674 trägt, deren rechtes Ende (Abb. 2) mit einem Exzenter 675 in Berührung tritt, welches an einer Walze 676 angebracht ist. Wenn die Walze rechtsherum gedreht wird, wird der Arm 673 in derselben Richtung geschwungen und kann dann in die dargestellte Lage zurückkehren. Die Welle, auf welcher die Rolle 676 fest ist, liegt in Lagern 677, die in Führungen der Lager 621 für die obere Rolle 623 senkrecht verschiebbar sind. Die Lager 677 werden durch Federn 678, die Bolzen 679 umgeben, nachgiebig nach unten gehalten. Die Bolzen 679 sind' unten. in die Lager 677 eingeschraubt und haben an den oberen Enden Muttern 68o, die die Abwärtsbewegung der Lager 677 ,begrenzen. Die Rolle 676 wird nicht zwangläufig angetrieben und unter gewöhnlichen Umständen in der gezeichneten Winkelstellung durch eine Drehfeder 681 (A.bb. i) erhalten. Auf der Rolle 676 befindet sich ein Stift 682 und am Lager ein Anschlag 683, und die Feder 68r strebt jederzeit, den Stift 682 gegen den Anschlag 683 zu halten. Unter der Rolle 676 befindet sich eine kleine Rolle 68q., welche ununterbrochen linksherum durch einen Trieb 685 gedreht wird (Abb. q.). Wenn daher ein Oberfleck oder ein. sonstiges Werkstück durch die Rolle der Spaltvorrichtung hindurchgeht und zwischen die Rollen 68q., 676 eintritt, so wird die Rolle 676 gegen die Spannung der Feder 681 gedreht, und das Exzenter 675 'schwingt den Arm 673 nach links. Sobald jedoch .der Oberfleck zwischen den Rollen 676, 68,4 heraustritt, dreht die Feder 681 die Rolle 676 und das Exzenter 675 zurück. Infolge dieser Bewegungen des Exzenters 675 wird die Stange 664 zuerst nach linkes (Abb. 4) bewegt und dann freigegeben, so daß sie durch die Feder 658' nach rechts gezogen werden kann, worauf dem Zahnrad 654 eine Umdrehung erteilt, das Gatter 636 angehoben und ein Fleck unter die Fühlrolle 6oi geschoben wird. Wenn ein Werkstück hart und uneben oder weich und schwammig ist, treten zuweilen Schwierigkeiten beim Einschieben zwischen die Rollen 6oo, 6oi auf. Deshalb ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche zwangläufig die Rolle 6oi anhebt, unmittelbar, ehe der Fleck zwischen die Rollen eintritt (Abb. 3). Auf der Welle 651, welche die Kurbel 65o trägt, .befindet sich ein Exzenter 686. Wenn die Welle 651 eine Umdrehung erhält, schwingt dieses Exzenter einen Hebel 687 nach links, .welcher um den festen Zapfen 688 drehbar ist .und zwei Finger trägt, deren einer bei 689 gezeichnet ist. Diese Finger greifen unter die Welle der Fühlerrolle Gor, so daß diese scharf angehoben wird, um das Darunterschieben eines Fleckes zu gestatten, und sich dann auf diese senkt.
  • Wenn der Fleck zwischen den Rollen 676, 684 hindurchgegangen ist, fällt er in die Gleitbahn 643, welche vorher je nach der geringsten Stärke .des Werkstückes eingestellt ist, und wird durch diese in den richtigen Behälter geleitet. Die Gleitbahn. wird in folgender Weise eingestellt, gesichert und gesperrt, bis die Ableitung des Fleckes geschehen ist.
  • Die Gleitbahn 643 ist am oberen Ende eines Stieles 69o angebracht (Abb. 2, 6), dessen unteres Ende in einer Lagerung einer Konsole 691, die an das Maschinengestell angeschraubt ist, drehbar gehalten wird. Auf dem Stiel ist ein Trieb 693 befestigt, welcher mit einer Zahrnetange 694 in Eingriff steht. Eine Bewegung der Stange nach rechts dreht die Gleitbahn in solche Richtung, daß ein dünnerer Fleck in iseinen richtigen Behälter gelangt, und eine Drehung nach links verstellt die Gleitbahn in umgekehrter Richtung entsprechend einem dickeren. Werkstück. Die Zahnstange besteht aus zwei durch Zapfen 695 verbundenen Teilen. Ihr rechtes Ende ist gegabelt (Abb. 7) .und trägt an der unteren Seite eine gezahnte Sperrplatte 696. Das rechte Ende der Zahnstange 694 ragt in eine Muffe 697 hinein, welche mit einem Schlitz 698 versehen ist, durch den ein senkrechter Stift 699 am äußeren Ende eines Armes 700 hineingreift, der mit dem Steuerglied 614 ein Stück bildet. Die Muffe 697 trägt einen Stift 701, welcher durch eine verhältnismäßig starke Feder 703 mit einem Stift 7o2 an der Zahnstange verbunden ist. Eine schwächere Feder 704 verbindet den Stift 7o2 mit einem Stift 705, der an der Konsole 691 angebracht ist. Wenn kein weiterer Antrieb vorhanden wäre, so würde die Feder 703 stets das rechte Ende der gezahnten Sperrplatte 696 gegen das linke Ende der Muffe 697 halten, so daß die Zahnstange und die Muffe wie ein Stück sich bewegen würden. Die Feder 704 würde stets das rechte Ende des Schlitzes 698 in Berührung mit dem Stift 699 halten. In jedem Falle würden die Zahnstange 69:I .und die Gleitbahn 643 an allen Bewegungen des Stiftes 699 und infolgedessen des Steuergliedes 614 teilnehmen. Die Gleitbahn 6¢3 würde schließlich gemäß der dünnsten Stelle des Werkstückes eingestellt werden. Wenn je-,doch ein Werkstück zwischen den Rollen 676, 684 hindurchgetreten ist und die Kupplung zum Anheben das Gatters 636 eingerückt hat, so ist das Steuerglied 614 frei und schwingt rechtsherum (Abb. 6), Abis es .mit einer Anschlagschraube 7o6 zusammentrifft, Dabei könnte die Gleitbahä@643 sich wieder drehen und ihre richtige Einstellung verlieren. Fas ist daher eine Sperrvorrichtung für die Zahnstange 694 und die Gleitbahn 643 vorgesehen, welche diese in der richtigen Lage erhält, während der Fleck von der Gleitbahn abläuft und ein folgender Fleck der Fühlvorrichtung zuläuft, um das Steuerglied 6r4 entsprechend der Dicke dieses Fleckes einzustellen.
  • Zu diesem. Zwecke kann eine Sperrklinke 707 (Abb. 2) mit den Zähnen- der Sperrplatte 696 in Eingriff treten, welche durch ein zweites Werkstück wieder ausgelöst wird, so daß die Gleitbahn 643 sich für dieses zweite Werkstück einstellt. Diese Sperrklinke 707 ist an einer Platte 709 fest, welche zwischen Muttern 71o an einer Stange 711 festgeklemmt ist und durch eine Feder 7i2, die an einen festen Stift 713 angreift, gegen die Stange gezogen wird. Diese Feder hält unter gewöhnlichen Umständen die Sperrklinke in Eingriff mit den Zähnen .der Sperrplatte 696 (Abb.2) und verhindert daher eine Verstellung der Gleitbahn nach geschehener Einstellung. Am, oberen Ende der Stange 711 ist am Zapfen 714 das äußere Ende eines gebogenen Armes 715 gngeschlossen, dessen anderes Ende um den Zapfen 631 drehbar ist. Der Arm- 715 ist so angeordnet, daß er durch einen Fleck niedergedrückt wird, wenn dieser durch die Maschine hindurchbewegtwird, sobald dass vordere Ende des Fleckes auf den wagerechten Teil des Armes aufläuft und niedergedrückt gehalten wird, bis das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 623, 626 der Spaltvorrichtung eingetreten ist. Nehmen wir, beispielsweise an, daß dieser Fleck überall stärker .ist als -derjenige, für welchen die Gleitbahn 643 vorher eingestellt war, und daß sein vorderes Ende, welches zuerst mit den Fühlrollen 6oo, 6o1 zusammentrifft, dicker ist als seine dünnste Stelle, so tritt folgende Wirkungsweise der Maschine ein.
  • Bei der gezeichneten Stellung der Teile kann man annehmen, daß alle Flecke eines Stapels einer nach dem anderen durch die Maschine hindurchgeschoben sind, und daß ein neuer Stapel gerade in die zum Vorschub bereite Stelle gebracht ist. Infolgedessen läuft kein -Fleck durch die Maschine, aber die Gleitbahn ist in der Stellung gesperrt, in welcher sie .durch den zuletzt behandelten Fleck eingestellt war. Dieser Fleck hat dabei eine mittlere :Dicke an seiner dünnsten Stelle gehabt, da die Gleitbahn die Mittellage einnimmt. .Wenn jetzt die Koppelstange 664 angezogen wird, um die für eine Umdrehung wirkende Kupplung einzurücken, so wird der unterste Fleck den Fiihlerrollen 6oo, 6o1 dargeboten und. das Steuerglied 614 zuerst rechtsherum geschwungen. Die Feder 703 zieht die Muffe 697 nach links, bis dass linke Ende der Mwffe mit dem rechten Ende .der Platte 696 zusammentrifft, und .der Stift 699 schwingt im Schlitz 698 nach links. Das vordere Ende des Oberfleckes trifft jetzt gegen den Arm 6z9, und eine weitere Drehung des Steuergliedes 614 rechtsherum wird verhindert. Es kann jedoch linksherum entsprechend dünneren: Stellen des. Absatzfleckes schwingen Wenn dies .der Fall ist, @so bewegt sich der Stift 699 nach links im Schlitz der Muffe 697.
  • Schließlich fällt, wie oben ,beschrieben, das Gatter 636 nieder .und keine weitere Schwingbewegung des Steuergliedes 614 ist möglich. Ungefähr um diese Zeit läuft der Fleck auf den wagerechten Teil des Hebels 7r5 auf und drückt ihn nieder, so daß die Sperrklinke 707 aus :den Zähnen der Sperrplatte ausgelöst wird. Die Feder 704, welche immer gespannt ist, zieht die Zahnstange 694 nach links, soweit die Stellung des Stiftes 699 es gestattet, und schwingt dadurch die Gleitbahn 643 in eine solche Lage, daß der Fleck in den richtigen Behälter 644 geleitet wird.
  • hTunmehr tritt das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 623, 626, hebt die Rolle 623 an und drückt die schräge Fläche 624 gegen. die schräge Fläche 62o. Dieses Zusammenpressen der schrägen Flächen verhindert eine Bewegung des Steuergliedes 61q.. Während der Fleck durch die Spaltvorrichtung vorgeschoben wird, läuft sein hinteres Ende vom Ende des Ar= mes 715 ab, so daß die Feder 712 die Sperrklinke 7o7 aufwärts bewegt und in Eingriff mit den Zähnen der Sperrplatte 696 bringen kann. Dadurch wird die Gleitbahn 643 in der ihr erteilten Stellung gesperrt. Ungefähr um diese Zeit tritt das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 676, 684 und rückt die Kupplung ein; so daß ein zweiter Fleck den Rollen 6oo, 6o1 zugeführt wird. Sobald dieser zweite Fleck weit genug vorgeschoben ist, um auf den wagerechten Teil des Armes 715 aufzulaufen und dadurch die Zahnstange 694 und die Gleitbahn 643 freizugeben, ist der erste Fleck durch die Gleitbahn hindurchgegangen. und dem richtigen Behälter zugeleitet. Es ist klar, daß auf diese Weise die Gleitbahn so lange in der ihr durch den ersten Fleck erteilten Stellung gesperrt bleibt, bis dieser Fleck abgelegt worden ist, während gleichzeitig ein zweiter Fleck die Steuerglieder einstellt, so daß sofort die Gleitbahn für diesen zweiten Fleck eingestellt und in eingestellter Lage gesperrt wird.
  • Wenn bei der Arbeit der Maschine die starke Feder 703 die Sperrplatte 696 und die Muffe 697 scharf zusammenzieht, so kann ein gewisser Rückprall eintreten. Um dies zu verhindern, ist die Muffe 697 auf der oberen Seite mit einer Reihe von Zähnen 7 17 versehen, deren Spitzen. nach rechts zeigen (Abb.2). In diese Zähne fällt eine Sperrklinke 718 ein, wenn die Zahnstange 694 durch AlAvärtsbewegen der Stange 711 freigegeben wird. Diese Sperrklinke 718 ist um einen festen Zapfen 71g drehbar und in der Nähe der -litte mit einem senkrechten Haken 720 verbunden. dessen Ende über einen an der Stange 711 befestigten Block 72r greift.
  • Bei den bisher bekannt gewordenen -Maschinen dieser Art war es notwendig, daß die das Werkstück a.ussichtende Gleitbahn 6.a.3 ihre Einstellung vollständig unter dem Einfluß des ersten Werkstückes vollendet hat, ehe ein zweites Werkstück der Maschine zugeleitet werden konnte und das Steuerglied oder sonstige Einstellglied in Tätigkeit gesetzt wurde. Bei der dargestellten Maschine kann ein zweites Werkstück zur Einstellung des Steuergliedes.614 herangezogen «erden, während die Gleitbahn 6.f3 in eingestellter Lage gesperrt ist und entsprechend der Beschaffenheit des vorhergehenden Werkstückes wirkt. Die in den Abb. 8 bis io dargestellte .Maschine enthält eine große Anzahl von bekannten Teilen. Eine kurze Beschreibung dieser alten. Teile soll vorausgeschickt werden. Das Gatter 129 wird unter gewöhnlichen Umständen angehoben, damit der Arbeiter eine Sohle, einen Absatzfleck oder ein sonstiges Werkstück den Fühlrollen 8, 9 darbieten kann. Sobald ein Werkstück zwischen die Rollen 8, 9 eintritt, wird die untere Rolle 9 niedergedrückt, und diese Rolle bewegt sich auf und ab, j e nachdem dünnere oder dickere Teile des Werkstückes zwischen den Rollen hindurchgehen. Während des Durchganges des Werkstückes zwischen dem Rollen wirkt ein Hebel 2i durch ein Sattelstück 46 und einen Sektor 44 auf eine Welle 45 ,und dreht diese in eine der dünnsten Stelle des Werkstückes entsprechende Lage. Wenn das Gatter 129 vom hinteren Ende des Werkstückes abgleitet und niederfällt, wird die Welle 45 gegen weitere Drehung durch Sperrklinken i4o und 131 gesichert, welche in Zähne 134, 135 eines auf der Welle befestigten Sperrrades einfallen. Ferner ist auf der Welle 45 ein Sektor.48 fest, dessen Zähne mit einer Zahnstange 49 in Eingriff stehen, so daß die Zahnstange schließlich eine Stellung annimmt, die je nach der Stärke des dünnsten Teiles des Werkstückes verschieden ist.
  • Bei der bekannten Maschine ist die Stange 49 durch Zahnräder mit den schrägen Flächen 67 der Leiste oberhalb der Vorschubrolle für das Spaltmesser verbunden, so daß bei der Einstellung der Zahnstange die schrägen Flächen verschoben. werden. Die Zahnstange und die schrägen Flächen können nicht unabhängig voneinander bewegt werden. Infolge dieser Anordnung kann bei der bekannten Maschine nicht eher ein zweites Werkstück in die Maschine eingeführt werden, ehe nicht das vorhergehende gänzlich durch die Spaltvorrichtung hindurchgegangen ist. In dieser Maschine ,bleibt das Gatter 129 geschlossen, bis das Werkstück gespalten und zwischen den Vorschubrollen.7o, 74 hindurchgegangen isst. Zu dieser Zeit und nicht eher wird das Gatter 129 angehoben, .um die Darbietung des nächsten Werkstückes zu gestatten. -Mit anderen `''orten, es ist nach der Darbietung eines Werkstückes unmöglich. das nächste Werkstück darzubieten, bis das erste vollständig durch die Spaltvorrichtung hindurchgegangen ist. Infolgedessen ist die Leistungsfähigkeit der Maschine v erbältnismäßig gering.
  • Bei der vorliegenden Maschine ist die Zahnstange 49 nicht unmittelbar mit den schrägen Flächen verbunden, sondern mittelbar durch zwei Vorrichtungen zuni Einstellen dieser Schrägflächen, welche abwechselnd angetrieben werden, um die Schrägflächen. zu verstellen, derart, daß, nachdem die Schrägflächen entsprechend der Dicke eines gegebenen Werkstückes eingestellt sind, welches durch die Maschine hindurchläuft, ein zweites Werkstück den Fühlerrollen 8 und 9 dargelaöten werden kann, ehe das erste Werkstück die Maschine verlassen bat.
  • Die Schrägflächen 67 und die Gleitstange 55 der vorliegenden Maschine sind ähnlich den entsprechenden Teilen. der bekannten Maschine mit Ausnahme,- daß die Zähne an der Hinterseite der Stange 55 ausgebildet sind anstatt an der Vorderseite und die Feder 71 unter gewöhnlichen Umständen die Schrägflächen 67, 68 -in Berührung miteinander hält (Abb. io), anstatt sie auseinander zu halten. Mit diesen Zähnen steht ein Trieb 3o1 in Eingriff, der auf dem oberen Ende einer drehbaren Welle 3o2 angebracht ist. Das untere Ende der Welle trägt einen zweiten Trieb 303, welcher mit Zähnen an einer Zahnstange 305 in Eingriff steht. Diese besitzt ein gegabeltes vorderes Ende und an den dadurch gebildeten Armen sind Rollen 307, 309 angebracht (Abb. 9). Zwischen der Zahnstange 49 und der Zahnstange 305 ist die mehrfache Einstellvorrichtung für die Schrägflächen angebracht, der oben erwähnt und am besten aus Abb. 9 ersichtlich ist. Ein Werkstück, welches der Maschine zugeführt wird, stellt zunächst wie bei der bekannten Maschine die Zahnstange 49 ein. Dann wird die Zahnstange 3o5 durch eine oder die andere Einstellvorrichtung beeinflußt, um eie Schrägfläche 67 entsprechend der Stellung, in welche die Zahnstange 49 gelangt ist, einzustellen. Sobald dies geschehen ist und das vordere Ende des Werkstückes die obere-Vorschub- und Meßrolle 7o angehoben hat, in Vorbereitung der Spaltung durch das Messer, wird das Gatter r29 angehoben, und ein anderes Werkstück kann der Maschine zugeleitet werden.
  • Ehe die mehrfache Einstellvorrichtung beschrieben werden soll, soll -die Wirkungsweise des Gattersi 129 erläutert werden.
  • Wenn ein Werkstück zwischen die Rollen 70, 74 der Spaltvorrichtung eintritt, wird -die Rolle 7o angehoben, und wenn es zwischen den Rollen hindurchgelaufen -ist, senkt sich die Rolle 70. Bei .der älteren Maschine wird das Gatter 12,9 angehoben, wenn die Rolle 70 fällt, aber bei der vorliegenden Masdhäne wird das Gatter angehoben, wenn die Rolle nach oben geht. Eine Stange 311 ist .mit einem Joch am oberen Ende verbunden, welches den Lagerzapfen der Rolle 70 umschlingt, so daß ,die Stange mit der Rolle auf ,und nieder bewegt wird. Das untere Ende der Stange ist einstellbar mit einem Glied 313 verbunden, welches durch den Zapfen 315 mit einem Hebel 317 verbunden ist. Das Glied 313 ist der Wirkung nach nur eine Verlängerung der Stange irr und ist lediglich vorgesehen, um die wirksame Länge der Stange erwünschtenfalls zu ändern.. Der Hiebe1317 ist :am hinteren Ende um den ortsfesten Zapfen 319 drehbar und am vorderen Ende mit einem Arm 321 verbunden, der zu allen Zeiten durch eine Feder 323 nach rechts gedrückt wird. Hinter dem Arm 321 (Abt. 8) ist ein zweiter Arm 325 angebracht, welcher um den ortsfesten Zapfen 327 drehbar ist und über die Oberkante des Armes 3231 herüberragt. Dieser Arm 325 hält das Gatter z29' in der Abbildung nach oben oder in offener Lage. Der zweite Arm 325 wird zu allen Zeiten durch eine Feder 329 nach rechts gedrückt. Wenn ein Werkstück zwischen den Fühlerrollen 8 und 9 .eintritt, wird ein um den Zapfen 23 schwingender Arm 136 nach links gedreht. Während der Schwingung bewirkt der Stift 137 eine Bewegung der beiden Arme 321 und 325 nach links. 'Die Teile 'bleiben in dieser Lage, während das Werkstück unter dem Gatter 129 hindurchgeht, wobei bemerkt sei, daß das Gatter durch das Werkstück verhindert wird, vollständig niederzufallen. Sobald das Werkstück unter dem Gatter hindurchgegangen ist, fällt dieses nach unten. Zu dieser Zeit befindet sich,die untere Fläche eines Armes 128, welcher am Gatter fest ist, unter der Ebene des oberen Endes des Armes 325, aber über dem oberen Ende des Armes 321. Beide Arme 3234 325 sind -unter dem Arm 128 weggeschwungen und werden- in dieser Lage durch den: Stift 137 gegen die Kraft der Federn 323, 329 gehalten. Die Teile bleiben in dieser Lage, bis das hintere Ende des Werkstückes zwischen den Rollen 8 und 9 hindurchgegangen ist, worauf die starken Federn, welche, wie .bei der bekannten Maschine, -die Rolle 9 tragen, diese und zugleich den Hobel 2r anheben. Dadurch wird der Arm 136 in die dargestellte Lage zurückgeschwungen und gestattet der Feder 323, den Arm 321 unter den Arm 128 zu schwingen. Die Teile bleiben in dieser Lage, bis das vordere Ende des Werkstückes die obere Vorschub- oder Meßrolle 7o anhebt. Dadurch) wird der Hebel 317 um den Zapfen 319 aufwärts bewegt und durch den Arm 321 der Arm I28 und damit das Gatter 129 angehoben, so -daß die Feder 329 den Arm 325 unter den .Arm 128 ziehen kann. Wenn nunmehr das Werkstück die Rollen 7o, 74 verläßt und die Rolle 70 niedergeht, so nehmen die Teile ,die dargestellte Lage an, bei welcher das Gatter durch den Arm 325 angehoben wird. Es ist zu !bemerken, daß das Gatter 129 angehoben wird., sobald die Rolle 7o aufwärts geht, und daß der Zweck des Armes 325 im wesentlichen darin !besteht, dhs Gatter offen zu halten. Bei der Arbeit der Maschine wird ein zweites Werkstück unter das Gatter geschoben, sobald das erste Werkstück die Rolle. 70 in Vorbereitung des Spaltvorganges anhebt.
  • Wenn man besonders A#bb. 9 betrachtet, so erkennt man, daß die mehrfache Einstellvorrichtung, welche die Schrägflächen 27 verstellt, folgernde Einrichtung ,hat.
  • Eine umlaufende Welle 331, die im, Iblaschinengestell gelagert ist, trägt lose am Ende ein Zahnrad 333, welches von einem beständig umlaufenden Gliede der Maschine getrieben Werdern kann. Dieses Zahnrad; ist mit der Welle durch eine Kupplung auf halbe Drehung verbunden, die als Ganzes bei 335 angedeutet .ist. Diese Kupplung bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und braucht nicht näher beschrieben zu werden. Es genügt, zu sagen, daß sie durch eine Klinke 337 in der Weise gesteuert wird, @daß das Anheben der Klinke und das Loslassen, eine halbe Umdrehung der Welle 33t auslöst. Die Klinke ist senkrecht in einer Führung verschiebbar und besitzt in der Nähe ihres oberen Endes eine Kerbe 339, ins welche eine Sperrklinke 341 einfällt. Diese Sperrklinke ist an einen Schieber 343 angelenkt und wird durch eine Feder 345 gegen die Klinke 337 gedrückt. Ein fester Stift 347 liegt in, der Bahn des Schwanzendes der Klinke. Nehmen wir an, daß die Teile die in Abb.8 dargestellte Normallage haben und der Schieber 343 idurch das durchlaufende Werkstück angehoben wird. Die Sperrklinke 341 h6bt die Klinke 337 an und löst dadurch die auf halbe Umdrehung wirkende Kuplung 335 aus. Sobald jedoch die Kupplung eingerückt ist, kippt der Stift 3d.7 die Klinke um und erlaubt der Klinke 337, wieder abwärts zu gehen, so daß sie nach Verlauf einer halben Umdrehung die Bewegung der Welle 331 unterbricht. Der Schieber 343 wird angehoben durch den Durchgang eines Werkstückes 400 unter einer Rolle 349, welche in Lagern 351 an einem Joch 353 drehbar liegt. Die Lagerbuchsen sind in Führungen 355 -an einem festen Teil der 11aschine verschiebbar. Ein Anhebehebel 357 ist an einem Ende durch eine Stift- und Schlitzverbindung mit dem Schieber 343 verbunden, und das andere Ende ist um einen ortsfesten Zapfen 359 drehbar. Ein zweiter Lagerzapfen 361 verbindet den Hebel mit dem Joch 353. Infolgedessen werden, wie bei der bekannten Maschine, bei der Vorwärtsbewegung des Werkstückes durch die Kette 154 die Rolle 349 und der Hebel 357 angehoben, und die Sperrklinke 341 hebt die Klinke und läßt sich dann fallen, so daß die Welle 331 eine halbe Umdrehung vollendet. Abb. 8 zeigt die normale Lage der Teile. Abb.9 zeigt die Teile in der Lage, welche sie einnehmen unmittelbar nachdem die halbe Umdrehung vollendet ist. Sobald das Werkstück unter der Ralle 349 hindurchgegangen ist, fällt die Sperrklinke 341 wieder in die Kerbe 339 ein (A.bb. 8), so d'aß sie die Lage annimmt, bei welcher sie bei der nächsten Aufwärtsbewegung der Rolle 349 die Klinke 337 anhebt und losläßt.
  • Auf der Welle 331 sind zwei Einstelldaumen 363 und 563 lose drehbar, welche mit den Rollen 307, 3o9 an der Gabel der Zahnstange 305 zusammenwirken. Diese Daumen und die damit zusammenwirkenden Teile sind abgetrennt dargestellt, um das Verständnis zu erleichtern, aber einige dieser Teile sind mit gewissen anderen vereinigt. Der Daumen 363, welcher eben um r8o° gedreht worden ist, um die Zahnstange 3o5 nach links zu schieben, und dadurch die Keile 67 .entsprechend der dünnsten Stelle eines ausgewählten Teiles eines Werkstückes 400 einzustellen, ist fest mit der Seite eines Kragens 367 verbunden, welcher mit einer Nut 369 versehen ist. Diese befand sich in Eingriff mit einer Klinke 37 r, als das Werkstück 40o den Fühlrollen 8 und 9 dargeboten wurde. Diese Klinke ist an einem gezahnten Sektor 373 angelenkt, welcher lose auf der Welle 331 angebracht ist und mit der Zahnstange 49 in Eingriff steht. Eine Feder 375 hält die Klinke 371 in Eingriff mit der Kerbe 369. Fest an der vorderen Seite des Daumens 363 ist ein zweiter Kragen 377 angebracht, dessen Zähne 379 mit einer Sperrklinke 381 iil Eingriff stehen, welche von einer :Muffe 383 getragen wind. Diese ist durch den Stift 385 mit der Welle 331 verbunden. Eine Drehfeder 387 hat das Streben, den Kragen und mit diesem zusammen den Einstelldaumen 363 rechtsherum zu drehen, so daß die Kerbe 369 in Eingriff mit der Klinke 371 gehalten wird, während die Zahnstange 49 entsprechend den nachfolgenden -dünneren Stellen des Werkstückes sich nach links verschiebt. Ein Auslöseglied 389, welches an einem ortsfesten Teil der Maschine angebracht ist, liegt in der Umlaufbahn der Sperrklinke 381 und trifft mit deren Schwanz zusammen, um sie aus den Zähnen 379 auszuheben, sobald die Welle 331 die nächste halbe Umdrehung vollendet hat.
  • Sobald das Werkstück 400 den Fühlerrollen 8 und 9 dargeboten wurde, befand sich der Daumell363 in einer solchen Winkelstellung, die der Daumen 563 in der Darstellung zeigt, und die Sperrklinke 381 stand außer Eingriff mit den Zähnen 379. Der Eintritt des vorderen Endes des Werkstückes zwischen die Walzen drückte die Rolle 9 nieder und bewegte dadurch die Zahnstange 49 nach rechts. Dies dreht den Sektor 373 linksherum, so daß die Sperrklinke 371 mit der Kerbe 369 in Eingriff trat, und den Daumen 363 in derselben Richtung mitdrehte. Diese Bewegung des Daumens hat die Feder 387 aufgewunden. Sobald das Werkstück sich vorwärts bewegte, wurde die Zahnstange 49 je nach der Stärke des Werkstückes an der zwischen den Rollen 8 und 9 liegenden Stelle nach rechts oder links bewegt, und der Daumen 363 entsprechend gedreht, bis das vordere Ende des Werkstückes den Schuh 148 anhob und die Klinke 140 freigab. Nunmehr war keine weitere Bewegung der Zahnstange 49 nach rechts mehr möglich, d. h. die Zahnstange verstellte sich nicht mehr entsprechend dickeren Stellen des zwischen -den Rollen 8 und 9 hindurchgehenden Werkstückes Wenn jedoch .dünnere Stellen noch durchliefen, so konnte sich die Zahnstange nach links bewegen. Solche Bewegungen drehten den Sektor 373 in der Richtung des Uhrzeigers, und die Drehfeder 387 bewirkte eine Bewegung des Dautnems 363 mit dem Sektor zusammen. Diese Bewegungen der Zahnstange 49 entsprechend nachfolgenden dünneren Stellen des Werkstückes dauerten an, bis das hintere Ende des Werkstückes unter dem Gatter hindurchgegangen war und die Sperrklinke 131 eingefallen war. Zu dieser Zeit entsprach die Winkellage des Daumens 363 der Stellung der Zahnstange 49 entsprechend der Stärke des dünnsten zwischen den Rollen 8 und 9 hindurchgelaufenen Teiles eines bestimmten Teiles des Werkstückes. Je dicker diese dünnste Stelle war, desto weiter war der Einstelldaumen linksherum aus der normalen Stellung herausgedreht, und je dünner die Stelle gewesen war, desto weniger weit war die Drehung erfolgt. Während das Werkstück 400 unter der Rolle 349 hindurchging und diese anhob, wurde die Welle 331 um eine halbe Umdrehung in der Richturig des Pfeiles bewegt. Im: dem Augenblick, in dem .die halbe Umdrehung der Welle 33I begonnen wurde, verließ der Schwanz der Sperrklinke 381 -das Glied 389 und sein wirksames Ende trat in Eingriff mit den Zähnen 379,, so daß der Daumen 363 in die gezeichnete Lage gedreht wurde. Diese Drehung des <Daumens diente vermöge des Eingriffs an der Rolle 307 dazu, die Zahnstange 3o5 nach links zu :bewegen und den Trieb 303, die Welle 302 und den Trieb 301 zu drehen, so daß die Platte 55 mit den daran angebrachten Schrägflächen 67 um ein Stück quer zur Maschine bewegt wurde, welches abhängig ist von der Stellung, in welche der Daumen eingestellt war, und infolgedessen von der Stärke der dünnsten Stelle des Werkstückes, welche während der Messung von den Rollen 8 und 9 angetroffen ist.
  • Der Einstelldaumen 563 und die damit zusammenhängenden Teile sind dem Daumen 363 und den damit zusammenhängenden Teilen ähnlich und sind mit denselben Bezugszahlen um Zoo vergrößert versehen. Die Wirkung der Maschine zwischen der Zeit, zu welcher das Werkstück4oo den Rollen 8 und 9 dargeboten wurde, 'bis zum Erreichen der in Abib.9 gezeigten Stelle ist beschrieben worden. Während dieses Werkstück seine Vorwärtsbewegung fortsetzt, tritt die vordere Kante nunmehr zwischen die Rollen 70, 74 und hebt die Rolle 70. Sobald idies geschieht, wird das Gatter 129 .angehoben, wie erklärt worden ist, und ein zweites Werkstück kann der Maschine darg eboten werden. Das Anheben des Gatters 129 .entfernt die Sperrklinke i3 i aus dem Sperrad i35, so daß die Zahnstange 49 sich in die in Alb. 8 gezeichnete Lage nach links bewegen kann. Dies bewirkt, daß der Sehtor 373 in die in Abb. 8 gezeichnete Lage zurückschwingt, wobei die Sperrklinke 571 in Eingriff mit der Kerbe 569 des Kragens 567 tritt, welcher mit dem Einstelldaumen 563 ein Stück bildet. Demgemäß stellt das zweite Werkstück, während es durch die Fühlerrollen 8 und 9 hindurchgeht, das Steuerglied 49 ein und bewegt den Daunen 563 in der gleichen Weise wie idas Werkstück 4oo das Steuerglied und den Daumen 363 eingestellt hat. Wenn dieses zweite Werkstück die Rolle 349 anhebt, wird der Welle 331 eine zweite halbe Umdrehung erteilt. Diese halbe Umdrehung bewegt nicht nur den Daumen 563, um die .Schrägflächen von neuem für ,das zweite Werkstück einzustellen, sondern führt auch den Daumen 363 in normale Lage zurück, bei welcher @er bereit steht zur Bewegung durch das dritte Werkstück, wenn dieses der Maschine :dargeboten wird. Die halbe Umdrehung der Welle 331, die soeben erwähnt .ist, bewirkt kurz vor ihrer Vollendung, daß der Schwanz der Klinke 38I gegen das Glied 389 trifft. Dadurch wir-tdie'Sperrklinke angehoben, und die Feder 387 dreht den Daumen 363, bis der Vorsprung 391 -gegen den Ausschnitt 393 der Muffe 383 trifft, so daß die Teile zum Stillstand kommen, wäh rend sich der Daumen 363 stets in derselben Lab :befindet.
  • Beim Betrieb der Maschine kann, auf diese Weise jedes folgende Werkstück den Fühlerrollen zugeführt werden, sobald das vorhergehende Werkstück die obere Vorschub- oder Meßrolle 7o verlassen hat, ehe es durch das Messer 75 gespalten wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Maschine zum Spalten mit und ohne Aussichten von Werkstücken gemäß ihrer Stärke, bei der ein. mit :dem Werkstück in Berührung tretender Fühler ein Steuerglied einstellt, -las durch seine endgültige Stellung die Einstellung der Beharndlungsteaileentsprechend der Stärke :an der dünnsten ,Stelle :des durchlaufenden Werkstückes bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß während,der Zeit, zu der der Behandlungsteil (Gleitbahn 643, Abb. i bis 7 oidier Vorschubrolle 7o, Alb. 8 bis io) in derjenigen Stellung gehalten wird, in die er entsprechend den Fühlerangaben für ein Stück eingestellt wurde, ein zweites Werkstück eine Einstellung des Steuergliedes (Sektors 6i4, Aibb. i bis 7 oder Daumen 363, 563e Alb. 8 bis io) derart bewirken kann, daß dieses Steuerglied noch während der Behandlung des ersten Werkstückes in der Maschine seine Stellung entsprechend den Fühleran.zeigen für das zweite Werkstück ändert.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Rollen (6oo, 6oi) der Fühlvorrichtung durch eine Trennvorrichtung (686, 689) auseinandergedrückt werden, -um die Einführung des Werkstückes zwischen ihnen zu erleichtern.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE881407C (de) * 1940-06-12 1953-06-29 United Shoe Machinery Corp Sohlenegalisiermaschine

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