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Maschine zum Spalten mit und ohne Aussichten von Werkstücken gemäß
ihrer Stärke. Bei der Herstellung von Schuhwerk ist es erwünscht, daß gewisse Teile,-
z. B. die Absatzflecke und die Sohlen, in der Weise vorbereitet werden, daß sie
gestempelt, gespalten und werden., .und zwar entsprechend der bei ihnen vorkommenden
geringsten Dicke.
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Bei bekannten Maschinen werden die Werkstücke bereits in der Weise
behandelt, nämlich gespalten :und gestempelt, daß die Stärke an .der dünnsten Stelle
der Kante im Vorderteil der Sohle selbsttätig für die Einstellung der Maschine herangezogen
wird. Diese Maschinen umfassen eineBearbeitungsvorrichtung, eine Fühlvorrichtung
und eine Steuervorrichtung, von ,denen letztere je- nach den Bewegungen :der Fühlvorrichtung
die Bearbeitungs.werkzeuge einstellt. Bei diesen Maschinen muß jedes Werkstück ganz
durch die Bearbeitungsvorrichtung hindurchgehen, ehe das folgende Werkstück der
Fühlvorrichtung dargeboten werden kann. Infolge dieser Notwendigkeit .ist die Leistungsfähigkeit
.der Maschine vermindert. Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin,
die Leistung dieser Maschinen zu vergrößern.
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Gemäß der Erfindung kann ein nachfolgendes Werkstück ,der Maschine
zugeleitet werden.; um die Steuervorrichtung einzustellen, ehe das vorhergehende
Werkstück vollständig von den Bearbeitungswerkzeugen behandelt ist.
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In der Zeichnung ist eine -Ausführung- des
Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es sind Abb. i ein Grundriß, Abb.2 ein senkrechter Längsschnitt
nach Linie 2 der A.bb. i, Abb.3 ,eine Einzeldarstellung, teilweise im Schnitt, Abb.
.4 eine Seitenansicht der Maschine und Abb.5 biss io Einzeldarstellungen.
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Wie aufs Abb. i, 2 und 6 hervorgeht, wird der Absatzfleck oder das
sonst zu bearbeitende Lederstück zuerst dem Fühler dargeboten, welcher aus einer
unteren Rolle 6oo mit ortsfester Achse und einer oberen Rolle 6oi besteht, die je
nach der Stärke des Werkstückes aufwärts oder abwärts geht. Die obere oder Fühlrolle
ist im mittleren Teil ausgeschnitten und kippbar angeordnet, so daß sie nur die
gegenüberliegenden Kanten des Fleckes erfaßt. Sie kommt daher durch das Kippen mit
dünnen Stellen an der Kante dieser Flecke in Berührung. Die Rolle 6oi ist .mit einem
Arm 6o3 verbunden, welcher an einem Ende einer Pendelwelle 6o5 befestigt ist. Am
anderen Ende dieser Pendelwelle ist ein langer nach unten stehender Arm 607 befestigt,
welcher durch einen Zapfen 6o9 mit einer Koppelstange 611 verbunden. ist, die längsweise
einstellbar und am anderen Ende durch einen Zapfen 613 mit einem Steuerglied 61:I
verbunden ist, welches aus zwei Sektoren besteht (Abb.6). Der linke Sektor ist mit
einem Zahnbogen 615 versehen, der mit einem Trieb 616 auf dem unteren Ende einer
senkrechten Welle 617 in Eingriff steht. Das obere Ende dieser Welle (Abb. i) trägt
einen zweiten Trieb 618, der mit einer Verzahnung an einer Kante einer Schiene 619
in Eingriff steht. Diese Schiene besitzt an der unteren Seite zwei abgestufte Schrägen,
deren eine in Abb. 2 bei 62o ersichtlich ist. Unmittelbar unter diesen Schrägen
ist an der Oberseite der Lagerung 621 der oberen Rolle 623 der Spaltvorrichtung
ein Paar von anderen abgestuften Schrägen angeordnet, von denen eine, 62q., ersichtlich
-ist. Die Schrägflächen dieser Schrägen sind umgekehrt gerichtet zu denen an der
Schiene 619. Die Spaltvorrichtung um.faßt die obere Rolle 623, welche oben erwähnt
isst, deren Lagerung in senkrechter Richtung frei verschiebbar ist, ein feststehendes
Messer 625 und eine .untere Rolle 626, die durch starke Federn 627 gegen nicht gezeichnete
Anschläge senkrecht aufwärts gepreßt wird. Wenn ein Absatzfleck zwischen die Walzen
623, 626 der Spaltvorrichtung eintritt, geht die obere Rolle aufwärts, bis die Schräge
624 mit der Schräge 62o an der Schiene 61g in Berührung tritt. Die Länge dieser-
Aufwärtsbewegung hängt ab von der Stellung, welche der Schiene 61g durch die Drehung
des Steuergliedes 614 gegeben ist. Die Endstellung des Steuergliedes 614 bestimmt
auf diese Weise die Endstellung der Schiene 6r9 und infolgedessen die Dicke, auf
welche der Absatzfleck gespalten wird. Bei der vorliegenden Maschine wird, wie bei
der bekannten, die Drehung des Steuergliedes so gewählt, daß die Endstellung der
Stärke der dünnsten Stelle entspricht, welche durch die Fühlrolle 6oi an einem ausgewählten
Teil des Absatzfleckes oder sonstigen Werkstückes entdeckt worden, ist. Wenn die
Vorderkante des Fleckes zwischen die Rollen 6oi und 6oo eintritt, geht die Rolle
6oi aufwärts, und das Steuerglied 64 wird in Richtung des 'Uhrzeigers (Abb. 6) um
ein 'beträchtliches Stück gedreht. Sobald jedoch das vordere Ende des Fleckes gegen
einen Arm 629 (Abb. 2) trifft, wird dieser Arm um !seinen Zapfen 631 gedreht und
hebt einen Finger 633 an, der eine Sperrklinke 635 (Abb.6) niederhielt. Infolgedessen
kann die Sperrklinke sich unter dem Einfluß einer Feder nach oben bewegen und kommt
in Eingriff mit Zähnen an der unteren Seite des Steuergliedes 61q.. Die Klinke 635
und die Zähne an der unteren Seite des Sektors sind so angeordnet, daß nach dem
Einfallen der Klinke das Steuerglied sich nicht mehr in der Uhrzeigerrichtung drehen,
aber in entgegengesetzter Richtung frei bewegen .kann. Das Steuerglied stellt sich
somit beim Antreffen dünnerer Stellen ein, aber wird von dickeren Stellen nicht
beeinflußt. Während der Fleck zwischen den beiden Rollen 6oo, 6oi hindurchgeht,
wird auf diese Weise das Steuerglied rechtsherum gedreht, sobald die Walzen mit
dünneren Stellen des Werkstückes zusammentreffen. Dies wird fortgesetzt, bis ein
um den Zapfen 637 drehbares Gatter 636, welches auf der oberen Fläche des Fleckes
aufruht, vom hinteren Ende des Fleckes abfällt. Diese Niederbewegung des Gatters
löst durch eine Koppelstange 638 und einen Winkelhebel 639 eine zweite Sperrklinke
64o aus, die mit Zähnen an der Kante des rechten- Sektors des Steuergliedes in Eingriff
tritt. Sperrklinken und Sperrzähne verhindern dann eine Drehbewegung des Steuergliedes
linksherum. Das Steuerglied 614 ist nunmehr nach beiden Richtungen gesperrt und
hat eine Stellung, die .der Stärke der dünnsten von der Fühlerwalze 6o1 entdeckten
Stelle entspricht. Dementsprechend bekommt die Schiene 619 und die daran angebrachte
Schräge 62o eine entsprechende Einstellung. Wenn daher der Fleck durch eine Vorschubkette
vorwärts bewegt wird und zwischen die Rollen 623, 626
.der Spaltvorrichtung
eintritt, kann er die Rolle 623 nur .so weit anheben, daß- der Abstand zwischen
dieser Rolle und der Kante
des Messers gleich der Stärke dieser
.dünnsten Stelle ist. Der -Fleck wird .daher auf eine gleichförmige Dicke gespalten;
die gleich. der Stärke an der- dünnsten iStelle ist.
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Ein federbelasteter Presserfuß 643 drückt ; den Fleck -auf die Vorschubkette,
so däß er von dieser mitgenommen wird: Aus dieser kurzen Beschreibung ergibt sich,
daß: .beim Eintretendes Werkstückes zwischen die Rollen 6oo, 6oi das Steuerglied
614 zuerst rechtsherum gedreht wird, und daß:nach dem Antreffen -des Werkstückes
gegen .den, Arm 629 das Steuerglied: nur linksherum sich drehen kann entsprechend
den angetroffenen dünneren Stellen des Werkstückes, Abis das Gatter 636 niedersinkt,
worauf das Steuerglied festgestellt wird.
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Diese so dargestellte- Maschine entspricht der bekannten. Die Flecke
werden einzeln vom .unteren Ende einos Stapels 642 abgeführt. Nachdem jeder Fleck
gespalten ist, fällt er in einen. Verteiler in Form einer Gleitbahn 643', welche
ihn in einen einer Reihe von Behältern 644 überführt. Auf diese Weise werden die
Oberflecke gespalten und .gesichtet entsprechend ihrer dünnsten Stelle.
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Der Vorschub der Flecke vom unteren Ende des Stapelfis wird durch
einen Haken 644' bewirkt, der an einer Platte 645 drehbar ist, die durch einen federbelasteten
Stift 646 mit dem Stiel 647 eines Vorschubschlittens 648 verbunden . ist. Der Schlitten
648 wird' durch eine Koppelstange 649 von einer Kurbel 650 aus ,bewegt, die
auf einer nach jeder ganzen. Umdrehung zum Stillstand kommenden, Welle 651 befestigt
ist. Diese Welle (Abb. i und 4) trägt ein Zahnrad 652, das von einem: Zahnrad 654
durch ein Zwischenrad 653 gedreht wird. Das Zahnrad 65q. ist auf einer Welle 655
lose drehbar und wird ,mit .dieser in bestixmnten Augenblicken gekuppelt und nach
Vollendung einer vollständigen Hin- und Heubewegung des Vorschubschiebers 648 wieder
gelöst. Das Zahnrad 654 besitzt einen vorstehenden Stift 656, der es von- dem Zahn
eines Kupplungsgliedes 657 entfernt hält, .das auf dem Ende der Welle 655 befestigt
ist. Eine nicht dargestellte Feder sucht das Zahnrad 654 in. Eingriff mit dem Kupplungsgliede
657 zu 'drücken, aber ein Auslöiseglied 658 mit einer mit dem Stift 656 in Berührung
tretenden Keilfläche hält unter .gewöhnlichen Umständen, das Zahnrad 654 außer Eingriff
mit der Kupplung. Dieses Abstellglied (Abb. 4) ist mit einem Hebel 659 fest verbunden,
der am oberen Ende einen Stift 66ö trägt. Dieser Stift steht in Eingriff mit dem
unteren Ende einer Klinke '661, deren oberes Ende um den festen Zapfen 662 drehbar
ist. Die Klinke ist durch einen Schlitz und einen'Stift 663 mit einer Koppelstange
664 verbunden, die am Zapfen 665 mit dem nach unten ragenden Arm 666 einer Pendelwelle
667 verbunden ist.
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Eine Spannfeder 6.68 sucht stets die Koppelstange 664 nach rechts
(A.bb. 4) zu ziehen, bis eine Stellschraube 669 .mit einem Vorsprung 67o des. Maschinengestelles
zusammentrifft. Wenn die Pendelwelle 667 und der Arm 666 -nach links (Abb. 4) ausschwingen,
wird auch die Koppelstange 664 nach links gezogen. Die Klinke 661 schwingt den Hebel
659 nach links aus (Abb. 4) und bewirkt dadurch, daß der Arm 658 von dem Stift 656
frei wird. Dadurch wird .das, Zahnrads 654 mit dein: umlaufenden Kupplungsglied
657 gekuppelt. Ungefähr um diese Zeit jedoch gleitet die Klinke 661 von dem Stift
66o ab, und! der Hebel 659 und .der Arm 658 werden durch eine Feder 658' in die
gezeichnete Lage zurückgeführt, 'so daß nach Vollendung einer Drehung das Zahnrad
654 durch Zusammentreffen ,des Stiftes 656 mit der Keilfläche 658 des Armes -wieder
ausgerückt wird. Auf diese Weise bekommt der Vorschubschlitten 648 eine Hin- und
Heubewegung und bietet den untersten Fleck des Stapels 642 den Fühlerwalzen 6oo,
6öi dar.
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Wenn .der Vorschubschlitten 648 bewegt wird, um den untersten Fleck
vorzuschieben, ist es notwendig, zuerst das Gatter 636 anzuheben und es dann auf
die Fläche des Fleckes herabsinken zu lassen, so daß es über den Fleck hinwegschleift
und hinter der Hinterkante des Fleckes niederfällt, so daß die Klinke 640 (Abb.
6) eingerückt wird, und die Sperrung des Steuergliedes 614 vollendet. Dieses Heben,
und Freigeben des Gatters 636 wird durch die eine Umdrehung der Kurbel 65o erreicht,
welche den Vorschubschlitten 648 hin und herbewegt. An dem Gestell der Maischine
ist am Zapfen 671 ein Arm 672 angelenkt (Abfib.5), der einen kurvenförmigen Teil
besitzt. Diese Kurve ist nach einem Kreisbogen um die Welle 651 gestaltet. Ein nach
oben. ragendes Ende des Armes trifft mit der Unterseite des Gatters 636 zusammen.
Wenn -die Kurbel 65o gedreht wird, hebt sie das Gatter an hält es nach oben, bis
ein Oberfleck darunter gebracht ist, und läßt es dann auf den Fleck niedersinken.
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Wenden wir uns jetzt wieder der Schwingbewegung der -Welle 667 zu
(Abb. 4 links), welche .die ausrückbare Kupplung einrückt, um das Gatter 636 anzuheben
und einen Oberfleck vorzuschieben. Die Schwingung dieser Welle wird durch einen
Fleck herbeigeführt, nachdem dieser zwischen den Rollen 623, 626 der Spaltvorrichtung
hindurchgegangen ist, und zwar auf folgende Weise (Albb. 1, 2 und 4). Fest auf dem;
mittleren
Teil der Pendelwelle 667 ist ein nach unten ragender Arm
673 angebracht, der eine Keilfläche 674 trägt, deren rechtes Ende (Abb. 2) mit einem
Exzenter 675 in Berührung tritt, welches an einer Walze 676 angebracht ist. Wenn
die Walze rechtsherum gedreht wird, wird der Arm 673 in derselben Richtung geschwungen
und kann dann in die dargestellte Lage zurückkehren. Die Welle, auf welcher die
Rolle 676 fest ist, liegt in Lagern 677, die in Führungen der Lager 621 für die
obere Rolle 623 senkrecht verschiebbar sind. Die Lager 677 werden durch Federn 678,
die Bolzen 679 umgeben, nachgiebig nach unten gehalten. Die Bolzen 679 sind' unten.
in die Lager 677 eingeschraubt und haben an den oberen Enden Muttern 68o, die die
Abwärtsbewegung der Lager 677 ,begrenzen. Die Rolle 676 wird nicht zwangläufig angetrieben
und unter gewöhnlichen Umständen in der gezeichneten Winkelstellung durch eine Drehfeder
681 (A.bb. i) erhalten. Auf der Rolle 676 befindet sich ein Stift 682 und am Lager
ein Anschlag 683, und die Feder 68r strebt jederzeit, den Stift 682 gegen den Anschlag
683 zu halten. Unter der Rolle 676 befindet sich eine kleine Rolle 68q., welche
ununterbrochen linksherum durch einen Trieb 685 gedreht wird (Abb. q.). Wenn daher
ein Oberfleck oder ein. sonstiges Werkstück durch die Rolle der Spaltvorrichtung
hindurchgeht und zwischen die Rollen 68q., 676 eintritt, so wird die Rolle 676 gegen
die Spannung der Feder 681 gedreht, und das Exzenter 675 'schwingt den Arm 673 nach
links. Sobald jedoch .der Oberfleck zwischen den Rollen 676, 68,4 heraustritt, dreht
die Feder 681 die Rolle 676 und das Exzenter 675 zurück. Infolge dieser Bewegungen
des Exzenters 675 wird die Stange 664 zuerst nach linkes (Abb. 4) bewegt und dann
freigegeben, so daß sie durch die Feder 658' nach rechts gezogen werden kann, worauf
dem Zahnrad 654 eine Umdrehung erteilt, das Gatter 636 angehoben und ein Fleck unter
die Fühlrolle 6oi geschoben wird. Wenn ein Werkstück hart und uneben oder weich
und schwammig ist, treten zuweilen Schwierigkeiten beim Einschieben zwischen die
Rollen 6oo, 6oi auf. Deshalb ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche zwangläufig
die Rolle 6oi anhebt, unmittelbar, ehe der Fleck zwischen die Rollen eintritt (Abb.
3). Auf der Welle 651, welche die Kurbel 65o trägt, .befindet sich ein Exzenter
686. Wenn die Welle 651 eine Umdrehung erhält, schwingt dieses Exzenter einen Hebel
687 nach links, .welcher um den festen Zapfen 688 drehbar ist .und zwei Finger
trägt, deren einer bei 689 gezeichnet ist. Diese Finger greifen unter die Welle
der Fühlerrolle Gor, so daß diese scharf angehoben wird, um das Darunterschieben
eines Fleckes zu gestatten, und sich dann auf diese senkt.
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Wenn der Fleck zwischen den Rollen 676, 684 hindurchgegangen ist,
fällt er in die Gleitbahn 643, welche vorher je nach der geringsten Stärke .des
Werkstückes eingestellt ist, und wird durch diese in den richtigen Behälter geleitet.
Die Gleitbahn. wird in folgender Weise eingestellt, gesichert und gesperrt, bis
die Ableitung des Fleckes geschehen ist.
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Die Gleitbahn 643 ist am oberen Ende eines Stieles 69o angebracht
(Abb. 2, 6), dessen unteres Ende in einer Lagerung einer Konsole 691, die an das
Maschinengestell angeschraubt ist, drehbar gehalten wird. Auf dem Stiel ist ein
Trieb 693 befestigt, welcher mit einer Zahrnetange 694 in Eingriff steht. Eine Bewegung
der Stange nach rechts dreht die Gleitbahn in solche Richtung, daß ein dünnerer
Fleck in iseinen richtigen Behälter gelangt, und eine Drehung nach links verstellt
die Gleitbahn in umgekehrter Richtung entsprechend einem dickeren. Werkstück. Die
Zahnstange besteht aus zwei durch Zapfen 695 verbundenen Teilen. Ihr rechtes Ende
ist gegabelt (Abb. 7) .und trägt an der unteren Seite eine gezahnte Sperrplatte
696. Das rechte Ende der Zahnstange 694 ragt in eine Muffe 697 hinein, welche mit
einem Schlitz 698 versehen ist, durch den ein senkrechter Stift 699 am äußeren Ende
eines Armes 700 hineingreift, der mit dem Steuerglied 614 ein Stück bildet. Die
Muffe 697 trägt einen Stift 701, welcher durch eine verhältnismäßig starke
Feder 703 mit einem Stift 7o2 an der Zahnstange verbunden ist. Eine schwächere
Feder 704 verbindet den Stift 7o2 mit einem Stift 705, der an der Konsole
691 angebracht ist. Wenn kein weiterer Antrieb vorhanden wäre, so würde die Feder
703 stets das rechte Ende der gezahnten Sperrplatte 696 gegen das linke Ende
der Muffe 697 halten, so daß die Zahnstange und die Muffe wie ein Stück sich bewegen
würden. Die Feder 704 würde stets das rechte Ende des Schlitzes 698 in Berührung
mit dem Stift 699 halten. In jedem Falle würden die Zahnstange 69:I .und die Gleitbahn
643 an allen Bewegungen des Stiftes 699 und infolgedessen des Steuergliedes 614
teilnehmen. Die Gleitbahn 6¢3 würde schließlich gemäß der dünnsten Stelle des Werkstückes
eingestellt werden. Wenn je-,doch ein Werkstück zwischen den Rollen 676, 684 hindurchgetreten
ist und die Kupplung zum Anheben das Gatters 636 eingerückt hat, so ist das Steuerglied
614 frei und schwingt rechtsherum (Abb. 6), Abis es .mit einer Anschlagschraube
7o6 zusammentrifft, Dabei könnte die Gleitbahä@643 sich wieder drehen
und
ihre richtige Einstellung verlieren. Fas ist daher eine Sperrvorrichtung für die
Zahnstange 694 und die Gleitbahn 643 vorgesehen, welche diese in der richtigen Lage
erhält, während der Fleck von der Gleitbahn abläuft und ein folgender Fleck der
Fühlvorrichtung zuläuft, um das Steuerglied 6r4 entsprechend der Dicke dieses Fleckes
einzustellen.
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Zu diesem. Zwecke kann eine Sperrklinke 707 (Abb. 2) mit den
Zähnen- der Sperrplatte 696 in Eingriff treten, welche durch ein zweites Werkstück
wieder ausgelöst wird, so daß die Gleitbahn 643 sich für dieses zweite Werkstück
einstellt. Diese Sperrklinke 707
ist an einer Platte 709 fest, welche
zwischen Muttern 71o an einer Stange 711 festgeklemmt ist und durch eine Feder 7i2,
die an einen festen Stift 713 angreift, gegen die Stange gezogen wird. Diese
Feder hält unter gewöhnlichen Umständen die Sperrklinke in Eingriff mit den Zähnen
.der Sperrplatte 696 (Abb.2) und verhindert daher eine Verstellung der Gleitbahn
nach geschehener Einstellung. Am, oberen Ende der Stange 711 ist am Zapfen 714 das
äußere Ende eines gebogenen Armes 715 gngeschlossen, dessen anderes Ende
um den Zapfen 631 drehbar ist. Der Arm- 715 ist so angeordnet, daß er durch einen
Fleck niedergedrückt wird, wenn dieser durch die Maschine hindurchbewegtwird, sobald
dass vordere Ende des Fleckes auf den wagerechten Teil des Armes aufläuft und niedergedrückt
gehalten wird, bis das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 623, 626 der
Spaltvorrichtung eingetreten ist. Nehmen wir, beispielsweise an, daß dieser Fleck
überall stärker .ist als -derjenige, für welchen die Gleitbahn 643 vorher eingestellt
war, und daß sein vorderes Ende, welches zuerst mit den Fühlrollen 6oo, 6o1 zusammentrifft,
dicker ist als seine dünnste Stelle, so tritt folgende Wirkungsweise der Maschine
ein.
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Bei der gezeichneten Stellung der Teile kann man annehmen, daß alle
Flecke eines Stapels einer nach dem anderen durch die Maschine hindurchgeschoben
sind, und daß ein neuer Stapel gerade in die zum Vorschub bereite Stelle gebracht
ist. Infolgedessen läuft kein -Fleck durch die Maschine, aber die Gleitbahn ist
in der Stellung gesperrt, in welcher sie .durch den zuletzt behandelten Fleck eingestellt
war. Dieser Fleck hat dabei eine mittlere :Dicke an seiner dünnsten Stelle gehabt,
da die Gleitbahn die Mittellage einnimmt. .Wenn jetzt die Koppelstange 664 angezogen
wird, um die für eine Umdrehung wirkende Kupplung einzurücken, so wird der unterste
Fleck den Fiihlerrollen 6oo, 6o1 dargeboten und. das Steuerglied 614 zuerst rechtsherum
geschwungen. Die Feder 703 zieht die Muffe 697 nach links, bis dass linke
Ende der Mwffe mit dem rechten Ende .der Platte 696 zusammentrifft, und .der Stift
699 schwingt im Schlitz 698 nach links. Das vordere Ende des Oberfleckes trifft
jetzt gegen den Arm 6z9, und eine weitere Drehung des Steuergliedes 614 rechtsherum
wird verhindert. Es kann jedoch linksherum entsprechend dünneren: Stellen des. Absatzfleckes
schwingen Wenn dies .der Fall ist, @so bewegt sich der Stift 699 nach links im Schlitz
der Muffe 697.
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Schließlich fällt, wie oben ,beschrieben, das Gatter 636 nieder .und
keine weitere Schwingbewegung des Steuergliedes 614 ist möglich. Ungefähr um diese
Zeit läuft der Fleck auf den wagerechten Teil des Hebels 7r5 auf und drückt ihn
nieder, so daß die Sperrklinke 707
aus :den Zähnen der Sperrplatte ausgelöst
wird. Die Feder 704, welche immer gespannt ist, zieht die Zahnstange 694 nach links,
soweit die Stellung des Stiftes 699 es gestattet, und schwingt dadurch die Gleitbahn
643 in eine solche Lage, daß der Fleck in den richtigen Behälter 644 geleitet wird.
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hTunmehr tritt das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 623,
626, hebt die Rolle 623 an und drückt die schräge Fläche 624 gegen. die schräge
Fläche 62o. Dieses Zusammenpressen der schrägen Flächen verhindert eine Bewegung
des Steuergliedes 61q.. Während der Fleck durch die Spaltvorrichtung vorgeschoben
wird, läuft sein hinteres Ende vom Ende des Ar= mes 715 ab, so daß die Feder 712
die Sperrklinke 7o7 aufwärts bewegt und in Eingriff mit den Zähnen der Sperrplatte
696 bringen kann. Dadurch wird die Gleitbahn 643 in der ihr erteilten Stellung gesperrt.
Ungefähr um diese Zeit tritt das vordere Ende des Fleckes zwischen die Rollen 676,
684 und rückt die Kupplung ein; so daß ein zweiter Fleck den Rollen 6oo, 6o1 zugeführt
wird. Sobald dieser zweite Fleck weit genug vorgeschoben ist, um auf den wagerechten
Teil des Armes 715 aufzulaufen und dadurch die Zahnstange 694 und die Gleitbahn
643 freizugeben, ist der erste Fleck durch die Gleitbahn hindurchgegangen. und dem
richtigen Behälter zugeleitet. Es ist klar, daß auf diese Weise die Gleitbahn so
lange in der ihr durch den ersten Fleck erteilten Stellung gesperrt bleibt, bis
dieser Fleck abgelegt worden ist, während gleichzeitig ein zweiter Fleck die Steuerglieder
einstellt, so daß sofort die Gleitbahn für diesen zweiten Fleck eingestellt und
in eingestellter Lage gesperrt wird.
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Wenn bei der Arbeit der Maschine die starke Feder 703 die Sperrplatte
696 und die Muffe 697 scharf zusammenzieht, so kann ein gewisser Rückprall eintreten.
Um dies zu verhindern, ist die Muffe 697 auf der oberen
Seite mit
einer Reihe von Zähnen 7 17 versehen, deren Spitzen. nach rechts zeigen (Abb.2).
In diese Zähne fällt eine Sperrklinke 718 ein, wenn die Zahnstange 694 durch
AlAvärtsbewegen der Stange 711 freigegeben wird. Diese Sperrklinke 718 ist um einen
festen Zapfen 71g drehbar und in der Nähe der -litte mit einem senkrechten Haken
720 verbunden. dessen Ende über einen an der Stange 711 befestigten Block
72r greift.
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Bei den bisher bekannt gewordenen -Maschinen dieser Art war es notwendig,
daß die das Werkstück a.ussichtende Gleitbahn 6.a.3 ihre Einstellung vollständig
unter dem Einfluß des ersten Werkstückes vollendet hat, ehe ein zweites Werkstück
der Maschine zugeleitet werden konnte und das Steuerglied oder sonstige Einstellglied
in Tätigkeit gesetzt wurde. Bei der dargestellten Maschine kann ein zweites Werkstück
zur Einstellung des Steuergliedes.614 herangezogen «erden, während die Gleitbahn
6.f3 in eingestellter Lage gesperrt ist und entsprechend der Beschaffenheit des
vorhergehenden Werkstückes wirkt. Die in den Abb. 8 bis io dargestellte .Maschine
enthält eine große Anzahl von bekannten Teilen. Eine kurze Beschreibung dieser alten.
Teile soll vorausgeschickt werden. Das Gatter 129 wird unter gewöhnlichen Umständen
angehoben, damit der Arbeiter eine Sohle, einen Absatzfleck oder ein sonstiges Werkstück
den Fühlrollen 8, 9 darbieten kann. Sobald ein Werkstück zwischen die Rollen 8,
9 eintritt, wird die untere Rolle 9 niedergedrückt, und diese Rolle bewegt sich
auf und ab, j e nachdem dünnere oder dickere Teile des Werkstückes zwischen den
Rollen hindurchgehen. Während des Durchganges des Werkstückes zwischen dem Rollen
wirkt ein Hebel 2i durch ein Sattelstück 46 und einen Sektor 44 auf eine Welle 45
,und dreht diese in eine der dünnsten Stelle des Werkstückes entsprechende Lage.
Wenn das Gatter 129 vom hinteren Ende des Werkstückes abgleitet und niederfällt,
wird die Welle 45 gegen weitere Drehung durch Sperrklinken i4o und 131 gesichert,
welche in Zähne 134, 135 eines auf der Welle befestigten Sperrrades einfallen. Ferner
ist auf der Welle 45 ein Sektor.48 fest, dessen Zähne mit einer Zahnstange 49 in
Eingriff stehen, so daß die Zahnstange schließlich eine Stellung annimmt, die je
nach der Stärke des dünnsten Teiles des Werkstückes verschieden ist.
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Bei der bekannten Maschine ist die Stange 49 durch Zahnräder mit den
schrägen Flächen 67 der Leiste oberhalb der Vorschubrolle für das Spaltmesser verbunden,
so daß bei der Einstellung der Zahnstange die schrägen Flächen verschoben. werden.
Die Zahnstange und die schrägen Flächen können nicht unabhängig voneinander bewegt
werden. Infolge dieser Anordnung kann bei der bekannten Maschine nicht eher ein
zweites Werkstück in die Maschine eingeführt werden, ehe nicht das vorhergehende
gänzlich durch die Spaltvorrichtung hindurchgegangen ist. In dieser Maschine ,bleibt
das Gatter 129 geschlossen, bis das Werkstück gespalten und zwischen den Vorschubrollen.7o,
74 hindurchgegangen isst. Zu dieser Zeit und nicht eher wird das Gatter 129 angehoben,
.um die Darbietung des nächsten Werkstückes zu gestatten. -Mit anderen `''orten,
es ist nach der Darbietung eines Werkstückes unmöglich. das nächste Werkstück darzubieten,
bis das erste vollständig durch die Spaltvorrichtung hindurchgegangen ist. Infolgedessen
ist die Leistungsfähigkeit der Maschine v erbältnismäßig gering.
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Bei der vorliegenden Maschine ist die Zahnstange 49 nicht unmittelbar
mit den schrägen Flächen verbunden, sondern mittelbar durch zwei Vorrichtungen zuni
Einstellen dieser Schrägflächen, welche abwechselnd angetrieben werden, um die Schrägflächen.
zu verstellen, derart, daß, nachdem die Schrägflächen entsprechend der Dicke eines
gegebenen Werkstückes eingestellt sind, welches durch die Maschine hindurchläuft,
ein zweites Werkstück den Fühlerrollen 8 und 9 dargelaöten werden kann, ehe das
erste Werkstück die Maschine verlassen bat.
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Die Schrägflächen 67 und die Gleitstange 55 der vorliegenden Maschine
sind ähnlich den entsprechenden Teilen. der bekannten Maschine mit Ausnahme,- daß
die Zähne an der Hinterseite der Stange 55 ausgebildet sind anstatt an der Vorderseite
und die Feder 71 unter gewöhnlichen Umständen die Schrägflächen 67, 68 -in Berührung
miteinander hält (Abb. io), anstatt sie auseinander zu halten. Mit diesen Zähnen
steht ein Trieb 3o1 in Eingriff, der auf dem oberen Ende einer drehbaren Welle 3o2
angebracht ist. Das untere Ende der Welle trägt einen zweiten Trieb 303, welcher
mit Zähnen an einer Zahnstange 305 in Eingriff steht. Diese besitzt ein gegabeltes
vorderes Ende und an den dadurch gebildeten Armen sind Rollen 307, 309 angebracht
(Abb. 9). Zwischen der Zahnstange 49 und der Zahnstange 305 ist die mehrfache
Einstellvorrichtung für die Schrägflächen angebracht, der oben erwähnt und am besten
aus Abb. 9 ersichtlich ist. Ein Werkstück, welches der Maschine zugeführt wird,
stellt zunächst wie bei der bekannten Maschine die Zahnstange 49 ein. Dann wird
die Zahnstange 3o5 durch eine oder die andere Einstellvorrichtung beeinflußt, um
eie Schrägfläche 67 entsprechend der Stellung, in welche die Zahnstange 49 gelangt
ist, einzustellen.
Sobald dies geschehen ist und das vordere Ende
des Werkstückes die obere-Vorschub- und Meßrolle 7o angehoben hat, in Vorbereitung
der Spaltung durch das Messer, wird das Gatter r29 angehoben, und ein anderes Werkstück
kann der Maschine zugeleitet werden.
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Ehe die mehrfache Einstellvorrichtung beschrieben werden soll, soll
-die Wirkungsweise des Gattersi 129 erläutert werden.
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Wenn ein Werkstück zwischen die Rollen 70, 74 der Spaltvorrichtung
eintritt, wird -die Rolle 7o angehoben, und wenn es zwischen den Rollen hindurchgelaufen
-ist, senkt sich die Rolle 70. Bei .der älteren Maschine wird das Gatter 12,9 angehoben,
wenn die Rolle 70 fällt, aber bei der vorliegenden Masdhäne wird das Gatter angehoben,
wenn die Rolle nach oben geht. Eine Stange 311 ist .mit einem Joch am oberen Ende
verbunden, welches den Lagerzapfen der Rolle 70 umschlingt, so daß ,die Stange
mit der Rolle auf ,und nieder bewegt wird. Das untere Ende der Stange ist einstellbar
mit einem Glied 313 verbunden, welches durch den Zapfen 315 mit einem Hebel
317 verbunden ist. Das Glied 313 ist der Wirkung nach nur eine Verlängerung
der Stange irr und ist lediglich vorgesehen, um die wirksame Länge der Stange erwünschtenfalls
zu ändern.. Der Hiebe1317 ist :am hinteren Ende um den ortsfesten Zapfen
319
drehbar und am vorderen Ende mit einem Arm 321 verbunden, der zu
allen Zeiten durch eine Feder 323 nach rechts gedrückt wird. Hinter dem Arm
321 (Abt. 8) ist ein zweiter Arm 325 angebracht, welcher um den ortsfesten
Zapfen 327 drehbar ist und über die Oberkante des Armes 3231 herüberragt. Dieser
Arm 325 hält das Gatter z29' in der Abbildung nach oben oder in offener Lage. Der
zweite Arm 325 wird zu allen Zeiten durch eine Feder 329 nach rechts gedrückt. Wenn
ein Werkstück zwischen den Fühlerrollen 8 und 9 .eintritt, wird ein um den Zapfen
23 schwingender Arm 136 nach links gedreht. Während der Schwingung bewirkt
der Stift 137 eine Bewegung der beiden Arme 321 und 325 nach links. 'Die
Teile 'bleiben in dieser Lage, während das Werkstück unter dem Gatter 129 hindurchgeht,
wobei bemerkt sei, daß das Gatter durch das Werkstück verhindert wird, vollständig
niederzufallen. Sobald das Werkstück unter dem Gatter hindurchgegangen ist, fällt
dieses nach unten. Zu dieser Zeit befindet sich,die untere Fläche eines Armes 128,
welcher am Gatter fest ist, unter der Ebene des oberen Endes des Armes 325, aber
über dem oberen Ende des Armes 321. Beide Arme 3234 325 sind -unter dem Arm 128
weggeschwungen und werden- in dieser Lage durch den: Stift 137 gegen die
Kraft der Federn 323, 329 gehalten. Die Teile bleiben in dieser Lage, bis das hintere
Ende des Werkstückes zwischen den Rollen 8 und 9 hindurchgegangen ist, worauf die
starken Federn, welche, wie .bei der bekannten Maschine, -die Rolle 9 tragen, diese
und zugleich den Hobel 2r anheben. Dadurch wird der Arm 136 in die dargestellte
Lage zurückgeschwungen und gestattet der Feder 323, den Arm 321 unter den Arm 128
zu schwingen. Die Teile bleiben in dieser Lage, bis das vordere Ende des Werkstückes
die obere Vorschub- oder Meßrolle 7o anhebt. Dadurch) wird der Hebel 317
um den Zapfen 319 aufwärts bewegt und durch den Arm 321 der Arm I28 und damit das
Gatter 129 angehoben, so -daß die Feder 329 den Arm 325 unter den .Arm 128 ziehen
kann. Wenn nunmehr das Werkstück die Rollen 7o, 74 verläßt und die Rolle
70 niedergeht, so nehmen die Teile ,die dargestellte Lage an, bei welcher
das Gatter durch den Arm 325 angehoben wird. Es ist zu !bemerken, daß das Gatter
129 angehoben wird., sobald die Rolle 7o aufwärts geht, und daß der Zweck des Armes
325 im wesentlichen darin !besteht, dhs Gatter offen zu halten. Bei der Arbeit der
Maschine wird ein zweites Werkstück unter das Gatter geschoben, sobald das erste
Werkstück die Rolle. 70 in Vorbereitung des Spaltvorganges anhebt.
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Wenn man besonders A#bb. 9 betrachtet, so erkennt man, daß die mehrfache
Einstellvorrichtung, welche die Schrägflächen 27 verstellt, folgernde Einrichtung
,hat.
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Eine umlaufende Welle 331, die im, Iblaschinengestell gelagert ist,
trägt lose am Ende ein Zahnrad 333, welches von einem beständig umlaufenden Gliede
der Maschine getrieben Werdern kann. Dieses Zahnrad; ist mit der Welle durch eine
Kupplung auf halbe Drehung verbunden, die als Ganzes bei 335 angedeutet .ist. Diese
Kupplung bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und braucht nicht näher beschrieben
zu werden. Es genügt, zu sagen, daß sie durch eine Klinke 337 in der Weise gesteuert
wird, @daß das Anheben der Klinke und das Loslassen, eine halbe Umdrehung der Welle
33t auslöst. Die Klinke ist senkrecht in einer Führung verschiebbar und besitzt
in der Nähe ihres oberen Endes eine Kerbe 339, ins welche eine Sperrklinke 341 einfällt.
Diese Sperrklinke ist an einen Schieber 343 angelenkt und wird durch eine Feder
345 gegen die Klinke 337 gedrückt. Ein fester Stift 347 liegt in, der Bahn des Schwanzendes
der Klinke. Nehmen wir an, daß die Teile die in Abb.8 dargestellte Normallage haben
und der Schieber 343 idurch das durchlaufende Werkstück angehoben wird. Die Sperrklinke
341 h6bt die Klinke 337 an
und löst dadurch die auf halbe Umdrehung
wirkende Kuplung 335 aus. Sobald jedoch die Kupplung eingerückt ist, kippt der Stift
3d.7 die Klinke um und erlaubt der Klinke 337, wieder abwärts zu gehen, so daß sie
nach Verlauf einer halben Umdrehung die Bewegung der Welle 331 unterbricht. Der
Schieber 343 wird angehoben durch den Durchgang eines Werkstückes 400 unter einer
Rolle 349, welche in Lagern 351 an einem Joch 353 drehbar liegt. Die Lagerbuchsen
sind in Führungen 355 -an einem festen Teil der 11aschine verschiebbar. Ein Anhebehebel
357 ist an einem Ende durch eine Stift- und Schlitzverbindung mit dem Schieber 343
verbunden, und das andere Ende ist um einen ortsfesten Zapfen 359 drehbar. Ein zweiter
Lagerzapfen 361 verbindet den Hebel mit dem Joch 353. Infolgedessen werden, wie
bei der bekannten Maschine, bei der Vorwärtsbewegung des Werkstückes durch die Kette
154 die Rolle 349 und der Hebel 357 angehoben, und die Sperrklinke 341 hebt die
Klinke und läßt sich dann fallen, so daß die Welle 331 eine halbe Umdrehung vollendet.
Abb. 8 zeigt die normale Lage der Teile. Abb.9 zeigt die Teile in der Lage, welche
sie einnehmen unmittelbar nachdem die halbe Umdrehung vollendet ist. Sobald das
Werkstück unter der Ralle 349 hindurchgegangen ist, fällt die Sperrklinke 341 wieder
in die Kerbe 339 ein (A.bb. 8), so d'aß sie die Lage annimmt, bei welcher sie bei
der nächsten Aufwärtsbewegung der Rolle 349 die Klinke 337 anhebt und losläßt.
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Auf der Welle 331 sind zwei Einstelldaumen 363 und 563 lose drehbar,
welche mit den Rollen 307, 3o9 an der Gabel der Zahnstange 305 zusammenwirken.
Diese Daumen und die damit zusammenwirkenden Teile sind abgetrennt dargestellt,
um das Verständnis zu erleichtern, aber einige dieser Teile sind mit gewissen anderen
vereinigt. Der Daumen 363, welcher eben um r8o° gedreht worden ist, um die Zahnstange
3o5 nach links zu schieben, und dadurch die Keile 67 .entsprechend der dünnsten
Stelle eines ausgewählten Teiles eines Werkstückes 400 einzustellen, ist fest mit
der Seite eines Kragens 367 verbunden, welcher mit einer Nut 369 versehen ist. Diese
befand sich in Eingriff mit einer Klinke 37 r, als das Werkstück 40o den Fühlrollen
8 und 9 dargeboten wurde. Diese Klinke ist an einem gezahnten Sektor 373 angelenkt,
welcher lose auf der Welle 331 angebracht ist und mit der Zahnstange 49 in Eingriff
steht. Eine Feder 375 hält die Klinke 371 in Eingriff mit der Kerbe 369. Fest an
der vorderen Seite des Daumens 363 ist ein zweiter Kragen 377 angebracht, dessen
Zähne 379 mit einer Sperrklinke 381 iil Eingriff stehen, welche von einer
:Muffe 383 getragen wind. Diese ist durch den Stift 385 mit der Welle 331 verbunden.
Eine Drehfeder 387 hat das Streben, den Kragen und mit diesem zusammen den Einstelldaumen
363 rechtsherum zu drehen, so daß die Kerbe 369 in Eingriff mit der Klinke 371 gehalten
wird, während die Zahnstange 49 entsprechend den nachfolgenden -dünneren Stellen
des Werkstückes sich nach links verschiebt. Ein Auslöseglied 389, welches an einem
ortsfesten Teil der Maschine angebracht ist, liegt in der Umlaufbahn der Sperrklinke
381 und trifft mit deren Schwanz zusammen, um sie aus den Zähnen 379 auszuheben,
sobald die Welle 331 die nächste halbe Umdrehung vollendet hat.
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Sobald das Werkstück 400 den Fühlerrollen 8 und 9 dargeboten wurde,
befand sich der Daumell363 in einer solchen Winkelstellung, die der Daumen 563 in
der Darstellung zeigt, und die Sperrklinke 381 stand außer Eingriff mit den Zähnen
379. Der Eintritt des vorderen Endes des Werkstückes zwischen die Walzen drückte
die Rolle 9 nieder und bewegte dadurch die Zahnstange 49 nach rechts. Dies dreht
den Sektor 373 linksherum, so daß die Sperrklinke 371 mit der Kerbe 369 in Eingriff
trat, und den Daumen 363 in derselben Richtung mitdrehte. Diese Bewegung des Daumens
hat die Feder 387 aufgewunden. Sobald das Werkstück sich vorwärts bewegte, wurde
die Zahnstange 49 je nach der Stärke des Werkstückes an der zwischen den Rollen
8 und 9 liegenden Stelle nach rechts oder links bewegt, und der Daumen 363 entsprechend
gedreht, bis das vordere Ende des Werkstückes den Schuh 148 anhob und die Klinke
140 freigab. Nunmehr war keine weitere Bewegung der Zahnstange 49 nach rechts mehr
möglich, d. h. die Zahnstange verstellte sich nicht mehr entsprechend dickeren Stellen
des zwischen -den Rollen 8 und 9 hindurchgehenden Werkstückes Wenn jedoch .dünnere
Stellen noch durchliefen, so konnte sich die Zahnstange nach links bewegen. Solche
Bewegungen drehten den Sektor 373 in der Richtung des Uhrzeigers, und die Drehfeder
387 bewirkte eine Bewegung des Dautnems 363 mit dem Sektor zusammen. Diese Bewegungen
der Zahnstange 49 entsprechend nachfolgenden dünneren Stellen des Werkstückes dauerten
an, bis das hintere Ende des Werkstückes unter dem Gatter hindurchgegangen war und
die Sperrklinke 131 eingefallen war. Zu dieser Zeit entsprach die Winkellage des
Daumens 363 der Stellung der Zahnstange 49 entsprechend der Stärke des dünnsten
zwischen den Rollen 8 und 9 hindurchgelaufenen Teiles eines bestimmten Teiles des
Werkstückes. Je dicker diese dünnste Stelle war, desto weiter war der Einstelldaumen
linksherum
aus der normalen Stellung herausgedreht, und je dünner die Stelle gewesen war, desto
weniger weit war die Drehung erfolgt. Während das Werkstück 400 unter der Rolle
349 hindurchging und diese anhob, wurde die Welle 331 um eine halbe Umdrehung in
der Richturig des Pfeiles bewegt. Im: dem Augenblick, in dem .die halbe Umdrehung
der Welle 33I begonnen wurde, verließ der Schwanz der Sperrklinke 381 -das Glied
389 und sein wirksames Ende trat in Eingriff mit den Zähnen 379,, so daß der Daumen
363 in die gezeichnete Lage gedreht wurde. Diese Drehung des <Daumens diente
vermöge des Eingriffs an der Rolle 307 dazu, die Zahnstange 3o5 nach links zu :bewegen
und den Trieb 303, die Welle 302 und den Trieb 301 zu drehen,
so daß die Platte 55 mit den daran angebrachten Schrägflächen 67 um ein Stück quer
zur Maschine bewegt wurde, welches abhängig ist von der Stellung, in welche der
Daumen eingestellt war, und infolgedessen von der Stärke der dünnsten Stelle des
Werkstückes, welche während der Messung von den Rollen 8 und 9 angetroffen ist.
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Der Einstelldaumen 563 und die damit zusammenhängenden Teile sind
dem Daumen 363 und den damit zusammenhängenden Teilen ähnlich und sind mit denselben
Bezugszahlen um Zoo vergrößert versehen. Die Wirkung der Maschine zwischen der Zeit,
zu welcher das Werkstück4oo den Rollen 8 und 9 dargeboten wurde, 'bis zum Erreichen
der in Abib.9 gezeigten Stelle ist beschrieben worden. Während dieses Werkstück
seine Vorwärtsbewegung fortsetzt, tritt die vordere Kante nunmehr zwischen die Rollen
70, 74 und hebt die Rolle 70. Sobald idies geschieht, wird das Gatter 129 .angehoben,
wie erklärt worden ist, und ein zweites Werkstück kann der Maschine darg eboten
werden. Das Anheben des Gatters 129 .entfernt die Sperrklinke i3 i aus dem Sperrad
i35, so daß die Zahnstange 49 sich in die in Alb. 8 gezeichnete Lage nach links
bewegen kann. Dies bewirkt, daß der Sehtor 373 in die in Abb. 8 gezeichnete Lage
zurückschwingt, wobei die Sperrklinke 571 in Eingriff mit der Kerbe 569 des
Kragens 567 tritt, welcher mit dem Einstelldaumen 563 ein Stück bildet. Demgemäß
stellt das zweite Werkstück, während es durch die Fühlerrollen 8 und 9 hindurchgeht,
das Steuerglied 49 ein und bewegt den Daunen 563 in der gleichen Weise wie idas
Werkstück 4oo das Steuerglied und den Daumen 363 eingestellt hat. Wenn dieses zweite
Werkstück die Rolle 349 anhebt, wird der Welle 331 eine zweite halbe Umdrehung erteilt.
Diese halbe Umdrehung bewegt nicht nur den Daumen 563, um die .Schrägflächen von
neuem für ,das zweite Werkstück einzustellen, sondern führt auch den Daumen 363
in normale Lage zurück, bei welcher @er bereit steht zur Bewegung durch das dritte
Werkstück, wenn dieses der Maschine :dargeboten wird. Die halbe Umdrehung der Welle
331, die soeben erwähnt .ist, bewirkt kurz vor ihrer Vollendung, daß der Schwanz
der Klinke 38I gegen das Glied 389 trifft. Dadurch wir-tdie'Sperrklinke angehoben,
und die Feder 387 dreht den Daumen 363, bis der Vorsprung 391 -gegen den Ausschnitt
393 der Muffe 383 trifft, so daß die Teile zum Stillstand kommen, wäh rend sich
der Daumen 363 stets in derselben Lab :befindet.
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Beim Betrieb der Maschine kann, auf diese Weise jedes folgende Werkstück
den Fühlerrollen zugeführt werden, sobald das vorhergehende Werkstück die obere
Vorschub- oder Meßrolle 7o verlassen hat, ehe es durch das Messer 75 gespalten wird.