DE355756C - Elektrischer Lichtbogenschweissapparat - Google Patents
Elektrischer LichtbogenschweissapparatInfo
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- DE355756C DE355756C DES50442D DES0050442D DE355756C DE 355756 C DE355756 C DE 355756C DE S50442 D DES50442 D DE S50442D DE S0050442 D DES0050442 D DE S0050442D DE 355756 C DE355756 C DE 355756C
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- electric arc
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K37/00—Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
- B23K37/02—Carriages for supporting the welding or cutting element
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- Optics & Photonics (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JULI 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 12
(Sβ0442 VIIIΊ'si h*)
Siemens-Schuckertwerke G.m. b. H. in Siemensstadt b. Berlin.
Elektrischer Lichtbogenschweißapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Lichtbogenschweißapparat, dessen
Elektrode an den einen Pol einer elektrischen Leitung angeschlossen ist, während das
Werkstück selber den Gegenpol bildet. Wenn man mit solchen Apparaten arbeitet, so muß
man sie über das Werkstück hinwegführen, bzw. muß bei feststehendem Apparat das Werkstück an ihm vorbeibewegen. .Außerdem
muß die Elektrode, die das Schweiß-
material liefert, ihrem Abbrand entsprechend nachgeschoben werden.
Erfindungsgemäß erfolgen die beiden Bewegungen, Apparat und Werkstück zueinander
und Nachschub der Elektrode durch eine gemeinsame Kraftquelle, z. B. durch ein Uhrwerk
oder einen Elektromotor. Die Bewegung von Werkstück und Schweißapparat zueinander
wird im allgemeinen gleichmäßig sein. Ebenso kann man auch den Nachschub j der Elektrode entsprechend der mittleren :
Abbrandgeschwindigkeit gleichmäßig erfolgen lassen; man kann jedoch auch, wie dies ;
bei Regelwerken von elektrischen Bogenlampen üblich ist, die Nachschubvorrichtung '
von Zeit zu Zeit auf eine gewisse Dauer mit ; der Bewegungsquelle kuppeln und so einen ι
Nachschub entsprechend dem ungefähren Abbrand bewirken. Zweckmäßig versieht man die Nachschubvorrichtung mit einer Einrichtung,
die einen Eingriff von Hand in den Regelvorgang ermöglicht, damit man in der
Lage ist, etwaige Ungleichmäßigkeiten im Abbrand auszugleichen.
In Abb. ι ist ein Ausführungsbeispiel des !
neuen Schweißapparates dargestellt. Der Apparat dient zum Zusammenschweißen zweier Bleche ii und 12, die mit ihren Kan- :
ten aneinanderstoßen. Er besteht aus der Elektrode 13, dem in seinen Einzelheiten
nicht dargestellten Nachschubwerk 14 und der aus der Rolle 15 und dem Arm 16 be- ,
stehenden Trageinrichtung. Die Rolle 15 | wird über die Kegelräder 17 und 18 und die ;
Welle 19 von der Kraftquelle des Regelwerkes mit angetrieben. Als Kraftquelle kann ein in l
dem Kasten 14 sitzender Elektromotor die- ' nen; will man den Schweißapparat leichter
gestalten, so kann man die Kraftquelle auch j fest anordnen und ihre Bewegung in an sich !
bekannter Weise durch flexible Wellen auf i die zu bewegenden Teile übertragen.
Bei Verwendung des Apparates zum Aneinanderschweißen von Blechen, wie \
sie in der Zeichnung dargestellt sind, oder beim Schweißen ähnlich verlaufender Nähte wird die Rolle 15 so aus- ,
gebildet, daß sie in der zu schweißenden Naht läuft und dadurch dem Apparat i eine gute Führung gibt. Der Arbeiter muß
beim Beginn der Arbeit durch Schwenken des Hebels 16 den Bogen zünden und braucht
dann nur den Apparat entsprechend der Bildung der Schweißnaht um ein Geringes zur
Seite zu bewegen, der Vorschub und Nachschub der Elektrode folgt automatisch.
Besonders vorteilhaft ist die Benutzung einer gemeinsamen Kraftquelle bei Schweißapparaten,
die gegenüber dem festliegenden Werkstück bewegt werden, weil das Gewicht der zu bewegenden Masse gering gehalten
werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 erfolgt die Schweißung vollkommen automatisch.
Die Kraftquelle 20 überträgt ihre Bewegung durch die Zahnräder 21 und 22 auf
eine Spindel 23, die die Elektrode 24 an der Schweißnaht entlangführt. Durch eine Keilnut
25 in der Spindel wird in dem Kasten 26 ein Räderwerk in Umdrehung versetzt, das 7»
den Nachschub der Elektrode bewirkt. Eine in den Beispielen nicht gezeichnete besondere
Einstellvorrichtung möge dazu dienen, die Elektrodeneinstellung von Zeit zu Zeit von
Hand zu korrigieren.
Der Motor treibt ferner über ein Zahnrad 27 eine Vierkantwelle 28 an, auf der ein
Exzenter 29 sitzt, das mit Hilfe der Exzenterstange 30 der Elektrode eine schwingende
Bewegung quer zur Schweißnaht erteilt, so daß die Schweißung auch an den Seiten der
Schweißnaht einwandfrei vor sich geht.
Die Stromzuführung zu der Elektrode kann durch feste Kabel zum hinteren Ende der
Elektrode oder durch Gleichkontakte zur-Elektrodenspitze erfolgen. Anstatt den
Schweißapparat am Werkstück entlangzuführen, kann man auch das Werkstück an dem feststehenden Schweißapparat vorbeibewegen
und dabei die Nachschubbewegung der Elektrode und gegebenenfalls die schwingende
Querbewegung von der gleichen Kraftquelle ableiten. Diese Anordnung empfiehlt sich besonders
dann, wenn die Schweißnaht auf der Oberfläche von Rotationskörpern liegt.
Claims (2)
1. Einpoliger elektrischer Lichtbogenschweißapparat,
dessen Gegenpol das Werkstück bildet und bei dem Apparat und Werkstück von einer Kraftquelle
(Uhrwerk, Motor o. dgl.) gegeneinanderbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftquelle auch den Nachschub
der Elektrode bewirkt.
2. Elektrischer Lichtbogenschweißapparat nach Anspruch i, bei dem der die
Elektrode tragende Teil gegenüber der Kraftquelle beweglich ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubbewegung no des Schweißapparates und die Nachschubbewegung
der Elektrode über eine einzige flexible Welle von der Kraftquelle auf den Schweißapparat übertragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50442D DE355756C (de) | 1919-06-27 | 1919-06-27 | Elektrischer Lichtbogenschweissapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50442D DE355756C (de) | 1919-06-27 | 1919-06-27 | Elektrischer Lichtbogenschweissapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355756C true DE355756C (de) | 1922-07-03 |
Family
ID=7487745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50442D Expired DE355756C (de) | 1919-06-27 | 1919-06-27 | Elektrischer Lichtbogenschweissapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355756C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2615110A (en) * | 1950-11-25 | 1952-10-21 | United States Steel Corp | Dirigible automotive arc welder |
-
1919
- 1919-06-27 DE DES50442D patent/DE355756C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2615110A (en) * | 1950-11-25 | 1952-10-21 | United States Steel Corp | Dirigible automotive arc welder |
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