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DE823397C - Steuerung von Brennschneidmaschinen nach Anriss auf dem Werkstueck - Google Patents

Steuerung von Brennschneidmaschinen nach Anriss auf dem Werkstueck

Info

Publication number
DE823397C
DE823397C DEM908A DEM0000908A DE823397C DE 823397 C DE823397 C DE 823397C DE M908 A DEM908 A DE M908A DE M0000908 A DEM0000908 A DE M0000908A DE 823397 C DE823397 C DE 823397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
workpiece
machine
motor
marking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM908A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Richard Bechtle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adolf Messer GmbH
Original Assignee
Adolf Messer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Messer GmbH filed Critical Adolf Messer GmbH
Priority to DEM908A priority Critical patent/DE823397C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE823397C publication Critical patent/DE823397C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Steuerung von Brennschneidmaschinen nach Anriß auf dem Werkstück Auslegerhretinschneidmaschinen werden heute im allgenieinett nach Zeichnung oder Schablone geführt. 13ei der Steuerung nach Anriß auf dem Werkstück ist bei den bekannten Maschinen die Einrichtung zum Schneiden nach Zeichnung benutzbar, wobei der lkclietiungstnatin den Lauf des Brenners iilrer dein Werkstück beobachten muß. 1>a sich bei den Maschinen im allgemeinen das Werkstück nel>eit der Tischplatte befindet, auf der die Führung des Antriebs erfolgt, kann diese Art des Steuerns nach Anriß nur für verhältnismäßig kleine Werkstücke in Frage kommen.
  • Durch die deutsche Patentschrift 727 195 ist eine 13rennschneidniaschine mit Kreuzwagen 1>ekanntgeworden, :1>ei der sich das Handrad für die Steuerung nach Anriß stets in der Nähe des Brenners befindet. Diese Anordnung stellt eine Erleichterung für das Steuern nach Anriß auf dem Werkstück (lar, die jedoch auch noch nicht als vollkommen angesprochen werden kann. Wenn nämlich das Werkstück eine größere Breite besitzt und der Brenner sich nahe an der Maschine befindet, kann der Bedienungsmann, der den Lauf des Brenners über dem Anriß dauernd genau verfolgen muß, das Handrad für die Steuerung nicht mehr erreichen. Es liegt der Gedanke nahe, die Steuerung -1)ei einer Auslegermaschine nicht in die Nähe des Brenners zu legen, sondern an das Ende des festete Auslegers. Dies bedingt aber die Verwendung von Nut-oder Teleskopwellen, da das Steuerrad in diesem Fall feststeht und der Querwagen des Kreuzwagens hin und her gehen muß. Eine solche Verbindung zwischen dem beweglichen 0berwiagee des Kreuzwagens und dem feststehenden Handrad am Ende des Auslegers ist aber kostspielig und dann nicht zu verwenden, wenn mit einer Magnetrollenschablone gearbeitet werden soll, da Nut- oder Teleskopwellen oder sonstige mechanische Vl>ertragungsteile zwischen einem beweglichen und einem festen Teil .besonders im rauhen Betrieb solche Reibungswiderstände ergeben, daß ein sicherer, ruck- und rutschfreier Transport der Maschine durch den Magnetrollenantrieb nicht mehr möglich ist. Außerdem hat diese Einrichtung den Nachteil, daß bei sehr breiten Maschinen der Bedienungsmann immer am Ende des festen Auslegers stehen muß und unter Umständen, beispielsweise bei einer Breite des Werkstückes von 21u, den Brenner nicht mehr einwandfrei beobachten kann.
  • Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten und gestattet dem Bedienungsmann, den Ort, von dem aus die Steuerung erfolgen soll, frei zu wählen und zu verändern. Erfindungsgemäß wird die Steuerung der Maschine mit Hilfe einer an sich bekannten, sog. elektrischen Welle vorgenommen. Derartige elektrische Wellen bestehen beispielsweise aus zwei Schleifringankerinduktionsmotoren, deren Anker durch Leitungen verbunden sind und deren Ständer mit dreiphasigem Drehstrom gespeist werden. Bei Einschaltung des Drehstroms stellen sich beide Anker in dieselbe Bezugrichtung ein. Bei Drehung des einen Ankers (des Gebermotors) mittels Handrades aus dieser Bezugrichtung treten Ausgleichströme auf, die eine Nachführung des anderen Ankers (des Steuermotors) um den gleichen Winkel bewirken.
  • Der Aufbau der Maschine gemäß der Erfindung ist in der Abbildung schematisch dargestellt. Der Steuermotor i ist am beweglichen Antriebsteil 2 der :Maschine angebracht, und zwar derart, daß er über Zahnräder o. dgl. mit dem Steuerkopf 3 der Maschine gekuppelt ist. Der Steuerkopf 3 der Maschine besteht in bekannter Weise aus einem fein gezahnten Rad mit waagerechter Achse, das durch Federkraft oder Gewicht auf eine Tischplatte :4 gedrückt wird und um die Senkrechte durch seinen Berührungspunkt mit der Tischplatte schwenkbar ist. Es wird um seine waagerechte Achse durch einen Motor 5 angetrieben und bewegt damit die gesamte Maschine in der Richtung, in die es um die Senkrechte durch seinen Berührungspunkt mit der Tischplatte geschwenkt wird. Der Gebermotor6 ist mit dem Steuermotor i durch drei elektrische Leitungen 7 verbunden. `Wird die Welle 8 des Gebermotors um einen bestimmten Winkel gedreht, so folgt der Steuermotor i diesem Impuls und dreht ebenfalls im gleichen Sinne über die erwähnten Zahnräder den Steuerkopf 3. Auf diese Weise wird die gesamte Steuerung der \laschine bewirkt. Der Bedienungsmann kann bei einer Einrichtung gemäß der Erfindung den Gebermotor entweder irgendwo an der Maschine oder an einer sonstigen beliebigen Stelle anordnen, die ihm für die Beobachtung des Brenners 9 günstig erscheint, oder seinen Standort ,vährend des Sclimei.dens ohne weiteres wechseln. Es ist auch möglich, die Maschine mittels einer 11aglietrolleneinrichtung zu betreiben, da für die Bewegung der flexiblen elektrischen Leitungen zwischen Gebermotor und Steuermotor kein nennenswerter Kräfteaufwand erforderlich ist. Durch diese Einrichtung ,wird also erstmalig das maschinelle Schneiden hAiebig großer Werkstücke nach Anriß möglich.
  • Zur Verstärkung der Richtkraft des Steuermotors kann in besonderen Fällen zwischen den Anker des Steuermotors und das Schwenkrad der Steuerrolk° ein Servomotor .bekannter Bauart geschaltet werden. Die beschriebene Steuerung mittels elektrischer Welle bietet noch den besonderen `'orteil, daß zwei oder mehrere Brennschneidmaschinen mit gleichem Arbeitsvorgang durch einen einzigen Geber, also nuir einen Arbeiter, gesteuert werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRf'CIIE: i. Steuerung von l3reliusclilieidniaschin:n nach Anriß auf dem Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Maschine von einem beliebigen Punkt der Maschine oder außerhalb derselben erfolgen kann, wobei die Übertragung des Steuerimpulses zum Antrieb der Maschine mittels einer sog. elektrischen Welle erfolgt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verstärkung der Richtkraft des Steuermotors ein Servomotor bekannter Bauart hinter den Steuermotor geschaltet wird.
DEM908A 1949-12-13 1949-12-13 Steuerung von Brennschneidmaschinen nach Anriss auf dem Werkstueck Expired DE823397C (de)

Priority Applications (1)

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DEM908A DE823397C (de) 1949-12-13 1949-12-13 Steuerung von Brennschneidmaschinen nach Anriss auf dem Werkstueck

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Publications (1)

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DE823397C true DE823397C (de) 1951-12-03

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ID=7290923

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