DE3542564A1 - Schiffsantriebsvorrichtung - Google Patents
SchiffsantriebsvorrichtungInfo
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Description
Schiffsantriebsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schiffsantriebsvorrichtung und befaßt sich mit der Hydraulik für eine Schiffsantriebsvorrichtung
insbesondere mit der Einrichtung/ die ein hydraulisches Fluid von einer Fluidquelle im Inneren des Schiffes
hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen liefert, die außerhalb des Schiffes angeordnet sind.
Bei Schiffsantriebsvorrichtungen ist es üblich, hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen vorzusehen, die außerhalb des
Schiffes angeordnet sind, um eine Schwenkbewegung der Antriebseinheit
relativ zu ihrem Befestigungsträger zu bewirken. Bei Schiffsantriebsvorrichtungen vom Heckantriebs- oder
Innenbord/Außenbordtyp ist es beispielsweise üblich, hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen zwischen dem Kardanring
und der Antriebseinheit anzuordnen, um eine Kippbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken. Bei anderen
Arten von Schiffsantriebsvorrichtungen, wie beispielsweise Außenbordmotoren, ist es bekannt, hydraulische Kolben-
-Zylindereinrichtungen zwischen dem Befestigungsträger und
der Antriebseinheit vorzusehen, um eine Steuer- und/oder Kippbewegung
der Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken.
Bei vielen derartigen Schiffsantriebsvorrichtungen, die mit hydraulischen Einrichtungen versehen sind, die außerhalb des
Schiffes angeordnet sind, ist eine Einrichtung vorgesehen, die ein hydraulisches Fluid von einer Fluidquelle im Inneren
des Schiffes den hydraulischen Einrichtungen liefert. Derartige Einrichtungen umfassen im typischen Fall hydraulische Leitungen,
die vom Inneren des Schiffes zu den hydraulischen Einrichtungen
führen. Daraus ergeben sich verschiedene Probleme.
Ein Problem ist die Frage, ob die hydraulischen Leitungen über den Heckspiegel oder durch den Heckspiegel laufen sollen,
wobei dann, wenn sie durch den Heckspiegel hindurchlaufen, die Schwierigkeit auftritt, in welcher Weise die
öffnung abgedichtet werden kann, durch die die hydraulischen Leitungen führen.
Ein weiteres Problem bei Schiffsantriebsvorrichtungen mit zwei zusammenarbeitenden hydraulischen Einrichtungen besteht
darin, wie das hydraulische Fluid gleichzeitig den beiden Einrichtungen geliefert werden kann.
Schließlich besteht noch ein Problem darin, wie die Teile der hydraulischen Leitungen geschützt werden können, die ausserhalb
des Heckspiegels verlaufen.
Eine Einrichtung zum gleichzeitigen Liefern von hydraulischem Fluid zu zwei hydraulischen Einrichtungen ist in der US PS
4 052 952 beschrieben. In dieser Druckschrift ist ein hydraulischer Verteiler beschrieben, der zwischen zwei Kipp/Trimmzylindern
angeordnet ist, um hydraulisches Fluid gleichzeitig den Zylindern zu liefern. Der Verteiler schwenkt zusammen mit
■den Zylindern relativ zum Befestigungsträger und ist nicht am
Heckspiegel oder am Befestigungsträger befestigt.
Es sind verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden, die hydraulischen Leitungen über einen Schiffsheckspiegel oder
durch einen Schiffsheckspiegel hindurch zu führen . Einige dieser
Einrichtungen sind in den US PS 4 325 700, 3 999 502, 4 449 945, 3 577 953 und 3 915 111 beschrieben, aus denen Hydrauliken für
Schiffsantriebsvorrichtungen zu entnehmen sind. Es wird gleichfalls auf die US PS 3 570 534 verwiesen, aus der ein hydraulischer
Verteiler zu entnehmen ist.
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Die erfindungsgemäße Schiffsantriebsvorrichtung umfaßt einen Befestigungsträger/ der fest am Heckspiegel eines Schiffes
angebracht werden kann und in dem eine Öffnung vorgesehen ist, eine Antriebseinheit, die mit dem Befestigungsträger relativ
dazu schwenkbeweglich verbunden ist, eine hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung,
die zwischen dem Befestigungsträger und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der
Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken, einen Verteiler, der fest am Befestigungsträger nahe der Öffnung
angebracht ist, wobei der Verteiler mit einer hydraulischen Fluidquelle im Inneren des Schiffes verbunden werden kann,
und eine Fluidleitungseinrichtung, die den Verteiler mit der hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtung verbindet, um hydraulisches
Fluid der Kolben-Zylindereinrichtung zu liefern.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Verteiler
in der Öffnung im Befestigungsträger angebracht.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung
weiterhin eine Einrichtung, die die Öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen zu verhindern,
daß Wasser durch diese Öffnung hindurchgeht.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung
weiterhin eine zweite Fluidleitungseinrichtung, die durch die Öffnung im Befestigungsträger hindurchgeht
und mit einem Ende mit der Fluidquelle verbunden werden kann, während das gegenüberliegende Ende mit dem Verteiler verbunden
ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Fluidleitungseinr
ichtung zwei hydraulische Leitungen.
Bei noch einem Ausführungsbeispiel umfaßt die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung einen Zylinder mit einem vorderen
Ende und einem hinteren Ende und zwei hydraulische Leitungen,
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3543564
-X-
die mit dem Zylinder verbunden sind/ wobei eine der hydraulischen Leitungen mit dem vorderen Ende des Zylinders verbunden
ist, während die andere hydraulische Leitung mit dem hinteren Ende des Zylinders verbunden ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel umfaßt die zweite Fluidleitungseinrichtung
ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen.
Durch die Erfindung wird weiterhin eine Schiffsantriebsvorrichtung
geschaffen, die ein Kardangehäuse, das fest am Heckspiegel eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine
öffnung vorgesehen ist, einen Kardanring, der schwenkbar mit dem Kardangehäuse relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse
schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit, die schwenkbar mit dem Kardanring relativ dazu um eine etwa
horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung,
die zwischen einer Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit
relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die erste Einrichtung einen ersten Zylinder mit einem vorderen
Ende und einem hinteren Ende aufweist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen der anderen Seite
des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring
zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung einen zweiten Zylinder mit einem vorderen und einem hinteren Ende aufweist, einen
Verteiler, der fest am Kardangehäuse nahe der öffnung angebracht ist und mit einer hydraulischen Fluidquelle im Inneren
des Schiffes verbunden werden kann, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen, die den Verteiler und den ersten Zylinder
verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen des ersten Paares mit dem vorderen Ende des ersten Zylinders verbunden ist,
während die andere hydraulische Leitung des ersten Paares mit dem hinteren Ende des ersten Zylinders verbunden ist, und ein
35S2B6S
zweites Paar von hydraulischen Leitungen umfaßt, das den Verteiler
und den zweiten Zylinder verbindet/ wobei eine der hydraulischen Leitungen des zweiten Paares mit dem vorderen Ende
des zweiten Zylinders verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung des zweiten Paares mit dem hinteren Ende des
zweiten Zylinders verbunden ist.
Durch die Erfindung wird weiterhin eine Schiffsantriebsvorrichtung
geschaffen, die ein Kardangehäuse, das fest am Heckspiegel eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung
vorgesehen ist, einen Kardanring, der schwenkbar mit dem Kardangehäuse
relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit, die schwenkbar
mit dem Kardanring relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist,
eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen
einer Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum
Kardanring zu bewirken, wobei die erste Einrichtung einen ersten Zylinder mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring verbunden
ist, und einem hinteren Ende, einen ersten Kolben, der gleitend verschiebbar im ersten Zylinder aufgenommen ist und
den ersten Zylinder in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine erste Kolbenstange aufweist, deren
inneres Ende fest am ersten Kolben angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des ersten Zylinders nach
außen erstreckt und mit der Antriebseinheit verbunden ist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen
der anderen Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen
ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung einen
zweiten Zylinder mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring verbunden ist,und mit einem hinteren Ende, einen zweiten
Kolben, der gleitend verschiebbar im zweiten Zylinder aufgenommen ist und den zweiten Zylinder in eine vordere und eine hintere
Druckkammer unterteilt, und eine zweite Kolbenstange aufweist,
deren inneres Ende fest am zweiten Kolben angebracht ist und deren äußeren Ende sich vom hinteren Ende des zweiten Zylinders
aus nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit verbunden ist/ einen Verteiler, der fest am Kardangehäuse in der öffnung
angebracht ist und eine erste vordere öffnung und eine zweite vordere öffnung/ die beide mit einer ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung
verbunden sind,und eine erste hintere öffnung
und zweite hintere öffnung aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung verbunden sind, eine Einrichtung,
die die öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen
zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung hindurchgeht, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen, die den Verteiler
und den ersten Zylinder verbinden, wobei die eine hydraulische Leitung des ersten Paares die erste vordere öffnung und die vordere
Druckkammer des ersten Zylinders verbindet und die andere hydraulische Leitung des ersten Paares die erste hintere öffnung
und die hintere Druckkammer des ersten Zylinders verbindet, ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen, das den Verteiler und
den zweiten Zylinder verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen des zweiten Paares die zweite vordere öffnung und die
vordere Druckkammer des zweiten Zylinders verbindet, während die andere hydraulische Leitung des zweiten Paares die zweite hintere
öffnung und die hintere Druckkammer des zweiten Zylinders verbindet,
und eine hydraulische Fluidquelle mit einer Einrichtung umfaßt, die wahlweise und abwechselnd hydraulisches Fluid der
ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung und der zweiten Zuführungs/ Rückführungsöffnung liefert, wobei die Zuführung von hydraulischem
Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung dazu führt, daß hydraulisches Fluid den vorderen Druckkammern des
ersten und zweiten Zylinders geliefert wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung
dazu führt, daß hydraulisches Fluid den hinteren Druckkammern des ersten und zweiten Zylinders geliefert wird.
Grundgedanke der Erfindung ist eine Schiffsantriebsvorrichtung, die einen Verteiler, der fest am Befestigungsträger nahe einer
öffnung im Befestigungsträger angebracht ist und mit einer hydraulischen
Fluidquelle im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, und eine Leitungseinrichtung umfaßt, die den Verteiler
und zwei hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen verbindet, die zwischen dem Befestigungsträger und der Antriebseinheit
vorgesehen sind, um eine Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken. Bei einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel ist der Verteiler in der öffnung im Befestigungsträger angebracht und umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung
weiterhin eine Einrichtung, die die öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen zu verhindern, daß
Wasser durch diese öffnung hindurchgeht. Dadurch werden sowohl das Problem, in welcher Weise die hydraulischen Leitungen durch
den Heckspiegel zu führen sind, als auch das Problem beseitigt, wie hydraulisches Fluid gleichzeitig beiden hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen
geliefert werden kann.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben:
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schiffsantriebsvorrichtung.
Figur 2 zeigt eine Stirnansicht der Schiffsantriebsvorrichtung mit abgenommenem Schwenkgehäuse und abgenommener
Antriebseinheit.
Figur 3 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 3-3 in Figur 2.
Figur 4 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 4-4 in Figur 2.
-J.
354256A
Figur 5 zeigt eine Vertikalschnittansicht des Kardangehäuses, Figur 6 zeigt eine vergrößerte Stirnansicht des Verteilers.
Figur 7 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 7-7 in Figur 6.
Figur 8 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 8-8 in Figur 6.
In der Zeichnung ist eine Schiffsantriebsvorrichtung 10 dargestellt/
die an einem Schiff 12 mit Heckspiegel 14 angebracht ist. Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die
Schiffsantriebsvorrichtung 10 vom Heckantriebs- oderInnenbord/
Außenbordtyp. Die erfindungsgemäße Ausbildung kann jedoch auch bei anderen Arten von Schiffsantriebsvorrichtungen wie beispielsweise
bei Außenbordmotoren verwirklicht werden. Obwohl weiterhin die Schiffsantriebsvorrichtung des bevorzugten Ausführungsbeispiels eine hydraulische Einrichtung zum Kippen der Antriebseinrichtung
aufweist, versteht es sich/ daß die erfindungsgemäße Ausbildung auch auf hydraulische Einrichtungen zum Steuern der
Antriebseinheit anwendbar ist.
Wie es am besten in Figur 1 dargestellt ist/ umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung
10 eine Maschine 16/ die fest am Schiffskörper
über eine geeignete Einrichtung wie beispielsweise nicht dargestellte Gummihalterungen oder-aufhängungen angebracht ist.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin einen Befestigungsträger
oder ein Kardangehäuse 18/ das an der Außenfläche des Heckspiegels 14 des Schiffes angebracht ist und fest
mit dem Heckspiegel 14 verbunden ist. Das Kardangehäuse 18 kann über irgendeine geeignete Einrichtung, beispielsweise über Bolzen,
am Heckspiegel 14 angebracht sein, die durch den Heckspiegel 14 hindurchgehen.
Wie es am besten in Figur 5 dargestellt ist, ist bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel das Kardangehäuse 18 dicht mit dem Heckspiegel 14 verbunden und weist das Kardangehäuse 18 einen
vorderen Teil auf, der sich durch eine öffnung 19 im Heckspiegel
14 erstreckt. Dieser Teil des Kardangehäuses 18 weist eine
Abschlußplatte 20 auf, die im wesentlichen mit dem Heckspiegel in einer Linie ausgerichtet ist und ein oberes Ende, eine öffnung
22 neben dem oberen Ende, gegenüberliegende Seiten und eine Rückfläche aufweist. Bei dem dargestellten Aufbau verläuft
die Abschlußplatte 20 im wesentlichen vertikal. Das Kardangehäuse 18 weist weiterhin ein erstes oder in Figur 2 linkes etwa
vertikales Seitenelement 24, das von der linken Seite der Abschlußplatte 20 nach hinten verläuft, und ein zweites oder rechtes
etwa vertikales Seitenelement 26 auf, das von der rechten Seite der Abschlußplatte 20 nach hinten verläuft.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt auch einen Kardanring
30, der mit dem Kardangehäuse 18 relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse 32 schwenkbeweglich verbunden ist,und ein
Schwenkgehäuse 34, das mit dem Kardanring 30 relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse 36 schwenkbeweglich verbunden
ist. Ein derartiger Aufbau ist allgemein bekannt und wird nur insoweit beschrieben, als es für die erfindungsgemäße Ausbildung
notwendig ist. Bei dem dargestellten Aufbau weist der Kardanring 30 beabstandete etwa vertikale Seitenelemente und ein
unteres Ende auf und ist der Kardanring 30 teilweise von den Seitenelementen 24 und 26 des Kardangehäuses 18 überdeckt.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin eine Antriebseinheit
37, die abnehmbar mit dem Schwenkgehäuse 34 und gemeinsam damit schwenkbeweglich verbunden ist. Bei dem dargestellten
Aufbau ist die Antriebseinheit 37 über eine Vielzahl von Bolzen 38 abnehmbar mit dem Schwenkgehäuse 34 verbunden. Die Antriebseinheit
37 weist eine Schraube 39, die auf einer Schraubenwelle 40 sitzt,und eine etwa horizontale Antriebswelle 42 auf,
deren eines Ende lösbar mit der Maschine 16 verbunden ist und
deren gegenüberliegendes Ende ein Kegelrad 44 trägt. Ein Universalgelenk
46, das an der horizontalen Antriebswelle 42 angebracht ist, erlaubt eine Schwenkbewegung der Antriebswelle 42
zusammen mit der Antriebseinheit 37. Das Kegelrad 44 treibt ein Kegelrad 48 am oberen Ende einer vertikalen Antriebswelle
an. Das untere Ende der vertikalen Antriebswelle 50 trägt ein Antriebsrad 52. Ein umschaltbares Getriebe kuppelt wahlweise
zwei Abtriebsräder 54 mit der Schraubenwelle 40, um die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung vom Antriebsrad 52 auf die Schraubenwelle
40 zu übertragen.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin zwei hydraulische
Kolben-Zylindereinrichtungen 60, die schwenkbar zwischen dem Kardangehäuse 18 und der Antriebseinheit 37 vorgesehen sind,
um die Schwenkbewegung, d.h. die Kipp- und Trimmbewegung der Antriebseinheit 37 relativ zum Kardangehäuse 18 und relativ
zum Kardanring 30 um die Kippachse 36 zu bewirken. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen
60 zwischen dem unteren Ende des Kardanrings 30 und der Antriebseinheit 37 vorgesehen. Die Kolben-Zylindereinrichtungen
60 verlaufen auf gegenüberliegenden Seiten der Antriebseinheit 37. In Figur 1 ist nur eine Kolben-Zylindereinrichtung
60 dargestellt. Beide Einrichtungen sind in Figur dargestellt.
Vorzugsweise weist jede Kolben-Zylindereinrichtung 60 einen Zylinder
62 mit einem oberen Teil, einem vorderen Ende, das schwenkbar mit dem Kardanring 30 verbunden ist, und einem hinteren Ende
auf. Die Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist gleichfalls einen Kolben 64 auf, der gleitend verschiebbar im Zylinder 62 darin
hin- und herbeweglich aufgenommen ist, wobei der Kolben 64 den Zylinder 62 in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt.
Die Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist weiterhin eine Kolbenstange 66 auf, deren vorderes oder inneres Ende fest am
Kolben 64 angebracht ist und die sich aus dem hinteren Ende des Zylinders 62 heraus nach außen erstreckt, wobei das hintere oder
äußere Ende schwenkbar an der Antriebseinheit 37 angebracht ist.
Eine Zunahme des Druckes in der vorderen Druckkammer des Zylinders
62 führt dazu, daß die Kolbenstange 66 herausgeschoben wird/ wodurch die Antriebseinheit 37 zum Kippen nach oben gebracht
wird,und eine Zunahme des Druckes in der hinteren Druckkammer
des Zylinders 62 führt dazu, daß die Kolbenstange 66 zurückgezogen wird, um dadurch die Antriebseinheit 62 zum Kippen
nach unten zu bringen.
Jede hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist gleichfalls
ein Abdeckelement 68 über dem oberen Teil des Zylinders 62 auf. Der Grund für die Anordnung des Abdeckelementes 68 wird
später beschrieben.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin eine Leitungseinrichtung, deren eines Ende mit einer hydraulischen Fluidquel-Ie
70 im Inneren des Schiffes 12 in Verbindung steht und deren gegenüberliegendes Ende mit den hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen
60 verbunden ist. Die Leitungseinrichtung erstreckt sich durch die öffnung 22 in der Abschlußplatte 20 im Kardangehäuse
18, von der öffnung 22 in der Abschlußplatte 20 nach unten und innen von den Seitenelementen 24 und 26 des Kardangehäuses
18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20 und nach hinten zu den hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60.
Aufgrund dieses Verlaufes der Leitungseinrichtung liegt der Teil der Leitungseinrichtung, der außerhalb des Schiffes 12 verläuft,
nur zwischen dem Kardangehäuse 18 und den Zylindern 62 frei.
Der Rest der Leitungseinrichtung ist durch die Seitenelemente 24 und 26 des Kardangehäuses 18 abgedeckt.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Leitungseinrichtung
einen Verteiler 72, der fest an der Rückfläche der Abschlußplatte 20 nahe der öffnung 22 in der Abschlußplatte 20,
d.h. entweder in der öffnung 22 oder etwas neben der öffnung 22 angebracht ist, eine erste Fluidleitungseinrichtung, die den
Verteiler 72 und die hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60 verbindet, um den Kolben-Zylindereinrichtungen 60 hydrau-
lisches Fluid zu liefern, und eine zweite Fluidleitungseinrichtung
auf, die durch die öffnung 22 im Kardangehäuse 18 hindurchgeht und mit einem Ende mit der Fluidquelle 70 und
mit dem gegenüberliegenden Ende mit dem Verteiler 72 verbunden ist.
Obwohl verschiedene geeignete Fluidleitungseinrichtungen verwandt werden können, weist bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die erste Fluidleitungseinrichtung ein erstes oder
rechtes Paar von hydraulischen Leitungen 74 und 76 auf, die den Verteiler 72 und den ersten oder rechten Zylinder 62 verbinden,
wobei die hydraulische Leitung 74 des rechten Paares mit dem vorderen Ende und der vorderen Druckkammer des rechten
Zylinders 62 verbunden ist, während die hydraulische Leitung 76 des rechten Paares mit dem hinteren Ende und der hinteren Druckkammer
des rechten Zylinders 62 verbunden ist. Die erste Fluidleitungseinrichtung weist weiterhin ein zweites oder linkes
Paar von hydraulischen Leitungen 78 und 80 auf, die den Verteiler 72 und den zweiten oder linken Zylinder 62 verbinden, wobei
die hydraulische Leitung 78 des linken Paares mit dem vorderen Ende und der vorderen Druckkammer des linken Zylinders 62 verbunden
ist, während die hydraulische Leitung 80 des linken Paares mit dem hinteren Ende und der hinteren Druckkammer des linken
Zylinders 62 verbunden ist.
Jede hydraulische Leitung 74 und 76 des rechten Paares verläuft vom Verteiler 72 nach unten und innen von der rechten Seite 26
des Kardangehäuses 18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20 und nach hinten zum vorderen Ende des rechten Zylinders
Die hydraulische Leitung 74 ist mit dem vorderen Ende des rechten Zylinders 62 in Verbindung mit der vorderen Druckkammer des
rechten Zylinders 62 verbunden. Die hydraulische Leitung 76 weist einen nicht dargestellten starren Teil auf, der sich entlang
des rechten Zylinders 62 innen vom Abdeckelement 68 erstreckt und mit dem hinteren Ende des rechten Zylinders 62 in
Verbindung mit der hinteren Druckkammer verbunden ist. Jede hy-
draulische Leitung 78 und 80 des linken Paares verläuft vom
Verteiler 72 nach unten und innen von der linken Seite 24 des Kardangehäuses 18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20
und nach hinten zum vorderen Ende des linken Zylinders 62. Die hydraulische Leitung 78 ist mit dem vorderen Ende des linken
Zylinders 62 in Verbindung mit der vorderen Druckkammer verbunden,
und die hydraulische Leitung 80 weist einen starren Teil 81 auf, der entlang des linken Zylinders 62 im Inneren des
Abdeckelementes 68 verläuft und mit dem hinteren Ende des linken Zylinders 62 in Verbindung mit der hinteren Druckkammer
verbunden ist.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist jede hydraulische
Leitung 74, 76, 78 und 80, die den Verteiler 72 und die Zylinder
62 verbinden, einen starren Teil 82, der mit dem Verteiler 72 verbunden ist,und einen flexiblen Teil 84 auf, der den starren
Teil 82 und die jeweiligen Zylinder 62 verbindet. Die starren Teile 82 der hydraulischen Leitungen sind am besten in Figur
2 dargestellt. Die starren Teile 82 verlaufen an der Abschlußplatte
20 entlang, so daß sie den Kardanring 30 nicht stören. Die flexiblen Teile 84 verlaufen entlang der Abschlußplatte
20 nach unten und anschließend außerhalb des Kardanringes 30 nach hinten. Vorzugsweise ist jeder flexible Teil 84
der hydraulischen Leitungen von einem Schutzmantel 86 umgeben. Der Schutzmantel 86 erstreckt sich vom Inneren des Kardangehäuses
18 zum Inneren des Abdeckelementes 68 des jeweiligen Zylinders 62. Ein Schutzmantel 86 ist im Querschnitt in Figur 4 dargestellt.
Die Abdeckelemente 68 haben zwei Funktionen. Zunächst schützen
sie die hydraulischen Leitungen, die entlang der Zylinder 62 zu den hinteren Enden der Zylinder 62 verlaufen. Weiterhin verdecken sie die hydraulischen Leitungen und geben sie den Zylindern
62 ein stromlinienförmiges Aussehen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Verteiler 72 in der öffnung 22 im Kardangehäuse 18 angebracht, wobei die
Schiffsantriebsvorrichtung 10 weiterhin eine Einrichtung umfaßt, die die öffnung 22 um den Verteiler 72 dicht verschließt,
um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung 22 geht. Bei dem dargestellten Aufbau, der am besten in Figur 7
dargestellt ist, weist diese Dichtungseinrichtung einen O-Ring 88 auf. Wie es am besten in den Figuren 6 und 7 dargestellt ist,
ist der Verteiler 72 vorzugsweise an der Abschlußplatte 20 des Kardangehäuses 18 mit einem oder mehreren Bolzen 90 befestigt,
die in das Kardangehäuse 18 geschraubt sind.
Vorzugsweise weist der Verteiler 72 eine erste oder rechte vordere
öffnung 92 und eine zweite oder linke vordere öffnung 94,
die beide mit einer ersten oder unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung
96 verbunden sind, und eine erste oder rechte hintere Öffnung 98 und eine zweite oder linke hintere öffnung 100
auf, die beide mit einer zweiten oder oberen Zuführungs/Rückführungs Öffnung 102 verbunden sind. Die Zuführungs/Rückführungsöffnungen
96 und 102 stehen mit der Fluidquelle 70 in Verbindung, wie es im folgenden beschrieben wird. Die hydraulische Leitung
74 des rechten Paares steht mit der rechten vorderen öffnung 92 in Verbindung, während die hydraulische Leitung 76 des rechten
Paares mit der rechten hinteren öffnung 98 verbunden ist. Die hydraulische Leitung 78 des linken Paares steht mit der linken
vorderen öffnung 94 in Verbindung, während die hydraulische Leitung
80 des linken Paares mit der linken hinteren öffnung 100 verbunden ist.
Wie es am besten in Figur 8 dargestellt ist, weist jede hydraulische
Leitung 74, 76, 78 und 80 einen mit einem Außengewinde versehenen Endteil, einen Nippel oder ein Paßstück 104 auf, das
in den Verteiler 72 geschraubt ist, um eine Verbindung mit der jeweiligen Verteileröffnung herzustellen. Die Endteile 104 sind
durch O-Ringe 106 dicht am Verteiler angebracht.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die schematisch in Figur 8 dargestellte Fluidquelle 70 weiterhin eine Einrichtung
auf, die wahlweise und abwechselnd hydraulisches Fluid der unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 und der oberen
Zuführungs/Rückführungsöffnung 102 liefert. Vorzugsweise weist diese Zuliefereinrichtung eine nicht dargestellte umschaltbare
Pumpe auf, die über die zweite Fluidleitungseinrichtung zwischen der Fluidquelle 70 und dem Verteiler 72 mit den Zuführungs/Rückführungsöffnungen
96 und 102 verbunden ist. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die zweite Fluidleitungseinrichtung
ein Paar hydraulischer Leitungen 108 und 110 auf,
von denen die hydraulische Leitung 108 die Pumpe und die untere Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 verbindet, während die hydraulische
Leitung 110 die Pumpe und die obere Zuführungs/
Rückführungsöffnung 102 verbindet. Die Pumpe kann über eine
geeignete von der Bedienungsperson betätigte Einrichtung betrieben werden.
Wenn die Pumpe betrieben wird, um hydraulisches Fluid der unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 zu liefern, strömt das
hydraulische Fluid aus den Öffnungen 92 und 94 durch die Leitungen
74 und 78 zu den vorderen Druckkammern der beiden Zylinder 62, so daß die Kolbenstangen 66 herausgeschoben werden und
die Antriebseinheit 37 nach oben kippt. Das Herausschieben der Kolbenstangen 66 führt auch dazu, daß hydraulisches Fluid aus
den hinteren Druckkammern der Zylinder 62 durch die hydraulischen Leitungen 80 und 76 über die linke und rechte hintere öffnung
100 und 98 zum Verteiler 72 und aus dem Verteiler 72 durch die obere Zuführungs/Rückführungsöffnung 102 zur Fluidquelle 70
zurückströmt. Wenn die Pumpe so betrieben wird, daß sie hydraulisches Fluid der oberen Zuführungs/Rückführungsöffnung 102
liefert, strömt das hydraulische Fluid aus den öffnungen 98 und 100 über die Leitungen 76 und 80 zu den hinteren Druckkammern der Zylinder 62. Das führt dazu, daß die Kolbenstangen 66
zurückgezogen werden und daß die Antriebseinheit 37 nach unten
kippt. Dieses Zurückziehen der Kolbenstangen 66 führt auch dazu, daß Fluid aus den vorderen Druckkammern der Zylinder 62
heraus durch die hydraulischen Leitungen 74 und 78 über die rechte und die linke vordere öffnung 92 und 94 zum Verteiler
und aus dem Verteiler 72 durch die untere Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 zur Fluidquelle 70 zurückströmt.
- Leerseite -
Claims (11)
1. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet
durch einen Befestigungsträger (18), der fest am Heckspiegel (14)
eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung
(22) vorgesehen ist, eine Antriebseinheit (37), die schwenkbar mit dem Befestigungsträger (18) relativ dazu schwenkbeweglich
verbunden ist, eine hydraulische Kolben-ZyIindereinrichtung (60),
die zwischen dem Befestigungsträger (18) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit
(37) relativ zum Befestigungsträger (18) zu bewirken,
einen Verteiler (72), der fest am Befestigungsträger (18) nahe der öffnung (22) angebracht ist, wobei der Verteiler (72) mit
einer hydraulischen Fluidquelle (70) im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, und eine Fluidleitungseinrichtung, die
den Verteiler (72) und die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60) verbindet, um die Kolben-Zylindereinrichtung (60) mit
hydraulischem Fluid zu versorgen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (72) in der Öffnung (22)
im Befestigungsträger (18) angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abdichten der Öffnung (22) um den
Verteiler (72) herum, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch diese Öffnung (22) geht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidleitungseinrichtung ein Paar
hydraulischer Leitungen (74,76) umfaßt.
5. Schiffsantriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60) einen Zylinder (62) mit einem vorderen Ende
und einem hinteren Ende aufweist und daß die beiden hydraulischen Leitungen (74,76) mit dem Zylinder (62) in Verbindung
stehen, wobei eine der hydraulischen Leitungen (74) mit dem vorderen Ende des Zylinders (62) verbunden ist, während die
andere hydraulische Leitung (76) mit dem hinteren Ende des Zylinders (62) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Fluidleitungseinrichtung, die durch die Öffnung
(22) im Befestigungsträger (18) hindurchgeht und mit einem Ende mit der Fluidquelle (70) verbunden werden kann, während das
gegenüberliegende Ende mit dem Verteiler (72) in Verbindung steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Fluidleitungseinrichtung ein
zweites Paar hydraulischer Leitungen umfaßt.
8. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet durch ein Kardangehäuse (18), das fest am Heckspiegel (14)
eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öff-
nung (22) vorgesehen ist, einen Kardanring (30), der schwenkbar mit dem Kardangehäuse (18) relativ dazu um eine etwa vertikale
Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit (37), die schwenkbar mit dem Kardanring (30) relativ
dazu um eine etwa horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung
(60), die zwischen einer Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) vorgesehen ist, um die
Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die erste Einrichtung (60) einen
ersten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung
(60), die zwischen der anderen Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung
der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung (60) einen zweiten Zylinder
(62) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist, einen Verteiler (72), der fest am Kardangehäuse (18) nahe
der öffnung (22) angebracht ist und mit einer hydraulischen Fluidquelle (70) im Inneren des Schiffes verbunden werden kann,
ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen (74,76), die den Verteiler (72) und den ersten Zylinder (62) verbinden, wobei
eine der hydraulischen Leitungen (74) des ersten Paares mit dem vorderen Ende des ersten Zylinders (62) verbunden ist, während
die andere hydraulische Leitung (76) des ersten Paares mit dem hinteren Ende des ersten Zylinders (62) verbunden ist, und ein
zweites Paar von hydraulischen Leitungen (78,80),die den Verteiler
(72) und den zweiten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (78) des zweiten Paares mit dem
vorderen Ende des zweiten Zylinders (62) verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung (80) des zweiten Paares mit dem
hinteren Ende des zweiten Zylinders (62) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (72) eine erste vordere öff-
nung (92) und eine zweite vordere öffnung (94), die beide mit
einer ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) verbunden sind,
und eine erste oder hintere öffnung (98) und eine zweite hintere
öffnung (100) aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung
(102) verbunden sind,wobei die erste und die zweite Zuführungs/Rückführungsöffnung (96,102) mit der
Fluidquelle (70) verbunden werden können, die eine hydraulische Leitung (74) des ersten Paares die erste vordere öffnung
(92) und das vordere Ende des ersten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (76) des ersten Paares
die erste hintere öffnung (98) und das hintere Ende des ersten Zylinders (62) verbindet und eine der hydraulischen Leitungen
(78) des zweiten Paares die zweite vordere öffnung (94) und das vordere Ende des zweiten Zylinders (62) verbindet, während die
andere hydraulische Leitung (80) des zweiten Paares die zweite hintere öffnung (100) und das hintere Ende des zweiten Zylinders
(62) verbindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet
durch eine hydraulische Fluidquelle (70) mit einer Einrichtung zum wahlweisen und abwechselnden Liefern von hydraulischem Fluid
zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) und zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102), wobei die Zuführung von
hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) dazu führt, daß hydraulisches Fluid den vorderen Enden des
ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung
(102) dazu führt, daß hydraulisches Fluid den hinteren Enden des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert
wird.
11. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet
durch ein Kardangehäuse (18), das fest am Heckspiegel (14) eines
Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung (22) vorgesehen ist, einen Kardanring (30), der schwenkbar mit dem
Kardangehäuse (18) relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse
schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit (37),
die schwenkbar mit dem Kardanring (30) relativ dazu schwenkbeweglich
um eine etwa horizontale Kippachse und die Steuerachse verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung
(60)/ die zwischen einer Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung
der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken/
wobei die erste Einrichtung (60) einen ersten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring (30) verbunden
ist, und einem hinteren Ende, einen ersten Kolben (64) , der gleitend verschiebbar im ersten Zylinder (62) aufgenommen ist
und den ersten Zylinder (62) in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine erste Kolbenstange (66) aufweist,
deren inneres Ende fest am ersten Kolben (64) angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des ersten
Zylinders (62) nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit (37) verbunden ist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung
(60), die zwischen der anderen Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die
Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung (60) einen
zweiten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring (30) verbunden ist, und mit einem hinteren Ende, einen
zweiten Kolben (64) , der gleitend verschiebbar im zweiten Zylinder (62) aufgenommen ist und den zweiten Zylinder (62) in
eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine zweite Kolbenstange (66) aufweist, deren inneres Ende fest am
zweiten Kolben (64) angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des zweiten Zylinders (62) nach außen erstreckt
und mit der Antriebseinheit (37) verbunden ist, einen Verteiler (72), der fest am Kardangehäuse (18) in der öffnung
(22) angebracht ist und eine erste vordere öffnung (92) und eine zweite vordere öffnung (94), die beide mit einer ersten
Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) verbunden sind, und eine erste hintere öffnung (98) und eine zweite hintere öffnung (100)
aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) verbunden sind, eine Einrichtung zum Abdichten
der öffnung (22) um den Verteiler (72) herum, um im wesentlichen
zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung (22) geht,
ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen (74,76), die den Verteiler (72) und den ersten Zylinder (62) verbinden, wobei
eine der hydraulischen Leitungen (74) des ersten Paares die erste vordere öffnung (92) und die vordere Druckkammer des
ersten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (74) des ersten Paares die erste hintere öffnung
(98) und die hintere Druckkammer des ersten Zylinders (62) verbindet, ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen (78,80),
die den Verteiler (72) und den zweiten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (78) des zweiten Paares
die zweite vordere öffnung (94) und die vordere Druckkammer des zweiten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische
Leitung (80) des zweiten Paares die zweite hintere öffnung (100) und die hintere Druckkammer des zweiten Zylinders (62)
verbindet, und eine hydraulische Fluidquelle (70) mit einer Einrichtung
zum wahlweisen und abwechselnden Liefern von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96)
und zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102), wobei die Zuführung von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung
(96) dazu führt, daß hydraulisches Fluid der vorderen Druckkammer des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert
wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) dazu führt, daß
hydraulisches Fluid der hinteren Druckkammer des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/731,159 US4642058A (en) | 1985-05-06 | 1985-05-06 | Hydraulic system for marine propulsion devices |
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|---|---|
| DE3542564A1 true DE3542564A1 (de) | 1986-11-06 |
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ID=24938311
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2174658B (de) |
| IT (1) | IT1183025B (de) |
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