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DE3542564A1 - Schiffsantriebsvorrichtung - Google Patents

Schiffsantriebsvorrichtung

Info

Publication number
DE3542564A1
DE3542564A1 DE19853542564 DE3542564A DE3542564A1 DE 3542564 A1 DE3542564 A1 DE 3542564A1 DE 19853542564 DE19853542564 DE 19853542564 DE 3542564 A DE3542564 A DE 3542564A DE 3542564 A1 DE3542564 A1 DE 3542564A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
opening
hydraulic
pair
drive unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853542564
Other languages
English (en)
Inventor
Donald K. Waukegan Ill. Sullivan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Outboard Marine Corp
Original Assignee
Outboard Marine Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Outboard Marine Corp filed Critical Outboard Marine Corp
Publication of DE3542564A1 publication Critical patent/DE3542564A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H20/00Outboard propulsion units, e.g. outboard motors or Z-drives; Arrangements thereof on vessels
    • B63H20/08Means enabling movement of the position of the propulsion element, e.g. for trim, tilt or steering; Control of trim or tilt
    • B63H20/10Means enabling trim or tilt, or lifting of the propulsion element when an obstruction is hit; Control of trim or tilt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Schiffsantriebsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schiffsantriebsvorrichtung und befaßt sich mit der Hydraulik für eine Schiffsantriebsvorrichtung insbesondere mit der Einrichtung/ die ein hydraulisches Fluid von einer Fluidquelle im Inneren des Schiffes hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen liefert, die außerhalb des Schiffes angeordnet sind.
Bei Schiffsantriebsvorrichtungen ist es üblich, hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen vorzusehen, die außerhalb des Schiffes angeordnet sind, um eine Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zu ihrem Befestigungsträger zu bewirken. Bei Schiffsantriebsvorrichtungen vom Heckantriebs- oder Innenbord/Außenbordtyp ist es beispielsweise üblich, hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen zwischen dem Kardanring und der Antriebseinheit anzuordnen, um eine Kippbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken. Bei anderen Arten von Schiffsantriebsvorrichtungen, wie beispielsweise Außenbordmotoren, ist es bekannt, hydraulische Kolben- -Zylindereinrichtungen zwischen dem Befestigungsträger und der Antriebseinheit vorzusehen, um eine Steuer- und/oder Kippbewegung der Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken.
Bei vielen derartigen Schiffsantriebsvorrichtungen, die mit hydraulischen Einrichtungen versehen sind, die außerhalb des Schiffes angeordnet sind, ist eine Einrichtung vorgesehen, die ein hydraulisches Fluid von einer Fluidquelle im Inneren des Schiffes den hydraulischen Einrichtungen liefert. Derartige Einrichtungen umfassen im typischen Fall hydraulische Leitungen, die vom Inneren des Schiffes zu den hydraulischen Einrichtungen führen. Daraus ergeben sich verschiedene Probleme.
Ein Problem ist die Frage, ob die hydraulischen Leitungen über den Heckspiegel oder durch den Heckspiegel laufen sollen, wobei dann, wenn sie durch den Heckspiegel hindurchlaufen, die Schwierigkeit auftritt, in welcher Weise die öffnung abgedichtet werden kann, durch die die hydraulischen Leitungen führen.
Ein weiteres Problem bei Schiffsantriebsvorrichtungen mit zwei zusammenarbeitenden hydraulischen Einrichtungen besteht darin, wie das hydraulische Fluid gleichzeitig den beiden Einrichtungen geliefert werden kann.
Schließlich besteht noch ein Problem darin, wie die Teile der hydraulischen Leitungen geschützt werden können, die ausserhalb des Heckspiegels verlaufen.
Eine Einrichtung zum gleichzeitigen Liefern von hydraulischem Fluid zu zwei hydraulischen Einrichtungen ist in der US PS 4 052 952 beschrieben. In dieser Druckschrift ist ein hydraulischer Verteiler beschrieben, der zwischen zwei Kipp/Trimmzylindern angeordnet ist, um hydraulisches Fluid gleichzeitig den Zylindern zu liefern. Der Verteiler schwenkt zusammen mit ■den Zylindern relativ zum Befestigungsträger und ist nicht am Heckspiegel oder am Befestigungsträger befestigt.
Es sind verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden, die hydraulischen Leitungen über einen Schiffsheckspiegel oder durch einen Schiffsheckspiegel hindurch zu führen . Einige dieser Einrichtungen sind in den US PS 4 325 700, 3 999 502, 4 449 945, 3 577 953 und 3 915 111 beschrieben, aus denen Hydrauliken für Schiffsantriebsvorrichtungen zu entnehmen sind. Es wird gleichfalls auf die US PS 3 570 534 verwiesen, aus der ein hydraulischer Verteiler zu entnehmen ist.
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Die erfindungsgemäße Schiffsantriebsvorrichtung umfaßt einen Befestigungsträger/ der fest am Heckspiegel eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine Öffnung vorgesehen ist, eine Antriebseinheit, die mit dem Befestigungsträger relativ dazu schwenkbeweglich verbunden ist, eine hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen dem Befestigungsträger und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken, einen Verteiler, der fest am Befestigungsträger nahe der Öffnung angebracht ist, wobei der Verteiler mit einer hydraulischen Fluidquelle im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, und eine Fluidleitungseinrichtung, die den Verteiler mit der hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtung verbindet, um hydraulisches Fluid der Kolben-Zylindereinrichtung zu liefern.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Verteiler in der Öffnung im Befestigungsträger angebracht.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung weiterhin eine Einrichtung, die die Öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch diese Öffnung hindurchgeht.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung weiterhin eine zweite Fluidleitungseinrichtung, die durch die Öffnung im Befestigungsträger hindurchgeht und mit einem Ende mit der Fluidquelle verbunden werden kann, während das gegenüberliegende Ende mit dem Verteiler verbunden ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Fluidleitungseinr ichtung zwei hydraulische Leitungen.
Bei noch einem Ausführungsbeispiel umfaßt die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung einen Zylinder mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende und zwei hydraulische Leitungen,
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die mit dem Zylinder verbunden sind/ wobei eine der hydraulischen Leitungen mit dem vorderen Ende des Zylinders verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung mit dem hinteren Ende des Zylinders verbunden ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel umfaßt die zweite Fluidleitungseinrichtung ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen.
Durch die Erfindung wird weiterhin eine Schiffsantriebsvorrichtung geschaffen, die ein Kardangehäuse, das fest am Heckspiegel eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung vorgesehen ist, einen Kardanring, der schwenkbar mit dem Kardangehäuse relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit, die schwenkbar mit dem Kardanring relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen einer Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die erste Einrichtung einen ersten Zylinder mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen der anderen Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung einen zweiten Zylinder mit einem vorderen und einem hinteren Ende aufweist, einen Verteiler, der fest am Kardangehäuse nahe der öffnung angebracht ist und mit einer hydraulischen Fluidquelle im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen, die den Verteiler und den ersten Zylinder verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen des ersten Paares mit dem vorderen Ende des ersten Zylinders verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung des ersten Paares mit dem hinteren Ende des ersten Zylinders verbunden ist, und ein
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zweites Paar von hydraulischen Leitungen umfaßt, das den Verteiler und den zweiten Zylinder verbindet/ wobei eine der hydraulischen Leitungen des zweiten Paares mit dem vorderen Ende des zweiten Zylinders verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung des zweiten Paares mit dem hinteren Ende des zweiten Zylinders verbunden ist.
Durch die Erfindung wird weiterhin eine Schiffsantriebsvorrichtung geschaffen, die ein Kardangehäuse, das fest am Heckspiegel eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung vorgesehen ist, einen Kardanring, der schwenkbar mit dem Kardangehäuse relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit, die schwenkbar mit dem Kardanring relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen einer Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die erste Einrichtung einen ersten Zylinder mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring verbunden ist, und einem hinteren Ende, einen ersten Kolben, der gleitend verschiebbar im ersten Zylinder aufgenommen ist und den ersten Zylinder in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine erste Kolbenstange aufweist, deren inneres Ende fest am ersten Kolben angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des ersten Zylinders nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit verbunden ist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung, die zwischen der anderen Seite des Kardanringes und der Antriebseinheit vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Kardanring zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung einen zweiten Zylinder mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring verbunden ist,und mit einem hinteren Ende, einen zweiten Kolben, der gleitend verschiebbar im zweiten Zylinder aufgenommen ist und den zweiten Zylinder in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine zweite Kolbenstange aufweist,
deren inneres Ende fest am zweiten Kolben angebracht ist und deren äußeren Ende sich vom hinteren Ende des zweiten Zylinders aus nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit verbunden ist/ einen Verteiler, der fest am Kardangehäuse in der öffnung angebracht ist und eine erste vordere öffnung und eine zweite vordere öffnung/ die beide mit einer ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung verbunden sind,und eine erste hintere öffnung und zweite hintere öffnung aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung verbunden sind, eine Einrichtung, die die öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung hindurchgeht, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen, die den Verteiler und den ersten Zylinder verbinden, wobei die eine hydraulische Leitung des ersten Paares die erste vordere öffnung und die vordere Druckkammer des ersten Zylinders verbindet und die andere hydraulische Leitung des ersten Paares die erste hintere öffnung und die hintere Druckkammer des ersten Zylinders verbindet, ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen, das den Verteiler und den zweiten Zylinder verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen des zweiten Paares die zweite vordere öffnung und die vordere Druckkammer des zweiten Zylinders verbindet, während die andere hydraulische Leitung des zweiten Paares die zweite hintere öffnung und die hintere Druckkammer des zweiten Zylinders verbindet, und eine hydraulische Fluidquelle mit einer Einrichtung umfaßt, die wahlweise und abwechselnd hydraulisches Fluid der ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung und der zweiten Zuführungs/ Rückführungsöffnung liefert, wobei die Zuführung von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung dazu führt, daß hydraulisches Fluid den vorderen Druckkammern des ersten und zweiten Zylinders geliefert wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung dazu führt, daß hydraulisches Fluid den hinteren Druckkammern des ersten und zweiten Zylinders geliefert wird.
Grundgedanke der Erfindung ist eine Schiffsantriebsvorrichtung, die einen Verteiler, der fest am Befestigungsträger nahe einer öffnung im Befestigungsträger angebracht ist und mit einer hydraulischen Fluidquelle im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, und eine Leitungseinrichtung umfaßt, die den Verteiler und zwei hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen verbindet, die zwischen dem Befestigungsträger und der Antriebseinheit vorgesehen sind, um eine Schwenkbewegung der Antriebseinheit relativ zum Befestigungsträger zu bewirken. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Verteiler in der öffnung im Befestigungsträger angebracht und umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung weiterhin eine Einrichtung, die die öffnung um den Verteiler herum abdichtet, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch diese öffnung hindurchgeht. Dadurch werden sowohl das Problem, in welcher Weise die hydraulischen Leitungen durch den Heckspiegel zu führen sind, als auch das Problem beseitigt, wie hydraulisches Fluid gleichzeitig beiden hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen geliefert werden kann.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben:
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schiffsantriebsvorrichtung.
Figur 2 zeigt eine Stirnansicht der Schiffsantriebsvorrichtung mit abgenommenem Schwenkgehäuse und abgenommener Antriebseinheit.
Figur 3 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 3-3 in Figur 2.
Figur 4 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 4-4 in Figur 2.
-J. 354256A
Figur 5 zeigt eine Vertikalschnittansicht des Kardangehäuses, Figur 6 zeigt eine vergrößerte Stirnansicht des Verteilers.
Figur 7 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 7-7 in Figur 6.
Figur 8 zeigt eine Querschnittsansicht längs der Linie 8-8 in Figur 6.
In der Zeichnung ist eine Schiffsantriebsvorrichtung 10 dargestellt/ die an einem Schiff 12 mit Heckspiegel 14 angebracht ist. Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Schiffsantriebsvorrichtung 10 vom Heckantriebs- oderInnenbord/ Außenbordtyp. Die erfindungsgemäße Ausbildung kann jedoch auch bei anderen Arten von Schiffsantriebsvorrichtungen wie beispielsweise bei Außenbordmotoren verwirklicht werden. Obwohl weiterhin die Schiffsantriebsvorrichtung des bevorzugten Ausführungsbeispiels eine hydraulische Einrichtung zum Kippen der Antriebseinrichtung aufweist, versteht es sich/ daß die erfindungsgemäße Ausbildung auch auf hydraulische Einrichtungen zum Steuern der Antriebseinheit anwendbar ist.
Wie es am besten in Figur 1 dargestellt ist/ umfaßt die Schiffsantriebsvorrichtung 10 eine Maschine 16/ die fest am Schiffskörper über eine geeignete Einrichtung wie beispielsweise nicht dargestellte Gummihalterungen oder-aufhängungen angebracht ist. Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin einen Befestigungsträger oder ein Kardangehäuse 18/ das an der Außenfläche des Heckspiegels 14 des Schiffes angebracht ist und fest mit dem Heckspiegel 14 verbunden ist. Das Kardangehäuse 18 kann über irgendeine geeignete Einrichtung, beispielsweise über Bolzen, am Heckspiegel 14 angebracht sein, die durch den Heckspiegel 14 hindurchgehen.
Wie es am besten in Figur 5 dargestellt ist, ist bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel das Kardangehäuse 18 dicht mit dem Heckspiegel 14 verbunden und weist das Kardangehäuse 18 einen vorderen Teil auf, der sich durch eine öffnung 19 im Heckspiegel 14 erstreckt. Dieser Teil des Kardangehäuses 18 weist eine Abschlußplatte 20 auf, die im wesentlichen mit dem Heckspiegel in einer Linie ausgerichtet ist und ein oberes Ende, eine öffnung 22 neben dem oberen Ende, gegenüberliegende Seiten und eine Rückfläche aufweist. Bei dem dargestellten Aufbau verläuft die Abschlußplatte 20 im wesentlichen vertikal. Das Kardangehäuse 18 weist weiterhin ein erstes oder in Figur 2 linkes etwa vertikales Seitenelement 24, das von der linken Seite der Abschlußplatte 20 nach hinten verläuft, und ein zweites oder rechtes etwa vertikales Seitenelement 26 auf, das von der rechten Seite der Abschlußplatte 20 nach hinten verläuft.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt auch einen Kardanring 30, der mit dem Kardangehäuse 18 relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse 32 schwenkbeweglich verbunden ist,und ein Schwenkgehäuse 34, das mit dem Kardanring 30 relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse 36 schwenkbeweglich verbunden ist. Ein derartiger Aufbau ist allgemein bekannt und wird nur insoweit beschrieben, als es für die erfindungsgemäße Ausbildung notwendig ist. Bei dem dargestellten Aufbau weist der Kardanring 30 beabstandete etwa vertikale Seitenelemente und ein unteres Ende auf und ist der Kardanring 30 teilweise von den Seitenelementen 24 und 26 des Kardangehäuses 18 überdeckt.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin eine Antriebseinheit 37, die abnehmbar mit dem Schwenkgehäuse 34 und gemeinsam damit schwenkbeweglich verbunden ist. Bei dem dargestellten Aufbau ist die Antriebseinheit 37 über eine Vielzahl von Bolzen 38 abnehmbar mit dem Schwenkgehäuse 34 verbunden. Die Antriebseinheit 37 weist eine Schraube 39, die auf einer Schraubenwelle 40 sitzt,und eine etwa horizontale Antriebswelle 42 auf, deren eines Ende lösbar mit der Maschine 16 verbunden ist und
deren gegenüberliegendes Ende ein Kegelrad 44 trägt. Ein Universalgelenk 46, das an der horizontalen Antriebswelle 42 angebracht ist, erlaubt eine Schwenkbewegung der Antriebswelle 42 zusammen mit der Antriebseinheit 37. Das Kegelrad 44 treibt ein Kegelrad 48 am oberen Ende einer vertikalen Antriebswelle an. Das untere Ende der vertikalen Antriebswelle 50 trägt ein Antriebsrad 52. Ein umschaltbares Getriebe kuppelt wahlweise zwei Abtriebsräder 54 mit der Schraubenwelle 40, um die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung vom Antriebsrad 52 auf die Schraubenwelle 40 zu übertragen.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin zwei hydraulische Kolben-Zylindereinrichtungen 60, die schwenkbar zwischen dem Kardangehäuse 18 und der Antriebseinheit 37 vorgesehen sind, um die Schwenkbewegung, d.h. die Kipp- und Trimmbewegung der Antriebseinheit 37 relativ zum Kardangehäuse 18 und relativ zum Kardanring 30 um die Kippachse 36 zu bewirken. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60 zwischen dem unteren Ende des Kardanrings 30 und der Antriebseinheit 37 vorgesehen. Die Kolben-Zylindereinrichtungen 60 verlaufen auf gegenüberliegenden Seiten der Antriebseinheit 37. In Figur 1 ist nur eine Kolben-Zylindereinrichtung 60 dargestellt. Beide Einrichtungen sind in Figur dargestellt.
Vorzugsweise weist jede Kolben-Zylindereinrichtung 60 einen Zylinder 62 mit einem oberen Teil, einem vorderen Ende, das schwenkbar mit dem Kardanring 30 verbunden ist, und einem hinteren Ende auf. Die Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist gleichfalls einen Kolben 64 auf, der gleitend verschiebbar im Zylinder 62 darin hin- und herbeweglich aufgenommen ist, wobei der Kolben 64 den Zylinder 62 in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt. Die Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist weiterhin eine Kolbenstange 66 auf, deren vorderes oder inneres Ende fest am Kolben 64 angebracht ist und die sich aus dem hinteren Ende des Zylinders 62 heraus nach außen erstreckt, wobei das hintere oder äußere Ende schwenkbar an der Antriebseinheit 37 angebracht ist.
Eine Zunahme des Druckes in der vorderen Druckkammer des Zylinders 62 führt dazu, daß die Kolbenstange 66 herausgeschoben wird/ wodurch die Antriebseinheit 37 zum Kippen nach oben gebracht wird,und eine Zunahme des Druckes in der hinteren Druckkammer des Zylinders 62 führt dazu, daß die Kolbenstange 66 zurückgezogen wird, um dadurch die Antriebseinheit 62 zum Kippen nach unten zu bringen.
Jede hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung 60 weist gleichfalls ein Abdeckelement 68 über dem oberen Teil des Zylinders 62 auf. Der Grund für die Anordnung des Abdeckelementes 68 wird später beschrieben.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt weiterhin eine Leitungseinrichtung, deren eines Ende mit einer hydraulischen Fluidquel-Ie 70 im Inneren des Schiffes 12 in Verbindung steht und deren gegenüberliegendes Ende mit den hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60 verbunden ist. Die Leitungseinrichtung erstreckt sich durch die öffnung 22 in der Abschlußplatte 20 im Kardangehäuse 18, von der öffnung 22 in der Abschlußplatte 20 nach unten und innen von den Seitenelementen 24 und 26 des Kardangehäuses 18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20 und nach hinten zu den hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60. Aufgrund dieses Verlaufes der Leitungseinrichtung liegt der Teil der Leitungseinrichtung, der außerhalb des Schiffes 12 verläuft, nur zwischen dem Kardangehäuse 18 und den Zylindern 62 frei. Der Rest der Leitungseinrichtung ist durch die Seitenelemente 24 und 26 des Kardangehäuses 18 abgedeckt.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Leitungseinrichtung einen Verteiler 72, der fest an der Rückfläche der Abschlußplatte 20 nahe der öffnung 22 in der Abschlußplatte 20, d.h. entweder in der öffnung 22 oder etwas neben der öffnung 22 angebracht ist, eine erste Fluidleitungseinrichtung, die den Verteiler 72 und die hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen 60 verbindet, um den Kolben-Zylindereinrichtungen 60 hydrau-
lisches Fluid zu liefern, und eine zweite Fluidleitungseinrichtung auf, die durch die öffnung 22 im Kardangehäuse 18 hindurchgeht und mit einem Ende mit der Fluidquelle 70 und mit dem gegenüberliegenden Ende mit dem Verteiler 72 verbunden ist.
Obwohl verschiedene geeignete Fluidleitungseinrichtungen verwandt werden können, weist bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die erste Fluidleitungseinrichtung ein erstes oder rechtes Paar von hydraulischen Leitungen 74 und 76 auf, die den Verteiler 72 und den ersten oder rechten Zylinder 62 verbinden, wobei die hydraulische Leitung 74 des rechten Paares mit dem vorderen Ende und der vorderen Druckkammer des rechten Zylinders 62 verbunden ist, während die hydraulische Leitung 76 des rechten Paares mit dem hinteren Ende und der hinteren Druckkammer des rechten Zylinders 62 verbunden ist. Die erste Fluidleitungseinrichtung weist weiterhin ein zweites oder linkes Paar von hydraulischen Leitungen 78 und 80 auf, die den Verteiler 72 und den zweiten oder linken Zylinder 62 verbinden, wobei die hydraulische Leitung 78 des linken Paares mit dem vorderen Ende und der vorderen Druckkammer des linken Zylinders 62 verbunden ist, während die hydraulische Leitung 80 des linken Paares mit dem hinteren Ende und der hinteren Druckkammer des linken Zylinders 62 verbunden ist.
Jede hydraulische Leitung 74 und 76 des rechten Paares verläuft vom Verteiler 72 nach unten und innen von der rechten Seite 26 des Kardangehäuses 18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20 und nach hinten zum vorderen Ende des rechten Zylinders Die hydraulische Leitung 74 ist mit dem vorderen Ende des rechten Zylinders 62 in Verbindung mit der vorderen Druckkammer des rechten Zylinders 62 verbunden. Die hydraulische Leitung 76 weist einen nicht dargestellten starren Teil auf, der sich entlang des rechten Zylinders 62 innen vom Abdeckelement 68 erstreckt und mit dem hinteren Ende des rechten Zylinders 62 in Verbindung mit der hinteren Druckkammer verbunden ist. Jede hy-
draulische Leitung 78 und 80 des linken Paares verläuft vom Verteiler 72 nach unten und innen von der linken Seite 24 des Kardangehäuses 18 entlang der Rückfläche der Abschlußplatte 20 und nach hinten zum vorderen Ende des linken Zylinders 62. Die hydraulische Leitung 78 ist mit dem vorderen Ende des linken Zylinders 62 in Verbindung mit der vorderen Druckkammer verbunden, und die hydraulische Leitung 80 weist einen starren Teil 81 auf, der entlang des linken Zylinders 62 im Inneren des Abdeckelementes 68 verläuft und mit dem hinteren Ende des linken Zylinders 62 in Verbindung mit der hinteren Druckkammer verbunden ist.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist jede hydraulische Leitung 74, 76, 78 und 80, die den Verteiler 72 und die Zylinder 62 verbinden, einen starren Teil 82, der mit dem Verteiler 72 verbunden ist,und einen flexiblen Teil 84 auf, der den starren Teil 82 und die jeweiligen Zylinder 62 verbindet. Die starren Teile 82 der hydraulischen Leitungen sind am besten in Figur 2 dargestellt. Die starren Teile 82 verlaufen an der Abschlußplatte 20 entlang, so daß sie den Kardanring 30 nicht stören. Die flexiblen Teile 84 verlaufen entlang der Abschlußplatte 20 nach unten und anschließend außerhalb des Kardanringes 30 nach hinten. Vorzugsweise ist jeder flexible Teil 84 der hydraulischen Leitungen von einem Schutzmantel 86 umgeben. Der Schutzmantel 86 erstreckt sich vom Inneren des Kardangehäuses 18 zum Inneren des Abdeckelementes 68 des jeweiligen Zylinders 62. Ein Schutzmantel 86 ist im Querschnitt in Figur 4 dargestellt.
Die Abdeckelemente 68 haben zwei Funktionen. Zunächst schützen sie die hydraulischen Leitungen, die entlang der Zylinder 62 zu den hinteren Enden der Zylinder 62 verlaufen. Weiterhin verdecken sie die hydraulischen Leitungen und geben sie den Zylindern 62 ein stromlinienförmiges Aussehen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Verteiler 72 in der öffnung 22 im Kardangehäuse 18 angebracht, wobei die Schiffsantriebsvorrichtung 10 weiterhin eine Einrichtung umfaßt, die die öffnung 22 um den Verteiler 72 dicht verschließt, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung 22 geht. Bei dem dargestellten Aufbau, der am besten in Figur 7 dargestellt ist, weist diese Dichtungseinrichtung einen O-Ring 88 auf. Wie es am besten in den Figuren 6 und 7 dargestellt ist, ist der Verteiler 72 vorzugsweise an der Abschlußplatte 20 des Kardangehäuses 18 mit einem oder mehreren Bolzen 90 befestigt, die in das Kardangehäuse 18 geschraubt sind.
Vorzugsweise weist der Verteiler 72 eine erste oder rechte vordere öffnung 92 und eine zweite oder linke vordere öffnung 94, die beide mit einer ersten oder unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 verbunden sind, und eine erste oder rechte hintere Öffnung 98 und eine zweite oder linke hintere öffnung 100 auf, die beide mit einer zweiten oder oberen Zuführungs/Rückführungs Öffnung 102 verbunden sind. Die Zuführungs/Rückführungsöffnungen 96 und 102 stehen mit der Fluidquelle 70 in Verbindung, wie es im folgenden beschrieben wird. Die hydraulische Leitung 74 des rechten Paares steht mit der rechten vorderen öffnung 92 in Verbindung, während die hydraulische Leitung 76 des rechten Paares mit der rechten hinteren öffnung 98 verbunden ist. Die hydraulische Leitung 78 des linken Paares steht mit der linken vorderen öffnung 94 in Verbindung, während die hydraulische Leitung 80 des linken Paares mit der linken hinteren öffnung 100 verbunden ist.
Wie es am besten in Figur 8 dargestellt ist, weist jede hydraulische Leitung 74, 76, 78 und 80 einen mit einem Außengewinde versehenen Endteil, einen Nippel oder ein Paßstück 104 auf, das in den Verteiler 72 geschraubt ist, um eine Verbindung mit der jeweiligen Verteileröffnung herzustellen. Die Endteile 104 sind durch O-Ringe 106 dicht am Verteiler angebracht.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die schematisch in Figur 8 dargestellte Fluidquelle 70 weiterhin eine Einrichtung auf, die wahlweise und abwechselnd hydraulisches Fluid der unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 und der oberen Zuführungs/Rückführungsöffnung 102 liefert. Vorzugsweise weist diese Zuliefereinrichtung eine nicht dargestellte umschaltbare Pumpe auf, die über die zweite Fluidleitungseinrichtung zwischen der Fluidquelle 70 und dem Verteiler 72 mit den Zuführungs/Rückführungsöffnungen 96 und 102 verbunden ist. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die zweite Fluidleitungseinrichtung ein Paar hydraulischer Leitungen 108 und 110 auf, von denen die hydraulische Leitung 108 die Pumpe und die untere Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 verbindet, während die hydraulische Leitung 110 die Pumpe und die obere Zuführungs/ Rückführungsöffnung 102 verbindet. Die Pumpe kann über eine geeignete von der Bedienungsperson betätigte Einrichtung betrieben werden.
Wenn die Pumpe betrieben wird, um hydraulisches Fluid der unteren Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 zu liefern, strömt das hydraulische Fluid aus den Öffnungen 92 und 94 durch die Leitungen 74 und 78 zu den vorderen Druckkammern der beiden Zylinder 62, so daß die Kolbenstangen 66 herausgeschoben werden und die Antriebseinheit 37 nach oben kippt. Das Herausschieben der Kolbenstangen 66 führt auch dazu, daß hydraulisches Fluid aus den hinteren Druckkammern der Zylinder 62 durch die hydraulischen Leitungen 80 und 76 über die linke und rechte hintere öffnung 100 und 98 zum Verteiler 72 und aus dem Verteiler 72 durch die obere Zuführungs/Rückführungsöffnung 102 zur Fluidquelle 70 zurückströmt. Wenn die Pumpe so betrieben wird, daß sie hydraulisches Fluid der oberen Zuführungs/Rückführungsöffnung 102 liefert, strömt das hydraulische Fluid aus den öffnungen 98 und 100 über die Leitungen 76 und 80 zu den hinteren Druckkammern der Zylinder 62. Das führt dazu, daß die Kolbenstangen 66 zurückgezogen werden und daß die Antriebseinheit 37 nach unten
kippt. Dieses Zurückziehen der Kolbenstangen 66 führt auch dazu, daß Fluid aus den vorderen Druckkammern der Zylinder 62 heraus durch die hydraulischen Leitungen 74 und 78 über die rechte und die linke vordere öffnung 92 und 94 zum Verteiler und aus dem Verteiler 72 durch die untere Zuführungs/Rückführungsöffnung 96 zur Fluidquelle 70 zurückströmt.
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Claims (11)

Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickmänn, PirL.'-PHYS. Dp. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weic'Kmann, Dipl.-Ckem. B. Huber Dr.-Ing. H. Liska, D1PL.-PHYS. Dr. J. Prechtel 8000 MÜNCHEN 86 p Hp7 1ORR POSTFACH 860820 *"' 4^***"" '^13J MOHLSTRASSE 22 TELEFON (089) 980352 TELEX 522621 TELEGRAMM PATENTWEICKMANN MÜNCHEN P/ha Outboard Marine Corporation 100 Sea-Horse Drive Waukegan, Illinois 60085 USA Schiffsantriebsvorrichtung PA TENTANSPRÜCHE
1. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet durch einen Befestigungsträger (18), der fest am Heckspiegel (14) eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung (22) vorgesehen ist, eine Antriebseinheit (37), die schwenkbar mit dem Befestigungsträger (18) relativ dazu schwenkbeweglich verbunden ist, eine hydraulische Kolben-ZyIindereinrichtung (60), die zwischen dem Befestigungsträger (18) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Befestigungsträger (18) zu bewirken, einen Verteiler (72), der fest am Befestigungsträger (18) nahe der öffnung (22) angebracht ist, wobei der Verteiler (72) mit einer hydraulischen Fluidquelle (70) im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, und eine Fluidleitungseinrichtung, die den Verteiler (72) und die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60) verbindet, um die Kolben-Zylindereinrichtung (60) mit hydraulischem Fluid zu versorgen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (72) in der Öffnung (22) im Befestigungsträger (18) angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abdichten der Öffnung (22) um den Verteiler (72) herum, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch diese Öffnung (22) geht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidleitungseinrichtung ein Paar hydraulischer Leitungen (74,76) umfaßt.
5. Schiffsantriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60) einen Zylinder (62) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist und daß die beiden hydraulischen Leitungen (74,76) mit dem Zylinder (62) in Verbindung stehen, wobei eine der hydraulischen Leitungen (74) mit dem vorderen Ende des Zylinders (62) verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung (76) mit dem hinteren Ende des Zylinders (62) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Fluidleitungseinrichtung, die durch die Öffnung (22) im Befestigungsträger (18) hindurchgeht und mit einem Ende mit der Fluidquelle (70) verbunden werden kann, während das gegenüberliegende Ende mit dem Verteiler (72) in Verbindung steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Fluidleitungseinrichtung ein zweites Paar hydraulischer Leitungen umfaßt.
8. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet durch ein Kardangehäuse (18), das fest am Heckspiegel (14) eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öff-
nung (22) vorgesehen ist, einen Kardanring (30), der schwenkbar mit dem Kardangehäuse (18) relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit (37), die schwenkbar mit dem Kardanring (30) relativ dazu um eine etwa horizontale Kippachse und um die Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60), die zwischen einer Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die erste Einrichtung (60) einen ersten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60), die zwischen der anderen Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung (60) einen zweiten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende aufweist, einen Verteiler (72), der fest am Kardangehäuse (18) nahe der öffnung (22) angebracht ist und mit einer hydraulischen Fluidquelle (70) im Inneren des Schiffes verbunden werden kann, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen (74,76), die den Verteiler (72) und den ersten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (74) des ersten Paares mit dem vorderen Ende des ersten Zylinders (62) verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung (76) des ersten Paares mit dem hinteren Ende des ersten Zylinders (62) verbunden ist, und ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen (78,80),die den Verteiler (72) und den zweiten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (78) des zweiten Paares mit dem vorderen Ende des zweiten Zylinders (62) verbunden ist, während die andere hydraulische Leitung (80) des zweiten Paares mit dem hinteren Ende des zweiten Zylinders (62) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (72) eine erste vordere öff-
nung (92) und eine zweite vordere öffnung (94), die beide mit einer ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) verbunden sind, und eine erste oder hintere öffnung (98) und eine zweite hintere öffnung (100) aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) verbunden sind,wobei die erste und die zweite Zuführungs/Rückführungsöffnung (96,102) mit der Fluidquelle (70) verbunden werden können, die eine hydraulische Leitung (74) des ersten Paares die erste vordere öffnung (92) und das vordere Ende des ersten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (76) des ersten Paares die erste hintere öffnung (98) und das hintere Ende des ersten Zylinders (62) verbindet und eine der hydraulischen Leitungen (78) des zweiten Paares die zweite vordere öffnung (94) und das vordere Ende des zweiten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (80) des zweiten Paares die zweite hintere öffnung (100) und das hintere Ende des zweiten Zylinders (62) verbindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine hydraulische Fluidquelle (70) mit einer Einrichtung zum wahlweisen und abwechselnden Liefern von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) und zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102), wobei die Zuführung von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) dazu führt, daß hydraulisches Fluid den vorderen Enden des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) dazu führt, daß hydraulisches Fluid den hinteren Enden des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird.
11. Schiffsantriebsvorrichtung gekennzeichnet durch ein Kardangehäuse (18), das fest am Heckspiegel (14) eines Schiffes angebracht werden kann und in dem eine öffnung (22) vorgesehen ist, einen Kardanring (30), der schwenkbar mit dem Kardangehäuse (18) relativ dazu um eine etwa vertikale Steuerachse schwenkbeweglich verbunden ist, eine Antriebseinheit (37),
die schwenkbar mit dem Kardanring (30) relativ dazu schwenkbeweglich um eine etwa horizontale Kippachse und die Steuerachse verbunden ist, eine erste hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60)/ die zwischen einer Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken/ wobei die erste Einrichtung (60) einen ersten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring (30) verbunden ist, und einem hinteren Ende, einen ersten Kolben (64) , der gleitend verschiebbar im ersten Zylinder (62) aufgenommen ist und den ersten Zylinder (62) in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine erste Kolbenstange (66) aufweist, deren inneres Ende fest am ersten Kolben (64) angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des ersten Zylinders (62) nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit (37) verbunden ist, eine zweite hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (60), die zwischen der anderen Seite des Kardanringes (30) und der Antriebseinheit (37) angeordnet ist, um die Schwenkbewegung der Antriebseinheit (37) relativ zum Kardanring (30) zu bewirken, wobei die zweite Einrichtung (60) einen zweiten Zylinder (62) mit einem vorderen Ende, das mit dem Kardanring (30) verbunden ist, und mit einem hinteren Ende, einen zweiten Kolben (64) , der gleitend verschiebbar im zweiten Zylinder (62) aufgenommen ist und den zweiten Zylinder (62) in eine vordere und eine hintere Druckkammer unterteilt, und eine zweite Kolbenstange (66) aufweist, deren inneres Ende fest am zweiten Kolben (64) angebracht ist und deren äußeres Ende sich vom hinteren Ende des zweiten Zylinders (62) nach außen erstreckt und mit der Antriebseinheit (37) verbunden ist, einen Verteiler (72), der fest am Kardangehäuse (18) in der öffnung (22) angebracht ist und eine erste vordere öffnung (92) und eine zweite vordere öffnung (94), die beide mit einer ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) verbunden sind, und eine erste hintere öffnung (98) und eine zweite hintere öffnung (100) aufweist, die beide mit einer zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) verbunden sind, eine Einrichtung zum Abdichten
der öffnung (22) um den Verteiler (72) herum, um im wesentlichen zu verhindern, daß Wasser durch die öffnung (22) geht, ein erstes Paar von hydraulischen Leitungen (74,76), die den Verteiler (72) und den ersten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (74) des ersten Paares die erste vordere öffnung (92) und die vordere Druckkammer des ersten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (74) des ersten Paares die erste hintere öffnung (98) und die hintere Druckkammer des ersten Zylinders (62) verbindet, ein zweites Paar von hydraulischen Leitungen (78,80), die den Verteiler (72) und den zweiten Zylinder (62) verbinden, wobei eine der hydraulischen Leitungen (78) des zweiten Paares die zweite vordere öffnung (94) und die vordere Druckkammer des zweiten Zylinders (62) verbindet, während die andere hydraulische Leitung (80) des zweiten Paares die zweite hintere öffnung (100) und die hintere Druckkammer des zweiten Zylinders (62) verbindet, und eine hydraulische Fluidquelle (70) mit einer Einrichtung zum wahlweisen und abwechselnden Liefern von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) und zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102), wobei die Zuführung von hydraulischem Fluid zur ersten Zuführungs/Rückführungsöffnung (96) dazu führt, daß hydraulisches Fluid der vorderen Druckkammer des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird, während die Zuführung von hydraulischem Fluid zur zweiten Zuführungs/Rückführungsöffnung (102) dazu führt, daß hydraulisches Fluid der hinteren Druckkammer des ersten und zweiten Zylinders (62) geliefert wird.
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