DE3542353A1 - Motorrad - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Motorrad, wie es im Oberbegriff
des Hauptanspruchs beschrieben ist.
Die Aufgabe der gefederten Radaufhängung, Fahrer und Maschine
von den Fahrbahnstößen zu entlasten und eine gute Bodenhaftung
sicherzustellen, wird beim Motorrad durch das ungünstige Verhältnis
zwischen gefederter und nur reifengefederter Masse und von
Schwerpunkthöhe zu Radstand stark eingeschränkt. Eine wünschenswerte
weiche Federkennung führt beim Bremsen und Beschleunigen
zu starken Nickbewegungen, die die für die Stabilisierung entscheidenden
Daten von Nachlauf und Lenkwinkel erheblich verändern
und den Fahrer verunsichern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Motorrad so
weiterzuentwickeln, daß die Nickbewegungen beim Bremsen und
Beschleunigen in vertretbaren Grenzen gehalten werden, trotzdem
aber eine verhältnismäßig weiche Federkennung für die gefederten
Radaufhängungen verwendet werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Kennzeichen des Hauptanspruchs
gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Motorrad weist demnach eine Verbundluftfederung
auf, deren Federkennung für Vorder- und Hinterrad in
direkter Abhängigkeit von der horizontalen Beschleunigung gesteuert
wird. Beim Überfahren eines Hindernisses spannt das
einfedernde Vorderrad über die Druckleitung die Hinterradfederung
vor, die dadurch nicht so stark einsinkt. Sie wird
gleichsam "vorgewarnt".
Dieser Vorteil läßt sich noch entscheiden verbessern durch einen
Luftkessel in der Druckleitung. Dabei ist der Luftkessel durch
eine Membran in zwei getrennte Druckkammern aufgeteilt. Das eine
Teilstück der Druckleitung verbindet die erste Druckkammer mit
der Luftfeder der Vorderradaufhängung, während das andere
Teilstück der Druckleitung die Verbindung zwischen der zweiten
Druckkammer und der Luftfeder der Hinterradfederung herstellt.
Der Vorteil liegt darin, daß die beiden durch die Membran getrennten
Drucksysteme mit unterschiedlichem Druck aufgepumpt
und der Gesamtbelastung und der Gewichtsverteilung des Motorrads
angeglichen werden können.
Eine weitere Anpassung an die gegebenen Lastverhältnisse läßt
sich durch unterschiedliche Volumen bzw. unterschiedliche Konturen
der Druckkammerwände erreichen. Bei entsprechender Ausführung
legt sich bei einem Ausfedern der Vorderradaufhängung
die Membran früher an die Kammerwand als beim Einfedern.
Durch das große Volumen des jeweiligen Drucksystems, gebildet
aus Druckkammer, Druckleitungsabschnitt und dazugehöriger
Luftfeder, liegt die Federkennung der Luftfederung sehr niedrig.
Damit erhält man den gewünschten Fahrkomfort. Andererseits aber
würde beim Bremsen das Vorderrad durch diese weiche Federkennung
stark eintauchen, während beim Beschleunigen das Hinterrad
tief einfedern würde. Um diese unerwünschten Kippbewegungen
um die Querachse zu begrenzen, sind die als Luftfeder dienenden
Gasdruckräume der vorderen und hinteren Teleskopstoßdämpfer
gegenüber den sie verbindenden Druckleitungen verschließbar.
Zweckmäßigerweise werden hierfür elektromagnetische
Absperrventile verwendet.
In einer vorteilhaften Ausführung wird das vordere Absperrventil
zusätzlich über einen Bremsbetätigungshebel angesteuert und
geschlossen. Damit arbeitet die Vorderradfederung bei betätigter
Fahrzeugbremse nur noch gegen den drastisch verkleinerten Verdichtungsraum,
also mit sehr steiler Federkennung.
Ebenso zweckmäßig ist es, das Absperrventil der hinteren Radfederung
über einen Beschleunigungsmesser anzusteuern. Bei sehr
starker Beschleunigung schaltet dieser das Sperrventil in seine
Schließstellung wiederum mit der Folge, daß der Verdichtungsraum
stark verkleinert wird und sich eine steile Federkennung einstellt.
Durch diese Maßnahmen wird das Eintauchen des Vorderrades bei
scharfem Bremsen und das Einsinken des Hinterrades bei starkem
Beschleunigen auf ein Bruchteil der ungesteuerten Werte vermindert.
Die Begrenzung des Eintauchens kann noch durch Änderung
des Systemdruckes, der Gehäusekontur des Luftkessels bzw.
dessen Druckkammern, des Verhältnisses von Verdichtungs- zu
Kammervolumen, der Ventilöffnungszeit und des Ventil- oder
Leitungsquerschnittes in weiten Grenzen beeinflußt werden.
Der erwähnte Beschleunigungsmeßgeber besteht in einer zweckmäßigen
Ausführung aus einer aufrecht stehenden, U-förmigen und
teilweise mit Quecksilber gefüllten Röhre. Die freien Schenkelenden
tragen elektrische Kontakte, ebenso ist ein solcher am U-Boden
vorgesehen.
Die Quecksilbersäule kann frei pendeln und beim Überschreiten
einer vorgegebenen Beschleunigung oder Verzögerung verbindet
sie die einzelnen Kontakte und schließt damit einen zugehörigen
Stromkreis. Der Grenzwert der Beschleunigung oder Verzögerung
und damit der Schaltzeitpunkt kann durch den Radius des Rohrbogens,
die Kennung der Luftfederung neben dem beidseitigen
Systemdruck und durch den Querschnitt von Ventildurchgang und
Druckleitung beeinflußt werden.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß durch die Begrenzung des
Eintauchens vorn und hinten die ungedrosselte Federkennung
weicher als üblich ausgelegt werden kann, wodurch sich neben der
Erhöhung des Fahrkomforts eine Verbesserung der Fahrbahnhaftung
ergibt.
Nachfolgend wird anhand eines Ausführungsbeispiel die Erfindung
näher erläutert und in der dazugehörigen Zeichnung dargestellt.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein Motorrad mit der erfindungsgemäßen
Verbundfederung und
Fig. 2 die Verbundfederung noch einmal für sich in
vergrößertem Maßstab.
Die Fig. 1 zeigt die Umrißkontur eines Motorrads 1 mit einem
Vorderrad 2 und einem Hinterrad 3. Außerdem ist mit 4 eine
Lampenverkleidung erkennbar, die auch einen Teil eines Lenkers 5
überdeckt. Insoweit weist das Motorrad 1 einen üblichen Aufbau
auf, so daß hierauf nicht näher eingegangen zu werden braucht.
Das Vorderrad 2 ist über eine bekannte Vorderradgabel am Motorradrahmen
federnd aufgehängt. Dabei besteht die Vorderradgabel
aus zwei Teleskopstoßdämpfern 6, die über nicht näher bezeichnete
Gabelbrücken zusammengehalten sind. Außerdem ist wegen der
Darstellungsart lediglich einer dieser Teleskopstoßdämpfer 6 sichtbar.
Der Teleskopstoßdämpfer 6 ist wiederum weitgehend in bekannter
Weise ausgelegt, jedoch besitzt er an seinem oberen Ende
einen als Luftfeder 7 wirkenden Gasdruckraum. In Fig. 2 ist
dieser Gasdruckraum 7 noch einmal deutlicher sichtbar. Hier ist
allerdings der restliche Stoßdämpfer nur durch einen schematischen
Kolben mit Kolbenstange dargestellt. Der nicht sichtbare zweite
Teleskopstoßdämpfer der Vorderradgabel weist die gleiche Luftfeder
7 auf wie der Teleskopstoßdämpfer 6 und beide Luftfedern
sind miteinander verbunden. Es ist aber auch denkbar, daß die
Luftfeder als gesonderte Einheit zwischen den Gabelbrücken untergebracht
ist und jeweils eine Verbindung zu den Teleskopstoßdämpfern
aufweist.
Das Hinterrad 3 stützt sich über ein Federbein 8 am Fahrzeugrahmen
ab. Dieses Federbein 8 besitzt wiederum einen als Luftfeder 9
wirkenden Gasdruckraum auf, der abermals in Fig. 2 besser sichtbar
ist. Das Hinterrad 2 kann über zwei solcher Federbeine abgestützt
sein. In diesem Fall gilt das bereits für die Vorderradgabel
Gesagte, nämlich daß dann die Luftfedern 9 jedes Federbeines
miteinander verbunden sind bzw. daß eine gesonderte Einheit
hierfür vorgesehen ist.
Die Luftfedern 7 und 9 sind unter Zwischenschaltung eines Luftkessels
10 über eine Druckleitung miteinander verbunden, wobei
sich diese in einen vorderen Druckleitungsabschnitt 11 a und einen
hinteren Druckleitungsabschnitt 11 b aufteilt. Wie Fig. 2 deutlicher
zeigt, mündet der Druckleitungsabschnitt 11 a über ein Absperrventil
12 in den Druckraum 7, während der Druckleitungsabschnitt
11 b in entsprechender Weise über ein Absperrventil 13 in die
Luftfeder 9 mündet. Die einander zugekehrten Enden der Druckleitungsabschnitte
11 a, 11 b führen zu Druckkammern 10 a, 10 b des
Druckkessels 10.
Die Druckkammern 10 a, 10 b werden luftdicht durch eine Membran 13
voneinander getrennt. Dabei ist der Luftkessel so ausgebildet, daß
die Druckkammern 10 a, 10 b in ihren Volumen unterschiedlich sind
und die Membran 13 näher an der Innenkontur der Druckkammer
10 a sich befindet. Die Membran 13 wird sich daher bereits bei
einem geringeren, durch die Hinterradfederung bewirkten Druckanstieg
an die Innenwandung der Druckkammer 10 a anlegen als bei
umgekehrten Verhältnissen an die Innenwandung der Druckkammer
10 b. Die Absperrventile 12 und 13 sind im wesentlichen gleich
aufgebaut. Sie werden elektromagnetisch gesteuert und weisen
hierfür eine Spule 12 a bzw. 13 a auf. In diesen Spulen ist ein
Ventilstößel 12 b, 13 b geführt, der mit einem Ventilteller versehenen
Ende in die Luftfeder 7 bzw. 9 ragt. Bei geschlossenem
Absperrventil 12, 13 legt sich der Ventilteller vor eine
Durchtrittsöffnung, die von der Luftfeder 7 bzw. 9 zu dem
Druckleitungsabschnitt 11 a bzw. 11 b führt.
Die Absperrventile 12, 13 werden über ihre Spulenwicklungen 12 a,
13 a von einem Beschleunigungsmeßgeber 14 angesteuert. Dieser
Beschleunigungsmeßgeber 14 ist als eine U-förmige Röhre ausgebildet
und steht in seiner Einbaulage aufrecht, das heißt die
U-Öffnung zeigt nach oben. Die Röhre ist gefüllt mit einer freipendelnden
Quecksilbersäule 15. An den freien Schenkelenden
trägt der Beschleunigungsmesser 14 Kontakte 14 a, 14 b und in
gleicher Weise ist ein Kontakt 14 c am U-Boden vorgesehen. Eine
elektrische Leitung 16 verbindet den Kontakt 14 c mit dem Pluspol
einer Batterie 17.
Leitungen 18 und 19 verbinden die Kontakte 14 a bzw. 14 b mit den
Spulenwicklungen 12 a bzw. 13 a. Schließlich ist die Leitung 16 über
eine weitere Leitung 20 mit der Leitung 18 verbunden. Allerdings
läßt sich diese Leitung 20 über einen Schalter 21 unterbrechen
bzw. schließen. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß
die Spulenwicklungen 12 a und 13 a mit ihren einen Wicklungsenden
an der Fahrzeugmasse liegen. Der Schalter 21 ist mit einem nicht
näher dargestellten Bremsbetätigungshebel verbunden und schließt
die Leitung 20 bei betätigter Bremse.
Die Verbundfederung wirkt wie folgt. Bei normaler Fahrt beeinflussen
Einfederungsbewegungen des einen Rades jeweils über die
Druckleitungsabschnitte 11 a, 11 b und Druckkessel 10 die Federung
des anderen Rades. Durch die großen Volumina, gebildet aus den
Druckkammern, den Druckleitungsabschnitten und den Luftfedern
ist insgesamt eine weiche Federkennung gegeben.
Beim Beschleunigen wandert die Quecksilbersäule 15 in Folge ihrer
Trägheit nach rechts und steigt bis zum Kontakt 14 b an. Sie
schließt dabei den Stromkreis zwischen Batterie 17, Leitungen 16
und 19 zu der Spulenwicklung 13 a. Diese wird erregt und zieht
den Ventilstößel 13 in sich hinein, der dadurch die Durchgangsöffnung
der Luftkammer 9 verschließt. Für die Einfederungsbewegung
steht nur noch das Volumen der Luftfeder 9 zur Verfügung
das erheblich geringer ist und damit zu einer wesentlich
steileren Kennung der Federrate führt. Mit anderen Worten: Das
Motorrad taucht beim Beschleunigen nur wenig über das Hinterrad
3 ein.
Beim Bremsen zeigt die Fig. 2 zwei Möglichkeiten. Bei geöffnetem
Schalter 21 bzw. nicht vorhandenem Leitungsstrang 20 erfolgt das
Schließen der elektrischen Leitung wieder über die Quecksilbersäule
15, die in diesem Fall nach links hochsteigt. Das Absperrventil
12 schließt in der gleichen Weise wie das Absperrventil 13.
Es bleibt für die Einfederungsbewegungen nur noch der Luftraum
der Luftfeder 7 übrig, was wiederum zu einer harten Federkennung
führt. Das Motorrad taucht dadurch beim Bremsen nur wenig über
die Vorderradgabel ein.
Die zweite Möglichkeit, um beim Bremsen das Eintauchen zu verhindern,
zeigt in Fig. 2 der Leitungsstrang 20. Wird der Bremshebel
betätigt, schließt der Schalter 21 und es ist nun ein Stromfluß von
der Batterie 17 über die Leitung 20 und 18 zu der Spulenwicklung
12 a gegeben. Das Ventil 12 schließt in der eben beschriebenen
Weise und verkleinert das Druckvolumen.
Claims (9)
1. Motorrad, bei dem das Vorder- und Hinterrad jeweils über
Teleskopstoßdämpfer am Motorradrahmen federnd abgestützt
sind und bei dem jeder Teleskopstoßdämpfer mit einem als
Luftfeder wirkenden Gasdruckraum zusammenarbeitet, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gasdruckraum (Luftfeder 7) der
vorderen Teleskopstoßdämpfer (6) mit dem Gasdruckraum
(Luftfeder 9) der hinteren Teleskopstoßdämpfer (8) über eine
Druckleitung (11 a, 11 b) verbunden ist.
2. Motorrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Druckleitung ein Luftkessel (10) dazwischengeschaltet ist,
der durch eine Membran (22) in zwei getrennte Druckkammern
(10 a, 10 b) unterteilt ist, wobei die eine Druckkammer (10 a)
mit dem vorderen Gasdruckraum und die andere Druckkammer
(10 b) mit dem hinteren Gasdruckraum verbunden ist.
3. Motorrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Volumen der beiden Druckkammern (10 a, b) unterschiedlich
ist.
4. Motorrad nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenkontur der Druckkammer (10 a, b) für ein
druckgesteuertes Anlegen der Membran (22) ausgebildet ist.
5. Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gasdruckräume der vorderen und hinteren
Teleskopstoßdämpfer (6, 8) gegenüber der sie verbindenden
Druckleitung (11 a, 11 b) verschließbar sind.
6. Motorrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Gasdruckraum über ein elektromagnetisches Absperrventil
(12, 13) verschließbar ist.
7. Motorrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens das Absperrventil (12) des vorderen Gasdruckraumes
über einen Bremsbetätigungshebel (Schalter 21)
ansteuerbar ist.
8. Motorrad nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens das Absperrventil (13) des hinteren Gasdruckraumes
über einen Beschleunigungsmeßgeber (14) ansteuerbar
ist.
9. Motorrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Beschleunigungsmeßgeber (14) aus einer aufrecht stehenden,
U-förmigen und teilweise mit Quecksilber (15) gefüllten Röhre
besteht an deren freien Schenkelenden und am U-Boden
elektrische Kontakte (14 a, b, c) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853542353 DE3542353A1 (de) | 1985-11-29 | 1985-11-29 | Motorrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853542353 DE3542353A1 (de) | 1985-11-29 | 1985-11-29 | Motorrad |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3542353A1 true DE3542353A1 (de) | 1987-06-04 |
| DE3542353C2 DE3542353C2 (de) | 1990-07-05 |
Family
ID=6287256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853542353 Granted DE3542353A1 (de) | 1985-11-29 | 1985-11-29 | Motorrad |
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