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DE343906C - Koetzerspulmaschine - Google Patents

Koetzerspulmaschine

Info

Publication number
DE343906C
DE343906C DE1918343906D DE343906DD DE343906C DE 343906 C DE343906 C DE 343906C DE 1918343906 D DE1918343906 D DE 1918343906D DE 343906D D DE343906D D DE 343906DD DE 343906 C DE343906 C DE 343906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drive
friction
pin
friction wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918343906D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE343906C publication Critical patent/DE343906C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension
    • B65H59/382Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension using mechanical means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Kötzerspulmaschne. Bei den bisherigen Kötzerspulmaschinen mit zwangläufigem Antrieb der Spindel durch Kegelräder, Schraubenräder, Stirnräder, Kettengetriebe u. dgl. wurde es als großer Nachteil empfunden, daß die Spindelbewegung beim Einrücken derselben sofort mit voller Geschwindigkeit ansetzt, wodurch vielfach Fadenbruch, Minderleistung und Abfall hervorgerufen wird. Bei Maschinen mit Reibungs- oder Schnurenantrieb der Spindel ist dieser Übelstand nicht vorhanden, indem man dort die Spindel langsam anlaufen lassen kann.
  • Die letzteren Maschinen haben gegenüber denjenigen mit zwangläufigem Antrieb dagegen wiederum den Nachsteil, daß die Spindelgeschwindi,gkeit beim Nachlassen der Reibung oder beim Schlaffwwerden der Antriebsschnüre unregelmäßig wird, was dann eine ungleichmäßige Spulenwicklung zur Folge hat. Die Erfindung bezweckt, die Vorteile beider Antriebsarten miteinander zu verbinden und die Nachteile zu vermeiden" indem die Spindel beim Ansetzen der Bewegung zunächst durch Reibungsübertragung angetrieben und dann nach allmählich erreichter voller Geschwindigkeit zu zwangläufigem Antrieb übergegangen wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführun:gs- uind Anwendungsbeispiel der Erfindung durch die Abb. i bis 3 in der Ansicht und in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Es ist i die Spindelbank, 2 der Halter für den Spindelantrieb, q. eine in diesem Halter mit Schraube 3 befestigte Lagerbuchse, In dieser Lagerbuchse dreht sich die hohle Spindelmitnehmerbuchse 5, welche obent in ihrem Kopf 6 in bekannter Weise einen M'itnehmereinsatz hat, welcher die Kötzerspindel 7 (Abb.3) mitnimmt. Die Spindelmitnehmer-Buchse 5 besitzt ferner eine Nut B. In diese gleitet eine entsprechende Keilfeder einer Schiebemuffe 9, welche am unteren Ende io als Reibscheibe ausgebildet ist, während 'an ihrem oberen Ende ein Bund ii befestigt ist. Auf dieser Schiebemuffe 9 ist eine doppelflanschige Schiebemuffe 12 verschiebbar, aber nicht drehbar, angeordnet. Sie wird an der Drehung durch den in ihr befestigten Stift 13 gehindert. Dieser Stift kann durch ein Loch des Reibrades i o hindurchgleiten. Zwischen die beiden Flanschen der Muffe i2 greift ein Zapfen 1q., welcher an dem einen Ende des Hebels 15 befestigt ist, der seinerseits bei 16 . an dem Halter 2 drehbar befestigt ist; er wird durch eine Feder nach oben gedrückt, so daß die Muffe 12 ebenfalls das Bestreben hat, sich auf der Muffe 9 nach oben hin gegen den Bund i i der letzteren hinaufzuschieben. Am Zapfen i¢ des Hebels 15 ist außerdem ein Flacheisen 17 drehbar befestigt, welches am oberen Teil eine Schlitzöffnung aufweist. In dieser kann sich ein Stift 18 bewegen, welcher an einem um 21 schwingenden, und mit der Fadenleitrolle 2o versehenen zweiarinigenHebel 19 befestigt ist.
  • Um die Lagerbuchse d. dreht sich das kleine Kegelrad 22, in welches das antreibende große Kegelrad 23 greift. Letzteres sitzt auf der Haupfantriebsachse 2¢, die für alle oder mehrereSpindelmechanismen einerMaschirienseite gemeinsam sein kann. Das kleine Kegelrad 22 ist am oberen Ende mit einem mit io zusammen arbeitenden Reibrade 25 und ferner mit einem Mitnehmerstift 26 versehen.
  • Die Arbeitsweise ist nun folgende: Die Räder 23 und 22 sind stets im Eingriff. Letzteres dreht sich also auch dann noch, wenn der betreffende Spindelmechanismus selbst ausgerückt, die Maschine aber noch in Betrieb ist. In Abb. i ist der Spindelmechanismus ausgerückt, also außer Tätigkeit; es besteht somit zwischen dem Kegelradpaar und der Kötzerspimdel weder eine zwangläufige noch eine Reibungsverbindung. Zum Ingangsetzen der Spindelbewegung wird nun der zweiarmige Fadenleitrollenhebel i9 in die in der Abb.2 dargestellte Lage gebracht. Durch diese Bewegung von i9 drückt der auf ihm befestigte Stift 18 den Schlitzhebel 17 so weit herunter, d.aß die Muffe 9 mit ihrem ` Bunde i i und dem Reibrade io frei wird' und letzteres durch Wirkung des Eigengewichts sich auf 25 zu setzen vermag, d. h., beide i Reibungsräder io und 15 kommen in Eingriff, wodurch die Schiebemuffe 9 und mit ihr die Spindelmitnehmerbuchse 5 und die Kötzerspindel in Umdrehung versetzt wird; der Wickelvorgang kann also beginnen. Damit aber nur ein allmähliches Ingangsetzen der letzteren stattfindet, wird .das Reibrad io mit Daumen und Zeigefinger .gebremst. Nachdem nun die Kötzerspindel ihre volle Geschwindigkeit angenommen hat, drückt male oben, auf das Schlitzeisen 17, so daß die Schiebemuffe i :z die in Abb. 3 dargestellte tiefste Stellung auf der Schiebemuffe 9 erhält. Hierbei tritt der bereits erwähnte Mitnehmerstift 13 in Wirkung, indem er gegen den Mitnehmerstift 26 stößt, wodurch die zwangläufige Verbindung zwischen dem Kegelradantrieb und der Kötzerspindel hergestellt ist. In dieser zwangläufigen Einstellung wird der Spindelinechanismus durch eine Rast 27 des Schlitzeisens 17 ,gehalten, welche sich gegen den festen Anschlag 28 des Halters 2 anlegt. Bei Fadenbruch fällt der Fadenleitrollenhebel i9 herunter und drückt dabei durch seinen Stift 18 das Schlitzeisen 17 aus der gesperrten Stellung heraus, so daß die beiden Schiebemuffen, 12 und 9 mit Hilfe der auf den Hebel 15 einwirkenden. Feder in die Höhe schnellen und damit sowohl die zwangläufige als auch die Reibungsübertragung zwischen Antrieb und Spindelmechanismus aufgehoben, die Kötzerspindel also stillgesetzt wird (Abb. I).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spindelantrieb für Kötzerspulmaschinen., dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel zum Zwecke des allmählichen .Ingangsetzens zunächst durch Reibungsübertragung und nach Erreichen der vollen Geschwindigkeit zwwzgläufig angetrieben wird. - "
  2. 2. Spindelantrieb für Kötzerspulmaschinen nach Anspruch i, -dadurch gekenn, zeichnet, daß ein verstellbares Reibrad bei Erreichung der vollen Spindelgeschwindigkeit mit einem treibenden Reibrad zwangläufig gekuppelt und die Kupplung durch eine bei Faderibruch sich selbsttätig lösende Sperrvorrichtung (17 und 27) gesichert wird.
DE1918343906D 1918-07-20 1918-07-20 Koetzerspulmaschine Expired DE343906C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE343906T 1918-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE343906C true DE343906C (de) 1921-11-10

Family

ID=6248725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918343906D Expired DE343906C (de) 1918-07-20 1918-07-20 Koetzerspulmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE343906C (de)

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