DE3439044A1 - Verfahren und zusatzmittel zur herstellung von porenbeton - Google Patents
Verfahren und zusatzmittel zur herstellung von porenbetonInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B28/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
- C04B28/02—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
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Description
- Verfahren und Zusatzmittel zur Herstellung von Porenbeton"
- Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren und ein Zusatzmittel zur Herstellung von Porenbeton und/oder Porenbetonformteilen und/oder Granulaten aus Porenbeton aus Füllstoff, Zement, Wasser und einem Zusatzmittel sowie einem Poren bildenden System auf der Basis von Aluminiumpulver.
- Es sind eine Reihe von Verfahren bekannt, Schaumbeton herzustellen, wobei man, um Schrumpfung zu vermeiden und zur Verbesserung mechanischer Eigenschaften, die Produkte in Autoklaven längere Zeit bei höheren Temperaturen und höheren Drücken belassen mußte, was in der Regel sehr unwirtschaftlich ist, nicht nur wegen des apparativen Aufwandes, sondern insbesondere auch wegen der einzusetzenden Energie.
- Hier sei lediglich als Beispiel die DE-AS 26 17 153 genannt. Um derartige längere Aufbewahrungszeiten in Autoklaven zu vermeiden, sind schon Vorschläge gemacht worden, nämlich Schaumbeton auf Anhydrid-Basis, d. h. wasserfreies Calziumsulfat, einzusetzen, so in der DE-OS 27 52 897.
- Hat das bekannte Verfahren bereits einige Vorteile, nämlich die Auswertung bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen, so weist es doch erhebliche Nachteile auf, die insbesondere darin zu sehen sind, daß immer noch ganz erheblich lange Zeit benötigt wird, um zum gewünschten Produkt zu kommen.
- Aufgabe der Erfindung ist delilgegenüber die Schaffung einer Lösung, mit der bei Umgebungstemperatur die Abbindezeiten stark verkürzt werden, wobei jegliche Fremdenergiezufuhr vermieden wird.
- Bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Natriumaluminat und einem weiteren Anteil an Natriumkarbonat verwendet wird. Mit diesem Zusatzmittel wird der Benutzer in die Lage versetzt, die von ihm gewünschten Mischungen zu erzeugen, wobei innerhalb von weniger als 90 Minuten eine so gute Stabilität nach der vollzogenen Volumenvergrößerung erreicht ist, daß beispielsweise die so erzeugten Produkte ausgeschalt werden können, daß sie schneidbar sind und leicht zu bearbeiten. Bei Einsatz derartiger Massen zu Isolierzwecken können diese gegossen werden und verlaufen ohne weitere mechanische Behandlung, z. B. ohne Rütteln, völlig plan. Die so erzeugten Flächen können nach vergleichsweise kurzer Zeit bereits betreten werden.
- In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Kaliumsalz einer organischen Karbonsäure verwendet wird, wobei alternativ vorgesehen sein kann, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Natrium- und/oder Calzium- und/oder Magnesium- und/oder Lignin-und/oder Naphtalin- und/oder Natrium-Cumol-Sulfonat verwendet wird.
- Eine weitere Alternative des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß ein Zusatzmittel einen Anteil bis zu 35 Gew. % an Natriumaluminat und einem weiteren Anteil bis zu 20 Gew. % an Natriumkarbonat enthält.
- Mit diesem Zusatzmittel, dessen Zusammensetzung wie oben beansprucht gestaltet sein kann, lassen sich die gewünschten Eigenschaften erreichen.
- Die Erfindung sieht auch speziell das Zusatzmittel mit prozentualen Anteilen an Inhaltsstoffen vor, wie sie in den weiteren Unteransprüchen beschrieben sind.
- Nachfolgend sind die eingesetzten Stoffe tabellarisch angegeben: Stoff: bis zu Gew %: Natriumaluminat 35 % Natriumkarbonat 20 % Caliumsalz einer organischen aliphatischen Carbonsäure 60 % Natriumsulfonat 35 % Calziumsulfonat 35 % Magnesiumsulfonat 35 % Ligninsulfonat 35 % Naphtalinsulfonat 35 % Natrim-Cumol-Sulfonat 35 % Auluminiumoxyd 25 % Calziumoxyd 25 % Kal iumkarbonat 25 % Natriumgluconat 5 % Als Beispiel sei eine Rezeptur angegeben, ohne daß hierauf die Erfindung beschränkt wäre: Natriumaluminat 8 % Natriumkarbonat 16 % Aluminiumoxyd 13 % Calziumoxyd 9,5 % Calziumkarbonat 13 % Natriumgluconat Aluminiumpulver 17 % Filterstaub 23,5 % Hierbei lassen sich je nach Einsatzgebiet Volumenauftriebe zwischen 10 und 100 % erreichen bei einer Dosierung von 0,3 % bis 1 % bezogen auf die Gesamtmenge.
- Mit dem obengenannten Beispiel können Formulierungen aus Flugasche, Sand, Perliten, Kalksteinmehl u. dgl. in Verbindung mit einem hydraulischen Bindemittel (Zement) hergestellt werden. Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß diese Gemische als schüttfähiges Produkt für Endverbraucher sackweise oder im Silo angeboten werden kann. Dieser kann es dann im Zwangs- oder Freifallmischer unter Zugabe von Wasser mischen.
- Er kann aber auch reine Formulierungen aus Zement und Füllstoff unter Zugabe von Wasser selbst mischen, das Additiv zugeben und dann den Porenbeton schnell verarbeiten.
- Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele und angegebenen Verwendungen noch in vielfacher Hinsicht abzuandern, ohne den Grundgedanken der Erfinoung zu verlassen.
- So kann das Granulat als Dämmstoff, feuerhemmendes Mittel od. dgl. ebenso eingesetzt werden wie aus dem Porenbeton während der Aushärtezeiten sehr gut Formkörper geschaffen werden können, die sich schwer gießen lassen. Z. B. kann dieses Produkt von Bühnenbildnern, Künstlern od. dgl. zur Erzeugung von Plastiken, Reliefen usw. eingesetzt werden.
Claims (8)
- Ansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Porenbeton und/oder Porenbeton form teilen und/oder Granulaten aus Porenbeton aus Füllstoff, Zement, Wasser und einem Zusatzmittel sowie einem Poren bildenden System auf der Basis von Aluminiumpulver, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Natriumaluminat und einem weiteren Anteil an Natriumkarbonat verwendet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Kaliumsalz einer organischen aliphatischen Karbonsäure verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Natrium- und/oder Calzium- und/oder Magnesium- und/oder Lignin- und/oder Naphtalin- und/oder Natrium-Cumol-Sulfonat verwendet wird.
- 4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusatzmittel mit einem Anteil an Aluminium-und/oder Calziumoxyd und/oder Kaliumkarbonat und/oder Natriumgluconat verwendet wird.
- 5. Zusatzmittel zur Herstellung von Porenbeton, daraus hergestellten Formteilen bzw. daraus hergestelltem Granulat, gekennzeichnet durch einen Anteil bis zu 35 Gew % an Natriumaluminat und einem weiteren Anteil bis zu 20 Gew % an Natriumkarbonat.
- 6. Zusatzmittel nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Anteil bis zu 60 Gew % an einem Caliumsalz einer organischen aliphatischen Carbonsäure.
- 7. Zusatzmittel nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch ein Zusatzmittel mit einem Anteil bis zu 35 Gew % an Natrium - und/oder Calzium- und/oder Magnesium- und/oder Lignin-und/oder Naphtalin- und/oder Natrium-Cumol-Sulfonat.
- 8. Zusatzmittel nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Anteil bis zu 25 Gew % an Aluminium- und/oder Calziumoxyd und/oder Kaliumcarbonat undzoder bis 5 Gew % Natriumgluconat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843439044 DE3439044A1 (de) | 1984-10-25 | 1984-10-25 | Verfahren und zusatzmittel zur herstellung von porenbeton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843439044 DE3439044A1 (de) | 1984-10-25 | 1984-10-25 | Verfahren und zusatzmittel zur herstellung von porenbeton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3439044A1 true DE3439044A1 (de) | 1986-04-30 |
Family
ID=6248714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843439044 Withdrawn DE3439044A1 (de) | 1984-10-25 | 1984-10-25 | Verfahren und zusatzmittel zur herstellung von porenbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3439044A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1984
- 1984-10-25 DE DE19843439044 patent/DE3439044A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: RIEMANN, GERHARD, 4708 KAMEN, DE |
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