DE811289C - Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte aus Gips - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte aus GipsInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/04—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
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Description
- Das Bestreben geht seit langem dahin, eine Bauplatte zu finden, die nicht nur gewichtsmäßig leicht ausfällt und leicht herstellbar ist, sondern die auch allen übrigen Anforderungen der Bautechnik entspricht, die also mechanisch relativ hoch @eanspruchbar ist, erreicht durch gute Festigkeitswerte, die große Wärme-und Schalldämmeigenschaften u. dgl. besitzt, und die außerdem tunlichst billig fabriziert werden kann. In dieser Hinsicht lassen aber alle bisher auf dem Markt befindlichen Leichtbauplatten in der einen oder anderen Beziehung mehr oder weniger zu wünschen übrig.
- Eingehende Versuche und Erprobungen haben nun gezeigt, daß man dem gesteckten Ziel bestmöglichst nahekommt mit einer Bauplatte, die erfindungsgemäß in der Weise gefertigt wird, daß man einem Teil in Wasser dünn angerührtem Gips etwa io bis 3o Gewichtsteile eines Harz enthaltenden leichten Füllstoffs zumischt. Als besonders geeigneter Füllstoff hierfür ist zu nennen. Nadelholzsägemehl, das bekanntlich schon an sich harzhaltig ist. Der vorgesehene Harzbestandteil, bevorzugt in einer Menge von bis etwa i°/, Gewichtsanteil des Gipses, auf welchen Bestandteil es hierbei als neu und wesentlich für die gute Abbindung von Gips und Füllmasse ankommt, macht es möglich, daß man ohne Beeinträchtigung der Güte der Platten bzw. zusätzlich zu Nadelholzsägemehl etwa im gleichen gewichtsmäßigen Verhältnis auch eine andere Leichtfüllmasse als Zusatz verwenden kann, z. B. Torfmull, welcher sich hierfür ebenfalls sehr bewährt, wie die Untersuchungen erbrachten.
- Das Mischen von Gips und Sägemehl ist an sich zwar schon bekannt. Es hat sich indessen ergeben, daß eine einwandfrei brauchbare und gute Abbindung der beiden genannten Stoffe erst dann gesichert ist, wenn, wie hervorgehoben, Sägemehl von Nadelhölzern verwendet wird, deren Harzgehalt in der erwähnten Weise für die gute Abbindung und die dadurch mitbedingte Festigkeit der Leichtbauplatte wichtig ist; jedenfalls haben Platten, hergestellt unter Verwendung von Sägemehl anderer Holzsorten, festigkeitsmäßig wesentlich ungünstigere Prüfwerte erbracht.
- Ein Nachteil der bekannten Gipsplatten liegt nun ferner noch darin, daß sie zu stark aufbrennen, worunter man versteht, daß sie bei nachfolgender Verputzarbeit zu gierig wasseraufsaugend wirken. Auch dieser Mangel ist bei der neuen Platte vermieden, und zwar ebenfalls durch den chemisch wirksam werdenden Harzbestandteil. Günstig wirkt sich in dieser Beziehung ebenfalls auch die Beigabe des schon genannten Torfmulls als Füllstoff aus, der den weiteren Vorzug hat, daß er sich gleichfalls sehr gut in die Plattenmasse einbindet, billig ist und die Platte gewichtsmäßig noch leichter macht. Alle diese genannten Vorzüge sind um so mehr gewährleistet, wenn man dabei noch einen Spezialgips verwendet, der besonders gut gebrannt wird, und zwar bei einer Temperatur bis 220°C, während man sonst hochwertige Gipse in der Regel nur bis Zoo ° brennt.
- Als Herstellungsrezept für die neue Bauplatte ist beispielsweise folgendes zu nennen 4o kg bis 22o° C gebrannter Gips wird in etwa 501 Wasser der Temperatur von 5 bis io° C glatt verrührt. Dieser Masse werden dann etwa 6 kg Nadelholzsägemehl und 5 kg Torfmull beigerührt. Die Masse wird sodann möglichst rasch in Plattenformen, beispielsweise der Größe von 8 x 25 x 5o cm gegossen, in denen sie rasch erstarrt und fest wird.
- Fig. i und 2 zeigen die fertige Form dieser so erhaltenen Platten in schaubildlicher Darstellung und in einer Querschnittsansicht. In letzterer bedeuten dabei schematisiert veranschaulicht die länglichen Teilchen i den Sägemehlbestandteil und die rundlichen Teilchen 2 den Torfmullanteil. 3 und 4 sind Nut und Feder, in denen die Platten zusammengreifend versetzt werden, und 5 sind Haftrillen für einen nachträglichen Verputz der fertig verlegten Wandplatten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte, bestehend aus Gips unter Beigabe von Füllstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß einem Teil in Wasser dünn angerührtem Gips etwa io bis 3o Gewichtsteile von Harz enthaltendem Füllstoff, insbesondere Nadelholzsägemehl, zugemischt und diese Mischung dann in Plattenformen vergossen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Füllstoff Torfmull zugesetzt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gips, der bei einer anomal hohen Brenntemperatur von bis 22o° C gewonnen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1378A DE811289C (de) | 1950-01-15 | 1950-01-15 | Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte aus Gips |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1378A DE811289C (de) | 1950-01-15 | 1950-01-15 | Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte aus Gips |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE811289C true DE811289C (de) | 1951-08-20 |
Family
ID=7208892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1378A Expired DE811289C (de) | 1950-01-15 | 1950-01-15 | Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte aus Gips |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE811289C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000008271A1 (en) * | 1998-08-06 | 2000-02-17 | Vobos S.C. | Plasterboard panel with guides |
-
1950
- 1950-01-15 DE DEK1378A patent/DE811289C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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