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DE3436369A1 - Waffensystem mit einer fahrzeuggebundenen vorderladerwaffe - Google Patents

Waffensystem mit einer fahrzeuggebundenen vorderladerwaffe

Info

Publication number
DE3436369A1
DE3436369A1 DE19843436369 DE3436369A DE3436369A1 DE 3436369 A1 DE3436369 A1 DE 3436369A1 DE 19843436369 DE19843436369 DE 19843436369 DE 3436369 A DE3436369 A DE 3436369A DE 3436369 A1 DE3436369 A1 DE 3436369A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
loading
pivot axis
vehicle
muzzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843436369
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus von Dr.-Ing. 8560 Lauf Laar
Wilhelm 8500 Nürnberg Machmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl GmbH and Co filed Critical Diehl GmbH and Co
Priority to DE19843436369 priority Critical patent/DE3436369A1/de
Publication of DE3436369A1 publication Critical patent/DE3436369A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/10Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
    • F41A9/13Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
    • F41A9/16Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/10Bearings for supporting a pivoting gun in a wall, e.g. a turret wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Waffensystem mit einer fahrzeuggebundenen
  • Vorderladerwaffe Die Erfindung betrifft ein Waffensystem, bestehend im wesentlichen aus einem vorzugsweise gepanzerten Fahrzeug und einer an dieses Fahrzeug gebundenen Vorderladerwaffe, die zum Laden eine Ladeschwinge aus einem Gestänge aufweist, das im Bereich seines unteren Endes um eine Schwenkachse bewegbar angeordnet ist und im vorderen Bereich einen Geschoßhalter mit einer lösbaren Klemmeinrichtung für die Munition besitzt, dessen Längsachse in der Übergabestellung der Munition mit der Seelenachse des Waffenrohres fluchtet.
  • Ein Waffensystem mit einem fahrzeuggebundenen Mörser der vorgenannten Art ist aus der DE-OS 31 21 998 bekannt.
  • Dabei ist das Waffensystem an einem Überhang im Heckbereich des Fahrzeugs vorgesehen, an welchem der Mörser eine entsprechende Öffnung aus einer Fahrstellung in eine Feuerstellung gesenkt werden kann. Ein Gestänge einer Ladeschwinge ist um die untere Gelenkkugel des Mörsers schwenkbar gelagert und nimmt in seinem oberen Endbereich einen Geschoßhalter mit einer Klemmvorrichtung für die Munition auf. Es erweist sich bei diesem Waffensystem als nachteilig, daß der Mörser außerhalb des gepanzerten Fahrzeuges angebracht ist und jeweils von eine Fahr- in eine Feuerstellung abgesenkt werden muß, um im Bedarfsfalle einsatzbereit zu sein. Dies ist zeitaufwendig und kann im Ernstfalle zu großen Schwierigkeiten hinsichtlich der Beweglichkeit des Panzerfahrzeuges und der Feuerbereitstellung führen. Dies außen an dem Panzerfahrzeug angebrachte Rohrwaffe kann ferner nicht ausreichend gegen Fremdbeschuß gesichert werden, was gegebenenfalls zu einer Beeinträchtigung der Kampfkraft führen kann.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Waffensystem der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem sowohl die Waffe als auch die Munition im vollen Panzerschutz untergebracht sind und dennoch für das Laden der Waffe im Inneren des gepanzerten Fahrzeuges kein zusätzlicher Raum benötigt wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorderladerwaffe bis auf den Mündungsbereich des Waffenrohres im gepanzerten Fahrzeug untergebracht und um eine Schwenkachse im Durchgang des Panzergehäuses um die Elevationsachse bewegbar ist, daß die Schwenkachse des Gestänges der Ladeschwinge in der Schwenkachse des Waffenrohres oder außerhalb des gepanzerten Fahrzeuges vor der Schwenkachse des Waffenrohres liegt und daß der Geschoßhalter durch eine verschließbare Öffnung des Panzergehäuses in das Innere des Fahrzeuges in eine Munitionsaufnahmeposition schwenkbar ist.
  • Von besonderem Vorteil bei dieser Erfindung ist es, daß die Insassen des Fahrzeuges und auch die gesamten Inneneinrichtungen, zu denen auch das Waffenrohr und die Munition gehören, trotz des nach außen ragenden Waffenrohres der Vorderladerwaffe einen optimalen Panzerschutz genießen. Der Schwenkpunkt für die Höhenverstellung der Vorderladerwaffe befindet sich in einer Schwenkachse im Panzergehäuse.
  • An gleicher Stelle befindet sich die Schwenkachse für das Gestänge der Ladeschwinge. Aus dem Panzergehäuse ragt gemäß dieser vorliegenden Erfindung allein die Mündung des Waffenrohres und das Gestänge der Ladeschwinge mit dem Geschoßhalter heraus, der außerdem durch die Öffnung hinter dem Waffenrohr ebenfalls in das Innere des Panzergehäuses einschwenkbar ist.
  • In erfindungsgemäßer Ausbildung kann das Gestänge der Ladeschwinge in der Schwenkachse des Waffenrohres um einen Bolzen bewegbar sein und den Geschoßhalter in seinem vorderen Bereich derart aufnehmen, daß dieser im wesentlichen parallel zu seiner Längsachse durch die Öffnung hinter dem Waffenrohr tritt, welche durch eine Klappe oder Abdeckung verschließbar ist, die durch die Durchtrittsbewegung des Geschoßhalters auf- und zuklappbar ist.
  • Dabei kann die'Klappe aus zwei Flügeln gebildet sein, die im Querschnitt winkelförmig gestaltet sind und im Schnittpunkt ihrer beiden rechtwinklig zueinanderstehenden Schenkel um eine Schwenkachse bis gegen einen Endanschlag um etwa 90° synchron hin- und herbewegbar sein, so daß in jeder Endstellung zwei Schenkel in im wesentlichen paralleler Verlängerung des Panzergehäuses mit ihren Stirnenden aneinanderstoßen. Zumindest die Schenkel eines Flügels können ferner stirnseitig mit einer Dichtung versehen sein. Zur besseren Aufnahme des rohrförmigen Geschoßhalters können die Innenflächen der Schenkel kreisbogenförmig mit einem Radius gestaltet sein, der im wesentlichen dem Außenradius des Geschoßhalters entspricht.
  • Die Anbringung der Schwenkachse des Gestänges in der Schwenkachse des Waffenrohres hat den Vorteil, daß die Vorderladerwaffe in jeder Position durch die Ladeschwinge mit Munition geladen werden kann.
  • Die Öffnung hinter der Vorderladerwaffe wird durch die besondere Ausgestaltung der zweiflügeligen Abdeckung jeweils automatisch beim Hindurchgehen des Geschoßhalters verschlossen. Dies bedeutet, daß die Öffnung sowohl verschlossen ist, wenn der Geschoßhalter im Panzergehäuse mit Munition gefüllt wird als auch dann, wenn er zur Mündung des Waffenrohres geschwenkt ist, um dort die aufgenommene Munition zu übergeben.
  • Die Öffnung in dem Panzergehäuse für den Durchtritt des Geschoßhalters kann dadurch verkleinert werden, daß entsprechend der weiteren Ausbildung der Erfindung das Gestänge der Ladeschwinge aus zwei parallelen Armen besteht, die vor der Schwenkachse des Waffenrohres mit zwei Drehpunkten in Parallelogrammführung angelenkt sind und mit ihren freien Enden an zwei Drehpunkten einen Geschoßhalter derart aufnehmen, daß dieser im wesentlichen senkrecht zu seiner Längsachse durch die Öffnung hinter dem Waffenrohr tritt, welche durch eine Abdeckung verschließbar ist, die durch die Durchtrittsbewegung des Geschoßhalters auf- und zuklappbar ist. Hier kann die Abdeckung eine an der Innenwand des Panzergehäuses schwenkbar angelegte einfache Klappe sein.
  • Die Abdeckung kann ferner aus einer abbiegsamen elastischen Formscheibe aus Kunststoff gebildet sein.
  • Durch diese erfinderischen Merkmale wird der Geschoßhalter in einer Position im wesentlichen parallel zum Waffenrohr geladen, während er mit seinem unteren Ende durch die Öffnung im Panzergehäuse in das Innere des gepanzerten Fahrzeuges hineinragt. Die Parallelogrammanordnung des Gestänges erlaubt das Überschwenken des Geschoßhalters bis vor die Waffenmündung in immer paralleler Ausrichtung zum Waffenrohr.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Beispielen dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Waffensystem mit Vorderladerwaffe im gepanzerten Fahrzeug im Schnitt; Fig. 2 die erfinderische Abdeckung der Durchtrittsöffnung des Geschoßhalters; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Panzerkuppel; Fig. 4 die Vorderladerwaffe mit einem Gestänge einer Ladeschwinge aus zwei parallel geführten Armen im Schnitt; Fig. 5 eine Abdeckung der Durchtrittsöffnung für den Geschoßhalter aus elastischem Material.
  • Das gepanzerte Fahrzeug 1 ist in Fig. 1 teilweise im Schnitt vereinfacht dargestellt. Dabei bildet 2 das Panzergehäuse der Turmkuppel.
  • In einer vorderen Öffnung des Panzergehäuses ist eine Schwenkachse 3 eingesetzt, um welche die Vorderladerwaffe 4, die sich bodenseitig auf einer kreisförmigen Schiene 5 abstützt, bewegbar ist.
  • Auf der Schwenkachse 3 der Vorderladerwaffe 4 ist ferner die Schwenkachse 6 in Form eines Bolzens angeordnet, um die das Gestänge 7 der Ladeschwinge 8 für den Geschoßhalter 9 bewegbar angeordnet ist. Das Gestänge 7 der Ladeschwinge 8 ragt von der Schwenkachse 6 der Vorderladerwaffe 4 nach hinten und nimmt dort in einem abgewinkelten Endbereich 10 den Geschoßhalter 9 auf. Der Geschoßhalter 9 weist bodenseitig eine Klinke 11 auf, wodurch die Munition 12 aus dem Geschoßhalter ausgelöst und in das Waffenrohr 13 der Vorderladerwaffe übergeben werden kann. Der Schwenkbereich des Gestänges 7 mit dem Geschoßhalter 9 ist durch Endanschläge derart begrenzt, daß einmal die in Fig. 1 dargestellte Munitionsladeposition erreicht wird und zum anderen eine in Abhängigkeit der Stellung des Waffenrohres gelegte Munitionsübergabeposition, in welcher der Geschoßhalter 9 mit seiner Längsachse mit der Seelenachse des Waffenrohres 13 fluchtet. Die Munitionsaufnahmeposition befindet sich immer im Inneren des Panzergehäuses 2. Zu diesem Zweck ist das Gestänge 7 mit dem Geschoßhalter 9 durch eine Öffnung 14 des Panzergehäuses 2 bewegbar, welche durch eine Klappe oder Abdeckung 15 verschließbar ist. Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, besteht diese Klappe 15 aus zwei Flügeln 16 und 16.1, die im Querschnitt winkelförmig gestaltet sind. Im Schnittpunkt der beiden rechtwinklig zueinander stehenden Schenkel 17 und 17.1 der Flügel 16 und 16.1 befindet sich eine Schwenkachse 18 und 18.1.
  • Die Innenflächen 19 und 19.1 der Schenkel 17 und 17.1 sind kreisbogenförmig mit einem Radius gestaltet, der im wesentlichen dem Radius zum Außendurchmesser des rohrförmigen Geschoßhalters 9 entspricht. Die Stirnseiten 20 des einen Flügels 16.1 besitzen in Nuten eingesetzte Dichtungen 21. Beim Durchschwenkvorgang des Geschoßhalters 9 durch die Öffnung 14 des Panzergehäuses 2 trifft der Geschoßhalter 9 auf die zwei aufeinander zugerichteten Schenkel 17 und 17.1 der Flügel 16 und 16.1. Bei weiterer Bewegung des Geschoßhalters 9 in Richtung des Pfeiles 22 werden die Schenkel 17 und 17.1 nach unten weggeschwenkt, während gleichzeitig die senkrecht aufstehenden Schenkel hinter den Geschoßhalter 9 greifen und in der waagerechten Lage nach einer 900-Schwenkung mit ihren Stirnseiten aneinanderstoßen. Damit ist der Geschoßhalter 9 durch die Öffnung des Panzergehäuses 2 hindurchgetreten und die Öffnung 14 durch die Klappe 15 wieder verschlossen. Bei Bewegung des Geschoßhalters 9 in die Gegenrichtung klappen die Schenkel 17 und 17.1 wieder um 900 in die Ausgangssituation zurück, so daß die beiden anderen Schenkel mit ihren Stirnenden aneinanderstoßen urd die Öffnung verschließen.
  • Dieses Waffensystem erlaubt ein schnelles Laden der Vorderladerwaffe ohne Gefährdung der Insasen im Panzerfahrzeug und ohne Gefähraung einer Beschädigung der Waffeneinrichtungen. Der Aufwand ist technisch einfach und gering. Die einfache und robuste Ausgestaltung der einzelnen Maschinenelemente gewährleistet die notwendige Funktionssicherheit.
  • in der Fig. 9 ist «viederum die Vorderladerwaffe 4 mit dem Waffenohr 13 dargestellt, welche durch eine Öffnung in den Panzergehäuse 2 der Turnkuppej schwenkbar um eine Schwenkachse 6 gelagert ist.
  • 7 n diesem Ausführungsbeispiel besteht das Gestänge der Ladeschwinqe 8 aus zwei parallelen Armen 23, die vor der Schwenkachse 6 des Waffenrohres 13 mit zwei Drehpunkten 24 in Parallelogrammführung angelenkt sind. Mit ihren freien Enden sind die Arme 23 wiederum parallel an zwei Drehpunkten 25 des Geschoßhalters 9 angebunden.
  • Der Geschoßhalter 9 befindet sich bei diesem Ausführungsbeispiel von der Munitionsaufnahmeposition bis zur Übergabeposition immer in paralleler Anordnung zum Waffenrohr 13. Da aufgrund dieser Anordnung des Geschoßhalters ein Durchtritt durch das Panzergehäuse 2 im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Geschoßhalters 9 t rfolgt, ist die Durchtrittsöffnung 26 relativ klein gehalten.
  • Eine von unten an die Öffnung angelenkte Klappe 27 ist durch den Geschoßhalter 9 bei Einnahme der Munitionsaufnahmeposition aufklappbar. Diese Klappe 27 schwenkt bei Überführung des Geschoßhalters 9 in die Übergabeposition zum Waffenrohr 13 in die Ausgangslage unter das Panzergehäuse 2 zurück und schließt somit die Öffnung 26.
  • Statt der an einem Gelenk 28 neben der Öffnung angesetzten Klappe 27 kann die Öffnung 26 auch durch eine elastische Formscheibe 29 verschließbar sein. Bei Auftreffen des Geschoßhalters 9 von außen auf die inneren Zungen 30 der Formscheibe 29 werden diese Zungen nach unten weggedrickt, so daß der Geschoßhalter in das Innere des Panzergehäuses hineinragen kann. Diese Zungen 30 federn in ihre Ausgangslage zurück, wenn der Geschoßhalter 9 in die Übergabeposition zum Waffenrohr 13 geschwenkt wird.
  • - Leerseite --

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Waffensystem, bestehend im wesentlichen aus einem vorzugsweise gepanzerten Fahrzeug und einer an dieses Fahrzeug gebundenen Vorderladerwaffe, die zum Laden eine Ladeschwinge aus einem Gestänge aufweist, das im Bereich seines unteren Endes um eine Schwenkachse bewegbar angeordnet ist und im vorderen Bereich einen Geschoßhalter mit einer lösbaren Klemmeinrichtung für die Munition besitzt, dessen Längsachse in der Übergabestellung der Munition mit der Seelenachse des Waffenrohres fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderladerwaffe (4) bis auf den Mündungsbereich des Waffenrohres (13) im gepanzerten Fahrzeug (1) untergebracht und um eine Schwenkachse (3) im Durchgang des Panzergehäuses (2) um die Elevationsachse bewegbar ist, daß die Schwenkachse (6) des Gestänges (7, 23) in der Schwenkachse (3) des Waffenrohres (13) oder außerhalb des gepanzerten Fahrzeuges vor der Schwenkachse (3) des Waffenrohres (13) liegt, und daß der Geschoßhalter (9) durch eine verschließbare Öffnung (14, 26) des Panzergehäuses (2) in das Innere des Fahrzeuges (1) in eine Munitionsaufnahmeposition schwenkbar ist.
  2. 2. Waffensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (7) der Ladeschwinge (8) in der Schwenkachse (3) des Waffenrohres (13) um einen Bolzen bewegbar ist und den Geschoßhalter (9) in seinem vorderen Bereich derart aufnimmt, daß dieser im wesentlichen parallel zu seiner Längsachse durch die Öffnung (14) hinter dem Waffenrohr (13) tritt, welche durch eine Klappe, Abdeckung (15) oder dergleichen verschließbar ist, die durch die Druchtrittsbewegung des Geschoßhalters (9) auf-und zuklappbar ist.
  3. 3. Waffensystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe aus zwei Flügeln (16, 16.1) gebildet ist, die im Querschnitt winkelförmig gestaltet sind und im Schnittpunkt ihrer beiden rechtwinklig zueinanderstehenden Schenkel (17, und 17.1) um eine Schwenkachse (18, 18.1) bis gegen einen Endanschlag um etwa 900 synchron hin- und herbewegbar sind, so daß in jeder Endstellung zwei Schenkel (17, 17.1) in im wesentlichen paralleler Verlängerung des Panzergehäuses (2) mit ihren Stirnseiten (20) aneinanderstoßen.
  4. 4. Waffensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Schenkel (17.1) eines Flügels (16.1) stirnseitig mit einer Dichtung (21) versehen sind.
  5. 5. Waffensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der Schenkel (17, 17.1) kreisbogenförmig mit einem Radius gestaltet sind, der im wesentlichen dem Außenradius des rohrförmigen Geschoßhalters (9) entspricht.
  6. 6. Waffensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Ladeschwinge (8) aus zwei parallelen Armen (23) besteht, die vor der Schwenkachse (3) des Waffenrohres (13) mit zwei Drehpunkten (24) in Parallelogrammführung angelenkt sind und mit ihren freien Enden an zwei Drehpunkten (25) einen Geschoßhalter (9) derart aufnehmen, daß dieser im wesentlichen senkrecht zu seiner Längsachse durch die Öffnung (26) hinter dem Waffenrohr (13) tritt, welche durch eine Abdeckung (27) verschließbar ist, die durch die Durchtrittsbewegung des Geschoßhalters (9) auf- und zuklappbar ist.
  7. 7. Waffensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (27) eine an der Innenwand des Panzergehäuses (2) schwenkbar angelenkte Klappe ist.
  8. 8. Waffensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung aus einer abbiegsamen, elastischen Formscheibe (29) aus Kunststoff gebildet ist.
DE19843436369 1984-10-04 1984-10-04 Waffensystem mit einer fahrzeuggebundenen vorderladerwaffe Withdrawn DE3436369A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4974491A (en) * 1988-12-07 1990-12-04 Diehl Gmbh & Co. Automatic muzzle loader weapon
US5050479A (en) * 1989-11-24 1991-09-24 Rheinmetall Gmbh Loading manipulator for a front-loading mortar
EP2956738B1 (de) 2013-02-12 2017-04-19 NEXTER Systems Leichtes waffensystem

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