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DE3434889A1 - Bordwand - reinigungsschlitten - Google Patents

Bordwand - reinigungsschlitten

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Publication number
DE3434889A1
DE3434889A1 DE19843434889 DE3434889A DE3434889A1 DE 3434889 A1 DE3434889 A1 DE 3434889A1 DE 19843434889 DE19843434889 DE 19843434889 DE 3434889 A DE3434889 A DE 3434889A DE 3434889 A1 DE3434889 A1 DE 3434889A1
Authority
DE
Germany
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slide
ship
cleaning
runners
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843434889
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Ing.(grad.) 2000 Wedel Fiedler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843434889 priority Critical patent/DE3434889A1/de
Publication of DE3434889A1 publication Critical patent/DE3434889A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/06Cleaning devices for hulls
    • B63B59/08Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/06Cleaning devices for hulls
    • B63B59/08Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
    • B63B2059/087Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat the devices being adapted for being pulled across, or along the underwater surface to be cleaned, e.g. by ropes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Betr.: Antrag zur Patentanmeldung BORDWAND - EEIIiIGTJNGSSCHLIOiTEW
Sehr geehrte Herren!
Hiermit möchte ich ein von von mir entwickeltes teät bzw. ein Verfahren zur Unterwasser-Bordwand-Reinigung von Schiffen zum Patent anmelden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. ein Gerät, mit dem von Bord aus, während der Fahrt, die beiderseitigen Unterwasserschiffs-Bordwände von Algen- und Muschelbewuchs gereinigt werden können.
Dabei werden vom Fahrtstrom, durch Form, Größe und Anordnung der Flächen am Schlitten zum einen der nötige Anpreßdruck des Schlittens an die Bordwand bewirkt, und zum anderen wird durch die entsprechende Anstellung des Schlittens zur Waagerechten das kontinuierliche Ab- und Aufwärtsgjeiten hervorgerufen.
Gehalten wird der Schlitten durch ein um den Bug des Schiffes gelegtes HaltetaUj mit welchem der Schlitten zugleich zentimeterweise achteraus gefiert wird - nach jedem einzelnen Arbeitsgang um etwa einen Zentimeter.
Form, Anordnung und Schärfe der Schlittenkufen,sowie zusätzlich am Schlitten vorzusehende bzw. zu befestigende Heinigungswerkzeuge, sind ausschlaggebend für den Reinigungseffekt. Die Kufen können auswechselbar ausgeführt sein, um jeden Verschmutzungsgrad, sowie jeder Art Bordwandbewuchs Rechnung zu tragenο
Dabei schaben, kratzen oder pflügen die Schlittenkufen, und ggf« zusätzlich am Schlitten zu montierende Klingen, Teller, Messer etc., den Belag von der Bordwand ab, bis auf den noch fest haftenden Farbanstrich.
Muschel- und Algenbewuchs ist von verschiedenen Kriterien abhängig, z.B. von der Qualität des letzten Unterboden*Farbanstriches, von der Seewassertemperatur und -beschaffenheit, von der Dauer der Hafen- oder Ankerliegezeit, der Zeitspanne seit der letzten Dockung uswe
Durch, derartigen Bewuchs, und daneben durch Rostaufblühungen etc., entsteht während der Fahrt ein erhöhter Wasserwiderstand, der sich stark hemmend auf die Schiffsgeschwindigkeit auswirken kann. Abhilfe auf längere Zeit wird nur durch etwa jährliche Dockung erzielt werden können; wegen der entstehenden Kosten wird diese jedoch häufig hinausgezögert. Auch kann plötzlich und unvorhersehbar ein starker Bewuchs ansetzen, der besonders die großflächigen Seitenflächen des Unterwasserschiffes befällt. Fahrtverlust, erhöhter Treibstoffverbrauch und steigende Belastung der Maschinenanlage usw. gehen dann sofort in die Kosten.
In diesem Falle kann ein wie dargelegt angefertigter und bereits praktisch erprobter Reinigungsschlitten innerhalb weniger Stunden eine beachtliche Besserung schaffen.
Der Reinigungsschlitten, von etwa 20 kg Gewicht und einerLänge von mindestens 500mm bis einen Meter oder'.länger, wird durch den Fahrtstrom gegen die Bordwand gedruckt und außerdem durch einen Steuermeclsnismus, in Verbindung mit einer Lateralplanleiste, an der Bordwand (z.B. an der Steuefbordseite vorne beginnend) abwechselnd ab- und aufwärts getrieben. Durch ein Haltetau, das vorne um den Schiffsbug verläuft, wird der Schlitten gehalten und Sentimeterweise achterausgefiert.
Allein die über die bewachsene Bordwand hinweggleitenden Schlittenkufen bewirken eine grobe Reinigung/Glättung, welche sich in der Weise auszuwirken beginnt, daß die Schiffsgeschwindigkeit und Propellerdrehzahl zunimmt bzw. der Brennstoffverbrauch sich verringert.
Der Reinigungsschlitten kann zusätzlich noch mit feststehenden und / oder rotierenden Reinigungswerkzeugen, bzw. den Reinigungseffekt verstärkenden Elementen versehen werden.
Besonders wichtig für die Reinigung sind die beiden hinteren Kufenenden, weil mit diesen jeweils ein Streifen von etwa einem Zentimeter ungereinigter Bordwand erfaßt wird.
Daneben kann der Schlitten durch einen oder mehrere leicht exzentrisch gelagerten, ebenfalls durch das vorbeiströmende Wasser, z.B. mittles Schaufelrädern angetriebenen Rotationskörpern in leichte Schwingungen versetzt werden, wodurch verhindert wird - oder die Gefahr vermindert werden soll - daß der Schlitten wegen stark anhaftenden Muscheln oder Rost, hängen oder stehen bleibt bzw. nicht mehr zügig genug an der Bordwand ab- und aufwärts gleitet.
Das Gerät kann von einer Person ausgebracht und bedient werden. Sine selbsttätige oder auch automatisierbare Bedienung der Höhensteuerung
343Α889
und des gleichmäßigen Achterausfierens ist auf vielerlei Weise möglich. Stand der Technik
Nach Einsicht der dem Sachgebiet "Reinigung von Unterwasserbordwänden" zuzuordnenden Patentschriften ist festzustellen, daß es auf diesem Gebiet bereits zahlreiche Erfindungen gibt, die zum Patent angemeldet bzw. für die bereits Patente erteilt worden sind. Es handelt sich dabei aber um zumeist sehr aufwendige Geräte, die durch Elektromotore oder Preßluft angetrieben werden, die auf entsprechend große Rahmen oder Ausleger montiert und die auch mittels Magnete an die zu reinigende Bordwand gezogen werden sollen. Andere Erfindungen sind nur im Trockenen, also während der Dockung einzusetzen. In einem Fall ist von einer Reinigung "während der Fahrt" die Rede? es handelt sich bei dieser Idee um eine walzenförmige Stahlbürste, die halbseitig abgedeckt ist, und bei der das Gerät "von Zeit zu Zeit SM zu verschieben ist". Es ist die Offenlegungsschrift 265874Ο, Aktenz. P 265874Ο.6
Weitere Patentschriften dieses Sachgebiet betreffend sind:
Auslegeschrift 2304751 Auslegeschrift 2311081 Auslegeschrift 2325221 Offenlegungsschrift 2450593 Patentschrift DE 2848436 Offenlegungsschrift 245849I Auslegeschrift dto Auslegeschrift 2557383
Offenlegungsschrift 2621395 Patentschrift
Patentschrift
Fahrzeug mit Schwenkrahmen Rahmen, Fahrketten usw.
Schwtemmvorrichtung mit rotierenden Bürsten Mit Sprengstoffschnur Düs en-S pritz gerät Hafteinrichtung mit Magneten mit Rahmen
Tragevorrichtung, Rahmen, Haftelemente
Geräteträger f. Lastentransport. Magnete DE 2849079 C2 Im Dock anzuwendendes Gerät DE 2849040 C2 Ausleger, zum Reinigen und Konservieren
Auslegeschrift DE 2920541 B2 Gestell, Saugnäpfe, E-Moior
Offenlegungsschrift 292054I Für Borhrinseln, mit Motorantieb
Offenlegungsschrift 2924527 Außenhaut-Kröte, elektrisch betrieben
Auslegeschrift 2621395 Elektrisch betrieben, mit Magnete
Fig. 1 stellt den Bordwand-Reinigungsschlitten an der Steuerbord-Sordwand dar? von der Schiffseeeling aus nach unten gesehen. Die Schlittenkufen (1) liegen an der Bordwand an.
Fig. 2 zeigt den Schlitten an der Backbord-Bordwand in der Seitenansicht des Schiffes.
Gemäß gezeichneter Ruderstellungen würden diese den Wendepunkt des Schlitten, unten an der Bordwand, vor dem Schlingerkiel, einleiten.
Es bedeLiten:
1 Schlittenkufen aus Flachstahl
2 Schlittenkufen verschweißt mit der Lateralplanleiste (5)
3 Flachstahlstrehe zwischen den beiden Kufen, hinten
4 Flachstahlstreten zwischen den Kufen (1) und der Lateralplanleiste (5)
5 Lateralplanleiste (5)
6 Vorderes Höhen·/ Tiefenruder. (Klappruder)
7 Hinteres Höhen/ Tiefenruder. (Blanceruder)
8 Festpunkt für Haltetau (9)
9 Haltetau (oder auch Zugseil)
Festpunkte für Stopptau (11) Stopptau, führt zur Schiffsreeling hinauf
Steuertau für Abwärtsgang. (Als Alternative oder zur Ergänzung zur Budersteuerung)
Haltebügel für Haltetau (9). Klappruder muß am Haltebügel freigehen.
Alternative zum Haltebügel I3. Schäkel oder Holle gleiten auf Bügel (Gestrichelt gezeichnet) Zusätzliches Blech, angeschweißt oder angeschraubt, um Anpreßdruck des Schlittens durch den Fahrtstrom zu »'verstärken
16 Auswechselbare Schlittenkufen
. 17 Steuertau für das Höhen-Klappruder (6) im unteren Wendepunkt (gestrichelt gezeichnet). Zugleich Alternative zu
16 Schäkel oder Augspleiß am Ende vom Tau 17, auf Stopptau (11)
gleitend.angeordnet
19- Mögliche Verlängerung, Erweiterung, Vergrößerung des Schlittens mittels Winkeleisen..(g"estrichelt gezeichnet)
Bordwand-Reinigungsschlitten
Anmerkungen zum Anwendungsverfahren
1. Das Zugseil, bzw. Haltetau (9) könnte im Bereich der Bugwelle durch die Wasserturbulenz und durch Reibung am Schiffsbug durchscheuern oder aus anderen Gründen reißen· Es besteht dann die Gefahr, daß plötzlich am Stopptau (11) ein heftiger Zug entsteht; der Schlitten würde querschlagen. Das Haltetau ist deshalb im Bereich der Buwelle, oder etwas oberhalb der Bugwelle abzufangen. An Deck ist bei losem Stopptau stets Vorsicht geboten. Das Haltetau darf nicht über längere Zeit bei stärkerem Seegang (z.B. nicht über Nacht) im Fahrtstrom verbleiben.
2. Der Reinigungsschlitten könnte durch Seegang oder Wellenschlag von der Bordwand abkommen und würde dann in einem gewissen Abstand von der Bordwand wie ein Kegel durch das Wasser gezogen. Dagegen hilft ein zusätzlicher .Widerstandskörper am am Zugseil (9) in einigen Metern Entfernung vom Schlitten, damit bereits in diesem Bereich das Haltetau etwa an üer Bordwand gehalten wird.
3. Starke Unebenheiten, z.B. Rostaufblühungen, können dazu führen, daß die Kufen durch diesen Widerstand gestoppt werden und der Schlitten nicht mehr an der Bordwand ab- und aufwärts gleiten würde. Die anfängliche Montage von beispielsweise abgerundeten, d.h. weniger scharfkantigen Kufen würde diesem Fall entgegenwirken. Ein übermäßiges oder gar ruckartiges Fieren des Schlittens ist zu vermeiden, da sonst der Schlitten an einer der stärkeren Unebenheiten hängen bleiben könnte und nicht mehr gleiten würde.
4. Die Tiefeneinstellung durch das Stopptau ist wichtig, damit der Schlitten nicht gegen den Schlingerkiel fahren kann.
■5. Das Auf- und Abwärtsgleiten über einen längeren Zeitraum an einer Stelle ist zu vermeiden; die noch intakten Farbflächen könnten durch den Schlitten beschädigt werden.
6. Das Zugtati darf keinesfalls aus einem Tauwerk bestehen, das einen größeren Durchmesser hat als etwa sehn I-Iillimeter. Beim Abwärtsgang- des Schlittens würde dann eine Tragflächenwirkung durch das von der Wasserlinie herabführende Tau entstehen, die der Abwärtswirkung des Tiefenruders entgegenwirkt, bis diese Tiefenruderwirkung aufgehoben ist undder Schlitten nicht mehr auf die gewünschte Tiefe herunterfahren würde.
-3-
Deshalb ist ein dänner ^arht-Torlüufer zu verwenden, welcher durch den geringeren Durchmesser, und wegen des Eigengewichtes, keine derartige Auftriebswirkung hervorrufen würde.
7. Form und Größe der Schlittenkufen, sowie ϊοπη, Größe und Material von ggf. anschraubbaren Kufenleisten, sind auf vielerlei art und Weise möglich, um einen störungsfreien und gründlichen HeinigungsVorgang auf jedem Schiff und bei unterschiedlichen lieinigungsgraden zu gewährleisten.
2ö6o /
^ 9, if
- Leerseite -

Claims (16)

Patentansprüche
1. Verfahren bzw. Gerät zur Reinigung und Glättung von Ünterwasserbordwänden, dadurch gekennzeichnet, daß während der Fahrt des Schiffes, d.h. fahrtstromgetrieben ein Reinigungsschlitten die Bordwän-
*· de von Algen- und Muschelbewuchs, von Hos tauf blühungen und dergleichen reinigt. Der Schlitten wird dabei im TJnterwasserbereich, erst an einer Bordwandseite, Vorschiffs beginnend - oder mit zwei Geräten an beiden Seiten gleichzeitig - fortwährend abwärts und aufwärts getrieben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten vom Fahrtsiom des Wassers durch konisch zulaufende Kufen (Teil 1 ) und zugleich durch schräg zur Bordwand abgestellte Flächen (Teil 15s Blech) an die Bordwand gedruckt wird. Die Kufen sind vorne bei 2 zusammengeschweißt und hinten durch Streben (4) mit der Lateralplanleiste (5) (beispielsweise aus Flachstahl hergestellt, wie die Kufen) verschweißt. ■''*'.
3« Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch'.gekennzeichnet, daß eine Lateralplanleiste (5) und die Schräganstellung des Schlittens zur Horizontalen den Ab- und Aufwärtsgang des Schlittens bewirken.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsschlitten durch ein festgestelltes oder durch ein gesteuertes, oder aber durch ein sich selbsttätig verstellendes Klappen-Höhenruder (6), mit beidseitig einstellbaren Anschlägen, gesteuert wird, wodurch die Schräganstellung des Schlittens für das Auf- und Abwärtsgleiten eingeleitet und der Schlitten kontinuierlich ab- und aufwärts getrieben wird. Die untereWende kann durch das Stopptau (11) gesteuert werden. Die obere Wende erfolgt, .indem das Klappruder durch Schwerkraft herunterklappt, sobald der Schlitten die Wasserlinie erreicht hat.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleitvorgang des Schlittens zusätzlich durch ein Banlance-Höhenruder (7) verstärkt werden kann.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten vorne bei 8 durch ein um den Bug des Schiffes geführtes
HaI te tau rait einem Dacaht-Vorläufer von etwa 50m Länge (9) gehalten und nach jedem Reinigungsgang zentimeterweise achterausgefiert wird. Der Vorläufer aus möglichst dünnem Stahldraht ist nötig, um den Wasserwiderstand beim Ab"wärtsgang des Schlittens zu verringern.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwärtsgang des Schlitten durch ein Stopptau (oder Draht) (11) begrenzt wird. Das Stopptau ist auf eine Länge, gemäß vorgegebenen unteren Wendepunkt des Schlittens, einzustellen und am Schlitten, etwa im Punkt 10, (im dargestellten Fall für die Steuerbord-Bordwandreinigung) befestigt. Dieses Stopptau leitet, nach Erreichen des unteren Wendepunktes, (vor Berühren des Schlingerkiels) den Aufwärtsgang ein: das Höhenruder (6) klappt hoch, bzw. wird durch das Stopptau hochgezogen, und der Aufwärtsgang wird eingeleitet.
Sobald der Schlitten an der Wasserlinie angelangt ist, klappt das Höhenruder durch Schwerkraft herunter, wodurch dann wieder der Abwärtsgang eingeleitet wird. -
< Dieser Vorgang wiederholt sich, je nach Tiefe der TJnterwasserbord-
wand, dem Verschmutzungsgrad, der Schiffsgeschwindigkeit, Schlittengewicht und -größe usw. mehrmals in der Minute.
8. Verfahren nach Anspruch 5 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Umsteuerung als auch die Auf- und Abwärtssteuerung durch ferngesteuertes Huderlegen bewirkt werden kann.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten statt des, bzw. neben dem Höhenruder und / oder dem Balanceruder (7) mit einem Steuertau für Abwärtsgang (12) durch Anhieven, und dann durch Pieren gegen Widerstand., in Abwärtsgleitsteilung gebracht und gehalten wird, bis das Stopptau (11 .u.17) den Abwärtsgang begrenzt, wodurch die Umsteuerung erfolgt und der Schlitten wieder an der Bordwand aufwärts zu gleiten beginnt. Das Steuertau 12 bekommt dann Lose und muß von einer Rolle oder ähnlichem aufgespult oder eingeholt werden. (Rolle oder Seilrolle nicht gezeichnet).
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltetau mit Drahtvorläufer (9), statt vorne am Schlitten, durch einen,
, auf einem Schleppbügel (14) gleitba.r angeordneten Schäkel (oder einer
j Rolle), im Schwerpunktteil zwischen Schlittenmitte und vorderem
Schlittenende (δ) wahlweise "bestimmbaren Punkt angreift, wodurch der Steuervorgang des Schlittens mit geringerer Ruderkraft ausgeführt werden kann. Eine Form des Bügels ist gestrichelt angedeutet. (14)
11. Verfahren dach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsschlitten statt aus Flachstahl, auch aus im Winkel zueinander verschweißten Blechen, oder aber aus abgekanteten Blechen gefertigt werden kann. Längs-Lateralplanleiste gemäß Anspruch 2 und 3·
12*-Verfahren dach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mit auswechselbaren Kufen, Klingen, Messern, Bürsten, Schabern usw. versehen werden kann. Auch können verlängerte Kufen aus Rohr- oder Winkelstahl vorgesehen werden.
13. Terfahren nach Anspruch 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß tellertopf- scheiben- oder walzenförmige Reinigungselemente am Schlitten angebracht werden können. Diese können sowohl feststehend als auch rotierend - durch Fahrtstrom angetrieben - angeordnet werden.
14· Terfahren nach Anspruch 1, 12, 13 und 14> dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten durch einen, vom Fahrtstrom angetriebenen, leicht exzentrisch gelagerten und somit wie ein Tibrator wirkender Rotationskörper ausgestattet ist, damit durch die Kufen auch etwas fester anhaftende Verunreinigungen überwunden, d.h. sicher entfernt werden können.
15· Verfahren nach Anspructe 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Stopptau (11) zugleich Steuertau wird, indem dieses das Höhenruder im unteren Wendepunkt des Schlittens hochreißt (17). In diesem Fall werden Steuertau für das Höhenruder (17) und Stopptau (11) im Punkt 18 mittels Schäkel oder Augspleiß beweglich gleitend miteinander verbunden.
16. Terfahren nach Anspruch 1 bis 15> dadurch gekennzeichnet, daß der Heinigungsschlitten beispielsweise durch Winkeleisen verlängert werden kann (19» gestrichelt angedeutet). Das Prinzip bleibt dabei das gleiche, wie beschrieben, nur die Möglichkeiten können erweitert und der Schlitten vergrößert werden.
9,
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001036265A1 (en) 1999-11-12 2001-05-25 William James Godkin Cleaning devices
DE102021103313B3 (de) 2021-02-12 2022-04-07 Universität Kassel, Körperschaft des öffentlichen Rechts Verfahreinrichtung zur Fortbewegung auf der Oberfläche eines mit einem Fluid umströmten Körpers
WO2025040432A1 (de) * 2023-08-23 2025-02-27 Universität Kassel Verfahren zur reinigung einer mit einem fluid umströmten oberfläche eines körpers und reinigungsvorrichtung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8816C (de) * H. SCHMIDT & J. BOHBERG in Flensburg Apparat zum Reinigen des unter Wasser befindlichen Schiffsbodens
AT26013B (de) * 1905-09-26 1906-10-10 Juergen Theodor Beelendorf Vorrichtung zur Reinigung der Außenwand fahrender Schiffe.
GB2038721A (en) * 1978-12-01 1980-07-30 Bingham V P Apparatus for cleaning ship's hulls

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