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DE3329159C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3329159C2
DE3329159C2 DE19833329159 DE3329159A DE3329159C2 DE 3329159 C2 DE3329159 C2 DE 3329159C2 DE 19833329159 DE19833329159 DE 19833329159 DE 3329159 A DE3329159 A DE 3329159A DE 3329159 C2 DE3329159 C2 DE 3329159C2
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DE
Germany
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rollers
boat
rails
rubbing
strips
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Application number
DE19833329159
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English (en)
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DE3329159A1 (de
Inventor
Robert 2160 Stade De Hatecke
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/30Devices for guiding boats to water surface
    • B63B23/32Rigid guides, e.g. having arms pivoted near waterline

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aussetzvorrichtung für Boote an Bord von Schiffen, insbesondere für Rettungsboote, mit beid­ seitig am Boot angeordneten, parallel zur Bootsmitte in Längsrichtung über die wesentliche Länge des Bootes durch­ gehenden Scheuerleisten sowie mit einer ein Bootslager und eine Ablaufbahn bildenden Tragvorrichtung, die zwei paralle­ le Schienen mit Rollen aufweist, welche die Scheuerleisten untergreifen.
Solche Aussetzvorrichtungen sind bekannt, beispielsweise aus der DE-Z: "Schiff & Hafen/Kommandobrücke", 1981, Heft 12, Seiten 74 bis 76. Dabei sind die von den Tragvorrichtungen gebildeten Ablaufbahnen am Heck des Schiffes entweder längs­ schiffs oder beidseitig Querschiffs angeordnet.
Aus der DE-Z: "Hansa", Juli 1983, Nr. 14, Seiten 1334 bis 1335 ist auch ein Schiff bekannt, das am Heck Davitarme auf­ weist, die außenbords schwenkbar etwa in Höhe der Wasser­ linie gelagert sind.
Dabei ist eine Tragvorrichtung für das Boot verschwenkbar in den Davitarmen gelagert, so daß diese ein von hinten anfahrendes Boot untergreifen und aufnehmen kann. Dabei ergibt sich der Vorteil des Vorganges einerseits in beruhigtem Wasser hinter dem Heck des Schiffes und ande­ rerseits die ungehinderte Anfahrmöglichkeit des Bootes, un­ ter dessen Kiel dann die Tragvorrichtung gehoben wird. An dieser befindet sich an dem im abgesenkten Zustand dem Schiff zugekehrten Ende ein Ansatz an dem das Boot befestigt werden kann.
Ferner sind auch Aussetzvorrichtungen bekannt, beispielswei­ se gemäß der GB PS 1 57 999 oder der US PS 12 71 237, bei de­ nen die Davitarme mit den Tragvorrichtungen an den Längs­ seiten der Schiffswand im Bereich der Wasserlinie angelenkt sind. Sie haben die Aufgabe, das Boot in ausreichendem Ab­ stand von der Schiffswand zu Wasser zu bringen.
Bei solchen Tragvorrichtungen an verschwenkbar gelagerten Davitarmen ergibt sich das Problem, das Boot sicher wieder aufzunehmen.
Bei dem Einsatz einer Tragvorrichtung als Ablaufbahn, insbe­ sondere für ein Rettungsboot, ergibt sich das Problem eines sicheren Ablaufs von einem sich bewegenden oder schon stark überliegenden Schiff, ohne daß durch Verkantungen Verklem­ mungen entstehen.
Aus der DE OS 18 15 746 ist schließlich eine als querschiffs gerichtete Ablaufbahn ausgebildete Tragvorrichtung bekannt, bei welcher an dem Bootskörper besondere Schienen angeordnet sind, welche auf zylindrischen Rollen der Tragvorrichtung ab­ gestützt sind. Diese Schienen werden von Gegendruckrollen übergriffen, die abhebbar sind. Zur Seitenführung sind erstere Rollen mit einem seitlichen Führungsflansch ver­ sehen. Ein solcher seitlicher Führungsflansch stellt aber nur eine grobe Seitenführung her. Ein besonderer Mechanis­ mus zur Betätigung der Gegendruckrollen führt einen zusätz­ lichen Unsicherheitsfaktor ein, weil einerseits die Gefahr der Verklemmung durch die Gegendruckrollen an sich und ande­ rerseits aber auch die Möglichkeit einer Fehlfunktion ent­ steht, so daß die glatte Freigabe des Bootes nicht gewähr­ leistet ist. Bei der Anordnung von seitlichen Führungs­ flanschen besteht in Verbindung mit zylindrischen Tragrol­ len die Gefahr einer Hin- und Herpendlung des Bootes beim Ablaufen, weil nur eine äußere, mit erheblichem Spiel vorge­ sehene Begrenzung vorhanden ist, so daß dadurch unter See­ gang besonders ungünstige Bedingungen für eine Bootsführung vorhanden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aussetzvor­ richtung der eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß vor allem die Führung des Bootes ohne Verkanten zwecks glat­ ten Ablaufs aus der Tragvorrichtung auch bei stark krängen­ dem Schiff sichergestellt und gleichzeitig auch das Ausset­ zen und Wiederaufnehmen des Bootes im Falle der Verwendung der Tragvorrichtung in Verbindung mit Davitarmen erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Scheuerleisten an ihrer Unterseite schräg zum Kiel abfal­ lend ausgeführt sind und die Rollen entsprechend der Schräge der Unterseite der Scheuerleisten schräg verlaufende Lauf­ flächen aufweisen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un­ teransprüchen angegeben.
An ihrer Unterseite schräg verlaufende Scheuerleisten sind zwar an Booten zu dem Zweck bekannt, daß sie beim Auf­ schlagen auf Kanten eine Abweisungsfunktion erfüllen. Die Anordnung an parallel zur Bootsmitte in Längsrichtung durch­ gehenden Scheuerleisten in Verbindung mit schräger Laufflä­ che der Rollen hat aber den Vorteil, daß schon die Rollen an den Schienen der Traganordnung eine zentrierende Wirkung mit sich bringen, und daß diese Rollen selbst auch als Einführungshilfe dienen, wenn ein Boot nicht genau zentriert aufgenommen wird.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform haben die Rollen zylindrische Laufflächen und sind aber auf entsprechend der Schräge der Scheuerleisten schräg verlaufenden Achsen gelagert.
Dabei wird bevorzugt, daß die Achsen der Rollen in einer Halterung an den Schienen so angeordnet sind, daß eine rechtwinklig zur Achse durch ihre Längsmitte verlaufende Gerade im wesentlichen die Mitte der Schiene schneidet. Durch eine solche Anordnung wird eine besonders günstige Übertragung der Kraft auf die Schienen der Tragvorrichtung erreicht.
In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung haben die Lauf­ flächen der Rollen an ihren bezüglich der Tragvorrichtung inneren Enden einen balligen oder abgefasten Anschluß.
Besonders bevorzugt wird jedoch in Verbindung mit Scheuer­ leisten, die zusätzlich zu der unteren Schräge einen parallel zur Mittschiffsebene verlaufenden Außenrand haben, daß die Rollen mit Kegelstumpf-Rollenabschnitten entspre­ chend dem Winkel zwischen dem Außenrand der Scheuerleisten und der Schräge an der Unterseite der Scheuerleisten ver­ sehen sind.
Hierdurch wird das eingesetzte Boot zusätzlich seitlich gehalten und geführt. Unter den Bedingungen des Schiffs­ betriebes ist dabei die verschiedene Umfangsgeschwindig­ keit der Laufflächen an den Kegelstumpf-Rollenabschnitten gegenüber den Zylinderrollenabschnitten vernachlässigbar. Bevorzugt wird dabei, daß der gegenseitige Abstand der Laufflächen der gegenüberliegenden Kegelstumpf-Rollenab­ schnitte im Bereich der Außenränder der Scheuerleisten bis zu 4 cm größer als der Abstand zwischen den Außenrän­ dern der Scheuerleisten ist, so daß an den Seiten ein Spiel bis zu 2 cm entstehen kann.
Hierbei liegt eine zweckmäßige Ausgestaltung darin, daß der Kegelstumpf-Rollenabschnitt am äußeren Ende einen nach außen abgerundeten, balligen Umfangsbereich aufweist, der insbesondere mit einem elastischen Material versehen ist. Das erleichtert die Aufnahme des Bootes.
Besonders bevorzugt wird in einer weiteren Ausgestaltung, daß auf den Schienen oberhalb der Rollen, jedoch außer­ halb ihrer Laufflächen, schräg nach oben außen gerichte­ te Abrutschfender angeordnet sind. Hierbei handelt es sich um gepolsterte Flächen, die im Querschnitt der Trag­ vorrichtung trichterartig nach unten zusammenlaufen. Zweck­ mäßig gehen die Abrutschfender über die Länge der Schie­ nen durch. Auch diese Ausführung erleichert die Aufnahme und Führung eines Bootes.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs­ beispielen beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines in einer Tragvorrichtung befindlichen Bootes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Tragvorrichtung mit schematisch dargestellten Rollen;
Fig. 3-5 Teilansichten aus Fig. 1 rechts in vergrößertem Maßstab entsprechend einer eingezeichneten Kreislinie;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht für die Anordnung der Tragvorrichtung in Davitarmen am Heck eines Schiffes in verschiedenen Betriebsstufen.
Fig. 1 zeigt ein Rettungsboot 1, an welchem schematisch eine herumlaufende Scheuerleiste 2 gezeigt ist, die in der Ansicht zum Bug 3 geführt ist. Dieses Boot befindet sich in einer Tragvorrichtung 6 mit zwei rohrförmig ausge­ führten Schienen 4, 5, die gemäß Fig. 2 zu einem U-förmi­ gen Träger vereinigt sind, der zum Bug hin offen ist. Die von den Schienen 4, 5 gebildeten Schenkel des U-förmigen Trägers sind mit Rollen 7-16 versehen, die in Fig. 2 nur schematisch gezeichnet sind und von denen zwei, 11 und 16, auch in Fig. 1 angedeutet sind.
In Fig. 2 haben die Schienen 4, 5 zugleich Schwenklager 17, 18 nahe dem offenen Ende der Tragvorrichtung 6 für den Fall, wie noch beschrieben wird, daß die Tragvorrichtung 6 in Davitarmen pendlungsfähig aufgehängt ist. Erkennbar ist aus Fig. 2, daß am geschlossenen Ende der Tragvorrich­ tung 6 eine Stützrolle 19 angeordnet ist.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungen der Rollen 7 bis 16 und einen anliegenden Abschnitt des Boo­ tes 1.
Dieses Boot hat erkennbar die Scheuerleiste 2. Diese Scheu­ erleiste ist an ihrer Unterseite schräg zum Kiel des Bootes abfallend ausgeführt. Diese über eine wesentliche Länge parallel zur Längsmitte des Bootes sich erstreckende Schrä­ ge ist mit 20 bezeichnet. Weiterhin ist erkennbar, daß die Scheuerleiste in der gezeichneten Ausführungsform einen parallel zur Mitschiffsebene verlaufenden Außenrand 21 hat, der bei aufrechtem Boot senkrecht verläuft, allenfalls eine geringfügige Neigung nach außen oben aufweisen kann.
Wie aus Fig. 3 bis 5 erkennbar ist, sind die Schienen 4, 5 der als U-förmiger Träger ausgebildeten Tragvorrich­ tung 6 - wie oben bereits erwähnt - rohrförmig ausgeführt. Hierdurch ergibt sich eine leichte Ausführung erheblicher Festigkeit.
In Fig. 3 ist eine zylindrische Rolle 16 gezeigt, die die gleiche Neigung zur Horizontalen wie die Schräge 20 hat. Beispielsweise liegt der Winkel 22 in der Größenordnung von 35°.
Die zylindrische Lauffläche 23 der Rolle 16 hat an ihren Enden, besonders an ihrem unteren, inneren Ende, einen balligen oder abgefasten Abschluß 24. Die Achse 25 der Rollen hat eine Neigung entsprechend dem Verlauf der Schrä­ ge 20. Die Achse ist in einer von zwei Armen gebildeten Halterung 26, 27 an der Schiene 5 so befestigt, daß eine rechtwinklige, durch die Längsmitte der Achse 25 verlau­ fende Gerade 28 die Mitte der Schiene 5 schneidet. Dadurch sind günstige Abstützverhältnisse gewährleistet.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Rollen anhand einer Rolle 32, die eine zylindrische Lauffläche 23 entsprechend Fig. 3, aber auch einen Kegelstumpf- Rollenabschnitt 29 hat, der außen angesetzt ist und einen solchen Kegelwinkel 30 besitzt, daß der nach oben weisende Umfangsabschnitt der Lauffläche 31 der Kegelstumpf-Rollen­ abschnitte 29 parallel zum Außenrand 21 der Scheuerleiste 2 verläuft. Diese ist daher in einem Stützwinkel der Rol­ le 32 aufgenommen und sicher geführt.
Die Einführung des Bootes 1 in die Tragvorrichtung 6 wird noch dadurch erleichtert, daß der Kegelstumpf-Rollenab­ schnitt 29 am äußeren Ende einen nach außen abgerundeten, balligen Umfangsbereich 33 aufweist, der mit einem elasti­ schen Material versehen sein kann.
Gemäß Fig. 5 ist auf den Schienen 4, 5,in Fig. 5 anhand der Schiene 5 gezeigt, noch zusätzlich oberhalb der Rollen 32, jedoch außerhalb ihrer Laufflächen 23, 31, ein Ab­ rutschfender 34 angeordnet, der sich über die Länge der Schienen 4, 5 erstreckt und ein schräg nach oben und außen gerichtetes Kissen 35 aufweist, das die Einführung des Bootskörpers erleichtert.
Fig. 6 zeigt das Heck 36 eines Schiffes. An diesem Heck sind zwei parallele Davitarme 37 an einem Lager 38 etwa in Höhe der Wasserlinie angelenkt. Es ist nur ein Davit­ arm erkennbar. Die Davitarme haben eine zum Heck 36 des Schiffes gerichtete Abwinklung 39.
An den Enden der Davitarme 37 ist mittels der in Fig. 2 gezeigten Schwenklager 17, 18 um Gelenkzapfen 40 die als U-förmiger Träger ausgebildete Tragvorrichtung 6 gelenkig gelagert. Diese hat am geschlossenen Ende die Stützrolle 19 an einer Stütze 61, deren Länge so bemessen ist, daß die Stützrolle in eine Ebene unter den Kiel 41 des aufge­ nommenen Bootes 1 reicht. Außerdem ist an dem geschlosse­ nen Ende der Tragvorrichtung 6 oberhalb der Stützrolle ein Ansatz 42 angeordnet, an welchem das Boot 1 zur Festlegung angeschlagen werden kann, beispielsweise durch einen Stropp, einen Tampen oder dergleichen.
Durch eine schematisch dargestellte Fangvorrichtung 43 beispielsweise am Heck des Bootes, ist eine lösbare Ver­ bindung mit dem Ansatz 42 möglich. Eine solche Fangvor­ richtung kann am Bug und/oder Heck angeordnet sein.
An der Tragvorrichtung 6 sind die oben beschriebenen Rollen 7 bis 16 vorgesehen, von denen jedoch nur die Rollen 12 bis 16 zu sehen sind.
An dem geschlossenen Ende der Tragvorrichtung 6 greift ein Läufer 44 an, der über Scheiben 45, 46, die am Schiff vor­ gesehen sind, zu einer Deckswinde 47 geführt ist. Über diesen Läufer werden zugleich die Davitarme eingeholt oder abgesenkt. Ihr größter Ausschlag kann durch einen nicht dargestellten Anschlag oder durch eine Verbindung 48 be­ schränkt sein.
Auf dem Schiff befindet sich eine bis an die Bordwand reichende und zur Schiffsmitte zum Bug ansteigende flächi­ ge Führung 480 für die Stützrolle 19, die beim Einholen der Davitarme 37 auf diese flächige Führung 480 gelangt.
Diese Stützrolle 19 führt die Tragvorrichtung 6 am ge­ schlossenen Ende. Die Tragvorrichtung 6 ist andererseits auf den Gelenkzapfen 40 an den Enden der Davitarme 37 abgestützt. An der Tragvorrichtung 6 kann auch noch ein zweiter Läufer 49 angreifen der am offenen Ende der Trag­ vorrichtung vorgesehen ist und mit einer größeren Ge­ schwindigkeit von der Deckswinde 47 eingeholt wird als der Läufer 44.
Durch die beschriebene Anordnung der Rollen 12 bis 16 bzw. 7 bis 11 an der anderen Seite der Tragvorrichtung 6 läßt sich das Boot leicht im Wasser, auch im bewegten Was­ ser, aufnehmen.

Claims (9)

1. Aussetzvorrichtung für Boote an Bord von Schiffen, insbe­ sondere für Rettungsboote, mit beidseitig am Boot ange­ ordneten, parallel zur Bootsmitte in Längsrichtung über die wesentliche Länge des Bootes durchgehenden Scheuer­ leisten sowie mit einer ein Bootslager und eine Ablauf­ bahn bildenden Tragvorrichtung, die zwei parallele Schie­ nen mit Rollen aufweist, welche die Scheuerleisten unter­ greifen dadurch gekennzeichnet, daß die Scheuerleisten (2) an ihrer Unterseite schräg zum Kiel abfallend ausge­ führt und die Rollen (7-16; 32) entsprechend der Schrä­ ge (20) der Unterseite der Scheuerleisten (2) schräg ver­ laufende Laufflächen (23) aufweisen.
2. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rollen (7 bis 16; 32) zylindrische Laufflä­ chen (23) haben und auf entsprechend der Schräge (20) der Scheuerleisten (2) schräg verlaufenden Achsen (25) gela­ gert sind.
3. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Achsen (25) der Rollen (7-16; 32) in einer Halterung (26, 27) an den Schienen (5, 6) so angeordnet sind, daß eine rechtwinklig zur Achse (25) durch ihre Längsmitte verlaufende Gerade (28) im we­ sentlichen die Mitte der Schiene (4, 5) schneidet.
4. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen (23) der Rollen (7-16; 32) an ihren bezüglich der Tragvor­ richtung (6) inneren Enden einen balligen oder abge­ fasten Abschluß (24) haben.
5. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei parallel zur Mitt­ schiffsebene verlaufendem Außenrand (21) der Scheuer­ leisten (2) die Rollen (32) mit Kegelstumpf-Rollen­ abschnitten (29) entsprechend dem Winkel zwischen dem Außenrand (21) der Scheuerleisten (2) und der Schräge (20) an der Unterseite der Scheuerleisten versehen sind.
6. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Laufflä­ chen (31) der gegenüberliegenden Kegelstumpf-Rollen­ abschnitte (29) im Bereich der Außenränder (21) der Scheuerleisten (2) bis zu 4 cm größer als der Abstand zwischen den Außenrändern (21) der Scheuerleisten (2) ist.
7. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelstumpf-Rollenabschnitt (29) am äußeren Ende einen nach außen abgerundeten, balligen Umfangsbereich (33) aufweist, der insbesondere mit einem elastischen Material versehen ist.
8. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schienen (4, 5) oberhalb der Rollen (7-16; 32), jedoch außerhalb ihrer Laufflächen (23; 31), schräg nach oben außen gerichtete Abrutschfender (34) angeordnet sind.
9. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abrutschfender (34) über die Länge der Schienen (4, 5) durchgehen.
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