DE3329159C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aussetzvorrichtung für Boote an
Bord von Schiffen, insbesondere für Rettungsboote, mit beid
seitig am Boot angeordneten, parallel zur Bootsmitte in
Längsrichtung über die wesentliche Länge des Bootes durch
gehenden Scheuerleisten sowie mit einer ein Bootslager und
eine Ablaufbahn bildenden Tragvorrichtung, die zwei paralle
le Schienen mit Rollen aufweist, welche die Scheuerleisten
untergreifen.
Solche Aussetzvorrichtungen sind bekannt, beispielsweise aus
der DE-Z: "Schiff & Hafen/Kommandobrücke", 1981, Heft 12,
Seiten 74 bis 76. Dabei sind die von den Tragvorrichtungen
gebildeten Ablaufbahnen am Heck des Schiffes entweder längs
schiffs oder beidseitig Querschiffs angeordnet.
Aus der DE-Z: "Hansa", Juli 1983, Nr. 14, Seiten 1334 bis
1335 ist auch ein Schiff bekannt, das am Heck Davitarme auf
weist, die außenbords schwenkbar etwa in Höhe der Wasser
linie gelagert sind.
Dabei ist eine Tragvorrichtung für das
Boot verschwenkbar in den Davitarmen gelagert, so daß diese
ein von hinten anfahrendes Boot untergreifen und aufnehmen
kann. Dabei ergibt sich der Vorteil des Vorganges einerseits
in beruhigtem Wasser hinter dem Heck des Schiffes und ande
rerseits die ungehinderte Anfahrmöglichkeit des Bootes, un
ter dessen Kiel dann die Tragvorrichtung gehoben wird. An
dieser befindet sich an dem im abgesenkten Zustand dem Schiff
zugekehrten Ende ein Ansatz an dem das Boot befestigt werden
kann.
Ferner sind auch Aussetzvorrichtungen bekannt, beispielswei
se gemäß der GB PS 1 57 999 oder der US PS 12 71 237, bei de
nen die Davitarme mit den Tragvorrichtungen an den Längs
seiten der Schiffswand im Bereich der Wasserlinie angelenkt
sind. Sie haben die Aufgabe, das Boot in ausreichendem Ab
stand von der Schiffswand zu Wasser zu bringen.
Bei solchen Tragvorrichtungen an verschwenkbar gelagerten
Davitarmen ergibt sich das Problem, das Boot sicher wieder
aufzunehmen.
Bei dem Einsatz einer Tragvorrichtung als Ablaufbahn, insbe
sondere für ein Rettungsboot, ergibt sich das Problem eines
sicheren Ablaufs von einem sich bewegenden oder schon stark
überliegenden Schiff, ohne daß durch Verkantungen Verklem
mungen entstehen.
Aus der DE OS 18 15 746 ist schließlich eine als querschiffs
gerichtete Ablaufbahn ausgebildete Tragvorrichtung bekannt,
bei welcher an dem Bootskörper besondere Schienen angeordnet
sind, welche auf zylindrischen Rollen der Tragvorrichtung ab
gestützt sind. Diese Schienen werden von Gegendruckrollen
übergriffen, die abhebbar sind. Zur Seitenführung sind
erstere Rollen mit einem seitlichen Führungsflansch ver
sehen. Ein solcher seitlicher Führungsflansch stellt aber
nur eine grobe Seitenführung her. Ein besonderer Mechanis
mus zur Betätigung der Gegendruckrollen führt einen zusätz
lichen Unsicherheitsfaktor ein, weil einerseits die Gefahr
der Verklemmung durch die Gegendruckrollen an sich und ande
rerseits aber auch die Möglichkeit einer Fehlfunktion ent
steht, so daß die glatte Freigabe des Bootes nicht gewähr
leistet ist. Bei der Anordnung von seitlichen Führungs
flanschen besteht in Verbindung mit zylindrischen Tragrol
len die Gefahr einer Hin- und Herpendlung des Bootes beim
Ablaufen, weil nur eine äußere, mit erheblichem Spiel vorge
sehene Begrenzung vorhanden ist, so daß dadurch unter See
gang besonders ungünstige Bedingungen für eine Bootsführung
vorhanden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aussetzvor
richtung der eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß
vor allem die Führung des Bootes ohne Verkanten zwecks glat
ten Ablaufs aus der Tragvorrichtung auch bei stark krängen
dem Schiff sichergestellt und gleichzeitig auch das Ausset
zen und Wiederaufnehmen des Bootes im Falle der Verwendung
der Tragvorrichtung in Verbindung mit Davitarmen erleichtert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Scheuerleisten an ihrer Unterseite schräg zum Kiel abfal
lend ausgeführt sind und die Rollen entsprechend der Schräge
der Unterseite der Scheuerleisten schräg verlaufende Lauf
flächen aufweisen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen angegeben.
An ihrer Unterseite schräg verlaufende Scheuerleisten sind
zwar an Booten zu dem Zweck bekannt, daß sie beim Auf
schlagen auf Kanten eine Abweisungsfunktion erfüllen. Die
Anordnung an parallel zur Bootsmitte in Längsrichtung durch
gehenden Scheuerleisten in Verbindung mit schräger Laufflä
che der Rollen hat aber den Vorteil, daß schon die Rollen
an den Schienen der Traganordnung eine zentrierende Wirkung
mit sich bringen, und daß diese Rollen selbst auch als
Einführungshilfe dienen, wenn ein Boot nicht genau zentriert
aufgenommen wird.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform haben die Rollen
zylindrische Laufflächen und sind aber auf entsprechend
der Schräge der Scheuerleisten schräg verlaufenden Achsen
gelagert.
Dabei wird bevorzugt, daß die Achsen der Rollen in einer
Halterung an den Schienen so angeordnet sind, daß eine
rechtwinklig zur Achse durch ihre Längsmitte verlaufende
Gerade im wesentlichen die Mitte der Schiene schneidet.
Durch eine solche Anordnung wird eine besonders günstige
Übertragung der Kraft auf die Schienen der Tragvorrichtung
erreicht.
In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung haben die Lauf
flächen der Rollen an ihren bezüglich der Tragvorrichtung
inneren Enden einen balligen oder abgefasten Anschluß.
Besonders bevorzugt wird jedoch in Verbindung mit Scheuer
leisten, die zusätzlich zu der unteren Schräge einen
parallel zur Mittschiffsebene verlaufenden Außenrand haben,
daß die Rollen mit Kegelstumpf-Rollenabschnitten entspre
chend dem Winkel zwischen dem Außenrand der Scheuerleisten
und der Schräge an der Unterseite der Scheuerleisten ver
sehen sind.
Hierdurch wird das eingesetzte Boot zusätzlich seitlich
gehalten und geführt. Unter den Bedingungen des Schiffs
betriebes ist dabei die verschiedene Umfangsgeschwindig
keit der Laufflächen an den Kegelstumpf-Rollenabschnitten
gegenüber den Zylinderrollenabschnitten vernachlässigbar.
Bevorzugt wird dabei, daß der gegenseitige Abstand der
Laufflächen der gegenüberliegenden Kegelstumpf-Rollenab
schnitte im Bereich der Außenränder der Scheuerleisten
bis zu 4 cm größer als der Abstand zwischen den Außenrän
dern der Scheuerleisten ist, so daß an den Seiten ein Spiel
bis zu 2 cm entstehen kann.
Hierbei liegt eine zweckmäßige Ausgestaltung darin, daß
der Kegelstumpf-Rollenabschnitt am äußeren Ende einen nach
außen abgerundeten, balligen Umfangsbereich aufweist, der
insbesondere mit einem elastischen Material versehen ist.
Das erleichtert die Aufnahme des Bootes.
Besonders bevorzugt wird in einer weiteren Ausgestaltung,
daß auf den Schienen oberhalb der Rollen, jedoch außer
halb ihrer Laufflächen, schräg nach oben außen gerichte
te Abrutschfender angeordnet sind. Hierbei handelt es
sich um gepolsterte Flächen, die im Querschnitt der Trag
vorrichtung trichterartig nach unten zusammenlaufen. Zweck
mäßig gehen die Abrutschfender über die Länge der Schie
nen durch. Auch diese Ausführung erleichert die Aufnahme
und Führung eines Bootes.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs
beispielen beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt
sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines in einer
Tragvorrichtung befindlichen Bootes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Tragvorrichtung
mit schematisch dargestellten Rollen;
Fig. 3-5 Teilansichten aus Fig. 1 rechts in
vergrößertem Maßstab entsprechend
einer eingezeichneten Kreislinie;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht für
die Anordnung der Tragvorrichtung in
Davitarmen am Heck eines Schiffes in
verschiedenen Betriebsstufen.
Fig. 1 zeigt ein Rettungsboot 1, an welchem schematisch
eine herumlaufende Scheuerleiste 2 gezeigt ist, die in
der Ansicht zum Bug 3 geführt ist. Dieses Boot befindet
sich in einer Tragvorrichtung 6 mit zwei rohrförmig ausge
führten Schienen 4, 5, die gemäß Fig. 2 zu einem U-förmi
gen Träger vereinigt sind, der zum Bug hin offen ist. Die
von den Schienen 4, 5 gebildeten Schenkel des U-förmigen
Trägers sind mit Rollen 7-16 versehen, die in Fig. 2
nur schematisch gezeichnet sind und von denen zwei, 11
und 16, auch in Fig. 1 angedeutet sind.
In Fig. 2 haben die Schienen 4, 5 zugleich Schwenklager
17, 18 nahe dem offenen Ende der Tragvorrichtung 6 für den
Fall, wie noch beschrieben wird, daß die Tragvorrichtung 6
in Davitarmen pendlungsfähig aufgehängt ist. Erkennbar
ist aus Fig. 2, daß am geschlossenen Ende der Tragvorrich
tung 6 eine Stützrolle 19 angeordnet ist.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungen der
Rollen 7 bis 16 und einen anliegenden Abschnitt des Boo
tes 1.
Dieses Boot hat erkennbar die Scheuerleiste 2. Diese Scheu
erleiste ist an ihrer Unterseite schräg zum Kiel des Bootes
abfallend ausgeführt. Diese über eine wesentliche Länge
parallel zur Längsmitte des Bootes sich erstreckende Schrä
ge ist mit 20 bezeichnet. Weiterhin ist erkennbar, daß die
Scheuerleiste in der gezeichneten Ausführungsform einen
parallel zur Mitschiffsebene verlaufenden Außenrand 21 hat,
der bei aufrechtem Boot senkrecht verläuft, allenfalls eine
geringfügige Neigung nach außen oben aufweisen kann.
Wie aus Fig. 3 bis 5 erkennbar ist, sind die Schienen
4, 5 der als U-förmiger Träger ausgebildeten Tragvorrich
tung 6 - wie oben bereits erwähnt - rohrförmig ausgeführt.
Hierdurch ergibt sich eine leichte Ausführung erheblicher
Festigkeit.
In Fig. 3 ist eine zylindrische Rolle 16 gezeigt, die die
gleiche Neigung zur Horizontalen wie die Schräge 20 hat.
Beispielsweise liegt der Winkel 22 in der Größenordnung
von 35°.
Die zylindrische Lauffläche 23 der Rolle 16 hat an ihren
Enden, besonders an ihrem unteren, inneren Ende, einen
balligen oder abgefasten Abschluß 24. Die Achse 25 der
Rollen hat eine Neigung entsprechend dem Verlauf der Schrä
ge 20. Die Achse ist in einer von zwei Armen gebildeten
Halterung 26, 27 an der Schiene 5 so befestigt, daß eine
rechtwinklige, durch die Längsmitte der Achse 25 verlau
fende Gerade 28 die Mitte der Schiene 5 schneidet. Dadurch
sind günstige Abstützverhältnisse gewährleistet.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Rollen
anhand einer Rolle 32, die eine zylindrische Lauffläche
23 entsprechend Fig. 3, aber auch einen Kegelstumpf-
Rollenabschnitt 29 hat, der außen angesetzt ist und einen
solchen Kegelwinkel 30 besitzt, daß der nach oben weisende
Umfangsabschnitt der Lauffläche 31 der Kegelstumpf-Rollen
abschnitte 29 parallel zum Außenrand 21 der Scheuerleiste
2 verläuft. Diese ist daher in einem Stützwinkel der Rol
le 32 aufgenommen und sicher geführt.
Die Einführung des Bootes 1 in die Tragvorrichtung 6 wird
noch dadurch erleichtert, daß der Kegelstumpf-Rollenab
schnitt 29 am äußeren Ende einen nach außen abgerundeten,
balligen Umfangsbereich 33 aufweist, der mit einem elasti
schen Material versehen sein kann.
Gemäß Fig. 5 ist auf den Schienen 4, 5,in Fig. 5 anhand
der Schiene 5 gezeigt, noch zusätzlich oberhalb der Rollen
32, jedoch außerhalb ihrer Laufflächen 23, 31, ein Ab
rutschfender 34 angeordnet, der sich über die Länge der
Schienen 4, 5 erstreckt und ein schräg nach oben und außen
gerichtetes Kissen 35 aufweist, das die Einführung des
Bootskörpers erleichtert.
Fig. 6 zeigt das Heck 36 eines Schiffes. An diesem Heck
sind zwei parallele Davitarme 37 an einem Lager 38 etwa
in Höhe der Wasserlinie angelenkt. Es ist nur ein Davit
arm erkennbar. Die Davitarme haben eine zum Heck 36 des
Schiffes gerichtete Abwinklung 39.
An den Enden der Davitarme 37 ist mittels der in Fig. 2
gezeigten Schwenklager 17, 18 um Gelenkzapfen 40 die als
U-förmiger Träger ausgebildete Tragvorrichtung 6 gelenkig
gelagert. Diese hat am geschlossenen Ende die Stützrolle
19 an einer Stütze 61, deren Länge so bemessen ist, daß
die Stützrolle in eine Ebene unter den Kiel 41 des aufge
nommenen Bootes 1 reicht. Außerdem ist an dem geschlosse
nen Ende der Tragvorrichtung 6 oberhalb der Stützrolle ein
Ansatz 42 angeordnet, an welchem das Boot 1 zur Festlegung
angeschlagen werden kann, beispielsweise durch einen Stropp,
einen Tampen oder dergleichen.
Durch eine schematisch dargestellte Fangvorrichtung 43
beispielsweise am Heck des Bootes, ist eine lösbare Ver
bindung mit dem Ansatz 42 möglich. Eine solche Fangvor
richtung kann am Bug und/oder Heck angeordnet sein.
An der Tragvorrichtung 6 sind die oben beschriebenen Rollen
7 bis 16 vorgesehen, von denen jedoch nur die Rollen 12 bis
16 zu sehen sind.
An dem geschlossenen Ende der Tragvorrichtung 6 greift ein
Läufer 44 an, der über Scheiben 45, 46, die am Schiff vor
gesehen sind, zu einer Deckswinde 47 geführt ist. Über
diesen Läufer werden zugleich die Davitarme eingeholt oder
abgesenkt. Ihr größter Ausschlag kann durch einen nicht
dargestellten Anschlag oder durch eine Verbindung 48 be
schränkt sein.
Auf dem Schiff befindet sich eine bis an die Bordwand
reichende und zur Schiffsmitte zum Bug ansteigende flächi
ge Führung 480 für die Stützrolle 19, die beim Einholen
der Davitarme 37 auf diese flächige Führung 480 gelangt.
Diese Stützrolle 19 führt die Tragvorrichtung 6 am ge
schlossenen Ende. Die Tragvorrichtung 6 ist andererseits
auf den Gelenkzapfen 40 an den Enden der Davitarme 37
abgestützt. An der Tragvorrichtung 6 kann auch noch ein
zweiter Läufer 49 angreifen der am offenen Ende der Trag
vorrichtung vorgesehen ist und mit einer größeren Ge
schwindigkeit von der Deckswinde 47 eingeholt wird als
der Läufer 44.
Durch die beschriebene Anordnung der Rollen 12 bis 16
bzw. 7 bis 11 an der anderen Seite der Tragvorrichtung 6
läßt sich das Boot leicht im Wasser, auch im bewegten Was
ser, aufnehmen.
Claims (9)
1. Aussetzvorrichtung für Boote an Bord von Schiffen, insbe
sondere für Rettungsboote, mit beidseitig am Boot ange
ordneten, parallel zur Bootsmitte in Längsrichtung über
die wesentliche Länge des Bootes durchgehenden Scheuer
leisten sowie mit einer ein Bootslager und eine Ablauf
bahn bildenden Tragvorrichtung, die zwei parallele Schie
nen mit Rollen aufweist, welche die Scheuerleisten unter
greifen dadurch gekennzeichnet, daß die Scheuerleisten
(2) an ihrer Unterseite schräg zum Kiel abfallend ausge
führt und die Rollen (7-16; 32) entsprechend der Schrä
ge (20) der Unterseite der Scheuerleisten (2) schräg ver
laufende Laufflächen (23) aufweisen.
2. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rollen (7 bis 16; 32) zylindrische Laufflä
chen (23) haben und auf entsprechend der Schräge (20) der
Scheuerleisten (2) schräg verlaufenden Achsen (25) gela
gert sind.
3. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Achsen (25) der Rollen (7-16; 32) in
einer Halterung (26, 27) an den Schienen (5, 6) so
angeordnet sind, daß eine rechtwinklig zur Achse (25)
durch ihre Längsmitte verlaufende Gerade (28) im we
sentlichen die Mitte der Schiene (4, 5) schneidet.
4. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen (23) der
Rollen (7-16; 32) an ihren bezüglich der Tragvor
richtung (6) inneren Enden einen balligen oder abge
fasten Abschluß (24) haben.
5. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß bei parallel zur Mitt
schiffsebene verlaufendem Außenrand (21) der Scheuer
leisten (2) die Rollen (32) mit Kegelstumpf-Rollen
abschnitten (29) entsprechend dem Winkel zwischen dem
Außenrand (21) der Scheuerleisten (2) und der Schräge
(20) an der Unterseite der Scheuerleisten versehen
sind.
6. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Laufflä
chen (31) der gegenüberliegenden Kegelstumpf-Rollen
abschnitte (29) im Bereich der Außenränder (21) der
Scheuerleisten (2) bis zu 4 cm größer als der Abstand
zwischen den Außenrändern (21) der Scheuerleisten (2)
ist.
7. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kegelstumpf-Rollenabschnitt
(29) am äußeren Ende einen nach außen abgerundeten,
balligen Umfangsbereich (33) aufweist, der insbesondere
mit einem elastischen Material versehen ist.
8. Aussetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schienen (4, 5)
oberhalb der Rollen (7-16; 32), jedoch außerhalb ihrer
Laufflächen (23; 31), schräg nach oben außen gerichtete
Abrutschfender (34) angeordnet sind.
9. Aussetzvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abrutschfender (34) über die Länge
der Schienen (4, 5) durchgehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833348186 DE3348186C2 (de) | 1983-08-12 | 1983-08-12 | |
| DE19833329159 DE3329159A1 (de) | 1983-08-12 | 1983-08-12 | Schiff mit aussetzbaren booten, insbesondere rettungsbooten |
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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