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DE2053563A1 - Transport- bzw. Haltevorrichtung für metallische Flächen, vorzugsweise für die Außenbordwand von Schiffen - Google Patents

Transport- bzw. Haltevorrichtung für metallische Flächen, vorzugsweise für die Außenbordwand von Schiffen

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DE2053563A1
DE2053563A1 DE19702053563 DE2053563A DE2053563A1 DE 2053563 A1 DE2053563 A1 DE 2053563A1 DE 19702053563 DE19702053563 DE 19702053563 DE 2053563 A DE2053563 A DE 2053563A DE 2053563 A1 DE2053563 A1 DE 2053563A1
Authority
DE
Germany
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chassis
rollers
transport
car
magnets
Prior art date
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DE19702053563
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English (en)
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DE2053563C3 (de
DE2053563B2 (de
Inventor
auf Nichtnennung. P B63b 39-02 Antrag
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IND U HANDELSZENTRALE WALCKER
Original Assignee
IND U HANDELSZENTRALE WALCKER
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Publication date
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Publication of DE2053563A1 publication Critical patent/DE2053563A1/de
Publication of DE2053563B2 publication Critical patent/DE2053563B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2053563C3 publication Critical patent/DE2053563C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/14Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of ramps, gangways or outboard ladders ; Pilot lifts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/06Cleaning devices for hulls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Non-Mechanical Conveyors (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

  • Transport- bzw. Haltevorrichtung für metallische Flächen, vorzugsweise für die Außenbordwand von Schiffen, insbesondere Zusatz zum Patent (Anmeldung P 20 19 559.9).
  • Die Erfindung betrifft eine Transport- bzw. Haltevorrichtung für den Transport und/oder die Halterung von Personen und/ oder Geräten und/oder Materialien auf bzw. an eisenmetallizehen Flachen, insbesondere an der Außenbordwand von Schiffen, wobei die Vorrichtung - außer durch Eigengewicht - durch mit geringem Abstand von der Fläche angeordnete Magnete an die Fläche andrückbar ist, ingbesondere nach Patent .. (Patentanmeldung P 20 19 559.9).
  • Die Erfindung geht aus von einer Weiterentwicklung und Verbesserung einer Transport- bzw. Arbeitsbühne gemäß EIauptanmeldung P 20 19 559.9. Diese liauptanmeldung befaßt sich mit einer Transport- bzw. Arbeitsbühne, die in erster Linie für die Beförderung von Lotsen an hochbordigen stählernen Schiffswänden bestimmt ist. Dabei wird vorgeschlagen, daß ein Fahrkorb zur Aufnahme des Lotsen durch zusätzliche Andrückmittel, insbesondere Magneten (Elektromagneten) an die Bordwand des Schiffes gedruckt wird, so daß der Fahrkorb in jeder Phase, also auch *ahrend der Transportbewegung, an die Bordwand gedrückt wird.
  • Die Erfindung befaßt sich mit Weiterentwicklungen einer derartigen Transport- bzw. Arbeitsbühne in verschiedener Hinsicht.
  • Dabei geht es zunächst zur die Weiterentwicklung und Verbesserung bzw. um den Aufbau eines Fahrgestells als Träger fur den bzw. die Magnete. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht insoweit darin, die Nagnete so anzuordnen, daß während der Fahrbewegung der Vorrichtung gegebenenfalls vorhandene Hindernisse sowie Unebenheiten, die insbesondere an Schiffswänden auftreten, überwunden werden können, ohne daß die Haltekraft nennenswert verringert wird und ohne daß etwa die Magnete zur Haftung an der Schiffswand kommen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Magnete bzw. der Magnet an einem Fahrgestell mit einer Vielzahl von in geringem Abstand voneinander angeordneten Laufrollen angebracht sind bzw. ist. Vorzugsweise sind die Laufrollen - im Grundriß gesehen - versetzt zueinander angeordnet und haben einen Achsabstand voneinander, der kleiner ist als der Durchmesser der Rollen.
  • Durch die Vielzahl der Laufrollen wird erreicht, daß eine exakte Anpassung an Ijnebenheiten, wie sie vor allem an Bordwänden von Schiffen auftreten, ermöglicht wird, derart, daß der minimale Abstand des Magneten von der befahrenen Fläche auch im Bereich von derartigen Unebenheiten exakt eingehalten wird.
  • weitere Merkmale der Erfindung belassen sich mit dem Betrieb der Transport- bzw. Arbeitsbühne auf Schiffen.
  • Schließlich besteht ein weiterer wesentlicher Teil der Erfindung in der Erkenntnis, daß das mit einem oder gegebenenfalls mehreren Magneten ausgerustete Fahrgestell auch für andere Zwecke einsetzbar ist, nämlich als Träger für Arbeitsgeräte, zum Beispiel Strahlgeräte zur Reinigung von Schiffswänden sowie Farbspritzgeräten zum Anstreichen von Schiffswänden und dergleichen.
  • Nachfolgend werden weitere Binzelheiten anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung näher erläutert. Bs zeigt: Fig. 1: ein Fahrgestell für zwei Magnete im Grundriß, jig. 2: eine Seitenansicht zu Fig. 1 mit einem Teil eines an das Fahrgestell anehängten Fahrkorbs, Fig. 3: eine Transportbühne für Lotsen und dergleichen in betriebsstellung bei Draufsicht auf eine Schisfsbordwand, Fig. 4: einen Querschnitt zu Fi. 3, Fig. 5: eine TransportbUhne für Losen bei einem Betrieb von einem Zwischendeck eines Schiffes aus, Fig. 6: einen Schnitt VI-VI in Fig. 5, Fig. 7: die Anwendung der Erfindung als Geräteträger, nämlich für ein Strahlgerat, in Seitenansicht, Fig. 8: einen Grundriß zu Fig. 7, Fig. 9: einen schematischen Querschnitt durch einen Schiffsrumpf mit einer Einrichtung zum Betrieb eines Geräteträgers gemäß der Erfindung.
  • Kernstück der Erfindung ist ein Fahrgestell 10, welches für Transporte auf eisenmetallischen Flächen, zum Beispiel auf der stählernen Bordwand ii eines Schiffes bestimmt ist.
  • Dieses Fahrgestell 10 ist mit einem oder mehreren Magneten 12 und 13, insbesondere Elektromagneten, ausgerüstet. Diese Magnete 12 und 13 können handelsüblich sein, zum Beispiel mit kreisförmigem uerschnitt. Ein zylindrischer Außenmantel 12a bzw. 13a Lildet den einen und ein zylindrischer Kern 12b bzw. 13b den anderen Pol dieses Magnetes 12 bzw. 13. Dazwischen ist eine Spule angeordnet.
  • Das Fahrgestell 10 ist so beschaffen, daß ein minimaler Abstand von zum Beispiel 1,5 mm von der Bordwand 11 eingehalten werden kann und eventuell vorhandene Unebenheiten ohne Schwierigkeiten überwunden werden. Zu diesem Zweck ist das Fahrgestell 10 mit einer Vielzahl von Laufrollen versehen, die mit geringem Abstand voneinander angeordnet sind, derart, daß die Magnete 12 und 13 vielfach an der Bordwand 11 abgestützt sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Magnete 12 und 13 jeweils durch Klemmbacken 14 und 15 gehalten, die den Magnet 12 bzw. 13 umgeben und zugleich zur Aufnahme der Laufrollen dienen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jeder Magnet 12 bzw. 13 mit fünf Paaren von Laufrollen 16a, 16b, 17a, 17b, 18a, 18b, 19a, 19b sowie 20a, 20b versehen. Diese Laufrollen 16a..20b sind seitlich an den Klemmbacken 14 und 15 gelagert, und zwar derart, daß der Achsabstand benachbarter Laufrollen voneinander kleiner ist als deren Durchmesser. Zu diesem Zweck sind die Seitenflächen der Klemmbacken 14 und 15 stufenförmig ausgebildet, wobei in jeder stufenförmigen Vertiefung eine Laufrolle angeordnet ist. Die Laufrollen 18a und 18b liegen in der mittleren Querachse des Magneten 12 bzw. 13. Die in Fahrtrichtung vorderen und rückwärtigen Laufrollen 16a und 16b sowie 20a und 20b sind auf durchgehenden Achsen 21 bzw.
  • 22 gelagert. Diese Achsen 21 und 22 dienen zugleich zur Verbindung der Klemmbacken 14 und 15 miteinander. Die übrigen Laufrollen 17a, 17b, 18a, 18b, 19a, 19b sind auf Achszapfen 23 bzw. 24 gelagert.
  • ine Besonderheit besteht darin, daß die in Transportrichtung vorn und hinten liegenden Laufrollen 16a, 16b sowie 20a, 20b einen kleineren Durchmesser haben als die übrigen Laufrollen.
  • Die Achsen 21 und 22 sind dabei in gleicher Ebene angebracht wie die Achszapfen 23 und 24, so daß bei üblicher Betriebsstellung die Laufrollen 16a, 16b sowie 20a, 20b nicht an der Bordwand 11 anliegen, sondern etwas abgehoben sind (Fig. 2).
  • Dadurch ist das Überfahren von Erhöhungen auf der Bordwand 11 erleichtert, insbesondere wenn diese etwa Absätze und dergleichen aufweist. Aus dem gleichen Grunde sind die zylindrischen Magnete 12 und 13 vorn und hinten jeweils mit einer Abschrägung 25 versehen.
  • Sofern das Fahrgestell 10 zwei oder mehr Magnete 12 bzw. 13 aufweist, ist jedem Magnet 12 bzw. 13 ein Fahrgestell der voranstehend beschriebenen Art zugeordnet. Diese sind durch Traversen 26 und 27 miteinander verbunden, deren Enden auf den Achszapfen 24 sitzen. Die Traversen 26 und 27 wiederum sind durch einen Querstab 28 miteinander verbunden, der zur schwenkbaren Befestigung beispielsweise eines Fahrkorbs 29 oder dergleichen dient. Das Fahrgestell 10 ist also relativ zu dem Fahrkorb 29 schwenkbar, nämlich um die durch den Querstab 28 gebildete Querachse.
  • Die Fig. 2 bis 6 zeigen die Erfindung in ihrer Anwendung bei einem Fahrkorb 29 für den Transport von Lotsen oder dergleichen an Bordwänden 11 von Schiffen. Der Fahrkorb 29 kann zweckmäßigerweise so aufgebaut sein, wie in der Hauptanmeldung P 19 47 693.8 beschrieben.
  • In besonderer Weise ist die bordseitige Antriebseinrichtung für den Fahrkorb 29 ausgestaltet. Gemäß Fig. 3 und 4 ist eine ortsfeste Brücke 30 vorgesehen. Auf der Brücke sind die Antriebsaggregate, nämlich Winde 31 und Motor 32, angeordnet; die zum Fahrkorb 29 laufenden Seile 33 und 34 laufen in Betriebsstellung des Fahrkorbs 29 über Führungsrollen 35, die über die Bordwand 11 nach außen vorstehen. Befindet sich der Fahrkorb 29 außer Betriebsstellung, so werden die Führungsrollen 35 zurückgezogen, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Schwenkarm 36, der lediglich hochgeklappt wird.
  • Die Antriebseinrichtung für den Fahrkorb 29 ist so gestaltet, daß mit Hilfe von Auflaufschaltern oder delteichen eine obere in- und Ausstiegstellung ermöglicht wird (Fig. 3 und 4).
  • Der Fahrkorb 29 kann jedoch über diese Ein- und Ausstiegstellung hinweg noch weiter nacll oben gefahren werden bis unmittelbar unter die Brücke 30. Der starre teil des Bahrkorbs 29 kann hier mit einem Seil nach innen gezogen werden, derart, daß er unterhalb der Brücke 30 liegt, während der als Strickleiter ausgebildete Teil frei nach unten hängt (Fig. 4, strichpunktierte Stellung3.
  • In Fig. 5 und 6 ist eine Ansführung der Erfindung dargestellt, bei der der Fahrkorb 29 von einem Zwischendeck aus betrieben wird. Zu diesem Zweck ist in der Bordwand 11 des Schiffes eine geeignete Öffnung 37 angebracht. Diese dient zum Ein- und Ausstieg sowie auch zum Einholen des Fahrkorbs, wenn dieser außer Betrieb gesetzt wird. In einem schiff so seitigen besonderen Raum ist der Antrieb (Winde31, Motor 32) untergebracht. Auf besondere Weise Ist die Führung der Seile 33 und 34 für den Antrieb des Fahrkorbs 29 sowie eines elektrischen Kabels 37 gelöst. Lu diesem Zweck ist ein Schwenkarm 38 vorgesehen, der mit einem abgewinkelten unteren Ende 39 versehen ist. An diesem abgewinkelten Ende 39 ist eine Umlenkrolle 40 gelagert, über die das Seil 33 bzw. 34 oder das Kabel 37 läuft. In Betriebsstellung hängt der Schwenkarm 38 etwa senkrecht nach unten, derart, daß die Umlenkrolle 40 zumindest teilweise nach außen über die Bordwand 11 vorsteht. Dadurch ist eine störungsfreie limleitung des Seils 33, 34 bzw. des Labels 37 in den Stauraum hinein möglich.
  • An dem Schwenkarm 38 ist im unteren Bereich eine weitere Umlenkrolle 41 vorgesehen, die das Seil 33, 34 bzw. das Kabel 37 nach oben umlenkt zu einer weiteren Umlenkrolle 42, die im Schwenklager des Schwenkarms 38 angeordnet ist0 Von der Umlenkrolle 42 werden die Seile 33 und 34 sowie das Kabel 37 über weitere schräggestellte Umlenkrollen 43 und 44 der Winde 31 zugeführt und hier auf eine gemeinsame Trommel 46 (für die Seile 33, 34 ) aufgespult. Das Kabel 37 wird auf eine Kabeltrommel 45 aufgespult.
  • Außer Betriebsstellung des Fahrkorbs 29 wird der Schwenkarm 36 gegen die Decke des Stauraums geschwenkt und dort durch eine Klinke 47 oder dergleichen gehalten. Aus Sicherheitsgründen ist eine weitere Klinke 48 zur Fixierung der unteren Betriebsstellung vorgesehen.
  • In den Fig. 7 bis 9 werden weitere Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung gezeigt. Es geht darum, daß ein Fahrgestell 11a, ds; jetzt beispielsweise mit einem Magnet 12 ausgerüstet ist, zweckmäßigerweise aber auch in gleicher Weise aufgebaut sein kann wie das Fahrgestell 10 gemäß Figo 1, als Träger für Arbeitsgeräte verwendet wird, die zur Bearbeitung der eisenmetallischen Fläche, insbesondere der Bordwand 11 eines Schiffes dienen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem derart ausgebildeten Geräteträger eine Düse 49 eines Strahlgerätes angebracht. Dieses Strahlgerät dient zum Beispiel zum Entfernen von Algenschichten auf der Bordwand 11 des Schiffes. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird so verfahren, daß die Düse 49 mit einer Halterung, zum Beispiel einer abgewandelten Rohrschelle 50 an dem Magnet 12 befestigt ist. Eine Schlauchleitung 51 führt zu einem bordseitigen VersorgungsaggregatO Das Fahrgestell 10a wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch ein Zugseil 52 von Bord des Schiffes aus Bewegt, und zwar erfolgen Abwärtsbewegungen durch das Eigengewicht des Fahrgestells 10a, während in Aufwärtsrichtung das Zugseil 52 auf eine Windentrommel oder dergleichen aufgewickelt wird.
  • Das Zugseil 52 ist mit einer Zuggabel 53 auf dem Achszapfen 24 gelagert.
  • Die Anwendung der Erfindung als Geräteträger ist in vielfacher Hinsicht möglich. Für den Anstrich der Bordwand 11 eines Schiffes kann anstelle des Strahlgerätes ein Farbspritzgerät auf dem Fahrgestell 10a montiert werden.
  • Der Antrieb des Fahrwerks kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dahingehend modifiziert werden, daß ein eigener Antrieb auf dem Fahrgestell 10a montiert ist, erforderlichenfalls mit einer Lenkmöglichkeit, derart, daß beispielsweise das Fahrgestell 10 nicht nur in der durch die Laufrollen vorgegebenen Stellung verfahrbar ist, sondern auch quer zu dieser. Dies kann beispielsweise durch Laufrollen erfolgen, deren Achsen quer zu den Achsen der Laufrollen 16a..20b gerichtet sind und die zur Durchführung einer Querbewegung gegen die Bordwand 11 ausgefahren werden, derart, daß die Laufrollen 16a..20b geringfügig von der Bordwand 11 abgehoben sind. Es kann weiterhin vorgesehen werden, daß bei einem derartigen Fahrwerk dessen Steuerung drahtlos erfolgt, wobei darm das Fahrwerk mit einem geeigneten Empfänger zur Aufnahme der Steuersignale ausgerüstet ist. In diesem Falle ist das Fahrwerk mit einer eigenen Energiequelle, zum Beispiel einer Batterie, versehen.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Ger3tetrgers können auch Schiffsflächen unterhalb des wlasserspiegels auf einfache weise bearbeitet werden. In Fig. 9 ist eine Ausführungsmöglichkeit für den Betrieb eines derartigen Geräte trägers mit Hilfe von zwei Zugseilen 54 und 55 schematisch gezeigt.
  • Diese Einrichtung kann bei Schiffen mit einem einfachen Schiffskörper, zum Beispiel bei Tankern, Anwendung finden.
  • An Bord des Schiffes befinden sich zwei finden 56 und 57, die je einem der Zugseile 54 und 55 zugeordnet sind und je nach Bewegungsrichtung des Fahrgestells 10a eingeholt oder ausgesteckt werden. Die Winden 56 und 57 sind zweckmäßigerweise in Längsrichtung des Schiffes verfahrbar, zum Beispiel auf an Bord angeordneten, durch Elektromagneten fixierbaren Schienen, so daß der Schiffskörper abschnittweise bearbeitet werden kann, wobei nach jedem Bewegungstakt des Fahrgestells 10a die Winden 56 und 57 und damit die Seile 54 und 55 um eine Arbeitsbreite des Geräteträgers verfahren werden.
  • Die an Bord befindlichen Betriebseinrichtungen, speziell für Transport- und Arbeitsbühnen, können noch mit verschiedenen Besonderheiten ausgerüstet sein. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, der Winde 31 einen Pufferakkumulator (nicht dargestellt) zuzuordnen, der insbesondere für die Energieversorgung der Magnete 12 und 13 vorgeshen ist und der bei Stromausfall auf dem Schiff zur wirkung kommt. Weiterhin ist es zweckmäßig, die Winde 31 mit einer Anlaufdämpfung auszurüsten, so daß der Fahrkorb nicht schlagartig in Bewegung gesetzt wird. Schließlich können noch verschiedene maßnahmen vorgesehen werden, durch die die Eisbildung an der Bordwand 11 des Schiffes zumindest im Fahrbereich des Fahrkorbs unterbunden bzw. vorhandenes Eis wieder entfernt werden kann.
  • Insbesondere wird an die Anordnung eines Heizrohres unmittelbar hinter, also auf der Innenseite der Bordwand 11 gedacht.
  • 5 können aber auch mechanische Einrichtunwen, zum Beispiel Schlagwerkzeuge, zum Entfernen einer eventuell vorhandenen Eisschicht eingesetzt werden.
  • @ine weitere Maßnahme besteht darin, bei Fahrwerken mit wei Elektromagnete diese so an die Stromversorgung anzusch@ießen, daß die magnetischen Felder entgegengesetzt gericiltet sind. ßs hat sich gezeigt, daß hierdurch die Anzugkraft der Magnete größer ist als die Summe der Kräfte der beiden Einzelmagnete. Darüber hinaus werden Streufelder vermieden, die eventuell empfindliche Einrichtungen des Schiffes, zum Beispiel Navigationseinrichtungen, stören könnten.
  • Die Erfindung kann insbesondere in der Ausgestaltung als Geräteträger nicht nur im Schiffbau bzw. bei der Instandhaltung von Schiffen Anwendung finden, sondern im Stahlbau allgemein, insbesondere im Behälterbau.

Claims (22)

  1. A n s p r ü c h e
    -----------------1. Transport- bzw. Haltevorrichtung für den Transport d/oder die Halterung von Personen und/oder Geraten und/ oder Materiallen auf bzw. an eisenmetallischen Flächen, insbesondere an der Außenbordwand von Schiffen, wobei die Vorrichtung - außer durch Eigengewicht - durch mit geringem Abstand von der Fläche angeordnete Magnete an die Fläche andrückbar ist, vorzugsweise nach Patent... (Patentanmeldung P 20 19 559.9), dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (12, 13) bzw. der Magnet @ n einem Fahrgestell (10, 10a) mit einer Vielzahl von im @ geringen Abstand voneinander angeordneten Laufrollen (1 Ca, 16b; 17a, 17b; 18a, 18b; 19a, 19b; 20a, 20b) angebracht sind bzw. ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnet (12, 13) an einem Fahrgestell angeordnet ist, wobei geg@benenfalls mehrere, insbesondere zwei Fahrgestelle zu einem gemeinsamen Fahrgestell (10) miteinander verbunden sjiirt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (16a..20b) im Grundriß versetzt zueinander angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen in geringem Abstand vom Magnet (12, 13) sowie in geringem Abstand in Fahrtrichtung voneinander angeordnet sind, insbesondere mit einem Achsabstand, der kleiner ist als der Rollendurchmesser.
  5. @. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, gekennseichnet durch einen längsgeteilten, aus zwei Klemmbacken (14, 15) bestehenden Klemmhalter @@r den Magnet (12, 13), an dessen vorzugsweise a@gestuften Seiten die Laufrollen (10a..20b) symmetrisch zu einer Längsmittelebene paarweise angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und rückwärtigen Laufrollen (1@g, 1@b bzw. 20a, 20b) im D@@@@@sser kleiner sind als die übri@en Laufrollen (17@..19b), @@@art, daß bei Anordnun@ der Drenachsen in gleicher Ebene die vorderen und rückwärtigen Laufrollen (16a, 16b bzw. 20a, 20b) von der Laufebene der übrigen Laufrollen (17a..19b) abge@oben sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 sowie gegebenenfal@s einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß fünf Laufrollen je zu beiden Seiten der Längsmittelebene angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder menreren der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dam bei zwei durch seitlich angeordnete Tr@versen (20, 27) miteinander verb@ndenen Fahrgestellen eine Nutzlast, insbesondere ein @@nrkorb (29) bzw.
    eine Transport- bzw. Arbeitsbünne an den Traversen @@@, 27) mittig zwischen den Fanrgestellen schwenkbar angenängt ist.
  9. 9. Vorrichtung, Ansbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von zwei Magneten, insbesondere Elektromagneten, @ie Richtung der magnetischen Fel @@r entgegengesetzt ist.
  10. @0. Vorrichtung, insbesondere nach einem oder menreren der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsaggregat (winde 31 und Motor 32) eines Fahrkorbs, einer Transport- bzw. Arbeitsbühne oder dergleichen auf einer bordseitigen ortsfesten Brücke (30) angeordnet ist, unter die der Fahrkorb (29) in Ruhestellung fahrbar ist, @erart, daß ein starrer Teil des Fahrkorbs (29) horizontal unter der Brücke (30) fixiert ist.
  11. 11. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 10 sowie ge@ebenenfalls einem oder mehreren der weiteren Anspr@che, gekennzeichnet durch eine aus- und einfanrbare, in Betriebsstellung über den Bordrand hinwegragende Führungsrolle (35) bzw. Ümlenkrolle (40) zur Führung bzw. Umleitung des Seils bzw. der Seile (33, 34) sowie gegebenenfalls eines @abels (37) des Fahrkorbs (29).
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle (35) an einem schwenkbaren Tragarm (36) @elagert ist.
  13. 13. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 11, sowie @egebenenfalls einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, @@durch gekennzeichnet, daß für den Betrieb des Fahrkorbs (@9) @zw. einer Transport- bzw. Arbeitsbühne von einem @wischendeck aus die Umlenkrolle (40) für das Seil bzw.
    die Seile (33, 34) bzw. das Kabel (37) an dem abgewinkelten Ende (39) eines in Betriebsstellung aufrechten Schwenkarms (@@) angeordnet ist, derart, da@ in Betriebsstellung die @m@en@ro@le (40) über die E@ene der Bordwand (11) nach außen vorsteht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (38) in Betriebsstellung nach unten hängend fixiert ist.
  15. 1@. Vorrichtung nach Anspruch 17 und/oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren @ereic@ des Schwenkarms (38) eine weitere Umlenkrolle (41) angeordnet ist, durch die das Seil 53, 54) bzw. das Kabel (37) zu einer dritten Umlenkrolle (42) im Bereich des Schwenklagers des Schwenkarms (38) umlenkbar ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, sowie gegebenenfalls einem oder mehreren der weitere Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seile (33, 34) über entsprechend schräggestellte Umlenkrollen (43, 44) auf eine gemeinsame Trommel (46) der @inde (31) aufwickelbar sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 13, sowie gegebenenfalls einem oder mehreren dar weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (38) in aufrechter Betriebsstellung sowie in vorzugsweise horizontaler Ruhestellung jeweils durch Klinken (47, 48) oder dergleichen fixierbar ist.
  18. 18. Vorrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (10, 10a) mit den Magneten (12, 13) als Träger für Arbeitsgeräte bzw. werkzeuge, insbesondere Strahlgeräte oder Farbspritzgeräte dient.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (10, 10a) mit einem eigenen Antrieb, insbesondere Elektroantrieb, ausgestattet ist sowie mit einer Einrichtung zur Fernbedienung des Antriebs und gegebenenfalls einer Lenkung, vorzugsweise einer drahtlosen Fernbedienungseinrichtung.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (10 bzw. 10a) durch um einen Schiffsrumpf herumgeführte Seile (54, 55) in beiden Richtungen um den Schiffsrumpf zwecks Bearbeitung desselben verfahrbar ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche - - 20, dadurch gekennzeichnet, daß dem Antriebsaggregat eine Pufferbatterie zugeordnet ist, durch die die elektrischen Magnete (12, 13) bei Ausfall der zentralen Stromversorgung gespeist werden.
  22. 22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 21, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Fahrbahn für das Fahrgestell (10 bzw. 1Oa) die Bordwand (11) durch besondere Maßnahmen enteist werden kann, insbesondere durch ein Heizrohr an der Innenseite der Bordwand (11).
    L e e r s e i t e
DE19702053563 1970-10-31 1970-10-31 Transport- und Haltevorrichtung für den Lastentransport auf bzw. an eisenmetallischen Flächen Expired DE2053563C3 (de)

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