DE3114395A1 - "verfahren und vorrichtung zum zickzackfoermigen falten in schlaufen eines kontinuierlich zugefuehrten, flexiblen bandes" - Google Patents
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Description
.. ί-DR. SOLF & ZAPF
Zugelassene Vertretei beim Europäischen Patentamt ^ 1 1 / QQC
European Patent Attuineys O I IhOJO
Il/d/1950
Hans Affüpper,
Krautstraße 55,
5600 Wuppertal 2
Krautstraße 55,
5600 Wuppertal 2
Verfahren und Vorrichtung zum zickzackförmigen Falten
in Schlaufen eines kontinuierlich zugeführten, flexiblen Bandes
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum zickzackförmigen'Falten in Schlaufen eines kontinuierlich
zugeführten flexiblen Bandes, irisbesondere Textilbandes, wobei das einlaufende Band mit einer senkrecht
zur Einlaufrichtung hin und her bewegbaren Legevorrichtung eingezogen und beim Auslauf gefaltet wird. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung hierzu.
Ein derartiges Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung sind bereits aus der DE-PS 1 802 889 bekannt.
Hierbei wird das einlaufende Band mittels der Legevor.-richtung in Schlaufen um zwei im Abstand voneinander
angeordnete, parallele Wickelstifte gelegt. Diese
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Euiopean Patent Attorneys
Wickelstifte werden jeweils bei der auf sie hingerichteten Auswärtsbewegung der Legevorrichtung in ihrer
axialen Richtung aus dem Bereich der Bewegungsbahn zurückgezogen, und nach Vorbeigang der Legevorrichtung
an dem Wickelstift kehren die Wickelstifte bei der Auswärtsbewegung in ihre Wickelstellung zurück. Außer der
Hin- und Herbewegung der Legevorrichtung findet noch eine zu der Hin- und Herbewegung senkrechte Relativbewegung
zwischen den Wickelstiften und der Legevorrichtung statt,- so daß die Wickelstifte jeweils die zuletzt
gelegte Schlaufe halten und die vorher gelegten Schlaufen weiterdrücken. Nachteilig an dieser bekannten
Vorrichtung sind die Wickelstifte an der linken und rechten Seite, da deren Absenkung genau gesteuert werden
muß, damit die Bandführung eine 8 beschreiben kann.. Hierzu bedarf es einer aufwendigen Mechanik, die einem
erheblichen Verschleiß unterworfen ist. Darüber hinaus ist es erforderlich, daß bei Änderung der Bandbreite
die Legevorrichtung zur Anpassung an die neue Bandbreite ausgetauscht werden muß. Weiterhin eignet sich
diese bekannte Vorrichtung nicht gut zum Legen von unelastischen Bändern, da diese zum Ausfliegen aus der
Vorrichtung neigen. Hierdurch muß öfters der Legevorgang unterbrochen werden, wobei die Bänder durch die
Stifte beim Herausfliegen des Bandes beschädigt werden
können. Darüber hinaus ist die Legequalität, was die Regelmäßigkeit der Schiaufenlegung betrifft, nicht
optimal.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden Nachteile zu vermeiden und
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•j*' O ..-PR. SOLF & ZAPF
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ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art derart zu verbessern, daß eine gleichmäßige Legequalität erreicht wird unter Vermeidung
aufwendiger und anfälliger Steuermittel und daß zusätzlich eine Anpassung an unterschiedliche Bandbreiten
ohne Auswechseln der Legevorrichtung möglich ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Band zwischen der aus zwei gleichsinnig rotierenden
Rollen bestehenden Legevorrichtung unter Anlage an eine der Rollen eingezogen wird und die Rollen in den'
beiden gegenüberliegenden Umkehrpunkten der Hin- und Herbewegung jeweils derart ihren Drehsinn ändern, daß
bei einer Verschiebebewegung nach rechts die Rollen 5 links herum und bei einer Verschiebebewegung nach links
rechts herum drehen und das Band jeweils von der in Verschieberichtung hinteren Rolle zum Falten ausgestoßen
wird. Aufgrund dieses erfindungsgemäßen Verfahrens kann auf die bisher bekannten Wickelstifte ganz
verzichtet werden, und es ist nicht mehr erforderlich, daß die Bandführung eine 8 in ihrem Bewegungsablauf
beschreiben muß, sondern lediglich nur noch eine Hin- und Herbewegung in einer Ebene, so daß hiermit aufwendige
Steuermittel vollständig entfallen können. Weiter-5 hin ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn das Band
oben und unten vor dem Falten abgebremst wird. Durch diese Maßnahme wird die Gleichmäßigkeit der Faltenbildung
verbessert.
.30 in den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausführungsformen, insbesondere der zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens geeigneten Vorrichtung enthalten.
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Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung wird diese nun
näher erläutert. Es zeigen:
■ Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer
erfindungsgemäßen Legevorrichtung, Fig. 2 eine Prinzipansicht zur Darstellung des
Legevorgangs mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie
IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht gemäß der Schnittlinie
VI-VI in Fig. 4,
Fig. 7 eine Teilansicht gemäß der Schnittlinie
Fig. 7 eine Teilansicht gemäß der Schnittlinie
VII-VII in Fig. 4, " Fig. 8 eine Ansicht gemäß der Schnittlinie
VIII-VIII in Fig. 7.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht eine erfindungsgemäße Bandlegemaschine 10 aus einer Tischplatte 11, die
5 als Auflage dient. Die Tischplatte 11 ist auf einem
Ständer bzw. Gestell 12 befestigt. Oberhalb der Tischplatte 11 ist· ein Legewagen 13 senkrecht zur Einlaufrichtung
X eines Bandes 9, siehe Fig. 2 und 3, hin und her verschiebbar angeordnet, siehe Pfeile Y in
Fig. 3. Der Legewagen 13 ist in einem Führungsgestänge 14 über der Tischplatte 11 entsprechend seiner
vorgesehenen Verschiebbarkeit geführt. Dabei erfolgt die Verschiebung nur in einer zur Einzugsrichtung
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des Bandes 9 senkrechten Ebene. Das Führungsgestänge
ist jeweils mit seinen beiden Enden in heb- und senkbaren Böcken 15 befestigt. Diese Böcke 15 stehen jeweils
auf einer Platte 7 mit Gewindebohrungen 8, durch '5 die Verstellspindeln 16 verlaufen. Diese Verstellspindeln
16 sind in Lagerplatten 6, die am Gestell 12 befestigt sind, drehbar gelagert. Die Verstellspindeln 16 weisen
am unteren Ende jeweils ein Antriebsrad, im dargestellten Beispiel ein Kettenrad 17 auf, die über
eine Kette 18 gemeinsam angetrieben werden. Hierdurch ist eine gleichmäßige Verstellung der Verstellspindeln
16 möglich. Der Antrieb der Kettenräder 17. erfolgt derart,
daß mit der dadurch hervorgerufenen Drehung der Spindeln 16 die Platten 8 und die Böcke 15 kontinuierlieh
angehoben oder abgesenkt werden können'. Der Antrieb der Kette 18 kann motorisch erfolgen oder von Hand, wozu
dann am oberen Ende einer der Spindeln 16 ein Handknauf
5 befestigt ist.
Der Legewagen 13 weist zwei parallele, zueinander um eine senkrechte Achse drehbar gelagerte Rollen 4 auf.
Zwischen den beiden Umfangsflachen der Rollen 4 befindet
sich ein senkrechter Führungsspalt für das zu legende Band 9, siehe Fig. 2 und 3, in denen das Band in Pfeil-5
richtung X einläuft. Das Band 9 befindet sich dabei in vertikaler, d. h. aufrechter Stellung. Der Spalt zwischen
den Umfangsflachen der Rollen 4 ist derart bemessen,
daß eine Reibungsmitnahme des Bandes 9 durch die Umfangsflache jeweils einer der beiden Rollen 4
erfolgt, siehe auch Fig. 5. Die beiden Rollen sind gleichsinnig angetrieben, wobei der Drehsinn jeweils
abhängig ist von der Verschieberichtung des Wagens 13.
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Diese Abhängigkeit ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt, wonach bei der Verschiebung des Wagens nach links,
siehe durchgezogenen Pfeil Y, die Rollen 4 rechts herum drehen, entsprechend dem durchgezogenen Pfeil W, und
bei einer Verschiebung nach rechts, entsprechend dem gestrichelten Pfeil Y, die Rollen links herum drehen,
entsprechend dem gestrichelten Pfeil W. Wie sich aus Fig. 3 und 5 ergibt, wird das Band 9 jeweils von der
in Verschieberichtung hinteren Rolle 4, gegen das es
anliegt, eingezogen und weiter transportiert, d.h. herausgedrückt. Durch den vorstehend beschriebenen
Antrieb und die Verschiebung der Rolle 4 wird eine Bandlegung des 3andes 9 in regelmäßigen Schlaufen 9a
erreicht, wie dies in den Fig. 2 und 3 verdeutlicht ist. Die Änderung der Drehrichtung W der Rollen 4 erfolgt
jeweils am Umkehrpunkt der Verschiebebewegung des Wagens 13. Mittels der Erfindung wird eine absolut
gleichmäßige Schlaufenbildung mit nur geringen Abweichungen in der Schlaufenlänge und Breite erreicht,
so daß die Schiaufenumkehrpunkte praktisch auf derselben
Geraden parallel zur Schlaufenmitte liegen. Weiterhin sind oberhalb und unterhalb der Rollen über
die gesamte Länge des Verschiebungswegs Reibungsleisten 44 mit Reibungsflächen angeordnet, die bremsend auf
5 den Bandausstoß wirken, so daß, wie in Fig. 5 dargestellt, das Band 9 nach Durchtritt durch den Rollenspalt
sich etwas aufwirft. Die obere Reibungsleiste
ist an der Unterseite einer Druckleiste 4 3 ausgebildet. Hierbei ist eine Zuordnung der Rollenumfangsflachen zu
den Reibungsflächen der Reibungsleisten 44 derart, daß
die Reibungsleistenvorderkante tangential den Rollenumfang berührt. Vorzugsweise reichen die Rollen jedoch
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bis zur Mittellinie der Reibungsleisten. Die Breite der Reibungsflächen der Reibungsleisten ist vorzugsweise
10 bis 12 mm.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt, bei der die Rollen 4
in der Breite ihrer Umfangsflache veränderbar ausgebildet
sind. Dies ist für die Anpassung an unterschiedliche Bandbreiten zweckmäßig. Hierzu sind die·Rollen 4
als sogenannte Stangenrollcn ausgebildet. Diese bestehen
aus einer unteren festen Scheibe 30, an deren Umfang etwas nach innen versetzt in gleichmäßigem, gegenseitigem
Abstand vorzugsweise fünf senkrechte Stangen 31 fest angeordnet sind. Dabei liegen die.Mittelpunkte
der im Querschnitt runden Stangen auf einer konzentrischen kreisförmigen Scheibe-30. Oberhalb
der festen Scheibe 30 sind zwei weitere gleich große Scheiben 28, 29 auf den Stangen 31 angeordnet. Von diesen
Scheiben ist die mittlere Scheibe 29 auf den Stangen 31 nach oben und unten verschiebbar befestigt. Die
drei Scheiben 28, 29, 30 sind somit koaxial zueinander angeordnet. Die Scheiben 28, 29 sind in ihrem gegenseitigen
Abstand nicht veränderbar, und durch deren Mitte verläuft eine Stange 32, die an der mittleren. Scheibe
29 befestigt ist und durch eine Bohrung der Scheibe 28 verläuft. Die Stange 32 ist mit ihrem oberen Ende an
einem Führungskörper 3 des Legewagens 13 befestigt, wobei der Führungskörper 3 auf dem Führungsgestänge 14
verschiebbar ist, indem er z. B. Gleitbuchsen aufweist, durch die das Führungsgestänge 14 verläuft.
Indem nun, wie anfangs beschrieben, die Verstellspindeln 16 das Führungsgestänge nach unten bzw. oben verschieben,
erfolgt gleichzeitig durch die starre Verbin-
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-Jg-
dung des Führungsgestänges 14 mit der Scheibe 29 über die Stange 1'i ein Anheben bzw. Absenken der Scheibe 29
gegenüber der Scheibe 30. Die Umfangsflachen der Scheiben
29, 30 stellen die Anlage- bzw. Mitnahmeflächen für das Band 9 dar, siehe Fig. 2, so daß damit eine Anpassung
der wirksamen Mitnahmeflächen an die jeweilige Bandbreite möglich ist, und zwar für beide Rollen 4
gleichzeitig um dasselbe Maß.
Unmittelbar oberhalb der mittleren Scheibe 29 ist eine Begrenzungsplatte 35 angeordnet, die den Spalt zwischen
den beiden Rollen 4 nach oben verschließt und ein Herauswandern des Bandes verhindert. Diese Begrenzungsplatte
35 ist zusammen mit den Scheiben 29 in der Höhe verstellbar, wozu sie an einer senkrechten Stange 33 an
deren unterem Ende befestigt ist, die mit ihrem oberen Ende mit dem Führungskörper 3 verbunden ist, so daß die
Begrenzungsplatte 35 dieselbe Auf- und Abbewegung durchführt wie die Scheiben 29. Unmittelbar vor dem
von den Rollen 4 gebildeten Spalt sind zwei parallele, senkrechte Führungsstangen 34 angeordnet, zwischen denen
das Band 9 in den Rollenspalt eingeführt wird. Die Führungsstangen 34 verlaufen durch die Begrenzungsplatte
35, die somit auf den Stangen 34 verschiebbar 5 angeordnet ist. Wie sich insbesondere aus Fig. 8 ergibt,
ist die Begrenzungsplatte 35 an ihren Seiten konkav entsprechend der von den Stangen 31 bei der
Drehung der Rollen 4 beschriebenen Kreisbahn ausgebildet und ist etwas länger bemessen als der Radius der
Rollen 4, so daß der sich nach außen entsprechend der Umfangsfläche der Rollen 4 erweiternde Rollenspalt
mehr als zur Hälfte seiner Länge von oben abgedeckt ist.
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-."·· 5DR.SOLF&ZAPF
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AH
Aufgrund der Ausbildung der Rollen 4 als Stangenrollen ist die obere Druckleiste 43 verzahnt. Die Anzahl der
Zähne ist abhängig von der Stangenzahl der Stangenrollen und deren Umfangsgeschwindigkeit. Die Zähne der
Druckleiste 43 ragen etwa bis kurz vor die Rollenmitte und sind an ihren Kanten vorzugsweise abgerundet und
verjüngen sich zur Spitze hin an ihrer Unterseite. Dabei sind die Zähne derart ausgebildet, daß die Stangenrollen
mit Spiel in ihnen ablaufen. Da die Druckleiste 43 jeweils mit ihren Enden an den Platten 7 befestigt
ist, hebt und senkt sich die Druckleiste 43 zusammen mit den Scheiben 29. Wie sich aus den Fig. 1 und 4 ergibt,
ist die Druckleiste 43 unmittelbar über den Scheiben 29 angeordnet.
15
15
Der Antrieb des Legewagens 13 für seine Hin- und Herbewegung
senkrecht zur Einzugsrichtung· X des Bandes 9 erfolgt mit einem Kettenantrieb aus Kettenrädern 2 3, 24
und einer Kette 25· Von den Kettenrädern 2 3, 24 wird das Rad 2 3 über einen Riemenantrieb aus Riemenscheiben 21,
22 und einem Keilriemen 20 angetrieben. Die Riemenscheibe 21 sitzt auf der Antriebswelle eines Motors"19,
und die Riemenscheibe 22 ist über eine Welle mit dem Kettenrad 2 3 verbunden, siehe Fig. 1 und 4. Mit der
Kette 2 5 ist ein Mitnehmer 26 kraftschlüssig über einen an der Kette 2 5 befestigten Mitnehmerbolzen 42 verbunden.
Dieser Mitnehmerbolzen 42 ist in einer auf der
Unterseite des Mitnehmers 26 ausgebildeten Führungsnut
41 hin und her verschiebbar geführt. Der Mitnehmer 26 ist senkrecht zu den beiden Trumen der Kette 2 5 ausgerichtet,
und die Führungsnut 41 hat eine Länge, die dem Abstand der Außenkanten der beiden Trume entspricht.
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Der Mitnehmer 26 besteht aus einem U-Profil, das von
einer Platte 36 oben abgeschlossen ist. An der Unterseite der Platte 36 sind vor und hinter dem Mitnehmer
26 Laufräderpaare 38 angeordnet, die in einer Führungsschiene
37 geführt sind. Diese Führungsschiene 37 verläuft unterhalb der Platte 11 parallel zum Führungsgestänge 14 und ist mit dem Gestell 12 endseitig verbunden.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, wird die Führungsschiene 37 von dem Mitnehmer 26 mittig umschlossen.
In der Platte 36 sind Achsen 2 drehbar gelagert, an deren oberen Ende die Rollen 4 bzw. deren untere Scheiben
30 befestigt sind. Die Platte 11 hat, um die Hin- und Herbewegung des Legewagens 13 zu ermöglichen, einen
Schlitz 45, durch den die Achsen 2 verlaufen. Die Führungsstangen 34 sind ebenfalls auf der Platte 36 befestigt
und verlaufen durch einen zweiten Schlitz 46 in der Platte 11 parallel zum Schlitz 45. Der Mitnehmer
26, die Platte 36 mit den Rädern 38 bilden zusammen das Unterteil 27 des Legewagens 13.
20
Unterhalb der Platte 11 sind auf den Achsen 2 der Rollen
4 Zahnritzel 40 befestigt, siehe Fig. 4 und 7. Diese Ritzel 40 kämmen mit einer Zahnstange 39, die an der
Unterseite der Platte 11 befestigt ist und parallel 5 zu dem Schlitz 45 verläuft. Der aus den Ritzeln 40
und der Zahnstange 39' gebildete Zahnstangenantrieb bewirkt die gleichsinnige Drehung der Rollen 4, wobei
die Drehrichtung jeweils abhängig ist von der Verschieberichtung des Legewagens. Aufgrund des Zahnstangenantriebs
der Rollen 4 ergibt sich kein Schlupf beim Anlauf der Rollen 4, so daß eine gleichförmige Zahnteilung
in der Druckleiste 4 3 vorhanden sein kann. Der
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Eingriff der Stangenrollen in die Zähne der Druckleiste 43 ergibt sich aus Fig.-8.
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Leerseite
Claims (16)
- Ansprüche:Verfahren zum zickzackförmigen Falten in Schlaufen eines kontinuierlich zugeführten, flexiblen Bandes, insbesondere Textilbandes, wobei das Band mit einer senkrecht zur Einlaufrichtung hin und her bewegbaren Legevorrichtung eingezogen und beim Auslauf gefaltet w.ird, dadurch gekennzeichnet,-daß das Band zwischen der aus zwei gleichsinnig rotierenden Rollen bestehenden Legevorrichtung unter Anlage an eine der Rollen eingezogen wird und die Rollen in den beiden gegenüberliegenden Umkehrpunkten der Hin- und Herbewegungen jeweils derart ihren Drehsinn ändern, daß bei einer Verschiebebewegung nach rechts die Rollen links herum und bei einer Verschiebebewegung nach links die Rollen rechtsSchloßbleiche 20. Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Dipl.-Ing. A. SoIfTelefon (0202) 445096/451226 Telex: 8591273 soza Patentanwalt Dipl.-Ing. Chr. ZapfΓν DR. SOLP & ZAPFZugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt λ/ * / ο Q ΠEuropean Patent Attorneys O I I HO JOherum drehen und das Band jeweils von'der in Verschieberichtung hinteren Rolle zum Falten ausgestoßen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-. zeichnet, daß das Band oben und unten vor dem Falten abgebremst wird.
- 3· Vorrichtung zum zickzackförmigen Falten in Schlaufen eines kontinuierlich zugeführten, flexiblen Bandes, insbesondere Textilbandes, vorzugsweise zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer auf einem Gestell befestigten Platte und einer senkrecht zur Einlaufrichtung des Bandes oberhalb der Platte hin und her verschiebbaren Legevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Legevorrichtung aus einem Legewagen (13) mit zwei parallelen, den Einführungsspalt bildenden Rollen (4) besteht, die eine derartige Antriebsvorrichtung aufweisen, daß die Drehrichtung der RoI-len gleich ist und sich in jedem Endpunkt der Verschiebestrecke ändert.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadur-ch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung 5 aus einem Zahnstangenantrieb (39,40) besteht, wobei die Zahnstange (39) parallel zur Verschieberichtung verlaufend unterhalb der Platte 11 befestigt ist und seine Zahnritzel (40) jeweils drehfest mit den Rollen (4) verbunden sind.SchloBblelche 20. Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. DiplHng.-A. SoIfTelefon (0202) 445096/451226 Telex: 8591273 soza Patentanwalt DipNng. Chr. Zapf"..· ·: DR. SOLF& ZAFFZugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Q 1 1 / Q Q ζEuropean Patent Attorneys O I I HO JO
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rollen (4) bezüglich ihrer Umfangsfläche veränderbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (4) aus mindestens zwei übereinander koaxial angeordneten, gleich großen kreisförmigen Scheiben (29,30) bestehen, deren gegenseitiger Abstand verstellbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (29,30) mittels mindestens zwei, vorzugsweise fünf Stangen(31) verbunden sind, die auf einem Innenkreis zum Scheibenumfang in gleichmäßigem gegenseitigen Ab- ■ stand angeordnet sind.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e kennzeichnet, daß die obere Scheibe (29) auf den Stangen (31) verschiebbar angeordnet ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Scheibe(29) eine weitere gleich große Scheibe (28) zur Aufnahme der oberen Stangenenden koaxial angeordnet ist.
- 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar oberhalb der Rollen (4) eine Andruck leiste (43) an der Austrittsseite des Bandes (9) angeordnet ist, deren Länge gleich der Verschiebestrekke ist und die parallel zu dieser verläuft.SchloBbleiche 20, Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Dipl.-Ing. A. SoIfTelefon (0202) 445096/451226 Telex: 8591273 soza Patentanwalt Dipl.-Ing. Chr. ZapfJDR. SOLF & ZAPFEuropäischen Patentamt
European Patent AttorneysZugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt QII - 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckleiste (43) verzahnt ist und ihre Zahnteilung von der Anzahl der Stangen (31) und der Umfangsgeschwindigkeit der Rollen (4) abhängig ist und die Zähne bis etwa zur Ro.llenmitte reichen.
- 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeich-" net, daß unmittelbar über den Rollen (4) auf der Einzugsseite eine Begrenzungsplatte (25), die bis über die Rollenmitte reicht, den Einzugsspalt abdeckend angeordnet ist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,' daß die Begrenzungsplatte (35) dem Umfangsprofil der Kreisbahn der Stangen (35) angepaßte Seitenkanten aufweist.
- 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckleiste (43) und die Begrenzungsplatte (35) zusammen mit der Scheibe (29) in der Höhe über eine gemeinsame Verstellvorrich- · tung (16,8,15,14,17,5) verstellbar angeordnet sind.
- 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberseite der Platte (11) und der Unterseite der Andruckleiste (43) Reibungsstreifen (44) übereinander angeordnet sind, derenSchloßbleiche 20 Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-lng. Dipl.-Ing. A. SoIfTelefon (0202) 445096/451226 Telex: 8591273 soza Patentanwalt DipWng. Chr. ZapfZugelassene Vertreter beim Europäischerv Patentamt European Patent AttorneysSOLF & ZAPF31Ί 4395vordere Kanten mindestens eine Tangente an den Umfang der Rollen (4) bilden.
- 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekenn ze i c h net, daß der Legewagen (13) über ein mit ihm verbundenen, unterhalb der Platte (11) geführten Unterteil (27) von einem Kettenantrieb (24,25,26,27, 22,21,19,42) angetrieben ist.Schloßbleiche 20, Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Telefon (0202) 445096/451226 - Telex: 8591273 sozaPatentanwalt Dr.-Ing. DipHng. A. SoIf Patentanwalt DipWng. Chr. Zapf
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