DE341258C - Brettspiel zum Ersatz der bekannten Ballspiele - Google Patents
Brettspiel zum Ersatz der bekannten BallspieleInfo
- Publication number
- DE341258C DE341258C DE1920341258D DE341258DD DE341258C DE 341258 C DE341258 C DE 341258C DE 1920341258 D DE1920341258 D DE 1920341258D DE 341258D D DE341258D D DE 341258DD DE 341258 C DE341258 C DE 341258C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- game
- board
- under
- flaps
- board game
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241000580063 Ipomopsis rubra Species 0.000 claims 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/06—Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey or football
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
AUSGEGEBEN DEUTSCHES REICH AM 27. SEPTEMBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 341258 KLASSE 77d GRUPPE 10
Carl Riebeseil in Harburg a. Elbe. Brettspiel zum Ersatz der bekannten Ballspiele.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1920 ab.
Es sind schon Brettspiele bekannt, welche mit einer mechanischen Vorrichtung zum
Fortschleudern von Bällen versehen sind und bestimmt sind, einen Ersatz bekannter Ballspielarten,
wie z. B. des Fußballspieles, zu bilden.
Von den bereits bekannt gewordenen Arten solcher Brettspiele unterscheidet sich das vorhegende
durch die besondere Ausbildung der Ballschleudervorrichtung, welche den Spielenden
'ermöglicht, durch -Anschlagen einer seitlichen Taste dem Spielball den erford'erlichen
Impuls in genau zu bemessender Stärke zu geben.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
und zwar zeigen;
Fig. ι den Spielapparat in einer Draufsicht,
Fig. 2 einen mittleren vertikalen Längsschnitt desselben,
Fig. 3 eine der Klappen im vertikalen, senkrecht gegen deren Achse gerichteten Mittelschnitt
in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 eine Draufsicht derselben Klappe,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt derselben Klappe parallel zu deren Achse von der Seite
der Taste aus gesehen, sowie Fig. 6 eine Seitenansicht des Apparates von der rechten !Schmalseite aus.
Der dargestellte Apparat besteht aus dem kastenartigen, mit einem abnehmbaren Boden
ι versehenen Gehäuse 2, dessen die Spielplatte bildende Oberseite teils des Aussehens
ίο halber und teils zur Vermeidung jedes unangenehmen
Geräusches bei. der Manipulation des Spielballes 3 mit einem Überzug aus grünem Tuch o. dgl. versehen ist.
Je nach der Art des Spieles ist auf der oberen Gehäuseplatte das Spielfeld in irgendeiner
Form durch Aufsetzen niedriger Leisten 4 zur Verhinderung des Herablaufens
des Spielballes abgegrenzt.
Innerhalb des eingegrenzten Spielfeldes sind an geeigneten Stellen in Ausschnitten der
Gehäusedecke 6 eine geeignete Anzahl beweglicher Klappen 7 vorgesehen. Diese Klappen 7
sind mit ihren nahe der einen Seitenkante angebrachten Achsen 8 in kleinen, an der Unterseite
der Gehäusedecke 6 befestigten Böckchen 9 schwingend gelagert. Wie im besonderen
aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich, liegen die Klappen 7 mit ihrer oberen Fläche
etwas unterhalb der Fläche des Spielfeldes, und zwar mit der ihrer Achse zunächstliegenden
Seite etwas tiefer als mit der gegenüberliegenden, so daß der Spielball 3, wenn er auf
die Klappe gelangt, an dieser Seite derselben stehenbleibt. Zum Fortschleudern des Spielballes
3 durch die Klappen 7 ist für eine jede derselben unter dem Spielbrett 6 ein in Lagerböckchen
10 um eine Achse 11 schwingender zweiarmiger Hebel 12 vorgesehen. Die durch
entsprechende Schlitze in den Seitemwänden des "Gehäuses 2 nach außen reichenden kürzeren
Arme dieser Hebel sind zu Tasten 13 ausgebildet, während an den Enden der in Bügeln
14 geführten längeren Arme Hammerköpfe 15 angebracht sind, mit denen die Hebel
beim Anschlagen der Tasten 13 unter die längeren Seiten der Klappen 7 treffen und
diese mit dem daraufstehenden' Ball emporschwingen, damit dem Balle in der Richtung
der Schwungebene der betreffenden Klappe einen durch den Anschlag genau zu bemessenden
Impuls gebend.
Diese Anordnung der Hebel usw. bietet den Vorteil, daß durch die an den beiden Schmalseiten
des Gehäuses angeordneten gleichgerichteten Tasten die verschiedenen Klappen unabhängig voneinander in den für den Gang
des Spieles erwünschten abwechselnden Richtungen gleichmäßig nach Bedarf angeschlagen
werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind
die Klappen symmetrisch so angeordnet, daß die Klappen gruppenweise in ihren Schwungrichtungen derartig korrespondieren, daß der
Ball durch seinen Impuls immer eine andere Klappe trifft, wenn kein Spielfehler eintritt,
Sogenannte Tore u. dgl. können selbstverständlich zur Erhöhung der Spielwirkung aufgestellt
werden, ebenso wie auch die'Ausstattung, z. B. die Zahl der Klappen und
Tasten usw., und die Größe der ganzen Apparate je nach Wunsch und Bedürfnis beliebig
geändert werden kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Brettspiel zum Ersatz der bekannten Ballspiele, mit einer mechanischen Vorrichtung zum Fortschleudern der Bälle, gekennzeichnet durch gegen die Spielfläche etwas vertieft um Zapfen (8) schwingend gelagerte Klappen (7), die so geneigt sind, daß ein daraufgelangter Spielball (3) durch Emporschnellen der betreffenden Klappe (7) infolge Anschlagens gegen eine dazugehörige Taste (13) einen Impuls in der den Spielregeln entsprechenden Richtung erhält, dessen Stärke der des jeweiligen Tastenanschlages entspricht.
- 2. Brettspiel nach Anspruch 1, mit unter dem Spielbrett angeordneten. Hebeln und damit verbundenen Tasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (13) durch die aus dem Brettspiel herausragenden kürzeren Arme dieser Hebel gebildet werden, während die Enden der längeren Hebelarme, für welche zweckmäßig Führungsbügel (14) unter dem Spielbrett (6) vorgesehen sind, hammerartige Köpfe (15) tragen, welche sie beim Anschlagen der äußeren Taste (13) unter die längere Seite der um Achsen (8) in ebenfalls unter dem Spielbrett (6) angebrachten Lagerböckchen (9) schwingenden Klappe (7) treffen und. diese emporschnellen.
- 3. Brettspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (7) an ihren parallel zu ihrer Achse verlaufenden Kanten derartig abgeschrägt sind, daß sie frei nach oben um ihre Achsen (8) zu schwingen vermögen, aber durch die im n0 gleichen Sinne abgeschrägten Kanten der Ausschnitte im Spielbrett (6) am Zurücksinken durch die Ausschnitte nach unten gehindert werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341258T | 1920-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341258C true DE341258C (de) | 1921-09-27 |
Family
ID=6232605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920341258D Expired DE341258C (de) | 1920-03-02 | 1920-03-02 | Brettspiel zum Ersatz der bekannten Ballspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341258C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017061B (de) * | 1954-09-23 | 1957-10-03 | Josef Hagenmueller | Tischfussballspiel |
| US3647215A (en) * | 1970-04-30 | 1972-03-07 | Helen Sterlicchi | Surface projectile game board having interchangeable scoring board members |
-
1920
- 1920-03-02 DE DE1920341258D patent/DE341258C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017061B (de) * | 1954-09-23 | 1957-10-03 | Josef Hagenmueller | Tischfussballspiel |
| US3647215A (en) * | 1970-04-30 | 1972-03-07 | Helen Sterlicchi | Surface projectile game board having interchangeable scoring board members |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE341258C (de) | Brettspiel zum Ersatz der bekannten Ballspiele | |
| DE376852C (de) | Unterhaltungsspiel | |
| DE810481C (de) | Mittels Kugeln auf einem Spielfeld betriebenes Geschicklichkeitsspiel | |
| DE514229C (de) | Billardspiel mit schraeg anlaufender Spielflaeche und OEffnungen, in welche die Billardkugeln einzuspielen sind | |
| DE473393C (de) | Vorrichtung zum Markieren von Spielergebnissen bei Billardspielen | |
| DE617398C (de) | Geschicklichkeitsspiel mit einem vorgeschnellten, als Scheibe ausgebildeten Rollkoerper | |
| DE691106C (de) | Marmelspiel mit torartigen Durchlaessen | |
| DE634316C (de) | Geschicklichkeitsspiel o. dgl. mit Wertkugeln | |
| DE687046C (de) | Tischtennisschlaeger | |
| DE675595C (de) | Kugelspiel in Verbindung mit einem Zaehlwerk | |
| DE633675C (de) | Doppelkugelspiel | |
| DE456973C (de) | Spielbrett mit Wegen fuer Spielfiguren | |
| DE276468C (de) | ||
| DE601216C (de) | Kugelstoss-Geschicklichkeitsspiel | |
| DE364297C (de) | Spielfeldtafel fuer Fussballspiel als Gesellschaftstischspiel | |
| DE497211C (de) | Unterhaltungsspiel, bei dem Kugeln auf einer durch Banden begrenzten Spielflaeche inGewinnloecher laufen und dabei mit Figuren verbundene Hebel drehen | |
| DE492138C (de) | Magnetisches Gesellschaftsspiel | |
| DE624260C (de) | Tischkugelspiel | |
| DE610921C (de) | Spielvorrichtung zum Einfangen von Spielkoerpern | |
| DE447964C (de) | Kegelspiel mit in Seitenwaenden liegenden Schleudervorrichtungen | |
| DE427256C (de) | Selbstkassierendes Schleuderspiel mit einer Mehrzahl von Bahnen fuer die geschleuderten Muenzen | |
| AT147901B (de) | Geschicklichkeitsautomat. | |
| DE432645C (de) | Gesellschaftsspiel zur Nachahmung des Fussballspiels | |
| DE271871C (de) | ||
| DE934750C (de) | Spielgeraet mit einer Kugelschussbahn, an deren Kopfende mehrere Einlaufmoeglichkeiten vorgesehen sind |